Corona - Namibia

5'147 Antworten · 800k Aufrufe · gestartet 23. März 2020 von travelNAMIBIA
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62 Beiträge · seit 202125. Juni 2021 · #3501
Moin,
diese Anordnung beschreibt doch eigentlich das, was ab dem 16.6.-30.6. gilt. Bisher gibt es keinen neueren Stand, als dass Touristen mit bestehenden Buchungen problemlos durch alle Roadblocks gelassen werden, oder hat da jemand schon negative Erfahrungen gemacht?

VG
582 Beiträge · seit 202125. Juni 2021 · #3502
Auch heute wieder keine guten Zahlen...
Neue Fälle 2547
Aktive Fälle 17694
Genesene 234
Verstorbene 26

https://www.facebook.com/MoHSSNamibia/
286 Beiträge · seit 201725. Juni 2021 · #3503
und die Positiv-Rate bei unglaublichen 48%! jeder zweite Test positiv...
😮
Außerdem steigen die Zahlen immer mehr quer durchs Land - nicht nur in Windhoek

LG Markus
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2021
7'296 Beiträge · seit 200625. Juni 2021 · #3504
Nyanga schrieb:Auch heute wieder keine guten Zahlen...
Neue Fälle 2547
Aktive Fälle 17694
Genesene 234
Verstorbene 26

https://www.facebook.com/MoHSSNamibia/

… in Relation zur Einwohnerzahl ein Mehrfaches an Neuinfektionen im Verhältnis zur schlimmsten Phase in Deutschland. Hoffentlich spiegelt sich das dann in einigen Wochen nicht auch in den Todeszahlen wider.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'048 Beiträge · seit 200725. Juni 2021 · #3505
Hallo Wolfgang,
es sind ja "nur" die bekannten Fälle mit positivem Test.
Die Dunkelziffer dürfte ein vielfaches sein im Vergleich zu Deutschland.
Mit den bekannten Fällen kommt man derzeit auf eine 7-Tagesinzidenz von ca. 750 Fällen/100.000 Einwohner. Das ist aber nur eine grobe Hochrechnung aus den mir bekannten Zahlen der öffentlichen Quellen. Aber es zeigt die Dimension, um die es hier geht. Und das eben nicht mit unserem Gesundheitswesen sondern mit lokalen Bedingungen.
Die Regierung scheint im Schock zu erstarren und beschäftigt sich lieber mit der Vorbereitung von Staatsbegräbnissen auf dem Heldenfriedhof statt mit dem Schutz und der Gesundheit seiner Bürger.
Jetzt rufen sie die EU zur Hilfe, aber ich sage voraus, sie werden die Ratschläge nicht annehmen. So falsch wie der Lockdown 2020 war, so sinnvoll wären jetzt Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung, aber ohne die Bevölkerung von der Versorgung auszuschließen.
Ich sehe sehr schwere Wochen auf das Land zukommen und viele meiner Bekannten machen sich nun große Sorgen.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
7'296 Beiträge · seit 200625. Juni 2021 · #3506
jaw schrieb:
es sind ja "nur" die bekannten Fälle mit positivem Test.

Ja. Das macht es umso schlimmer.

