Eigene Route - 23 Tage - Tipps

17 Antworten · 2'950 Aufrufe · gestartet 04. Dez. 2017 von Joonas
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201604. Dez. 2017 · #1
Hallo Zusammen 😄

Ich und meine Freunde planen einen Trip durch Namibia. Ungefähr 21-23 Tage nehmen wir uns dafür Zeit. Ich war bisher einmal für 5 Wochen in Namibia (ohne viel zu reisen), werde ab Februar in Windhoek studieren und einer meiner Freunde wird für 5 Wochen im Osten von Botswana als Volunteer im Busch sein. Dies ist die einzige Erfahrung die wir mit Afrika haben. Theoretisches Wissen haben wir durchaus, praktische Erfahrung mit Rundreisen jedoch noch nicht. Wir hoffen, dass wir mindestens zu dritt oder zu viert reisen werden, damit pro Person nicht zuviel gefahren werden muss.

Unsere Ziele der Reise: Draussen in der Natur sein, ein bisschen Abenteuer und wenn möglich nicht zuviel im Auto.

Wir haben uns nun provisorisch eine Route zusammengebastelt mit den Orten die wir gerne sehen und erleben möchten. Das alles haben wir mit google maps geplant. Das heisst wir sehen das nicht als fixfertige Route an sondern wollten nur mal einen Überblick bekommen. Wir werden dann auch sicher noch mit einem Anbieter das ganze besprechen.

Vielleicht hat aber auch jemand von euch Lust Tipps zu geben, zu sagen ob es machbar ist, oder was wir ändern sollten. Und auch ob bei google map die Fahrzeiten ungefähr stimmen, oder ob da gravel roads etc. nicht einberechnet werden.

Die provisorische Route:

Tag 1: Windhoek
Tag 2: Windhoek - Bagatelle Kalahari (260km/2h49min)
Tag 3: Bagatelle - Namib Rand Fam. Hide Out (289km/3h57min)
Tag 4: Namib Rand - Sossusvlei (113km/1h43min)
Tag 5: Sossusvlei
Tag 6: Sossusvlei - Swakopmund (347km/4h28min)
Tag 7: Swakopmund - Wüstenquell (128km/2h02min)
Tag 8: Wüstenquell - Erongo Ameib (114km/2h09min)
Tag 9: Ameib - Spitzkoppe (79km/1h14min)
Tag 10: Spitzkoppe
Tag 11: Spitzkoppe - Henties Bay - Ugab Save the Rino Camp (263km/3h59min)
Tag 12: Ugab Save the Rhino Camp
Tag 13: Ugab STRC - Brandberg (142km/2h28min)
Tag 14: Brandberg - Palmwag (217km/3h34min)
Tag 15: Palmwag
Tag 16: Palmwag - Olifantsrus, Etosha (213km/3h28min)
Tag 17: Olifantsrus, Etosha - Okaukujeo, Etosha (125km/2h08min)
Tag 18: Okaukujeo, Etosha - Halali, Etosha (71km/1h11min)
Tag 19: Halali, Etosha - Outjo - Okonjima (322km/4h)
Tag 20: Okonjima
Tag 21: Okonjima - Waterberg (112km/1h43min)
Tag 22: Waterberg
Tag 23: Waterberg - Windhoek (291km/3h09min)

Gesamt:
Tage: 23
Kilometer: 3'086km
Fahrzeit: 44h12min
Durchschnitt pro Tag ca: 134km/1h55min

Ich nehme an wir haben sicher eher zu viel als zu wenig. Was empfehlt ihr sich anzusehen und gibt es etwas, dass ihr streichen würdet?

Auch noch eine konkrete Frage: Ist das Ugab Save the rhino camp für Anfänger mit einem Hillux 4x4 machbar? (Soweit ich das verstehe, nehmen wir nicht die besonders schwierige Route Richtung Norden). Wir würden uns da auch nur mit genügend Essen/Trinken, Ersatzreifen und Satellitentelefon hinwagen.

