Uganda Route: 3 Wochen im Februar inkl. Norden?

19 Antworten · 5'595 Aufrufe · gestartet 15. Sept. 2017 von JanBr
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Themenstarter36 Beiträge · seit 201415. Sept. 2017 · #1
Hallo allerseits,
nachdem ich in einem anderen Teil des Forums "dazu gebracht wurde" mich für Uganda zu entscheiden dürft ihr an dieser Stelle unsere Route beeinflussen 😗
Ich bin mir relativ sicher: der ein andere andere hier wird einen Schreck bekommen. Habe mir diverse Routen der Vergangenheit hier angesehen und mich daran orientiert - jedoch sämtliche Entspannungsphasen dabei auf Null reduziert 😈 Generell wäre für mich erstmal wichtig: meint ihr, dass diese Route an sich machbar ist? Wenn irgendeine Etappe sehr kritisch sein sollte oder einfach mehr Zeit vertragen könnte, würde ich ggf. den Lake Mburo streichen. An einigen Etappen wie "Sipi bis Kidepo" bin ich noch gänzlich unsicher wo man am besten fährt (würden gerne die Karamojong besuchen). Sipi selber habe ich eher als Zwischenstation aufgenommen, irgendwie reizt mich der Ort weniger, aber ist sicher auch der sinnvollste Stop auf dem Weg in den Norden...

Achso und wir möchten einen Toyota RAV4 mieten. Roadtripuganda weist darauf hin, dass sie den Wagen nicht an Leute vermieten, die in den Norden fahren wollen. Von Douglas von AlphaRentaCar hab ich dazu leider noch keine Antwort bekommen. Was meint ihr? Würden wirklich gerne in den Kidepo Park, allerdings wäre ein größeres Auto aufgrund der Kosten keine Option.

So nun bin ich doch schon bei Details, wollte doch erstmal nur die Route posten... 😣

1. Tag: Entebbe: Ankunft 4:05 Uhr >> Auto entgegen nehmen / einkaufen >> Jinja (kurzer Stop) >> Mbale/Sipi

2. Tag: Sipi: gänztägige Wanderung

3. Tag: Sipi >> Moroto / Kotido: Karamojong Manyatta Siedlungen

4. Tag: Kotido >> Kidepo Valley Nationalpark: Abend Pirschfahrt

5. Tag: Kidepo Valley Nationalpark: Ganztägige Pirschfahrten

6. Tag: Kidepo Valley Nationalpark >> Gulu (tanken) >> Murchison Falls Nationalpark

7. Tag: Murchison Falls Nationalpark: Tracks zwischen Albert- und Viktoria-Nil

8. Tag: Murchison Falls Nationalpark: Track östlich der Main-Road >> Mittags zur Südseite >> Auto zum "Top of the Falls"

9. Tag: Murchison Falls Nationalpark: Bootsfahrt zum Delta >> Tracks entlang des Lake Albert >> Masindi (tanken) >> Ziwa Rhino Sanctuary

10. Tag: Ziwa Rhino Sanctuary: Rhino-Tracking) >> Fort Portal

11. Tag: Fort Portal >> Kibale Forest Nationalpark: Schimpansen Tracking >> Bigodi Wetland Sanctuary >> Kasenda-Kraterseen >> Queen Elizabeth-Nationalpark

12. Tag: Queen Elizabeth-Nationalpark: Tracks bei Kasenyi, westliche Tracks, Katwe Salt Plants Tour, Mweya

13. Tag: Queen Elizabeth-Nationalpark: Bootstour Kazinga-Kanal >> weitere Game Drives im Norden >> Fahrt zum Ishasha Sektor

14. Tag: Queen Elizabeth-Nationalpark: Ishasha Sektor >> Abends aus dem Park raus

15. Tag: Kihihi (kurzer Stop) >> Bwindi Impenetrable National Park je nach Ziel:
  • 140km/6 Stunden Rushaga Gorilla Camp
  • 60km/3 Stunden Gorilla Mist Camp: ab Mittags Mubwindi Swamp
  • 60km/3 Stunden Buhoma Village: ab Mittags Village Tour und Batwa Besuch
16. Tag: Bwindi Impenetrable National Park: Gorilla Tracking >> Kisoro: Markt

