Voortrekker erschossen

77 Antworten · 15,6k Aufrufe · gestartet 29. Juni 2019 von GinaChris
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Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201629. Juni 2019 · #1
Wild Heart Wildlife Foundation ist mit Brent T Pennell unterwegs
9 Std. ·
Voortrekker, the iconic pioneer of the Namib Elephants has been killed.
**UPDATE** It has been confirmed by Johannes Haasbroek (EHRA) in Namibia, who said - "So it’s confirmed. The iconic bull Voortrekker has been murdered by a trophy hunter on Tuesday morning. He was the last large dominant bull amongst the 120 desert dwelling elephant left in the North West deserts of Namibia"... facebook.com/johannes.haasbroek/posts/10161716027415447
I HAVE NO WORDS!

Gruß Gina
33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2019 · #2
John Grobler 13 Std. ·
They shot Voortrekker, pioneer of the Namib Desert elephants, as a trophy last week.
Why?
CORRECTION: he was shot as a problem animal along with three others on insistence of the Omatjete people of the Ohungo Conservancy.
Even worse, the other conservancies objected to MET Dep Dir Charles Munwela, but to no avail.
https://www.facebook.com/john.grobler1/posts/10157352274359919

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2019
33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2019 · #3
Statement vom MET via WhatsApp:

"The elephant was shot in Omatjete area after it was declared a problem causing animal. To generate funds for the affected communities we had the elephant hunted as a trophy. We do not entertain the naming of wild animals.. That's one of the the characteristics that separates wild from domestic animals. Naming animals also triggers emotional attachment to a certain or specific animal which may overshadow our judgement in wildlife conservation. It should be noted further that the MET is not here for a popularity contest. We make decisions based on what is good for our conservation based on the existing principles, policies and legislation. It's unfortunate that the elephant was put down but we were left with no other alternative after this specific animal continued to cause damages to property in the area. Only one elephant was hunted and not four as was or is speculated."

Viele Grüße
Christian
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2'391 Beiträge · seit 201630. Juni 2019 · #4
Hallo Christian, hallo Foris,
das liest sich alles aber ganz schön zusammengereimt. Warum ist Voortrekker denn nach mehreren Jahrzehnten in der Gegend plötzlich ein Problemelefant? Das kommt aus dem Statement des MET nicht raus. Interessanterweise hat das MET sein Statement auch wieder von der Facebookseite genommen, nachdem dort Sturm gelaufen wurde.
Würde mich auch mal interessieren wer da wieviel Geld bekommen hat? Das war ja schließlich der größte und bekannteste Desertelefant mit den längsten Stoßzähnen in Namibia. Da wird ja wohl ne Menge Geld über und wahrschenlich auch unter der Theke vorbei gegangen sein.
Ich könnte ko....... 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢
Als ich die Nachricht las, mußte ich direkt an Laura und Petra denken, die uns letztes Jahr noch mit Bildern dieses wunderschönen Riesen erfreut haben. Laura hat hier bei Forumstreffen von der Begegnung mit Sir Voortrekker geschwärmt und jetzt ist er erschossen worden und sein Kopf hängt demnächst an der Wand von irgendeinem reichen Kerl, der sich rühmen wird, dass er diesen berühmten Bullen getötet hat.
Ich fasse es einfach nicht. Vor allem kann ich die Dummheit des MET nicht mehr begreifen. Das ist doch unglaublicher Imageverlust den sie mit dieser Entscheidung einstecken müßen. Aber wie schon oben geschrieben, da haben bestimmt ne Menge Leute ihre Hand aufgehalten.

