Erstlings-Familien-Tour 2020 --> 2021

61 Antworten · 11,5k Aufrufe · gestartet 27. März 2019 von Aurora74
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Themenstarter96 Beiträge · seit 201927. März 2019 · #1
Moin aus dem Norden!

Bevor ich loslege, will ich erstmal eine kurze Vorstellung einschieben.
Ich bin Ulrich, 44, und wohne mit Familie in der Nordheide.
Neben Reisen mache ich ein wenig Astronomie und freue mich über meine Bienen im Garten.
Und nachdem einige Astrofreunde immer wieder in Namibia waren, hab ich mich seit letztem Sommer ernsthaft mit dem Reiseziel auseinandergesetzt.
Der Familien-Entschluss lautete schnell, Sommer 2020 bevor mein Ältester 12 wird und damit Vollzahler, soll es das große Afrika-Abenteuer geben. (Der Kleine ist dann 8, so dass beide Jungs auch entsprechend ausdauern beim mitfahren sind.)
Da die Suche von Übernachtungsmöglichkeiten und die prompte Buchung im Internetzeitalter zumindest mir richtigen Spaß bereiten, ist die Tour praktisch auch schon komplett zusammengestellt. Nur die Flüge fehlen noch und dann ggf. noch ein Tag vorne und/oder hinten.
Dennoch würde ich gerne mal die Meinung der erfahrenen FoMis zur Planung haben.

Do, 30.07.2020 --- Flug ab HH über FFM oder direkt ab FFM (AirNamibia oder jetzt vielleicht doch Eurowings)
Fr, 31.07.2020 --- Ankunft in Windhoek, Mietwagen bei Africa-on-Wheels abholen (Hilux 2,8 Automatic), Einkaufen, Eindrücke von Windhoek mitnehmen, Fahrt zur Farm Krumhuk
Sa, 01.08.2020 --- Fahrt zur Sossus Oasis Camp Site über Spreetshoogte Pass und Solitaire
So, 02.08.2020 --- Sossusvlei, Sesriem Canyon, Sossus Oasis Camp Site
Mo, 03.08.2020 --- Fahrt nach Swakopmund über Solitaire und Walvis Bay, Sea Wind Self-Catering Cottages
Di, 04.08.2020 --- Living Desert Tour, Swakopmund, Sea Wind Self-Catering Cottages
Mi, 05.08.2020 --- Fahrt zur Spitzkoppe über Henties Bay, Spitzkoppe Campsites
Do, 06.08.2020 --- Fahrt nach Twyfelfontein, Mowani Mountain Camp
Fr, 07.08.2020 --- Damara Living Museum, Mowani Mountain Camp
Sa, 08.08.2020 --- Fahrt zum Etosha Nationalpark, Olifantsrus Camp über Galton Gate
So, 09.08.2020 --- Etosha Nationalpark, Olifantsrus Camp
Mo, 10.08.2020 --- Fahrt zum Okaukuejo Camp, Etosha Nationalpark
Di, 11.08.2020 --- Fahrt zum Halali Camp, Etosha Nationalpark
Mi, 12.08.2020 --- Etosha Nationalpark, Halali Camp
Do, 13.08.2020 --- Fahrt zum Namutoni Camp, Etosha Nationalpark
Fr, 14.08.2020 --- Fahrt nach Waterberg Plateau Camp mit Abstecher zum Hoba-Meteoriten
Sa, 15.08.2020 --- Rhino-Drive, Waterberg Plateau Camp
So, 16.08.2020 --- Fahrt nach Erindi, Camp Elephant
Mo, 17.08.2020 --- Erindi Camp Elephant
Di, 18.08.2020 --- Fahrt nach Windhoek, Abgabe des Mietwagens, Rückflug nach FFM
Mi, 19.08.2020 --- Ankunft FFM

