Kurzes Update nach fast 3 Monaten Südafrika.
Touristen hat es quasi Null. Habe vor 3 Tagen jemanden auf den Airport gefahren, auf einen Edelweiss Flug nach Zürich, der einzige Flug von denen im Januar. Es hatte, zur besten Abflugzeit (18:00) , genau 3 Autos am Airport, normal bekommt man dort fast keinen Parkplatz beim "Drop off". Zuerst dachten wir der Flughafen sei geschlossen, so gespenstig tot war alles.
Rückfahrt dann über Kalk Bay. Ein paar wenige Menschen in den Restaurants, auf dem Parkplatz vom Harbour House, waren 4 Autos. Bin kurz schauen gegangen. Von den 50 Tischen waren 2 besetzt. Die sind mit ihrem hohen Preisniveau voll auf internationale Touristen ausgerichtet, ein Südafrikaner kann solche Preise in der Regel nicht bezahlen. Ebenfalls das unverschämt teure Test Kitchen, La Colombe und Co haben alle Mühe. Der Nobelschuppen mit völlig abgehobenen Preisen, Waterkloof, die Nummer 3 unter den Top Ten, hat den Betrieb eingestellt und wird voraussichtlich nicht mehr öffnen. Food Barn in Nordhoek hat seinen Tapas Place ins eigentliche Restaurant verlegt und serviert nur noch Tapas. Die haben es aber in sich...
Heute war ich kurz in Kapstadt. Die Stadt ist sehr ruhig, wenig Verkehr und fast nur noch Schwarze im Zentrum. Es ist angenehm, nicht mehr so hektisch. Das gleiche an der Victoria Warf. Fast alle Restaurants leer, in den Shops gelangweilte Verkäufer, keine Ahnung wie die überleben wollen. Alles auf internationale Touristen ausgerichtet. Die Hop-On/Hop-Off Buse kurven quasi leer durch die Gegend, jeder Grüne würde sofort in den Krisenmodus schalten.
Camps Bay am Sonntag, sonst ein Supergau und Verkehrstau 1A, ist völlig relaxed. Sogar vorwärts parkieren an der Hauptstrasse geht. Am Cape of Good Hope kann man eine Stunde sein, es kommen nicht mehr als 3-4 Autos. Sonst das Nummer 1 Touristen-Disneyland mit Busladungen voll Asiaten. Dafür hat es überall Tiere, viele Straussen an der Beach, ganze Herden von Eland Antilopen, sieht man sonst nie.
Im allgemeinen sind die Menschen relaxed. Viele Schwarzen machen Witze, sie seien sowieso immun, und TBC sei viel schlimmer als Corona. Haben sie irgendwie recht, daran sterben jedes Jahr 60'000 Menschen in Südafrika. Wenn man mit Weissen redet, zucken die meissten die Schultern und meinen lapidar, einfach ein Problem mehr, Hauptsache genug Wein gebunkert. Keine Spur von Hysterie, Nullrisiko und Vollkasko Mentalität. Das macht es angenehm hier zu sein.
Lg Maputo
Touristen hat es quasi Null. Habe vor 3 Tagen jemanden auf den Airport gefahren, auf einen Edelweiss Flug nach Zürich, der einzige Flug von denen im Januar. Es hatte, zur besten Abflugzeit (18:00) , genau 3 Autos am Airport, normal bekommt man dort fast keinen Parkplatz beim "Drop off". Zuerst dachten wir der Flughafen sei geschlossen, so gespenstig tot war alles.
Rückfahrt dann über Kalk Bay. Ein paar wenige Menschen in den Restaurants, auf dem Parkplatz vom Harbour House, waren 4 Autos. Bin kurz schauen gegangen. Von den 50 Tischen waren 2 besetzt. Die sind mit ihrem hohen Preisniveau voll auf internationale Touristen ausgerichtet, ein Südafrikaner kann solche Preise in der Regel nicht bezahlen. Ebenfalls das unverschämt teure Test Kitchen, La Colombe und Co haben alle Mühe. Der Nobelschuppen mit völlig abgehobenen Preisen, Waterkloof, die Nummer 3 unter den Top Ten, hat den Betrieb eingestellt und wird voraussichtlich nicht mehr öffnen. Food Barn in Nordhoek hat seinen Tapas Place ins eigentliche Restaurant verlegt und serviert nur noch Tapas. Die haben es aber in sich...
Heute war ich kurz in Kapstadt. Die Stadt ist sehr ruhig, wenig Verkehr und fast nur noch Schwarze im Zentrum. Es ist angenehm, nicht mehr so hektisch. Das gleiche an der Victoria Warf. Fast alle Restaurants leer, in den Shops gelangweilte Verkäufer, keine Ahnung wie die überleben wollen. Alles auf internationale Touristen ausgerichtet. Die Hop-On/Hop-Off Buse kurven quasi leer durch die Gegend, jeder Grüne würde sofort in den Krisenmodus schalten.
Camps Bay am Sonntag, sonst ein Supergau und Verkehrstau 1A, ist völlig relaxed. Sogar vorwärts parkieren an der Hauptstrasse geht. Am Cape of Good Hope kann man eine Stunde sein, es kommen nicht mehr als 3-4 Autos. Sonst das Nummer 1 Touristen-Disneyland mit Busladungen voll Asiaten. Dafür hat es überall Tiere, viele Straussen an der Beach, ganze Herden von Eland Antilopen, sieht man sonst nie.
Im allgemeinen sind die Menschen relaxed. Viele Schwarzen machen Witze, sie seien sowieso immun, und TBC sei viel schlimmer als Corona. Haben sie irgendwie recht, daran sterben jedes Jahr 60'000 Menschen in Südafrika. Wenn man mit Weissen redet, zucken die meissten die Schultern und meinen lapidar, einfach ein Problem mehr, Hauptsache genug Wein gebunkert. Keine Spur von Hysterie, Nullrisiko und Vollkasko Mentalität. Das macht es angenehm hier zu sein.
Lg Maputo
