Urspr. Beitrag von Sternengucker: Strassenzustand

23 Antworten · 6'089 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2019 von helen
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Themenstarter1'490 Beiträge · seit 200627. Jan. 2019 · #1
Sternengucker schrieb:Hallo liebes Forum,
wir fahren vom 27.8.19 - 11.9.19 mit einem Toyota Fortuner die Strecke:

Flughafen Windhoek - GocheGanas - Wolwedans Dune Camp - Swakopmund - Vinkerklip Lodge - Okaukuejo Camp -
Onguma Game Reserve - Waterberg Wilderness - Gästehaus Voigtland - Flughafen

Welches wäre die beste Strecke zum Fahren, wenn man nicht unbedingt Schotterpisten mag...?? Vielen Dank!
Hallo Sternengucker,
also wenn du nicht unbedingt Schotterpisten magst, hast du vermutlich das falsche Land gewählt. Oder die falschen Unterkünfte. Oder dich nicht richtig mit einer guten Karte beschäftigt.
Vielleicht hast du auch falsche Vorstellungen von dem Begriff Schotterpiste, es klingt viel schlimmer als es im Normalfall ist. Nur Mut, angepasste Geschwindigkeit, nicht zu viel wollen und vorausschauend fahren, dann werdet ihr einen wunderschönen Urlaub haben.

Liebe Grüße, helen
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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2019
Gast27. Jan. 2019 · #2
OT
ich habe den Verdacht, dass das mit der Lernphase von Quantcast zu tun hat
873 Beiträge · seit 201627. Jan. 2019 · #3
Sternengucker schrieb:
Welches wäre die beste Strecke zum Fahren, wenn man nicht unbedingt Schotterpisten mag...??
Ich muss Helen völlig recht geben. Die allermeisten Namibiaurlauber (zumindest die Selbstfahrer) versuchen, so schnell wie möglich von den doofen asphaltierten Strecken auf die Gravelroads zu kommen. DAS ist für uns ein Bestandteil des eigentlichen Namibia-Feeling. Ihr könnt das nicht nur nicht vermeiden, ihr werdet es hoffentlich auch lieben lernen.
Verstehen kann allerdings zwei Gruppen von Namibia-Urlaubern, die die wenigen Asphaltstrecken vorziehen, zum einen diejenigen, die sich einen Polo mit normalen Strassenreifen haben andrehen lassen, zum anderen diejenigen, die mit einem alten schlecht gefederten Reisebus auf Tour sind.
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264 Beiträge · seit 200827. Jan. 2019 · #4
Sternengucker schrieb:
Welches wäre die beste Strecke zum Fahren, wenn man nicht unbedingt Schotterpisten mag...?? Vielen Dank!
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho ------------------------------------------------------ Unsere Fern-Reisen im Laufe der Zeit Thailand von Nord nach Süd, Bali, Philppinen, Malaysia, Singapur, Mexico, USA-Florida, Indien, 4x Namibia.
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
7 Beiträge · seit 201728. Jan. 2019 · #5
Hallo, mit einem Toyota Fortuner ist das Reisen in Namibia prinzipiell kein Problem. Wir waren dort vor 2 Monaten auch mit diesem Fahrzeug unterwegs. So prickelnd fanden wir dagegen die Gravel Roads nicht, die Begeisterung darüber ist manchmal kaum nachvollziehbar. Neben einer kaputten Seitenscheibe hatten wir auch zwei Reifenpannen. Wir haben uns jedenfalls über jedes Stück Asphalt gefreut, der Landschaftseindruck wird durch Asphalt nicht geschmälert.
Grüße Michael
Themenstarter1'490 Beiträge · seit 200628. Jan. 2019 · #6
WorldwideOne schrieb:Hallo, mit einem Toyota Fortuner ist das Reisen in Namibia prinzipiell kein Problem. Wir waren dort vor 2 Monaten auch mit diesem Fahrzeug unterwegs. So prickelnd fanden wir dagegen die Gravel Roads nicht, die Begeisterung darüber ist manchmal kaum nachvollziehbar. Neben einer kaputten Seitenscheibe hatten wir auch zwei Reifenpannen. Wir haben uns jedenfalls über jedes Stück Asphalt gefreut, der Landschaftseindruck wird durch Asphalt nicht geschmälert.
Grüße Michael
Hallo Michael,

Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Empfindungen sind.

Mir gefällt Gravel einfach besser. Dadurch, dass man langsamer unterwegs ist, bekommt man meiner Meinung nach viel mehr von der Umgebung mit. Auf Teerstraßen ist einfach auch viel mehr los. Ich mag es lieber wenn ich auf den Strecken nicht so viel Autos sehe. Zum Überbrücken von größeren Strecken ist eine Teerstraße sicherlich angenehmer zu fahren.

