Prolog:
So viel gehört über Namibia, die grandiose Landschaft, die Tiere im Etosha, Hummeldumm, da wollen wir auch hin.
Diesmal mit dem Camper, ist ja so easy mit dem Dachzelt; besser gesagt mit zwei Dachzelten, weil wir nicht gerne im Gedrängel schlafen. Bei 1,40 Meter Liegefläche zu zweit hätte bei uns ohnehin nur einer den Urlaub überlebt....
Obwohl: Eine, wenn auch viel jüngere, Kollegin war nach uns mit ihrer neuen Liebe mit nur einem Dachzelt unterwegs, fand es sehr kuschelig und was soll ich sagen: Im Mai geht sie in Mutterschutz 😎
Geplant war die Ankunft in Windhoek, logisch, dann runter in den Süden zum Fish River Canyon und dann über Swakopmund und den Etosha in den Norden bis zu den Epupa-Falls. Bei einer Reisezeit von vier Wochen wohl gut machbar. So weit der Plan.
Als brave Touristen haben wir alles vorgebucht und teils auch schon gezahlt.
Bei der Wahl der Fluglinie haben wir uns für den Direktflug mit Air Namibia entschieden, da müssen wir zwar von Dortmund nach Frankfurt anreisen und werden nicht, wie bei unserer Lieblingsairline Emirates in unserer Buchungsklasse, mit der Linousine abgeholt und nach Düsseldorf gefahren. Aber wir sparen etliche Flugstunden und werden nicht mitten in der Nacht in Dubai aus dem Flieger gekippt. Das hatten wir bei der Anreise nach Südafrika und es war trotz toller Kabinenausstattung und super Lounge einfach nur nervig.
Anreise und Ankunft (30.04../02.05.2017)
Die Fahrt zum Flughafen war unspektakulär. Wir sind mit dem Auto gefahren, weil wir auf den Zug zum Flug keine wirkliche Lust hatten. Das haben wir einmal gemacht, als wir von Frankfurt aus nach Australien geflogen sind. Auf eine Wiederholung und eine völlig überfüllte und lärmige 1. Klasse können wir für den Rest unseres Lebens verzichten, zumal Air Namibia ohnehin nur Tickets 2. Klasse anbietet. Da fahren wir lieber mit dem Auto, da haben wir unsere Ruhe. Einen Parkplatz haben wir zu einem recht günstigen Preis inklusive Transfer angemietet, hat wunderbar geklappt.
Auf der Langstrecke fliegen wir immer Business-Class, das mehr an Komfort wie sehr viel Platz, kein Gebalge um die Armlehnen, ein Bett, Essen auf Geschirr und Tischtuch statt Plastiktablett ist uns den Aufpreis wert. Bei Air Namibia haben wir uns außer einem richtigen Bett nicht viel versprochen, aber das Essen war lecker, der Film "hidden figures", der von schwarzen Mathematikerinnen im NASA-Projekt in den USA handelt , interessant und mal was anderes als der übliche mainstream. Die Crew sehr nett und zuvorkommend, es gab sogar den obligatorischen Begrüßungsdrink vor dem Start und statt der Nüsse wurde Billtong serviert. Prima, da sind wir nicht in die Versuchung geraten, womöglich Billtong irgendwo zu kaufen. Die Lounge in Frankfurt am Flughafen war allerdings diese Lumpensammlerlounge silver sky oder so ähnlich, nicht die von Ethiad, auf die wir uns eigentlich gefreut haben.
Die Landung war pünktlich und die Einreise schnell erledigt. Gegen mürrische Grenzbeamte hilft erfahrungsgemäß ein breites Lächeln nebst fröhlichem „how are you“; das klappt sogar am frühen Morgen. Ein bißchen small talk, wie sehr wir uns darauf freuen, Namibia zu erleben, und schon wurde zurück gelächelt und wir hatten unsere Stempel im Paß 🙂 .
Wer gefehlt hat, war unser Fahrer, der uns zur Pension Steiner bringen sollte, wie es mit dem Vermieter, der Safari Car Rental ausgemacht war. So standen wir etwas verloren herum, versuchten vergeblich, dem Geldautomaten etwas Bargeld zu entlocken (wie wir später festgestellt haben, haben wir das verflixte Ding falsch bedient. Einmal die falsche Taste gedrückt und man steht da mit blödem Gesicht und ohne Barschaft. Ist uns noch öfter passiert bis wir irgendwann aufgeklärt wurden, was wir eingeben müssen. Vorher haben wir immer geglaubt, der Geldautomat sei leer 😗 ). Immerhin konnte ich nach dem langen Flug eine Handvoll Zigaretten rauchen und dem Tun und Treiben am doch recht überschaubaren Airport zuschauen.
