ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. März 2018 · #41
@danke für die Blumen Sandra.
Fortsetzung
Zur alltäglichen Arbeit im Sanccob-Projekt gehört wie schon erwähnt das Aufpäppeln, also ein mehrfach tägliches Füttern der Tiere. Die Zeit ist gekommen und wir nähern uns dem Schwimmbecken. Unser Black Headed Heron wartet schon ungedultig auf die kleine Gabe.
Der Kormoran verfolgt jeden Tierpfleger.
Eine Möwe kommt auch noch angeflogen.
Die Kaptölpel sind ganz aufgeregt.
Endlich ist es soweit. Maria, die Tierpflegerin, setzt sich hin. Die Pinguine kommen nacheinander.
Angesichts der einigen unwilligen Pinguine ist das für die Tierpfleger manchmal eine Herausforderung. Nicht selten gibt es einige Kratzer.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200827. März 2018 · #42
Fortsetzung
Die Pinguine werden langsam alle satt und sie kehren an ihren Plätzen zurück.
Der Black Headed Heron stellt auch fest dass es nichts mehr geben wird.
Die Kaptölpen geniessen jetzt die Sonne in vollen Zügen.
Wir müssen uns leider jetzt von Sanccob verabschieden. Die Tour ist noch nicht zu Ende. Wir werden jetzt zu Bayworld gefahren. Bayworld, in Nelson Mandela Bay, umfasst ein Natur und Kulturhistorisches Museum in Kombination mit einem Schlangenpark und Ozeanarium. Es liegt im Herzen des Strandes von Port Elisabeth und die Hauptaktivitäten des Komplexes sind Forschung und Bildung.
Wir sind aber spät dran und es bleibt uns nur wenig Zeit. Hier die Homepage: www.bayworld.co.za
Im Ozeanarium kann man wieder Pinguine beobachten.
Manche vergnügen sich im Wasser.
Es gibt auch Robben.
Auf das tolle Museum müssen wir verzichten. Um 16 Uhr verlassen wir Bayworld. Wenn ich die Tour wieder buchen würde, würde ich es ganz anders machen. Mit Raggy Charters nur die Bootstour machen und selber Sanccob erkunden. Da kann man anschliessend noch die schöne Strände von Cape Recife Nature Reserve besuchen. Dies habe ich sehr vermisst. Bayworld müsste nicht unbedingt sein. Oder an einem anderen Tag. Auf einmal war uns das ganze viel zu viel.
Die Crew bringt uns wieder zum Algoa Hafen und wir fahren gleich zurück zur Dungbeetle Lodge. Inzwischen ist es schon 17 Uhr. Wir schwimmen ein letzten Mal im Fluss und danach wird geduscht. Den Abend verbringen wir wieder in der Grunters Stammkneipe. Patrick hat uns ganz besondere leckere Steaks zubereitet. Miam Miam. Morgen geht es weiter nach Nature's Valley.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200828. März 2018 · #43
09.02.2018
Heute morgen um 7 Uhr sind wir alle am Packen. Eins Stunde später geniessen wir zum letzten Mal das gute Frühstück auf der Lodgeterrasse sowie den tollen Ausblick.
Fazit Dungbeetle Lodge: zu jeder Zeit wieder. Preis/Leistung stimmt. Nette Besitzer. Die Aktivitäten die geboten werden lohnen sich auf jeden Fall. Im Dorf findet man schnell Kontakt mit den Einheimischen. 4 Nächte waren da nicht zu viel.
Um 09.15 verlassen wir Colchester. Erster Stop ist der Tsitsikamma NP denn wir 2 Stunden später erreichen. Entry Fees pro Person: 216 ZAR Der 1964 gegründete Tsitsikamma NP erstreckt sich über etwa 80 Km entlang der Küste zwischen Nature's Valley und der Mündung des Storms River. "Kamma" ist das Khoisan Wort für Wasser. Die Attraktivität des Parks besteht in seiner grossartigen Küstenlandschaft und in den vielfaltigen Wanderwegen. Wir fahren bis zum Storm's River Mouth Parkplatz. Von da aus hat man eine tolle Aussicht auf das Meer.
Zu Fuss passieren wir dann das Besucherzentrum mit Restaurant. Hier ist Hochbetrieb. Dann begeben wir uns Richtung www.untouchedadventures.com. Das Office liegt neben einer kleinen netten Bucht.