Einen schönen Tag euch allen,

Jonas 🙂

PS: Falls ich es hinbekomme stelle ich noch die Fotos von Google Maps rein.
4'984 Beiträge · seit 201604. Dez. 2017 · #2
Hallo Jonas,

ja, wenn ihr langsam fahrt, bekommt ihr die Zufahrt zum Rhino Camp auch als Anfänger hin.
Hier ein Foto. Ist halt sehr steinig.
Gruß Gina
DSCN0670k.jpg
16,9k Beiträge · seit 201204. Dez. 2017 · #3
Hallo Jonas,

Wüstenquell könnt Ihr schon mal aus der Planung streichen:

1. gibt´s da schon seit Jahren kein Camping mehr
und
2. nehmen die Inhaber Gäste nur ab mindestens 2 Nächten auf.

Und was Ameib betrifft, da empfehle ich mal diesen Thread zur Ansicht 😉 :

https://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/246894-ameib-ranch-schlussendlich-verkauft.html

Ihr seht, es ist alles nicht so einfach....

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2017
125 Beiträge · seit 201504. Dez. 2017 · #4
Joonas schrieb:

Gesamt:
Tage: 23
Kilometer: 3'086km
Fahrzeit: 44h12min
Durchschnitt pro Tag ca: 134km/1h55min

Ich nehme an wir haben sicher eher zu viel als zu wenig. Was empfehlt ihr sich anzusehen und gibt es etwas, dass ihr streichen würdet?

Auch noch eine konkrete Frage: Ist das Ugab Save the rhino camp für Anfänger mit einem Hillux 4x4 machbar? (Soweit ich das verstehe, nehmen wir nicht die besonders schwierige Route Richtung Norden). Wir würden uns da auch nur mit genügend Essen/Trinken, Ersatzreifen und Satellitentelefon hinwagen.
Hallo Jonas,

bei der Streckenplanung würde ich eher auf Tracks4Africa als auf Google Maps zurückgreifen: https://tracks4africa.de/shop/namibia-gps-karte-detail.html Wir haben dieses Jahr unsere Strecke damit geplant und waren insbesondere auf der Strecke Ugab Rhino River Camp - Twyfelfontein sehr froh, dass wir die Route vorab ausgearbeitet hatten.

Die Strecke zum Ugab ist super schön (sind auch von der Spitzkoppe los und über Uis, allerdings nur zum Tanken und für einen Kaffee Stop: http://www.daurebisib.com/cactus-coffee-tea-garden/, zum Rhino River Camp ). Die letzten km zum Camp waren sehr steinig (spitzes Gestein), aber alles gut fahrbar - mit der entsprechenden Geschwindigkeit.

In Swakopmund würde ich mindestens 2 Übernachtungen einplanen, damit man mindestens 1 ganzen Tag dort hat. Es gibt einfach viel zu sehen und zu unternehmen. Die Tour mit den Fatbikes in die Dünen ist super.

Grüße
Ann_Ka
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2017
5'049 Beiträge · seit 201404. Dez. 2017 · #5
Hallo Jonas,

mit deinen Fahrzeiten in Etosha wirst du nicht hinkommen. Ihr wollt ja bestimmt auch Tiere sehen und das eine oder andere Wasserloch anfahren. Außerdem muss man immer mal wieder mit einer „Straßensperre“ durch Elis & Co. rechnen.
Tag 19: Halali, Etosha - Outjo - Okonjima (322km/4h)

Von Halali musst du entweder wieder über Okaukuejo zurück um aus dem Anderson Tor rauszufahren, oder du musst über Namutoni und dann durch das Von Lindequist Gate. Dafür brauchst du mit Fotostopps schon die 4 Stunden. Ich würde irgendwo auf der Tour noch einen Tag für Etosha abzwacken und mir mit Ruhe die Gegend um Namutoni anschauen und dann am Abend außerhalb vom Park (z.B.: Mushara) übernachten. Dann könnt ihr am nächsten Morgen weiter nach Okonjima fahren und dort am NM an einer Aktivität teilnehmen.

