MJMjerumani9 Beiträge · seit 201629. Dez. 2019 · #41
chrigu schrieb:Wer eine Reise ins südliche Afrika macht, ganz egal ob als Camper oder Lodgehopper, nimmt schon eine menge Geld in die Hand. Es gibt einige Faktoren, die den Preis noch beeinflussen können.
Chrigu
Man muss auch nicht jeden Park und jeden "Hotspot" abklappern. Man könnte sich auch mal das richtige Namibia angucken....zumindest für ein paar Tage. Das kostet dann auch nicht so viel Geld.
AVAvioniker68 Beiträge · seit 201929. Dez. 2019 · #42
Schoggi schrieb:1) aus 45 € werden nunmehr 91 € p.T. fürn Camper -> ahaa 😄
Da ich kürzlich ein wenig Preise verglichen habe, kann ich sagen, dass es bei Savanna, Value Car Hire, Kalahari und anderen durchaus Autos mit Ausstattung ab 45 €/Tag gibt, z.B.: https://www.savannacarhire.com.na/car-rental/1400669167/Toyota-Hilux-Double-Cab-4x4 Gemietet habe ich solche Autos allerdings auch noch nicht. Falls man Camping-Zeug ohnehin zuhause herumliegen hat, fliegt man das einfach ein und bekommt zumindest in der Nebensaison bei den großen internationalen Ketten für 50-60 €/Tag einen ziemlich neuen Fortuner oder Double-Cab.
Ansonsten haben die Dinge eben einen Wert, aber dieser Wert bemisst sich für jeden anders. Ich steh auch auf 5-Sterne-Hotels und das gute Essen da, aber in Afrika gehen wir campen. Warum? Nun, wir fahren wegen der Natur und der Menschen nach Afrika. Das Naturerlebnis ist im Zelt irgendwo allein in der Weite Afrikas viel intensiver als rundum gepampert in einer Lodge. In der Lodge treffe ich nur auf Angestellte, die voll auf Touris abgerichtet sind. Als Lodgehopper kaufe ich dann kein Gemüse auf kleinen Märkten, esse nicht an Straßenständen, wo auch die Einheimischen essen, usw. Ich habe auch keine Lust auf geführte Game-Drives samt schlechten Fotos von der nochmals erhöhten Position in den typischen Game-Drive-Autos, sondern mache da lieber mein eigenes Ding. Und weil ich zum Ende der Reise dann häufig doch noch mal in einer guten Loge abgestiegen bin, ist es meine Überzeugung, dass ich in Afrika auch für 500 € nicht den Standard bekomme, den ich in Dubai, Thailand, Vietnam, Sri Lanka, ... für 250 € bekomme. Etwas pauschalisierend gesagt, sind Lodges in Afrika für mich ihren Preis nicht wert. Wenn ich relaxen möchte, fahre ich woanders hin.
Andere haben eben andere Prioritäten und Abwägungen und kommen zu anderen Schlüssen. Wäre ja auch schlimm, wenn wir alle zur gleichen Zeit an den gleichen Orten auf die gleiche Art Urlaub machen wollten. Am Ende muss ich es auch nicht den anderen recht machen sondern nur die meinen glücklich machen - auf eine Weise, die ich ethisch für vertretbar halte.
Liebe Grüße
Sanne2'462 Beiträge · seit 200629. Dez. 2019 · #43
Chrigus Ausführungen würde ich gern einen Aspekt hinzufügen.. und zwar das Land, das ich im südlichen Afrika bereise. In Namibia finde ich, nur Campsites sind vom Preis-Leistungsverhältnis wirklich gut. Farmen und Lodges sind unglaublich teuer und haben oft keinen besonders hohen Standard hinsichtlich Guides, Ausstattung der Unterkünfte, Essen.. Da spielt Südafrika in einer ganz anderen Liga und bietet eben auch unterschiedliche Unterkunftsarten. Botswana und Sambia sind oft sehr viel teurer, dafür wird aber echt was geboten.