LG helen
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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
390 Beiträge · seit 201728. Jan. 2019 · #7
WorldwideOne schrieb:Hallo, mit einem Toyota Fortuner ist das Reisen in Namibia prinzipiell kein Problem. Wir waren dort vor 2 Monaten auch mit diesem Fahrzeug unterwegs. So prickelnd fanden wir dagegen die Gravel Roads nicht, die Begeisterung darüber ist manchmal kaum nachvollziehbar. Neben einer kaputten Seitenscheibe hatten wir auch zwei Reifenpannen. Wir haben uns jedenfalls über jedes Stück Asphalt gefreut, der Landschaftseindruck wird durch Asphalt nicht geschmälert.
Grüße Michael
Sehe ich auch so. Ich bräuchte für das Namibiafeehling keine Gravelroads, mit Teer wäre das Ganze viel angenehmer.
873 Beiträge · seit 201628. Jan. 2019 · #8
So unterschiedlich kann der individuelle Eindruck sein.
Ich habe oft mehrfach täglich Fotos einfach nur von der Strasse gemacht, weil allein schon durch die Farbe und die Körnung der Steine oder des Sandes oder die Breite der Piste jeweils ein völlig unterschiedlicher Eindruck entsteht und diese Vielfalt für mich untrennbar mit meinem inneren Bild von Namibia verbunden ist (mal abgesehen von der entschleunigenden Wirkung).
Verglichen mit einer Fahrt durch die USA habe ich dort vielleicht ein Zehntel solcher 'Strassenfotos' gemacht. Letztlich ist es immer ein normierter grauer Streifen mit Mittel- und Randlinie.
Bei den Namibia-Gravelsroads ist die Strasse das Fotoobjekt, die Landschaft die Kulisse, bei dem USA-Strassenfoto ist eher die Landschaft das Fotoobjekt, die Strasse dient als Ausschmückung.

Namib_133.jpg


Namib_136.jpg


Namib_186.jpg


Strasse-14.jpg

Christoph
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zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
4'382 Beiträge · seit 201528. Jan. 2019 · #9
loser schrieb:OT
ich habe den Verdacht, dass das mit der Lernphase von Quantcast zu tun hat
Hallo Loser, Du könntest Recht haben. Der erste Beitrag ist entfleucht......................
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Gast28. Jan. 2019 · #10
Danke CuF, das habe ich mir auch gedacht. Während du obiges geschrieben hast, hatte ich gerade folgendes getippt.

OT und nur zur Information:
Die Eingangsfrage zur Vermeidung von Schotterstraßen gibt es nicht mehr, nur mehr als Zitat von helen, die jetzt als TE aufscheint. Würde mich echt interessieren wie Sternengucker das technisch hingekriegt hat? Einen Text zu löschen ist eine Sache. Aber so, wie geht das?
Dunkle Mächte am Werk? 😕
Werner
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
2'530 Beiträge · seit 201128. Jan. 2019 · #11
Vielleicht gerade gelöscht als Helen gepostet hat. Auf manchen Foren kann man seine letzte Post (in diesem Fall die Erste) löschen bevor es eine nächste Antwort gab. Nicht sicher ob dies hier geht, habe es selbst nie ausprobiert. Sieht aber nicht danach aus.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
1'715 Beiträge · seit 200628. Jan. 2019 · #12
Als wir jeweils nur für ein paar Wochen im Südlichen Afrika herum reisten, sind wir auch öfter man von der Teerstrasse runter auf Gravel gewechselt, weil es zu langweilig war. Inzwischen sind wir vom Gerüttel, Lärm, und Staub gesätigt und fahren Pisten da wo es sein muss.

Vieilleicht ist es ein subjektiver Eindruck, aber wir finden dass besonders in Namibia die Pisten eher schlechter geworden sind.

Gruss
Emanuel

PS: Auf Gravel den Reifendruck ein wenig verringern, hilft gegen Platten.
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2019
390 Beiträge · seit 201729. Jan. 2019 · #13
swisschees schrieb:

Gruss
Emanuel

PS: Auf Gravel den Reifendruck ein wenig verringern, hilft gegen Platten.
Nach unserer Erfahrung leider nicht sicher. Wir hatten 2 Platten trotz verringertem Druck.
82 Beiträge · seit 201929. Jan. 2019 · #14
motorradsilke schrieb:
swisschees schrieb:

Gruss
Emanuel

PS: Auf Gravel den Reifendruck ein wenig verringern, hilft gegen Platten.
Nach unserer Erfahrung leider nicht sicher. Wir hatten 2 Platten trotz verringertem Druck.
Also das wundert mich mal nicht. Der Reifendruck sollte auf Schotter und Steinen erhöht und keinesfalls verringert werden. Da kann man schon über 3,0 gehen, hilft nicht immer , aber oft.
LG M+
2'530 Beiträge · seit 201129. Jan. 2019 · #15
mike57 schrieb:Also das wundert mich mal nicht. Der Reifendruck sollte auf Schotter und Steinen erhöht und keinesfalls verringert werden. Da kann man schon über 3,0 gehen, hilft nicht immer , aber oft.
LG M+
Naja ... , ich mache es seit vielen Jahren anders herum. 😗
Deine Aussage als Offroad Experte wundert mich ja jetzt doch schon.
Aber, diese Diskussion hatten wir hier schon zu Genüge.

Nur zu Deiner Info, den Van Zyl’s würde ich nicht mit 3.0 fahren. Ich fahre ihn mit 1.5 und weniger. 🤩
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2019
873 Beiträge · seit 201629. Jan. 2019 · #16
mike57 schrieb:Der Reifendruck sollte auf Schotter und Steinen erhöht und keinesfalls verringert werden. Da kann man schon über 3,0 gehen, hilft nicht immer , aber oft.
Das ist das erste Mal, dass ich das höre. Ist das Dein Ernst oder soll das nur wieder eine Diskussion anheizen?
So ziemlich jede Info-Quelle, die ich bisher gelesen habe, behauptet genau das Gegenteil, z.B. ...

... unser Vermieter Safari Car Rental:
"Bei längerem Schotterpistenfahren sollte der Druck zwischen 1,8 und 2,0 kPa sein, auf der normalen Teerstraße 2,4 kPa. Im weichen Sand oder auf felsigem Gelände sollte der Reifendruck um die 1.4 kPa sein."

... die Offroad-Info-Seite 'Pistenkuh':
"Reifendruck Teerstraße 100 %, Pisten / Wellblech – 15 %, Sand – 50 %"

Meines Erachtens empfiehlt kein einziger Vermieter Luftdruckerhöhen auf Gravel. Haben die alle keine Ahnung oder sogar Interesse an vermehrten Reifenschäden?

Christoph
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Gast29. Jan. 2019 · #17
Hallo Christoph, spare dir die Mühe.
Der Mike möchte bloß seine Spielchen fortsetzen, es gibt ihm was und er hat seine Spaß dabei. Offensichtlich ist er am Van Zyl's noch nicht auf seine Rechnung gekommen.
1'715 Beiträge · seit 200629. Jan. 2019 · #18
Obschon auch ich die 3 Bar Theorie als Provokation betrachte, folgendes zu meinem Beitrag hier.
Nach fast 6 Jahren Reisen im südlichen Südlichrn Afrika hatte ich insgesamt 6 platte Reifen. Vier mit gemiteten PKWs, alle mit normalem Druck aber nuf zwei auf Gravel.
Mit unserm 310 Bus zwei auf unserer ersten Tour 13/14 mit 4 Bar und BF Goodrich Reifen. Seit dem lasse ich jeweils Druck und dann keinen einzigen.

Ein Reifenflicker hat mir das einmal ganz einfach erklärt:
Wenn man einen Luftballon maximal aufbläst kan man diesen mit relativ wenig Kraft zum platzen bringen. Eine halb so stark aufgeblasener, nur mit viel mehr Aufwand.

Gruss
Emanuel
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2'530 Beiträge · seit 201129. Jan. 2019 · #19
swisschees schrieb:
Ein Reifenflicker hat mir das einmal ganz einfach erklärt:
Wenn man einen Luftballon maximal aufbläst kan man diesen mit relativ wenig Kraft zum platzen bringen. Eine halb so stark aufgeblasener, nur mit viel mehr Aufwand.

Gruss
Emanuel
Man kann das auch sehr schön mit einer Nadel zeigen, oder wenn man einen Hund hat der sehr gerne Ball spielt, Handballgröße, welcher Ball hält länger, der Harte oder der Weiche. 🤩 Teste dies immer wieder an meinem Lassie Collie. 😄 Ist nämlich mit Bällen nicht gerade zimperlich.
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Gast29. Jan. 2019 · #20
@Cruiser und Swisscheese
Die meisten Touristen fahren wohl nicht mit vollbeladenen Autos...
...daher Mal unabhängig von den Plattfüßen. Mit 3 bar und mehr wird das Auto auf Schotterstraßen springen wie ein Gummiball und schlecht zu fahren sein. Behaupte ich jetzt mal als Laie
Grüße
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2019