Tag 7 26.10.2017 KTP Rooiputs Teil 2
Wir standen schon eine ganze Weile am Pistenrand und beobachteten die Erdmännchen, als mir plötzlich vor dem Fenster ein gelber Stecken auffiel, der da vorher irgendwie noch nicht war..
Was jetzt folgte, war – gerade weil es sich im Kleinen abspielte – auch nach all den Jahren eines unseren eindrücklichsten Wildlifeerlebnisse – 2 Meter von unserem Auto entfernt..
Die Erdmännchen hatten offenbar eindeutig etwas gegen die Anwesenheit der Cobra und versuchten sie zu vertreiben bzw. zum Rückzug zu bewegen. Vermutlich wollten die Erdmännchen verhindern, dass die Cobra in die Gänge des Baus eindringt und dort ggf. noch befindliche Jungtiere angreift. Die Cobra ihrerseits sah nicht ein, weshalb sie verschwinden sollte und begab sich ihrerseits in Warnstellung.


Die Erdmännchen schauten nicht weniger grimmig, zeigten ihre Zähne, sträubten das Fell und rückten eng zusammen – die kleinen mittendrin an vorderster Front.
Nun folgten abwechselnd Attacken der Erdmännchen, denen die Cobra geschickt auswich und Attacken der Cobra, denen die Erdmännchen ebenso geschickt auswich.
Es ging so schnell und hitzig hin und her, dass wir am Ende verwundert waren, dass offensichtlich niemandem etwas passiert war. Am Ende musste sich die Cobra der Vielzahl an immer wieder auf sie zu stürmenden Erdmännchen geschlagen geben und zog von dannen. Wie die Erdmännchen hier Zusammenhalt gezeigt und systematisch agiert haben, zeigt eindrucksvoll die Kraft von Familie und Gemeinschaft..
DAS war mal ein Auftakt nach Maß für einen neuen Park.. Wir hatten das schon einmal in einer Doku gesehen und dort kaum geglaubt. Was für ein Glück..
Und es bewahrheitet sich einmal mehr die Game Drive Weisheit: einfach ruhig irgendwo sitzen und beobachten führt zu den interessantesten Sichtungen.. hätten wir nicht den Erdmännchen so lange zugesehen, weil wir eh nichts besseres zu tun hatten in der Mittagshitze.. Überflüssig zu erwähnen, dass während der Zeit kein anderes Auto vorbeikam? 🙂
Nach so viel Adrenalin wurde es Zeit, auf die Campsite zu fahren und sie zu inspizieren, wo es uns allerdings nicht lange hielt, schließlich war NUN langsam optimale Game Drive Zeit und wer weiß, was der Park noch zu bieten hat.
Wir fuhren Richtung Norden und wollten bis zum Kij Kij Wasserloch und dann umdrehen. Auf dem Weg dorthin sahen wir eine Springbockherde, Gnus, Erdhörnchen sowie eine Slende Mongoose. Am Wasserloch sahen wir dann schließlich ein paar Autos komisch parken, interessierten uns jedoch zunächst für den herantrabenden Schakal.
Nachdem wir die parkenden Autos umkurvt haben, wurde der Grund der Ansammlung klar – ein stattlicher Löwenkater hatte es sich direkt vor dem betonierten Schild an der Kreuzung zur Dünenstraße niedergelassen.
Kurz erhob er seinen Kopf um sodann wieder in typische Löwenpose – zu verfallen.
Da wir nicht damit rechneten, dass sich der Löwe noch großartig bewegen würde in nächster Zeit und wir nun eigentlich genug gesehen hatten und sich die lange Fahrt doch bemerkbar machte, beschlossen wir auf die Campsite zurück zu kehren.
Die Stimmung dort war schlicht wundervoll friedlich. Eine Herde Gnus und Springböcke graste im goldenen Abendlicht.
Wir machten rasch Feuer und stießen auf den gelungen Auftakt an.
Etwas mulmig war uns bei dem Gedanken zu Mute, zum ersten Mal so ganz ohne Zaun da zu sitzen, aber die tolle Lichtstimmung und das Konzert der Bellgeckos vertrieben alle Sorgen. Dieser Ort ist einfach traumhaft. Einen neugierigen Schakal mussten wir wiederholt von unserem Grill vertreiben, ansonsten blieb alles ruhig.
Wir standen schon eine ganze Weile am Pistenrand und beobachteten die Erdmännchen, als mir plötzlich vor dem Fenster ein gelber Stecken auffiel, der da vorher irgendwie noch nicht war..

Die Erdmännchen hatten offenbar eindeutig etwas gegen die Anwesenheit der Cobra und versuchten sie zu vertreiben bzw. zum Rückzug zu bewegen. Vermutlich wollten die Erdmännchen verhindern, dass die Cobra in die Gänge des Baus eindringt und dort ggf. noch befindliche Jungtiere angreift. Die Cobra ihrerseits sah nicht ein, weshalb sie verschwinden sollte und begab sich ihrerseits in Warnstellung.




Nun folgten abwechselnd Attacken der Erdmännchen, denen die Cobra geschickt auswich und Attacken der Cobra, denen die Erdmännchen ebenso geschickt auswich.



Und es bewahrheitet sich einmal mehr die Game Drive Weisheit: einfach ruhig irgendwo sitzen und beobachten führt zu den interessantesten Sichtungen.. hätten wir nicht den Erdmännchen so lange zugesehen, weil wir eh nichts besseres zu tun hatten in der Mittagshitze.. Überflüssig zu erwähnen, dass während der Zeit kein anderes Auto vorbeikam? 🙂
Nach so viel Adrenalin wurde es Zeit, auf die Campsite zu fahren und sie zu inspizieren, wo es uns allerdings nicht lange hielt, schließlich war NUN langsam optimale Game Drive Zeit und wer weiß, was der Park noch zu bieten hat.
Wir fuhren Richtung Norden und wollten bis zum Kij Kij Wasserloch und dann umdrehen. Auf dem Weg dorthin sahen wir eine Springbockherde, Gnus, Erdhörnchen sowie eine Slende Mongoose. Am Wasserloch sahen wir dann schließlich ein paar Autos komisch parken, interessierten uns jedoch zunächst für den herantrabenden Schakal.



Die Stimmung dort war schlicht wundervoll friedlich. Eine Herde Gnus und Springböcke graste im goldenen Abendlicht.



Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025






































































