Soweit die Route. (Linksfahren sollte kein Problem sein, kenne ich aus Schottland und Thailand und zumindest letzteres ist sehr lehrreich.)
Wie schon gesagt, gebucht ist praktisch alles, außer den Flügen. Bei NWR gibt es momentan noch keine Preise für 2020, aber ich habe schon die Reservierungsnummer und sobald die Preise draußen sind, erhalte ich die Zahlungsdaten.
Zum Anfang der Tour tut sich für mich die Frage auf, wie sieht es mit dem Permit für Sossusvlei/Sesriem aus. Wir kommen ja an einem Samstagnachmittag an. Kann ich da gleich für Sonntag ein Permit abholen oder muss ich das sogar, weil Sonntag geschlossen ist?
Dann vielleicht noch zur Verpflegung, einen ersten Fleischvorrat wollten wir von der berühmten Klein-Windhoek-Schlachterei mitnehmen, aufstocken dann in Swakopmund. Allerdings sind wir dann erstmal 3 Tage auf Campsites ohne Strom. Wie lange hält der Kühlschrank denn durch mit der zweiten Batterie? Ich denke von Mowani zum Living Museum wird die Fahrtzeit nicht allzu lang sein und die Aufladung der Batterie sicherlich nicht abgeschlossen sein. Muss ich da was beachten oder vor den Fahrten den Kühler lieber auf Frost stellen, damit er länger durchhält?
Zu unseren Kids, in einigen Camps gibt es ja Pools, allerdings stell ich mir die im Winter nicht sonderlich warm vor. Die Jungs sind zwar keine Frostbeulen, aber kann man da im August rein oder eher "no go"?
Bzgl. der Übernachtungen im Dachzelt werden wir wohl jeder einen Schlafsack mit 0 Grad Komfortzone mitnehmen und dann noch die Decken der Autovermietung dazu.
Und abends am Lagerfeuer wird es zumindest ja von einer Seite warm.
Astronomisch ist der Reisezeitraum so gewählt, dass wir in Swakopmund Vollmond haben und sich der Mond dann während der Etosha Durchquerung immer mehr von Abendhimmel zurückzieht. Dann sollten sich einige schöne Astrofotos machen lassen.
Der Besuch einer Astrofarm steht diesmal noch nicht auf dem Programm...das ist dann vielleicht im zweiten Anlauf möglich.
So, jetzt erstmal genug der Fragen. Vielleicht kommt mir noch die eine oder andere im Laufe der Zeit. Aber davon haben wir bis nächsten Sommer ja auch noch genug.
Gruß!

Ulrich
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2020
1'567 Beiträge · seit 201527. März 2019 · #2
Moin Ulrich,

Unsere Jungs sind Nordseetemperaturen gewohnt und waren durchaus auch mal im Pool im Südwinter, unter anderem im Etosha Village (s. Reisebericht 2017)... 🤪 😗

Gruß

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
76 Beiträge · seit 201628. März 2019 · #3
Hallo Ulrich,

wir waren in 2016 zur gleichen Zeit auf einer ähnlichen Route unterwegs.

Ich finde Eure Route gut machbar mit den Kindern. Schön sind vor allem die vielen Tage im Etosha!!

Unsere Kinder sind in so ziemliche alle Pools gesprungen! Allersdings waren einige schon recht kalt.

WIr hatten auch für jeden noch einen Schlafsack dabei (die, die wir sowieso zu Hause haben), den wir einfach
unausgepackt für den Notfall mit oben ins Zelt gelegt haben. Wir hatten Glück, kalt war es nur, als wir in Windhoek im Hotel übernachtet haben und brauchten die Schlafsäcke nicht. Es war trotzdem ein gutes Gefühl, sie dabei zu haben - vor allem für die Kinder.

Wir nehmen im "Winter" neben den Fleecejacken auch immer Mützen und die superleichten und kleinfaltbaren Daunenjacken mit. Bei einen Drive im offenen Geländewagen - falls Ihr sowas vorhabt - unbedingt empfehlenswert!

Viele Grüße
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
33,1k Beiträge · seit 200628. März 2019 · #4
Hi Ulrich,

willkommen im Forum. Ihr habt Euch da eine schöne, entspannte Anfängertour zusammengestellt. Mir persönlich, v.a. mit Kindern, kommt Swakopmund zu kurz, aber nun gut. Schlecht ist an Eurer Tour so auf den ersten Blick nichts.

