Namibia zum ersten - Time does not matter

Reisebericht 63 Antworten · 19,2k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2019 von HMEMK
Themenstarter121 Beiträge · seit 201827. Mai 2019 · #21
Mit einem letzten Blick auf "The Rock" verabschiedeten wir uns vom Eagles Nest Chalet. Die Schlüssel noch schnell zum Haupthaus gebracht, die Rechnung bezahlt und dann ging es wieder auf die Piste. Meine Frau hatte mich davon überzeugt, noch mal bei den Wildpferden vorbei zu fahren. Auch wenn ich diesen Umweg eigentlich lieber vermieden hätte. Mit Hin- und Rückweg so eine Stunde extra zu fahren bei den Distanzen macht dann schon etwas aus, aber es sollte sich lohnen.













Es war schön zu sehen, wie immer wieder Pferde aus allen Himmelsrichtugen zum Wasserloch kamen und dann weiterzogen. Irgendwann kam dann noch die Oryx-Herde dazu, dann zogen die Pferde endgültig weiter.. Schade, dass es diese Pferde dort in einigen Jahren nicht mehr gibt. Daher hat sich der Umweg auf jeden Fall noch mal gelohnt.

Für uns ging es dann aber doch langsam weiter in Richtung Desert Quiver Camp. Wir hatten noch einen kleinen Zwischenstopp beim Duwisib Castle geplant, da es über einen kurzen Umweg ebenfalls erreichbar war.
Nett ist zu sehen, wie auch da wieder so ein Gebäude mitten in der Wüste gebaut wurde, trotzdem waren wir sehr enttäuscht. Direkt hinter dem Eingang werden einem 10€ pro Person abgeknöpft und dann gibt es irgendwie nichts wirklich besonderes zu sehen und auch die Mitarbeiter machten sich wieder aus dem Staub. Es ist auch nicht besonders liebevoll erhalten. Wir waren die einzigen Touristen dort. Im Keller ist noch eine Bar oder so was, da hat das Licht aber nicht mal funktioniert und es müffelte etwas. Hier ganz klar: Ein Umweg für das Duwisib lohnt sich nicht! Wenn man es von außen gesehen hat, hat man alles sehenswertes gesehen.







..enttäuscht von dieser staatlichen Einrichtung sind wir dann weiter nach Sesriem gefahren, haben hier und da noch für ein paar Fotos angehalten. Es ist einfach traumhaft, dass man in diesem Land halten kann, wo und wie man möchte und eigentlich nie jemanden stört bzw. gestört wird 🙂.







Am Nachmittag sind wir dann in Sesriem angekommen und haben bevor wir unser Zimmer bezogen haben noch ein Grillpaket an de Rezeption für abends bestellt. Die kleinen Hütten sind einfach top. In Preis-Leistung wirklich nicht zu schlagen. Das einzige was fehlt, ist eine Tür zur Toilette. Diese ist nur durch eine Wand sichtgeschützt. Ansonsten hat das Zimmer eine top Klimaanlage und eine schöne Dusche. Alles modern und sauber.





Wir haben dann an der Bar noch ein Bier getrunken und uns an den Pool zurück gezogen. Für den Rest des Tages stand nur noch Entspannung und Abends das Grillen an 🙂. Der Pool und auch das Grillpaket waren super. Wir haben uns gewundert, wie viel Spielraum die Angabe 200g Oryxfilet lässt. Wir hatten sicherlich 500g eingeschweißt geliefert bekommen (direkt zum Zimmer - und wenn keiner da ist, räumen sie es in den Außenkühlschrank unter der Abdeckung). Qualität: saugut!

Am nächsten Tag wollten wir direkt zur Gateöffnung ins Sossusvlei, daher sind wir wie gewohnt früh ins bett gegangen. Der nächste Tag hielt für uns dann im wahrsten Sinne des Wortes viele Höhen und Tiefen bereit 🙂.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
460 Beiträge · seit 201828. Mai 2019 · #22
Gut, dass deine Frau dich vom Umweg zu den Pferden überzeugen konnte! Die würde ich auch gerne sehen. Ich hoffe, sie sind wie bestellt da. 😄

Das Desert Quiver Camp hätten wir auch gerne gebucht, leider war da schon 14 Monate vor unserer Reise nichts verfügbar. 😵
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter121 Beiträge · seit 201803. Juni 2019 · #23
Heute stand uns der erste turbolente Tag bevor, an dem dann mal nicht alles nach Plan lief. Morgens wollten wir früh mit der Gateöffnung in das Sossusvlei einfahren. Vorher sind wir in die Sossus Dune Lodge gefahren, wo die Gäste vom Desert Quiver Camp zum Frühstücken einkehren können. Das liegt nur wenige Fahrminuten vom Desert Quiver Camp, auf dem Weg zum Gate, entfernt.

Nach einem guten Frühstück haben wir uns vor dem Gate als Nummer 11 in die Autoschlange eingereiht. Die ersten 20 Autos bekommen einfach nur Nummern und bezahlen unter Angabe der Nummer am Ende beim Ausfahren. So hat man die ersten 20 Autos schon mal verarbeitet, wenn das Tor auf geht. Keine schlechte Idee und so löst sich die Schlange viel schneller wieder auf 🙂.

Als das Tor dann auf ging, zog die Kolonne los und alle fuhren hintereinander in das geschützte Gebiet. Es war schon irgendwie seltsam. Dieser Massentourismus passt nicht so richtig in das Bild Namibias, aber hier ist halt einer der Hot-Spots und so muss man damit leben, wenn man diesen Ort besichtigen möchte.

Wir wussten nicht so recht, ob wir direkt bis ins Dead Vlei durch fahren, oder bei Düne 45 anhalten sollen, um diese zu erklimmen. Aus dem Auto machten wir noch ein paar Bilder ohne anzuhalten. Dafür war in dem Moment keine Zeit, da wir das schöne Licht gerne beim ersten Stop mitnehmen wollten.





Am Ende haben wir uns für die 45er entschieden, weil die Sonne schon ein gutes Stück am Himmel stand und wir das noch vorhandene tolle Licht einfangen wollten. Ich kann nur jedem empfehlen eine der Dünen zu erklimmen. Für die, die vielleicht nicht in der Lage sind, einen Ausdauerlauf zu laufen, empfehle ich ebenfalls die Düne 45. Mit der Sonne kommt auch schnell die Hitze und der Aufstieg ist für ungeübte schon wirklich erwähnenswert anstrengend, aber machbar. Wir haben aber auch bei Düne 45 schon einige scheitern sehen, die irgendwann umdrehten. Bei Big Daddy im Dead Vlei hat man oben nur noch vereinzelt Menschen gesehen, wobei da natürlich auch die Uhrzeit eine Rolle spielte.