Unser letzter Urlaub in Botswana 2018 hat für vier Wochen, zwei Personen, Hilux mit Dachzelt und 5 Übernachtungen in guten B&B und Lodges inkl. Gebühren für Nationalparks, Campsites, Essen und Unmengen Wein und Bier rund 7.000 Euro gekostet. Wir hatten ein neues Fahrzeug von Bushlore, einen Flug übers Okavango, einen Bootstrip und ich kann nicht sagen, wir hätten uns irgendwas verkniffen. Flüge waren preiswert, das teuerste war das Auto. Namibia hat das "Glück", dass sehr viele gut betuchte Rentner die vergleichsweise wenigen Unterkünfte ansteuern. Niemand kann mir wirklich erklären, wieso ich 250 Euro die Nacht in einer eher mittelmäßigen Unterkunft (Farm) zahlen sollte. Aber es reisen eben viele dort hin, die ihre Rente dort "verprassen"..
PS: Schoggy, Dein Sarkasmus ist nicht mal witzig. Offensichtlich willst Du nicht verstehen, worauf andere hier in dem Thread hinauswollen.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
La Leona2'779 Beiträge · seit 200730. Dez. 2019 · #44
OT Reisende mit stationierten eigenen Fahrzeugen rechnen in ihrem Budget anstelle der Anmietung die Anschaffung des Fahrzeugs, dessen Unterstellkosten, Wartung inklusive neuer Bereifung alle paar Jahre, Versicherungen und Zulassungsgebühren ein. Ich denke sie summieren zudem alle anfallenden Reparaturen vor, während oder nach jeder Reise, plus die Amortisation des Fahrzeugs mit ein.
Wäre sehr interessant zu erfahren wo im Durchschnitt der break even point im Vergleich mit einem gemieteten voll ausgerüsteten 4x4 liegt. Sagen wir Schnitt 100 Euro pro Tag Mietpreis der Einfachheit halber. Übersetzt: ab wie vielen Wochen fährt man mit dem eigenen Auto "gratis".
Gruss Leona
ACAchdoch232 Beiträge · seit 201930. Dez. 2019 · #45
Hallo, das kann ich dir genau sagen... Heute abend antworte ich nochmal. Aber genau so wie du es sagst handhabe ich das.
SCSchoggi105 Beiträge · seit 201830. Dez. 2019 · #46
Sanne schrieb: Namibia hat das "Glück", dass sehr viele gut betuchte Rentner die vergleichsweise wenigen Unterkünfte ansteuern. (Nein, ich entschuldige mich nicht, dass ich Rentner bin. Nein ich gehöre nicht zur betuchten Minderheit und ja ich bevorzuge – auch altersbedingt eine feste Unterkunft – verwerflich??? Niemand kann mir wirklich erklären, wieso ich 250 Euro die Nacht in einer eher mittelmäßigen Unterkunft (Farm) zahlen sollte. (Musst du auch nicht, schon für weniger als den halben Preis bekommst du Superunterkünfte, auch mit Verpflegung) Aber es reisen eben viele dort hin, die ihre Rente dort "verprassen".. (Vorurteil pur. Wieviele Rentner hast du denn dort kennengelernt, die lt. Deiner Aussage dort ihre Rente VERPRASSEN) Unabhängig davon, hast du schon mal überlegt, warum man als Rentner noch sparen sollte. Jede Reise könnte die letzte sein.
PS: Schoggy, Dein Sarkasmus ist nicht mal witzig. Offensichtlich willst Du nicht verstehen, worauf andere hier in dem Thread hinauswollen.
Sorry, und sollte ich alleine eine andere Meinung vertreten, dann vertrete ich diese auch und versuche nicht mich der Herde anzuschließen, nur weil es Einzelne so vorziehen!