Traurige und auch wütendes Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2019
33,1k Beiträge · seit 200630. Juni 2019 · #5
Hi Sasa,

zum konkreten Fall liegen mir auch keine weiteren Infos zu. Ich vermute aber, dass das MET morgen eine ordentliche, schriftliche Erklärung abgeben wird. Ganz nüchtern betrachtet (soweit das bei diesem Thema geht): Es gibt natürlich auch hier immer mehrere Seiten der Medaille. Es ist z.B. in Naturschutzkreisen hier bekannt, dass EHRA als Organisation nicht ganz unumstritten ist und sehr auf der emotionalen Ebene arbeitete (deshalb auch die Vergabe von Namen für Wildtiere - was ich persönlich auch absolut ablehne und deshalb auch die Wild Horses Foundation - die hat dem einzig überlebenden Fohlen auch einen Namen gegeben - nicht mehr wirklich Ernst nehmen kann). Also in der Hinsicht muss ich der Aussage des MET zustimmen. Aber das ist natürlich für so einen Fall absolut sekundär, ob er nun einen Namen hatte oder nicht.
Erstaunlich ist, dass sich scheinbar eine Conservancy über den Elefanten beschwert hat, andere aber sich gegen einen Antrag bei MET zum Abschuss gestellt haben. Schlussendlich weiß ich nicht, wie da der Entscheidungsweg ist und ob sozusagen eine Person ausreicht um ein Tier zum Problemtier werden zu lassen.

Zum Allgemeinen:
. Warum ist Voortrekker denn nach mehreren Jahrzehnten in der Gegend plötzlich ein Problemelefant?
aufgrund der Dürre und der Nahrungsmittel-/Wasserknappheit kommt es vermehrt zu Mensch-Wildtier-Konflikten, v. a. im Kaokofeld. Elefanten ziehen in großen Herden an die Dörfer heran und zerstören Felder und Wasserstellen. Da kann auch ein "nach mehreren Jahrzehnten" ruhiger Elefant zu einem Problemtier werden. Das kann ich schon irgendwie nachvollziehen, wobei man (ich) natürlich nicht weiß, was in diesem konkreten Fall mit dem Elefanten vorgefallen ist.
Imageverlust den sie mit dieser Entscheidung einstecken müßen.
Vielleicht, wobei der Schutz der Bevölkerung eben wichtiger ist als das Image oder das Leben eines Tieres. Zudem hat das MET schon immer klar gestellt, dass die "Wüstenelefanten" als Teil der gesamten Eli-Population im Land gesehen werden. Sie sind keine eigene Art und deshalb nicht spezieller schützenswert. Ob das sinnvoll ist, ist natürlich eine grundlegende Frage. Im Prinzip kann wohl jeder "normale" Elefant zum "Wüsten"elefanten werden.

Und ansonsten, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass der Abschuss gerechtfertigt war, stehe ich zu meiner Meinung, dass man ein Tier lieber gegen viel Geld schießen lässt, als das ein MET-Beamter kommt und es erlegt. Die genauen Geldflüsse sind da aber in der Tat für uns kaum nachvollziehbar. Wobei man nicht per se immer bei "schlechten" Dingen davon ausgehen muss, egal wo oder bei was auf er Welt, dass irgendwo korrupt gehandelt wurde.

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 30. Juni 2019
1'115 Beiträge · seit 201030. Juni 2019 · #6
Das vergeben von Namen für Elefantenbullen ist seit Jahrzehnten gebräuchlich in Ost- und südlichem Afrika. Im Krüger sind die 'Great Tusker' vielen Leuten namentlich bekannt und die Sichtung dieser Tiere ist immer ein Gesprächsstoff.
Wen's interessiert dazu das Buch: 'Great Tuskers of Africa' (Englisch) von Johan Marais 2006 - offensichtlich vergriffen und nur noch ab ca. 450$ als Rarität erhältlich (etwa das zehnfache des ursprünglichen Preises.......).

Gruss Rajang
2'391 Beiträge · seit 201630. Juni 2019 · #7
Hier hört es sich so an als wäre der falsche "Problemelefant" getltet worden.


Wild Heart Wildlife Foundation

Voortrekker, the iconic pioneer of the Namib Elephants has been killed.