Wenn es nach mir ginge hätte ich gleich die Kanutour mitgemacht. Meine Freunde haben aber keinen Bock darauf. Und so enden wir alle auf diesem Boot für eine Gorge Tour.
Kostet 200 ZAR pro Nase. Jeder bekommt eine Schwimmweste und einen Einzelsitz mit Stange zum festhalten.
Wir verstehen gleich wieso denn das Boot fliegt praktisch übers Meer und wir werden platschnass. Dann geht es zum Eingang der Schlucht. Da begegnen wir den Kanufahrern.
Dann wird es ganz still. Das Wasser der Schlucht erscheint uns auf einmal sehr dunkel. Der Eindruck ist auch richtig. Die schwarze Färbung kommt von den Mineralien, die von den zahlreichen Niederschläge in den Tsitsikamma Berge in den Storms River gespült werden.
Die Hänge der Schlucht sind mit vielen grünen Pflanzen bewachsen.
Unterwegs beobachten wir auch Kormorane.
Die Tour dauert genau 45 Minuten. Auf dem Rückweg erscheint die grosse Hängebrücke ganz anders.
Zurück am Pier beschliessen wir bis zur Hängebrücke zu laufen. Der erste Teil ist ein steiler Anstieg.
Als Belohnung bekommen wir aber eine tolle Aussicht.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200828. März 2018 · #44
Fortsetzung
Der Mouth Trail bringt uns zuerst durch einen Feuchtwald. Er erstreckt sich über 2 Kilometer und es gibt viele Stufen zu bewältigen.
Die Strecke bleibt aber einfach, besonders wenn man sie langsam geht. Dieser Pfad lohnt sich echt. Vögel begleiten uns und es gibt eine Reihe von Aussichtspunkten und Orten um es sich gemütlich zu machen.
Die Hängebrücke selbst wurde 1969 gerbaut. 1996 wurde sie überarbeitet bevor sich die Parkleitung 2006 entschloss die Brücke komplett zu renovieren. Die Suspension Bridge überspannt die 69m breite Mündung mit einer Länge von 77 Meter und einer Höhe von 7 Meter über den Fluss. Die Tragkraft beträgt 2250 KIlos.
Man redet immer von der Hängebrücke. Genau genommen sind es ja 2 Brücken. Die eigentliche Suspension Bridge über die Mündung des Storms River und eine etwa genauso lange Brücke gleicher Bauart die zu einem Aussichtspunkt führt.
Immer wieder können wir Kanufahrer beobachten. The Thing to do here!
Wir laufen zuerst zum Aussichtspunkt der zweiten Brücke. Auf dem Bild ganz rechts.
Von da hat man wirklich einen tollen Blick auf die Suspension Bridge und die sie umgebenen Klippen. Anschliessend geht es über die Hängebrücke. Wer leicht seekrank wird, könnte Probleme bekommen.
Von dieser Landschaft wird man einfach nicht satt.
Der ganze Spaziergang dauert eine gute Stunde. Dann geht es zum Parkplatz zurück wo wir eine Kleinigkeit essen.
Eine Möwe leistet uns dabei Gesellschaft.
Ein Glas Wein zum Käse kann auch nicht schaden.
Langsam ziehen aber Wolken über den Himmel. Der Nebel kommt auch noch dazu. Es wird Zeit zum Gehen!
sandra1903385 Beiträge · seit 201529. März 2018 · #45
So sah die Brücke im Februar 1996 aus, altes eingescanntes Dia, daher miese Qualität
Schöne Grüße
Sandra
Serengeti354 Beiträge · seit 201029. März 2018 · #46
Diese (sorry) bescheuerten Schnellboottouren und neuerdings water quad Fahrten in diesem NP regen mich schon seit einiger Zeit extrem auf. Muss ja nicht sein hier. Dann schreibt man noch von totaler Stille und brettert selbst mit den Dingern rum ???
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200830. März 2018 · #47
@Sandra: danke für das Bild von der alten Brücke. 🙂
Fortsetzung
Gegen 16 Uhr erreichen wir dann unsere nächste Bleibe: die Lily Pond Lodge in Nature's Valley. Hier die Homepage www.lilypond.co.za. Sie gefällt uns auf Anhieb. Schade dass die Sonne verschwunden ist. An der Rezeption
werden wir von Maria recht herzlich empfangen. Durch Booking.com haben wir da 3 Garden Rooms reserviert. Kostet 2160 ZAR pro Doppelzimmer in B&B. Maria erklärt uns dass nur noch ein Garden Room vorhanden ist. Dafür erhalten wir aber einen Upgrade in zwei luxury Garden Suites. Die kosten normalerweise 3300 ZAR in B&B. Wir überlassen die Suites unseren Freunden. Sie sind sehr geräumig und befinden sich abseits vom Rummel und Haupthaus. Hier das Schlafzimmer
mit Schreibtisch, Wifi, Minibar und Fernseher.