Der Fahrer kam dann irgendwann doch, weil die Autovermietung aber erst um 9:00 Uhr die Tore öffnet, ist er erst mal auf einen Kaffee und / oder zu einem Schwatz mit seinen Fahrerkollegen verschwunden. Zu gegebener Zeit ist ein anderes Paar ist mit uns zum Vermietbüro gefahren und wir wurden dann weiter nach Windhoek gebracht.
In der Pension Steiner wurden wir freundlich empfangen und haben den wunderschönen, schattigen und liebevoll gepflegten Garten mitten in Windhoek bewundert. Das Zimmer war in Ordnung, für eine Tasse Kaffee vom Frühstücksbuffet wurde allerdings der Preis für ein komplettes Frühstück berechnet. Na meinethalben, man soll auch geben können....
Den Rest des Tages haben wir im Garten der Pension gedöst und relaxt und uns abends per Taxi zu Joes Bierhaus fahren lassen. Über den Laden kann man sicher geteilter Meinung sein, uns hat es in dem originellen Ambiente, wo es viel zu entdecken gibt, ausgezeichnet gefallen. Wir haben uns an eine der Theken gesetzt und uns zwei leckere Oryx-Jägerschnitzel (Hamburger kommen später – keine Bange) als counter-meal und einen trinkbaren Weißwein schmecken lassen.
02.05.2017:
Wie vereinbart wurden wir von einem Fahrer von Safari Car Rental abgeholt und zum Vermietungsgelände gebracht. Der erste Kontakt mit der Bürokraft dort war nett und deutschsprachig.
Der gebuchte Hilux stand mit zwei Dachzelten bereit, es kann losgehen mit der Fahrzeugübergabe:
Uns wurde erst mal von einem der Mechaniker (nun auf englisch) erklärt, wie das Dachzelt bzw. die Dachzelte auf- und abgebaut werden. Uns schwante bereits bei der Demonstration Unheil. Wir stehen damit sicher allein auf weiter Flur, aber diese Dachzelte (jedenfalls das Modell, das wir hatten), hat der Teufel persönlich konstruiert. Nur das personifizierte Böse kann sich so was ausgedacht haben.... Das steht zu unserer Überzeugung unumrückbar fest.
Zunächst blieb es bei der vagen Ahnung und nach Inspektion der Campingausstattung, der Reifen, peniblem Notieren aller möglicher Kratzer und Dellen, dem festziehen von zwei losen Schrauben (Mattes hat in der Beziehung Adleraugen), dem finalen Austausch des Navis (wir hatten unseren eigenen Garmin mit) ging es erst mal zurück nach Windhoek und zum Einkaufen in der Mall. Die üblichen Produkte für Selbstversorger wurden angeschafft, allerdings kein Wildfleisch (wir mögen nicht grillen oder braiien) und ganz bestimmt kein Billtong. Einmal im Leben muß man das Zeug wohl mal gegessen haben, aber das haben wir schon im Flieger erledigt. Ach ja, bei gedachten Kauf von Paprikapulver ist mir ein fataler Fehler unterlaufen, wie wir kurze Zeit später feststellen mußten.... 🤩
Beim Einräumen der Einkäufe hat Mattes festgestellt, daß sich die hintere Klappe des Canopy nicht abschließen ließ, weil die Verriegelungslasche abgerissen war. Also mit dickem Hals zurück zu Safari Car, wo die nette Bürokraft Mattes wieder runtergepegelt und der Mechaniker das Problem gelöst hat.
Zurück in der Pension Steiner konnte das Fahrzeug sicher untergestellt werden, wir haben im Garten rumgelümmelt und uns ein bißchen in der Stadt umgesehen. Na ja, wir sind die Independence Avenue runter gelaufen und in einem Cafe am Tiergarten (ohne Tiere) auf ein Windhoek Lager vor Anker gegangen. Auf eine Stadtrundfahrt mit den üblichen Verdächtigen wie den Tintenpalast und die Heinitzburg hatten wir keine Lust.
Abends dann wieder zu Joes Bierhaus, um eine neue Tradition zu begründen (wir fliegen am 24.04.2018 wieder nach Namibia und können die Tradition fortsetzen. Ein bißchen was Konstantes muß man doch haben) , Nun haben wir doch Hamburger gegessen, allerdings laut Karte mit einer Garnele??? oben drauf, die haben wir bei der Bestellung abbestellt. Und damit endet Tag 2 der Reise; Fotos haben wir keine gemacht, wir wollten erst mal ankommen.