Du warst lange nicht mehr im Forum aktiv. Ich hoffe, ich verwechsle Dich jetzt nicht, aber wenn nicht, dann hast Du vor Jahren mal in Kronau einen beeindruckenden Vortrag gehalten, in dem es um die Zustände in Namibia bzgl. AIDS ging. Der Vortrag kam mit nur ca. drei Bildern aus und der Rest waren einfach nur Schilderungen der dortigen Zustände. Aus meiner Sicht war das der beste Vortrag, den ich dort je gesehen habe.
Ich freue mich, dass Du nun wieder ab und zu hier schreibst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'140 Beiträge · seit 200926. Juni 2021 · #3507
Hallo,
ich habe gestern mit einigen Leuten in Namibia telefoniert. Es sieht extrem schlimm aus. Unter meinen Freunden, die in den Projekten arbeiten, sind schon einige gestorben und andere infiziert. Unter den Schwarzen gibt es viele Todesfälle und wenn man glaubt, die "wohlhabendere reichere weiße Bevölkerung" sei davon verschont, so täuscht man sich. Auch auf entlegenen Farmen ist Covid aktiv. Wer kann, bestellt sich Medikamente aus Südafrika. Das Gesundheitswesen ist total überlastet, die Krankenhäuser sind voll. Etliche liegen mit eigener Sauerstoffversorgung zu Hause und z.B. in Katutura oder Mondesa rast Covid wie ein Lauffeuer durch die Bevölkerung.
Jetzt seitens der Regierung zu sagen, die Touristen hätten alle Freiheiten, ist verantwortungslos.
Ein trauriger Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2021
1'250 Beiträge · seit 200926. Juni 2021 · #3508
@Burschi
Guten Morgen,

endlich sagt mal einer, was Sache ist in Namibia!!! Ich habe zwar bei Dir den "Danke-Button" angeklickt, aber das reicht nicht. Hiermit also nochmal vielen Dank für Deinen Beitrag.

Traurige Grüße vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
904 Beiträge · seit 201026. Juni 2021 · #3509
Burschi schrieb: Das Gesundheitswesen ist total überlastet, die Krankenhäuser sind voll. Etliche liegen mit eigener Sauerstoffversorgung zu Hause und z.B. in Katutura oder Mondesa rast Covid wie ein Lauffeuer durch die Bevölkerung.
Jetzt seitens der Regierung zu sagen, die Touristen hätten alle Freiheiten, ist verantwortungslos.
Ein trauriger Burschi
Mir wäre es lieber gewesen, du hättest meinen Eindruck widerlegt. Die offiziellen Zahlen sind schon niederschmetternd, zum Glück kann man über die Dunkelziffer noch spekulieren. Nochmals ne Info von unserem Freund...


IMG_0258.jpg



Von den Leuten, die ich näher kenne, und von denen ich eine Info habe, hat / hatte in den letzten 3 Wochen jeder Vierte Corona. Von Farmen habe ich zum Glück noch nichts gehört, in Windhoek muss es aber absolut schlimm sein.

Grüße
Ebi
286 Beiträge · seit 201726. Juni 2021 · #3510
Angesichts solcher Berichte kann man dem Land und den Menschen eigentlich nur mehr den Lockdown wünschen.
Da werden auch die paar Euro der letzten Touristen nicht helfen - lieber für einige Zeit alles schliessen und die Kontakte vermeiden.
Außerdem ist es für mich ohnehin nicht nachvollziehar wie man unter solchen Umständen den Urlaub geniessen soll - selbst wenn man weitab der Zivilisation in Namibia unterwegs sein sollte, ist das Leid ständiger Begleiter - zumindst im Kopf... 😐
Aber das ist nur meine Meinung und das muss eh jeder selber für sich entscheiden!

LG Markus
904 Beiträge · seit 201026. Juni 2021 · #3511
Markus, das mit dem Lockdown sehe ich auch so, er ist der einzige Weg. Also mit meinem Blickwinkel, der von den Entscheidern in Namibia kann anders sein, was ich auch nachvollziehen kann. Was das Leid angeht, sehe ich das schon etwas anders. Das ist doch bei Reisen in Afrika ständiger Begleiter, und in anderen Regionen der Welt auch. Dazu hat es Corona eigentlich nicht gebraucht.

Wer mit offenen Augen reist, sieht mehr, als die schönen Prospekte und Internetseiten zeigen. Das ist halt das echte Leben, und das war vor Corona schon oft genug derb, und das wird auch so bleiben. Für mich würde sich in der Hinsicht bei einer Reise nichts ändern. Und deshalb fliegen wir, so denn Flieger gehen.