Am höchsten Punkt haben wir bei schönster Aussicht einige schöne Portraits fürs Fotoalbum geschossen, als wir endlich von zwei Teenies, die ihre Instagram Stories ausgiebig in 500 verschiedenen Posen füllten, dran gelassen wurden. Hier muss man also teilweise etwas warten, da die "Plattform" vor dem schönsten Hintergrund schmal ist und wenn man eben niemanden im Hintergrund haben möchte, nur eine Gruppe dran kann.

Dann sind wir die Düne wieder runter gelaufen, was echt Spaß gemacht hat 🙂. Man verliert sich total in den Demensionen, merkt weder wie hoch und weit Wege sind, die man zurücklegt. Das Gehirn hat hier offensichtlich Probleme, das zu verarbeiten, alles ist so unwirklich. Unten haben wir dann den Sandkasten aus unseren Schuhen wieder frei gelassen und sind zum Auto, um Richtung Dead Vlei aufzubrechen.



Beim 4x4 Parkplatz habe ich dann erst mal angehalten. Ich hatte mir in Deutschland extra einen Druckmesser für 10€ bei Ebay bestellt, um den Reifendruck zwischendurch mal überprüfen zu können. Jetzt wollte ich ihn das erste Mal im Urlaub testen.
Bei Avis wurde zwar mehrfach gesagt, ich soll immer mit 2 Bar fahren, egal welche Strecke, ich habe mir hier aber gedacht ich frage vorher noch einen Shuttlefahrer, was er für richtig hält und er riet mir zu 1,8 Bar. Ich konnte den Druck bei der Tankstelle direkt vorm Gate wieder auffüllen lassen und habe mich dann trotz der vorgeschriebenen 2 Bar dazu entschieden, etwas runter zu nehmen - alles besser als stecken bleiben, dachte ich mir 🙂. Ich habe dann 3 von 4 Reifen auf 1,8 Bar reduziert, alle hatten deutlich mehr Druck als 2 Bar, etwa 2,3-3 Bar je nach Reifen. Beim vierten Reifen wurde mir nichts angezeigt. Erst als ich mehr Druck ausgeübt habe wurden mir etwa 6 Bar angezeigt, weshalb ich am Gerät gezweifelt habe und erst mal nicht wusste, was ich tun soll.
Nach ein paar Minuten grübeln und immer wieder messen habe ich dann mal das Multitool angesetzt um etwas Druck abzulassen und habe direkt gemerkt, dass da ordentlich Zunder hinter steckt....
Wir waren also tatsächlich fast eine Woche mit 6 Bar Druck auf einem Reifen unterwegs und mir viel plötzlich wie Schuppen von den Augen, warum sich das Fahren auf Gravelroad für uns anfühlte, als würde man auf einem Schwingmotor sitzen.
Mir ist bis heute nicht klar, warum ich den Druck nicht vorher einfach mal überprüft habe und mich damit auf Avis verlassen habe.. es ist mir für das nächste Mal definitiv eine Lehre 😄.

Im Tiefsand bin ich dann einem Shuttle hinterher gefahren. Die Fahrerei da macht echt Spaß und so konnte ja nicht mehr viel schief gehen. Wir sind ohne Probleme gut durch gekommen und habe mich gewundert, wie Leute da stecken bleiben können, es war doch so einfach 🙂.
Beim Deadvlei waren natürlich mittlerweile schon viele Leute und das ganze hatte etwas von Völkerwanderung. Die Hitze war schon grenzwertig aber wir hatten ordentlich Wasser dabei und sind dann los marschiert, um diese atemberaubende Landschaft zu sehen.

Das Deadvlei lässt sich zwar schön fotografieren, aber man kann die Dimensionen nicht ansatzweise auf einem Foto wiedergeben oder nachvollziehen. Definitiv ein Ort von der Kategorie "das muss man selbst gesehen haben".



(im Hintergrund vom Baum sieht man Menschen auf der Düne laufen)


Nach unzähligen Fotos haben wir uns dann nach einer kurzen Pause wieder auf den Weg zum Parkplatz gemacht und sind die Rückfahrt angetreten. Dieses mal hatte ich aber kein Shuttle vor mir und musste mir den Weg selbst suchen. Ich konnte dann auch die Schwierigkeiten verstehen. Wir sind auf der Strecke ein mal zu weit zur Seite abgekommen und der Sand wurde immer tiefer. Hier stand auch der erste verlassene Hilux, der wohl hängen geblieben ist. Mit Mühe und Not bin ich wieder weiter zur anderen Seite gekommen, wo der Weg etwas fester war. Noch kurz vor Schluss einen Adrenalinschub abgeholt 😄

Wir haben dann bezahlt, sind aus dem Gate raus, zur Tankstelle die Reifen wieder auf 2 Bar auffüllen lassen, und wieder durch das Gate rein um noch zum Sesriem Canyon zu fahren, der noch ein paar Kilometer weiter innerhalb des Parks liegt.
Dieser Canyon taucht aus dem nichts auf und ist, wenn man noch etwas Zeit übrig hat, einen kurzen Stop noch mal wert. Auch wenn die Erschöpfung der Hitze und des anstrengenden Aufstiegs schon an uns gezerrt hatten. Wir waren bis auf ein anderes Fahrzeug allein vor Ort und konnten auch hier noch ein paar Bilder machen.





Nach dem Canyon sind wir dann zurück zum Desert Quiver Camp, wo wir den Nachmittag am Pool verbringen wollten. Wir hatten vom Vortag noch etwas Kuchen aus dem Braaipack über (das Dessert, was wir nicht mehr geschafft hatten). Diesen haben wir uns zu Mittag noch schmecken lassen und sind dann zum Pool und haben unter anderem Oryxe und Gnus von der Liege beobachten können.


Nach 1-2 Stunden mussten wir dann unseren Poolnachmittag abbrechen, da meine Frau über Magenprobleme klagte. Auf dem Weg zum Zimmer mussten wir an der Rezeption dann schon die erste Pause einlegen, weil ihr der Kreislauf weg ging. Da auch das Personal mitbekommen hatte, dass da etwas nicht stimmt, waren sofort einige hilfsbereite Menschen vor Ort und auch die Managerin kam aus ihrem Büro und hat gefragt ob alles in Ordnung ist.
Ich hatte erst die Befürchtung, dass es vielleicht ein Hitzschlag ist, den konnten wir aber wieder ausschließen. Es war eine schöne Magen-Darm Verstimmung mit allem was dazu gehört. Vermutlich irgendwas falsches gegessen. Da sich meine Frau irgendwann so oft übergeben musste, habe ich sie jedes mal genötigt, einen halben Liter Wasser danach zu trinken, damit sie nicht dehydriert. Das hat unsere Wasservorräte in kleinen Flaschen schnell aufgefressen und ich war froh, dass wir 2x5L Reservekanister im Auto hatten.
Beim Auto dann das nächste Problem.