Yanjep
So viel gehört über Namibia, die grandiose Landschaft, die Tiere im Etosha, Hummeldumm, da wollen wir auch hin.
Diesmal mit dem Camper, ist ja so easy mit dem Dachzelt; besser gesagt mit zwei Dachzelten, weil wir nicht gerne im Gedrängel schlafen. Bei 1,40 Meter Liegefläche zu zweit hätte bei uns ohnehin nur einer den Urlaub überlebt....
Obwohl: Eine, wenn auch viel jüngere, Kollegin war nach uns mit ihrer neuen Liebe mit nur einem Dachzelt unterwegs, fand es sehr kuschelig und was soll ich sagen: Im Mai geht sie in Mutterschutz 😎
Geplant war die Ankunft in Windhoek, logisch, dann runter in den Süden zum Fish River Canyon und dann über Swakopmund und den Etosha in den Norden bis zu den Epupa-Falls. Bei einer Reisezeit von vier Wochen wohl gut machbar. So weit der Plan.
Als brave Touristen haben wir alles vorgebucht und teils auch schon gezahlt.
Bei der Wahl der Fluglinie haben wir uns für den Direktflug mit Air Namibia entschieden, da müssen wir zwar von Dortmund nach Frankfurt anreisen und werden nicht, wie bei unserer Lieblingsairline Emirates in unserer Buchungsklasse, mit der Linousine abgeholt und nach Düsseldorf gefahren. Aber wir sparen etliche Flugstunden und werden nicht mitten in der Nacht in Dubai aus dem Flieger gekippt. Das hatten wir bei der Anreise nach Südafrika und es war trotz toller Kabinenausstattung und super Lounge einfach nur nervig.
Anreise und Ankunft (30.04../02.05.2017)
Die Fahrt zum Flughafen war unspektakulär. Wir sind mit dem Auto gefahren, weil wir auf den Zug zum Flug keine wirkliche Lust hatten. Das haben wir einmal gemacht, als wir von Frankfurt aus nach Australien geflogen sind. Auf eine Wiederholung und eine völlig überfüllte und lärmige 1. Klasse können wir für den Rest unseres Lebens verzichten, zumal Air Namibia ohnehin nur Tickets 2. Klasse anbietet. Da fahren wir lieber mit dem Auto, da haben wir unsere Ruhe. Einen Parkplatz haben wir zu einem recht günstigen Preis inklusive Transfer angemietet, hat wunderbar geklappt.
Auf der Langstrecke fliegen wir immer Business-Class, das mehr an Komfort wie sehr viel Platz, kein Gebalge um die Armlehnen, ein Bett, Essen auf Geschirr und Tischtuch statt Plastiktablett ist uns den Aufpreis wert. Bei Air Namibia haben wir uns außer einem richtigen Bett nicht viel versprochen, aber das Essen war lecker, der Film "hidden figures", der von schwarzen Mathematikerinnen im NASA-Projekt in den USA handelt , interessant und mal was anderes als der übliche mainstream. Die Crew sehr nett und zuvorkommend, es gab sogar den obligatorischen Begrüßungsdrink vor dem Start und statt der Nüsse wurde Billtong serviert. Prima, da sind wir nicht in die Versuchung geraten, womöglich Billtong irgendwo zu kaufen. Die Lounge in Frankfurt am Flughafen war allerdings diese Lumpensammlerlounge silver sky oder so ähnlich, nicht die von Ethiad, auf die wir uns eigentlich gefreut haben.
Die Landung war pünktlich und die Einreise schnell erledigt. Gegen mürrische Grenzbeamte hilft erfahrungsgemäß ein breites Lächeln nebst fröhlichem „how are you“; das klappt sogar am frühen Morgen. Ein bißchen small talk, wie sehr wir uns darauf freuen, Namibia zu erleben, und schon wurde zurück gelächelt und wir hatten unsere Stempel im Paß 🙂 .
Wer gefehlt hat, war unser Fahrer, der uns zur Pension Steiner bringen sollte, wie es mit dem Vermieter, der Safari Car Rental ausgemacht war. So standen wir etwas verloren herum, versuchten vergeblich, dem Geldautomaten etwas Bargeld zu entlocken (wie wir später festgestellt haben, haben wir das verflixte Ding falsch bedient. Einmal die falsche Taste gedrückt und man steht da mit blödem Gesicht und ohne Barschaft. Ist uns noch öfter passiert bis wir irgendwann aufgeklärt wurden, was wir eingeben müssen. Vorher haben wir immer geglaubt, der Geldautomat sei leer 😗 ). Immerhin konnte ich nach dem langen Flug eine Handvoll Zigaretten rauchen und dem Tun und Treiben am doch recht überschaubaren Airport zuschauen.
