Namibia? Und im März?

18 Antworten · 3'883 Aufrufe · gestartet 26. Jan. 2020 von Mikkao
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Themenstarter12 Beiträge · seit 202026. Jan. 2020 · #1
Hallo,
ich bin Mikkao und natürlich neu hier.
Ich werde in diesem März 65 und bin in den letzten 5 Jahren in jedem März (weit) weggefahren. Bis jetzt stand die Reise immer so im September davor, aber diesmal war soviel los, dass es nicht geklappt hat. Eigentlich waren wir schon so gut wie entschlossen, in diesem Jahr nach Äthiopien zu fahren, sind aber im letzten Moment davon abgekommen. Jetzt kam plötzlich der Gedanke auf: Warum nicht Namibia? Wir haben ein paar Leute getroffen, die sich begeistert geäußert haben. Zugegeben - wäre ein ganz kleines bisschen kurzfristig. Wenn das unrealistisch ist, OK, ich bin überzeugt, in jedem Fall einmal nach Namibia zu fahren.
Wir (Gattin und ich) reisen relativ viel in die Ferne, und immer auf eigene Faust und nie mit einer organisierten Tour. Öfter war abends noch nicht klar, wo wir am nächsten Tag übernachten würden. Ich war jetzt in knapp 60 Ländern und bin in fast allen ein Kfz/Motorrad gefahren. Als junger Mann bin ich mit einem umgebauten Bundeswehr-Lkw ein halbes Jahr durch die Sahara gefahren, durch Sand- und Steinwüste, und auch seitdem regelmäßig durch unwegsames Gelände.
Ich erwähne das, weil die Namib ein großer Anziehungspunkt für uns wäre und es uns nach einiger Lektüre hier und anderswo sehr reizen würde, einen Camper zu mieten und 14 Tage herumzufahren, je abenteuerlicher, desto besser. (Nur 14 Tage, weil wir im Anschluss gern von Nairobi aus zurückfliegen würden, einen Gabelflug gäbe es.) Uns interessiert vor allem eine spektakuläre Landschaft. Rustikale Reisebedingungen machen uns nicht so viel aus. Vollkommen unbedarft habe ich mir überlegt, warum nicht bei AfriCamper ein 4×4 Single Cab mit einem Dachzelt mieten und losfahren.
Lektüre über Namibia ist ein Fass ohne Boden. Neben jeglicher Rückmeldung interessiert mich vor allem Folgendes:
1. Ist März OK? Soll ja noch heiß sein, dafür nachts nicht so kalt. Aber wie ist das mit dem Regen? Verwandelt der - wenn man Pech hat - alles in Schlamm und man kommt nicht in die Wüste? Fällt der der ganzen Tag oder wie in Südostasien nur kurze Zeit heftig und dann ist es vorbei?
2. Wenn man so einen Camper hat, muss man dann trotzdem in einer Camp Site übernachten? (In der Sahara haben wir einfach angehalten, wenn es dunkel wurde). Was kostet so ein Stellplatz ungefähr? Muss man vorbuchen oder kann man einfach ankommen und sich hinstellen?
3. Verwandt damit die Frage: Wir planen gern von Tag zu Tag, bleiben, wo es schön ist, und fahren weiter, wenn es passt. Ist so eine Reiseform in Namibia möglich oder ist Vorplanung unabdingbar? März ist ja nicht gerade Hauptsaison, oder?
So, mehr fällt mir jetzt nicht ein, aber vielleicht kommen aus eurem Erfahrungsschatz ja Dinge, die ich nicht auf dem Schirm habe. Danke schonmal!

