KAkammerseThemenstarter24 Beiträge · seit 201825. Feb. 2018 · #1Ich bin es von Asien gewöhnt, nur Flug und jeweils die erste und letzte Nacht im Hostel zu buchen. Ich tu mich schwer,
genau zu planen wann ich an welchem Ort bin. Ist es in Namibia gar nicht möglich, spontan die Unterkunft zu buchen? Muss ich eigentlich jetzt schon wissen, an welchem Tag ich wo genau übernachten will? Sind auch die Campingplätze schnell ausgebucht?
Was ist die günstige Form in Namibia zu übernachten?
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201625. Feb. 2018 · #2Die günstigste Form sind Campingplätze, da brauchts Du natürlich eine entsprechende Ausrüstung (da kostest ein ausgestattes Fahrzeug deutlich mehr als eines mit ohne alles). Lodges gbt es von bis, also relativ günstig bis 750,00 Euro Person und Nacht in der Nebensaison.
Namibia ist ein dünn besiedeltes Land mit viel Wüste. Hostels, Motels, Hotels Bed und Breakfast gibt es eigentlich nur in Windhoek und Swakopmund, der Rest sind Lodges mit angschlossenem Campground. Wenn die Unterkünfte groß genug sind, um Reisegruppen zu beherbergen, werden die gerne von Reiseveranstaltern geblockt. Stellplätze auf Campgrounds können nicht mit hiesigen Campingplätzen verglichen werden, die Kapazitäten sind deutlich geringer.
An touristschen hotspots wie Sesriem oder bei besonders beliebten Lodges / Campgrounds geht es wohl nicht ohne vorbuchen. Aber wir haben im letzten Jahr alle Stellplätze brav vorgebucht und nach einer Woche die ausgearbeitetete Route komplett über den Haufen geworfen. Am Straßenrand mußten wir nicht schlafen, allerdings haben wir auch entgegen der Planung feste Unterkünfte angesteuert.
Yanjep
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Feb. 2018 · #3.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Feb. 2018 · #4kammerse schrieb:Ist es in Namibia gar nicht möglich, spontan die Unterkunft zu buchen? Muss ich eigentlich jetzt schon wissen, an welchem Tag ich wo genau übernachten will?
Natürlich ist es möglich in Namibia eine Unterkunft spontan zu buchen.
Da ist man ganz frei in seinen Entscheidungen.
Wenn du z.B. in Grootfontein oder Rundu bist, kannst du einfach herumfahren und es wird sich sicher irgendwas finden, wo du unterkommen kannst!
Hilfreich dafür wäre ein guter Reiseführer, Trummis Liste oder T.Richters Campingliste.
Allerdings könnte es an sog. Hotspots und gewissen Wunschzielen unmöglich sein, dann wird man halt weggeschickt und muss sich in Geduld üben und ggf. wird es dunkel und man landet da, wo man auch nach längerer Suche gar nicht hin wollte.
Bei einer 3 Wochenreise ist die Phantasie von Spontanität sowieso im Reich der Wunschvorstellung, - anders wäre es, wenn man 2 Monate Zeit hätte.
Aber selbst dann bucht man gewisse Destinationen, wenn sie einem wichtig sind.
Ansonsten muss man sich einfach mit unangenehmen „fully-booked-Situationen“ abfinden.
Das Eine gibt’s ohne das Andere nicht:
Entweder spontan, dann mit Risiko oder überlegt gebuchte Top-Wunschplätze.
