Süd,Süd ... Richtersveld - Zäune,Wüste,Wasser

Reisebericht 87 Antworten · 21,9k Aufrufe · gestartet 21. Mai 2018 von take-off
1'409 Beiträge · seit 201028. Mai 2018 · #21
Hallo Dagmar,

wenn ich Deine Bilder sehe, dann muss ich unbedingt nochmals in den Richtersveld. So toll. Wir hatten in De Hoop leider nur eine Nacht, was sich im Nachhinein jedoch als Glück erwiesen hat. Wir haben voll das Osterwochenende erwischt und entsprechend gings dort zu wie in Rimini auf dem Campingplatz 😄 Entsprechend waren die Ablutions auch in einem Zustand.... 🤢
Tatasberg, wo wir die folgenden 2 Nächte verbracht haben, hatten wir dann für uns alleine.

Und Ihr scheint auch Glück mit dem Fährmann gehabt zu haben. Bei uns hat er sein Schläfchen absolviert und hatte keinen Bock, uns zu holen. Obwohl die Kollegin von der Parkverwaltung mehrfach darauf hingewiesen hat, dass drüben ein Auto steht und hupt 😠 Über eine Stunde in der knallen Hitze...but tia 😄 Wir kommen trotzdem wieder.

Freue mich auf die Fortsetzung.
LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
4'382 Beiträge · seit 201529. Mai 2018 · #22
Guten Morgen, Dagmar
vielleicht hast Du mich keuchen gehört, aber jetzt habe ich aufgeholt und kühle mich im Oranje ab...
Schon beim Lesen kann man die Stille genießen... 😉
Viele Grüße Friederike
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Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201229. Mai 2018 · #23
Guten Morgen Ihr Lieben,
ich bin heute wie seit 1 Woche um 6.00 Uhr aufgestanden, habe mich auf den Tag eingestimmt, bin 1/2 Std. gejogg und habe schon die wichtigsten Punkte für den Tag abgearbeitet. Ein großartiges Gefühl. (Falls es jemanden interessiert --- die Zauberformel heißt Miracle Morning von Hal Elrod)
Nun habe ich auch Zeit, miich 1/2 Std. dem Forum und meinem Reisebericht zu widmen.

@ fleur
Wir haben voll das Osterwochenende erwischt und entsprechend gings dort zu wie in Rimini auf dem Campingplatz
Das ist ja entsetzlich in solch einer wundervollen Umgebung.
Und Ihr scheint auch Glück mit dem Fährmann gehabt zu haben. Bei uns hat er sein Schläfchen absolviert und hatte keinen Bock, uns zu holen. Obwohl die Kollegin von der Parkverwaltung mehrfach darauf hingewiesen hat, dass drüben ein Auto steht und hupt 😠 Über eine Stunde in der knallen Hitze...but tia 😄 Wir kommen trotzdem wieder.
Naja, 10 Minuten hat er uns auch stehen lassen --- und wie du sagst --- auch das Richtersveld macht süchtig und ist definitiv ein Platz zum Wiederhinfahren.

@ CuF
Liebe Friedricke, ich habe deinen Bericht aus Zeitmangel (aber das ändert sich ja jetzt dank Miracle Morning) nur quer gelesen.
Ich gebe dir Recht, viele Plätze in Namibia sind auch für unseren Geschmack "überfüllt" --- doch es gibt sie noch die ruhigen, schönen, wundervolle und einsame Plätze.
Schön dass du dir die Zeit nimmst mitzufahren.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201229. Mai 2018 · #24
04.03.2018 Kookerboomkloof

Das Richtersveld ist so ganz nach unserem Geschmack. Einsam, holprig, wunderschön.
So etwas wie das „Kaokoveld Südafrikas“
Für die 44 Km von de Hoop bis Kookerboomkloof haben wir fast 4 Std. gebraucht. Nicht weil die Strecke so anspruchsvoll ist, sondern weil die Landschaft so einmalig schön ist. Allerdings nur geeignet ür Menschen, die viel NICHTS lieben.

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Die Pad zwischen De Hoop und der Campsite Richtersberg ist teilweise tiefsandig und teilweise steinig. Auch diese Campsite liegt sehr schön.
Es ist offener und nicht so stark mit Schilf bewachsen wie de Hoop.

