Kaokoveld

22 Antworten · 4'497 Aufrufe · gestartet 24. Juni 2019 von Btown
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201924. Juni 2019 · #1
Während unser 4x4–Selbstfahrertour im September würden wir gern einen Abstecher ins Kaokoveld machen um einen Eindruck vom Leben der Himbas zu bekommen. Ist dieser Landstrich wirklich so schwer zu befahren wie z.B. Im Iwanowski beschrieben?
4'140 Beiträge · seit 200924. Juni 2019 · #2
Wenn es nur um einen Besuch bei den Himba geht, dann führt eine gut ausgebaute Gravelroad von Opuwo nach Epupa, die C41.
Entlang dieser Strecke und in Opuwo und Epupa kann man Hima-Dörfer besuchen.
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
82 Beiträge · seit 201924. Juni 2019 · #3
Btown schrieb:Während unser 4x4–Selbstfahrertour im September würden wir gern einen Abstecher ins Kaokoveld machen um einen Eindruck vom Leben der Himbas zu bekommen. Ist dieser Landstrich wirklich so schwer zu befahren wie z.B. Im Iwanowski beschrieben?
Hi, Du findest unsere Route als GPX im Reisebericht. Wir sind in der Gegend eine relativ große Runde gefahren und rein gar nichts war mit einem gut ausgerüsteten 4WD schwierig. Der als "SOOO" gefährlich beschriebene Van Zyls inklusive. Wir waren mit einem LC mit Winde und Differentialsperren + jeder Menge Anfahrtshilfen eindeutig über motorisiert 🙂
LG M+
Themenstarter14 Beiträge · seit 201924. Juni 2019 · #5
Nee, sicher nicht! So richtig einen Bezug zu einem neuen Land hat man ja trotzdem erst, wenn man auch die Menschen kennenlernt. Sicher ist die Leute zu fotografieren und ihnen dann ein paar Dollars zu geben nicht der richtige Weg. Was wäre denn besser? Opuwo und das Ovahimba Living Museum? Oder mit nem Guide in die Dörfer fahren? Und wegen der Strecke: Wir würden wir auch gern die Wüstenelefanten sehen... Den Van Zyls Pass erlaubt unser Autoanbieter nicht. Gibt es evtl. noch Tipps für gute Camping-Stellplätze in dieser Region? Dankeschön!
Themenstarter14 Beiträge · seit 201924. Juni 2019 · #6
Dankeschön Mike57, wir werden uns den Bericht anschauen!
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2019
1'079 Beiträge · seit 201624. Juni 2019 · #7
Hallo Btown.
Waren im Jänner in der Gegend. Von Sesfontein nach Purros. Lockere Tour, einige Elefanten und sonstiges Getier gesehen, Lies nach in meinem RB (Spusi und so). Was wir nicht gemacht haben, obwohl es uns Bob angeboten hat, ein richtiges Himba Dorf zu besuchen. Keine Show Bühne. Wir, meine Gattin und ich haben abgelehnt, Wir haben aus auch nicht gerne, wenn Horden von Amis und Chinesen, Japanern usw. durch unser Wohnzimmer etc. marschieren um zu sehen wie wir in den Alpen leben. Bob hat diese Einstellung sehr gut gefunden.
https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/297054-es-gibt-immer-ein-erstes-mal-sagte-spusi.html?start=0
LG 🙂
Ernst
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2019
2'772 Beiträge · seit 200624. Juni 2019 · #8
Hallo Btown,
was genau verstehst du unter "einen Abstecher ins Kaokoveld machen" ? Wie viele Tage habt ihr für diese Region eingeplant? Soll die Hoanib-/ Hoarusib-Region mit einbezogen werden? Um nur mal eben hoch ins Kaokoveld zu fahren, reicht es wenn du von Opuwo bis zu den Epupa Falls fährst, immer die D 3700 hoch. Da kommst du an einigen Himbadörfern vorbei - ob du da so ohne weiteres willkommen bist, ist eine andere Frage... An den Epupa Falls gibt es Guides, die mit dir fahren würden. Dann würdest du auch nicht komprimitierende Fehler begehen. Bei Purros gibt es ein Himbadorf, da kannst du jederzeit hinfahren, ist aber sehr touristisch angehaucht.
Wir waren letztes Jahr 3 Wochen nur im Kaokoveld, wenn du genügend Zeit mitbringst lernst du die Region kennen. Übernachten (im Dachzelt) kannst du in der Einsamkeit überall.
Stöbere mal ein wenig in den Reiseberichten hier (z.B. den von aos...), dann kannst du dir in etwa ein Bild machen und für dich rausfinden, was für dich relevant ist.
Schwierig zu befahren ist das Kaokoveld nicht...
Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter14 Beiträge · seit 201925. Juni 2019 · #9
Burschi schrieb:Wenn es nur um einen Besuch bei den Himba geht, dann führt eine gut ausgebaute Gravelroad von Opuwo nach Epupa, die C41.
Entlang dieser Strecke und in Opuwo und Epupa kann man Hima-Dörfer besuchen.
Danke für die Info! Wo gibts denn in Namibia sonst „authentisches afrikanisches Leben“? Ovamboland? (Wir sind noch bei der Routenplanung, deshalb die orientierenden unpräzisen Fragen...)
390 Beiträge · seit 201725. Juni 2019 · #10
Im Damaraland gibt es ein Damara Living Museum, da kannst du auch in das neue Dorf. Ist aber dasselbe wie ein Besuch der Himbadörfer, man muss sich überlegen, ob man das will. Ich sehe das etwas anders als Ernst, für die Menschen dort ist es die einzige Einnahmequelle, und sie machen es ja freiwillig. Aber ich würde es nur im Rahmen einer geführten Tour machen, dann weiss man auch, dass man willkommen ist. Und vor Ort auch etwas kaufen.
73 Beiträge · seit 201325. Juni 2019 · #11
Das Dorf vom https://www.lcfn.info/ovahimba hat uns sehr beeindruckt. Wir waren schon in jedem Dorf des LCFN, aber dieses hat uns sehr begeistert.
73 Beiträge · seit 201325. Juni 2019 · #12
motorradsilke schrieb:Im Damaraland gibt es ein Damara Living Museum, da kannst du auch in das neue Dorf. Ist aber dasselbe wie ein Besuch der Himbadörfer, man muss sich überlegen, ob man das will. Ich sehe das etwas anders als Ernst, für die Menschen dort ist es die einzige Einnahmequelle, und sie machen es ja freiwillig. Aber ich würde es nur im Rahmen einer geführten Tour machen, dann weiss man auch, dass man willkommen ist. Und vor Ort auch etwas kaufen.
Nein, die Dörfer sind so aufgebaut, dass jederzeit Gäste willkommen sind und ja es stimmt, dass ist die einziges Einnahmequelle für die ganze Gemeinschaft.
2'530 Beiträge · seit 201125. Juni 2019 · #13
Hatsamas schrieb:... und ja es stimmt, dass ist die einziges Einnahmequelle für die ganze Gemeinschaft.
Das wage ich mal zu bezweifeln.