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
Themenstarter18 Beiträge · seit 201604. Dez. 2017 · #6
Hallo zusammen und vielen Dank für die schnellen Antworten 😄

@ginachris
ja, wenn ihr langsam fahrt, bekommt ihr die Zufahrt zum Rhino Camp auch als Anfänger hin.
Das hört sich schonmal vielversprechend an. Lohnt es sich beim Camp einen weiteren Tag anzuhängen? Ich habe auch schon mehrmals von wildcampen gelesen auf der Route Richtung Norden vom Camp aus. Ist das offiziell erlaubt und allenfalls auch vom ugab camp Richtung Brandberg möglich?

@Logi
Vielen Dank für die Aufklärung 😉

@Ann_Ka
Wenn man an der Küste vor allem an den Dünen und dem Meer interessiert ist, sollte man da allenfalls mehr Zeit bei Swakop verbringen und dafür weniger nördlich an der Küste? (habe gelesen da sei es ziemlich "öde", flach und endlos).

@Daxiang
Die Fahrzeit ist die Angabe von Google Maps für A nach B. Da man im Park ja sowieso hauptsächlich im Auto sitzt und fährt, denke ich werden wir die Tage damit füllen und dann wieder bei Okaukujeo raus. Oder lohnt sich der nordosten des Parkes sehr?

liebe Grüsse an alle,

Jonas
4'984 Beiträge · seit 201604. Dez. 2017 · #7
Hallo Jonas,

wenn ihr 4x4 Anfänger, und nur mit 1 Auto unterwegs seid, fahrt NICHT in nördl. Richtung aus dem Camp!
Ein weiterer Tag im Camp lohnt jedenfalls! Man kann dort gut zu Fuß die Gegend erkunden,
am Flussbett entlang, oder auch auf den Hügeln ringsum.
Gruß Gina
2'534 Beiträge · seit 200704. Dez. 2017 · #8
Hi Gina,
GinaChris schrieb:
Ein weiterer Tag im Camp lohnt jedenfalls! Man kann dort gut zu Fuß die Gegend erkunden,
am Flussbett entlang, oder auch auf den Hügeln ringsum.
Nachdem wir im Rhino Ugab Camp diese Spuren hier gesehen haben
https://namfo.info/media/kunena/attachments/2219/ha94da9e.jpg
haben wir vor längeren Spaziergängen Abstand genommen ;-))

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
4'984 Beiträge · seit 201605. Dez. 2017 · #9
Guten Morgen Wolfgang,

vorher wohl das Kleingedruckte nicht gelesen?! 😉
Gruß Gina
DSCN0660.JPG
291 Beiträge · seit 201405. Dez. 2017 · #10
Logi schrieb:
Wüstenquell könnt Ihr schon mal aus der Planung streichen:

2. nehmen die Inhaber Gäste nur ab mindestens 2 Nächten auf.
Hallo Logi,

das wäre mir neu, wir waren bereits zweimal (2015 und 2017) für nur eine Übernachtung dort, war nie ein Problem.

VG
Holger
16,9k Beiträge · seit 201205. Dez. 2017 · #11
holgiduke schrieb:
Logi schrieb:
Wüstenquell könnt Ihr schon mal aus der Planung streichen:

2. nehmen die Inhaber Gäste nur ab mindestens 2 Nächten auf.
Hallo Logi,

das wäre mir neu, wir waren bereits zweimal (2015 und 2017) für nur eine Übernachtung dort, war nie ein Problem.
Wieso meint hier eigentlich jeder meine Infos anzweifeln zu müssen? Das kann man doch erstmal selbst nachlesen, bevor man das in abrede stellt:

Aktueller Stand:

https://de.wustenquell.com/preise-2017/

Mindestens 2 Nächte
Vorausbuchung erforderlich!