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Von Richtersberg aus führt unser Weg durch einsames Gelände. Immer wieder halten wir an, um die Aussicht zu genießen. Es ist einfach fantastisch.

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In Kookerboomkloof sind wir alleine !!
Wir entscheiden uns für die Campsite Nr. 1

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Hier gibt es kein Wasser, keine Ablutions, keine Elektrizität … hier ist totale Einsamkeit in wundervoller Landschaft.
Jede Campsite hat ein Steinhäuschen, wunderschön in die Natur integriert.

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(Ein bisschen ist es wie bei Fred Feuerstein und Barnie Geröllheimer … Wilmaaa!!! - ach ja, das kennen ja nur noch die etwas „älteren“ unter uns)

Für solche wundervollen Plätze, irgendwo im nirgendwo, zahlen wir gerne.

Absolute Stille, ein wunderschöner Sternenhimmel, Weite wohin das Auge blickt und das Gefühl, die einzigen Menschen hier auf dem Planeten zu sein.
Für uns ein magischer, wundervoller Ort.

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Gefahrene km: 44
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zuletzt bearbeitet 29. Mai 2018
4'382 Beiträge · seit 201529. Mai 2018 · #25
Liebe Dagmar,
"Miracle Morning" heißt bei mir senile Bettflucht... 😛
Gruß Friederike
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3'383 Beiträge · seit 200929. Mai 2018 · #26
Hallo Dagmar,

per Zufall entdeckt, Dein Reisebericht ist wie immer vom FEINSTEN !!!

Schöne Bilder, schöne Landschaften und - ja, wir kennen die Schleife "unten rum" über Außenkehr am Oranje entlang. Selten haben wir eine soooooo schöne Landschaft gesehen. Leider sind wir nur durchgefahren, da wir vom FRC nach Klein Aus Vista gefahren sind. Diese Strecke kann man nur jedem empfehlen. Und noch schöner ist es wohl, wenn man dort sein Nachtlager aufschlagen kann.

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
463 Beiträge · seit 201530. Mai 2018 · #27
Hallo,

Vielen Dank für den schönen Bericht. Wir waren im Richtersveld anfangs April, zwei Nächte Richtersberg und eine Nacht Kokerboomskluf. Wir fanden den Park sehr schön und würden auch wieder dorthin fahren. Da es ein Paar Tage vorher geregnet hat, hatte es sogar etliche Blumen. Es ist wunderschön wenn man sieht wie die Wüste auflebt.

V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2018
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #28
@bayern schorsch
Herzlich Willkommen bei unserer Süd-Tour

@Tidou
Da es ein Paar Tage vorher geregnet hat, hatte es sogar etliche Blumen. Es ist wunderschön wenn man sieht wie die Wüste auflebt.
Die hatten wir im März leider nicht, bis ganz, ganz selten. Ein Grund mehr das Richtersveld nocheinmal zu besuchen 😎

Liebe Grüße
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Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #29

05.03.2018 Wieder zurück nach de Hoop


Wehmütig verlassen wir Kookerboomkloof.
Ein paar letzte Fotos.

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Und NEIN, wir trinken nicht schon morgens um 7.00 Uhr Savanna. Die beiden Flaschen gaben nur ein schönes Motiv ab.
Springbokvlakte

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Lonely Grave

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Die Landschaft lädt immer wieder zum Anhalten und Wandern ein, auch wenn das Thermometer 39°C zeigt.
Teilweise ist es sehr tiefsandig, teilweise steinig.

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Wir wählen den Weg über den Domorogh Pass.
Erst fahren wir bis zur Hälfte hoch, dann gehen wir die weitere Strecke erst mal zu Fuß ab.
ICH wäre hier nicht hochgefahren. Doch Jürgen meint, dass dies kein Problem sei.
So ziehe ich es vor zu Fuß zu gehen und das Ganze zu fotografieren. Von oben betrachtet sieht es auch gar nicht so schlimm aus. Doch ist das letzte Stück sehr steil.

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Oben angekommen erreichen wir eine landschaftlich wunderschöne Hochebene.

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Zurück am Oranje.
Der anscheinend sehr geehrte Platz am „Schwimmbad“ ist wieder als einziger besetzt. Diesmal fahren wir über die Kuppe Richtung Richtersberg und gelangen zum hinteren letzten Abschnitt der Campsite de Hoop. Dieser Platz ist fantastisch. Hier kann man schwimmen und die Aussicht ist einfach unbeschreiblich.