Zu Deinen konkreten Fragen:
Zum Anfang der Tour tut sich für mich die Frage auf, wie sieht es mit dem Permit für Sossusvlei/Sesriem aus. Wir kommen ja an einem Samstagnachmittag an. Kann ich da gleich für Sonntag ein Permit abholen oder muss ich das sogar, weil Sonntag geschlossen ist?
Das Permit kannst Du direkt beim Einfahrtstor an jedem Tag des Jahres kaufen. Kauf es ruhig am Abend für den nächsten Tag, dann kommt ihr am morgen etwas schneller durch (wobei ich eh erst gegen späten Vormittag reinfahren würde... dann seid ihr praktisch alleine).
Allerdings sind wir dann erstmal 3 Tage auf Campsites ohne Strom. Wie lange hält der Kühlschrank denn durch mit der zweiten Batterie?
Solange wie die Batterie voll ist. Ihr müsst schon in den drei Tagen mal etwas das Fahrzeug bewegen um die Batterie zu laden. Wenn ihr den Kühlschrank nicht alle paar Minuten aufmacht und nochmal extra viele "warme" Sachen dazugebt, dann hält der schon länger kühl. Das Fleisch würde ich ohnehin alles einfrieren lassen, dann kann es zur Not langsam etwas antauen.
Zu unseren Kids, in einigen Camps gibt es ja Pools, allerdings stell ich mir die im Winter nicht sonderlich warm vor. Die Jungs sind zwar keine Frostbeulen, aber kann man da im August rein oder eher "no go"?
Also ich kann da im August nicht rein (spiele aber auch unter 26+ Grad Wassertemperatur nicht mal mit dem Gedanken). Kinder sind da ja aber in aller Regel etwas unempfindlicher. Unser Pool in Windhoek hat im tiefsten Winter (ohne Heizung an) kaum mehr als 16 Grad - trotz Abdeckung.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5'479 Beiträge · seit 200928. März 2019 · #5
Hallo Ulrich,

bezüglich Astrofotografie ist Eure Tour nicht so optimal. Es sind nur wenige Übernachtungsplätze dabei, die keine oder wenig Lichtverschmutzung aufweisen. Der mit Abstand beste Ort für Astrofotografire wäre die Spitzkoppe Campsite gewesen, die bei Eurer Planung aber schon kurz nach Vollmond kommt.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter96 Beiträge · seit 201928. März 2019 · #6
Hallo Bianca!
binca75 schrieb:Unsere Jungs sind Nordseetemperaturen gewohnt und waren durchaus auch mal im Pool im Südwinter, unter anderem im Etosha Village (s. Reisebericht 2017)...
Prima, danke für die Info.
Deine Reiseberichte hatte ich zur Inspiration auch fast alle gelesen.
Krumhuk habe ich auch wegen Deiner Schilderungen ausgewählt.
Meine Jungs liegen im Sommer auch im Kneip-Becken bei meinen Eltern. Und das Wasser hat so zwischen 8 und 12 Grad.
Gruß!

Ulrich
Themenstarter96 Beiträge · seit 201928. März 2019 · #7
Hallo Christian!
travelNAMIBIA schrieb:
Das Permit kannst Du direkt beim Einfahrtstor an jedem Tag des Jahres kaufen. Kauf es ruhig am Abend für den nächsten Tag, dann kommt ihr am morgen etwas schneller durch (wobei ich eh erst gegen späten Vormittag reinfahren würde... dann seid ihr praktisch alleine).
Super Info. Das werden wir dann mal anpeilen, also Permit abends holen. Ob wir erst am späten Vormittag reinfahren, mal schauen. Meine Jungs sind eigentlich recht früh wach und grade in einem fremden Land sicherlich auch permanent eher aufgeregt.
Solange wie die Batterie voll ist. Ihr müsst schon in den drei Tagen mal etwas das Fahrzeug bewegen um die Batterie zu laden. Wenn ihr den Kühlschrank nicht alle paar Minuten aufmacht und nochmal extra viele "warme" Sachen dazugebt, dann hält der schon länger kühl. Das Fleisch würde ich ohnehin alles einfrieren lassen, dann kann es zur Not langsam etwas antauen.
Okay, Fleisch frieren, werde ich mir merken. Und aufmachen nicht zu häufig, wird langsam in den Köpfen der Kids verankert, denn das gilt ja auch für zu Hause.
Besten Dank für die Infos.
Auch wenn's noch weit über ein Jahr hin ist, die Vorfreude (die ja die schönste ist) ist schon echt groß. Allerdings geht's diesen Sommer erstmal zum Verwandschaftsbesuch nach Norden (Finnland).
Gruß!

