Bitte um Hilfe bei der Planung

26 Antworten · 4'509 Aufrufe · gestartet 29. Sept. 2018 von k0Nr@d
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5'479 Beiträge · seit 200915. Okt. 2018 · #21
Hallo Konrad,

Du darfst Dir die Public Campsites nichts so vorstellen, wie die Campsites im südlichen Afrika. Es gibt keine festgelegten und damit auch begrenzten Stellplätze. Die Puplic Campsites in Ostafrika sind große Wiesen mit quasi unbegrenzt Platz. Dazu kommt noch, dass in Ostafrika das Campen von Selbstfahrern nicht so verbreitet ist und die kommerziellen Anbieter von Campingsafaris eher auf die Private Campsites gehen. Wir waren häufig sogar ganz allein auf den Public Campsites. In so fern halte ich Deine Sorge für unbegründet.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter44 Beiträge · seit 201218. Okt. 2018 · #22
Liebe Fomis,

danke für eure Unterstützung.
Ich habe hier im Forum die aktuellen Kenia Reiseberichte "Achterbahn der Gefühle" und "Safari Himmel und Hölle" miterleben dürfen und mich nach einiger Überlegung dazu entschieden, dass ich nicht Teil des Problems sein möchte. Ich möchte solche Dinge einfach nicht erleben. Mir ist Urlaub zu wichtig, mir ist unser Planet und unsere Natur einfach zu wichtig. Ich möchte das nicht mal dann erleben, wenn mir jemand den Urlaub bezahlt. Der Fauna und Flora in Kenia ist sehr geholfen wenn ich nicht vor Ort bin.
Danke für eure Berichte, für eure Unterstützung und danke dass es dieses Forum hier gibt. Es ist echt ein Augenöffner.

lg Konrad
546 Beiträge · seit 201828. Okt. 2018 · #23
Hallo Konrad,
wie ist Dein letzter Beitrag zu verstehen? Dass Ihr nun doch nicht nach Kenya fahrt? Oder nur nicht in die Mara? Oder wie?
Würde mich einfach interessieren, was nun daraus geworden ist bzw. wird. Kann nicht ganz einordnen, was Dein Fazit daraus für Euch nun bedeutet - falls Du das teilen magst?
Liebe Grüße, Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter44 Beiträge · seit 201228. Okt. 2018 · #24
Hallo Antje,

Danke für dein Interesse 🙂
Also in die Mara mit so einem Blechsalat mal nicht. Kenia im allgemeinen, bin ich immer noch beim Schauen wie wir das finanziell hinbekommen. Ich hatte ein paar Camps angeschrieben und dabei auch Angebote von Veranstaltern für eine gesamte Tour erhalten. Kenia ist schon sehr, sehr, sehr viel teurer, als Südafrika und dabei ist auch die Anreise auch noch viel aufwendiger. Dann allerdings höre und sehe ich immer wieder, dass die Tiervielfalt in Kenia schon enorm ist.
Was die Kenianer richtig machen, ist dass die Eintrittspreise in die Parks sehr hoch sind und genau das geht sich in unserem Budget nicht aus. Vielleicht sollte die Mara während der Migration eher € 500 pro Tag kosten, damit nicht gar so viele Autos dort sind.

Nebenbei bin ich auch immer wieder beim Planen einer Reise nach Kolumbien. Die haben auch tolle Nationalparks. Nur ist die Distanz dort so groß und die Infrastruktur teils nicht vorhanden, so dass man viele Inlandsflüge benötigt. Vom Budget her geht sich wahrscheinlich 5 Wochen Kolumbien zum Preis von 2 Wochen Kenia aus. Ist natürlich ein anderes Erlebnis.

Und dann ist da noch Tirol oder besser gesagt unsere Alpen. Wir sind heuer das erstmal mehrtägig in den Bergen unterwegs gewesen. Wenn man die Berge vor der Nase hat, dann macht man halt oft Tagestouren, aber so eine ganze Woche in einem Stück fern der Zivilisation, zu Fuß unterwegs mit allem am Rücken was man so zum Leben braucht, in der Geschwindigkeit, welche dem Menschen am angenehmsten ist. Mich hat das so nachhaltig begeistert, dass ich gar nicht weg mag von zu Hause. Eigentlich wollte ich immer die ganze Welt entdecken, möglichst alle Länder, doch jetzt bin ich auf die Langsamkeit gestoßen.

Wir hatten in Südafrika 2 Walking Safaris gemacht. Das hat uns auch gut gefallen. Es ist aber doch nicht so ein Freiheitsgefühl, wenn bewaffnete Ranger dabei sein müssen und man immer wegen den Tieren zwanghaft schweigen muss, als wenn ich bei uns durch die Berge gehe und mich an allem frei und zu jeder Zeit einfach erfreuen kann.