Mikkao
4'140 Beiträge · seit 200926. Jan. 2020 · #2
Hallo Mikkao,
erstmal willkommen im Forum.
Natürlich kann man im März ohne Vorbuchung mit dem Camper unterwegs sein. Allerdings solltest du auf Campsites übernachten. Sich einfach irgendwohin stellen, istt nicht möglich, da das Land ja in der Regel jemandem gehört. Du wärst ja auch nicht erfreut, wenn ein Japaner am Abend ein Zelt in deinem Gaten aufstellt.
14 Tage um in Namibia "herumzufahren" - geht, ist aber schon etwas wenig . Namibia ist 2x so groß wie die BRD. Es kommt ganz darauf an, was du sehen willst. Reiseführer lesen und Infos über das Land einholen, wäre nicht schlecht.
Wetter: Ich hole mal meine Glaskugel! Die sagt: Nach drei absoluten Dürrejahren fast ohne jeglichen Niederschlag könntest du in heftigste Gewitter kommen, die zwar erst am Nachmittag fallen aber derart heftig, dass die Straßen überschwenmmt und verschlammt sind. Da Gewitter regional fallen, müsste ich dir sagen wo, doch dafür brauche ich die andere Glaskugel, die ich gerade nicht finden kann. Es könnte aber auch sein, dass gar kein Regen fällt. Das wäre ganz schlecht für das Land!
Ich bin immer gerne im März oder April gefahren, da, wenn man Glück hat, Namibia grün ist und es an vielen Stellen blüht. Vielleicht siehst du dann etwas weniger Tiere, aber man kann sich an anderem erfreuen.
Tipp: Klicke mal "Ersttätertouren" an, lies parallel dazu Reiseberichte oder einen Reiseführer, erstelle dann eine eigene Route, buche Flug und Auto und dann stellst du wieder konkrete Fragen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter12 Beiträge · seit 202026. Jan. 2020 · #4
Vielen Dank euch beiden. Bei den Ersttätertouren hatte ich mich schon umgesehen (man soll ja recherchieren, bevor man hier postet), aber alle dort haben bereits ihre Route so ziemlich ausgearbeitet. Das will ich ja gerade nicht. Obwohl von 2016, habe ich mich an Christians Routen im Erstpost orientiert, also so etwas wie Windhuk - Sossusvlei - Damaraland - Etosha. Oder sich vor Ort spontan anders entscheiden.
Es geht mir um die Umstände, die ich nicht herausfinden konnte.
Das eine war, ob März überhaupt geht. Kristallkugel, hm, aber Burschi schreibt "Ich bin immer gerne im März oder April gefahren..." - na, Frage beantwortet!
Ich habe auf Reiseblogs schon mehrfach gelesen, "11 Monate im Voraus buchen" oder "die xyz-Lodge war damals leider ausgebucht", so dass mir nicht klar war, ob es blauäugig ist, da einfach hinzufahren und darauf zu vertrauen, dass schon irgendwas frei sein wird. Burschi schreibt: "Natürlich kann man im März ohne Vorbuchung mit dem Camper unterwegs sein." Perfekt! Nächste Frage beantwortet!
Was ich noch gern wüsste: Wenn man mit dem Camper auf einer Camp Site übernachtet, was kostet das, so ungefähr?
AfriCamper gibt eine deutsche Handynummer an, da werde ich morgen anrufen und mal sehen, wie die Auftragslage da so ist.
Dann wären die drei größten Brocken aus dem Weg geräumt und die Chancen für einen Namibia-Urlaub würden schlagartig gewaltig steigen.

Mikkao
568 Beiträge · seit 201426. Jan. 2020 · #5
Hi Mikkao,
du machst es uns nicht einfach, (dir allerdings auch nicht). Das Thema ist komplex.
Was du schilderst über bisherige Toren und deine Erwartungen bin ich mir nicht sicher, ob eine Ersttätertour das ist,
was du vorhast. Ich meine gelesen zu haben, dass du lieber "off the beaten track" unterwegs bist.

Nun, erstmal zum März:
März/April sind meine absoluten Lieblingszeiten in Namibia. Nicht zu kalt nachts, selten zu warm am Tag.
Mit der Chance auf blühende Wüste (die leider in den letzten Jahren zu oft enttäuscht wurde).
Der Regen, wenn er denn hoffentlich kommt, ist, wenn du nicht gerade in Flusstälern fährst,
für Lodgehoppers schlimmer als für Camper.