Ulrich
Themenstarter96 Beiträge · seit 201928. März 2019 · #8
Hallo Thomas!
Topobär schrieb:bezüglich Astrofotografie ist Eure Tour nicht so optimal. Es sind nur wenige Übernachtungsplätze dabei, die keine oder wenig Lichtverschmutzung aufweisen. Der mit Abstand beste Ort für Astrofotografire wäre die Spitzkoppe Campsite gewesen, die bei Eurer Planung aber schon kurz nach Vollmond kommt.
Danke auch Dir für die Info. Wie aber schon gesagt, diesmal ist es eher das Gesamterlebnis mit etwas "Sterne gucken". (Endlich mal Südhimmel.) Außerdem sind wir an die Schulferien in Nds gebunden und nicht so flexibel.
Mein Ziel sind primär einige nachgeführte Sternfeldaufnahmen und der ein oder andere Zeitraffer.
Dazu geht eine Skywatcher Star Adventurer Mini mit. Visuelle Optik wird ein 10x50er Fledstecher sein.
Die reine Astrotour würde ich vermutlich mit den Astrokollegen und nicht mit der Familie machen. Da brauch ich Ruhe und Ausdauer zu.
Und im Vergleich zu Großraum Hamburg sind sicherlich sämtliche Campsites richtig dunkel.
An der Spitzkoppe haben wir, trotz Fast-Vollmond, auch schon mehr als 1 Stunde astronomische Dunkelheit.
Und am Mowani Mountain Camp auch schon entsprechend mehr. Da sollte es eigentlich auch recht finster sein auf der Campsite.
Da gibt es dann um 21 Uhr Jupiter, Saturn und das Milchstraßenzentrum im Zenit. Allein der Gedanke daran löst schon Gänsehaut aus 🙂
Spätestens am Waterberg gibt es dann auch noch die Magellanwolken ohne Mond und den "falsch herum" stehenden Orion mit einer schmalen Mondsichel, allerdings um 3 Uhr morgens.
Nun ja, mal schauen, was sich realisieren lässt.
Gruß!

Ulrich
34 Beiträge · seit 201628. März 2019 · #9
Sali Ulrich
Die meisten Fragen sind schon beantwortet. Als Mutter kann ich dir zwei Dinge wärmstens empfehlen.
Erstens: Statt die Living Desert Tour würde ich mal den Marine-dune-day von Mola Mola anschauen. Am morgen um 9Uhr geht's mit dem Boot aufs Meer wo man sicher Pelikane und Seehunde sieht. Und bei Glück Delphine, wale usw. Am Nachmittag zuerst der Küste nach(meistens am Strand) geht's auf die Dünen. Traumhaft schön und ein echtes Achterbahn feeling. Plus werden da auch Tiere gezeigt. Bei uns waren es damals Palmatogecko und anderes Reptil. Mit genügend Fotostops, Fingerfood . Absolut genial und für Kinder sicherlich interessanter. Falls diese Tour buchst(sehr gefragt deshalb früh buchen https://mola-namibia.com/marine-dune-day/ ) würde ich grad in walvisbay übernachten. Ich finde die walvisbay mit den Flamingos so schön.
Das zweite. Die Tage im Etosha sind zwar toll, aber die Kids können da nur im Auto sitzen und Tiere erspähen ,ausser in den Camps. Ich empfehle mindestens eine oder 2 Übernachtungen anders zu verteilen. Da würde ich dir mindestens eine Nacht mehr bei der Spitzkoppe empfehlen. Da können die Boys rumklettern und es ist traumhaft schön.
Anbei ein paar Bilder vom Marine dune Day. Ich verdiene nichts an meinem Tipp aber ich bin 100% begeistert davon und weiss auch was Kinder vor allem pubertierende Jungs meistens gut finden. Viel Spass und liebe Grüsse
Namibia 2016 ,Tanzania 2018, Namibia 2019, Namibia 2021,Kenya 2023, Südafrika 2025, Namibia 2026
2'497 Beiträge · seit 201128. März 2019 · #10
Hallo Ulrich,

mein Mann hat letztes Jahr wahnsinns Zeitrafferaufnahmen am Waterberg gemacht. Wenn das Wetter stimmt und man etwas "kreativ" ist bei der Wahl des Platzes und der "Beratung" von Neuankömmlingen (hier nebenan ist die Stromzufuhr defekt, da drüben sind noch gaaaanz tolle Plätze 😉 ), kann man da super Bedingungen haben. Und mein Mann war durchaus kritisch, was die Bedingungen angeht.

