Im Land der Giganten - Botswana quer durch - 2017

Reisebericht 239 Antworten · 47,8k Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2018 von Elsa
1'523 Beiträge · seit 201110. Jan. 2018 · #21
Guten Abend Elsa...

So ein Sch....anfang wünscht man niemandem......da war auch viel Pech im Spiel......

und......es wird immer raffinierter.......

habe beim Lesen mit Euch mitgelitten....

Lg......BMW

P.S. hat nicht direkt mit Euch zu tun.... ABER......wundere mich, wie lange noch Savanna so an der offenen Strasse operiert..

Asco ist da seit längerem viel abgeschotteter und vorsichtiger.......nur mal am Rande...
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2018
846 Beiträge · seit 201410. Jan. 2018 · #22
Hallo Elsa,
das nenn ich echt mal einen besch.... Urlaubsstart 😵 . Jetzt kann es aber nur noch besser werden 🤩

Und erst mal ohne "gescheite" Kamera dazustehen, ist echt ärgerlich 😊 . Aber auch in der Pension Steiner scheint ihr eher einen schlechten Tag erwischt zu haben - wir haben uns dort immer wohl gefühlt und fanden das Frühstück ganz ok.

Die Bagatelle Ranch eignet sich aber bestens, um allen Ärger zu vergessen.....
Liebe Grüsse
Nina
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2'097 Beiträge · seit 200610. Jan. 2018 · #23
Hallo Elsa,

oh je. Das war ja ein ziemlich ungünstiger Start in den Urlaub. Wir können das gut nachfühlen, denn wir haben damals bei unserem ersten Besuch in Windhoek etwas Ähnliches erlebt. Ruth saß im Auto an der Independence Avenue, während ich in der Bank war. Auch wir hatten die Türen nicht verschlossen, weil wir dachten, das sei nicht nötig, wenn jemand im Wagen bleibt. Der "Ablenker" öffnete die Fahrertür und hielt Ruth eine Zeitung hin. Während sie versuchte, ihn abzuwimmeln, sah sie im Augenwinkel, wie sich ihr Rucksack auf dem Rücksitz bewegte. Der Komplize hatte die hintere Tür geöffnet, schnappte den Rucksack und rannte davon. Ruth konnte sich nicht entscheiden, ihm hinterher zu rennen und das Auto – bei dem auch noch der Schlüssel steckte – zurückzulassen oder den Rucksack abzuschreiben. In ihrer Not schrie sie los und beschimpfte den Dieb. Daraufhin kam ein Security-Mensch angelaufen, der wohl irgendwo in der Nähe herumgestanden hatte. Der Dieb ließ daraufhin den Rucksack fallen.
Als ich erfolgreich und froh aus der Bank kam, saß meine Frau heulend im von innen verriegelten Auto . . .
Wir waren zwar geschockt, hatten aber zum Glück keinen Verlust. Wenn ich mir vorstelle, wie ihr am ersten Tag der Reise die Fotoausrüstung zu verlieren, wäre ich ziemlich schlecht gelaunt. Wenn allerdings am letzten Tag alle Fotos geklaut würden, wäre das vielleicht sogar noch schlimmer. Und auch ihr habt euch ja mit "es hätte schlimmer kommen können" zumindest etwas beruhigt.
Wir hoffen, dass ihr die Reise dennoch genießen konntet. Die abgebrochene Leiter inkl. Bluterguss sowie deine Andeutung mit dem Kühlschrank lassen jedoch erstmal noch nichts Gutes ahnen.
Hoffentlich geht es nun deutlich besser weiter.

Liebe Grüße
Uwe
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1'166 Beiträge · seit 201710. Jan. 2018 · #24
Oh Mann,

der Einstieg hört sich nicht sehr erbaulich an. Hätte auch nicht gedacht das es so schnell geht... 😐

Ich hoffe für euch auf einen besseren Verlauf nach dem Start und quetsche mich noch mit dazu. Ihr habt ja einige Stationen die wir 2018 zum ersten Mal bereisen wollen.

Gruß,
Robin
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201411. Jan. 2018 · #26
14.09.17 – Ein etwas anderes Rahmenprogramm auf Bagatelle oder „der letzte Schuppen hinten links “ in Mariental

