Route Botswana-Teil für Namibia/Botswana-Reise

14 Antworten · 3'066 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2018 von namphil
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · #1
Hallo zusammen,
gerne möchte ich als Reisender mit viel Reiseerfahrung (82 Länder) weltweit, aber ohne Afrika-Erfahrung, hier mal eure Meinung abholen zu einer geplanten Route. Wir (Paar, zu zweit, 28 & 32) haben - relativ kurzfristig - 3 Wochen Urlaub, für welche wir hauptsächlich Namibia, mit einem Abstecher nach Botswana, bereisen wollen. Der Fokus soll dabei in Botswana v.a. auf Parks mit Tieren liegen. Reisezeit ist Ende September - Mitte Oktober 2018 und die Verfügbarkeit für Flüge, Mietwagen und Unterkünfte ist erstaunlicherweise noch relativ hoch. Es ist uns bewusst, dass wir so kurzfristig nicht IN den Parks übernachten können, aber Tagesausflüge sind für uns vollkommen ok.

Was meint ihr konkret zur folgenden Route, oder weshalb würdet ihr uns davon abraten?

Tag 1: Ankunft in Windhoek mittags, Übernahme des Mietwagens, Fahrt bis ca. Gobabis, Angewöhnung an den Wagen, Strassen etc., Übernachtung in Gobabis
Tag 2: Fahrtag, frühmorgens los. Fahrt nach Maun. Ü Maun
Tag 3: Tagesaktivität ins Okavango-Delta ab Maun. Ü Maun
Tag 4: Tagesaktivität ins Morami Game Reserve ab Maun. Ü Maun
Tag 5: Fahrtag, frühmorgens los. Fahrt nach Kasane via Nata. Ü Kasane
Tag 6: Tagesaktivität in den Chobe NP ab Kasane. Ü Kasane
Tag 7: Tagesaktivität in den Chobe NP ab Kasane. Ü Kasane
Tag 8: Weiterfahrt Richtung Caprivi

Dann blieben noch 14 Tage für Namibia, welche Caprivi, Etosha, Swakopmund beinhalten sollten.
Machbar? Zuviel Stress? Fehlt was?
Als Anmerkung: Die Vic Falls sind nicht geplant. Erstens haben wir vielerorts gelesen, dass sie im Oktober nicht so gewaltig sein sollen und andererseits waren wir bereits mehrmals bei den Iguazu-Fällen in Brasilien/Argentinien und da sehen die Vic Falls wohl eh ziemlich blass aus dagegen. Daher verzichten wir bewusst darauf.

Danke schon im Voraus für Tipps und Anregungen.
7'267 Beiträge · seit 200604. Juli 2018 · #2
Hallo Ihr Beiden

Ich habe zwar nicht die Erfahrung von 82 Länderen, dafür sehr viel im südlichen Afrika. Eure Tour ist, wie schon oft gesehen, leider sehr ambitioniert. Auch wenn Ihr natürlich sehr viel erleben wollt, würde ich eine Tour in einem Tag von Maun nach Kasane nicht empfehlen. Auch bringt ein Tagesausflug ins Okavango Delta und dann einer in den Moremi nicht wirklich was. Wenn man dahin fährt, sollte man auch etwas Zeit haben, sonst lohnt der ganze Aufwand nicht. Evtl. lässt sich vor Ort die eine oder andere Campsite noch organisieren. Buchen dürfte jetzt schwierig sein.

Ich empfehle Euch das Buch Camping in Namibia. Da werden extrem viele Infos auch zu Fahrzeugübernahme, Strassen und Distanzen, etc. gegeben.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2018
Themenstarter12 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · #3
Schon mal besten Dank für deine Einschätzung. Persönliche Erfahrungen sind immer die besten. Ich habe eben schon oftmals gehört, dass Maun-Nata-Kasane auf der neuen Strasse locker in einem Tag machbar sei. Ausserdem wäre halt Kasane dann ein perfekter Ausgangspunkt für den Caprivi-Zipfel. Daher wurde die Route so gewählt.