Alles in allem finde ich die Tour gelungen, Ihr werdet bestimmt viel Freude haben. Im Etosha haben wir manchmal, auch ohne junge Kinder, mittags in einem der Camps Pause gemacht, ein bisschen rumlaufen, ein bisschen Pool und sind dann nach der Mittagshitze nochmal los. So kann man das lange Sitzen auch mal unterbrechen.

Liebe Grüße
Karin (aus der Südheide)
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter96 Beiträge · seit 201929. März 2019 · #11
Hallo und besten Dank für die Tipps!
Trendline65 schrieb:
Als Mutter kann ich dir zwei Dinge wärmstens empfehlen.
Erstens: Statt die Living Desert Tour würde ich mal den Marine-dune-day von Mola Mola anschauen.
Die Living Desert/Little Five Tour ist schon absichtlich gewählt. Dennoch schau ich mir Deinen Vorschlag auch gerne an.
Gerade mein Kleiner ist absoluter Natur- und vor allem Insekten- und Kleintier-Fan (natürlich neben den ganz großen Tieren).
Daher haben wir die Vormittagstour gewählt. Nachmittags können wir dann noch die Vorräte auffüllen und uns treiben lassen.
Das zweite. Die Tage im Etosha sind zwar toll, aber die Kids können da nur im Auto sitzen und Tiere erspähen, außer in den Camps.
Auch das ist erstmal mit Absicht so geplant. Wir wollen morgens recht früh raus und dann über Mittag zum Spielen/Planschen in die Camps. Nachmittags dann die zweite Schleife zu den Tieren.
Gruß!

Ulrich
Themenstarter96 Beiträge · seit 201929. März 2019 · #12
Hallo Karin!
Danke für's Feedback.
chamäleon2011 schrieb:
Mein Mann hat letztes Jahr Wahnsinns Zeitrafferaufnahmen am Waterberg gemacht. Wenn das Wetter stimmt und man etwas "kreativ" ist bei der Wahl des Platzes und der "Beratung" von Neuankömmlingen (hier nebenan ist die Stromzufuhr defekt, da drüben sind noch gaaaanz tolle Plätze 😉 ), kann man da super Bedingungen haben. Und mein Mann war durchaus kritisch, was die Bedingungen angeht.
Ja, so in etwa stelle ich mir das vor. Auch vorher schon in Mowani. Nur müssen wir da entsprechend auf der Fahrt die Akkus wieder voll bekommen. Okay, die Nachführung läuft ewig mit einer Batterie, aber für die DSLR müssen wohl 4-6 Akkus mit. Einer für nachts und die restlichen tagsüber. Und ein USB-Ladegerät fürs Auto ist auch schon vorhanden. Das praktische bei der langen Vorausplanung ist, dass man mehr als 1x Geburtstag und Weihnachten hat und die nötigen Dinge dann entsprechend auf Wunschlisten verteilen kann 🙂
Im Etosha haben wir manchmal, auch ohne junge Kinder, mittags in einem der Camps Pause gemacht, ein bisschen rumlaufen, ein bisschen Pool und sind dann nach der Mittagshitze nochmal los. So kann man das lange Sitzen auch mal unterbrechen.
Ja, das ist auch unser Plan. Außerhalb Etosha regelmäßige Foto-/Tobe-Pausen und im Etosha die ausgedehnte Mittagshitzenruhe.
Gruß!

Ulrich
1'042 Beiträge · seit 201629. März 2019 · #13
Hallo Ulrich,
Aurora74 schrieb:
Und im Vergleich zu Großraum Hamburg sind sicherlich sämtliche Campsites richtig dunkel.
Oh täusche Dich da mal nicht… 😄

