Fortbewegung Kenya

25 Antworten · 6'278 Aufrufe · gestartet 28. Aug. 2018 von Andrea_S
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201728. Aug. 2018 · #1
Hallo zusammen,
da die Dieskussionen zu Selbstfahrern in Kenya recht alt sind, eröffne ich ein neues Thema.
Mein Freund und ich fliegen vom 05. bis 27. Dezember nach Kenya. Ich wollte schon immer dorthin, mein absolutes Traumziel. Wir waren letztes Jahr als Selbstfahrer in Namibia unterwegs. Deshalb kam es auch, dass wir recht unüberlegt, den Flug nach Kenya gebucht haben, ohne uns groß zu erkundigen, wie wir von A nach B kommen. Ja, nicht so toll ich weiß...

Wir wollen etwa 3-4 Stationen anpeilen:
Erstmal 3-4 Tage lang Nairobi auf uns wirken lassen und eventuell in den Nationalpark und einige Ausflüge unternehmen. Transport per Uber.
Dann in die Masai Mara, wenn möglich OHNE Fahrer mit einem Mietwagen. Dort ein paar Tage als Selbstfahrer verbringen und anschließend einen zweiten Nationalpark ansteuern (noch unklar wohin...). Anschließend nach Lamu fliegen und dort rund 1 Woche verbringen.

Was meint ihr zu der Planung?

Wie kommen wir am besten von Nairobi in die Masai Mara?

Was empfehlt Ihr in Anbetracht unseres Zeitkontigents von maximal 1 Woche und unserer Planung als zweite (Safari)-Station? Wie können wir dorthin am besten fahren?

Ja ich weiß, sowas recherchiert man eigentlich vor der Buchung, aber irgendwie ging es mit uns durch als wir den Flug gesehen haben und in den wunderbaren Erinnerungen an Namibia schwelgten...:-D

Ich habe auch hier gelesen, dass es aktuell aufgrund von Bauarbeiten Probleme mit der Straße in die Masai Mara gibt. Kann mir hierzu jemand etwas sagen?

Ich bin wirklich für jede Nachricht dankbar, da mich gerade leichte Panik packt, dass das etwas blauäugig war, einfach den Flug zu buchen. :-D

Ganz liebe Grüße und vielen Dank an alle!
Andrea
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
1'835 Beiträge · seit 201529. Aug. 2018 · #2
https://www.roadtripkenya.com/car-hire-kenya

Ich hatte mal Kontakt mit Bram, aber noch nie von ihm gemietet.
Good luck!
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
2'610 Beiträge · seit 200729. Aug. 2018 · #3
Hallo Andrea,

nun, da ihr ja nicht zu Fuß gehen wollt, schlage ich vor, euch ein Auto (4x4 würde ich bevorzugen) zu mieten 😄 . (z.B. Rasuls Car Hire Nairobi)
Nach Masai Mara wäre der Lake Nakuru eine Option.
Seht euch in Nairobi auch das Nationalmuseum an.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
1'523 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #4
Guten Abend Andrea,

Landweg in die Mara ist üblich: NBI-NAROK-NGORENGORE -LEMEK- AITONG- MARA

je nach Zustand der Piste Standard ca 6 Std.........kommt darauf an, wo in der Mara

Euer Ziel ist.......

ob das gleich für das erste Mal zu empfehlen ist , hängt von Eurer allgemeinen

Erfahrung ab.......wichtig ist....in der Mara einen Kontakt zu haben........just in case.....