17. Tag: Kisoro >> Mgahinga Gorilla National Park: Goldenmonkey Tracking >> Lake Bunyonyi

18. Tag: Lake Bunyonyi: Bootfahrt etc.

19. Tag: Lake Bunyonyi >> Lake Mburo National Park

20. Tag: Lake Mburo National Park

21. Tag: Lake Mburo National Park (früh los) >> Mabamba Wetlands >> Kampala: Kasubi Tombs >> Abends Auto zurück

22. Tag: Entebbe: Abflug 5:00 Uhr
zuletzt bearbeitet 16. Sept. 2017
8'054 Beiträge · seit 200815. Sept. 2017 · #2
Coucou Jan,

Da kommen schon viele Kilometer zusammen für nur 3 Wochen.... 😎

Wir hatten das erste Mal auch einen Toyota RAV4 bei Douglas gemietet. Er hatte uns damals verboten in den Kidepo NP zu fahren. Später haben wir auch verstanden wieso. Manche Pisten waren im Land so in einem schlechten Zustand (tiefe Schlammspuren) dass wir fast mit der Kiste stecken geblieben sind.....

Ich empfehle dir den Kidepo NP auszulassen. Diese ganze Fahrt um nur einen ganzen Tag im Park zu verbringen...........Das würde ich mir echt sparen. .......

Ich würde in Jinja auf jeden Fall 2 Nächte planen. Die Gegend finde ich einmalig. Danach könntest du zum Ziwa Rhino Sanctuary fahren...usw
Die Tour wäre viel entspannter und du hättest mehr vom Land.

Ueberlege es dir......

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
36 Beiträge · seit 201716. Sept. 2017 · #3
Hallo Jan,

ich bin kein wirklicher Uganda-Experte, aber ob Tag 10 umsetzbar ist? Erst Rhino Tracking und dann die Fahrt vom Ziwa bis Fort Portal könnte to much sein.

LG
Sandra
Interesse an einem Kalender mit Bildern von Uganda? Auf www.eickys-adventures.com findet ihr die Verlinkung. www.allmos-adventures.com
Themenstarter36 Beiträge · seit 201416. Sept. 2017 · #4
@ Hallo Annick, ja kilometertechnisch wäre das sicher etwas mehr als andere in 3 Wochen so machen, aber das sind wir gewohnt. In Namibia sind wir damals auch doppelt so viel abgefahren, wie uns von einem Bekannten für 4 Wochen empfohlen wurde 🙂 Wie gesagt: entspannt muss die Tour nicht sein. Bin eher froh, wenn wir in unseren Urlauben um 5 aufstehen und den Tag von Sonnenaufgang bis -untergang voll ausnutzen können. Aber unrealistisch sollte es natürlich dennoch nicht sein.
Wart ihr denn damals - oder später - mal im Norden unterwegs, so dass Du einschätzen kannst wie viel schlechter die Straßen dort wirklich sind? Würde bei der Tour natürlich nicht nur um die 1,5 Tage im Park gehen, sondern eben auch darum den Norden an sich mal zu sehen, da er ja so viel weniger befahren sein soll. Bin mir nicht sicher, ob man die Karamojong Manyattas auch weiter im Süden noch irgendwo antrifft?
Zu Jinja: das war für mich eigentlich eher ein Streichkandidat, da es mir von den BEschreibungen her arg nach "Abenteuer-Tourismus-Hotspot" aussah, für alle die mal Bungee Springen wollen und so. Aber vielleicht kannst Du mir kurz erzählen, was an dem Ort/der region so reizvoll ist?
6'369 Beiträge · seit 201116. Sept. 2017 · #5
Hoi Jan

Nur kurz, vieleicht nächste Woche mehr: Tag 10 ist komplett unrealistisch! Für die Fahrt würd ich mindestens 8 Stunden ohne Pause rechnen, mindestens!
Ich rechne in Ostafrika mit 30km/h, das ist nicht Namibia!
Lediglich auf der Teerstrasse kann man mehr rechnen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter36 Beiträge · seit 201416. Sept. 2017 · #6
@ ftc2010: ganz sicher bin ich mir da auch nicht, Annahme war, dass das Tracking um 8 Uhr zu beginnen, Dauer ca 3 Stunden. Gegen 11.30 Uhr könnte es dann los gehen in den Süden. Für die Fahrt hätten wir dann noch 7,5 Stunden Zeit bis zum Sonnenuntergang. Was genau passen würde. Natürlich nur wenn kein Reifen Platzt und sonst nichts dazwischen kommt. Wäre definitiv eng, da hast Du schon recht.

@ Picco: Ok, sehe ich das mal als Bestätigung von ftc2010ers annahme 😉
zuletzt bearbeitet 16. Sept. 2017
Themenstarter36 Beiträge · seit 201416. Sept. 2017 · #7
Hmm, irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Habe vorhin mal versucht die Tage neu zu ordnen um einerseits den Tag 10 in der Form zu vermeiden und andererseits den Kidepo auszulassen.
Das führt leider dazu, dass auch Jinja nicht mehr wirklich auf dem Weg liegt - und da ich die Sipi Falls bislang auch als Zwischenstopp angesehen hatte fallen auch die weg. Wenn ich die Route mit der Annahme neu bastle haben wir plötzlich massig Zeit. Einen Tag könnte ich mir gut vorstellen komplett bei den Schimpansen zu verbringen (statt des 3 Stunden Trackings).

Leider bin ich beim Rest der Tage (4 Stück an der Zahl) absolut gar nicht sicher. Das blöde ist: umso mehr ich mich einlese, desto mehr würde mich die Mischung aus dem Norden und dem Süden reizen. Im Süden könnten wir natürlich noch etwas Zeit bei den Kasenda-Kraterseen oder im Semuliki NP verbringen. Das fühlt sich aber leider ein bisschen nach Lücken stopfen an. Bin mir unsicher wie spannend diese Orte wirklich wären.

Hat jemand vielleicht noch eine Idee? Oder gebe ich zu früh auf mit dem Norden? Ich habe mal den Titel meines Posts angepasst um auf die momentane Grundproblematik hinzuweisen 😊
zuletzt bearbeitet 16. Sept. 2017
Themenstarter36 Beiträge · seit 201417. Sept. 2017 · #8
So, nun hab ich nochmal zwei Optionen durch gespielt und ne Tabelle gemacht zum Vergleich. Erste Spalte ist die bisherige Route aus meinem ersten Post. Die anderen beiden sind einmal eine "optimierte Version" in der ich ein paar Dinge gestrichen habe, den Tag 10 auf "nur Fahren" reduziert, aber den Norden eben drinnen gelassen habe. Die dritte zeigt eine Variante ohne den Norden, allerdings mit zwei Tagen am Ende, bei denen ich grad wirklich nicht weiß wie wir sie schön nutzen könnten.
Die roten Passagen sind immer das, was sich im vergleich zur ersten Route geändert hat.

Reiseplan.jpg
925 Beiträge · seit 201617. Sept. 2017 · #9
Hallo,

kurz meine Gedanken ohne persönliche Erfahrungen vor Ort:

Die Alternative 1 erscheint runder und weniger überladen/eng getacktet. Gefällt mir ganz gut. Bei der Alternative 2 würde ich anfangs eine Nacht in Entebbe o. Kampala bleiben und die Mabamba Swamps zu Beginn besichtigen und die weitere Nacht im QUENP unterbringen. Alternativ nach dem straffen Programm 2 Tage entspannen am oder im Viktioriasee.

Ich kenne nicht eure Flugtauglichkeit bzw. Schlaffähigkeit, aber wenn ich einen Nachtflug inkl. umsteigen hätte und um 4.05h angekommen würde, würde ich mich erstmal irgendwo schlafen legen, dann was entspanntes machen (z.B. Mabamba Swamps) und am nächsten Tag erst losstarten. Sightseeing in einer hektischen Stadt oder 4-5h Fahrt mit hohem Aufmerksamkeitsbedarf würde ich mir nicht aufhalsen, vor allem nicht ohne ein paar Stunden Schlaf nach der Landung.

Ich glaube auch nicht, das so etwas wie die Kasenda-Kraterseen bloße "Lückenfüller" sind - das ist immerhin im Gegensatz zu manchen anderen Stationen etwas, dass du so nur dort hast.

Bezüglich Mabamba Swamps bin ich im übrigen nicht sicher (und überlege deshalb auch gerade bei unserer Route rum) ob die Tour Mittags/Nachmittags so viel Sinn macht. Die besten Chancen auf gute Vogelsichtungen hast du mit ziemlicher Sicherheit morgens (reine Spekulation meinerseits).

Viele Grüße

Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter36 Beiträge · seit 201417. Sept. 2017 · #10
Also, was den ersten Tag an geht bin ich gerade tatsächlich noch dabei, das ganze etwas umzuplanen und nur nur bis Jinja zu fahren. Ggf könnte man die Mabamba Swamps noch vor der Fahrt besuchen. Habe mittlerweile erfahren (danke Uli!), dass die Swamps tatsächlich nur morgens besucht werden können. Aber vielleicht lasse ich sie auch aus uns hoffe darauf den Shoebill später auf der Tour zu sehen.
Themenstarter36 Beiträge · seit 201423. Sept. 2017 · #11
Hallo allerseits,
ich wollte eigentlioch warten, bis ich eine Antwort von AlphaCarRentals habe wegen eines Rav4 und dem Norden.
Leider bekomm ich da aber grad keinen Kontakt zustande, woran auch immer es liegt. Deswegen auch noch nichts neues zu meiner Route. Werde heute mal beginnen einfach beide Optionen weiter voran zu treiben. Falls es weiterhin so kompliziert bleibt eine Antwort von Alpha zu bekommen (was mich echt wundert, da hier ja bisher jeder geschrieben hat wie schnell Douglas antworten würde), wüsstet ihr noch gute Alternativen? Bisher bin ich sonst nur auf Roadtrip Uganda gestoßen, was preislich keinen Unterschied macht. Jedoch schließen die den Norden ja von Vornherein aus...
Ein schönes Wochenende euch!
Jan
925 Beiträge · seit 201623. Sept. 2017 · #12
Hallo,

Ich glaube, dass das mit Alpha Car rentals nur ein Kommunikationsproblem ist. Verwendest du die email alphabetarentals@gmail.com? Es gibt auch noch Selfdrive Uganda mit guten Kritiken im Netz.

Nach meiner bescheidenen Kenntnis hat es durchaus seinen Grund, warum Vermieter für kidepo keine RaV4 wollen.

Viele Grüße

Fidel
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Themenstarter36 Beiträge · seit 201423. Sept. 2017 · #14
Ich habe es mittlerweile mal mit seinen beiden Email-Adressen probiert - und mit zwei unterschiedlichen Email-Adressen von mir. Ich bin gespannt 🙂
Themenstarter36 Beiträge · seit 201423. Sept. 2017 · #15
So, das warten hat sich gelohnt. Habe eine richtig ausführliche Antwort bekommen. Douglas hat zwar in der Tat Bauchschmerzen mit dem RAV4 und dem Norden - hat aber vorgeschlagen, dass ich einen Nissan Terrano oder Suzuki Escudo nehme. Zumindest letzterer ist ja auch für 50$/Tag zu haben... Hört ich fast danach an, als würde es doch keine entspanntere Tour geben 😉 Bin aber tatsächlich noch ein wenig am hin udn her überlegen...zwei Dinge die mich gerade beschäftigen:

Welchen der Startpunkte für des Gorilla Tracking würdet ihr empfehlen? Habe ein bisschen Angst, dass wir zu schnell aus dem Wald raus sein könnten. Gibt es einen Startpunkt, bei dem es allgemein bekannt ist, dass die Gorillas eher weiter entfernt sind? Möchte einfach ungerne nach 3 Stunden wieder raus sein. Bei größeren Strapazen fühlt sich die Belohnung einfach größer an 😉

Und das zweite: Wir schwanken ein wenig ob sich das Golden Monkey Tracking ebenfalls lohnt. Ich liebe Affen! Trotzdem bin ich hier nicht sicher, ob wir nicht vielleicht von einer Wanderung auf den Mount Sabinyo mehr hätten, einfach weil nochmal was anderes. Hat da jemand Erfahrung? Bei Kürzerer Route (also nur der Süden) wäre natürlich beiden drin. Vier Wochen wären doch besser gewesen 😗

Beides hängt allerdings auch ein bisschen davon ab, wo das Gorillatrecking wäre.
zuletzt bearbeitet 23. Sept. 2017
1'366 Beiträge · seit 201127. Feb. 2018 · #17
Hi,

ich will dann auch mal meinen Senf dazu geben 😉

Ich würde den Norden wegfallen lassen. Die Anfahrt ist einfachj lang und mühsam. Man sollte dann schon mehr Zeit als nur 2 Tage dort einplanen, damit sich die Strapazen auch gelohnt haben.
Als Selbstfahrer würde ich wohl so planen:
1. Tag Ankunft Entebbe
2. Tag Entebbe: Besuch der Mbamba Swamps am Morgen und ggf. Kampala anschauen (oder direkt von den Swamps nach Ziwa ~3-4 Stunden)
3. Fahrt nach Ziwa und nachmittags Nashorn Tracking
4. Morgens ggf. noch die Shoebill Tour in Ziwa und dann weiter in den MFNP
5. bis X MFNP Ich würde hier 4 Tage bleiben, der Park hat mir sehr gut gefallen.
X Fahrt Richtung Kibale mit Zwischenstopp, da die Strecke schon sehr lange ist (ggf. am Vortag noch das Camp wechseln, damit man auf der richtigen Flusseite ist und früh losfahren kann, denn die erste Fähre fährt erst um 7:00). Wir haben mit kurzen Pausen und Fahrer an die 10 Stunden gebraucht (Murchison River Lodge-Kibale Forest Camp)
X In Kibale würde ich schon auch 2 Nächte einplanen, zumal ihr auch den ganzen Tag bei den Schimpansen verbingen wollt. Ggf. noch einen 3. Tag um auch die Kraterseen anzuschauen und ggf. eine Wanderung zu machen.
X QENP und Ishahsha würde ich auch zusammen 4-5 Tage ansetzen, wobei mir Ishasha deutlich besser gefallen hat und ich dort mehr Zeit einplanen würde. Die Kyambura Schlucht soll auch sehr schön sein und würde nochmal die Möglichkeit geben ein Schimpansentracking zu machen.
X Bwindi: Gorilla Tracking. In Ruhjia kannst du außer dem Gorilla Tracking wenig machen. Mehr Angebote gibt es an anderen Orten. Bezüglich der Zeit kann das wohl keiner genau sagen. Bei uns war am Tag zuvor eine Gruppe die war innerhalb 10 Minuten bei den Gorillas und davor war eine Gruppe, die war an die 10 Stunden unterwegs. Wir selbst waren etw 4 Stunden unterwegs. Es ist aber so, dass du ggf. mit dem Ranger danach auch noch weiter wandern kannst, zumindest hat man ihn für den Tag bezahlt. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, noch ein wenig durch den Regenwald zu laufen.
X Statts Mgahinga würde ich vielleicht eher eine Nacht länger im Bwindi bleiben und dort dann eine weitere Wanderung machen. Es gibt wohl auch eine längere Wandermöglichkeit von Ruhjia bis Buhoma (oder so ähnlich). Nutzt euch aber glaub wenig, weil ja dann euer Auto nicht mitkommt 🤪
X Lake Bunyoni hatten wir leider nicht eingeplant und wir würden das nächste Mal sicherlich auch 2 Nächte dort planen.
X Lake Mburo hat uns sehr gut gefallen als Abschluss. 2-3 Nächte sind dort gut investiert.
Rückfahrt nach Entebbe sollte man schon auch 6 Stunden einplanen. In Entebbe kann man sich dann ja bis zum Abflug ein Tageszimmer nehmen um sich zu organisieren und frisch zu machen.

Viel Spaß auf eurer Tour und packt nicht zu viel rein, damit ihr auch Zeit habt alles zu genießen.

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'366 Beiträge · seit 201127. Feb. 2018 · #19
Ich habs auch gerade gesehen 😗 😗 😗 naja, vielleicht nutzt es ja noch jemanden.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter36 Beiträge · seit 201427. Feb. 2018 · #20
Hi Thorsten,
ja die Tipps waren tatsächlich zu spät 🙂 Ich muss dazu aber trotzdem sagen: die lange Fahrt in den Norden hat sich für uns schon alleine für die Farhrt gelohnt! Auch komplett ohne den Kidepo hätte ich die zwei Tage Anfahrt nicht missen wollen. Einzig die Strecke Richtung Muchison Falls war dann etwas öde abgesehen vom Wasserfall. Aber wie gesagt, für uns waren knapp drei Tage Kidepo eher zu lang.
Genauso hätten wir es keinen Tag länger in einem der anderen Nationalparks ausgehalten...so viel es im Muchison zB auch zu sehen gibt. Sind eben doch jeden Tag die selben Tracks die man dann entlang fährt...aber vielleicht sind wir auch einfach ungeduldigere Menschen mit Bedürfnis nach mehr Abwechslung. Im Mburo NP war die eine Übernachtung tatsächlich völlig ausreichend für uns. Nur im Bwindi hätte es mehr Zeit sein dürfen...dort zu wandern war grandios. Kann allerdings nur die Ruija Gegend einschätzen.
Was ich vom Mt. Sabinyo allerdings ebenfalls sagen muss, das heißt zwischen Bwindi und der Gegend um Kisoro hätte ich nicht entscheiden wollen. Buhoma war uns zu Touristisch vom Ort her, aber da wird natürlich mehr für weitere Tage geboten.
Viele Grüße, Jan