Ein Rascheln im Grass weckt uns bei Sonnenaufgang. Auch die Vogelwelt ist schon aktiv. Wir haben erstaunlich gut geschlafen, unser Dachzelt ist wirklich bequem und kuschelig. Es herrscht noch etwas Chaos ueberall, weil noch nicht alles seinem Platz gefunden hat.
Wir klappen die Seitenfenster runter und gucken ein Weilchen in die Landschaft. Ich liebe diese Farben und die Morgenstimmung. Hinter unserer Campsite auf den Huegel sind jede Menge Strausse unterwegs.
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Mit der Sonne kommt die Waerme. Wir duschen ausgiebig (das ging gestern abend voellig unter..) und machen Fruehtsueck. Ein (oder das?) Eland kommt vorbei und zupft sich sein Fruehstueck in den Bauemen direkt neben uns. Dazwischen kruschten wir ueberall so ein wenig rum bis wir die meisten Sachen fuers erste untergebracht haben. DH ist ein Meister im Suchen, egal wie gut er die Sachen ordnet oder versteckt. Er sucht immer.
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Unser Kuehlschrank ist derweil lauwarm, zumindest das Hauptfach. So eine Sch.... Das Fleisch ist G.s.D. noch einigermassen gefroren, gut so. Ein Glueck habe ich mir bei Savanna zeigen lassen, wie man den Engel an und ausstellt und auf was man achten muss. Wir druecken hier und da, an und aus, er springt auch kurzfristig wieder an um dann 5 Minuten spaeter wieder aus zu gehen. Wir putzen auch das Solarpainel auf dem Dach und stellen uns zur Sonne gerichtet. Die Batterie muesste nach der gestrigen Fahrt eigentlich voll sein.

Krisensitzung ist angesagt. So koennen und wollen wir nicht weiterfahren. Ohne Kuehlschrank durch Botswana geht gar nicht. Und die Einstiegsleiter muss auch repariert werden. Wir sind zwar ziemlich gelenkig und fit, aber 4 Wochen lang ohne die Leiter in die Kabine steigen ist dann doch etwas too much.
Also fahren wir vor zur Lodge. Von der Reception rufe ich bei Savanna an und schildere unsere Probleme. Man kann uns nicht wirklich helfen, oder will es nicht. Die Lodge hat einen Elektriker/Mechaniker samt Gehilfen, die inzwischen zu uns gestossen sind. Nun werkeln und fummeln 3 Mann am Wagen rum. Simultan telefonieren wir mit Hr. Geschke, der Chefmechaniker von Savanna. Ich diene derweil als Uebersetzer hin und her, irgendwann wird mir das aber zu bunt und ich uebergebe das Telefon. Nun geht es auf Afrikaans untereinander weiter.
In der Zwischenzeit versuche ich mich um unser 2. Problem zu kuemmern, die Leiter. Der Securityman, der inzwischen auch zu uns gestossen ist, erklaert uns wo wir in Mariental eine Werkstatt finden koennen, die Alu schweissen kann. Denn hier in der Umgebung hat keiner die Mittel dazu.
Inzwischen liegt unsere Bordbatterie zerlegt auf dem Boden, Kabel hier und da, fragende Blicke von allen Beteiligten. Am anderen Ende der Leitung immer noch Hr. Geschke. Ein Glueck bekommt er genau mit, was hier abgeht. Fast 3 Stunden lang geht das so. Nicht dass es nachher heisst wir haetten ...

Irgendwann einigt man sich, dass unser Kuehlschrank direkt an die Batterie kurzgeschlossen wird. Dafuer muss aber die komplette Innenbeleuchtung der Kabine, sprich die LEDs am Bett sowie am Einstieg und in den Aussenfaecher lahmgelegt, bzw. gekappt werden. Ok, damit koennen wir leben, hauptsache der Engel laeuft wieder. Man koennte jetz wild spekulieren, wo das Problem liegt. Gebrochenes Kabel beim Einbauen des Kuehlschrank, ausgelutschte Batterie, der Kuehlschrank selbst, ein Kurzer...

Die Batterie wird wieder eingebaut und der Kuehlschrank faengt langsam an zu kuehlen, wenn denn der Motor an ist. Alle Jungs bekommen ein grosszuegiges Trinkgeld, auch die, die nur die Zange hielten und mit dem Kopf nickten. Nur gemeinsam ist man stark, oder?

Es ist bereits nach mittag und wir muessen noch nach Mariental. Vor dem Losfahren bemerkt einer der Jungs, dass unsere Reifen doch etwas mehr Luft vertragen koennten. Wie jetzt? Wir hatten gestern, als wir auf die D1268 auf Gravel kamen den Luftdruck auf 1,8 reduziert. Asphalt wuerden wir ja die naechsten Tage keinen mehr sehen.
Wir checken die Reifen und sehen, dass wir nur knapp ueber 1,2 -1,4 drin haben. Allerdings stellen wir dabei auch fest, dass die Anzeige am Luftdruckmessgeraet kaputt ist und wir somit bei jedem Checken einen anderen Wert angezeigt bekommen. Nun ist uns klar, dass wir gestern zuviel Luft abgelassen haben. Wir hatten uns auch etwas gewundert, dass es laenger dauerte als gewohnt und wir extrem weich fuehren.
Wir fahren kurzerhand mit dem Mechaniker der Lodge in deren Werkstatt und pumpen die Reifen dort wieder hoch. Danach fahren wir endlich los.