Johannes Haasbroek from Elephant Human Relations Aid (EHRA) in Namibia, posted the following statement on Facebook -:
"So it’s confirmed. The iconic bull Voortrekker has been murdered by a trophy hunter on Tuesday morning. He was the last large dominant bull amongst the 120 desert dwelling elephant left in the North West deserts of Namibia"... Read his full statement at: facebook.com/johannes.haasbroek/posts/10161716027415447

AN urgent letter addressed to the Ministry of Environment and Tourism’s deputy director of the North Western Regions, Christoph Munwela, and written by the management of conservancies neighbouring the Ohungo Conservancy in the area of Omatjete to prevent the killing by a hunter of one of Namibia’s most iconic wild animals, one of the last remaining desert adapted elephant bulls, shows that a flagrant error was made when the hunting licence was issued.

Besides the fact the management committees of the Otjimboyo, Sorris Sorris, Tsiseb conservancies asked Munwela for a meeting to discuss ways to avoid the killing of one of the oldest living bull elephants in Namibia they also informed the MET official that the elephant, known as Voortrekker (pioneer), in the sights of the hunter is in fact not part of the herd that has been bothering the community of the Ohungu Conservancy in the area of Omatjete.
“We understand that complaints have been received from communities living in the Omatjete area. The Ugab West population of the desert elephants do not cross into these communities. Data on their movement patterns (some of the elephants are fitted with tracking collars) shows their easterly reach to be as far as Ozondati. It is not correct that elephants from areas outside of the zone of complaints are shot,” states the letter addressed to Munwela.
Despite the facts being pointed out clearly by people on the ground that ekes out a meagre living from tourist dollars from visitors to the conservancies, the sustainability of the income in their opinion outweighs the nominal damage the elephants of the area has done to infrastructure of cattle farmers that has systematically infringed on the conservation area and the communities that lived there before their arrival.

The statement below is from the Ministry of Environment and Tourism Namibia:
" The Ministry takes note of concerns over the destruction of an elephant bull in the area of Omatjete.
We wish to inform the public that the elephant bull concerned was put down after in was declared a problem.
The animal alongside others have been destroying properties and infrastructure in the area if Omatjete.
The Ministry has since tried to put in measures to manage such conflicts by among others, upgrading water infrastucture for both elephants and humans. Separate water points for elephants were constructed and combined this costed N$4 million.
Additionally, our staff members on a regular basis assisted in driving away such elephants from the communities and people's properties.

Even after such efforts by the Ministry, people continued to suffer losses as a result of these elephants. Against this background, this bull was declared problem causing animal to be destroyed through trophy hunting to generate funds for the affected communities to recuperate their losses they suffered.

We are aware of claims that certain Conservancies objected to the hunt. The communities who objected to the hunt were not affected by the elephants as the elephants were mainly causing problems in the Omatjete area.

Given the nature and the magnitude of the the damages caused by the elephants, we had no other option than to unfortunately put down the elephant"
----------------------------------------------------------------------------------------
In a response to a journalist, the ministry said -"The elephant was shot in Omatjete area after it was declared a problem causing animal. To generate funds for the affected communities we had the elephant hunted as a TROPHY"
Which means Voortrekker was hunted as a trophy, disguised as problem animal.
R.I.P. #Voortrekker...
To learn more about the iconic elephant Voortrekker, go to:
https://www.thedodo.com/living-legend-of-the-namib-voo-659043534.html
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
33,1k Beiträge · seit 200601. Juli 2019 · #8
"Elefantenjagd löst Aufschrei aus"
https://www.az.com.na/nachrichten/elefantenjagd-lst-aufschrei-aus2019-06-30/

Wenn man dann den Artikel im Namibian von heute liest, dann sieht man schon wie unterschiedlich die Medien hier ausgerichtet sind...
(https://www.namibian.com.na/80250/read/Uproar-over-elephant-killing)

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2019
1'095 Beiträge · seit 200901. Juli 2019 · #9
@travelNamibia

keine Ahnung wo du eine unterschiedliche Ausrichtung der Medien erkennst.
Beide beschreiben die Situation. Die AZ bezieht soziale Medien mit ein, während der Namibian das eher aussen vor lässt.
Das es sich um eine "Ikone" handelt beschreiben beide und dass er von unschätzbarem Wert für die Ugab Herden ist ebenso.