Grüße
Ebi
Gast26. Juni 2021 · #3512
Burschi schrieb:Hallo,
ich habe gestern mit einigen Leuten in Namibia telefoniert. Es sieht extrem schlimm aus. Unter meinen Freunden, die in den Projekten arbeiten, sind schon einige gestorben und andere infiziert.
Unter meinen Freunden in Namibia (primär Weiße) sind (waren?) fast alle Corona-Leugner und -Verharmloser. Ich kann nicht behaupten, dass das repräsentativ ist, aber mich wundert eine neue Welle in Namibia insofern nicht, als das wohl doch recht viele COVID-19 bisher nicht ernst genommen haben.

Bis heute weiß ich übrigens nicht, wie ich damit umgehen soll, dass das Corona-Leugner und -Verharmloser sind. Ich halte die für intelligent und in der Vergangenheit konnten wir auch über kontroverse Themen wie Trophäenjagd oder Rassismus in Namibia (trotz teils unterschiedlicher Ansichten) immer gut sprechen. In Sachen Corona bringt Reden irgendwie gar nichts. Die haben sich verrannt und der Sprung einzugestehen, dass man monatelang falsch lag, ist nun wohl zu groß. Das Verharmlosen und Leugnen finde ich aber eigentlich völlig inakzeptabel. Ein No-Go. Was macht man da? Langfristige Freundschaften beenden? Aktuell herrscht erst mal seit vielen Wochen Funkstille...

Ein Problem, dass Namibia auch noch haben wird: 40% der Geimpften haben den chinesischen Impfstoff von Sinopharm bekommen. Chile, Mongolei, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und weitere Länder, in denen dieser Impfstoff massenweise verabreicht wurde, zeigen, dass der wenig bis gar nicht vor COVID-19-Infektionen schützt. Wahrscheinlich schützt er trotzdem ganz gut vor schweren Krankheitsverläufen und eine Impfung damit ist entsprechend trotzdem sinnvoll. Aber selbst wenn die Bevölkerung damit durchgeimpft wäre, werden weitere Corona-Wellen auftreten.
https://www.nytimes.com/2021/06/22/business/economy/china-vaccines-covid-outbreak.html

Grüße, Torsten
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2021
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2021 · #3513
Hier die Coronaberichte der vergangenen Tage. Das MoHSS ist weiterhin 24 Stunden mit den Berichten zurück, was der Verifizierung der zahlreichen Fälle geschuldet ist. Die Situation ist angespannt, aber die Ernsthaftigkeit leider immer noch nicht bei vielen Menschen angekommen 🙁 Ich kenne kaum noch jemanden, der nicht positiv ist/war, die meisten dieser kurieren es aber zu Hause aus und lassen sich nie offiziell testen, zählen also zu der Dunkelziffer (WHO geht von einer Dunkelziffer von 60 Prozent für Namibia aktuell aus). Zum Glück habe ich im Freundes-/Verwandtenkreis hier noch keine Todesfälle.

Wenn man den Experten Glauben schenken darf, soll die Welle ab kommender Woche abflachen, eine 4. wird dann für Oktober erwartet (je nach Impffortschritt eben schlimmer oder weniger schlimm). Aber mit Experten ist das in der Pandemie ja auch so ein Ding. Ein Lockdown ist wohl keine Option hier, außer vielleicht Südafrika würde auch in einen gehen (Namibia und Südafrika sprechen sich eng ab). Ein solcher wurde für Gauteng aber gerade abgelehnt (u.a. weil es zu spät sei um einen wirklichen Effekt zu haben, die Wirtschaft zusammenbrechen würde etc - eben die "üblichen" Gründe. Geingob wird am 30.6. zu den neuen Maßnahmen ab dem 1.7. sprechen.

Die 7-Tage-Inzidenz in Namibia liegt mit Stand vorgestern bei 427. Ich halte https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Namibia#Statistiken immer recht aktuell, werde aber bis auf Weiteres (da ich auf der Farm bin) nicht so viel online im Forum sein.

