Fortbewegung Kenya

25 Antworten · 6'278 Aufrufe · gestartet 28. Aug. 2018 von Andrea_S
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67 Beiträge · seit 201529. Aug. 2018 · #21
Der Amboseli ist maßlos überlaufen. Würde ich nicht nehmen. Abgesehen davon ist der Park recht klein, für mehr als zwei Nächte zu klein.

@topobär: Ich kenne die Mara in und auswendig. Ich war mehr als 15 Mal seit 2000 dort. Jedoch ist die Orientierung außerhalb des südöstlichen Gebietes (Hamerkop) für Neulinge schwer. An was möchtest du dich orientieren? Es sind ansonsten nur schlechtere Feldwege.

Und Sichtungen außerhalb der Hamerkop und Governoors Gegend sind eben doch nicht so leicht, wenn man allein ist. Die Camp-Fahrer geben Infos meist nur an andere Camp-Fahrer weiter. Die hassen nämlich die Fahrer aus Nairobi usw. Selbstfahrer werden mal mit Infos versorgt. Ohne Infos ist es in der Mara nicht so leicht, einen Leoparden zu finden. Löwen & Co schon, da hast du Recht.

Zum Samburu: ich habe keine Ahnung, wann du im Samburu warst. Der Samburu hat nahezu gar kein Wald, außer die paar Bäume am Fluss. Und eben dieser sowie die Vulkane und Inselberge erleichtern die Orientierung enorm.
2'240 Beiträge · seit 201130. Aug. 2018 · #22
Greno schrieb:Hallo,
ich würde bei einer Selbstfahrer-Tour Abstand von der Mara nehmen. Zum einen ist die Orientierung innerhalb der Mara relativ schwierig, da die Landschaft teilweise sehr monoton ist und es hunderte wege gibt. Zum anderen sind die Sichtungen nicht unbedingt so einfach wie in anderen Parks. Wenn ihr doch selber fahrt: Nehmt euch zwingend einen Guide aus einem Camp mit.
Grüße
Hallo, das haben wir gar nicht so erlebt. Hat man gescheites Kartenmaterial (und das hat hoffentlich jeder Selbstfahrer), ist dies keine grosse Herausforderung. Ich denke sogar, dass die Mara recht einfach zu überschauen ist. Der Vorteil ist, dass das Gelände relativ flach ist. Siehst Du eine Ansammlung von Autos, kannst Du annehmen, dass es da eine Tiersichtung gibt. Alle die gerne und geübt selber fahren, werden in der Mara keine Mühe haben. Wir hatten extrem viele Tiersichtungen auch ohne andere Autos, Infos.
Amboseli: Ich würde lieber länger in der Mara bleiben. Amboseli lohnt meiner Meinung nach nicht. Uns hat der Park nicht gefallen. Auch die Sonne schien nicht, so blieb die Sicht auf den Kili aus. Nein, ehrlich lieber die Tage auf dem Weg (Naivasha, Nakuru, etc.) verbringen, als diesen Abstecher zu machen. Da habt ihr mehr von.
Viele Grüsse, Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
6'369 Beiträge · seit 201130. Aug. 2018 · #23
Hoi zämä

Auch wenn ich kein Selbstfahrer bin kann ich nicht ganz nachvollziehen was an der Mara so schwer sein soll.
Tiersichtungen hat man dort ausserhalb der grossen Wiesen auch sehr viele. In der Gegend ums Oloololo-Gate herum mal 10 Minuten keine Tiere zu sehen ist schon eine Kunst.
Und da steht einem der Grabenbruch wie auch der Mara-Fluss als Orientierungspunkt zur Verfügung. Ich bin der Meinung immer recht genau gewusst zu haben wo wir waren und wo wir hinfahren mussten.
Der Amboseli...hmm...bin von dem auch nicht begeistert!
Klar ist es schön den Kili zu sehen...wenn man ihn denn überhaupt sieht!
Und viele Elefanten hats da, aber sonst nichts was mich nochmals dahinziehen würde.
Lieber länger in der Mara oder den Gebieten zwischen der Mara und Nairobi.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'479 Beiträge · seit 200930. Aug. 2018 · #24
Moin,

auch wenn es jetzt doch ein paar Tage mehr geworden sind, würde ich nicht zum Amboseli raten. Mein Tip wäre dann der Aberdare Nationalpark und der Nakuru Nationalpark.

Aberdare ist eine vollkommen andere Landschaft - ein Traum. Hochgebirgslandschaft mit Wasserfällen. Das erwartet man nicht unbedingt in Afrika.
Der Lake Nakuru Nationalpark bietet die beste Chance Nashörner zu sehen.

Nochmals zur Orientierung in der Mara. Man hat fast immer das Escarpment im Blick. Darüber hinaus sind Mara und Talek sowie mehrere markante Hügel sehr gute Landmarken. Es gibt kaum einen Nationalpark, wo mir die Orientierung leichter fiel, als in der Mara. Selbst vor 20 Jahren, als es noch keinerlei Kartenmaterial und GPS gab.
Wenn ich dagegen z.B. den Moremi Nationalpark sehe, wo es keinerlei Landmarken gibt und man die ganze in einem lichten Wald unterwegs ist, kann ich die Bedenken beim besten Willen nicht nachvollziehen. Im Moremi sind Selbstfahrer selbstverständlich und da habe auch ich mich schon heftig verirrt.
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201731. Aug. 2018 · #25
alles klar, vielen Dank für euer Feedback. Wir werden dann auf jeden Fall selbst in die Mara fahren, ist mir eh lieber 🤪 Diese Freiheit, mit dem Jeep dort anhalten zu können, wo ich möchte und auf eigene Faust Tiere zu entdecken, fand ich im Etosha Park schon ein absolutes Highlight. juhu, ich freu mich schon so! Wir streichen dann auch Amboseli. Der Aberdare Nationalpark interessiert uns sehr. Sieht ja wirklich herrlich auf den Bildern aus. Dort kann man bestimmt schöne Wanderungen unterhmen, aber eher nur mit Guide denke ich oder?
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2018
5'479 Beiträge · seit 200931. Aug. 2018 · #26
Hallo Andrea,

im Aberdare NP sind nur die kurze Zustiege zu den Wasserfällen gekennzeichnet. Wenn Ihr längere Strecken wandern wollt, benötigt Ihr einen Guide.

Alles Gute
Thomas
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