Es ist unglaublich welche "Lichtverschmutzung" ein Lagerfeuer macht oder nur eine kleine Campingleuchte…
Wenn ich dazu komme, dann muss ich meinen Reisebericht um einen Tag erweitern, dass da auch mal die (Nachts, aber dank Mond sehr hell) Aufnahmen von der Spitzkoppe auftauchen… 😉
Aurora74 schrieb:
An der Spitzkoppe haben wir, trotz Fast-Vollmond, auch schon mehr als 1 Stunde astronomische Dunkelheit.
Sobald der Mond dann draußen ist, dann braucht man jedenfalls keine Taschenlampe mehr… 😄
Aurora74 schrieb:
Und am Mowani Mountain Camp auch schon entsprechend mehr. Da sollte es eigentlich auch recht finster sein auf der Campsite.
Da gibt es dann um 21 Uhr Jupiter, Saturn und das Milchstraßenzentrum im Zenit. Allein der Gedanke daran löst schon Gänsehaut aus 🙂
Reisebericht von 2017... Licht und Campsites... einfach scrollen. 😄
Aurora74 schrieb:
Spätestens am Waterberg gibt es dann auch noch die Magellanwolken ohne Mond und den "falsch herum" stehenden Orion mit einer schmalen Mondsichel, allerdings um 3 Uhr morgens.
Die unheimlichen Geräusche sind keinesfalls wilde Tiere und Du kannst beruhigt auch um 3 oder 4 Uhr morgens draußen stehen und Bilder machen. Die Klippschliefer machen den meisten Lärm, wobei ich mich frage ob die auch nachtaktiv sind… 😉
Einfach vorstellen, dass das Geräusch von einem Esel (hat mich auch mal einer erschreckt) oder von einem Klippschliefer kommt, dann ist man entspannter. 😉
Nicht dass Du verwackelte Aufnahmen machst, wegen harmloser Tiere.
Aurora74 schrieb:
Nun ja, mal schauen, was sich realisieren lässt.
Solltest Du einen Pavian sehen, dann sage dem, dass der nicht gleich weg rennen soll, sondern erst nach dem Beweisfoto. Mir ist so einer am Waterberg "über den Weg" gelaufen gerannt und durch das Gestrüpp und weg war er...

Um 3 oder 4 Uhr aufstehen um ein paar Bilder zu machen ist eigentlich auch ganz einfach. Man ist ja Abends auch nicht ewig auf den Beinen… 😉

Die schönsten Nachtaufnahmen kannst Du ja dann hier mal einstellen…

Gruß Markus
925 Beiträge · seit 201629. März 2019 · #14
Hallo,

es ist zwar super, wenn man sich auf bestimmte Fotos über ein Jahr vorbereiten kann, aber dann auch wieder kritisch, wenn man an den relevanten Orten nur eine Nacht hat. Wir hatten zb 2017 das Pech, das wir bei den Köcherbäumen nachts dichte Wolken und auf Koiimasis und Namtib heftigsten Sturm hatten. Das schränkt die Möglichkeiten dann sehr ein. Aber es ist natürlich auch klar, dass man, gerade bei einer Familienreise, zahlreiche Kompromisse eingehen muss 🙂

Und zumindest an der Spitzkoppe ist man wohl meistens nicht der einzige, der den Felsenbogen mit Milchstraße fotografieren möchte..

Ungeachtet dessen: freu dich auf den Nachthimmel, man findet auch bei den anderen Campsites häufig dunklere Ecken, zudem sieht man dort noch immer 10 mal mehr als irgendwo in Mitteleuropa 🙂
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter96 Beiträge · seit 201929. März 2019 · #15
Moin Markus!
Markus615 schrieb:
Aurora74 schrieb:
Und im Vergleich zu Großraum Hamburg sind sicherlich sämtliche Campsites richtig dunkel.
Oh täusche Dich da mal nicht… 😄
Es ist unglaublich welche "Lichtverschmutzung" ein Lagerfeuer macht oder nur eine kleine Campingleuchte…
Naja, ich kenne das aus Finnland, da haben wir im Winter beim Polarlicht beobachten einen 150m Weg mit einer einzigen Kerze auf halber Strecke ausgeleuchtet. Okay, aber wenn ich von der Quelle weg fotografiere, ist es immer noch stockfinster für deutsche Verhältnisse. Ich häng mal ein Milchstraßenbild aus der Nordheide rein, fotografiert in westliche Richtung (im Norden leuchtet Hamburg). Belichtung war etwa eine Stunde lang.

