MadMacsThemenstarter80 Beiträge · seit 202028. Jan. 2020 · #1Wir sind im Februar in Johannesburg und planen eine 1wöchige Namibia Rundreise mit dem PKW.
Angedacht ist es von Windhoek nach Sossusvlei zu fahren und dort 3 Tage zu verbringen. Wir wollen Sossusvlei anschauen und auch Big Daddy besteigen.
Danach soll es nach Swakopmund weiter gehen und nach ein paar Tagen zurück nach Windhoek mit Rückflug Johannesburg.
Welche Strecke von Windhoek nach Sossusvlei ist die schönste? Wobei es nicht sonderlich offroad werden soll. Im Forum habe ich die Strecke mit den 20% Gefälle mehrfach gelesen.
Da wir aufs Budget schauen müssen, welcher Wagen ist für die Strecke notwendig und zu empfehlen? Braucht es einen Allrad?
Welche Lodges sind zu empfehlen? Ich habe ein B&B bei Hammerstein gefunden, aber das liegt dort etwas entfernt zu Sossusvlei.
Welche Strecke von Sossusvlei nach Swakopmund ist zu empfehlen?
Ich habe zwar schon etwas Afrikaerfahrung, von Namibia kenne ich nur den Caprivizipfel.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200628. Jan. 2020 · #2Hi MadMacs,
2 Nächte Sesriem/Sossusvlei reichen, dann habt ihr einen ganzen Tag vor Ort. Danach würde ich 2 Nächte Swakopmund machen und über die Teerstraße nach Etosha, oder, wenn Euch das zu weit ist, nach Erindi/Okonjim/Muunt Etjo fahren und dort zwei weitere Nächte verbringen. Von dort zum Flughafen.
Zur Streckenführung Sesriem-Swakopmund gibt es jede Menge eigene Threads. Schön ist z. B. via Gobabeb (Permit vorher besorgen!).
Braucht es einen Allrad?
Eigentlich reicht ein PKW, SUV ist komfortabler. Wenn es viel regnen sollte, steht ihr so oder so vielleicht mal vor einem laufenden Rivier. Bedenkt, dass ihr im Hochsommer in den extrem heißen Süden reisen wollt und es Regenzeit ist.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200628. Jan. 2020 · #3MadMacs schrieb:Welche Strecke von Windhoek nach Sossusvlei ist die schönste? Wobei es nicht sonderlich offroad werden soll. Im Forum habe ich die Strecke mit den 20% Gefälle mehrfach gelesen.
Ich würde erst die C26 in Richtung Gamsberg fahren, aber vorher nach links abbiegen in Richtung Namibgrens und dann den Spreetshoogte Pass runterfahren. Das ist der Pass mit den ca. 20% Gefälle. Der Pass ist aber gepflastert, so dass das problemlos machbar ist (wenn nicht starke Regenfälle die Hälfte weggeschwemmt haben). 😉
Auf dem Rückweg von Swakopmund könnte man dann die C28 und über den Bosua Pass fahren. Ich weiß allerdings nicht, ob das mit einem normalen Pkw möglich ist (war schon ewig nicht mehr dort). Die Asphaltstraße über Usakos und Karibib ist jedenfalls ziemlich öde.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
MadMacsThemenstarter80 Beiträge · seit 202028. Jan. 2020 · #4Danke erst mal für die Tipps.
Das Erindi ist eine gute Idee. Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Wir wollten eigentlich in Süd Afrika eine kleine Safari im Pilanesberg Park machen. Welcher Park ist lohnenswerter?
Wo beantragt man den Permit für Gobabeb?
Heyde248 Beiträge · seit 201528. Jan. 2020 · #5Hallo MadMacs,
das Permit bekommst du im Office vom Campingplatz/ Einfahrt in Sesirem.
Für Gobabeb würde ich 4x4 bevorzugen. Dann kannst du auch die restkichen Kilometer nach Sossusvlei selbst fahren.
(4x4 im Sand).
Erindi hat mir besser gefallen als Pilanesberg Park in RSA.
RSA aber schon lange her, Erind erst ca 1 Jahr.
Ich würde auch den Spreetshoogte Pass empfehlen.
Wunderschöner Ausblick zur Namib.
Grüße
Oliver
MadMacsThemenstarter80 Beiträge · seit 202030. Jan. 2020 · #6Jetzt bin ich mit Etosha doch ins Grübeln gekommen. Wenn man nur für zwei Nächte nach Etosha fährt, wo übernachtet man am Besten?