Alle die da sitzen sind von anderen Stammesgemeinschaften und haben ihr eigentliches Dorf woanders mit Vieh. Genauso wie man auch Himbas findet bei der Palmwag Tankstelle, in Swakop und bei der Mole etc, ja sogar in Lüderitz. Dies ist eine extra Geldquelle, so auch diese ganz bestimmten Dörfer an Plätzen wo man sie an Touristen 'promoten' kann, entweder durch Tourguides, Hinweisschilder oder Lodge Trips .
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
73 Beiträge · seit 201325. Juni 2019 · #14
Warum? Hast Du schon einmal eines vom LCFN besucht? Dieses Projekt ist Gemeinschaftsarbeit und wird unterstützt durch einen ehrenamtlichen Verein. Ich bin jedenfalls begeistert von dieser Arbeit 😎
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2019
2'530 Beiträge · seit 201125. Juni 2019 · #15
Das war aber nicht mein Punkt. Man kann ja auch begeistert sein, aber wenn man die Entwicklung beobachtet, speziell in Orten wie Swakop, wo die Himbas auf Decken sitzten, 'ready' zum fotografiert werden, was es früher so nie gab, dann bezweifele ich das solche 'Touri' Dörfer ihre einzige Einnahmequelle ist. Das ist organisiert, hab ich auch nichts dagegen. Extra Einnahmequellen in der trockenen Gegend helfen.
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16,9k Beiträge · seit 201225. Juni 2019 · #16
Btown schrieb:Während unser 4x4–Selbstfahrertour im September würden wir gern einen Abstecher ins Kaokoveld machen um einen Eindruck vom Leben der Himbas zu bekommen. Ist dieser Landstrich wirklich so schwer zu befahren wie z.B. Im Iwanowski beschrieben?
Hallo Btown,

ich entnehme Deinen Posts, dass Ihr im kommenden September insgesamt 3 Wochen Zeit habt, jedoch bislang keine finale Route feststeht und Ihr dazu gerne auch noch nach Botswana möchtet.

