und weiter geht’s. Wem es nicht zu heiss ist 😊 , bitte einsteigen. Ansonsten hat es Eisbeutel im Tiefgefrierer 🤪
Donnerstag, der 12. April
Es hatte in der Nacht wieder einmal heftig gewittert und geregnet, doch der Morgen strahlte uns freundlich lächelnd entgegen.
Zum Frühstück erwartete uns wieder ein reichhaltiges Buffet. Ernstens kultigen Speckeier wurden von der Küchenmannschaft mit grosser Freude zubereitet. Solche deftigen Esser hatte man gern.
Vorwurfvolle Blicke hingegen erntete mein Toast mit Konfi und Käse.
Britta fehlte am Tisch, denn die Farmerfamilie war von ihrer Reise zurück und sie musste sich um die Kinder kümmern. Dafür gesellte sich Chefin Karoline zu uns. Chef David musste sich nach einer kurzen Begrüssung um die Arbeitseinsätze der Mitarbeiter kümmern. Seinem düsteren Gesicht zufolge war offensichtlich währen seiner Abwesenheit nicht alles so optimal gelaufen.
Das heute Morgen endlich wieder funktionierte Wlan nutzte ich um der Familie wieder einmal ein Lebenszeichen zu whatsappen.
Das gab (für uns unverständlich) viele erleichterte Rückmeldungen und wir wurden virtuell abgeschmatzt, geknuddelt und mit guten Wünschen und Ermahnungen auf die weitere Reise geschickt.
Diese nahmen wir gegen halb Zehn in Angriff.
Auf der Weiterfahrt über die B8
sinnierten wir darüber, warum bei Kindern schneller gefahren werden durfte als im "normalen" Bereich.
wir sahen traditionelle Dörfer
modernistisches Wellblech
in Stein gemauerte Gotteshäuser
Bauruinen
Super Minimärkte
ländliche Gartenbeizen
und wurden von Nutzvieh eskortiert
Es war bereits nach zwölf und die Schüler der umliegenden Schulen machten sich auf ihren X- Kilometer langen Heimweg, ohne Velo oder Muttis Taxi!
In Rundu betankten wir noch das Auto, zupften 3000 NA$ aus dem ATM und kamen anschliessend
gegen fünfzehn Uhr in der
Shametu River Lodge
an.
Als absoluter Blickfang stand dieser üppige Blütenbaum am Weg
Wir durften uns auf CS8 einrichten
sie ist wunderbar gelegen, schattig und perfekt eingerichtet
das Küchenhäuschen mit Kalt- und Warmwasser
das Waschhäuschen
links WC, rechts Du + Lavabo getrennt, frische Badetücher inklusive!
also Luxus pur!
Wir richteten uns ein, stiessen mit einem (mit mehr) Gin (als) Tonic auf unser gut gewähltes Quartier an.
Dann grillten wir uns ein paar Pouletflügeli. Dazu gab's Tomaten-Gurkensalat. Ein guter Schluck Rotwein brachte uns dann genügende Bettschwere.
Am Freitagmorgen nach Kaffee und Müesli widmeten wir uns der Hausarbeit. Anschliessend gingen wir auf Camperkundigung.
Wir fanden eine schöne Terrasse
und ein nettes Planschbecken, in welchem allerdings nur die Bungalowmieter planschen durften.
Im Haupthaus war man dabei, die riesige Strohdachuntersicht gegen Ungeziefer zu imprägnieren. Auf dem hohen Dachgebälk turnten die Arbeiter natürlich ohne Sicherung herum. Unsere SUVA oder die DGUV hätten den Laden sofort dicht gemacht und die Betreiber schwer gebüsst.
Es stank fürchterlich, wie früher in Omas Kleiderkasten, nach Mottenkugeln.
Die Chefin brachte einen Kaffee und erzählte uns, dass im oberen Eck eine grosse Eule wohnt, diese aber wegen der Arbeiten erst mal das Weite gesucht hatte und sie hofft, dass sie später wieder zurück kommt.
Am Empfang hatten wir eine gute Wlan-Verbindung und konnten sogar ein paar Fotos nach Hause schicken.
Im Internet informierten wir uns kurz über das allgemeine und spezielle Weltgeschehen und fanden uns dann um 16.30 mit vier anderen Gästen zu einem Sundowner-Bootstripp ein.
Zuerst ging es zu den Stromschnellen, dann brauste der Skipper über den wie ein Riesensee anmutenden Kavango.
an den Bungalows der Lodge vorbei
Überall wässerten Hippos, welche uns aber nur oberflächlich zur Kenntnis nahmen
einige schliefen
und andere fanden es zum Gähnen langweilig.
Wir sahen wunderschöne Vögel
Bei den Spinten ging es immer schön der Reihe nach.jpg)
Die Sonne begann sich langsam zu verabschieden und präsentierte uns mit dem dramatischen Wolkenhimmel und dem ruhigen Kavango ein fabelhaftes Schauspiel.