Wir kurven den halben Nachmittag in Mariental rum, von Werkstatt zu Werkstatt, von Hinterhof zu Hinterhof, von Autohaus zu Autohaus. Man schickt uns von Hinz nach Kunz und keiner kann uns helfen, weil keiner ein Schweissgeraet fuer Aluminium hat. Auch ein neues Messdruckgeraet kriegen wir nirgends gekauft.

Ziemlich entnervt, schwitzig und hungrig machen wir uns dann wieder auf den Weg zurueck. Bevor wir wieder auf eine Hauptstrasse finden, erinnere ich mich, irgendwo da hinten links, vor dem Fluss soll noch ein groesser Schuppen sein. Ein letzter Versuch, wenn wir schon mal in der Naehe sind.
Ich weiss gar nicht mehr was fuer eine Werkstatt das war, jedenfalls hat der Besitzer ein grosses Herz und schenkt uns sein altes manuelles Messdruckgeraet. Ich falle ihm fast um den Hals vor Freude. Grad als wir weiterfahren wollen, ruft er uns zurueck. Er haette da noch eine Idee wer uns helfen kann mit dem Schweissen. Er schickt seinen Kumpel mit seinem Bakkie los, wir sollen ihm folgen. Im wohl letzten Hinterhof, den wir noch nicht kannten, werden wir dann fuendig und bekommen tatsaechlich unsere Leiter wieder geschweisst. Wir sind gluecklich.

Puenktlich zum Sundowner kommen wir wieder auf unser Campsite auf Bagatelle an.
Der Kuehlschrank laeuft, die Leiter ist geschweisst, wir haben ein neues Luftdruckmessgeraet. Was wollen wir mehr. Und Mariental haben wir auch noch kennen gelernt.

Wir ziehen uns nur kurz um und fahren vor zur Lodge zum Abendessen. Wir goennen uns erst einmal ein kaltes Bier und ich einen Rock Shandy. Doppelt bitte.
Waehrend wir beim relatif guten Wifi unsere emails checken, kommt uns eine Idee. Wir bestellen schnell ueber Amaz... eine neue Kamera. Petra & Siggi koennten sie mitbringen, sie fliegen doch erst in 10 Tagen. Ein Glueck kennt DH das Passwort fuers Konto. 10 Minuten spaeter ist die Kamera bestellt. Waehrend DH sich schon ueber das Buffet hermacht, skype ich mit Petra und mache die Sache klar. Der Tag ist gerettet und wir koennen in den Geniessermodus switchen.

Eines ist sicher, ich werde nie vergessen wie es zu dieser neuen Kamera gekommen ist. Hierbei handelt es sich uebrigens nur um eine Bridgekamera, eine Lumix FZ 200. Aber sie ist mir genauso wichtig wie die groesseren Exemplare den versierteren Photographen.

Ab jetzt wird alles gut! Und nach Bagatelle muessen wir noch einmal kommen und von vorne anfangen.

Erleichterte Gruesse
von Elsa
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
1'312 Beiträge · seit 200611. Jan. 2018 · #27
Hallo Elsa,

ich bin auch dabei.
Aber was ihr in kurzer Zeit alles erlebt habt, das möchte man definitiv nicht haben 😠 .
Wie ihr aber damit umgegangen seid, dafür habt ihr meinen allergrößten Respekt 🤩 .
Gut, wenn man sich zu helfen weiß!!!
Freue mich auf eure kommenden Stationen, wobei der KTP mich am meisten interessiert, da wir dort mehrfache wiederholungstäter sind!

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
846 Beiträge · seit 201411. Jan. 2018 · #28
Hallo Elsa,
den Tag auf Bagatelle habt ihr euch sicherlich auch anders vorgestellt 😵 . Aber ihr habt das echt gut gemeistert 🤩 . Hoffentlich könnt ihr jetzt endlich in den Urlaubsmodus umschalten.

Liebe Grüsse
Nina
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204 Beiträge · seit 201111. Jan. 2018 · #29
Hallo Elsa
Da freut man sich sooo auf den Urlaub und dann so ein schlechter Start.
Auch ich hoffe ,das nun der Urlaub so richtig beginnen kann und ihr ab jetzt nur noch schöne Erlebnisse habt. Lg Petra
Namibia - Juni 2012 Süd Afrika - Dezember 2012 Botswana und Simbabwe Oktober 2013 Süden und KTP Dezember 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288870-2-reise-durch-namibia-und-ktp.html?limitstart=0#422443 Caprivi und Botswana September 2017 Süden und KTP Februar 2018 KTP und Botswana September 2018 KTP -Namibia März 2019
761 Beiträge · seit 201011. Jan. 2018 · #30
Hallo, Elsa,

da les ich gern mit, zumal wir einige Eurer Stationen bereits kennen, andere nächstes Jahr kennenlernen möchten!
Bei so einem Beginn muss man schon die Nerven behalten... 😉

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
57 Beiträge · seit 201811. Jan. 2018 · #31
Liebe Elsa
Das ist ja nicht zu glauben!! Wie unglaublich ärgerlich!!!
Zum Glück hast du mich da vorgewarnt - als Kletterfamilie haben wir immer Karabiner - die kommen zuoberst auf die Packliste!
Deine Fotos sind trotzdem wundervoll, finde ich!