Die Terrasse bietet einen Bick auf die grosse Gartenanlage.
Das Badezimmer kann sich echt sehen lassen.
Das Klo ist separat.
Es gibt auch noch eine Aussendusche.
Wir sind aber froh das Standard Garden Room genommen zu haben. Es ist viel kleiner,
Auch mit Schreibtisch, Wifi und Fernseher.
Wir finden diese Zimmer viel netter denn von der Terrasse aus sieht man direkt zum Teich.
Ueber das Badezimmer kann man auch nicht meckern.
Wir würden hier nie eine Suite buchen. Das Standard Doppelzimmer genügt echt. Und wir verbringen ja nicht viel Zeit im Zimmer.Unsere Freunde sind auf jeden Fall mehr als happy.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200831. März 2018 · #48
Fortsetzung
Nach dem Auspacken, eilen wir alle zum Schwimmbad. Da die Sonne sich aber nicht mehr blicken lässt, halten wir es im Wasser nicht lange aus. Die Lufttemperatur beträgt nur noch 21 Grad. Schade denn die Poolanlage ist einfach spitze.
Später werden wir von Maria zu einem Welcome Drink auf der Terrasse eingeladen. Wir bekommen eine Flasche Sparkling Wine.
Dann erkunden wir ein bisschen den Garten
und lesen vor dem Nachtessen im Salon.
Wir haben beschlossen das Dinner in der Lodge zu nehmen. Es gibt ein festes Menu zu 340 ZAR pro Person. Gegen 19.30 werden alle Gäste zum Tisch gebeten.
Das Essen schmeckt sagenhaft. Als Vorspeise gibt es Papaya/Avocado Salat.
Dann eine Ginger Süsskartoffelsuppe. Die Hauptspeise besteht aus Springbock Filet mit frischem Gemüse und Kartoffeln. Zur Nachspeise geniessen wir Birne Tatin mit Vanille Eis. Miam miam! Dazu eine Flasche Shiraz!
Die Küche hier kann ich bestens empfehlen. Preis/Leistung stimmt.
10.02.2018
Nach dem schmackhaften Frühstück im Restaurant
fahren wir nach Plettenberg Bay. Der Himmel ist grau und es regnet ein wenig. Unsere Freunde wollen Euros in Rand wechseln. Wir klappern sämtliche Banken im Zentrum ab. Keine will Geldtausch machen......Am Melville's Corner Shopping Centre werden wir in der Standard Bank fündig. Wir verlieren aber 45 Minuten um 500 Euros zu wechseln.... 😗 Anschliessend besuchen wir die Innenstadt.
Auf dem Weg zum Tenikwa Centre halten wir noch in Keukerboom bei Enrico an um einen Tisch für heute Abend zu reservieren.
Das Restaurant kenne ich schon von früher. I also love their sense of humor!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200631. März 2018 · #49
hallo Annick, mit Lilypond weckst Du in mir super tolle Erinnerungen, wir fanden es dort super herrlich, die ganze Anlage, Zimmer, Service und das Essen wie schreibst Du immer miam miam. Dort hat für uns einfach alles gestimmt, freut mich, dass es Dir und Deinen Freunden auch so gut gefallen hat. Schöne Ostern Dir und Toni wünschen Hanne und Werner
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200802. Apr. 2018 · #50
@Hanne: danke für die Osterglückwünsche! 🙂
Fortsetzung
Anschliessend machen wir eine Lunchpause im Thyme and Again Farmstall. (www.thyme-and-again.co.za) Ich liebe dieses idillische Café. Es liegt auf der N2 unweit vom Tenikwa Centre. Wir essen eine Kleinigkeit auf der Terrasse.
Die Pies und die Quiches kann ich bestens empfehlen. Miam miam. Im Shop kann man auch viele Leckereien kaufen.
Jedes Mal wenn ich das Klo dort besuche muss ich über dieses Schild grinsen.....