Wieso meinst du, dass Ein-Tages-Touren ab Maun nicht viel bringen?
Danke auch für den Buchtipp, werde mir das mal anschauen. Wir wollen zwar nicht unbedingt campen, sondern eher in festen Unterkünften übernachten.
573 Beiträge · seit 201404. Juli 2018 · #4
Hallo,

auch ich halte Eure geplante Tour für viel zu ambitioniert. Natürlich muss man abwägen, was einem wichtig bei der Reise ist und das ist ja bei jedem individuell verschieden.

Ich würde mich an Eurer Stelle bei einem Flug nach Windhoek eher auf Namibia konzentrieren. Dort gibt es soo viele Möglichkeiten und so viel zu sehen. Du hast ja schon eine Liste, was Ihr sehen wollt, gemacht.

Für den Etosha würde ich mindestens 3 Tage mit 2 Übernachtungen einplanen. Auch in Swakopmund mindestens 2 Nächte.... (Bei 2 Nächten hast Du nur einen Tag für Aktivitäten!)
Hinzu kommen natürlich die Fahrtage dazu! Für den Caprivi sollte man auch mindestens 6 Tage (7 bis 8 Übernachtungen) haben und dann bist Du dennoch viel auf der Strasse unterwegs. Mir wäre es zu stressig, dann von dort auch wieder nach Windhoek zurück zu fahren.

Wir fahren nächstes Jahr nach Botswana und in den Caprivi und nehmen uns dafür über 3 Wochen Zeit mit Start- und Endpunkt in Kasane. Meine Routenplanung hierfür findest Du in meiner Signatur.
Wir übernachten 2x zwischen Kasane und Maun. Die Strasse soll teilweise nicht ganz so gut sein.

Überlegt nochmal in Ruhe, was Euch wichtiger ist. In Namibia und Botswana heißt die Devise "weniger ist mehr", wenn man nicht einfach so durchrauschen und auch zwischendrin mal ein wenig die Seele baumeln lassen will.

Viel Spass bei der weiteren Planung

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
8'054 Beiträge · seit 200804. Juli 2018 · #5
Hallo Namphil,

Ich schliesse mich auch meinen Vorschreibern an!

Ich würde es so machen wie Martina es vorschlägt. In Namibia gibt es genügend zu sehen.

Unter uns: wir sind letztes Jahr die Strecke Maun - Nata - Kasane gefahren. Wir waren echt froh es nicht an einem Tag geplant zu haben. Es gibt viele Schlaglöcher auf der Asphaltstrasse. Man muss sich echt konzentrieren und kommt nicht so schnell vorwärts wenn man seine Reifen schonen möchte..... 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter12 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · #6
Besten Dank schon mal allen für die wertvollen Tipps.
Der Sinn, wieso Botswana noch mitgenommen werden sollte ist v.a. die Eli-Population im Chobe NP, welche ja grossartig sein soll.
Da wir aufgrund der horrenden Einwegmieten den Mietwagen wieder in Windhoek abgeben möchten, bietet sich diese Tour halt von der Strecke her regelrecht an.

Eine Alternative wäre natürlich, 2-3 Tage mehr in Botswana einzuplanen und dann vllt nach dem Caprivi direkt nach Windhoek "abzukürzen" und dafür Etosha und Swakopmund zu skippen. Aber das gefällt mir irgendwie auch noch nicht ganz.

Da ist auf jeden Fall noch viel Planung vonnöten... Aber das ist ja meist auch ein schöner, angenehmer Teil jeder Reise 🙂
Themenstarter12 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · #7
ANNICK schrieb:

Unter uns: wir sind letztes Jahr die Strecke Maun - Nata - Kasane gefahren. Wir waren echt froh es nicht an einem Tag geplant zu haben. Es gibt viele Schlaglöcher auf der Asphaltstrasse. Man muss sich echt konzentrieren und kommt nicht so schnell vorwärts wenn man seine Reifen schonen möchte..... 😎
Wie lange habt ihr denn reine Fahrzeit dafür gebraucht, wenn man fragen darf...?
1'086 Beiträge · seit 200904. Juli 2018 · #8
Hallo namphil,
gestern bin ich die Strecke Maun-Nata in 6 h (reine Fahrzeit) gefahren. Heute habe ich für die Strecke Nata-Kasane 4,5 h gebraucht.
Gruß Klaus
50 Beiträge · seit 201504. Juli 2018 · #9
Hey Namphil,

also ich muss meinen Vorrednern ein klein wenig wiedersprechen UND mich trotzdem anschließen 🙂
Ich habe zwar auch nicht ganz 82 Länder bereist und das südliche Afrika nur 2mal aber aus meiner Sicht sind die Parks in Botswana nicht annähernd mit Etosha zu vergleichen. Ich glaube, wer mal Moremi und auch Chobe erlebt hat, der ist schwerer vom Etosha zu begeistern. Das geht bei Flora und Fauna los und endet bei den Tourimassen im Etosha (ja, die gibts an der Riverfront auch ein wenig aber noch immer deutlich angenehmer und gesitteter. Ich weiß als Camper nicht, wie die festen Unterkünfte im Etosha sind aber ich würde nicht mehr im Etosha übernachten, die Plätze sind vergleichbar mit einem Schotterparkplatz, Fahrzeug an Fahrzeug usw...)

Aber wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Meinung, ich hatte auch wahnsinnig tolle Tiermomente im Etosha...

Nun die andere Seite: Die Zeit ist wirklich knapp, bei Tagesausflügen musst du früh los, reinfahren und dementsprechend auch wieder zurückfahren, das heißt der Aktionsradius ist begrenzt und könnte in Stress ausufern. Ihr habt dazwischen nicht einen Ruhetag oder so. Wir waren dieses Jahr 5 Nächte im Moremi und im Chobe, für mich im Nachhinein viel zu kurz. WIr haben eure Tour (ohne Swakopmund, dafür eine Nacht Vicfalls) in 4,5 Wochen gemacht und ich würde mir für nächstes Mal weniger vornehmen. Auch mit 5 Nächten Caprivi kam dieser zu kurz. Manchmal artet es trotz dass man Wochen Zeit hat dann plötzlich in Stress aus (Übrigens bin ich in deinem Alter, also daran liegts nicht 🙂 )

Für 4 Tagesausflüge dorthin würde ich nicht extra nach Botswana fahren, auch hätte ich nach dem Nachtflug, Fahrzeug übernahme und Einkäufen keine Lust mehr gehabt, nach Gobabis zu fahren, allerdings habt ihr nicht die großen Einkäufe wenn ihr nicht campt.

Ob die Vicfalls tatsächlich blass aussehen bezweifle ich, ich glaube da hat jeder der gigantischen Fällen seinen ganz eigenen Reiz, aber ich kenn sie nur bei sehr hohem Wasserstand. Abgesehen davon solltet ihr nicht noch mehr reinpacken 🙂

Wirkliche Tipps kann ich dir nicht geben, dafür war ich selbst nicht lange genug und oft genug dort. Solltet ihr an Botswana festhalten, was ich trotz allem gut verstehen könnte, würde ich jedoch Swakopmund als Erstes streichen. Dort braucht ihr eigentlich mindestens 2 Nächte und dann noch die Zeit die ihr dorthin braucht. Ich finde es zwar sehr nett dort, aber für mich kein absolutes Muss. Dann genießt lieber Botswana und den wunderschönen Caprivi.

Hast du denn schon genauere Vorstellungen eurer weiteren Route?

Viele Grüße
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2018
257 Beiträge · seit 201605. Juli 2018 · #10
Hallo Namphil,

ohne die Argumente der Vorredner zu wiederholen: Sie haben Recht. Eure Planung ist ein Monster, und zu umfangreich.