Lohnt es sich die 1.000km extra zu fahren im Vergleich zu Erindi?
Im Internet habe ich ziemlich unterschiedlich Zeitangaben für die Strecke gefunden. Zwischen 5 und 7 Stunden. Was ist eher realistisch.
Welche Strecke ist ein guter Kompromiss zwischen flott und interessant?
Sollte man für Etosha Malaria Prophylaxe einplanen? Wir hatten letztes Jahr in Sambia, Simbabwe und Botswana Malarone genommen und die Verträglichkeit war in den ersten Tagen nichts so toll.
Sollte man für Etosha auf jeden Fall einen 4x4 SUV buchen?
Logi16,9k Beiträge · seit 201230. Jan. 2020 · #7
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200630. Jan. 2020 · #8… ich war auch schon mit 'nem VW Golf in Etosha und das ging auch problemlos.
Was Malaria angeht, sieht das jeder anders. Ein "sollte man" kann man also nicht wirklich allgemeingültig beantworten.
Letztlich muss man es selbst entscheiden und dabei sowohl das Risiko des jeweiligen Gebiets und die Aufenthaltsdauer im Risikogebiet betrachten und dazu die ärztliche Versorgung in dem Gebiet, in dem man sich bei einem evtl. Ausbruch einer Malaria dann wahrscheinlich befinden wird und für sich selbst abwägen.
Gruß
Wolfgang
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200630. Jan. 2020 · #9Sollte man für Etosha auf jeden Fall einen 4x4 SUV buchen?
Nö. SUV kann aber in der Regenzeit schon helfen.
Sollte man für Etosha Malaria Prophylaxe einplanen? Wir hatten letztes Jahr in Sambia, Simbabwe und Botswana Malarone genommen und die Verträglichkeit war in den ersten Tagen nichts so toll.
Im Februar ist Regenzeit und damit ein erhöhtes Risiko, wenn überhaupt. Ich persönlich würde nichts nehmen, bin aber kein Arzt oder Apotheker. Ansonsten ließ die 1000 Threads zum Thema.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Randfontein568 Beiträge · seit 201430. Jan. 2020 · #10Hi Mad Macs,
ist der "Nick" Zufall oder hat er mit den Mad Max Dreharbeiten in der Mondlandschaft zu tun?
Eine Woche Namibia und als erster Stopp Swakopmund ist da schon verdächtig 😄
Pilanesberg:
schöner Park, solange er nicht von zuvielen Leuten als "Anhängsel" oder Ausrede für Sun City gebraucht wird...
Erindi:
privater Park, übervoll mit Tieren, aber noch nicht ganz "Safaripark". Siehe Kommentare (auch von mir) zur öffentlichen Durchfahrt.
4X4:
kommt auf's Wetter an. Durchfahrt zum Sossusvlei ist trügersches Argument.
Ohne Erfahrung wirst du auch mit 4x4 stecken bleiben. Für Umme oder kleines Geld wirst du wieder flott gemacht...
Musst du selbst entscheiden, aber entspannt...
Etosha:
Etosha selbst entdecken/ er"fahren" ist ein Highlight, wenn man's mag.
Im Rahmen einer Kurztour machbar, aber nicht dem Zauber Namibias gemäß.
A bissle mehr Zeit solltet ihr euch gönnen, oder euch tatsächlich auf die kleine Tour beschränken
Spreetshoogte-Pass:
kein 4x4 nötig, auf der einen Seite (von Windhoek) nicht steil, auf der 20%-Seite so entschärft, daß ihr nie auf die Idee kämt, man müsse sich Sorgen machen. Ausblick: unbezahlbar
Viel Spaß beim Planen
Grüßle
Randfontein
MadMacsThemenstarter80 Beiträge · seit 202031. Jan. 2020 · #11@Randfontein So ganz Zufall ist der Nick nicht. Ich mag die Filmreihe.
Letztes Jahr im Chobe Nationalpark wäre mit einem Golf o.ä. schon nach 50m Schluss gewesen. Da war 4x4 und Schritttempo angesagt und trotzdem wurde man ordentlich durchgeschüttelt. Botswana Massage.
rosinenbroetchen12 Beiträge · seit 201801. Feb. 2020 · #12Wir waren letzten Juli in Namibia. Am ersten Tag fuhren wir nach Sesriem, vesehentlich über den Spreethotgepass. Das 20%ige Gefälle fanden wir heftig. Waren mit einem Buschcamper 4x4 unterwegs und der schiebt schon gut. Bei REgen würde ich mich mit einem 4x4 sicher wohler fühlen, als mit einem PKW. Die Aussicht oben am Pass war genial.