Hängt da seit Jahren! 😄 Danach fahren wir zum Tenikwa Centre. www.tenikwa.com Es liegt im Vorort The Crags ausserhalb von Plettenberg Bay. An der Rezeption kaufen wir die Eintrittskarten für die einstündige geführte Wildkatzentour. Kostet 230 ZAR pro Nase. Unsere Freunde haben noch nie von nah Miezen gesehen. Es war ihren Wunsch dieses Rehabilitationszentrum zu besuchen. Nicht gerade unser Ding.... Die Tour beginnt erst in einer halben Stunde. Wir schauen uns zuerst die Vogelgehege. Da erblicken wir afrikanische Heilige Ibisse
dann Marabus
verschiedene Enten
und Blaue Kraniche.
Um 14.30 beginnt dann die Tour. Wir begeben uns zuerst zum Löwengehege. Da beobachten wir einen weissen Löwen. Die weisse Fellfarbe entsteht durch Vererbung. Er ist kein Albinos sonst hätte er rote Augen.
Auf einmal steht er auf
und legt sich unweit einer versteckten Löwin.
Sein Gesicht finde ich zart und irgendwie menschlich.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Apr. 2018 · #51
Fortsetzung
Wir besuchen auch das Caracal Gehege. Im ersten Augenblick sieht der Caracal wie eine Mischung aus Puma und Luchs aus. Sein Gesicht erinnert deutlich an einen Puma wobei die Ohren die luchstypischen Pinsel aufweisen.
Am meisten beeindrucken mich aber die Servals. Sie sind hochbeinig und schlank mit auffällig grosse Ohren. Sie besitzen im Verhältniss zur Körpergrösse die längsten Ohren aller wilden Katzenarten.
Wir dürfen in das Gehege hinein. Unsere Freunde scheinen aber nicht gerade glücklich darüber zu sein. Sie halten einen grossen Abstand zu den Tieren.
Der Gepard gehört natürlich auch zur Tour.
Als der Gepard seine Schnauze öffnet erschrecken unsere Freunde.
Wir beobachten ihn eine Weile. Wir sind nur einige Meter entfernt.
Der Guide bringt uns auch noch zum Leoparden. Das Gehege können wir aber nicht betreten. Der Führer meint: you can never trust a leopard. Für mich die schönste Mieze auf dieser Erde.
Zum Schluss bewundern wir noch einige Erdmännchen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Apr. 2018 · #52
Fortsetzung
Am Abend fahren wir wieder nach Keukerboom wo wir bei Enrico den Tisch reserviert haben. www.enricorestaurant.co.za Die frische Seezunge mit Reis zu 150 ZAR kann ich bestens empfehlen. Dazu einen Spier Chardonnay (125 ZAR). Die Weinkarte finde ich übrigens sehr originel
sowie die Kühlbox.
11.02.2018
Heute morgen müssen wir leider Lily Pond verlassen. Nach dem Kofferpacken spazieren wir ein letztes Mal in der schönen Gartenanlage.
Schade dass das Wetter mies war denn die Poolanlage ist echt der Hammer.
Das Frühstück findet heute auf der Terrasse statt. Die Luft ist wärmer und die Sonne scheint kommen zu wollen.
FAZIT: Lily Pond können wir echt weiter empfehlen. Die Standard Zimmer reichen und haben eine bessere Aussicht. Toller Service, tolle Küche, nette Gastgeber. Nichts zu meckern.
45 Minuten später erreichen wir Knysna und begeben uns zu den "The Heads". Die Sonne zeigt sich inzwischen von seiner schönsten Seite. Die Knysna Heads sind 2 riesige Sandsteinsäulen, die Seite an Seite an der Mündung der Knysna Lagune stehen, wo der Ozean auf das Meer trifft. Die Köpfe bilden einen Kanal durch den das wütende Meer rast. Wir schauen einem Katamaran zu. Er versucht ins offene Meer zu gelangen.
Er muss aber umkehren, zu gefährlich. Von den verschiedenen Aussichtspunkten bekommt man eine spektakuläre Aussicht.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200806. Apr. 2018 · #53
Fortsetzung
Inzwischen ist es auch schon 13 Uhr. Wir beschliessen auf dieser Picknick site unser Hunger zu stillen.