Der Skipper liess uns dies allerdings abstinent bewundern. Wie sich herausstellte hatte er doch die dafür vorgesehene Kühlbox glatt vergessen.
Nun, dafür fiel der Tip auch nicht so üppig aus.
Mit einem deftigen Nachtessen (Eier, Speck und Bier) beendeten wir den Tag und gingen früh schlafen.
Unausgeschlafen standen wir am Samstagmorgen viertel vor sieben auf.
Die Einheimischen der umliegenden Dörfer befeierten das Wochenende mit lauter Discomusik. Das fanden die in der Gegend lebenden Hunde auch nicht so toll und verbellten diese stundenlang.
Bei wolkenlosen Himmel und angenehmen 25° machten wir uns auf, um den
zu inspizieren.
Wir wussten von Forumsberichten und Tante Google, dass in diesem einmal ein ehemaliger Militärstützpunkt der Südafrikanischen Truppen gewesen war.
Das konnte man an den Hinterlassenschaften, welche seit Jahrzehnten hier verrotteten gut erkennen.jpg)
Die Wege waren teilweise sehr tiefsandig
Uns begegneten ein paar
welche sich aber im Schweinsgalopp schnell davon machten, ein kamerascheues Kuduweibchen,
sowie schöne Vögel
wobei wir von diesem
heftig beschimpft wurden.
Diese warteten auf gestorbenen Ästen
auf totes Fleisch.
Viel mehr Tiere sahen wir aber nicht, geschweige denn Büffel!
In Divundu kauften wir noch ein paar Lebensmittel und tankten Diesel nach.
Zurück im Camp grillten wir uns ein feines Kudusteak, dazu gab es Bratkartoffeln mit Zwiebelsauce.
Anschliessend tranken wir an der Bar noch 2 Gläser Rotwein (jeder), hatten dort interessante Diskussionen (vornehmlich natürlich Ernst) mit einer tschechischen Reisegruppe über Tschechien und dessen Frühlingserwachen.
Halb Neun war es aber dann an der Zeit unser Schlafmanko auszugleichen.
Leider blieb das nur ein frommer Wunsch! Bis morgens um Sieben wurden wir wieder mit lauter Discomusik und Hundegebell zugedröhnt!
Nach einem heute etwas stärkeren Kaffee und einem Müesli packten wir unsere Sachen und machten uns auf in Richtung Grenze.
Beim Mahangu Game Park gab es noch einen Zwischenstopp.
Hier hatten wir das letzte Mal sehr wenig bis gar keine Sichtungen und wollten es noch mal wissen.
Am Eingang trafen wir auf ein älteres englisches Paar in einem relativ kleinen PW. Sie waren sich nicht sicher, ob dieses parktauglich sei. Die Rezeptionistin meinte aber nach einem prüfenden Blick, das ginge schon. Wir boten ihnen an, voraus zu fahren. Doch schon nach ein paar hundert Meter sah es dann so aus
und sie kehrten wieder um.
Das war ein weiser Entschluss, denn die Wege wurden nicht besser. Bei den meisten Schlammlöchern waren Umfahrungen gespurt, aber diese waren bereits ebenso fast unpassierbar und Ernstens fahrerisches Können wurde wieder einmal auf die Probe gestellt.
An einem grösseren Schlammloch sahen wir diesen Eli. Er hatte offensichtlich grössere Probleme. Eine grosse Wunde klaffte an seiner Seite
An einer dieser Schlammumfahrungen mussten wir ziemlich lange warten, bis sich diese
gemächlich verzogen hatten.
Eine Giraffe schaute tadelnd einem geschäftstüchtigen Impala zu
und diese Säbelantilope
liess sich geduldig die Maden weghacken.
An dieser Strassensperre ging's dann auch lange nicht mehr weiter
weil einer dringend ein Passbild brauchte
und schlussendlich erwischten wir doch noch ein paar Büffel
Dann wurde es langsam Zeit, uns auf den Weg Richtung Botswana zu machen.
Von affigen Aktionen und vampirischen Überfällen bei Drotsky's werde ich euch aber erst das nächste Mal erzählen.
Bis dahin haben wir hoffentlich wieder etwas kühlere Köpfe
Donnerstag, der 12. April
Es hatte in der Nacht wieder einmal heftig gewittert und geregnet, doch der Morgen strahlte uns freundlich lächelnd entgegen.
Zum Frühstück erwartete uns wieder ein reichhaltiges Buffet. Ernstens kultigen Speckeier wurden von der Küchenmannschaft mit grosser Freude zubereitet. Solche deftigen Esser hatte man gern.
Vorwurfvolle Blicke hingegen erntete mein Toast mit Konfi und Käse.