Mit womöglich bedingt tauglichem Fahrzeug/bedingt tauglicher Erfahrung wirft dich ein Gewitter auf dem Weg zur Lodge zurück. Da stehen 30 cm Wasser, was tun? Der Sonnenuntergang naht... Panik macht sich breit.

Rumpelst du mit deinem Camper (und ausreichenden Vorräten) durch den Kunene, macht dir das kein Kopfzerbrechen.
Solltest halt nicht im Fluss 'rumfahren. Stellst du deine Mühle dann im Nirwana, (oberhalb des Flusses!) ab, wird kaum jemand kommen, um mit dir zu diskutieren. Woher auch?

Wenn natürlich gerade "der Falsche" kommt, hast du Pech gehabt. Wie im Rest der Welt auch...
Prinzipiell bin ich auch der Meinung, man solle offizielle Campsites anfahren.
In Europa vermeide ich die konsequent. Also: alles nicht so einfach...
Und was für dich passt, können wir eh nicht wissen.

Wir zeigen Fakten auf, aber es ist deine Entscheidung, wie du mit ihnen umgehst.
Euch wünsche ich einen traumhaften Trip, gutes Handling der Umwelt und weiterhin spannende Planung
Grüßle
Randfontein
134 Beiträge · seit 201826. Jan. 2020 · #6
Hallo Mikkao,
wenn Du ein Smartphone hast, lade Dir die App iOverlander aufs Gerät, hier findest Du Campingplätze und anderes, sehr hilfreich speziell für kurzfristige Planungen. Oft stehen dort auch Preise. Die App ist gedacht für Langzeitreisende (=Overlander), bietet aber für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, viele Infos.
Campingplätze kosten in Namibia übrigens so zwischen 5 - 35 € pro Nacht und Person, Tendenz meist steigend.

Gruss Eva
248 Beiträge · seit 201526. Jan. 2020 · #7
Hallo Mikkao,
buche dir relativ schnell einen Flug und ein Auto.
Denke laut deinen Aussagen wird es auf einen Camper 4x4 hinauslaufen.
Dann hast du noch ein paar Wochen Zeit eine grobe Tour zu planen.
So habe ich es auch schon für Februar und März gemacht. Auch ca. 6-8 Wochen vorher.
Grob heißt, Camp für erste Nacht und eventuell für die letzte Nacht buchen.
Route grob planen, dass ihr euch nicht übernehmt mit der Fahrerei.
Ich habe nie vorgebucht für die Route im März, hatte allerdings mal ein paar Tage im Vorraus auf Farmen/ Campsides angerufen und gefragt wie die Lage so ist. Also Telefonkarte in Nam besorgen.... 😉
Habe auch mal kurzfristig meine Route dann geändert.
Denke also kein großes Problem, aber Namibia ist groß und die Strecken zum Teil sehr weit und lang, je nach Weg, Lage und Road. Also versucht nicht alles auf einmal zu machen. Aber ansonsten...
der Weg ist das Ziel.
Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
Themenstarter12 Beiträge · seit 202026. Jan. 2020 · #8
Hallo ihr alle,
vielen Dank für die guten Hinweise!
Bin erstaunt, dass ich es euch schwermachen soll. Ich finde, es hat sich doch schon viel geklärt und dafür bin ich euch dankbar.
Oliver sagt auch, März geht, also ist eine große Frage schonmal beantwortet. In Bezug auf die Route gibt es ja konkrete Vorschläge und ich habe schon ein Minimalprogramm. Gerade das Ziel, mich nicht zu übernehmen, strebe ich ja an; alles kann sein, nichts muss.
Eva hat die letzte Lücke ja auch geschlossen ("Campingplätze kosten in Namibia übrigens so zwischen 5 - 35 € pro Nacht und Person"). Auf der Strecke campen ist nicht angesagt - abgehakt!
iOverlander gibt es auch für Android - installiert! Ich habe seit längerer Zeit Locus Map Pro, das ich sehr schätze. Hier im Forum berichtet jemand von guten Erfahrungen. Ich werde mir die Namibia-Karte auch herunterladen.
Eine Webseite, die ich sehr hilfreich finde, ist EdelTrips. Ich habe schon mitbekommen, dass es hier in punkto Campervermietung sehr verschiedene Meinungen gibt (Britz!); bei AfriCamper habe ich mich einfach jemand von hier angeschlossen, der mir Erfahrung zu haben schien. Jetzt berichtet EdelTrips über Savanna Car Hire. Was mich irritiert: Der Toyota Hilux Double Cab 4x4, den sie den Bilder nach genommen haben, kostet mit 45 € etwa die Hälfte von dem, was die anderen nehmen. Ich habe die bereits angeschrieben und nach einem Angebot gefragt. Ich meine, die Edeltripper haben ja konkrete Erfahrung mit Firma und Auto, aber 50%, wie kann das sein?
Flug habe ich herausgesucht, Gabelflug hin Windhuk, zurück Nairobi vom 3. - 27 März 2020. Aber ich muss erstmal Klarheit haben, dass das mit dem Wagen klappt, bevor ich mich festlege.