Milchstraße2018-09-07_B.jpg
Sobald der Mond dann draußen ist, dann braucht man jedenfalls keine Taschenlampe mehr… 😄
...oder geht einfach zu Bett, damit man am nächsten Tag fit ist 🙂 (zumindest an den Vollmondtagen).
Reisebericht von 2017... Licht und Campsites... einfach scrollen. 😄
Sehr schön, auch mit dem / trotz des Licht/s.
Die unheimlichen Geräusche sind keinesfalls wilde Tiere und Du kannst beruhigt auch um 3 oder 4 Uhr morgens draußen stehen und Bilder machen. [...]
Geräuche gibt es in der Nordheide auch genug, vom bellenden Reh, über den heulenden Wolf bis zur wildgewordenen Wildschweinrotte. Das schockt mich (hoffentlich) nicht mehr.
Um 3 oder 4 Uhr aufstehen um ein paar Bilder zu machen ist eigentlich auch ganz einfach. Man ist ja Abends auch nicht ewig auf den Beinen… 😉
Genau, das muss ich dann nur noch meiner Frau beibringen...
Die schönsten Nachtaufnahmen kannst Du ja dann hier mal einstellen…
Wenn wir denn mal da waren, sicherlich gerne.
Gruß!

Ulrich
zuletzt bearbeitet 29. März 2019
Themenstarter96 Beiträge · seit 201929. März 2019 · #16
Moin!
fidel schrieb:Hallo,
es ist zwar super, wenn man sich auf bestimmte Fotos über ein Jahr vorbereiten kann, aber dann auch wieder kritisch, wenn man an den relevanten Orten nur eine Nacht hat.
[...]
Und zumindest an der Spitzkoppe ist man wohl meistens nicht der einzige, der den Felsenbogen mit Milchstraße fotografieren möchte..
Bei der Tour ist alles ein kann, kein muss. Und der Spitzkoppe-Bogen steht nicht einmal auf meiner to-do-Liste.
Ich hab es gerne etwas wenige Überlaufen, von daher ein ruhige Plätzchen dort und einfach Himmel ohne Vordergrund, wobei das bei Vollmond natürlich mit der Ausleuchtung ideal ist.
Ich denke, es werden sich genügend Möglichkeiten auf der Reise ergeben, manche richtig dunkel, andere nicht ganz so dunkel.
Am Ende liefert die Summe der Möglichkeiten dann vermutlich auch genügend Argumente, nochmal zu kommen.
So war es bisher auf fast allen Reisen.
Gruß!

Ulrich
Themenstarter96 Beiträge · seit 201930. März 2019 · #17
Juhu, heute kam die Mail vom NWR und ich habe grade das Deposit angewiesen.
Jetzt sind alle Unterkünfte fest.
Gruß!

Ulrich
Themenstarter96 Beiträge · seit 201926. Aug. 2019 · #18
Moin!

Dann will ich meine Planung nochmals rausholen.
Nachdem der Thread über AirNamibia nicht gerade vertrauenerweckend verlief, haben wir uns auch nach Alternativen umgesehen.
Seit dem Wochenende sind ja auch die Zeiträume bis zum 20.08.20 freigeschaltet.
Kurzerhand haben wir einen Tag verlängert und den Eurowings-Flug FRA-WDH für 30.07.-19.08.20 gebucht.
Die zusätzliche Nacht haben wir bereits in der Etango Ranch Guestfarm reserviert.
Auch die Little5-Tour ist zwischenzeitlich reserviert, so dass im Prinzip für alle wichtigen Punkte eine Reservierung vorliegt.
Aufgrund der frühestmöglichen Flugbuchung ist auch das Budget entlastet, denn viel günstiger kommt man wohl auf Langstrecke nicht von Deutschland in den Süden Afrikas.
Soweit das Update.
Gruß!

Ulrich
796 Beiträge · seit 201527. Aug. 2019 · #19
Moin Ulrich,

ich habe auch letzte Woche die Flüge von Eurowings über Lufthansa gebucht. Preise von ca. 580,- / Person für Hin- und Rückflug im Juli/August, ist der absolute Hammer. 2016 haben wir noch weit über 1.300,- und 2018 knapp unter 1.000,- gezahlt.
Bei dem Preiskampf muss man sich nicht wundern, wenn die einheimischen Fluggesellschaften in solche Bedrängnis kommen.
Eine schöne Strecke habt ihr euch ausgesucht und werdet sicher viel Freude haben.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
796 Beiträge · seit 201527. Aug. 2019 · #20
Hallo Ulrich,
eine Frage hab ich vergessen.
Konntest du für deinen Flug Sitzplätze reservieren? Ging bei mir nicht, habe es auf verschiedenen Wegen versucht.

Gruß Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022