LG
Logi
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2017
291 Beiträge · seit 201405. Dez. 2017 · #12
Logi schrieb:
holgiduke schrieb:
Logi schrieb:
Wüstenquell könnt Ihr schon mal aus der Planung streichen:

2. nehmen die Inhaber Gäste nur ab mindestens 2 Nächten auf.
Hallo Logi,

das wäre mir neu, wir waren bereits zweimal (2015 und 2017) für nur eine Übernachtung dort, war nie ein Problem.
Wieso meint hier eigentlich jeder meine Infos anzweifeln zu müssen? Das kann man doch erstmal selbst nachlesen, bevor man das in abrede stellt:

Aktueller Stand:

https://de.wustenquell.com/preise-2017/

Mindestens 2 Nächte
Vorausbuchung erforderlich!


LG
Logi
Ganz einfach: weil wir im Oktober 2017 für nur eine Nacht auf Wüstenquell waren. 😉

Mag aber sein, dass das heute nicht mehr so buchbar ist, wir hatten auch noch Dinner und Frühstück gebucht.

VG
Holger
16,9k Beiträge · seit 201205. Dez. 2017 · #13
holgiduke schrieb:Ganz einfach: weil wir im Oktober 2017 für nur eine Nacht auf Wüstenquell waren. 😉

Mag aber sein, dass das heute nicht mehr so buchbar ist, wir hatten auch noch Dinner und Frühstück gebucht.
Auch das ließe sich mit ein bisschen gutem Willen nachlesen:

https://de.wustenquell.com/preise-2017/

Bitte haben Sie Verständnis, dass alle bereits bestätigten Buchungen für 2017 noch regulär stattfinden werden

Also: erst verifizieren, dann schreiben. 😎 Hinweise die nicht up-to-date sind bringen keinen weiter.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2017
291 Beiträge · seit 201405. Dez. 2017 · #14
Danke Logi für den Hinweis und entschuldige meinen fehlenden guten Willen und die daraus resultierenden unqualifizierten Beiträge. Selbstverständlich werde ich mich zukünftig mit meinem voreiligen Geschreibsel zurückhalten und keine deiner Infos mehr anzweifeln.

VG
Holger
125 Beiträge · seit 201505. Dez. 2017 · #15
Joonas schrieb:
@Ann_Ka
Wenn man an der Küste vor allem an den Dünen und dem Meer interessiert ist, sollte man da allenfalls mehr Zeit bei Swakop verbringen und dafür weniger nördlich an der Küste? (habe gelesen da sei es ziemlich "öde", flach und endlos).
Hallo Jonas,
ich war mittlerweile mehrmals in Swakop und habe jedes Mal etwas anderes entdeckt. Unabhängig von Dünen und Meer. Wenn für Dich "nördlch an der Küste" lediglich Cape Cross gemeint ist, dann ist die Fahrt dorthin wohl das, was Du als "öde, flach und endlos" in der Beschreibung gelesen hast. Bei Cape Cross war ich bisher sowohl als Tagesausflug ausgehend von Swakop als auch als Zwischenstation auf dem Weg zur Spitzkoppe. Beides machbar. Dieses Jahr haben wir die Tagesausflugsvariante gemacht und hatten den ganzen Tag Nebel als hartnäckigen Begleiter. Das hat zwar die Weite eingeschränkt, nicht aber das Erlebnis. Insbesondere wenn man Abstecher ans Meer zu den Wracks macht.
D71_1242.jpgD71_1252.jpg
Wir wurden beim Ugab Rhino River Camp angesprochen, ob sich ein Auto am nächsten Morgen bei uns auf der Nordroute "anhängen" kann (wir waren mit 2 Autos unterweg). Falls Ihr eventuell über den Norden rausfahren wollt, ist das eine Option: Nachfragen. Was die Fahrtechnik angeht: Es gab 2 Stellen, da sind wir vorab raus und haben uns angeschaut, welche Route die geschickteste ist und es gab danach viel Wellblech. Landschaftlich fand ich die Streck sehr schön. Was 4x4 Fahren angeht: Ich habe Erfahrung, die Freunde mit denen ich unterwegs war nicht.
20170602_091722.jpg
Viele Grüße
Ann_Ka
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2017
115 Beiträge · seit 201205. Dez. 2017 · #16
Hallo Jonas

Zuerst mal das Wichtigste: Feine Tour, die Du da auf dem Schirm hast. Würde mir jemand anbieten, Morgen auf diese Tour loszufahren - ich würde einsteigen. Aber um ehrlich zu sein: Bei diesem Scheisswetter würde ich aber fast überall einsteigen....

Viele Details sind schon gesagt. Die Aufteilung der Routen finde ich perfekt. Der Vorsatz, nicht nur im Auto zu sitzen, wird so funktionieren.

Für meinen Geschmack, aber das ist nun wirklich Geschmacksache, tust Du der Region Spitzkoppe und Erongo, aber auch Waterberg, gar viel Ehre an. Da würde mir eine, höchstens zwei Nächte genügen. Die gewonnenen Tage würde ich lieber irgendwo weit draussen in der Wüste südlich von Swakopmund verbringen. Zum Beispiel ab der Bagatelle losfahren an die 707 (Koiimasis oder Gunsbewys) und von dort aus dann hoch zum Sossusvlei. Oder einfach wild. Auto aus, Zelt auf, Abendsonne geniessen und dann im Sternenmeer baden.

Aber das bedeutet: Kilometer fressen. Gut machbar. Aber nicht ganz so entspannt wie Deine Route.

Lieber Gruss

Stefan
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2017
131 Beiträge · seit 201306. Dez. 2017 · #17
Hallo Jonas,

schön, dass Ihr 3 Wochen Zeit habt!!
Eure Tour ist an sich sehr schön, allerdings habt Ihr doch (zu?) oft nur eine Nacht eingeplant. Das verstehe ich nicht ganz. Die Fahrzeiten bei Google Maps stimmen mit der Realität nicht überein und vor Ort habt Ihr am Ende wenig Zeit, etwas zu unternehmen.
Ich frage mich daher, was bringt Euch z.B. eine Nacht in Bagatelle, am Namib Rand, in Sawakop, Wüstenquell, usw.? Wenn Ihr etwas unternehmen wollt (wandern, Tiere beobachten), dann bringt Euch Eure Planung derzeit wenig 🙄 .
Vielleicht solltet Ihr Eure Plaungen nochmal überdenken, die ein oder andere Nacht mehr irgendwo einplanen und dafür wo anders streichen. Ich würden z.B.
- statt Namib Rand 2 Nächte Bagatelle vorschlagen
- die eine Nacht Waterberg für eine weitere Nacht in Swakop tauschen
-- statt Brandberg würde ich eher im Damaraland nächtigen

Viele Grüße
Sabine
544 Beiträge · seit 201406. Dez. 2017 · #18
Moin Joonas,

wir waren vor knapp 3 Wochen im Ugab Rhino Camp. Es ist sehr basic, Wasser gibt es dort derzeit nicht, weil die Elefanten in der Trockenzeit die Pumpe zerstört haben und man noch auf das Ersatzteil wartet. Hat uns dank eigenem Wasservorrat nicht gestört, wir fanden es dort wunderschön.

Die Zufahrt über die D 2303 ist steinig aber gut fahrbar. Wer da von Süden fahrerisch hinkommt, kommt mE auch nach Norden wieder weg. Dir muss aber klar sein, dass Du in der Ecke im Fall des Falles erstmal auf Dich allein gestellt bist.
Wir hatten den Weg auf dem Garmin, ein GPS würde ich für seeeehr empfehlenswert halten, weil die handgemalte Karte des Rangers ihre Tücken hat, das durften unsere Begleiter feststellen und damit sind wir beim zweiten Punkt:
Wenn da andere Autos im Camp sind, fragt die einfach, ob die am nächsten Tag auch nach Norden rauswollen. In unserem Fall war das so und ein zweites Fahrzeug als Backup bringt doch einiges an Sicherheitsgefühl.

Mein Fazit, die Strecke ist fahrerisch nicht zu anspruchsvoll aber wegen der teilweise vielen Spuren nicht immer leicht zu finden. Sie ist einsam und belohnt mit einigen spektakulären Ausblicken. Ein GPS, zweites Fahrzeug und/oder SAT-Phone und ein bisschen Ahnung vom 4x4-Fahren sind mehr als hilfreich.

Gruß
Henning
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