Jeder nach seinem Gusto.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
suedbummler50 Beiträge · seit 201525. Feb. 2018 · #5Hey Kammerse,
durch etliche Asienreisen kann ich mich den Vorrednern nur anschließen, das ist eine andere Welt, in keinster Weise vergleichbar mit Namibia. Aber ich versuch dich trotzdem mal ein wenig zu beruhigen. Zumindest als Camper glaube ich, dass man immer was bekommt. Im Mai/Juni 2015 (Ich weiß, inzwischen gibt es einen Boom und deutlich mehr Namibia-Reisende und Begeisterte) haben wir jede Wunschcampsite bekommen und zum Teil wurden uns Lodges zum halben Preis (z.B. Ugab Terrace Lodge und im Caprivi) angeboten, was man dann natürlich auch sehr gerne annimmt. Dies passiert jetzt evtl. nicht mehr, aber als CAmper werde ich auch dieses Jahr auf Glück setzen und habe außer den 5 Nächten im Moremi nichts gebucht. Trotz dass wir nur 4 Wochen unterwegs sein werden, möchte ich die Freiheit behalten, mal spontan 1-2 Täge irgendwo länger oder aber auch kürzer zu bleiben oder etwa etwas ganz ungeplantes einzubauen. Bei vorhandenem Netz werde ich die Unterkünfte am Tag vorher anrufen und abfragen. Man muss eben immer eine Alternative haben.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201125. Feb. 2018 · #6Kammerse will für NEUN Tage durch weite Teile von Namibia reisen, zu dritt, nur einer traut sich zu fahren, die Unterkünfte sollen aber ganz spontan angefahren werden. Ich hoffe auf einen Bericht über diese mehr als ungewöhnliche Reise, wenn denn alle drei hoffentlich wieder wohlbehalten zurück sind.
Gruß Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
binca751'567 Beiträge · seit 201525. Feb. 2018 · #7Hallo liebe Karin,
da hast du wohl das Update verpasst... 😉 Es geht jetzt doch 14 statt 9 Tage nach Namibia. Kapstadt wurde wohl abgesagt... 😗
LG
Bianca
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201125. Feb. 2018 · #8Danke, Bianka, hab ich in der Tat verpasst. Aber auch bei zwei Wochen mit großem Programm, keinem Fahrer zum abwechseln, spontan sein wollen, nichts vorbuchen...bleibt es für mich spannend.
Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Feb. 2018 · #9.
marimari2'240 Beiträge · seit 201125. Feb. 2018 · #10Manchmal frage ich mich echt, ob Reisebüros die Geduld verlieren und manch einen Kandidaten ins Namibia-Forum verweisen 😛
Cheers, M. 😄
Dori149 Beiträge · seit 201725. Feb. 2018 · #11Manchmal frage ich mich eher, ob solche Einträge in sämtlichen Sparten des Forums wirklich ernst gemeint sind.
Ich selber fliege im Mai erstmalig nach Namibia und habe mich mit der gesamten Thematik jetzt über ein Jahr auseinandergesetzt. Natürlich kommen immer wieder Fragen auf, aber ein gewissen Hintergrundwissen, was Sinnmacht, oder auch nicht habe ich mir doch in gewisser weise schon selbst angeeignet. Sowas macht man als "Frischling" doch nicht mal eben....
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201625. Feb. 2018 · #12Warum eigentlich nicht?
Als ich das erste mal nach Australien geflogen bin (von vielen weiteren Reisen und in den Anfangszeiten des Internet ohne Reiseforen) hatte das den simplen Hintergrund, daß ich im November noch vier Wochen Resturlaub verbraten mußte. Ich wollte als Frau Mitte 30 alleine reisen, an Asien war mir nicht gelegen, warm, sicher und englischsprachig sollte es sein. Australien blieb übrig, mehr hat mich nicht interessiert. Also Flug gebucht, Landkarte angeschafft, viele Rollfilme eingekauft, Kreditkarte eingesteckt und Ich bin losgeflogen ohne jede Reiseplanung oder Vorbuchungen. Was soll ich sagen, es war ein tolles Erlebnis. In Sydney bin ich geblieben so lange ich wollte (eine Woche am Stück), dann habe ich mir ein Auto gemietet und bin los gefahren. Ich glaube, mit einer minutiös vorbereiteten Routenführung nach "Schema F" hätte ich lange nicht so viele Einheimische kennen gelernt und so viel erlebt.
Man wird natürlich älter, erfahrener und so, aber entweder haben die drei auf ihrer Reise viel Spaß oder sie fallen auf die Schnauze. Was solls, so lange man was für und über das Leben lernen kann...... Und sei es nur, gelegentlich mal auf den Rat von Älteren und Erfahreneren zu hören
Yanjep
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Feb. 2018 · #13Dori schrieb:Manchmal frage ich mich eher, ob solche Einträge in sämtlichen Sparten des Forums wirklich ernst gemeint sind.
da stimme ich Dir zu. Ich warte auch noch auf den Malaria-Thread ... 😉
Ich selber fliege im Mai erstmalig nach Namibia und habe mich mit der gesamten Thematik jetzt über ein Jahr auseinandergesetzt. Natürlich kommen immer wieder Fragen auf, aber ein gewissen Hintergrundwissen, was Sinnmacht, oder auch nicht habe ich mir doch in gewisser weise schon selbst angeeignet. Sowas macht man als "Frischling" doch nicht mal eben....