Es ist kein Sarkasmus, wenn man - ggf. eine andere Meinung als scheinbar die meisten Foriker hier, zu vertreten - darauf hinzuweisen, dass es m.E. nicht möglich ist als „Einzelreisender“ mit 1` € p.W. auszukommen - nachzubohren, wenn Vergleiche angeboten werden, die man nicht vergleichen kann - nicht der Meinung ist die Preise kleinreden zu müssen, um Interessierte auf das Forumsportal locken zu können
von Looser: Wenn man auf die Nichtbeachtung der schweigenden Mehrheit der Reisenden hinweist, kriegt man mehr oder weniger freundlich gesagt, dass man auf diese eigentlich keinen Wert legt, Namibia soll eben eher exklusiv und teuer bleiben. Billiger und leistbar soll nicht sein, Reisepöbel ist unerwünscht. Exklusivität ist zwar absolut legitim und Jederfrau‘s/Mann‘s gutes Recht, für ein Reiseforum aber irgendwo schon bizarr, für mich jedenfalls schon.) Es gab bzw. gibt hier im Forum auch User, die flyinns ins Delta machen, und dort die 4 u. 5 Sterne Lodges abhoppeln und dabei mehrere Hunderter pro Nacht u. Person ausgeben – na und, wenns denen so passt. Ist das dann so verwerflich?
Wenn mir Steilvorlagen mit so viel Pauschalurteilen vorgegeben werden, dann nehme ich diese gerne auf und provoziere. Das hat aber nichts mit Sarkasmus zu tun.
Ich kann den Spieß auch mal umdrehen: Bevor ich auf einer Reise u.a. aus Kostengründen campen gehe (Übernachtungskosten waren ca. 15 € und Essen ca 10 € p.P. u. Tag genannt worden), und dabei ein enges Dachzelt geniese, verschmutzte Absolutionen vorfinde, die nachts auch noch zum Pinkeln zu weit entfernt sind, ich mit einem schlechten Stellplatz vorlieb nehmen muss, und bei Regen im Auto rumhocke (lässt sich beliebig vorsetzen), bleibe ich lieber zu Hause, denn da brauche ich nur 3-4 € p.T. und warte, bis ich mir was Vernünftiges im Urlaub leisten kann! 😄
Avoniker: ....in Afrika gehen wir campen. Warum? Nun, wir fahren wegen der Natur und der Menschen nach Afrika. (aha, ich nicht, ich will ja nur das geknechtete, unter-bezahlte Personal kennenlernen) Das Naturerlebnis ist im Zelt irgendwo allein in der Weite Afrikas viel intensiver (dem widerspreche ich nicht, campen kommt jedoch für mich als Einzelreisender nicht in Frage) als rundum gepampert in einer Lodge (Auf diesen Schmarn gehe ich nicht ein). In der Lodge treffe ich nur auf Angestellte, die voll auf Touris abgerichtet sind. Als Lodgehopper kaufe ich dann kein Gemüse auf kleinen Märkten, esse nicht an Straßenständen, wo auch die Einheimischen essen, (ja meinst du etwa, dass ich Früh-, Mittag, Nachmittagsgebäck und Abendessen zu mir nehme. Ich esse prinzipiell nur 2 Mal am Tag) usw. Ich habe auch keine Lust auf geführte Game-Drives samt schlechten Fotos von der nochmals erhöhten Position in den typischen Game-Drive-Autos, sondern mache da lieber mein eigenes Ding. (Wenn ich von A nach B und C fahre, habe ich die ersten Sightseeings. Wenn ich aber dann vor Ort bin, möchte ich auch mal die Möglichkeit geniesen, mich voll auf die Umgebung konzentrieren zu können und nicht nur auf die Straße) Und weil ich zum Ende der Reise dann häufig doch noch mal in einer guten Loge abgestiegen bin, ist es meine Überzeugung, dass ich in Afrika auch für 500 € nicht den Standard bekomme, den ich in Dubai, Thailand, Vietnam, Sri Lanka, ... für 250 € bekomme. (sorry, das ist einfach nur Quatsch). Etwas pauschalisierend gesagt, sind Lodges in Afrika für mich ihren Preis nicht wert. (schlimmer geht’s nimmer. Entweder ist dein Anspruch an eine Lodge/Unterkunft so hoch, oder du hast die falschen Unterkünfte ausgewählt. Und du kannst dir ja ein solch pauschalierendes Urteil erlauben, wenn du auch „Mal“ abschließend eine Unterkunft besuchst). Wenn ich relaxen möchte, fahre ich woanders hin. (Ach ja, du machst dir also im Urlaub nur oder gerne Stress - ist ja auch eine Art des Reisens - warum nicht!?