Beste Grüße
Christian
📎 COVID-19DailyUpdate24.06.2021.pdf

📎 COVID-19DailyUpdate23.06.2021bis.pdf

📎 COVID-19DailyUpdate22.06.2021.pdf

📎 COVID-19DailyUpdate2106.2021(1).pdf

📎 COVID-19DailyUpdate20.06.2021.pdf

📎 COVID-19DailyUpdate18.06.2021.-2.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2021
904 Beiträge · seit 201026. Juni 2021 · #3514
travelNAMIBIA schrieb:
Wenn man den Experten Glauben schenken darf, soll die Welle ab kommender Woche abflachen,
Hi Christian!

Erstmal gute Zeit auf der Farm!

Bin kein Experte. Aber wenn fast 50% der Tests positiv sind, kann ich mir eine zügige Abflachung nicht vorstellen. Leider, wäre jetzt auch empfänglich für positive Nachrichten.

Grüße
Ebi
582 Beiträge · seit 202126. Juni 2021 · #3515
mitglied19210 schrieb:
Burschi schrieb:Hallo,
ich habe gestern mit einigen Leuten in Namibia telefoniert. Es sieht extrem schlimm aus. Unter meinen Freunden, die in den Projekten arbeiten, sind schon einige gestorben und andere infiziert.
Unter meinen Freunden in Namibia (primär Weiße) sind (waren?) fast alle Corona-Leugner und -Verharmloser. Ich kann nicht behaupten, dass das repräsentativ ist, aber mich wundert eine neue Welle in Namibia insofern nicht, als das wohl doch recht viele COVID-19 bisher nicht ernst genommen haben.

Bis heute weiß ich übrigens nicht, wie ich damit umgehen soll, dass das Corona-Leugner und -Verharmloser sind. Ich halte die für intelligent und in der Vergangenheit konnten wir auch über kontroverse Themen wie Trophäenjagd oder Rassismus in Namibia (trotz teils unterschiedlicher Ansichten) immer gut sprechen. In Sachen Corona bringt Reden irgendwie gar nichts. Die haben sich verrannt und der Sprung einzugestehen, dass man monatelang falsch lag, ist nun wohl zu groß. Das Verharmlosen und Leugnen finde ich aber eigentlich völlig inakzeptabel. Ein No-Go. Was macht man da? Langfristige Freundschaften beenden? Aktuell herrscht erst mal seit vielen Wochen Funkstille...

Ein Problem, dass Namibia auch noch haben wird: 40% der Geimpften haben den chinesischen Impfstoff von Sinopharm bekommen. Chile, Mongolei, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und weitere Länder, in denen dieser Impfstoff massenweise verabreicht wurde, zeigen, dass der wenig bis gar nicht vor COVID-19-Infektionen schützt. Wahrscheinlich schützt er trotzdem ganz gut vor schweren Krankheitsverläufen und eine Impfung damit ist entsprechend trotzdem sinnvoll. Aber selbst wenn die Bevölkerung damit durchgeimpft wäre, werden weitere Corona-Wellen auftreten.
https://www.nytimes.com/2021/06/22/business/economy/china-vaccines-covid-outbreak.html

Grüße, Torsten
@Torsten,
nicht nur du hast solche Fteunde bzw. Bekannte.
Bei mir ist das Verhältnis auch 9:1 zugunsten der Verleugner u d Verharmloser, da helfen keine Argumente .
Die 9 lassen sich auch nicht impfen.
Ich bin ebenso enttäuscht, spreche das Thema aber nicht mehr an.
Sollen sie machen.....
224 Beiträge · seit 201326. Juni 2021 · #3516
Kurze Frage:

welche Virusvariante grassiert eigentliche gerade in Namibia? Es liegt auf der Hand, dass es die Südafrikanische Variante ist, jedoch kann ich hierzu keine verlässlichen Angaben finden. Mir kommt es so vor, als wenn die Delta Mutation auf ein umgeimpfte Publikum trifft. Wisst Ihr etwas darüber?