Und nein, es war nicht der 6 Bar Reifen. Der 6 Bar Reifen ist der einzige Reifen gewesen am Auto, der 3 Wochen durchgehalten hat. Alle anderen musste ich im Verlauf der Reise noch ersetzen. Damit dann nicht nur die kranke Frau im Bett, sondern auch noch das Auto nicht fahrtüchtig. Ich war trotzdem froh, dass wir so einen beschwerdefreien Vormittag hatten und das jetzt passierte, wo eh nichts besonderes geplant war.
Nachdem ich meine Frau versorgt hatte, habe ich dann den Reservereifen aufgezogen. Wir hatten von Avis dazu einen Zettel bekommen, wo man im Fall der Fälle Reifen austauschen kann und die Engen Tankstelle wo wir am Vormittag den Druck aufgefüllt hatten, stand auch mit drauf. Es war jetzt schon nach 18 Uhr aber ich wollte zumindest noch versuchen, den Reifen zu tauschen, damit das gleich erledigt ist. Leider hatte der Reifen-Meister bei Engen schon Feierabend und ich musste am nächsten Morgen wieder kommen.. na gut!
Da sich der Zustand meiner Frau nicht verbesserte, bin ich am Abend nach meinem einsamen Grillen noch mal zu der Rezeption, um zu fragen was ich tun soll, wenn es in der Nacht nicht besser wird. Die Medizinische Versorgung ist ja doch noch unterschiedlich zu der von uns gewohnten und ich wollte zumindest vorbereitet sein, falls es mal weiter bergab geht. Die Managerin vom Camp hatte leider schon Feierabend, ich habe aber mit ihr telefonieren können und mit ihr Handynummern ausgetauscht, um Sie im Notfall anrufen zu können. Sie hatte uns zugesagt sich dann um Hilfe zu kümmern. Sie hat sogar zwei Stunden später noch mal angerufen und gefragt ob alles ok ist. Hier also ein großes Lob an das Personal, die sich alle super gekümmert haben!
Am späten Abend sind wir dann irgendwann zum Glück beide eingeschlafen und konnten uns etwas erholen. So viel vorweg: Meiner Frau ging es am nächsten Tag deutlich besser, dafür mir deutlich schlechter.. dazu dann morgen mehr 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2019
18 Beiträge · seit 201903. Juni 2019 · #24
Oje, Ihr Armen.
Danke für die tollen Fotos
Und hoffentlich keine unangenehmen Überraschungen mehr

Martha und Martin
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2019
4'382 Beiträge · seit 201503. Juni 2019 · #25
haben wir uns dann etwas über einen Mitarbeiter des Hotels amüsiert, der unermüdlich mit einer kleinen Gießkanne Bäume und Kakteen inmitten der Wüste gegossen hat. Auch das passt wieder so gut zu Afrika 😄
Dafür keine Klima-Anlage und auch kein Pool ist in der Nähe (nur beim Haupthaus kilometerweit entfernt), wo man sich mal abkühlen kann
Aha, den Pflanzen gönnt Ihr die Bewässerung mit Grießkännchen nicht, aber für Euch sollte ein ganzer Pool gefüllt werden?
Das ist nicht
provozierend gemeint, aber Ihr wisst schon um die Trockenheit und Wasserknappheit in diesem Land, oder?
Im Übrigen habt Ihr wirklich tolle Fotos gemacht!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter121 Beiträge · seit 201803. Juni 2019 · #27
Hallo Friederike,

Schön, dass dir die Bilder gefallen.

Diesen Zusammenhang mit dem Wasser kann man mit aller Gewalt knüpfen, wenn man möchte. Diese Diskussion ist aber unnötig. Wer in Namibia die Wasserknappheit nicht bemerkt, der merkt auch sonst nicht mehr viel. Wir haben uns darüber amüsiert, dass jemand unermüdlich mit einer kleinen Gießkanne Blumen gießt. Da fehlte es nicht an Wasser, sondern an den entsprechenden Gerätschaften.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
Themenstarter121 Beiträge · seit 201804. Juni 2019 · #28
Die nächste Etappe Richtung Swakopmund stand für heute auf dem Programm. Meiner Frau ging es heute Morgen deutlich besser, ich hatte dafür das flaue Gefühl im Magen. Aber irgendwie musste es ja weiter gehen und so sind wir erst mal noch vor dem Frühstück zur Engen-Tankstelle gefahren, um den defekten Reifen zu tauschen.
Die Mitarbeiter haben mir dann gesagt, ich solle erst Avis kontaktieren, die würden sich dann bei der Tankstelle melden und erst dann könnte man mir den neuen Reifen zur Verfügung stellen. Ich habe dann Avis angerufen und alles geklärt, den Reifen abgeladen und bin nach Absprache mit dem Reifen-Meister zur Dune Lodge zum Frühstück gefahren. Viel gegessen haben wir beide heute nicht, zu wenig Vertrauen hatten wir in unsere angeschlagenen Mägen. Nach einer halben Stunde waren wir dann wieder bei Engen und nach wenigen Minuten warten und einer Unterschrift war der nagelneue Reifen unter dem Auto. Das war einfach! Ich habe gehofft, dass das am Ende mit der Versicherung klappt, wollte mir aber auch nicht zu viel Gedanken über ungelegte Eier machen und so ging es dann los in Richtung Swakopmund.
Wir wollten heute auch den üblichen Zwischenstopp in Solitaire zum Apfelkuchen essen machen, der gehört ja nun mal dazu. Leider hatten wir uns dafür aufgrund der Magenprobleme den denkbar schlechtesten Tag ausgesucht. So haben wir dann zumindest ein Stück Apfelkuchen zum mitnehmen bestellt und sind ein paar Bilder später gleich weiter gefahren.











Ein paar Kilometer hinter Solitaire sind wir dann am Tropic of Capricorn Schild vorbei gerauscht. Es fällt einem überhaupt nicht auf, wenn man so alleine unterwegs ist und es nicht gerade erwartet. Aber auch hier wollten wir ein Bild machen und so habe ich den Rückwärtsgang noch mal eingelegt 🙂.



Auf dem weiteren Weg wurde die Gemütslage langsam wieder besser und wir haben während der Fahrt angefangen den Kuchen zu mümmeln. Der Geruch war schon unverschämt gut und der Kuchen schmeckte auch deutlich besser als erwartet. Wir hatten nicht gedacht, dass der so gehypte Kuchen auch wirklich am Ende noch so gut schmeckt, aber so ist es 😄.

Die weitere Route war teilweise wirklich wieder sehr ansprechend. Das Fahren auf Gravelroad war mit dem passenden Reifendruck auch viel angenehmer.. meine Frau hat es sogar geschafft, auf Gravelroad zu schlafen. Mir noch immer ein Rätsel, wie das geht 😄.