Ich habe mir nun mal die Mühe gemacht und überprüft was wir auf unseren Afrikareisen so für eine 5* Lodge pro Nacht ausgegeben haben. Unsere jeweils teuersten Unterkünfte waren: 2014 SA Thornhill Lodge 230 € mit HP 2015 Namibia Mowani 160 € mit VP u. Akt. 2017 SA + Namibia Fish River L. 208 € mit HP 2019 SA (Single-Reise) Skukuza 102 € ohne 2020 SA, Botswana, Namibia (Single-Reise) Chobe River L. 145 € ohne
Und ja, ich gönne mir voraussichtlich 12 Aktivitäten, die schon mal locker über 400 € ausmachen!!! Die letzte Afrikareise soll ja möglichst nochmal viele schöne Momente bescheren, vielleicht auch Sichtungen, mit denen es bisher nicht geklappt hat 😉
Über die Qualität der vorgenannten Unterkünfte und ggf. das angebotene Essen etc. kann sich ja der eine oder andere der dort war eine Meinung bilden, nicht aber unbedingt diejenigen, die nebenan auf der Campsite saßen! M.E. war die gebotene Leistung jeweils mit dem aufgerufenen Preis relativ konform. Und ja natürlich gehts auch preiswerter - wenn man will. Es gibt ja genügend Lodges.
-> Zumindest letzter Beitrag in 2019 😎
LG Schoggi
waterlike873 Beiträge · seit 201430. Dez. 2019 · #47
Kindergarten... Jetzt lasst es doch einfach gut sein und jeder macht seinen Urlaub wie er es gerne möchte. Verunglimpfen und sich hier zoffen etc. bringt doch nix. Jerder wie er mag, ob er viel ausgeben möchte oder nicht.... Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall einen guten Rutsch ins neue (Reise-) Jahr.
Danke Leona für diesen Punkt, ich denke auch, dass das berücksichtigt gehört. Hinsichtlich „Amortisationsdauer“ gibt es sicherlich eine sehr große Spanne, je nach Höhe der Investition und Nutzung. Das stärkste Argument für ein eigenes Fahrzeug, wird wohl sein, dass man weiß und kennt was man hat, aber dafür gibt es ja hier viele Berufene. Ich war selber ein Mal knapp dran und bin froh, das NICHT gemacht zu haben, denn das stärkste Argument GEGEN ein irgendwo stationiertes Auto, Immobilienbesitz odgl. ist, dass einem unheimlich viel entgehen wird, weil man dann hauptsächlich „dorthin“ fahren wird, weil man das eben „dort“ hat. Man bräuchte schon mehrere Leben, um nur die schönsten und interessantesten Ecken der eigenen Heimat und Europas kennen zu lernen. Es entgeht einem viel, wenn man nur auf eine Region fixiert ist Wünsche alles Gute für das Neue Jahr, Werner
ACAchdoch232 Beiträge · seit 201930. Dez. 2019 · #50
Hallo loser, teilweise hast du da recht. Man fährt nun immer nach Afrika. Nur Europa macht man so nebenbei bzw. ich persönlich hebe mir das auf für die Zeit wenn Afrika nicht mehr geht. Also wenn die Knochen anfangen zu klappern und die Apotheke den bottle store ersetzt.... Wenn man vorher, also bevor man sich entschieden hat etwas eigenes dort zu haben, recht viel in der Welt unterwegs war und man kommt dann zu dem Schluss, Afrika ist mir von allen der liebste kontinent ist das kein Problem mit der "Eintönigkeit" Ich würde sagen das die Vorteile zu Nachteilen 50/50 stehen. Und für mich gilt, wenn Afrika langweilig wird dann ist es nichts einfacheres das Auto in einen Container zu schieben und ab.