P.S. im März/ April habe folgendes festgestell.
Die Weissen haben die Ursache bei den Schwarzen gesehen, die viel zu dicht auf den Werten/ ihren Townships etc. zusammenhängen und das Virus verbreiten.
Die Schwarzen haben das Virus als Krankheit des "weissen Mannes" gesehen und die Impfung als ein Mittel, das zum Tode und zur Impotenz führt.
Allen gemein war die grosse Affinität zu Falschmeldungen und Verschwörungstheorien und der ungefilterte Konsum von haarsträubenden Geschichten in den sozialen Medien. Ich glaube, das wird nichts mit einer grossen Impfwilligkeit.

LG und bleibt gesund, RB
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2021 · #3517
OFF TOPIC
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Ein Problem, dass Namibia auch noch haben wird: 40% der Geimpften haben den chinesischen Impfstoff von Sinopharm bekommen. Chile, Mongolei, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und weitere Länder, in denen dieser Impfstoff massenweise verabreicht wurde, zeigen, dass der wenig bis gar nicht vor COVID-19-Infektionen schützt. Wahrscheinlich schützt er trotzdem ganz gut vor schweren Krankheitsverläufen und eine Impfung damit ist entsprechend trotzdem sinnvoll. Aber selbst wenn die Bevölkerung damit durchgeimpft wäre, werden weitere Corona-Wellen auftreten.
www.nytimes.com/2021...-covid-outbreak.html
Schreibt eine US-Zeitung über China...
Objektiv gesehen gibt es keinen Grund anzunehmen, dass ein Kommentar in der NYT es besser weiß als die "unabhängigen" Wissenschaftler u.a. der WHO, die den Impfstoff ja analysiert haben. Und Sinopharm (und andere) wurden eben in 90 Staaten verabreicht... bei wie vielen gehen die Zahlen hoch? Es ist auch etwas eine wilde Theorie eine Impfung damit in Verbindung zu bringen, dass Zahlen hoch gehen. Sie gehen vielleicht mit einer ineffizienten Impfung nicht runter, wohl aber kaum hoch (zumal gerade mal erst 23.000 Namibier vollständig geimpft sind) Namibia listete ja beispielsweise genau auf welcher Erkrankten wie häufig mit welchem Impfstoff geimpft wurden. Es gab bisher ca. 10 Fälle von ein- oder zweimal geimpften die positiv sind.

Viele Grüße
Christian

P.S. Ich habe keine Aktien an chinesischen Impfstoffen und bin auch selber nicht mit einem solchen geimpft 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2021
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2021 · #3518
welche Virusvariante grassiert eigentliche gerade in Namibia? Es liegt auf der Hand, dass es die Südafrikanische Variante ist, jedoch kann ich hierzu keine verlässlichen Angaben finden. Mir kommt es so vor, als wenn die Delta Mutation auf ein umgeimpfte Publikum trifft. Wisst Ihr etwas darüber?
80% keine Variante, 20% südafrikanische. Es wurde kein Fall von Alpha, Gamma oder Delta bisher in Namibia nachgewiesen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'680 Beiträge · seit 200726. Juni 2021 · #3519
kann Namibia mittlerweile selber sequenzieren? oder ist es da noch auf Hilfe aus SA angewiesen? und wie lange dauert das Sequenzieren? sprich, wie aktuell (und damit reralistisch) wäre die Aussage, dass bisher keine Alpha, Gamma und/oder Delta- Mutante nachwiesen wurde?
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2021
96 Beiträge · seit 201926. Juni 2021 · #3520
In einem Bericht stand neulich, dass die Uni in Windhoek selber sequenzieren kann.
Wenn sie das machen, gelten die Ergebnisse, wie in Deutschland, immer für 1-2 Wochen zurück.
Gruß!

Ulrich