lg......BMW
2'240 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #5
Hallo,
wir sind letztes Jahr (Juli/August) die Strecke selber gefahren. Mit dem eigenen Auto kein Problem. Wir waren mit Foto-und Tankstopps ca. 8 Stunden unterwegs. Gestartet haben wir bei JJ's in Karen.
Die Einheimischen fahren die Strecke mit Sedan-Car. Völlig unsinnig...es rüttelt u. schüttelt...und manche stecken fest...mit RAV 4 oder ähnlich würde ich nicht fahren wollen. Das Auto braucht genügend Bodenfreiheit / 4x4..
Eine relativ preiswerte Variante ohne Mietauto ist dies: http://maraexplorers.com/rates/
Wir haben bei Explorers gecampt u. gegessen. War nett da. Wer nicht viel Luxus sucht, dem kann ich's empfehlen...ansonsten halt die Packages auf safaribooking.com buchen..
Die Mara selber abzufahren ist ein besonderes Erlebnis...wir würden es wieder machen und hoffen, irgendwann mal mit dem eigenen Fahrzeug zurückzukehren...dann aber von Norden her kommend 😉 .
Bez. Anfahrt Lamu oder Malindi oder ähnlich: ich würde von Nairobi aus fliegen. Die Strecke Nairobi- Mombasa hat es in sich. Sollte zwar eine ganz normale Teerstrasse sein, aber die Autos /Laster überholen super gefährlich. Die Strecke ist eine Baustelle u. dementsprechend mühsam war die Fahrt.
Da würde ich als Ungeübter nicht fahren wollen...(Wir sind im 4-Augen-Prinzip gefahren..).

Gruss Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
6'369 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #6
Hoi Andrea

Zu Nairobi gehört für mich der Nairobi Nationalpark einfach dazu! Einer meiner Lieblingsparks, auch wenn jetzt leider eine Eisenbahnlinie unnötigerweise durch den Park führt.
In meinen Reiseberichten von 2009, 2015 und 2017 findest Du Infos und Bilder zum Nairobi NP.
Zu den Mietwagen kann ich Dir keinen Tipp geben da ich keinen Vorteil im Selbstfahren sehe. Da darf aber jeder seine Meinung dazu haben.
Ich würd in Nairobi starten, am Lake Naivasha ein paar Nächte bleiben, dabei vieleicht mit dem Boot auf den See, den Green Crater (siehe meinen RB von 2009) und/oder den Hells Gate NP und/oder den Mt. Longonot besuchen. Anschliessend vielleicht in die Abadares (ich war noch nie dort, darum das 'vielleicht') Danach weiter in die Massai Mara, vieleicht bei Oloolaimutia rein und nach einigen Nächten dort unten rauf in den Triangle zum Oloololo-Gate. Nach meiner Erfahrung die Gegend in der es auch ausserhalb der Migrationszeit mit am meisten Tiere hat.
Und dann wenns möglich ist dort das Auto abgeben und per Flieger über Nairobi nach Lamu oder nach Nairobi fahren und von dort fliegen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
1'712 Beiträge · seit 201629. Aug. 2018 · #7
Hallo Andrea,

ganz frische Eindrücke von uns: Die Strecke Nairobi in die Mara hat es in sich. Vor allem durch die langen Baustellen-Abschnitte. Unser Driverguide war in 6 Stunden durch, ist aber auch wie alle anderen Einheimischen da durchgerast. Ich glaube, sie sind kleine Rennen gefahren... Das Problem war unter anderem, dass die Sicht wegen des Staubs gleich Null war, sobald jemand vor uns fuhr oder uns entgegenkam. Also sehr oft. Innerhalb des NP war es sehr voll und deshalb für die Selbstfahrer bei großen Sichtungen aufgrund der niedrigen Sitzposition oft praktisch unmöglich, etwas zu sehen. Es war aber auch Hauptsaison. Mein Eindruck: Mit einer Selbstfahrertour in Namibia ist das nicht zu vergleichen. Soweit meine Einschätzung.

Liebe Grüße,
Bettina
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5'479 Beiträge · seit 200929. Aug. 2018 · #8
Hallo Andrea,

als Vermieter kann ich Sunworld sehr empfehlen. Die Fahrzeuge sind mit guter Campingausrüstung ausgestattet.

Bei dem kleinen Zeitfenster das Ihr habt, würde ich mich ausschließlich auf die Masai Mara konzentrieren. Allerhöchstens einen Zwischenstop am Lake Naivasha auf dem Hinweg. Innerhalb der Masai Mara würde ich den Standort mal wechseln, um die verschiedenen Regionen kennenzulernen.

@Beatnick: Weshalb sitzt man als Selbstfahrer niedriger als andere und kann deshalb nichts sehen?