Rein aus dem Blickwinkel der Erholung liegen die Berge um ein 1000faches vorn.
Aus finanzieller Sicht kann ich für 2 Wochen Kenia wahrscheinlich 40 Wochen Alpen bekommen.
Vom Erfahrungsgewinn her würde ich meinen, dass Fernreisen schon ein wenig voran liegen, wobei man die Herausforderungen in Bergen nicht unterschätzen darf.
Der Angstfaktor ist zu mindest bei meiner Frau in Kenia auf jeden Fall größer, als in Europa. Ich bin oft zu blauäugig. Die Angst stellt sich bei mir erst ein wenn es schon zu spät ist. Da höre ich nun lieber auf meine Frau.
Vom Risiko her liegt Kenia wieder vorn. Wir hatten im letzten Winter und Sommer in Tirol so viele Bergtote wie schon lange nicht mehr.

Wie du wahrscheinlich merkst zerreißt es mich gerade, zwischen fremdes kennen lernen und die Heimat zu erkunden. Seit heute liegt wieder Schnee auf unseren Bergen. Bald beginnt die Skitouren Saison und heuer kommt ein wahnsinns Winter.

Die Kenia Entscheidung verschiebe ich einstweilen mal. Hat bei Südafrika auch 4 Jahre gebraucht bis es dann soweit war.

LG Konrad
2'240 Beiträge · seit 201128. Okt. 2018 · #25
k0Nr@d schrieb:Hallo Antje,

Danke für dein Interesse 🙂
Also in die Mara mit so einem Blechsalat mal nicht. Kenia im allgemeinen, bin ich immer noch beim Schauen wie wir das finanziell hinbekommen. Ich hatte ein paar Camps angeschrieben und dabei auch Angebote von Veranstaltern für eine gesamte Tour erhalten. Kenia ist schon sehr, sehr, sehr viel teurer, als Südafrika und dabei ist auch die Anreise auch noch viel aufwendiger. Dann allerdings höre und sehe ich immer wieder, dass die Tiervielfalt in Kenia schon enorm ist.
Hallo Konrad,
wir hatten keine solchen Erlebnisse wie in den Reiseberichten berschrieben. Wir waren letztes Jahr als Selbstfahrer unterwegs. Die Mara war für uns ein Highlight - wir haben im Croc Camp bei Talek gecampt - gekostet hat das camping nicht wirklich viel. Man bezahlt einfach den normalen Eintritt. Richtig ist aber, dass der Eintritt teuer ist.
Ich kenne das südliche Afrika recht gut - Tanzania u. Kenya sind nicht mit Namibia u. Südafrika zu vergleichen...da macht man sich keinen Gefallen.
Ansonsten, ja richtig so viele Tiere wie in der Mara trifft man selten irgendwo anders an (10 Geparden die miteinander spielen, 40 Löwen, 10 Hyänen etc.),
Ich wünsche mir für Dich, dass Deine Entscheidung nicht 4 Jahre dauert 😉 Gruss, M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
6'369 Beiträge · seit 201128. Okt. 2018 · #26
Hoi Konrad

Auch ich kann Dich beruhigen, so was wie in den Reiseberichten hab ich in der Mara nie erlebt!
Wir waren nicht als Selbstfahrer unterwegs sondern einmal mit Fahrern der Lodge und ein mal mit eigenem Fahrer auf Privatsafari. Und beide mal im Triangel und ausserhalb der Hochsaison. Es lohnt sich!!!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
67 Beiträge · seit 201528. Okt. 2018 · #27
In den Reiseberichten wird ja einiges reingeworfen und einmal kräftig umgerührt. Ich möchte da jetzt auch keine neue Diskussion anzetteln. Nur wenn ich Bilder/Videos aus Namibia (Etosha) oder Südafrika (Krüger) sehe, ist die Mara nicht schlimm.

Fakt ist schon, dass die Anzahl der Fahrzeuge in der Mara stark zugenommen haben. Logisch, es sind ja uch über 20 neue Camps allein in den letzten 3 Jahren entstanden. Und Kenia boomt gerade in China, die USA und England bringen nach wie vor viele Safari-Touristen.

Trotzdem muss man gerade in der Mara a) die Saisons und b) die Gegenden differenzieren.

Wenn es die Mara doch noch werden soll und ihr weniger Autos haben wollt (und dann kann man auch durvchaus ganz allein sein), so reist in der Nebensaison: April bis Juni sowie November. Gerade der November bietet einiges. Und der Mai lässt die mara ganz anders aussehen. Dann blüht dort alles.

Aber ansonsten belieben ja auch noch andere Parks, die übrigens nicht viel weniger oft zu beiten haben. Der Samburu zum Beispiel hat auch eine gute Tierdichte, ist landschaftlich eindrucksvoll und bei weitem nicht so besucht.


Zur Sicherheit: Kenia ist nicht unsicherer als viele andere Länder, gerade wenn man sich an gewisse Regeln hält: Gold und Rolex zu Haus lassen, Reichtum nicht zur Schau stellen und nicht naiv in der Nacht wandern gehen. Aber diese Regel trifft auch auf viele europäische Städte zu.