ACAchdoch232 Beiträge · seit 201930. Dez. 2019 · #51
La Leona schrieb:OT Reisende mit stationierten eigenen Fahrzeugen rechnen in ihrem Budget anstelle der Anmietung die Anschaffung des Fahrzeugs, dessen Unterstellkosten, Wartung inklusive neuer Bereifung alle paar Jahre, Versicherungen und Zulassungsgebühren ein. Ich denke sie summieren zudem alle anfallenden Reparaturen vor, während oder nach jeder Reise, plus die Amortisation des Fahrzeugs mit ein.
Wäre sehr interessant zu erfahren wo im Durchschnitt der break even point im Vergleich mit einem gemieteten voll ausgerüsteten 4x4 liegt. Sagen wir Schnitt 100 Euro pro Tag Mietpreis der Einfachheit halber. Übersetzt: ab wie vielen Wochen fährt man mit dem eigenen Auto "gratis".
Das gute Fahrzeug ist aber neulich von uns gegangen, zum Glück sind alle Leute rausgekommen. Nun hat man einen ausrangierten LKW wieder aufgebaut, hab ihn bei Mercedes in Windhoek gesehen, nen richtig guten Eindruck hat der nicht gemacht.
Ansonsten: soll doch jede(r) reisen, wie er / sie möchte. Alle anderen geht das überhaupt nichts an und zoffen muss man sich deshalb schon 2x nicht.
Klar kann jeder Reisen wie er will.....NUR bringt das im Bild gezeigte Unternehmen keine Arbeitsplaetze desweiteren faehrt das Teil mit einer BRD Nummerntafel (Passau) hier herum und glaube kaum das der LKW wie hier vom Gesetz vorgeschrieben zum Jaehrlichen Tuev geht! Genauso wenig die geforderten Lizenzen vorweist so wie die Steuer in hoehe von ca. N$ 48k p.A. entrichtet. Auf solches Hungerleider Klientel kann man hier verzichten.
Little Bush Rest for sale schrieb:Klar kann jeder Reisen wie er will.....NUR bringt das im Bild gezeigte Unternehmen keine Arbeitsplaetze desweiteren faehrt das Teil mit einer BRD Nummerntafel (Passau) hier herum und glaube kaum das der LKW wie hier vom Gesetz vorgeschrieben zum Jaehrlichen Tuev geht! Genauso wenig die geforderten Lizenzen vorweist so wie die Steuer in hoehe von ca. N$ 48k p.A. entrichtet. Auf solches Hungerleider Klientel kann man hier verzichten.
Respekt, du ziehst es durch. Keine Ahnung, aber mal einen raushauen... Ich war bei Mercedes, als der TÜV Ingenieur da war, der wird nämlich eingeflogen. Schon aus versicherungstechnischen Gründen muss das für den Veranstalter so sein. Ich würde mich auch nicht in so eine Kabine legen, aber das ist Geschmackssache. Der TÜV kommt aber auf die Mobile drauf, egal, wo sie in der Welt unterwegs sind. Ich hatte schon vor Jahren ein längeres Gespräch mit einem Fahrer, und diesmal hatten wir 2 Leute im Urban Camp, die aus DE nach Namibia gereist sind, um beim Aufbau des Reservemobils zu helfen, das waren 2 Mechaniker von Rotel. Sie sind, wie die Leute vom TÜV, rund um den Globus unterwegs.
Hör vielleicht mal mit den wilden Spekulationen und privaten Vermutungen auf. Damit blamiert man sich nur und das hilft auch niemand.
Little Bush Rest for sale schrieb:Klar kann jeder Reisen wie er will.....NUR bringt das im Bild gezeigte Unternehmen keine Arbeitsplaetze desweiteren faehrt das Teil mit einer BRD Nummerntafel (Passau) hier herum und glaube kaum das der LKW wie hier vom Gesetz vorgeschrieben zum Jaehrlichen Tuev geht! Genauso wenig die geforderten Lizenzen vorweist so wie die Steuer in hoehe von ca. N$ 48k p.A. entrichtet. Auf solches Hungerleider Klientel kann man hier verzichten.