Nach einigen Stunden fahrt wurden wir dann überaus freundlich von Silke in Meikes Guesthouse im frischen Swakopmund empfangen. Es ist schon überraschend, wie "kühl" 22°C plötzlich sein können. Von Deutschland aus hatten wir schon Kontakt zu Silke, die für uns Tische zum Abendessen und Aktivitäten für die nächsten zwei Tage gebucht hat. Zuerst sind wir dann aber erschöpft aufs Zimmer für ein kleines Nickerchen.
Für den Abend hatten wir uns auf Empfehlung einen Tisch im "The Tug" reservieren lassen und sind dann auch auf direktem Wege dorthin, ohne viel von Swakopmund gesehen zu haben. Vorher haben wir noch einen Zettel mit Taxinummern bekommen, die wir in der Dunkelheit sicher anrufen können, wenn wir nach Hause wollen, da es wohl vereinzelt unschöne Vorfälle im Vorjahr in Swakopmund gab. Diese Nummern Poste ich für interessierte auch gerne hier. Wir sind am Abend mit dem Pele gefahren und alles hat wunderbar geklappt 🙂.


Das Essen im Tug war ebenfalls ein Traum. Wir hatten auch noch den besten Platz bekommen und uns die Fischplatte für zwei mit dem Catch of the Day bestellt. Der Service von unserem Kellner "Marius" vor vom feinsten! Man konnte merken, dass die Leute wirklich gut geschult sind. Leider hatten wir noch immer Schwierigkeiten, das Essen so richtig zu genießen. Vom Geschmack wollten wir gar nicht aufhören, aber dem Magen wollte man eben nicht zu viel zutrauen.


So sind wir nach dem Essen auch relativ zeitig wieder zurück zum Gästehaus und haben wieder früh geschlafen. Am nächsten Morgen wollte uns Douglas in der Früh zu unserer Little 5 Tour abholen. Wir konnten die Erholung noch ganz gut gebrauchen und waren am nächsten Tag auch endlich wieder so richtig fit.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2019
84 Beiträge · seit 201804. Juni 2019 · #29
Servus,
bin erst jetzt mit euch unterwegs. Schöne Bilder, es kommen gute Erinnerungen auf. Wir waren im September/Oktober 2018 in Namibia unterwegs. Bin schon gespannt, wie euch Onguma Tree Top gefallen hat, da waren wir auch 3 Nächte.

LG Rudi
Themenstarter121 Beiträge · seit 201805. Juni 2019 · #30
Nach 1-2 kräftezehrenden Tagen waren wir jetzt endlich wieder richtig fit. Viel Schlaf sei Dank. Heute wurden wir direkt beim Gästehaus nach dem Frühstück von Douglas abgeholt. Douglas macht seit Jahren seine geführten Touren in unterschiedlichsten Sprachen durch die Namib und zeigt einem Flora und Fauna, bspw. als Pendant zu Tommy's little five Tour. Diese Touren gehen einen halben Tag, i.d.R. vormittags und sind aus unserer Sicht jeden Cent wert!
Neben uns waren noch einige weitere Touristen aus anderen Unterkünften dabei und damit ging es mit 10 Leuten in die Wüste. Hier wurde zuerst auch wieder der Reifendruck vom Geländewagen reduziert und dann gab es direkt zu Anfang eine Einleitung, wie das Leben in der Namib funktioniert und wie alles zustande kommt. Das ist schon sehr spannend!

Wir sind dann ein paar Minuten weiter in die Wüste gefahren und Douglas hat sich aus dem Auto und zu Fuß auf die Suche nach ersten Tieren gemacht.




und er wurde fündig..






es ist faszinierend zu sehen, was sich alles an Leben in dieser Umgebung verbirgt, und vor allem, dass man es ohne seine Hilfe nie finden würde (was nach der Tour vermutlich anders aussieht). Die White Lady ist auch uns vorenthalten geblieben, da sich die Bestände dieser Spinne gerade regenerieren und man diese nicht stören möchte. Das Thema gab es ja schon häufiger im Forum.

Die Sandsnake und ein Chamäleon ließen sich erst nicht finden. Ich hatte den Eindruck, Douglas wurde etwas nervös, weil er uns diese unbedingt zeigen wollte. Wir hätten auch ohne leben können, man kriegt nun mal nicht immer, was man möchte. Am Ende war er - natürlich - doch erfolgreich und wir konnten noch ein paar Bilder von Schlange und einem Chamäleon machen und einiges darüber lernen.
Ich war überrascht, wie klein so eine Schlange ist, hätte eine viel größere erwartet.


..und dann kam auch dieser Kollege aus seinem Versteck..






als wir dann eine Menge zu sehen bekommen hatten und weiter zu einer Aussichtsplattform fahren wollten, sind wir zwischen zwei Dünen durchgefahren, Auf der Düne standen die Kleinen Geckos fast aufgereiht, sie wussten genau was passiert. Die Mehlwürmer flogen in einer Tour aus dem Fenster. Das hatte in diesem Moment dann doch etwas von Zoo, aber so bekam man den "Rest" dann auch noch zu sehen.


den Rest der Tour gab es dann noch wunderbare Eindrücke und Aussichten der Namib.. diese Farben 🤩




und dann wird man am Ende der Tour auch genau vor der eigenen Unterkunft wieder abgesetzt. Fantastisch 🙂

Für uns war es dann Zeit, Swakopmund zu erkunden und wir haben uns zu Fuß auf den Weg durch den Ort gemacht. Sind unter anderem im Butchers and Brewers für ein Mittagssnack gewesen und haben ein Bier-Tasting-Board bestellt 🤩 . Natürlich konnten wir es uns auch nicht nehmen lassen, danach in das Hansa Hotel zu marschieren um einen Kolonialkaffee zu bestellen (habe ich hier auch mal im Forum gelesen). Es hatte leider noch kein Restaurant und auch keine Bar geöffnet, als wir aber an der Rezeption gesagt hatten, wir wollten gerne den Kolonialkaffee probieren, durften wir es uns im Foyer gemütlich machen. Dann gab es eine extra Vorführung von einem netten Angestellten , der uns mit Mimik und Gestik so sehr an Steve Urkel erinnerte, dass wir uns vor Lachen kaum noch halten konnten. Diesen Menschen hätte ich gerne eingepackt und mitgenommen!


Mit einem ordentlichen Brett vorm Kopf von dem Kolonialkaffee sind wir dann weiter gezogen um die Ecke zur Bar Zonder Naam. Hier kann man super ein Glas Wein trinken.. schließlich fehlte uns das an diesem Tag noch 😄 . Leckere Weine in guter Atmosphäre!

Nach dem frisch machen in der Unterkunft hatten wir heute Abend noch ein Tisch im Jettys reservieren lassen. Neben "The Tug" vom Vortag wohl ein weiteres der populäreren Restaurants in Swakopmund, vermutlich sogar das Populärste. Auch hier hatten wir wieder den besten Tisch bekommen. Das frühe Reservieren hat sich bezahlt gemacht 🙂.