So wie ich Afrika kennengelernt habe ist das ein simpler Fall von Korruption. Es hat sich einfach eine Gelegenheit ergeben sich die Taschen zu füllen und irgendjemand - oder auch mehrere - haben diese genutzt, wie es zig tausendfach auf diesem Kontinent vorkommt.

Die Versuche, Begründungen zu finden sind dabei nicht mal besonders originell.
Der Beschrieb von Muyunda, dem Elefanten einen Namen zu geben und ihn damit Menschen gleich zu stellen ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Mir ist quasi keine einzige Ecke im südlichen und östlichen Afrika bekannt, wo "herausragende" Elefanten, Löwen und Leoparden keine Namen erhalten. Das ist vollkommen normal und macht auch marketingtechnisch Sinn.

Tiere wie Lady Liuwa in Zambia, oder auch der ungalubliche Leopard Mvula in Sabi Sand, Südafrika haben viele Touristen angelockt und generieren so selbstverständlich mehr Einnahmen als wenn sie erschossen werden.

Man stelle sich mal vor "Boswell" (ups. da haben sogar die Authoritäten in ZIM den Elefanten Namen gegeben) in Mana Pools würde erschossen.

This is Africa.
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2019
96 Beiträge · seit 201801. Juli 2019 · #10
Es ist z.B. in Naturschutzkreisen hier bekannt, dass EHRA als Organisation nicht ganz unumstritten ist und sehr auf der emotionalen Ebene arbeitete (deshalb auch die Vergabe von Namen für Wildtiere - was ich persönlich auch absolut ablehne und deshalb auch die Wild Horses Foundation - die hat dem einzig überlebenden Fohlen auch einen Namen gegeben - nicht mehr wirklich Ernst nehmen kann). Also in der Hinsicht muss ich der Aussage des MET zustimmen. Aber das ist natürlich für so einen Fall absolut sekundär, ob er nun einen Namen hatte oder nicht.

Und genau die Namensgebung ist der Ansatz für mehr Aufmerksamkeit und somit völlig richtig. Aus einer Sache wird ein Geschöpf/Lebewesen. Das gilt ebenso für Elefanten und weitere -bedrohte- Tiere.

edit: sorry, zitieren hat nicht so recht funktioniert.
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2019
16,9k Beiträge · seit 201202. Juli 2019 · #11
Anwalt analysiertRechtsposition: Kritik an der Freigabe eines Elefanten zur Jagd hält an
https://www.az.com.na/nachrichten/anwalt-analysiert-rechtsposition-2019-07-01/

...Der Pressesprecher der MET, Romeo Muyunda, wollte gestern noch nicht auf die Forderung Smalls eingehen, der auf eine unabhängige, umfassende und gründliche Untersuchung andringt...

LG
Logi
2'530 Beiträge · seit 201103. Juli 2019 · #12
Rajang schrieb:Wen's interessiert dazu das Buch: 'Great Tuskers of Africa' (Englisch) von Johan Marais 2006 - ...
Gruss Rajang
Per Email erhalten.
Vanishing Giants of Africa -- Elephant Workshops -- 2019

This annual event hosted at Tembe by world renowned elephant & rhino expert Dr Johan Marais has become a must attend.

Due to demand Johan Marais will host two workshops this year. A few spaces are still available on both dates.

9th - 13th October 2019 AND 13th - 17th November 2019

As participation is limited, it is essential to book soon. Please e-mail Claudette on info@tembe.co.za for details and reservations.
Vielleicht ist ja jemand gerade zu der Zeit da. Lohnt sich.

Wenn man Glück hat dann findet man das Buch eventuell noch in diversen Book Shops, CNA, Exclusive Books etc an den Flughäfen.
Also immer mal dort stöbern. Wie schon erwähnt, es ist ein sehr informatives und schönes Buch zu besitzen.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
33,1k Beiträge · seit 200603. Juli 2019 · #13
📎 ElephantHunt.pdf

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Juli 2019 · #15
Dieses MET-statement ist ja an Überheblichkeit kaum zu überbieten!
John Grobler https://en.wikipedia.org/wiki/John_Grobler
sammelt auf fb bereits Spenden um vor Ort recherchieren zu können.