Britta fehlte am Tisch, denn die Farmerfamilie war von ihrer Reise zurück und sie musste sich um die Kinder kümmern. Dafür gesellte sich Chefin Karoline zu uns. Chef David musste sich nach einer kurzen Begrüssung um die Arbeitseinsätze der Mitarbeiter kümmern. Seinem düsteren Gesicht zufolge war offensichtlich währen seiner Abwesenheit nicht alles so optimal gelaufen.
Das heute Morgen endlich wieder funktionierte Wlan nutzte ich um der Familie wieder einmal ein Lebenszeichen zu whatsappen.
Das gab (für uns unverständlich) viele erleichterte Rückmeldungen und wir wurden virtuell abgeschmatzt, geknuddelt und mit guten Wünschen und Ermahnungen auf die weitere Reise geschickt.
Diese nahmen wir gegen halb Zehn in Angriff.
Auf der Weiterfahrt über die B8
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Wir richteten uns ein, stiessen mit einem (mit mehr) Gin (als) Tonic auf unser gut gewähltes Quartier an.
Dann grillten wir uns ein paar Pouletflügeli. Dazu gab's Tomaten-Gurkensalat. Ein guter Schluck Rotwein brachte uns dann genügende Bettschwere.
Am Freitagmorgen nach Kaffee und Müesli widmeten wir uns der Hausarbeit. Anschliessend gingen wir auf Camperkundigung.
Wir fanden eine schöne Terrasse
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Es stank fürchterlich, wie früher in Omas Kleiderkasten, nach Mottenkugeln.
Die Chefin brachte einen Kaffee und erzählte uns, dass im oberen Eck eine grosse Eule wohnt, diese aber wegen der Arbeiten erst mal das Weite gesucht hatte und sie hofft, dass sie später wieder zurück kommt.
Am Empfang hatten wir eine gute Wlan-Verbindung und konnten sogar ein paar Fotos nach Hause schicken.
Im Internet informierten wir uns kurz über das allgemeine und spezielle Weltgeschehen und fanden uns dann um 16.30 mit vier anderen Gästen zu einem Sundowner-Bootstripp ein.
Zuerst ging es zu den Stromschnellen, dann brauste der Skipper über den wie ein Riesensee anmutenden Kavango.
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Nun, dafür fiel der Tip auch nicht so üppig aus.
Mit einem deftigen Nachtessen (Eier, Speck und Bier) beendeten wir den Tag und gingen früh schlafen.
Unausgeschlafen standen wir am Samstagmorgen viertel vor sieben auf.
Die Einheimischen der umliegenden Dörfer befeierten das Wochenende mit lauter Discomusik. Das fanden die in der Gegend lebenden Hunde auch nicht so toll und verbellten diese stundenlang.
Bei wolkenlosen Himmel und angenehmen 25° machten wir uns auf, um den
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Wir wussten von Forumsberichten und Tante Google, dass in diesem einmal ein ehemaliger Militärstützpunkt der Südafrikanischen Truppen gewesen war.
Das konnte man an den Hinterlassenschaften, welche seit Jahrzehnten hier verrotteten gut erkennen
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Uns begegneten ein paar
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In Divundu kauften wir noch ein paar Lebensmittel und tankten Diesel nach.
Zurück im Camp grillten wir uns ein feines Kudusteak, dazu gab es Bratkartoffeln mit Zwiebelsauce.
Anschliessend tranken wir an der Bar noch 2 Gläser Rotwein (jeder), hatten dort interessante Diskussionen (vornehmlich natürlich Ernst) mit einer tschechischen Reisegruppe über Tschechien und dessen Frühlingserwachen.
Halb Neun war es aber dann an der Zeit unser Schlafmanko auszugleichen.
Leider blieb das nur ein frommer Wunsch! Bis morgens um Sieben wurden wir wieder mit lauter Discomusik und Hundegebell zugedröhnt!
Nach einem heute etwas stärkeren Kaffee und einem Müesli packten wir unsere Sachen und machten uns auf in Richtung Grenze.
Beim Mahangu Game Park gab es noch einen Zwischenstopp.
Hier hatten wir das letzte Mal sehr wenig bis gar keine Sichtungen und wollten es noch mal wissen.
Am Eingang trafen wir auf ein älteres englisches Paar in einem relativ kleinen PW. Sie waren sich nicht sicher, ob dieses parktauglich sei. Die Rezeptionistin meinte aber nach einem prüfenden Blick, das ginge schon. Wir boten ihnen an, voraus zu fahren. Doch schon nach ein paar hundert Meter sah es dann so aus
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Das war ein weiser Entschluss, denn die Wege wurden nicht besser. Bei den meisten Schlammlöchern waren Umfahrungen gespurt, aber diese waren bereits ebenso fast unpassierbar und Ernstens fahrerisches Können wurde wieder einmal auf die Probe gestellt.
An einem grösseren Schlammloch sahen wir diesen Eli. Er hatte offensichtlich grössere Probleme. Eine grosse Wunde klaffte an seiner Seite
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Bis dahin haben wir hoffentlich wieder etwas kühlere Köpfe
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
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