Danach fahren wir zur nächsten Lodge: die Pumula. www.pumulalodge.co.za . Sie liegt zwischen der Stadt Knysna und The Heads, unweit vom Golfplatz. Da haben wir für eine Nacht 3 Doppelzimmer gebucht. Preis pro Zimmer in B&B 1120 ZAR. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet und offerieren einen Ventilator, Haartrockner, Safe, Fernseher, Wifi...usw
Die gemütliche Terrasse mit Stühlen und Tisch gibt auf den Garten.
Das Badezimmer ist zwar klein aber fein. Alles picobello sauber.
Im Flur draussen gibt es für die Gäste einen Kühlschrank mit Freezer.
Wir packen nur das Nötigste aus und laufen danach zum Garten.
Das Schwimmbad kann sich sehen lassen und das Wasser lädt echt zum Schwimmen ein.
Anschliessend fahren wir nach Brenton on Sea und geniessen einen netten Spaziergang am Strand. Ich mag diesen Ort.
Im Wasser gibt es nicht viele Wasserratten...
Mein Lieblingsrestaurant, Pembreys Bistro (www.pembreys.co.za), ist leider heute geschlossen. Schade, denn dieses Restaurant bleibt ein Muss wenn man in Knysna übernachtet. Und so enden wir zum Nachtessen im Chatters Bistro, www.chattersbistro.co.za
Die schmackhaften Pizzas hier machen den Ort sehr beliebt.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Apr. 2018 · #54
12.02.2018
Der Frühstücksraum befindet sich auf der zweiten Etage
neben dem Salon für die Gäste.
Das Frühstück ist reichhaltig. Nur schade dass die Konfitüren auf billig gekauften Portionen bestehen. Der Besitzer ist auch ein Vogelfan. Jeden Morgen füttert er sie. Sie kommen sogar auf seine Hand.
Um 9.30 geht es weiter Richtung Oudtshoorn. Diese Stadt mit seinen 60'000 Einwohner liegt in einer traumhaften Umgebung, zwischen den Swartbergen im Norden und den Outeniqua Mountains im Süden.
Um die Jahrhundertwende fand Oudtshoorn durch die Federmode seinen wirtschaftlichen Höhepunkt. In der ganzen Welt waren Hüte oder Umhänge aus Straussenfedern sehr modern. Nachdem die Mode mit Straussefedern verblasste, fand die wirtschaftliche Glanzeit in Oudtshoorn ihr Ende. Heutzutage hat der Strauss wieder mehr an Bedeutung gewonnen. Augenmerk sind die Haut und die Federn. Aus der Haut werden Taschen, Schuhe und andere Gegenstände hergestellt. Wir spazieren ein bisschen in der Stadt herum.
Zweiter Stop ist die Cango Ostrich Farm. www.cangoostrich.co.za
Da war ich schon einmal vor einigen Jahren. Sie liegt 14 Kilometer ausserhalb von Oudtshoorn, an der Hauptstrasse Richtung Cango Caves. Das Innere des Gebäudes wurde renoviert. Die Entry Fees kosten 110 ZAR pro Person. Da wir zu 6 sind bezahlen wir aber nur 85 ZAR. Die Tour dauert 45 Minuten. Wir erfahren mehr über die Kücken
und die Eier.
Die verschiedene Gehege sind in Altersgruppen verteilt.
Die Straussefinger sehen schon etwas kommisch aus!
Was ich super finde: es gibt kein Reiten mehr auf diese Vögel. Dafür bekommt man jetzt eine Nackenmassage.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Apr. 2018 · #55
Fortsetzung
Das Mittagessen nehmen wir im Restaurant von Cango Ostrich Farm ein. Das Straussecarpaccio schmeckt fabelhaft. Danach fahren wir zum Die Fonteine Guest House wo wir für 2 Nächte gebucht haben. www.diefonteine.co.za Es liegt nur 700 Meter von der Cango Ostrich Farm entfernt. Inzwischen wird es sehr warm bei 35 Grad!
Das Die Fonteine Guest House gefällt uns auf Anhieb. Die klimatisierten Zimmer sind zwar klein
aber mit viel Liebe eingerichtet. Man findet gratis Kaffee und Teezubehör sowie Sherry und gutes Wifi.
Fasst jedes Badezimmer verfügt über eine besondere Badewanne und eine Dusche.
Es gibt auch immer eine kleine Terrasse vor den Zimmern.
Preis pro Zimmer in B&B: 1100 ZAR
Von Garten aus bekommt man einen tollen Blick auf die Schoemanshoek Valley und die Swartberg Mountains. Hier kann man sich echt die Seele bäumeln lassen.