Mikkao
Themenstarter12 Beiträge · seit 202026. Jan. 2020 · #10
Toller Link! Vielen Dank.
33,1k Beiträge · seit 200627. Jan. 2020 · #11
Der Toyota Hilux Double Cab 4x4, den sie den Bilder nach genommen haben, kostet mit 45 € etwa die Hälfte von dem, was die anderen nehmen.
Unter anderem Baujahr 2013 dürfte ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Angeboten sein.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter12 Beiträge · seit 202027. Jan. 2020 · #12
Guter Hinweis! Die haben mir sofort ein Angebot geschickt, sogar auf Deutsch. Soweite ich das verstehe, geht das günstige Angebot ab Bj. 2015 los.

Mikkao
📎 AngebotSavanna,01.03-14.03.pdf
74 Beiträge · seit 201929. Jan. 2020 · #13
Hallo Mikkao,
Mitte März geht es wieder nach NAM. Das wird das fünfte Mal sein. Ende März zum zweiten Mal.
Ja, geht. 🙂

Warum du es manchen vielleicht schwer machst, ist deine Herangehensweise, die ich super finde und irgendwann auch mal so umsetze. Das hat ja was mit Zeit zu tun.
Die meisten wollen aber in ihrer verfügbaren Zeit möglichst viel sehen wodurch eine genaue Planung nötig ist.
Zumindest für einige Bausteine. Solltest du nach Etosha fahren wollen, reserviere unbedingt die Zeltplätze, weil die meistens voll sind und du draußen übernachten musst.

Möchtest du es richtig wild und einsam, schau doch mal ins Kaokefeld. Allerdings lassen einen die meisten Autovermieter da nicht hin. Also AGB's genau lesen.

Noch ein Tipp: www.matsch- und- piste.de

Viele Grüße
Peter
Themenstarter12 Beiträge · seit 202030. Jan. 2020 · #14
Mannomann, der Namibia-Teil von www.matsch- und- piste.de ist ja der Hammer! Wenn ich dieses Bild sehe, dann wird mir ganz weh! Ich bin damals mit einem Hanomag AL 28 von der Bundeswehr gefahren, der hatte überall Stahlplatten von 1 cm Dicke; der erste Gang im Allrad reichte bis 8 km/h, Höchstgeschwindigkeit 40 km/h mit Allrad und 80 km/h ohne. DAS war ein Wüstenfahrzeug! Damit bin ich eine Düne hochgefahren und dann auf ihrem Kamm lang. Mein Mitfahrer hat gebrüllt, ich sei ein enthirnter Vollidiot, was vollkommen zutreffend war. Aber gegangen ist es!
Weiß jemand, wo genau dieses oberste Bild ist?
Wenn ich mir so einen "normalen" Toyota Hilux 4x4 Doppelkabine leihe, dann müsste ich doch solche Strecken fahren können? Ich meine, das ist doch Piste und nicht wirklich "Gelände", so ich das verstehe.
Das, was im im zweiten Teil zu sehen ist, scheint mir allerdings kritisch. Da ist Sand dabei und das ist ja mal eine ganz andere Nummer.
Oder ist das Quatsch, man braucht in jedem Fall einen Toyota HZJ? Ich muss schon sagen, die Bilder hauen schwer rein. Danke dir!
74 Beiträge · seit 201902. Feb. 2020 · #15
Ja, solche Bilder wecken den Abenteurer.
Dennoch - Wer solche Strecken fahren will, muss genau wissen, was wer tut.
Je nach Ausstattung geht das mit einem Hilux. Da gibt es Unterschiede.
Aber - Die meisten Vermieter haben strenge Regeln. Kaokefeld z.B. ist meistens nicht drin.
Übrigens - Ich habe das Gefühl, dass du da was falsch verstehst: Namibia hat ein sehr fragiles Ökosystem. Offroadfahren iss nich.
Außerdem sind die Straßen nicht zum Vergnügen angelegt, sondern um von A nach B zu kommen.
So zu fahren ist allerdings ein Vergnügen.