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
6'369 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #9
Hoi Thomas
Topobär schrieb:Bei dem kleinen Zeitfenster das Ihr habt...
Sie haben 22 Tage, davon wollen sie rund eine Woche nach Lamu...also bleiben 15 Tage, das sollte doch reichen 😎
Topobär schrieb:@Beatnick: Weshalb sitzt man als Selbstfahrer niedriger als andere und kann deshalb nichts sehen?
Ich bin zwar nicht Beatnick aber ich vermute mal weil man wenn man nicht fährt in den GameDrive-Autos mit Hubdach stehen kann und darum mit den Augen etwa einen Meter höher ist als der Fahrer. Da hat kann man schon mal über die Büsche drüber schauen. 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'479 Beiträge · seit 200929. Aug. 2018 · #10
Hallo Picco,

wenn Du den Anfangspost aufmerksam liest, steht dort, dass für die Safari max. eine Woche zur Verfügung steht.

Die von mir empfohlenen Fahrzeuge haben auch eine Dachluke über Fahrer- und Beifahrersitz. Man kann bei den Sichtungen also genau so stehen, wie alle anderen auch. Man hat sogar den Vorteil, dass man auf dem Dach sitzen kann und die Beine in den Innenraum baumeln lässt. Haben wir zumindest immer so gemacht.
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6'369 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #11
Hoi Thomas
Topobär schrieb:wenn Du den Anfangspost aufmerksam liest, steht dort, dass für die Safari max. eine Woche zur Verfügung steht.
Sorry, ich verstehs so dass von den 22 Tagen (05. bis 27.12.) 3-4 Tage Nairobi und etwa eine Woche Lamu geplant sind, dazwischen liegen 11-12 Tage für die Safari, wobei im Nairobi NP ja auch schon Gamedrive gefahren werden können. Deshalb mit Nairobi zusammen 15 Tage.
Topobär schrieb:Man kann bei den Sichtungen also genau so stehen, wie alle anderen auch.
Ja, nachdem man etwas gesichtet hat.
Der Vorteil ist dass man hinten auch während der langsamen Fahrt stehen kann und somit eine andere Perspektive hat und auch Dinge sieht die der Fahrer eventuell wegen einem Busch oder hohem Gras nicht sehen kann. So geschehen letztes Mal im Nairobi NP mit Elvira und James, die beide vorne unten sassen während wir hinten standen und einen Löwen wenige Meter neben der Strasse spotteten, den die beiden von unten nicht sehen konnten.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'479 Beiträge · seit 200929. Aug. 2018 · #12
Hallo Picco,

hier die sehr eindeutige Aussage von Andrea zum Zeitkontingent.
Andrea_S schrieb:
Was empfehlt Ihr in Anbetracht unseres Zeitkontigents von maximal 1 Woche und unserer Planung als zweite (Safari)-Station?
Eine gute Ehefrau sollte immer an der Seite Ihres Mannes stehen. Diese Aussage nimmt Kathrin auf unseren Safaris in Ostafrikas wörtlich. 😛

Alles Gute
Thomas
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67 Beiträge · seit 201529. Aug. 2018 · #13
Hallo,

ich würde bei einer Selbstfahrer-Tour Abstand von der Mara nehmen. Zum einen ist die Orientierung innerhalb der Mara relativ schwierig, da die Landschaft teilweise sehr monoton ist und es hunderte wege gibt. Zum anderen sind die Sichtungen nicht unbedingt so einfach wie in anderen Parks. Wenn ihr doch selber fahrt: Nehmt euch zwingend einen Guide aus einem Camp mit.

Generell empfehle ich die Mara nur mit örtlichen Guides zu besuchen, da nur sie die Territorien der Tiere usw kennen.

Als Selbstfahrer würde ich euch eher den Samburu empfehlen. Entfernung nach Nairobi ähnlich, wobei aspahltiert und die Orientierung im Park ist aufgrund des Flusses wesentlich einfacher. Ein Guide ist dort nicht notwendig. Evtl. mit einem Zwischenstop in Solio.