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Ein paar Vögel gesellen sich rund um unseren Tisch, in der Hoffnung ein paar Krümel unseres Brotes zu erhaschen.

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Wir verbringen den Rest-Nachmittag mit schwimmen, fotografieren und faulenzen.

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Gefahrene Km: 96
Benötigte Zeit: 5 Stunden
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zuletzt bearbeitet 31. Mai 2018
309 Beiträge · seit 200931. Mai 2018 · #30
Hallo Dagmar,
beim lesen des letzten Abschnittes, werden traumatische Erinnerungen wieder wach, denn auf dem schlimmsten Teil, des Domorogh Passes musste ich anhalten und ganz alleine das linke, total platte Hinterrad wechseln!!! Wie ich das allein geschafft habe, weiß ich bis heute nicht. Der erste Platten in 13. Urlaubsfahrten durch Namibia, Botswana und Südafrika. Hast du vielleicht ein Foto von dem Pass? Nach dem Reifenwechsel habe ich ans fotografieren nicht mehr denken können. Ich war froh, als ich heil wieder in De Hoop zurück war.
Klasse Bericht und tolle Bilder.
Vielen Dank und
liebe Grüße Paula
1'412 Beiträge · seit 201331. Mai 2018 · #31
Was für wundervolle Landschaften. Und natürlich tolle Bilder davon.
Da bin ich gerne dabe 🙂 i.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #32
@Paula
Ich bewundere schon lange deinen Mut alleine zu fahren.
werden traumatische Erinnerungen wieder wach, denn auf dem schlimmsten Teil, des Domorogh Passes musste ich anhalten und ganz alleine das linke, total platte Hinterrad wechseln!!!
Ein Alptraum - ich wollte noch nicht einmal neben Jürgen sitzen.
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87 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #33
Hallo Dagmar,
vielen Dank für deinen tollen Bericht. Anfang Januar wollen wir auch in den Richtersveld Park. Da macht dein Bericht erst recht Freude! Jetzt noch eine Frage: weißt du, ob man die Campsites auch bei der Parkverwaltung buchen kann?
Ich lese gerne weiter mit!
Viele Grüße Ulrike
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #34
@hillux
Danke, dass dir der Bericht gefällt.
Das Richtersveld ist fantastisch schön, darauf könnt ihr euch freuen.
Wir hatten die Stellplätze über sanparks im Voraus gebucht.
Ich weiß nun nicht, wie stark die Nachfrage im Januar ist. Wenn keine freien Plätze mehr vorhanden sind, kann man nicht in den Park einreisen. Der erste Schritt ist die Parkverwaltung. Mit der Voucher von dort geht ies dann zur Immigration Südafrika. Ich denke, wenn der Park nicht ausgebucht ist, dürfte es kein Problem sein. Dies ist nur meine bescheidene Meinung dazu. Die Buchungsssituation kannst du ja unter https://www.sanparks.org/parks/richtersveld/tourism/availability.php nachschauen.
Liebe Grüße
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87 Beiträge · seit 201231. Mai 2018 · #35
Vielen Dank für deine Infos. Werden schauen, dass wir nach den Ferien der Südafrikaner in den Park kommen.
Viele Grüße an dich
705 Beiträge · seit 201401. Juni 2018 · #36
take-off schrieb:Wir nehmen also die D608 (einige sprechen von der 2. Traumstraße Namibias) durch die kleinen Karas Berge.
Von Norden kommend sind die ersten 2/3 dieser Strecke traumhaft schön. Das Thermometer zeigt inzwischen 39°C und die Sonne steht hoch. Keine gute Zeit, um Bilder zu machen.
Von der habe ich bisher nichts gehört. Aber sie tönt noch interessant. Wieviel länger geht das vom Keetmanshoop aus als über die 'normale' Route?

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
274 Beiträge · seit 201701. Juni 2018 · #37
Moin,
die D608 bin ich im Februar gefahren (Motorrad), ist eine tolle Strecke. Den Zeitunterschied kenne ich nicht, die Straße war aber gut zu fahren.
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Juni 2018 · #38
Hallo zusammen,
es freut mich, dass doch einige von euch auf einer "ganz normalen Route" mitfahren.