Liebe Grüsse
Esthi

Textlastig - liiiiebe ich.... vor allem wenn es so unterhaltsam geschrieben ist! Merci
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
57 Beiträge · seit 201811. Jan. 2018 · #32
Liebe Elsa

Ist ja unglaublich, der Start war ja extrem holprig - und ja, Hut ab, wie ihr alles gemanagt habt!
Hoffentlich folgt von nun an nur noch eitel Sonnenschein 🙂
Liebe Grüsse
Esthi
1'543 Beiträge · seit 201312. Jan. 2018 · #34
Hallo Elsa,
habe noch schnell auf dem Notsitz Platz genommen. Was für ein grauenvoller Urlaubsstart, aber jetzt wird es langsam. Wie schön. Vor lauter Begeisterung habe ich dann auch den Danke-Button drücken wollen, ihn im Eifer des Gefechtes aber an der falschen Stelle plaziert, nämlich bei Paguai, die sich sicherlich schon wundert. Verdient hat sie aber für ihre tollen Fotos allemal viele "Danke", und von daher ist der Fehlgriff 😎 zu verschmerzen.

Herzliche Grüsse
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
4'382 Beiträge · seit 201512. Jan. 2018 · #35
Oh,oh, liebe Elsa, wg. einer Kurzreise habe ich jetzt erst gelesen, was Euch schon zuanfangs so zugemutet worden ist! Ein Glück, dass Ihr das so ausführlich in Third Brigde nicht erzählt habt - wir hätten uns mit Euch halbtot geärgert. Übrigens: Auch C. sucht und sucht und sucht zu gerne....
Ich hoffe, es geht "schöner" weiter....

Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
30 Beiträge · seit 201712. Jan. 2018 · #36
Liebe Elsa,
ich möchte auch sehr gerne mitreisen - meine erste offizielle Anfrage, bin bisher tatsächlich immer schwarz gefahren 😎 - und mit deinem RB mein WE einleiten. Hut ab, wie ihr mit eurem missglückten Urlaubsstart umgegangen seid. Ja, es kann immer noch schlimmer kommen, keiner ist verletzt worden, aber sicher ist eine Menge an Wut und dem Gefühl von Unsicherheit zurückgeblieben. So zumindest stelle ich mir das vor.....
Freue mich jetzt auf eure Erlebnisse und danke schon mal vorab für deine Mühe 😄
Liebe Grüße,
Regine
Themenstarter455 Beiträge · seit 201413. Jan. 2018 · #37
Hallo zusammen,
auch wenn ich keine "thumbs up" zaehle, so freu ich mich doch dass einige mitlesen und ich bedanke mich fuer die Kommentare und die Klopfer auf die Schulter. Aber jetzt also kein Aerger mehr und wir kommen endlich in den Urlaubsmodus.

@Konni + Silke: unser eher unter- oder durchschnittliches Sichtungsglueck koennte eine Urasche haben: Ihr wart in der Naehe und habt mal wieder voll abgesahnt! 😉 😗 Wir haben den KTP dann ja noch genossen und ueberlegen schon, wie er bei der naechsten Reise wieder am besten in die Route passt...

@Nina: fuer den Urlaub reise ich gerne bis ans Ende der Welt, egal wie lang und wie eng. Hauptsache ich bin im Urlaub und WECH!
Ja, von Pension Steiner waren wir etwas enttaeuscht 😵 . Das lag jetzt auch nicht nur am Ei. 😗 Haben wir aber auch schnell abgehakt. Zur Uebernachtung ok.
Und wer kann schon von sich behaupten, Mariental kennern gelernt zu haben. Beim naechsten mal wird das Auto auf Bagatelle nicht bewegt (Betonung auf naechstes Mal! 😗 )

@hallo Clax-Claudia: oh, das Kribbeln kenne ich. Das habe ich eigentlich standig, weil ich immer an die naechste Reise denke.

@Sabine: wir haben gehoert, dass 2 Tage vor unserem Vorfall genau so eine Bande mit Diebesgut in Windhoek geschnappt wurde. Da fragt man sich, wieviele von diesen Kleinbanden unterwegs sind oder ob die bereits vorher Geschnappten da schon wieder bei der "Arbeit" waren... Business as usual... Da wird sich auch nichts dran aendern. Vor allem nicht bei dem Boom. Der Tag fing schei.. an. Letztendlich waren wir es selbst schuld dass es so endete.
Den Karabiner an der Tasche habe ich schon jahrelang dabei. Den hake ich dann einfach schnell an die Schiene/Hebel vom Sitz. Mit dem Bein hatte ich echt Glueck, die Regenbogenfarben sind dann nach 2 Wochen endlich verblasst und die Delle hat sich wieder geglaettet.