Zu Lamu eine Frage: Wo werdet ihr übernachten? In Lamu oder in Shela?

Grüße
6'369 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #14
Hoi Thomas
Topobär schrieb:hier die sehr eindeutige Aussage von Andrea zum Zeitkontingent.
Andrea_S schrieb:
Was empfehlt Ihr in Anbetracht unseres Zeitkontigents von maximal 1 Woche und unserer Planung als zweite (Safari)-Station?
🙄 😊 😣
Offenbar brauch ich einen neuen Optiker...aber mit der vorherigen Aussage aufgrund derer ich auf die 15 Tage gekommen bin passts nicht zusammen...
Topobär schrieb:Eine gute Ehefrau sollte immer an der Seite Ihres Mannes stehen. Diese Aussage nimmt Kathrin auf unseren Safaris in Ostafrikas wörtlich. 😛
😄 😄 😄
Topobär schrieb:Alles Gute
Danke, Dir auch! 😁
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
5'479 Beiträge · seit 200929. Aug. 2018 · #15
Greno schrieb:Hallo,

ich würde bei einer Selbstfahrer-Tour Abstand von der Mara nehmen. Zum einen ist die Orientierung innerhalb der Mara relativ schwierig, da die Landschaft teilweise sehr monoton ist und es hunderte wege gibt. Zum anderen sind die Sichtungen nicht unbedingt so einfach wie in anderen Parks. Wenn ihr doch selber fahrt: Nehmt euch zwingend einen Guide aus einem Camp mit.

Generell empfehle ich die Mara nur mit örtlichen Guides zu besuchen, da nur sie die Territorien der Tiere usw kennen.

Als Selbstfahrer würde ich euch eher den Samburu empfehlen. Entfernung nach Nairobi ähnlich, wobei aspahltiert und die Orientierung im Park ist aufgrund des Flusses wesentlich einfacher. Ein Guide ist dort nicht notwendig. Evtl. mit einem Zwischenstop in Solio.
Grüße
Hallo Greno,

Kann ich so beim besten Willen nicht nachvollziehen. Durch die weiten offenen Flächen empfinde ich die Orientierung in der Mara als wesentlich einfacher, als im dicht verbuschten Samburu NP. Aus dem gleichen Grund empfand ich auch die Tiersichtungen fast nirgends so einfach, wie in der Mara. Nur Ngorongoro ist noch einfacher. Mit Guide steht man meist nur dort, wo schon 20 andere Fahrzeuge stehen, da sich die Guides gegenseitig informieren. Bei selbst entdeckten Tieren steht man auch in der Mara lange Zeit allein.
An den Gates konnte man bei unserer letzten Reise auch eine sehr gute Karte der Mara erwerben.

Ich wundere mich immer wieder, weshalb Selbstfahrer im südlichen Afrika selbstverständlich sind und in Ostafrika so getan wird, als sein ein Guide unbedingt notwendig. Wo liegt der Unterschied?

Alles Gute
Thomas
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1'712 Beiträge · seit 201629. Aug. 2018 · #16
Hi Thomas,

die Frage, warum nach meinem Eindruck die Selbstfahrer schlechtere Sicht haben, hat Picco bereits so beantwortet, wie ich es auch getan hätte. Danke, Picco. Wir waren auch mit Sunworld unterwegs, die Autos kann ich ebenfalls empfehlen. Das Sitzen auf den Dächern wurde von den Rangern geahndet, ich weiß nicht, ob das neu ist. Wir haben es binnen acht Tagen zweimal mitbekommen.