Wir sind zwar weit weniger erfahren als viele andere Forenmitglieder und werden im August / September erst die zweite Rundreise durch Namibia und Botswana erleben, aber man braucht zum Gamedrive Zeit, Ruhe und Gelassenheit.
Die reine Anzahl an Kilometern, gepaart mit den - aus meiner Sicht nicht sinnvollen - Tagesausflügen in Okavangodelta / Moremi ist zu viel und kann trotz aller Reiseerfahrung auch in Risiken (Strecke/Konzentration etc) münden.

Lest noch mal intensiv hier Berichte und Routen. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Magic Vibes für die Buchungen unserer CS und Fahrzeuge für NamBot gemacht.
Als Ideen:
- Vielleicht habt ihr Glück und findet noch in der Nähe vom Southgate noch eine CS und macht von dort Ausflüge zu den Blackpools etc.
- Frag auch mal bei Xomae für Third Bridge nach einem Tented Camp - ist zwar teurer als die reguläre CS, aber so konnten wir vor einigen Monaten noch eine Buchung realisieren.
- Der Caprivi ist sehr schön und lohnenswert dort Zeit zu verbringen.
- Swakopmund wäre mir für die „Runde“ zu weit ab vom Schuß - streichen...

Sicher kommt es auf eure Art und Geschwindigkeit zu reisen an. 82 Länder sind viel- wie schnell wart ihr immer?

Viel Spaß bei der Planung!
Simon
zuletzt bearbeitet 05. Juli 2018
Themenstarter12 Beiträge · seit 201805. Juli 2018 · #11
Panini schrieb: 82 Länder sind viel- wie schnell wart ihr immer?

Viel Spaß bei der Planung!
Simon
Naja, auf 82 Länder kommt man schon mal. Es gibt solche wie San Marino, Singapur, Tuvalu oder Vanuatu, Liechtenstein oder Monaco, da braucht man nicht viel Zeit 😉 Ich habe sowieso das Gefühl, dass diese Zahl falsch rübergekommen ist, weil sich soviele darauf berufen. Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass meine Reiseerfahrung überhaupt nicht im südlichen Afrika liegt, sondern eher auf anderen Regionen der Welt.
Und auf mehr als 15 Jahre verteilt, sieht das dann auch schon nicht mehr so grob aus, wenn man bedenkt, dass da noch zwei Weltreisen à 9 und 5 Monate dabei waren 🙂
Also das geht von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen/Monaten.

Anyway, danke für deine Tipps. Danke allen sowieso für die Tipps. Man lernt immer am meisten von Leuten, die schon dort waren.
Themenstarter12 Beiträge · seit 201805. Juli 2018 · #12
suedbummler schrieb:Hey Namphil,


Wirkliche Tipps kann ich dir nicht geben, dafür war ich selbst nicht lange genug und oft genug dort. Solltet ihr an Botswana festhalten, was ich trotz allem gut verstehen könnte, würde ich jedoch Swakopmund als Erstes streichen. Dort braucht ihr eigentlich mindestens 2 Nächte und dann noch die Zeit die ihr dorthin braucht. Ich finde es zwar sehr nett dort, aber für mich kein absolutes Muss. Dann genießt lieber Botswana und den wunderschönen Caprivi.

Hast du denn schon genauere Vorstellungen eurer weiteren Route?

Viele Grüße
Naja, so wie's aussieht gibt es bald keine weitere Route mehr, wenn die ganze Zeit für Okavango, Chobe und Caprivi draufgeht 🙂

Also, wenn ich dich richtig verstanden habe: Moremi & Chobe > Etosha...
Können andere diesen Eindruck bestätigen?
257 Beiträge · seit 201606. Juli 2018 · #13
namphil schrieb:
suedbummler schrieb:Hey Namphil,


Wirkliche Tipps kann ich dir nicht geben, dafür war ich selbst nicht lange genug und oft genug dort. Solltet ihr an Botswana festhalten, was ich trotz allem gut verstehen könnte, würde ich jedoch Swakopmund als Erstes streichen. Dort braucht ihr eigentlich mindestens 2 Nächte und dann noch die Zeit die ihr dorthin braucht. Ich finde es zwar sehr nett dort, aber für mich kein absolutes Muss. Dann genießt lieber Botswana und den wunderschönen Caprivi.