Gruß Gina
2'530 Beiträge · seit 201103. Juli 2019 · #18
Berg-Eule schrieb:Hallo, wer ein wenig Kleingeld übrig hat, kann das Buch bei amazon erwerben. 😉

https://smile.amazon.de/Great-Tuskers-Africa-Johan-Marais/dp/0143025066/ref=smi_www_rco2_go_smi_g4315534973?_encoding=UTF8&%2AVersion%2A=1&%2Aentries%2A=0&ie=UTF8
Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.
😉
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
192 Beiträge · seit 200803. Juli 2019 · #19
Hallo,

also die Geschichte stinkt zum Himmel, das rieche ich bis hier her 🤢

Ich weiß nicht, wie es Euch geht - aber ich für meinen Teil würde Herrn Grobler gern unterstützen und meinen bescheidenen Teil beitragen. Mir ist klar, man wird diese Sauereien nicht beenden können, dafür ist zu viel Macht auf der Gegenseite...aber nur zugucken und nichts tun, ist auch doof.

Aber so eine Auslandsüberweisung ist doch wieder die unglücklichste Variante, oder?? Weiß da jemand einen besseren Weg? Kann ich mich an jemanden "ranhängen", der auch etwas geben will und/oder ein deutsches und namibisches Konto hat oder etwas ähnliches?? Bitte?

Traurige Grüße,
Michi 🙁

Ich verweise auf meine Signatur...
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2019
785 Beiträge · seit 200803. Juli 2019 · #20
Hallo in die Runde,

Ich lehne mich mal wieder aus dem Fenster und bin mir bewusst dass ich jetzt vielleicht auch wieder beschimpft werde...aber irgendwie kann ich hier diese Panikmache einfach nicht nachvollziehen!

Es wurde also ein alter Elefant in Namibia geschossen, der über 50 Jahre alt war und seine Blütezeit für die Arterhaltung wohl schon hinter sich gebracht hat.

Wie viele vielleicht wissen, haben Elefanten mehrfach einen Zahnwechsel und wenn das letzte Paar Backenzähne aufgebraucht ist, dann verhungert der Elefant!

Die Abnutzung der Zähne ist abhängig von dem Lebensraum und natürlich von der Nahrung. ( in sehr trockenen Gegenden wohl mehr Abnutzung)

Das verhungern kann der Elefant natürlich noch etwas hinauszögern, wenn er sich auf seinen letzten Tagen von möglichst viel leicht zu kauenden Wasserpflanzen oder ähnlichen ernährt....( die gibt es allerdings nicht so häufig in dem Lebensraum dieses speziellen Elefanten)

Namibia hat zum Thema Elefanteschutz in den letzten Jahren eine wirklich sehr positive Entwicklung gezeigt und ich finde es nicht mehr als gerechtfertigt wenn jetzt hier auch einzelne Tiere entsprechend verwertet werden!

Wie wir alle wissen, herrscht zur Zeit eine extreme Dürre und selbst wenn Brunnen gebohrt werden bedeutet dies nicht unbedingt auch gleichzeitig, daß ausreichend Futter für so große Tiere wie Elefanten vorhanden ist, eine entsprechende Anpassung des Bestandes ist somit nach meiner Ansicht sowieso richtig und langfristig sinnvoll! ( dies macht zur Zeit jeder Farmer in Namibia auch mit seinem Viehbestand, oder auch Wildtierbestand)

Wer jetzt allerdings der Meinung ist, das dieser Elefant besser in ein paar Jahren einfach verhungert wäre und somit weder für die Touristenindustrie, noch für den Abschuss dann irgendeinen Ertrag bringt, dann kann er dies natürlich gerne sein..... mir macht dies zumindest keinen Sinn!

Viele Liebe Grüße


Markus