Liebe Grüße,
Bettina
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
Themenstarter41 Beiträge · seit 201729. Aug. 2018 · #17
marimari schrieb:Hallo,
wir sind letztes Jahr (Juli/August) die Strecke selber gefahren. Mit dem eigenen Auto kein Problem. Wir waren mit Foto-und Tankstopps ca. 8 Stunden unterwegs. Gestartet haben wir bei JJ's in Karen.
Die Einheimischen fahren die Strecke mit Sedan-Car. Völlig unsinnig...es rüttelt u. schüttelt...und manche stecken fest...mit RAV 4 oder ähnlich würde ich nicht fahren wollen. Das Auto braucht genügend Bodenfreiheit / 4x4..
Eine relativ preiswerte Variante ohne Mietauto ist dies: http://maraexplorers.com/rates/
Wir haben bei Explorers gecampt u. gegessen. War nett da. Wer nicht viel Luxus sucht, dem kann ich's empfehlen...ansonsten halt die Packages auf safaribooking.com buchen..
Danke Mari für die vielen tollen Infos!
Themenstarter41 Beiträge · seit 201729. Aug. 2018 · #18
Das anscheinend ein so großer Unterschied zwischen Selbstfahren in Süd- und Ostafrika besteht, wundert mich auch sehr. Deshalb bin ich aktuell so verunsichert. Es ist ja nicht so, als gäbe es in Namibia nicht auch sehr abenteuerliche Straßen. Aber vielleicht merke ich vor Ort, warum Ostafrika da so anders ist... :-D

Entschuldigung, falls ich mit meiner Aussage bzgl. des Zeitfensters für Verwirrung gesorgt habe. Ich habe das beim Schreiben grob überschlagen: Wir bleiben 3-4 Tage in Nairobi, ca. 1 Woche auf Lamu, dann eben 3-4 Tage Mara und dann bleibt rund 1 Woche übrig für weitere Stationen.. Aktuell liebäugle ich mit Ambolesi..sieht von der Landschaft herrlich aus. Vielleicht kann ich auf den Weg dorhtin noch eine Nicht-Safari-Station einlegen :-D

Habt ihr da Ideen?
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2018
Themenstarter41 Beiträge · seit 201729. Aug. 2018 · #19
picco schrieb:Hoi Andrea

Zu Nairobi gehört für mich der Nairobi Nationalpark einfach dazu! Einer meiner Lieblingsparks, auch wenn jetzt leider eine Eisenbahnlinie unnötigerweise durch den Park führt.
In meinen Reiseberichten von 2009, 2015 und 2017 findest Du Infos und Bilder zum Nairobi NP.
Zu den Mietwagen kann ich Dir keinen Tipp geben da ich keinen Vorteil im Selbstfahren sehe. Da darf aber jeder seine Meinung dazu haben.
Ich würd in Nairobi starten, am Lake Naivasha ein paar Nächte bleiben, dabei vieleicht mit dem Boot auf den See, den Green Crater (siehe meinen RB von 2009) und/oder den Hells Gate NP und/oder den Mt. Longonot besuchen. Anschliessend vielleicht in die Abadares (ich war noch nie dort, darum das 'vielleicht') Danach weiter in die Massai Mara, vieleicht bei Oloolaimutia rein und nach einigen Nächten dort unten rauf in den Triangle zum Oloololo-Gate. Nach meiner Erfahrung die Gegend in der es auch ausserhalb der Migrationszeit mit am meisten Tiere hat.
Und dann wenns möglich ist dort das Auto abgeben und per Flieger über Nairobi nach Lamu oder nach Nairobi fahren und von dort fliegen.
ich rechercheiere deine Vorschläge mal. Vielen Dank 🙂
7'296 Beiträge · seit 200629. Aug. 2018 · #20
Andrea_S schrieb:Das anscheinend ein so großer Unterschied zwischen Selbstfahren in Süd- und Ostafrika besteht, wundert mich auch sehr. Deshalb bin ich aktuell so verunsichert. Es ist ja nicht so, als gäbe es in Namibia nicht auch sehr abenteuerliche Straßen.

... es ist mehr die Fahrweise und der Zustand der Autos als der der Straßen. Auf den Fernstrßen sind gerade die großen Busse und die Lkw unterwegs wie vom Teufel gejagt. In Nairobi zur Rushhour wird um jeden Zentimeter gekämpft. Ich habe da zwischen den im Stau stehenden Autos manchmal nicht mal mit dem Fahrrad durchgepasst.
Aber dennoch sehe ich überhaupt kein Problem, dort selbst zu fahren. Man muss halt stets mit seltsamen Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer rechnen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...