Hast du denn schon genauere Vorstellungen eurer weiteren Route?

Viele Grüße
Naja, so wie's aussieht gibt es bald keine weitere Route mehr, wenn die ganze Zeit für Okavango, Chobe und Caprivi draufgeht 🙂

Also, wenn ich dich richtig verstanden habe: Moremi & Chobe > Etosha...
Können andere diesen Eindruck bestätigen?
Schau dir mal unsere Reiseplanung für August / September (-> Thread im Forum Botswana) an. Diese mit anderen zeitlichen Schwerpunkten (da ich davon ausgehe, dass ihr keine/ kaum noch CS im Moremi bekommen werdet) könnte klappen.
Knackpunkt wird die Verfügbarkeit der CS im Moremi.
Ich würde nicht selbst buchen (obwohl wir das für alle anderen Länder bisher getan haben). Wie schon geschrieben und auf Grund persönlicher Erfahrungen: Volker und Ute von Magic Vibes kann ich sehr empfehlen.

Viel Spaß
Simon

*************************

Ergänzung: Schau doch auch mal im 4x4 Forum von Südafrika
https://www.4x4community.co.za/forum/. Dort sind aktuell immer wieder ein paar Buchungen von privat bzw. Agenturen abzugeben. Wie seriös das ist kann ich nicht beurteilen.
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2018
26 Beiträge · seit 201606. Juli 2018 · #14
Hallo Namphil,
ich will mich in die Streckenplanung nicht unmittelbar einmischen, möchte mich aber der Einschätzung von Suedbummler sehr gerne anschließen. Wir waren im letzten Herbst 5 Wochen unterwegs, von Etosha kommend durch den Caprivi in Richtung Chobe und dann Moremi NP. Die Erlebnisse wurden immer intensiver und wir empfanden fast täglich eine Steigerung unserer Eindrücke. In Etosha gibt es ganz bestimmt tolle Momente. Wenn Du allerdings aus Botswana kommst, könnte Etosha am Ende der Tour eine kleine Enttäuschung werden. Aus meiner ganz persönlichen Sicht fällt Etosha deutlich gegen Caprivi, Chobe und Moremi zurück. Ich würde euch bei einer dreiwöchigen Tour eine Schwerpunktsetzung empfehlen. In der Tat Moremi & Chobe ( vielleicht mit Caprivi ) > Namibia mit Etosha
Herzliche Grüße
Uwe
Themenstarter12 Beiträge · seit 201809. Juli 2018 · #15
Besten Dank für eure Antworten. Inzwischen sind wir aufgrund der Empfehlungen hier soweit, dass wir wohl uns eher etwas mehr Zeit nehmen in Maun und Kasane und dafür den Etosha NP weglassen. Unsere Reisezeit können wir leider nicht verlängern, aber die Route optimieren liegt immer drin. 🙂

Tag 1: Ankunft in Windhoek mittags, Übernahme des Mietwagens, Fahrt bis ca. Gobabis, Angewöhnung an den Wagen, Strassen etc., Übernachtung in Gobabis
Tag 2: Fahrtag, frühmorgens los. Fahrt nach Maun. Übernachtung 1 in Maun
Tag 3: Maun - Rundflug übers Delta. Übernachtung 2 in Maun
Tag 4: Maun - Game Drive in den Moremi NP - ganztägig. Übernachtung 3 in Maun
Tag 5: Mokoro Fahrt im Okavango Delta. Übernachtung 4 in Maun
Tag 6: Fahrt nach Gweta - Übernachtung Gweta
Tag 7: Fahrt nach Kasane - Übernachtung 1 in Kasane
Tag 8: Kasane - Game Drive in den Chobe NP - ganztägig. Übernachtung 2 in Kasane
Tag 9: Kasane - Fahrt auf dem Chobe River - ganztägig. Übernachtung 3 in Kasane
Tag 10: Weiterfahrt Richtung Caprivi