Das Essen hier war ebenfalls klasse. Heute konnten wir es auch richtig genießen. Ich hatte mir allerdings heute Abend ein Springbok Sirloin in medium rare bestellt, was leider mehr als rare, eher english war. Da ich absolut Fleisch Fan bin und das wohl auch so mag, habe ich mich davon nicht weiter stören lassen. Mir hat das ganze allerdings eine weitere Nacht auf der Toilette beschert. Es liegt zumindest nah, dass mein Magen damit einfach nicht klar kam. Aber Gott sei dank hielt das dieses mal "nur" über die Nacht an.
Unter genauer Beobachtung ging dann auch der nächste Abend an diesem traumhaften Ort zu Ende. Wir haben uns total in Swakop verliebt, wollen unbedingt noch mal wieder dorthin. Aber für Morgen stand dann erst mal noch eine Bootstour von Walvis Bay aus an.


P.s.: ich habe normalerweise keinen empfindlichen Magen, hier hatten wir jetzt ein paar Tage wohl einfach Pech. Zum Glück aber jetzt das letzte mal auf der Reise 🙂.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2019
Themenstarter121 Beiträge · seit 201806. Juni 2019 · #31
eWieder am frühen Morgen wurden wir heute von einem Shuttleservice nach Walvis Bay gefahren. Auch diese Tour hatten wir vom Gästehaus buchen lassen und nach einem 30 Minütigen Transfer waren wir dann am Hafen in Walvis Bay, um zu unserer Bootstour anzutreten. Ich war von einer nicht gerade erholsamen Nacht noch etwas gerädert aber habe mich trotzdem auf diese Tour gefreut.
Als das Boot dann vom Personal mit Getränken und Snacks präpariert war, sind dann 30-40 Leute auf das Boot gestürmt und haben ihre Plätze eingenommen 😵 . Die erste Robbe sprang auch promt auf das Boot und rutschte nervös über Sitzbänke zwischen den Leuten her und wartete auf die gewohnten Fisch Snacks. Gerade abgelegt landete dann auch schon ein Pelikan auf dem Boot, auch er wusste genau, wann er seinen Auftritt hatte.


Der Pelikan war schon sehr beeindruckend, ein riesen Vogel den ich vorher auch noch nie aus nächster Nähe gesehen hatte.




Leider hatten wir auf dieser Tour kein großes Sichtungsglück. Delfine oder gar Wale die einige Tage vorher mal gesehen wurden, blieben uns verborgen.
Es war nett, die Robben oder auch die Vögel zu beobachten, trotzdem hatte diese Tour etwas von Zirkus. Jedes Tier wusste punktgenau, wann es seinen Auftritt hatte. Die Robben kamen zu bestimmten Zeitpunkten, der Pelikan ebenfalls und sogar die Möwen kamen genau passend zum Ende der Tour, holten sich den Rest fisch ab und waren dann, als sie wussten, dass es nichts mehr gibt, sofort wieder weg. Es wirkte sehr einstudiert bzw. routiniert. Das nimmt der Sache etwas den Charme und die Sichtungen, die diese Tour wirklich individuell gemacht hätten und nicht unbedingt einstudiert werden können, blieben aus.






Somit hatten wir einen schönen Tag auf dem Wasser mit Champagner und Austern ( 😕 ) die es auf dem Boot gibt, verbracht, mehr aber nicht. Noch mal würden wir diese Tour nicht buchen.
Auf dem Rückweg mit dem Shuttle sind wir dann noch an einem Strand in Walvis Bay vorbei gefahren, um noch einen Blick auf die Flamingos zu werfen.


Den Nachmittag haben wir uns wieder in und um Swakopmund vertrieben. Ich wollte gerne noch mal einen Blick auf die Mondlandschaft werfen. Der Weg war aufgrund von größeren Baustellen und neuen Straßen um Swakopmund nicht leicht zu finden und so hat sich das dann etwas in die Länge gezogen. Die Aussichtsplattform gewährt einem, wenn man sie dann gefunden hat, eine tolle Aussicht. Lange aufhalten kann man sich dort aber nicht. Damit hat man von der Mondlandschaft eigentlich alles gesehen 😛


Am Nachmittag vor dem Essen sind wir wieder etwas durch die Straßen gezogen und haben uns am Ende wieder bei der Bar Zonder Naam wieder gefunden. Hier hatte es uns am Vortag so gut gefallen, dass wir noch mal ein Glas Wein dort trinken wollten. Diese Gelegenheit haben wir auch genutzt um mit dem Handy per Videotelefonie bei bestem LTE die Lieben zuhause anzurufen 🙂.
In Swakopmund liefen am späten Nachmittag mehrere Gruppen Himba's durch den Ort. Das machte für uns den Eindruck, als wenn sie gerade Feierabend haben und aus ihren Dörfern kommen. So richtig traditionell leben die Dörfer in der Region wohl nicht. Vermutlich muss man deutlich weiter nach Norden oder in Richtung Caprivi, um tatsächlich traditionelle Dörfer zu sehen, die nicht nur für Touristen errichtet sind.

Wir hatten für den Abend dann kein Restaurant vom Gasthaus reservieren lassen, weil wir uns einen Tag offen lassen wollten, um spontan zu entscheiden und essen zu können, worauf wir lust haben. Wir haben dann im Altstadtrestaurant angerufen und selbst spontan noch einen Platz reserviert. Bevor wir rüber gegangen sind, habe ich Klaus vom Gasthaus noch gefragt, ob wir nicht doch diese 600m zu Fuß zurück gehen können, wovon er uns erneut abgeraten hat (Wortlaut: "Es ist jetzt länger nichts mehr passiert, aber wenn ich Euch jetzt sage, Ihr könnt zu Fuß laufen und dann passiert doch etwas, dann bin ich der blöde"). Ein Taxifahrer meinte einige Tage vorher zu uns, es ist Monatsende, man sollte den Leuten einfach gar nicht erst die Chance geben, auf blöde Gedanken zu kommen...
Das Essen in Namibia ist so (Wild-)Fleischlastig, dass wir einfach mal Lust auf was anderes wie Pommes & Schnitzel hatten. Das Altstadtrestaurant ist so sehr Deutsch, dass es genau die richtige Adresse für uns war. Das Essen schmeckt, obwohl es eine recht einfache Küche ist, wirklich klasse und der Laden an sich bietet ein tolles Ambiente. Wer zwischendurch mal was heimisches braucht, ist da genau richtig.
Es war nach dem Essen nicht mal 21:00 Uhr, aber schon dunkel. Ich wollte diese 600m zu Fuß laufen und konnte auch mein Frau überreden. Man fühlt sich einfach nicht unwohl in Swakop (auch wenn das nichts heißt), die 600m mussten jetzt einfach mal drin sitzen. Auf dem Weg nach draußen fragte uns dann noch der Besitzer vom Restaurant, der mit seinen Freunden eine auffallend gesellige Runde verbrachte, ob er uns fahren soll. Mir erschien der Fußmarsch in dem Moment sicherer 😄.
Es ist nichts passiert. Die Straßen waren allerdings wirklich leer gefegt. Klaus guckte uns als wir rein kamen ungläubig an, zeigte auf die Handtasche meiner Frau und meinte, dass die Gauner eben genau danach suchen. Es ist gut gegangen, ich würde es auch jederzeit wieder tun. Vielleicht dann aber auf offensichtliche Wertgegenstände wie Handtaschen etc. verzichten 🙂.
Leider war die schöne Zeit in Swakopmund damit zuende. Morgen stand die Fahrt zum Grootberg an und damit sollte es endlich auch für uns mit der intensiveren Tierwelt los gehen - die Vorfreude konnte kaum größer sein 🤩 .
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2019
460 Beiträge · seit 201806. Juni 2019 · #32
Ich hab dann auch gleich mal einen Tisch in Swakopmund reserviert. 😄 Wir wollten da eigentlich spontan hin, aber ich möchte doch auch gerne einen Platz in der 1. Reihe haben.