Frag doch mal die Autovermietungen an. Die wissen ja, was mit ihren Autos geht und was nicht.
7'263 Beiträge · seit 200602. Feb. 2020 · #16
Mikkao schrieb:Das, was im im zweiten Teil zu sehen ist, scheint mir allerdings kritisch. Da ist Sand dabei und das ist ja mal eine ganz andere Nummer.
Oder ist das Quatsch, man braucht in jedem Fall einen Toyota HZJ? Ich muss schon sagen, die Bilder hauen schwer rein. Danke dir!
Der Sand ist da das kleinere Problem. Wenn es trocken ist, dann lassen sich diese Trockenflüsse sehr gut befahren und sind nach meiner Ansicht ein echtes Highlight. Es ist aber etwas für erfahrene Leute was Offroad Strecken und Verhalten im Busch angeht.

Das ist aber ein Gebiet welches ich im März nicht unbedingt befahren würde. Wenn es einigermaßen regnet ist es in dieser Zeit im Flussbett zu nass und dann ist Schlamm das Problem und nicht Sand.

Das erste Bild scheint mir im Bereich von der Mondlanschaft bei Swakopmund aufgenommen worden zu sein.

Noch etwas zum Offroad fahren in Namibia: Natürlich gibt es Gebiete wo man Offroad fahren kann. Dabei kommt es aber auch etwas auf die Definition von Offroad an. Ich bezeichne die meisten Trockenflüsse als Offroad. Da sind aber deutliche Fahrspuren drin auf denen man bleibt. Ein Fahren abseits von Spuren macht man nicht. Dadurch zerstörst Du die Natur in die Du so gerne fahren möchtest.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter12 Beiträge · seit 202012. Feb. 2020 · #17
Danke euch allen. Ich habe beim Vermieter angefragt, und er hat geantwortet, dass sein Auto für alle Strecken zugelassen ist, die auf einer offiziellen Karte verzeichnet sind.
Ich habe nicht vor, quer durch die Landschaft zu brettern, sondern z.B. die Strecke, die in matsch- und- piste.de beschrieben ist.
Mittlerweise sind wir mit März doch etwas abgeschreckt worden und werden die Reise nach hinten verlegen. Leider werden dadurch die Flüge erheblich teurer (kein Wunder).
16,9k Beiträge · seit 201212. Feb. 2020 · #18
Mikkao schrieb:Danke euch allen. Ich habe beim Vermieter angefragt, und er hat geantwortet, dass sein Auto für alle Strecken zugelassen ist, die auf einer offiziellen Karte verzeichnet sind.
Sehr, sehr schwammige Aussage. 😉

LG
Logi
Themenstarter12 Beiträge · seit 202001. März 2020 · #19
Denke ich eigentlich nicht. Wenn man dem Verleiher eine Karte präsentieren kann, auf dem eine bestimmte Strecke drauf ist, dann darf man die auch fahren. Es ist vermutlich eine gute Idee, das vor dem Losfahren mit ihm zu klären.
zuletzt bearbeitet 01. März 2020