... ich verreise meistens so. Beim Landeanflug auf Thailand habe ich zu erkennen versucht, ob im Land Rechts- oder Linksverkehr ist und mit einem Reisepartner hatte ich in fünf Minuten eine Reise nach Surinam abgesprochen. Er hatte zuvor noch nie von diesem Land gehört und ich wusste nur, dass das Auswärtige Amt keine Warnung ausgesprochen hatte, dass man mit Englisch zurecht kommt und der größte Teil des Landes Regenwald ist. Am Folgetag hatte ich die Flüge gebucht.
Man kann alles haarklein planen, muss man aber nicht. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Feb. 2018 · #14.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201625. Feb. 2018 · #15Man wird halt älter; die Tage als man ein oder zwei Matrazen, drei Pullen billigen Rotwein und ein paar Freunde in den Bulli geladen hat und einfach mal Richtung Süden losgefahren ist, liegen lange zurück. Die Haare werden weniger, der Bauch leider nicht.... Dafür ist der Job oder die Rente sicher, das Guthaben auf dem Konto beruhigt und man möchte Planungssicherheit.
Die Jungs (oder Mädel?) werden auch oder gerade mit knappen Budget ihre Erfahrungen machen. Seien sie nun positiv oder negativ.
Yanjep
Wir haben im letzten Jahr alles brav im Voraus gebucht, dann alles umgeworfen und uns komplett umorientiert, was Route und Unterbringung anging. In ein paar Wochen fahren wir nach Norden ohne Vorbuchungen und große oder gar taggenaue Planung.
KAkammerseThemenstarter24 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #16also wir haben jetzt doch 14 tage weil wir südafrika weg lassen.
das sich nur einer fahren traut ist korrekt.
wir werden uns um die unterkünfte im voraus bemühen. ich habe jetzt über
www.overcross.de namibiareisen gefunden, die was für uns sein könnten. wäre unser
reisezeitraum und wir bräuchten nur den flug.
maggus785 Beiträge · seit 200826. Feb. 2018 · #17Hi, mein Vorschlag: Nehmt einen normalen Mietwagen, packt ein Zelt ein und fahrt einfach los. Ich selbst bin auch Camper und buche NIE im Voraus meine Reise, ich entscheide vor Ort und spontan wie es weiter geht, frage höchstens, bevor ich losfahre den nächsten Campingplatz an und bin bis jetzt so immer zurecht gekommen! In der Zeit in der ihr reisen wollt, ist nicht die Hauptreisezeit und da sollte mit Campen eigentlich immer was gehen! Zelt, Schlafsack und Isomatte könnt ihr von Zuhause mitbringen, eine billige Kühlbox kann man vor Ort kaufen und Eis gibt es an jeder Tankstelle. Gekocht wird auf dem offenem Feuer und ein Topf und eine Pfanne ist günstig dort zu kaufen und diese könnt ihr am Ende eurer Tour dann noch gegen Soveniers tauschen. Die Tagestouren solltet ihr nicht zu lange planen, so habt ihr schön Zeit euch auch was an zu schauen und alles wird gut! Viele Grüße Markus
marimari2'240 Beiträge · seit 201127. Feb. 2018 · #18kammerse schrieb:
wir werden uns um die unterkünfte im voraus bemühen. ich habe jetzt über
www.overcross.de namibiareisen gefunden, die was für uns sein könnten. wäre unser
reisezeitraum und wir bräuchten nur den flug.
am Schluss war's doch nur Werbung? 😵 😈
Wirst Du von denen für Werbung bezahlt? 5 Beiträge, 5x die selbe Firma...auch so kommt man heute als Digital Nomad nach Papua (oder locker per Bus nach Arusha..ohne Vorbuchen)... 😛
Danke u. Gruss Mari