Sag mal, wo ist denn der View Point der Mondlandschaft? Da habe bisher noch nichts von gehört.

Das Foto vom Sonnenuntergang am Jetty finde ich übrigens ganz toll.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
291 Beiträge · seit 201406. Juni 2019 · #33
Nadine3112 schrieb:Sag mal, wo ist denn der View Point der Mondlandschaft? Da habe bisher noch nichts von gehört.
Hallo Nadine,

östlich von Swakop. Einfach den Welwitschia-Drive in Richtung Goanikontes, dann kommst du da vorbei. Findest du auch auf der Karte von T4A hier im Forum.

VG
Holger
Themenstarter121 Beiträge · seit 201812. Juni 2019 · #35
Nach einigen schönen Tagen in Swakopmund hatten wir jetzt die längste Etappe zum Grootberg vor uns. Wir hatten 7-8 Stunden reine Fahrtzeit eingeplant. Zu unserer Freude war hinter Swakopmund die C34 in Richtung Norden neu und vor allem sehr gut ausgebaut. Wir konnten bis Henties Bay und dann auch die neue C35 noch ein gutes Stück weit richtig Zeit gut machen, bis die Teerstraße dann irgendwann in Gravelroad mündete. Das hat uns mindestens eine Stunde gebracht.

Kaum Auf Gravelroad, hatten wir auch wieder Tiersichtungen


In Uis wollten wir eben einen Toiletten und Tankstop einlegen. auf dem Weg dorthin sieht man viele verlassene Gemstone-Stände. Vermutlich springt aber sofort jemand hinter einem Stein hervor, wenn man anhält. Kaum Vorstellbar, dass diese Menschen wirklich etwas verkauft kriegen.


In Uis hatten wir dann eine etwas unschöne Erfahrung. Ich habe leider die ganz äußere Säule der Tankstelle angefahren anstatt die innere (am Gebäude der Tankstelle) zu wählen. Plötzlich kamen fünf Männer mit Ihren Steinenkisten zu mir rüber gelaufen, um mir diese zu anzupreisen, während meine Frau auf Toilette ging. Ich konnte damit also leider auch nicht eben wieder weg fahren und habe mehrfach dankend abgelehnt, bis dann das Betteln los ging, weil ja keine Jobs mehr verfügbar sind seit die Touristeninformation geschlossen hat etc. Nur etwas Geld für Wasser und Brot wollten sie haben.
Mir war es etwas ungeheuer, dass zwei ums Auto liefen und mal einen Blick rein geworfen hatten. Ich habe dann, um die Situation etwas zu entschärfen, angeboten, jedem von ihnen 5$ für Wasser und Brot zu schenken und wollte als Gegenleistung nicht mal einen Stein. Dann wollten die Kollegen aber 50$ pro Person haben, was ich natürlich abgewunken habe, das war schon frech. Es kam dann Gott sei dank der Inhaber der Tankstelle raus und hat die Männer verscheucht. Er sagte zu mir die dürfen dort nicht stehen und betteln. Ich habe gefragt ob es ok wäre, jedem von ihnen 5$ zu geben, schließlich hatte ich denen das schon zugesagt. Seine Antwort war "not really" und damit ist er wieder in der Tankstelle verschwunden. Die Männer standen dann am Rand, kamen so langsam wieder in meine Richtung, "Mister, mister.." ... Dann ging wieder das Gebettel los, bis mir der Kragen geplatzt ist und ich den Kollegen ziemlich deutlich gesagt habe dass sie nichts tun brauchen, damit jeder von mir 5$ geschenkt bekommt. Geld für das ich Arbeite.. und wenn es ihnen nicht passt, gibt's eben nichts. Meine Frau kam in diesem Moment von der Toilette und guckte mich mit großen Augen an. Ich hatte damit aber endlich den Ton erwischt, den die Kerle da verstanden haben. Alle hielten etwas mürrisch ihre Hände auf und nahmen die 5$ entgegen, ohne auch nur den Hauch von Dankbarkeit entgegen zu bringen. Ich habe ihnen dafür dann doch noch eine n Stein abgenommen, der jetzt bei uns in der Vitrine liegt und uns schmunzeln lässt. Im Nachhinein lachen wir über die Situation, dass ich für 25$ diesen blöden Stein gekauft habe, der eigentlich überall auf der Straße dort rum liegt. Helfen wollen wir ja grundsätzlich gerne und haben auch einige Gelegenheiten im Urlaub dafür genutzt, aber dieses aggressive Betteln war drüber.

Eine weitere blöde Situation hatten wir im weiteren Streckenverlauf Richtung Norden. Wir hatten irgendwann zwei Autos vor uns, die Kolonne gefahren sind. Es stand dann eine Herde Schafe auf der Straße. Kinder (ca. 3-5 Jahre) liefen aus den Gebüschen auf die Autos und versuchten die Türen aufzureißen. Als sie gemerkt haben, dass die Türen zu sind, liefen sie auf unser Auto zu. Die Autos vor uns und wir haben uns dann durch die Schafsherde manövriert, während die Kinder versuchten die Türen zu öffnen. Die Absicht dahinter war vermutlich nicht, nur mal rein zu schauen, auch wenn wir das nur mutmaßen können.

Es ist immer alles gut gegangen und soll hier niemanden Angst machen. Man muss einfach wachsam bleiben. Für uns waren das die einzigen derartigen Erlebnisse im Urlaub, die jetzt aber auch noch nicht super gefährlich waren, sondern noch in die Kategorie "unangenehm" fallen.