@ Bele: die Nummer mit dem einfachen Anstellen der Leiter haben wir auch 2-3x gemacht. Echt etwas leichsinnig, da sie immer ein wenig im Sand wegrutschen konnte. Da war die Faulheit groesser...
Aber dass ihr nur 1 Leiter hattet, und keine drinnen, das ist schon ein Ding. Petra & Siggi hatten ja auch nur ein Schemel, also immer rein und raus mit dem Ding. Echt doof. Aber im Buschlore waere auch kaum PLatz fuer einen weiteren .
Die leibe Technik oder auch Elektronik ist halt immer eine potentielle Fehlerquelle. Wir kennen das auch von unseren Womo-Urlauben. Je mehr an der Karre dran oder drin ist , desto mehr koennen auch Probleme auftreten. "Basic" ist die Loesung!

@BMW: in der Tat, so direkt an der Strasse sind Langfinger da schneller mal erfolgreich. Den Hof von Asco kennen wir auch, der ist da schon etwas besser gesichert.

@ Uwe-Muckel: da siehste Mal, seit Jahren also die gleiche Masche. Da habt ihr ja echt Glueck gehabt. Aber ja, der Schock und der Schreck im Moment sitzt erst einmal und muss verdaut werden. Vor allem aergert man sich, dass man so unvorsichtig war. Dabei sind wir, was dieses Thema betrifft, sehr sensibilisiert. Am naechsten Tag hab ich auch gedacht, lieber am Anfang mit leerer SD-Karte als am Ende...

@Robin: so schnell kann man garnicht gucken und reagieren. Das ist so ein eingespieltes Prozedere,. Bis man mitbekommen hat was da grad passiert sind die schon um 3 Ecken.

@Jaffles-Claudia: so ein bisschen Erfahrung was Batterien und Kuehlschraenke angeht haben wir schon bei Womo-Reisen in USA gesammelt. Jetzt kam halt die afrik. Variante dazu. Man lernt nie aus.
Habe mir schon mit grosser Begeisterung eure Bildergalerie angeschaut.. seuftz... 😘

@Koalaxl-Petra: ja, alles wird gut! Am naechsten Tag gab es dafuer dann gleich 2 Sundowner. Wir mussten ja was nachholen.

@Doro: oh ja! Dafuer geniesst man dann nachher umso mehr.

@Esthi: na ja, alles nicht dramatisch, kann man alles verkraften und am naechsten Tag sieht alles schon wieder rosarot aus. Viel schlimmer waere fuer mich, wenns mal einen Unfall gibt. Also denkt dran, wenn ihr zu 5 im Auto fahrt: schoen langam und vorsichtig fahren! Ihr wisst noch nicht wie schnell euch z.B. ein Warzenschwein oder ein Kudu vor das Auto rennen kann und wie schnell man mit bei zu hoeher Geschwindigkeit auf Gravel die Kontrolle verliert.

@Beate: 😉

@Friederike: dafuer habt ihr ja genug von eurem Aerger erzaehlt! 😈 Da haben wir ja auch nur mit dem Kopf geschuettelt und uns gefragt, was da grad bei S. los ist.
Scheint wohl so ein Maennertick zu sein, das Suchen! Dabei ueberlasse ich DH schon die groesseren Staufaecher. Vielleicht ist das ja grad das Problem, dass er dabei zuviel Raum hat um die Sachen zu verstecken.
Und ja, es geht auf jeden Fall schoener weiter!

@Regine: ja im ersten Moment ist natuerlich enorm viel Wut im Spiel. Aber es kam spaeter auch noch etwas Schadenfreude ins Spiel. Warum erzaehle ich im naechsten Kapitel. Manchmal kann so eine Sache auch etwas Gutes haben.

Morgen gibt es dann auch das erste schoene tierische Erlebnis. Aber wir muessen ja erst einmal ankommen im KTP...

LG,
Elsa
Themenstarter455 Beiträge · seit 201413. Jan. 2018 · #38
15.09.17 – Bagatelle – Mata-Mata /KTP – Erdmaennchenalarm

Ab heute haben wir endlich richtig Urlaub! Und was macht man im Urlaub? Genau, den Tag langsam angehen. Fruehstueck mit allem, was dazu gehoert und Springboecke im Hintegrund.
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Wir geniessen diese wundervolle Umgebung. Dann packen wir zusammen und begleichen in der Lodge unsere Rechung. Alle waren super nett und mega hilfsbereit und wir waeren gerne laenger geblieben. Auch das Haus-Eland und der Sprinbock am Abendtisch haben wir kennengelernt, nur fuer die Erdmaennchen hat es nicht gereicht. Wir kommen bestimmt wieder, denn wir haben ja einiges nachzuholen.
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Nun muessen wir Strecke machen. Bis zur C20 sind wir wieder auf Gravel unterwegs, aber diesmal mit richtigem Reifendruck. Wir sind ja wieder bestens ausgestattet. Fuer das Zwischenstueck bis Stampried erhoehen wir den Druck. Kurz hinter dem Ort muessen wir dann wieder Luft ablassen. Es ist sehr windig und ich werde dabei am Strassenrand regelrecht sandgestrahlt. Die erste Polizeikontrolle haben wir ebenfalls hinter uns.