@felix
Ich füge mal ein Bild der Strecke bei. Laut T4A sind es 4 Std. 16

Unbenannt.JPG


Für die "normale Strecke" übe die B4 / C12 sind es laut T4A 2 Std. 47.
Das heißt, es sind etwa 1,5 Std. "Umweg" oder mehr, wenn du wie wir andauernd anhälst.
Aber es lohnt sich definitiv, wie auch HartmutBremen es geschrieben hat.

Liebe Grüße
Dagmar
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zuletzt bearbeitet 01. Juni 2018
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201202. Juni 2018 · #39
06.03.2018 Von de Hoop nach Klein Aus Vista

Gegen 9.00 Uhr brechen wir auf.
Wir verlassen unser neu gefundenes Paradies. Über den Akkedis Pass und den Halfman Pass nehmen wir die kürzeste Strecke nach Sendlingsdrift.
Hier und da halten wir an, um diese geniale Landschaft nochmals tief in uns zu verankern.

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Die Ausreise, diesmal alles in umgekehrter Reihenfolge geht zügig.

Wir fahren die C13 Richtung Rosh Pinah, wo wir nochmals unsere Vorräte auffüllen und dann weiter bis Klein Aus Vista.
Die Erwartungshaltung und die Vorfreude sind groß. Was haben wir schon an Lobgesängen gehört.
Deswegen hatten wir auch gleich für 2 Nächte gebucht.

Soweit so gut.
Der Empfang dort war – sagen wir mal wohlwollend unterdurchschnittlich.
Wenig bis keine Erklärungen bzw. Aktivtätsangebote.
Gut, dass ich mir die Wanderungen schon zu Hause ausgedruckt hatte.
Es wurde uns der Weg zu Campsite erklärt.
Dort angekommen, wussten wir sofort, dass wir hier keine 2 Nächte bleiben wollen.
Vielleicht war es, weil wir aus dem NICHTS des Richtersveld kamen, aus dieser Einsamkeit und Ruhe.
Hier fanden wir eine Campsite vor, wie wir sie nicht mögen. In unseren Augen lieblos in die Landschaft gesetzt, nach unserem Geschmack viel zu eng zusammen liegend und nur durch eine Sichtwand getrennt.
Sind wir einsamkeitsverwöhnt? - Scheint so.
Hier in Afrika suchen wir Ruhe und schöne Landschaft, suchen wir die Stille der Nacht und das Gefühl alleine auf dieser wunderbaren Welt zu sein.
Mit Sicherheit kann Klein Aus Vista nichts dafür --- für uns war es nicht der richtige Platz.

Trotz dieser Enttäuschung brechen wir am späten Nachmittag auf, um den Mountain Trail zu wandern.

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Das Ende dieser Strecke ist sehr anstrengend. Der Mountain Trail geht über einen Bergkamm. Oben angekommen hat man einen tollen Ausblick. Doch insbesondere der Abstieg hat es in und ich bin froh wieder unten zu sein.

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Zurück auf de Campsite richten wir uns so gut wie möglich „gemütlich“ ein und gehen früh schlafen.
Wir beschließen schon morgen nach Lüderitz zu fahren.
Sollten wir dort keine Campmöglichkeit finden, könnten wir ja immer noch zurückkehren.
Gefahrene Km: 259
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zuletzt bearbeitet 02. Juni 2018
705 Beiträge · seit 201402. Juni 2018 · #40
take-off schrieb:@felix
Ich füge mal ein Bild der Strecke bei. Laut T4A sind es 4 Std. 16
Danke, ich habe jetzt auf T4A und Google auch alles gefunden.
take-off schrieb:Das heißt, es sind etwa 1,5 Std. "Umweg" oder mehr, wenn du wie wir andauernd anhälst.
Aber es lohnt sich definitiv, wie auch HartmutBremen es geschrieben hat.
Unser 'Problem' ist etwa, dass wir von Mata MAta kommen und so schon lange fahren. Wir werden wohl vor Ort entschieden.
Eine andere Variante wäre auch, den Umweg am nächsten Tag auf dem Weg von Hobas nach Klein Aus Vista zu fahren. Dort haben wir auch 2 Tage gebucht. Ich hoffe es gefällt uns besser ...

Felix
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