In Richtung Grootberg änderte die Landschaft sich wieder auffallend schnell und wir sahen das erste mal die wirklich großen Tiere völlig frei durch die Gegend spazieren, ohne Zaun oder sonst was. Es ist schon ein schönes Gefühl, eine Giraffe so zu sehen und zu wissen, dass sie eben nicht einfach so dort platziert wurde und innerhalb von Grenzen oder Zäunen lebt, wie es in privaten Reservaten der Fall ist.




Den Grootberg Pass sind wir dann selbst rauf gefahren bis zur Lodge. Wenn es nicht gerade in strömen regnet ist das auch gut machbar und man braucht sich aus meiner Sicht keine Sorgen zu machen. Es macht richtig Spaß da rauf zu fahren, die Aussicht dabei ist schon fantastisch.

Oben angekommen wurden wir direkt freundlich empfangen und uns wurde alles vertraut gemacht und das Zimmer gezeigt. Uns sind dort oben sofort die vielen Echsen, Schmetterlinge und Vögel aufgefallen. Die Vegetation und Tierwelt dort ist so völlig anders im Vergleich zu der trockenen Welt der Namib..










und zu guter letzt natürlich diese unglaublich beeindruckende Aussicht von dem Haupthaus der Lodge. Es ist traumhaft schön, viel schöner als es ein Foto wiedergeben kann.


Den Nachmittag verbrachten wir wieder am Pool. Wir haben noch länger überlegt, ob wir das etwas umstrittene Desert Elephant Tracking buchen sollen. Die Touren werden einem am Anfang ziemlich angepriesen, man fühlt sich etwas wie auf einer Werbeveranstaltung. Wir haben uns am Ende dann trotz des sehr hohen Preises dafür entschieden und deshalb an diesem Tag keine Tour mehr gebucht. Es regnete auch zwischendurch mal und war etwas diesig, daher wussten wir auch nicht, ob sich ein Sundowner am Ende auszahlt und haben lieber verzichtet.
Noch zur Info: Man kann da oben am Berg auch fast nichts machen, außer diese Touren zu buchen. Es gibt, wenn man nicht frei laufen kann, wenige Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Man kommt also, wenn man nicht nur am Pool liegen möchte, kaum um diese Touren herum.

Das Abendessen war wirklich klasse und zählt zu den besten Essen, die wir auf der Reise hatten. Der Koch war einfach gut und nach dem Essen kam die ganze Crew zum Singen und Tanzen in den Speiseraum.. "We are happy, that you're our visitors" mit der dazugehöhrigen Melodie ging mir tagelang nicht aus dem Kopf 😄.
Als wir dann zu unserer Hütte zum schlafen wollten (von der man übrigens auch diesen Ausblick hat), wurden wir von einem Guide gebracht, der gefühlt halb so groß war wie ich. Als ich ihn gefragt habe, wie er sich mit seiner Maglight gegen Löwen wehren möchte, zeigte er mir stolz wie er diesen anleuchtet.
Wir waren beruhigt, dass im falle eines Löwen-Angriffs ein Experte mit den richtigen Lichtzeichen parat steht und sind beruhigt zur Lodge gelaufen 😄 . Morgen ging es dann auch sehr früh los mit dem Elephant Tracking 🙂..
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2019
1'111 Beiträge · seit 201612. Juni 2019 · #36
Ich bin jetzt mal eben hinterhergehechelt! Schöner Bericht, ich werde im Oktober auch Ersttäter sein und auch zwei Nächte auf der Grootberg Lodge. Daher bin ich sehr gespannt, was du zum elephant tracking sagen wirst... Ich habe mir als Alternative, falls wir nicht am Pool liegen wollen und kein Tour buchen, überlegt selbst einen Tag in die day use area der Palmwag Concession zu fahren... Aber erst mal lesen, wie du die Tour beschreibst! 😉

Vor den von dir beschriebenen Situationen mit bettelnden Menschen habe ich ehrlicherweise etwas "Angst"... Finde es sehr schwierig da richtig zu reagieren.. Gut, dass du es für dich lösen konntest! Ich bin da echt noch sehr unsicher 😵 ob ich genug Autorität aufbringe, um mich von zu aufdringlichen Menschen zu befreien?! 😐
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Themenstarter121 Beiträge · seit 201812. Juni 2019 · #37
Angst haben muss man aus meiner Sicht nicht. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass Menschen dort betteln. In Lüderitz hatten wir das auch. Dort in Uis waren die Männer sehr aufdringlich. Das ist unangenehm, aber vermutlich so noch nicht gefährlich.

Eine Mischung aus freundlichem ablehnen und dann konsequent deutlich "nein" sagen und ggf. ignorieren hilft i.d.R. eigentlich ganz gut. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, einfach weiter gehen. Die meisten hören dann auch schon auf damit. Meine Frau ist auch eher klein und zierlich als groß und stark und hatte auch alleine auf dem Weg zur Toilette jede Situation gemeistert, wo ich mal nicht dabei war.
Wenn man sich da nicht großartig in Gespräche verwickeln lässt, kommt man sehr gut klar. Also auf keinen Fall zu viele Gedanken machen, das ist wirklich nicht nötig.

Ich gehe in meinen Beiträgen gerne bewusst auf solche kleinen Vorfälle und Probleme ein, die in anderen Berichten gar nicht erst auftauchen, um anderen Ersttätern unseren Weg zu zeigen, wie wir das Problem gelöst haben. Vielleicht gibt es dem ein oder anderen etwas Sicherheit und ein besseres Gefühl. Ich hoffe, es macht am Ende nicht den Eindruck, dass wir nur Probleme und Unannehmlichkeiten im Urlaub hatten 😄.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2019
Themenstarter121 Beiträge · seit 201814. Juni 2019 · #38
In aller Früh klingelte heute für uns der Wecker zum Elephant Tracking. Es war noch recht frisch auf dem Berg, einen Pulli konnte man gut tragen.
Das Tracking selbst ist als halbtags Tour angegeben und man ist eigentlich nach dem Mittagssnack, welcher unterwegs serviert wird, wieder im Camp. Getränke sind ebenfalls während der gesamten Fahrt enthalten. Wir sind dann nach dem Frühstück mit einem Guide namens Action und einem Tracker, von dem mir leider der Name gerade nicht einfällt, los gefahren. Weitere Buchungen für die Tour gab es nicht, obwohl die Lodge voll gebucht war. Ich war echt gespannt, was man uns jetzt für etwa 100€ pro Person bietet und bin etwas skeptisch an die Sache herangetreten, auch weil man ja oft was negatives liest.
Die Elefanten waren zu dem Zeitpunkt allerdings so gar nicht in der Gegend. Wir hatten also ca. 45 Minuten High-Speed-Anfahrt vor uns, um in das Gebiet zu kommen, wo die Elefanten zuletzt gesehen wurden.
Die Giraffen vom Vortag waren wieder zur Stelle 🙂.