Wenn ihr von Swakobmund über die C28 fahren wollt, eine sehr schönen Strecke, allerdings nur mit einem 4x4. Der Bosua-Pass hat es in sich. Wir waren heilfroh als wir oben waren.
Für Etosha solltet ihr euch etwas mehr Zeit nehmen. Es wäre schade nur durchzuhecheln. Mount Etjo soll toll sein, werden wer bei unserem nächsten Urlaub einplanen.
Düsternbrock könnte ich empfehlen, haben zwei sehr schöne Gamedrives anzbieten.
Liebe Grüße
MadMacsThemenstarter80 Beiträge · seit 202024. Feb. 2020 · #13Der Urlaub ist leider schon wieder rum und es hat alles (ab Windhuk) wunderbar geklappt (in Johannesburg den Anschlussflug verpasst weil meine Buchung bei BA nicht auffindbar war. Danach 6 Stunden die Koffer gesucht).
Danke nochmal für eure Tipps.
Wenn es interessiert wie unsere Tour war:
Wir sind von Windhuk über die C26 und den Spreetshoogte Pass nach Solitaire gefahren. Der Apfelkuchen ist wirklich sehr gut. Übernachtet hatten wir direkt in Siesriem. Auch die letzten 5km nach Soussusvlei haben wir ohne hängen zu bleiben geschafft.
Nach zwei Nächten ging es über Solitaire in Richtung Walfischbucht. Gobabeb hatten wir nach ein paar Kilometern abgebrochen und sind wieder auf die Hauptstrasse zurück. Die Strasse war echt richtig mies und wir hatten zu viel Zeit mit Fotostops verbraten.
Weil unser Mietwagen Mängel hatte, sind wir zum Flughafen Walfischbucht und später in Swakop zum Toyota Händler. Der Hilux meinte, die hintere rechte Türe sei offen und hat auf Schotter die ganze Zeit gepiepst. Wenn man das Fenster runter machte, hörte es auf. Ist schon wichtig zu wissen, dass in der Wüste die Türe auch zu ist...
Nach der Reparatur war das Piepsen weg, dafür ging auf Schotter von alleine das Fenster runter...
Dann ging's über Henties Bay und Brandberg/Uis nach Etosha. Wir hatten eine tolle Lodge (Toshari) kurz vor dem Anderson Gate. Die Lodges im Etosha waren etwas runter gekommen.
Über Windhuk sind wir nach Johannesburg und sind dann noch für drei Tage nach Pilanesberg.
Wir hatten tolle Tierbeobachtung - leider keine Löwen und Jaguare. Ansonsten war alles dabei.
Viel Fahrerei aber es lohnt sich. Namibia ist wirklich unglaublich schön und abwechslungsreich.
immerunterwegs134 Beiträge · seit 201824. Feb. 2020 · #14Ein Jaguar im Etosha wäre aber auch eine echte Sensation! 😉
Gruss Eva
Logi16,9k Beiträge · seit 201224. Feb. 2020 · #15immerunterwegs schrieb:Ein Jaguar im Etosha wäre aber auch eine echte Sensation! 😉
Auch keine Tiger? 🙄
LG
Logi
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200624. Feb. 2020 · #16immerunterwegs schrieb:Ein Jaguar im Etosha wäre aber auch eine echte Sensation! 😉
… selbst die mit vier Rädern sind schon extrem selten dort … 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201625. Feb. 2020 · #17nix
Sasa2'391 Beiträge · seit 201627. Feb. 2020 · #18Boah, ihr seid Mal wieder echt fies.
😈 😗
Mann, Mann, Mann. Was ist hier wieder los?
😉 🤪 😄
Danke MadMacs für den Kurzbericht. Ich hätte nicht gedacht, daß man in einer Woche was sinnvolles hinbekommt. Aber scheint ja geklappt zu haben.
Und übrigens selbst Leoparden sieht man im Etosha sehr selten. Jaguar findest du im Zoo oder auf einem anderen Kontinent.
Viele Grüße.
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html