Die Fahrt entlang des Auob Trockenflusses ist schoen, wenn auf ie Dauer auch etwas eintoenig. Wir werden ziemlich oft von anderen Wagen ueberholt und fragen uns, warum man auf Gravel so rasen muss. Da braucht man sich nicht ueber die Unfallstatisktik wundern.
P1070589(2).JPG
In Gochas tanken wir voll. Unser Bushcamper hat ja nur einen 140 ltr Tank. Da muss man doch etwas genauer auf den Verbrauch achten, als bei den anderen Bushcampern, die 160 ltr haben.

Kurz vor Twee Rivers faellt uns noch einmal die Bestellung unserer Kamera ein.
Oh man, das war ja eine Aktion. Aber sind da auch ein Ladegeraet und die entsprechenden Kabel mit dabei? Da haben wir in dem ganzen Stress ueberhaupt nicht drauf geachtet, hauptsache schnell den „jetzt kaufen“-Button druecken. Ohne Kabel und Ladegeraet nuetzt uns auch keine neue Kamera, also muessen wir das jetzt noch unbedingt klaeren. Jetzt oder nie.
Aber wie, wenn man irgendwo im „off“ ist?
Ein Glueck kommen wir kurz drauf an der Kalahri Game Lodge vorbei. Nix wie hin und hoffen, dass sie Internet haben. Ja, sie haben und wir bekommen sogar noch kuehle Getraenke aufs Haus serviert. Dann haben wir endlich alles in trockenen Tuechern und schicken auch Petra & Siggi noch einmal letzte Info, bevor wir fuer die naechsten 10 Tage untertauchen.
Der Manager der Lodge bietet uns an, fuer einen special price heute hier zu bleiben. Wir lehnen dankend ab und sagen, dass wir eine Buchung in Mata-Mata haben. Seine Offerte kommt nicht ohne Grund, denn es ist bereits 16:00 Uhr und um 16:30 Uhr schliesst die Grenze!
Im Turbogang verlassen wir die Lodge und und kommen genau um 16:30 an den Grenzposten. Die Fahne wird gerade eingeholt. Der Grenzwaechter winkt uns zu, wir sollen schnell durchs Tor fahren und dann erst ins Office gehen. Wenn das Tor einmal zu ist, dann gibt’s kein wenn und aber mehr. Vorschrift ist Vorschrift.

Geschafft. Die Lady im Office des Camps ist dafuer die Ruhe in Person. Als sie sieht, wo wir wohnen, geht das ganze Prozedere noch 10 Minuten laenger. Aber small-talk ist ja immer nett und alle freuen sich. Waehrend des ganzen Urlaubes muss ich mindestens 10 x versprehen, dem einen oder anderen beim naechsten Besuch ein Neymar-Fussballtrikot mitzubringen.

Das Camp ist fast voll, wir koennen uns aber noch einen Platz aussuchen. Wir bleiben im mittleren Bereich, vis à vis des Hides, unter den Baeumen stehen. Hinten am Zaun ist zwar noch Platz, aber von hier aus koennen wir das Wasserloch besser beobachten. Ausserdem sind ueber uns in den Baumen viele Webervogel-Nester, da ist auch immer was los.
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Da haben wir ja grad noch Glueck gehabt, kaum im Urlaubsmodus angekommen, troedeln wir schon um ein Haar zu viel rum.
Nun erst einmal ein Savanna und ein Windhoek Lager aus einem eiskalten Kuehlschrank!
Im Shop muessen wir uns dann noch fuer teures Geld einen SA-Stromkabel-Adapter holen. Uns wundert es, dass so ein Adapter nicht in der Ausstattung des Bushcampers vorhanden ist, denn diese Autos kommen doch hier staendig durch.

Am Wasserloch ist derweil tote Hose. Weiter hinten, bei den Chalets, entdecken wir die ersten Oryxe. Wir machen es uns gemuetlich und bereiten unser erstes Braai vor.
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Und dann, wie aus dem Nichts, ist Erdmaennchenalarm! Quer ueber die Campsite . Nicht 1, sondern mindestens 15-20 Stueck. Wie geil ist das denn!!!
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Sie kommen Grueppchenweise aus Richtung Hide zu uns herueber, ueberall wuseln welche rum, auch bei unseren Nachbarn. Die kleinen Kerlchen sind sowas von witzig und „maedchenmodus an“ sueesss! “maedchenmodus aus“. Wir hatten erst vor ein paar Monaten den Film „Die Waechter der Wueste“ gesehen und sind hin und weg. Es wird gejagt, gespielt, gebuddelt, geknuddelt und geputzt. 2 Waechter halten Stellung. Das geht eine halbe Stunde lang so, dann sind sie wieder so schnell weg wie sie gekommen sind.
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Es ist zu schoen, dafuer verpasse ich auch gerne Loewen am Wasserloch, wenn denn welche dagewesen waeren.