Als wir dann endlich in der Gegend waren, wo die Elefanten zuletzt gesehen wurden, fingen wir an, sämtliche Wasserstellen anzufahren. Wir haben dann festgestellt, dass der Name von unserem Guide nicht unbedingt Programm ist. Er war recht Wortkarg und hat nicht viel erzählt. Selbst wenn man keine Elefanten findet, könnte er einem ja zumindest mal etwas über die restliche Natur oder die Region erzählen. Das war leider alles nicht der Fall.
Wir haben an keinem Wasserloch Elefanten gesehen und die Spuren, die der Tracker gefunden hat, waren meist schon etwas älter. Nach etwa 2 Stunden ist dann der Tracker dann ausgestiegen um zu Fuß weiteren Spuren zu folgen, welche mit dem Auto nicht mehr erreichbar waren, da sie über einen kleinen Berg gingen.
Der Wortkarge Guide ist dann mit uns weitere optionale Wasserstellen angefahren und hier und da hat er auch mal was erzählt, so langsam war er etwas aufgetaut. Viele Tiere sieht man allerdings auf dieser Tour leider auch nicht. Hier und da mal eine Antilope. Das mag aber auch an der Region gelegen haben, in der wir gerade unterwegs waren.
Wir hatten zu dem Tracker dann immer wieder Funkkontakt, gefunden hatte er aber noch nichts. Er ist allerdings der Fährte weiter gefolgt. Als dann 5-6 Stunden rum waren, hatten wir die Hoffnung auf die Wüstenelefanten fast aufgegeben, schließlich war die Tour ja regulär irgendwann auch zu Ende. Den Guide und den Tracker hatte aber offenbar der Ehrgeiz gepackt und es ging immer weiter 😄.
Schon weit nach Mittag kam dann irgendwann die Meldung, er hat sie! Allerdings an einer Stelle, die wir mit dem Auto nicht erreichen konnten. Wir waren erstaunt, dass der Tracker stundenlang mit einer kleinen Flasche Wasser und etliche Kilometer in diesem Gelände bei riesiger Hitze zu Fuß unterwegs war, das hat Respekt verdient! Wir sind dann so weit ins Gelände gefahren, wie das Auto es hergegeben hat, mussten dann noch einen Fußmarsch nachlegen. Wir sind dann noch etwa 20 Minuten über Berge und durch Sträucher gekraxelt. Der Schweiß lief einem bei dieser Bullenhitze durchs Gesicht und wenn man die Augen öffnete hat man nur noch Schwarz gesehen, weil uns die aufdringlichen Fliegenmassen belagerten (ich habe noch nie so viele Fliegen gesehen). Als wir dann auf einem Felsen auf einem Berg standen, konnten wir sie in einiger Entfernung sehen 🤩 . Eine weit verstreute Herde von etwa 50 Tieren mit Kälbern und allem was dazu gehört. Wir hatten keine besonders tolle Fotoposition, aber das war egal. Wir konnten die Wüstenelefanten bei ihrem Treiben mitten in den Bergen auf einem Hang beobachten und viel mehr sehen, als die Fotos her geben. Das war die Entschädigung für alles, was vorher vielleicht nicht so gut lief 🙂. Wer kann schließlich in seinem Leben schon behaupten, Wüstenelefanten gesehen zu haben?
Weitere Annäherungen wären nicht ratsam gewesen, da die Tiere laut Guide schnell aggressiv werden, weil sie durch den ständigen Wassermangel eigentlich immer Stress ausgesetzt sind - und Kälber waren auch dabei.







Nach einer halben Stunde wurden wir dann gefragt, ob wir bereit für die Rückfahrt sind. Einerseits wäre ich am liebsten geblieben, andererseits waren die penetranten Fliegen unerträglich und die Wasservorräte gingen auch zu neige.

Man konnte dem Guide und dem Tracker anmerken, dass sie sehr erleichtert waren, die Stimmung war viel lockerer als vorher. Wir haben auch noch einen weiteren Stop eingelegt um den Mittagssnack zu uns zu nehmen. Kleine Häppchen und eine kalte Cola, alles lecker, da gab es nichts zu meckern.

Und dann ging es die 45 Minuten wieder zurück zur Lodge. Es war mittlerweile schon später Nachmittag, wir hatten die reguläre Zeit um einige Stunden überschritten. Aber es hat sich gelohnt und war uns natürlich recht.

Fazit zu der Tour: Wenn man Elefanten findet: TOP. Wenn man keine findet: FLOP. Lotto macht auch nur Spaß wenn man gewinnt - garantiert wird hier nichts. Vielleicht gibt es aber auch den ein oder anderen Guide, der da mehr zu bieten hat. Ich glaube man kann mit dieser Tour einfach Glück und eben auch Pech haben. So ist es in der Natur 🙂

Wir waren dann aber auch froh, dass wir uns noch Abkühlung an Bar und Pool verschaffen konnten.


Am Abend gab es wieder leckeres Essen. Die Küche dort ist recht einfach, keine besonders ausgefallenen Gerichte, dafür aber um so besser zubereitet. Geschmacklich war es hier wirklich überragend - und der Wein schmeckte auch! Wir hatten noch gehofft, dass es wieder eine Gesangseinlage gibt, diese blieb leider aber aus. Einen Cocktail an der Bar später sind wir dann wieder zu unserem Zimmer gewandert. Heute durften wir alleine gehen 😄 . Erschöpft vom Tag sind wir trotz der riesigen Vorfreude auf den Etosha schnell eingeschlafen 🙂. Am nächsten Morgen ging es für uns zum Dolomite Camp!
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2019
1'111 Beiträge · seit 201614. Juni 2019 · #39
Vielen Dank für diese sehr anschauliche Beschreibung der Tour!
Schön, dass ihr am Ende doch noch die Wüstenelefanten gesehen habt! Und dann auch noch so viele und ohne Auto! Toll!
Ich werde das mal für meine Reise im Hinterkopf behalten... Auch das mit den Fliegen 🤪

Hast du eine Idee, wo ihr da unterwegs gewesen seid?
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Themenstarter121 Beiträge · seit 201818. Juni 2019 · #40
Wir sind die C40 nach Osten in Richtung Kamanjab und dann irgendwo auf halber Strecke nach Norden in das Gelände eingebogen. Die Straßen sind nicht verzeichnet. Es gibt eine App mit dem Namen Geo Tracker die ich wärmstens empfehlen kann, wenn man bereit ist diese Daten preis zu geben. Diese App lief bei meiner Frau auf dem Handy und erstellt ein Bewegungsprofil. So weiß man immer wann man wo gewesen ist (ich habe leider gerade nur kein Zugriff drauf).
Man weiß dann punktgenau welche Route die Bootstour fährt und sieht auch genau wo der Gamedrive lang ging. Das ist echt spannend und oft hilfreich!
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558