binca75Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201509. Juli 2018 · #1
Liebe FoMis, wir befinden uns mitten in unserem 3. Namibia-Familienabenteuer und genießen dieses wunderbare Land. Dieses Wochenende waren wir in Lüderitz. Da wir vor zwei Jahren bereits Bekanntschaft mit dem Ostwind gemacht haben - damals in Swakopmund - wunderte uns die Hitze mit über 30 Grad an der Küste nicht so sehr... Gestern ging es für uns weiter Richtung Süden an den Oranje. Wir führen also die B4 Richtung Aus und über dem Boden schien sich ein zarter, lindgrüner Schleier zu legen. Es dauerte nicht lange und wir sahen fliederfarbene Teppiche... 🤩
Die gleiche Strecke waren wir 2 Tage zuvor auch gefahren und es entbrannte die Diskussion im Auto, ob es diese Blumen „damals“ wohl auch schon gegeben habe... Ich stieg aus, machte ein paar Fotos und bemerkte einen unglaublichen Duft, den diese kleinen, zartlila Blüten verströmten.
Nun zu meiner Frage: Wie schnell entwickeln sich Pflanzen in dieser Gegend?
Etwas weiter Richtung Garub sahen wir unser erstes Pferd. An der Wasserstelle tummelten sich bestimmt 20-30 Wildpferde. 🤩
Vor knapp drei Wochen war in der Gegend (auch von Aus rüber Richtung D707) auch alles lila. Und dieser jasminartige Duft, den diese unscheinbaren blümchen ausströmen ... unglaublich.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200909. Juli 2018 · #3
Was so ein wenig Regen ausmachen Kann! Die Welt steht Kopf in Namibia! 🤩 🤩 😄 😄 😉 LG Burschi
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201609. Juli 2018 · #5
Hallo Bianca,
wunderschön, wie die Wüste blüht. Ich hoffe, ihr genießt eure Tour in vollen Zügen und habt schon / werdet noch einige Löwen im KTP angetroffen / antreffen. Ich drücke euch die Daumen! 😉
binca75Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201510. Juli 2018 · #7
Hallo Sascha,
heute geht es weiter zum canyon Village und danach Richtung Augrabies Fälle. Im KTP waren wir noch nicht... Der steht danach auf dem Programm und dann hoffentlich auch ein Löwe. 😗 Bisher haben wir nicht so viel Viechzeug gesehen. Ist aber nicht schlimm, denn wir sind durch grandiose Landschaften gefahren und ich habe neue namibische Lieblingsplätze im Süden entdeckt.... 😉 Du darfst uns aber löwentechnisch gerne die Daumen drücken!
La Leona2'779 Beiträge · seit 200710. Juli 2018 · #8
binca75 schrieb: Nun zu meiner Frage: Wie schnell entwickeln sich Pflanzen in dieser Gegend?
Bianca
Der komplette Lebenszyklus kann innerhalb einer Woche erfolgen. Keimen, spriessen, wachsen, blühen und absamen. Dieses einmalige Schauspiel der Natur durfte ich nach dem Regen miterleben in Namaqualand. Die Samen bleiben dann das ganze Jahr im Boden und warten bis der nächste Regen kommt.
Gruss Leona
binca75Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201527. Juli 2018 · #9
Hallo, sind seit Montag wieder zu Hause und ich habe jetzt erst gesehen, wie schrecklich die Fotos wirklich sind... 😗 Dieses zarte Grün überall war wirklich beeindruckend. Ich hab jetzt nochmal nach ein paar Bildern auf der Kamera gesucht... 😉 Diese sind auch durch die Scheibe während der Fahrt geknipst...
Duftblümchen aus der Nähe:
Über nähere Angaben zu diesen faszinierenden Pflanzen würde ich mich freuen!
Wüstenpferd in der Nähe von Garub in - kaum erkennbarem - zartem Lila:
Superfanti806 Beiträge · seit 201727. Juli 2018 · #11
Hallo Bianca,
schön soveiele Wüstenpferde zu sehen, obwohl man in der letzten Zeit gelesen hat, dass es ja leider immer weniger werden. Witst du mal wieder einen Bericht schreiben? Ich habe den damaligen sehr gerne gelesen und würde mich über einen neuen Bericht freuen.
Wie lange habt ihr denn gebraucht von Aus, am Oranje entlang nach Gondwana? Wollen diese Strecke nämlich auch sehr gerne in ein paar Wochen fahren (Lüderitz-Gondwana Village).
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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binca75Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201528. Juli 2018 · #13
Hallo Silke,
um die Wasserstelle und in der Nähe tummelten sich wirklich viele Wüstenpferde. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Wir haben dort kurz Pause gemacht und waren selbst überrascht, dass so viel los ist. 😁 Sie sahen auch alle recht gut aus.
Wollt ihr die Strecke am Oranje entlang von Aus oder Lüderitz aus machen? Wir hatten ja noch einen Zwischenstopp in Norotshama und konnten einen Tag ausspannen. Die Strecke ist toll, aber zum Durchfahren wäre mir das zu weit... Da würde ich lieber „oben rum“ fahren.
Noch ein Reisebericht über den Süden und den KTP... Da gibts doch schon so viele... 😉 Es freut mich, dass dir mein ellenlanges Capriviabenteuer gefallen hat. Das ist mein Problem: Ich fange an, nehme mir vor, mich kurz zu fassen und dann kommt ein halber Roman dabei raus... 😄 😗 Es gäbe auch nicht sooooo viele Tiere... Diesmal musste Matthias für Pflanzen halten statt für Vögel... Das fand er noch schlimmer... 😛 😉 Ich werde mal schauen... Vorgestern ist unser Hundebaby eingezogen... und das benötigt noch einige Aufmerksamkeit... 😗
La Leona2'779 Beiträge · seit 200728. Juli 2018 · #14
Über nähere Angaben zu diesen faszinierenden Pflanzen würde ich mich freuen!
Einheimische Namas (von Lekkersing) sagten uns dass die knallgrünen Blätter der Pflanze deines 6. Fotos wie Duschgel inkl. Wasser verwendet werden können. Wir probierten das aus, klappt wunderbar.
Gruss Leona
Superfanti806 Beiträge · seit 201729. Juli 2018 · #15
Hallo Bianca, da ich in 52 Tagen zum ersten Mal nach Namibia reise, hatte ich mich erstmal auf eure Standartroute spezialisiert und gelesen;-)
Aber gut, ich will ja als nächstes den Caprivi machen und habe jetzt ausnahmsweise den allerersten Caprivi Bericht gelesen, nämlich deinen- Traumhaft schön eure Erlebnisse und die Ndhovu Lodge, Mobola ,Camp Chobe und wie Waterberg Wilderness habe ich schon gedanklich gebucht, da wir auf unserer ersten Tour den Waterberg auch auslassen.
Da wir jetzt auch den Süden (Fishriver) auf unserer ersten Tour mit dabei haben, würde ich mich natürlich freuen, noch davor von euch zu lesen, aber ich will dich ja nicht unter Druck setzen. Ich glaube schon, dass Sasa und Du super Reiseberichtschreiber für entspannten Familienabenteuerurlaub seid- aber ich gebe zu, nicht alle Reisebericht immer zu lesen- wie gesagt habe ich mich gerade auf die typischen Reiserouten fixiert.