Der Fahrer kam dann irgendwann doch, weil die Autovermietung aber erst um 9:00 Uhr die Tore öffnet, ist er erst mal auf einen Kaffee und / oder zu einem Schwatz mit seinen Fahrerkollegen verschwunden. Zu gegebener Zeit ist ein anderes Paar ist mit uns zum Vermietbüro gefahren und wir wurden dann weiter nach Windhoek gebracht.
In der Pension Steiner wurden wir freundlich empfangen und haben den wunderschönen, schattigen und liebevoll gepflegten Garten mitten in Windhoek bewundert. Das Zimmer war in Ordnung, für eine Tasse Kaffee vom Frühstücksbuffet wurde allerdings der Preis für ein komplettes Frühstück berechnet. Na meinethalben, man soll auch geben können....
Den Rest des Tages haben wir im Garten der Pension gedöst und relaxt und uns abends per Taxi zu Joes Bierhaus fahren lassen. Über den Laden kann man sicher geteilter Meinung sein, uns hat es in dem originellen Ambiente, wo es viel zu entdecken gibt, ausgezeichnet gefallen. Wir haben uns an eine der Theken gesetzt und uns zwei leckere Oryx-Jägerschnitzel (Hamburger kommen später – keine Bange) als counter-meal und einen trinkbaren Weißwein schmecken lassen.
02.05.2017:
Wie vereinbart wurden wir von einem Fahrer von Safari Car Rental abgeholt und zum Vermietungsgelände gebracht. Der erste Kontakt mit der Bürokraft dort war nett und deutschsprachig.
Der gebuchte Hilux stand mit zwei Dachzelten bereit, es kann losgehen mit der Fahrzeugübergabe:
Uns wurde erst mal von einem der Mechaniker (nun auf englisch) erklärt, wie das Dachzelt bzw. die Dachzelte auf- und abgebaut werden. Uns schwante bereits bei der Demonstration Unheil. Wir stehen damit sicher allein auf weiter Flur, aber diese Dachzelte (jedenfalls das Modell, das wir hatten), hat der Teufel persönlich konstruiert. Nur das personifizierte Böse kann sich so was ausgedacht haben.... Das steht zu unserer Überzeugung unumrückbar fest.
Zunächst blieb es bei der vagen Ahnung und nach Inspektion der Campingausstattung, der Reifen, peniblem Notieren aller möglicher Kratzer und Dellen, dem festziehen von zwei losen Schrauben (Mattes hat in der Beziehung Adleraugen), dem finalen Austausch des Navis (wir hatten unseren eigenen Garmin mit) ging es erst mal zurück nach Windhoek und zum Einkaufen in der Mall. Die üblichen Produkte für Selbstversorger wurden angeschafft, allerdings kein Wildfleisch (wir mögen nicht grillen oder braiien) und ganz bestimmt kein Billtong. Einmal im Leben muß man das Zeug wohl mal gegessen haben, aber das haben wir schon im Flieger erledigt. Ach ja, bei gedachten Kauf von Paprikapulver ist mir ein fataler Fehler unterlaufen, wie wir kurze Zeit später feststellen mußten.... 🤩
Beim Einräumen der Einkäufe hat Mattes festgestellt, daß sich die hintere Klappe des Canopy nicht abschließen ließ, weil die Verriegelungslasche abgerissen war. Also mit dickem Hals zurück zu Safari Car, wo die nette Bürokraft Mattes wieder runtergepegelt und der Mechaniker das Problem gelöst hat.
Zurück in der Pension Steiner konnte das Fahrzeug sicher untergestellt werden, wir haben im Garten rumgelümmelt und uns ein bißchen in der Stadt umgesehen. Na ja, wir sind die Independence Avenue runter gelaufen und in einem Cafe am Tiergarten (ohne Tiere) auf ein Windhoek Lager vor Anker gegangen. Auf eine Stadtrundfahrt mit den üblichen Verdächtigen wie den Tintenpalast und die Heinitzburg hatten wir keine Lust.
Abends dann wieder zu Joes Bierhaus, um eine neue Tradition zu begründen (wir fliegen am 24.04.2018 wieder nach Namibia und können die Tradition fortsetzen. Ein bißchen was Konstantes muß man doch haben) , Nun haben wir doch Hamburger gegessen, allerdings laut Karte mit einer Garnele??? oben drauf, die haben wir bei der Bestellung abbestellt. Und damit endet Tag 2 der Reise; Fotos haben wir keine gemacht, wir wollten erst mal ankommen.
Yanjep