Danach kommen wir endlich zum braaien. Heute gibt es zur Feier des Tages das beste Elandfilet, was wir bis heute gegessen haben. Wir hatten uns alle moeglichen Gamefleischsorten in 2x200 gr. Portionen einvakummieren lassen. Und es ist richtig klasse. Auch Wuerste, Salami und Schinken. Trotz unserer Kuehlschrankkapriolen war alles bis zum Ende immer perfekt und roch noch frisch.

Nach dem Essen ziehen wir mit einem Amarula zum Hide. Auch wenn keine „Grossen“ anzutreffen sind, man kann auch mit den Kleinen Unterhaltung haben. Nach dem ersten tierischen highlight des Tages, die Erdmaennchen, sehen wir zum ersten Mal eine Wildkatze. Sie spielt und huepft hinter den Faltern im Flutlicht her, keine 5 Meter vor uns. Zuerst hatten wir sie gar nicht gesehen, so gut ist sie durch ihre Farbe getarnt. Fuer ein Foto ist es mit der kleinen Digi leider schon zu dunkel, ausserdem waere wahrscheinlich eh nur das Schwanzende drauf. Ich hoffe, ihr glaubt es mir auch so!

Spaeter am Abend wird es richtig frisch und in der Nacht fallen ein paar Tropfen.
Und wir hoeren die ersten Loewen! Zwar ziemlich weit enfernt, aber es ist schoen zu wissen, sie sind da!
Morgen geht es weiter nach Urikaruus.

Wieder angekommen in Africaaaa,
gruesst Elsa
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2018
846 Beiträge · seit 201414. Jan. 2018 · #39
Liebe Elsa,
Wieder angekommen in Africaaaa,
. Was soll man da noch mehr sagen. Jetzt kann der Urlaub beginnen. Und ihr habt es echt noch geschafft, rechtzeitig am Gate zu sein. Und die Erdmännchen? Ein Traum.... 🤩
Liebe Grüsse
Nina
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201414. Jan. 2018 · #40
16.0917 – Mata-Mata – Urikaruus Wilderness Camp /KTP

Bei Sonnenaufgang wird ueber uns im Baum die Vogelwelt aktiv. Auch das Camp erwacht langsam, Gaskocher rauschen und der erste Duft von Speck und Eiern zieht ueber den Platz. Irgendwann in der Nacht habe ich nochmal die Loewen gehoert, aber immer noch ziemlich weit weg.
Wir beobachten eine Weile das Campleben von unserem Logenplatz aus. Das ist das Schoene am Dachzelt, man kann alles von oben ueberblicken. Das haben wir damals im Bushcamper von Asco entwas vermisst.

Es ist noch recht frisch als wir fruehstuecken. Am Wasserloch die ueblichen Verdaechtigen: ein paar Schabrackenschakale, jede Menge Tauben, Strausse und etwas weiter weg ein einzelnes Oryx, wie bestellt und nicht abgeholt.
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ich habe es tatsaechlich mal geschafft, den hier ganz aufs Bild zu kriegen, auch wenn er grad bloed guckt
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Heute sind es nur 50 km bis Urikaruus und die Strecke selbst ist der Gamedrive. Von Wasserloch zu Wasserloch. Die Landchaft ist ein Traum. Die Piste gut zu fahren und nicht viel Verkehr.
Die Duenen linkerhand sind wuenderschoen und wir halten Ausschau nach Loewen oder sonstigen Katzen. Aber gar nicht so einfach, denn das Licht ist grell und die Duenen teilweise recht fern. Meinem linken Arm droht langsam der erste Sonnenbrand.

Aber dann!
Ich glaube ist es war zwischen Sitsas und Craig Lockhart! Auch wenn es sehr weit weg ist, erkennen wir durch die Fernglaeser 4 Loewinnen, schlafend (was sonst ) zwischen den Graesern am Duenenhang. Auch wenn das folgende Foto grottenschlecht ist, fuer mich ist es wieder ein ganz besonderer Moment. Erst etwas spaeter erkennen wir, dass es sogar 5 Loewinnen sind.
Der Tag ist gerettet, egal was noch folgt.
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Wir beobachten sie eine Weile, auch wenn sie sich kaum bewegen. Faul wie Loewen nun mal sind. Aber bei der Hitze und Sonne wuerde ich draussen auch nicht rumlatschen.
Irgendwann muessen wir uns dann doch losreissen und fahren weiter. Ich bin gluecklich.