Hi,
sehr interessant deine Ausführung! Nur mal zur Info:
Klar bringt auch ein Rotel Reisender dem Land / der Bevölkerung Einnahmen, diese sind zum Beispiel Eintritte in Naturschutzgebiete, Zahlungen für Übernachtungen auf Campsites, Kauf von Souvenirs, Zahlung gebuchter Touren und Ausflügen, eventuell sogar Flug mit Air Namibia, zumindest jedoch Zahlung der Flughafensteuer, Essen gehen in diversen Lokalen,.....und, und, und!
So ein Fahrzeug muss auch vor Ort gewartet werden, hier bekommen Werkstätten, Tankstellen für das Tanken und selbst der ein oder andere Bottlestore ein zusätzliches Einkommen!!
Persönlich würde mich noch interessieren in wie weit hier noch irgendwelche Tour Operator Abgaben bezahlt werden müssen, vielleicht hat hierzu jemand Infos die fundiert sind.
Gruß
Markus
ACAchdoch232 Beiträge · seit 201931. Dez. 2019 · #57
Little Bush Rest for sale schrieb:Klar kann jeder Reisen wie er will.....NUR bringt das im Bild gezeigte Unternehmen keine Arbeitsplaetze desweiteren faehrt das Teil mit einer BRD Nummerntafel (Passau) hier herum und glaube kaum das der LKW wie hier vom Gesetz vorgeschrieben zum Jaehrlichen Tuev geht! Genauso wenig die geforderten Lizenzen vorweist so wie die Steuer in hoehe von ca. N$ 48k p.A. entrichtet. Auf solches Hungerleider Klientel kann man hier verzichten.
Oh da liegst du aber falsch. Nein er muss nicht zum TÜV da er Ausländer ist. Seine Tax bezahlt der genau so wie ein namibischer LKW oder Bus. Bei jeder Einreise nach Namibia muss er auch die Tax für foregin registered vehicle zahlen. Ein namibisches Tourunternehmen welches mit namibischen Kennzeichen und namibischen Guide nach Sambia fährt schafft in Sambia auch keine Arbeitsplätze und muss mit dem Auto auch nicht zum sambischen TÜV. Also.... Roteltours fährt mit dem Ding vielleicht in 9 Länder im südlichen Afrika, soll er jetzt in jedem Land das Auto erst anmelden?? Verstehe deine Argumentation nicht richtig.
Markus: nicht fundiert, jedoch ne Vermutung. Würde mich stark wundern, wenn Namibia nichts vom Kuchen haben wollte. Christian kann da vermutlich was dazu sagen...
Etwas derb fand ich auch die Einschätzungen von wegen "Hungerleider Klientel". Schon lustig, wie jemand allerlei Menschen, die er nicht kennt, in ne Ecke stellt. Kann mich noch gut an eine Dame mit 93 erinnern, die mit Rotel in Alaska unterwegs war. Das war aus ihrer Sicht die einzige Chance, entfernte Länder in ihrem Alter noch zu besuchen.
Grüße Ebi
M@rie1'680 Beiträge · seit 200731. Dez. 2019 · #59
Ebi schrieb:Etwas derb fand ich auch die Einschätzungen von wegen "Hungerleider Klientel". Schon lustig, wie jemand allerlei Menschen, die er nicht kennt, in ne Ecke stellt.
nunja... jeder Rotel-Kunde ist einer weniger im B&B 😗
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Sanne2'462 Beiträge · seit 200631. Dez. 2019 · #60
Little Bush Rest for sale schrieb:Klar kann jeder Reisen wie er will.....NUR bringt das im Bild gezeigte Unternehmen keine Arbeitsplaetze desweiteren faehrt das Teil mit einer BRD Nummerntafel (Passau) hier herum und glaube kaum das der LKW wie hier vom Gesetz vorgeschrieben zum Jaehrlichen Tuev geht! Genauso wenig die geforderten Lizenzen vorweist so wie die Steuer in hoehe von ca. N$ 48k p.A. entrichtet. Auf solches Hungerleider Klientel kann man hier verzichten.
Kennst Du überhaupt Menschen, die mit Rotel reisen? Ich schon und die, die ich kenne, sind weit davon entfernt, Hungerleider zu sein. Aber das passt vielleicht nicht in Dein Weltbild.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo