Noch eine Ersttätertour duch Namibia

Reisebericht 31 Antworten · 11,4k Aufrufe · gestartet 01. Juni 2019 von WandererUwe
Themenstarter28 Beiträge · seit 201816. Juni 2019 · #21
Hallo Hanne,
ja es war wirklich wundervoll.
Wir befassen uns gerade mit der Planung für nächstes Jahr. Da wollen wir gerne in den Caprivi-Zipfel und Botswana.
Ich hab vor einem Jahr nie daran gedacht, das uns dieses Land / die Gegend so fazinieren wird.
Doro Navas war schon toll, die Wüstenelefanten zu erleben, die so plötzlich aus dem Nichts erschienen, einfach klasse.
In den nächsten Tagen geht´s weiter.

Viele Grüße
Uwe
1 Beiträge · seit 201919. Juni 2019 · #22
Hallo Uwe,
jetzt habe ich mich im Forum angemeldet, nur um eine Antwort auf Deinen Beitrag zu schreiben 🙂
Vielen Dank für den sehr informativen und ausführlichen Bericht und die tollen Fotos!!! Jetzt kann ich mir alles noch viel besser vorstellen und freue mich um so mehr darauf, dass ich im September auch zum ersten Mal in dieses faszinierende Land reisen kann.
Ich hoffe, es folgen noch ein paar Berichte...
Viele Grüße
Krisztina
12 Beiträge · seit 201919. Juni 2019 · #23
WandererUwe schrieb:Hallo Hanne,
ja es war wirklich wundervoll.
Wir befassen uns gerade mit der Planung für nächstes Jahr. Da wollen wir gerne in den Caprivi-Zipfel und Botswana.
Ich hab vor einem Jahr nie daran gedacht, das uns dieses Land / die Gegend so fazinieren wird.
Doro Navas war schon toll, die Wüstenelefanten zu erleben, die so plötzlich aus dem Nichts erschienen, einfach klasse.
In den nächsten Tagen geht´s weiter.

Viele Grüße
Uwe
Hallo Uwe,

wir waren auch bis vor einer Woche zum ersten Mal im südlichen Afrika (Südafrika und Namibia) unterwegs und waren ebenfalls begeistert. Kaum zuhause, schaute ich mich ein bisschen bzgl. Botswana um. Ich wusste ja, dass es teurer ist, aber _so_ teuer hätte ich nicht erwartet.
Diesen Standard an Lodgen, den wir in Namibia hatten, können wir uns in Botswana leider nicht leisten. Gefühlt kostet eine Lodge, die in Namibia etwa 500 pro Nacht kostet, in Botswana 1500.
In Tansania scheint es auf den ersten Blick ähnlich zu sein.
Mal schauen, wie wir es machen werden.
Themenstarter28 Beiträge · seit 201822. Juni 2019 · #24
Hallo Krisztina,
schön, das Du Dich wegen unserem reisebericht im Forum angemeldet hast.
Das Forum ist wirklich Gold wert, hier erfährt man so viel wichtiges, super.
Dir wir es ganz bestimmt gefallen, Namibia ist einfach klasse.

Hallo wazza,
da hast Du Recht, die Preise in Botswana sind schon extrem, ist zu einem sicherlich gewollt, aber es ist auch nicht billig im nichts tolle Lodges zu bauen und zu betreuen.
Wir werden wohl in Botswanaüberwiedend campen.

Viele Grüße
Uwe
Themenstarter28 Beiträge · seit 201822. Juni 2019 · #25
Sorry, es hat etwas gedauert.

30.04.
Heute hatten wir mehr oder weniger einen Fahrtag.
Aber erstmal ging´s zum Frühstück. Es war noch angenehm kühl auf der Terrasse und das Frühstück war wundervoll, was auch die Vögel fanden und sehr aufdringlich waren.


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sorry dreimal gedreht und jedesmal auf dem Kopf
der Pool
Nach dem bezahlen gab es von der Crew noch ein Abschiedslied, dann ging´s los. Ein Guide hatte mich angesprochen, wo genau wir hinfahren und ob wir seine Schwester mitnehmen könnten. Das haben wir gerne gemacht, einen Platz im Auto hatten wir ja noch.
Über Khorixas und Outjo fahren wir in Richtung Etosha National Park zu Vreugde Guestfarm. Die Guestfarm war ein Tipp von Christian (travelNAMIBIA). Klasse
Die Fahrt war unspektakulär, die Straßen überwiegend geteert.
Die junge Frau ist in Outjo ausgestiegen, wir haben dort getankt und eine paar Kleinigkeiten gekauft.

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Outjo Supermarkt
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Wasser zum abfüllen
In der Vreugde Guestfarm wurden wir total freundlich von der Seniorchefin empfangen. Mit uns kamen noch 4 andere Gäste und Elsie erzählte und erstmal ganz viel über die Farm, Namibia, Ihre Familie. Das war spannend und lustig zugleich.
Die Zimmer sind sehr schön, groß und sauber, den Pool haben wir dann auch gleich noch genutzt.

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Um 16:00 gab es Kaffee und Kuchen und eine halbe Stunde später haben wir eine Farmrundfahrt mit Sundowner gemacht.
Die Fahrt macht Dani sr. (schon knapp 80) und so erfuhren wir aus erster Hand und sehr authentisch was es heißt und bedeutet Farmer in Namibia zu sein. Außerdem lernten wir nette Mitfahrer kennen, die auch morgen mit nach Etosha fahren.

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Herbst

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Dani

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Das Abendessen war ein Genuss. Nicht nur das Essen selbst, nein auch das drum herum. Elli stellte erst alle Mitarbeiter vor und dann hat Paulina uns das gesamte Essen in einer Klicklautsprache erklärt (natürlich von Elli übersetzt). Wir waren sehr beeindruckt.

Morgen geht es früh los, wir wollen ja zeitig in den Etosha National Park.
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2019
Themenstarter28 Beiträge · seit 201830. Juni 2019 · #26
01.05.
Früh aufstehen war angesagt, das Frühstück gab es schon um 06:00 und war sehr lecker. Warm anziehen sollten wir uns, hat uns Elli mehrfach gesagt (und das war auch gut so). Bis zum Anderson Gate sind wir mit unserem Auto gefahren und dann bei Theo eingestiegen. Der war mit dem offenen Jeep schon vorgefahren. Wir waren zu acht, eine nette Truppe. Durch den Fahrtwind war es wirklich kalt und wir waren froh als es allmählich wärmer wurde.

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In Okaukuejo holte Theo die Permits und dann fingen die Schotterpisten an.
Wir sahen viele Springböcke, Orynx, Kuhantilopen Streifengnus, Steppenzebras, Warzenschweine, Schakale, 2 Löwinnen, Giraffen.

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Die Mittagspause hatten wir in Okaukuejo. Theo hatte Kartoffelsalat, rote Beete Chutney und Schnitzel. Alles super lecker und nicht unerwartet auch zu viel.
Danach ging es wieder in den Park. Wie das Schicksal es so will, nur weit entfernt haben wir ein paar Elefanten gesehen (dafür an nächsten Tag umso mehr). Auch Löwen oder Nashörner wollten nicht von uns gesehen werden.

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Dafür wurden wir mit einem sehr, sehr leckeren Dinner verwöhnt, mit Apple Crumble und Vanillensauce zum Nachtisch.
Danach saßen wir noch lange am Lagerfeuer und hatten Gelegenheit mit einem Namibianer deutscher Herkunft zu sprechen. Er ist Ingenieur, hat sich aber für eine Farm im Süden Namibias entschieden. Elli, die das Farmleben ja kennt konnte das gar nicht verstehen.
Die Zeit auf der Vreudge Guestfarm war sehr, sehr schön.
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2019
Themenstarter28 Beiträge · seit 201830. Juni 2019 · #27
02.05.

Heute hatte wir einen lange Tag im Auto und haben erst abends richtig registriert wie lange das war.
Los ging´s nach dem Frühstück um 07:45 Richtung Anderson Gate. Auf der Fahrt von der Vreugde Guestfarm zur C38 hätte wir fast eine Kollision mit einem Warzenschwein gehabt.
Auf dem Weg vom Anderson Gate nach Okaukueja lief dann eine Gruppe Giraffen direkt vor uns über die Straße, kein Schreiten, nein richtiges Laufen. Eindrucksvoll wie schnell die Giraffen sein können.

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Wir sind dann viele Wasserlöcher angefahren, und je nachdem was es zu sehen gab unterschiedlich lange stehen geblieben. Manchmal mussten wir auch warten bis wir einen guten Platz hatten, wir waren ja nicht allein unterwegs.

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Geh weg
Beim Wasserloch mit den Elefanten konnten wir uns gar nicht von den tollen Eindrücken trennen. Und als wir dann los wollten kam noch eine neue Gruppe, also sind wir noch geblieben.
Es war einfach supertoll
Themenstarter28 Beiträge · seit 201830. Juni 2019 · #28
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Das war eine eigentümliche Situation. Wir hatten das Gefühl das Art Gespräch stattfindet . Beeindruckend.

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Es war alles dabei, vorsichtig trinken, rumschlammen und zum Schluß einstauben.

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Und die haben es sich im Wasser gemütlich gemacht
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2019
Themenstarter28 Beiträge · seit 201830. Juni 2019 · #29
Eine kurze Pause gab es dann in Halali. Nicht lange, wir waren so geflasht von den Tieren.
Aber erstmal ging es zum Etosha Look out.

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Dann weiter Richtung Namutoni, unser Ziel war das Onguma Tree Top Camp.

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Nach 10h im Auto, gefühlt aber überhaupt nicht solange, unzähligen Tieren erreichten wir dann um 18:30 das Camp und wurden schon sehnsüchtig erwartet.
Oh, ist dieses Camp klasse. An einem Wasserloch gelegen, nur 4 Zelte für je 2 Personen. Die Zelte stehen auf Stelzen und sind über Stege miteinander verbunden. Es gibt einen großen Aufenthaltsbereich mit Terrasse.
Die Zelte sind zum Wasserloch hin geöffnet, haben eine Außendusche und große Moskitonetze über den Betten. Supertoll.
Auch hier war das Abendessen klasse: Butternut-Soup, Brot, Kudu Steak mit Gemüse , Süßkartoffeln und zum Nachtisch Lemonpudding. Die anderen Gäste kamen aus Frankreich und den USA.

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Das war WIEDER ein ganz toller Tag. Danke
4'382 Beiträge · seit 201529. Juli 2019 · #30
Hallo Uwe,
hast Du eine Schreibblockade 😄 😄 😄 ??
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter28 Beiträge · seit 201829. Juli 2019 · #31
Hallo Friederike,

nein, aber ich war durch viele andere Dingen völlig abgelenkt. Sorry
Es geht in kürze weiter.

Viele Grüße
Uwe
Themenstarter28 Beiträge · seit 201829. Juli 2019 · #32
Es geht nach einer längeren Pause weiter 🙂 😄
03.05
Wir haben gut unter unserem Moskitonetz und dem „offenen“ Zelt geschlafen. Frühstück war erst für 08:00 angesagt, so hatten wir Zeit die Ruhe zu genießen und die vielen Tiere am Wasserloch zu beobachten. Herrlich.
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unser Sonnenaufgang

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am Wasserloch vor unserem Zelt

Herrlich war auch das Frühstück. Alles war in kleinen Gläsern angerichtet, es gab frisch gebackenes Brot, Croissants und Pan Cakes, wer wollte auch Eier in allen Variationen.
Um halb zehn wurden Ulla und ich abgeholtund zu dem Foto Hide gebracht. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen Geparden beobachten, der es sich mitten auf der Straße bequem gemacht hat.

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Der Foto Hide ist ein „Bunker“ mir 7 Fenstern auf Bodenhöhe gleich vor einem Wasserloch. Genial.
Wir waren zu fünft, der Guide, eine weiteres Pärchen aus Deutschland und wir zwei.
Es war sehr eindrucksvoll die Tiere so dicht zu sehen und beobachten zu können. Wir sahen Springböcke, Impalas, Warzenschweine, Streifenknus, Kudus und ein paar Vögel. Eine Manguste versuchte ein paarmal herein zu kommen, sie hatte wohl die Snacks gewittert. Die zweieinhalb Stunden gingen viel zu schnell vorbei.

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Zum Lunch hatten wir uns einen Salat bestellt und wurden mit einem superleckeren 3 Gang Menü überrascht: einen gefüllten Pan-Cake, ein Thunfischsalat und zum Schluss eine gebackene Banane.
Die Zeit bis zum Sundowner verbrachten wir vor unseren Zelt:
Bilder schauen, Tagebuch schreiben, den Tieren zu schauen, lesen und entspannen.
Um 16:30 starteten wir zu sechs, die Amerikaner waren dabei, zur Sundownerfahrt.
Gesehen haben wir Dik Diks, Zebras, ein paar Springböcke und
ein richtig tolles Wasserloch, leider ohne Tiere. Dann ging es plötzlich schneller. Unser Guide wendete der Wagen und fuhr in „hohen“ Tempo zurück. Da lag erneut ein Gepard mitten auf dem Weg, erhob sich gemächlich als kamen und verschwand langsam im Gebüsch. Klasse.

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Danach gab es sogar noch eine Steigerung. An dem Platz für den Sundowner lag eine Löwin mit ihrem etwa zwei Jahre alten Jungen. Die beiden dösten die meiste Zeit.

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Hier blieben wir, haben den Gin Tonic notgedrungen im Wagen getrunken und auf den Sonnenuntergang verzichtet.
Zurück im Camp, schnell geduscht und dann zum Dinner.
Der Koch stellt uns das Menü vor und machte das wieder total witzig und nett. Es gab eine Linsensuppe, selbstgebackene Brötchen, Oryx Steak, Reis, Gemüse und zum Desert Creme Caramel. SUPER.
Ein stimmungsvoller Abend mit einem Glas Wein am Lagerfeuer auf der Terrasse unter dem riesigen Sternenzelt gab dem Tag einen tollen Abschluss.