An einem grossen Baum kurz vor Dalkeith entdecken wir 2 Sekretaere. Wir stellen uns in den Schatten und beobachten sie eine Weile. Wirklich wunderschoene Voegel. Vor allem fliegen sie nicht so schnell weg, so dass sie es ganz aufs Foto schaffen.
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Und dieser hier sitzt auch gleich nebenan. Ueberhaupt, wir sehen erstaunlich viele Greifvoegel. Meistens allerdings zu sehr weit weg fuer ein g´scheites Foto.
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Liebe Experten der Vogelwelt: wie heisst dieser hier?

Rund um Dalkeith treffen wir auf jede Menge Giraffen. Immer so elegante Tiere. Uns faellt auf, dass viele hinten an den Flanken ausgeblichen sind. Hat das eine Bedeutung (z.B. Alter ) oder ist es Zufall? Einfach nur ausgeblichen denke ich ist es nicht, dann waere die Rueckenpartie ebenfalls ausgeblichen.
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An den weiteren Wasserloechern ist nicht viel los. Es ist schon mittags und entsprechend heiß. Aber: wir halten schliesslich auch auf fuer Gnus und Oryxe! Bei denen ist eh immer was los und einer sorgt immer fuer Zoff.
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Springboecke sind hier nicht unbedingt von Aussterben bedroht, deswegen sind wir auch nicht traurig, dass sein Kumpel heute abend bei uns auf dem Grill liegt
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Fuer uns eine Premiere ist auch die Kapcobra. Ganz schoen gross war dieses Exemplar mit ca. 1,5 Meter. Sie kreuzte die Pad vor unserem Auto. Durch ihre gelbe Farbe konnten wir sie schon von Weitem ausmachen. Eine Weile ist sie neben dem Auto. Als sie den Vorderkoerper anhebt und anfaengt zu zuengeln, schliessen vorsichtshalber das Fenster. Dann verschwindet sie in einem Erdloch.
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Dann kommen wir nach Urikaruus.
Wir hatten Glueck und konnten eine Nacht hier ergattern. Die einmalige Anlage ist wirklich toll gelegen und man koennte es hier durchaus ein paar Tage laenger aushalten. Wir bekommen das erste Chalet rechts. Kein Nachbar zur Rechten und trotz Baum noch direkten Blick zum Wasserloch. Inzwischen gibt es hier einen neuen Ranger, er heisst Jock und weist uns sehr freundlich ein.
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Da es noch frueh ist, laden wir nur kurz das Noetigste aus dem Auto. Vor allem die Kuchensachen. Waehrend wir ausladen muss einer immer das Tor halten, da es sonst automatisch wieder zufaellt. Wegen der Loewen! Und bevor man wieder zum Auto geht ist es ratsam die Gegend noch einmal abzuscannen, vor allem auch unter dem Auto.
Das Springbockfilet hatten wir heute morgen schon vor Abfahrt mariniert. Es steht ein nagelneuer Kuehlschrank in der Kueche und wir nutzen ihn natuerlich um alle unsere Frischwaren mal richtig zu kuehlen. Ueberhaupt ist die Kueche mit allem Noetigsten ausgestattet und alles sieht ziemlich neu aus.

Dann fahren wir noch einmal los Richtung Kamqua.
Eine riesige Springbockherde mit einem einzelnen Gnu kreuzt den Weg, wir muessen eine ganze Weile warten bis wir weiterkommen.
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Puenktlich zum Sundowner kommen wir zurueck nach Urikaruus. Ist das schoen hier. Auf der Terrasse trinken wir erst einen Gin-Tonic, bevor wir mit dem Braai anfangen.

Waehrend wir Feuer machen steht Jock, der Ranger, auf einmal bei uns in der Kueche. Er wollte nicht rufen und keinen Krach machen , denn am Wasserloch trinkt gerade ein LEO!!!
In dem gleichen Minute entdecken wir ihn auch. Damit hatten wir in dem Moment ueberhaupt nicht gerechnet, denn es war eine ganze Weile ueberhaupt nichts los am Wasserloch.
Es ist leider schon ziemlich dunkel und die Kamera hatte ich schon beiseite gelegt. In letzter Minute mache ich noch dieses schlechte Beweisfoto, bevor er abzieht.
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Das nennen wir Glueck: der 4. Leo bei der 4. Reise. Wir koennen ihn leider nur ca. 2-3 Minuten lang mit dem Fernglas beobachten, dann verschwindet er entgueltig in der Dunkelheit.
Wow. So ist das mit den Tieren, wenn man es nicht erwartet, dann sind sie auf einmal da.

Da schmeckt das Springbockfilet gleich nochmal um einiges besser, auch der Wein. Und der Amarula.
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Wir sitzen noch lange am Feuer. Als es dann richtig kalt wird, geht’s in die Betten in der oberen Etage.
Auch heute nacht hoeren wir Loewen.

Loewen, Leo , Kapcobra...
Es freut sich die Elsa
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2018