Der Pool sieht schon etwas kommisch aus. Tut aber gut bei dieser Hitze. Das Wasser ist sauber.
Die Eigentümer erweisen sich auch als eine Perle. Das Abendessen nehmen wir im Guest House ein. Kostet pro Person 220 ZAR
Wir bekommen als Vorspeise eine hausgemachte Tomatensuppe, dann Straussefilet mit Gemüse und einen gemischten Salat. Als Nachspeise gibt es Milktart. Miam Miam, ein Geschenk Gottes!
Die Weine kommen von der Karusa Kellerei die 200 Meter entfernt ist. Ein Besuch dort hin lohnt sich. www.karusa.co.za
13.02.2018
Ach du meine Güte, hier gibt es das beste Frühstück auf dieser Reise! Der Orangensafgt ist frischgepresst.
Das kleine Buffet lässt keine Wünsche offen.
Die hausgemachten Konfitüren sind einfach lecker sowie die verschiedene Brotarten.
Heute können wir nicht auf der tollen Terrasse frühstücken da es ein bisschen frisch und windig ist.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. Apr. 2018 · #56
Fortsetzung
Um 9 Uhr verlassen wir Die Fonteine Guest House.
40 Minuten spaeter erreichen wir Cango Caves. Sie gehoeren zu den groessten und ausgedehnsteten Tropfsteinhoehlensystemen der Welt. www.cango-caves.co.za
Es handelt sich um ein rund 5 Kilometer langes, unterirdisches Kammernsystem, dass schon vor Uhrzeiten genutzt wurde. Besucher werden jeweils zur vollen Stunde in Gruppen durch das System gefuehrt. Fuer die Oeffentlichkeit sind zur Zeit nur 1200 Meter von Cango 1 zugaenglich. Die restlichen 4000 Meter von Cango 2 und 3 bleiben zum Schutz der empfindlichen Tropfsteingebilde geschlossen. Unsere 60 minuetige Heritage Tour kostet 110 ZAR pro Person. Sie bringt uns auf einer etwa 600 Meter langen Hoehlenrunde. Wir beginnen mit dem Van-Zyl's Hall mit rund 90 Metern Laenge, 50 Meter Breite und bis zu 18 Metern Hoehe. Sie ist die groesste zugaengliche Halle der Cango Caves.
Stalagmiten und Stalaktiten von eindruecklicher Groesse begeistern uns.
Unser Guide erklaert uns dass diese Halle frueher der oberen Gesellschaft von Oudtshoorn als Konzertsaal gedient haben soll. Die stets angenehm kuehlen 18 Grad Celsius Lufttemperatur geniessen wir da unten.
Diese Tour gehoert zu den Muss hier in Oudtshoorn. Danach geht es gleich weiter Richtung Prince Albert via Swartberg Pass. Der Swartberg Pass gehoert zu den spektakulaersten Passstrassen der Welt. In steilen Zick Zacks und ploetzlichen Serpentinen schlaengelt sich eine unbefestigte Strasse zum Gipfel.
Die Aussicht von da oben bleibt ein Erlebnis.
Nach dem Pass kommen wir an einigen Baustellen vorbei. Da merkt man schon echt wie diese Piste zerstoert war.
Dandelion547 Beiträge · seit 201711. Apr. 2018 · #57
Hallo Annick, verstehe ich das richtig, dass der Swartbergpass nunmehr wieder durchgängig befahrbar ist?
LG Kordula
Carinha448 Beiträge · seit 201411. Apr. 2018 · #58
ANNICK schrieb: I love ostriches, not only in my plate. 📎 DSC06110.JPG
Hallo Annick Weisst du wofür dieser Ring in der Nase gut ist? Finde ich schön zu hören, dass die Strausse dort nicht mehr "geritten" werden. Wir haben während unserem Besuch in Oudtshoorn 2016 auf einen Besuch von einer Straussenfarm komplett verzichtet, weil wir sowas nicht unterstützen wollten. Danke für den interessanten Bericht!
Dandelion547 Beiträge · seit 201711. Apr. 2018 · #60
@schneewie
Hallo Gabriele, soweit ich weiß, wurde der Swartbergpass nach starken Regenfällen im Frühjahr 2017 schwer beschädigt und ,zumindest teilweise, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Daher meine Nachfrage an Annick.