Wenn es nur darum geht "einen Eindruck" von den Himbas zu bekommen, dann wäre es möglicherweise ausreichend die C 35 von Henties Bay über Uis nach Khorixas zu befahren. Das ist einer der Hauptpisten und an der finden sich die verschiedensten Volksstämme in ihrer jeweiligen Tracht (Himbas/Hereros), die dort an Ständen sich und Ihr Handwerk präsentieren.

Gegen einen Obolus lassen sie sich gerne fotografieren oder zeigen auch einen Tanz - ohne dass dabei die Touris durchs Private trampeln.

LG
Logi
7'267 Beiträge · seit 200625. Juni 2019 · #17
Hatsamas schrieb:Das Dorf vom https://www.lcfn.info/ovahimba hat uns sehr beeindruckt. Wir waren schon in jedem Dorf des LCFN, aber dieses hat uns sehr begeistert.
Da kann ich mich gerne anschliessen. Das Himba Dorf vom LCFN ist sensationell gut. Informativer und spanender als alle Hibadörfer die ich in vielen Jahren besuchen durfte. Ich finde, dass es auch unter den LCFN Museen herausragt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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390 Beiträge · seit 201725. Juni 2019 · #18
Hatsamas schrieb:
motorradsilke schrieb:Im Damaraland gibt es ein Damara Living Museum, da kannst du auch in das neue Dorf. Ist aber dasselbe wie ein Besuch der Himbadörfer, man muss sich überlegen, ob man das will. Ich sehe das etwas anders als Ernst, für die Menschen dort ist es die einzige Einnahmequelle, und sie machen es ja freiwillig. Aber ich würde es nur im Rahmen einer geführten Tour machen, dann weiss man auch, dass man willkommen ist. Und vor Ort auch etwas kaufen.
Nein, die Dörfer sind so aufgebaut, dass jederzeit Gäste willkommen sind und ja es stimmt, dass ist die einziges Einnahmequelle für die ganze Gemeinschaft.
Ich bezog mich auf das wirkliche Dorf, wo die Leute wirklich leben, nicht auf das gestellte, wo sie ihre Vorführungen machen. Da findet man gar nicht allein hin und es gibt auch keine Hinweise.
390 Beiträge · seit 201725. Juni 2019 · #19
Cruiser schrieb:
Hatsamas schrieb:... und ja es stimmt, dass ist die einziges Einnahmequelle für die ganze Gemeinschaft.
Das wage ich mal zu bezweifeln.

Alle die da sitzen sind von anderen Stammesgemeinschaften und haben ihr eigentliches Dorf woanders mit Vieh. Genauso wie man auch Himbas findet bei der Palmwag Tankstelle, in Swakop und bei der Mole etc, ja sogar in Lüderitz. Dies ist eine extra Geldquelle, so auch diese ganz bestimmten Dörfer an Plätzen wo man sie an Touristen 'promoten' kann, entweder durch Tourguides, Hinweisschilder oder Lodge Trips .
Also zumindest im Damaradorf ist es so. Die Leute, die da was vorführen, leben in dem Dorf, was man sich auch ansehen kann. Und ob da viel Viehwirtschaft möglich ist wage ich zu bezweifeln.
16,9k Beiträge · seit 201225. Juni 2019 · #20
Cruiser schrieb:
Hatsamas schrieb:... und ja es stimmt, dass ist die einziges Einnahmequelle für die ganze Gemeinschaft.
Das wage ich mal zu bezweifeln.

Alle die da sitzen sind von anderen Stammesgemeinschaften und haben ihr eigentliches Dorf woanders mit Vieh. guides, Hinweisschilder.
Ganz genau so ist es. Die Damara kommen aus den "verschiedensten Ecken" und leben in dem realen Dorf nur, wenn sie für das Living Museum tätig sind, nach Dienstschluss sozusagen. Wenn das jeweilige Engagement vorbei ist - es wird ja rotiert, damit möglichst viele etwas davon haben - kehren sie in ihr jeweiliges Dorf, in ihre tatsächliche Familiengemeinschaft, zurück.

LG
Logi