3 Wochen auf Safari in Kenia

Reisebericht 53 Antworten · 15,4k Aufrufe · gestartet 30. Aug. 2017 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201430. Sept. 2017 · #41
24.8. Masai Mara - wir kommen

Ich bin einfach zu begeistert von den Colobus und wenn sie noch so toll im Morgenlicht auf einer Gelbrindenakazien Blüten und Blätter fressen, dann stimmt das Bild für mich.





Auch der Schreiseeadler verabschiedet sich und wir laden ein. Startklar und los. Auf den Highway, durch Mai Mahiu und nach rechts Richtung Mara. Es ist staubtrocken und man sieht kaum Tiere und wenn dann Masai Ziegen, Schafe und Rinder. Zu fressen hat es kaum noch. Irgendwann stossen wir auf eine riesige Baustelle - die Eisenbahn und hier soll sie über die Strasse geführt werden. Kurze Zeit danach nochmals. Geschrieben auf Chinesisch - wenigstens teilweise.



Auch ein Hotel ist im Bau... wer wohl wenn es fertig wird hier absteigen wird? Die sichtbaren Zäune sind leider ein Problem für die Gnus, die von den Loita Hügeln in die Masai Mara und zurück ziehen. Zum Glück sind etliche noch nicht mit Stacheldraht versehen und bei anderen sind die Drähte schon beschädigt, was allerdings böse Verletzungen verursachen kann.



In Narok wollen wir noch einiges einkaufen. Ich finde sogar gute Schmerztabletten in einer Apotheke. Die Stadt wächst... Nachdem auch der Landcruiser noch aufgetankt ist, geht es noch auf Teerstrasse weiter. Und dann halt die berühmte Holperpiste. Doch sie sind am Bauen und irgendwann werden wir eine super Strasse in die Masai Mara haben. Am Eingang erwarten uns die gewohnten Maasai Frauen, die ihre Souvenirs verkaufen wollen. Eigentlich wollen wir bis zum Camp nicht halten... doch die Hornraben sind zu schön...



Richtung Talek und mmhhhh so viele Kühe im Reservat drin... erst bin ich geschockt, doch wartet ab, es kommt besser als ich angenommen habe.





Der Highway von Kühen getrampelt als Folge, dass sie nicht wie Wildtiere hintereinander getrieben werden... Und nun sind wir im Basecamp Explorer. Schön endlich wieder hier zu sein und toll, es sind immer noch fast alles die gleichen Angestellten. Ein gelungenes Mittagessen wartet auch schon auf uns und am Nachmittag nehmen wir es gemütlich. Wir haben schliesslich 4 volle Tage vor uns. Schön mit Hyänengeheul zu schlafen!

25.8. Um 07.45 geht es los. Durch das wachsende Dorf Talek mit seinen vielen Hunden und über den heute mehr Wasser führenden Talek Fluss. Der Regen gestern war heftig. Die Tickets sind in Ordnung und somit können wir loslegen. Das Licht ist noch nicht da... somit ist der erste Löwe nicht so toll belichtet.











Wir konnten die Löwen eine Weile ganz alleine geniessen und zogen es dann vor, weiterzufahren, als die ersten Autos mit Funk ankamen.



Und so schützt man eine Kuh, die zu schwach ist, der Herde zu folgen. Löwen fürchten sich vor Maasais.

Wir sind nun beim kleinen Wald bei der Keekorok Lodge und hier spaziert eine Löwin. Allerdings verschwindet sie im Wald. Als wir um den Wald herumfuhren, entdeckten wir sie wieder. Der Angriff auf die Zebras ging ins Leere.

Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
4'140 Beiträge · seit 200901. Okt. 2017 · #42
Kompliment!!!!!!!!!!!!!! 🤩 🤩 🤩 🤩
Bin erst jetzt auf den Reisebericht gestoßen. Sensationelle tolle Fotos von den Vögeln!!!!!!!!!!
Hoffe doch, dass mit dir mal eine Safari klappt!
Liebe Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2017
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Okt. 2017 · #43
Hallo Burschi

danke fuers Kompliment. Auch ich hoffe, dass es mal klappt... waere schoen!

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Okt. 2017 · #44
Von der Keekorok Lodge aus gehen wir in unser ehemaliges Campinggebiet - Sandriver. Und zu unserer Ueberraschung steht da plötzlich ein Steinböckchen.



Und gleich kommt die grösste Antilope. Die Elenantilopenbullen können bis zu 900 kg wiegen.



Der Sandriver hat dank dem gestrigen Gewitter Wasser. Gelegentlich findet man in der Ecke des Flusses Geier beim Baden. Pech, diesmal nicht.





Was Joseph wohl sucht??

Zwar weit weg, aber doch ein Elefantenbulle, der durch die Gegend zieht



Wo wollen wir zu Mittag essen? Ein schöner Punkt ist auf dem View Point, von wo man auf den Sandriver und nach Tansania schauen kann.



Die gelbe Blume, von der ich noch nicht weiss, was es ist, da sie nicht in meinen Büchern zu finden ist, strahlte uns auf dem Picknickplatz an.





Der Braunrückenpieper ist bietet sich zu sehr an aufs Foto zu kommen, als dass wir vorbei fahren könnten. Das liegen gebliebene Wasser ist vielen sehr willkommen.

Und das erwarten ja alle, die im August in der Masai Mara sind - die Gnuwanderung


Es ist heiss... sogar die Ohrengeier hecheln auf dem Nest



Ich finde die Hornraben einfach faszinierend...



Es ist zu hoffen, dass mit Regen auch wieder mehr Gras da ist, so dass der Elenantilopenbulle wieder etwas mehr auf die Rippen bekommt.





Auch das ist Mara.... Futter für die Geier



Das 22-köpfige Löwenrudel in der Sekenani Gate Ecke soll nicht ausgelassen werden... Sie liegen verstreut in Orange-Blatt Croton. Man sieht die Reifenspuren um die Büsche deutlich, doch wir lassen es und bleiben brav, bis wo man hinfahren darf. Die Fotos werden dafür etwas weniger klar, zumal auch das Licht nicht grade goldig war.











Ich könnte ewig bleiben... aber so langsam möchten wir ins Camp



Schwarzflügelkiebitz
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Gast04. Okt. 2017 · #45
Hallo Elvira,

vielen Dank für deine tollen Bilder. Eigentlich brauch ich ja gar keinen Reisebericht mehr schreiben, da du anscheinend in den gleichen Ecken unterwegs warst wie ich 😄
Ich hatte dieses Jahr das Gefühl es waren sehr viele Elen Antilopen unterwegs. 2013 bei meinem letzten Besuch haben wir nur einmal welche gesehen. Dieses Jahr waren sie an allen Ecken zu finden 😛
Freu mich auf weitere Bilder...

LG
Andy
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2017
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Okt. 2017 · #46
Hallo Andy

es hat eigentlich seit ich in die Mara fahre, das erste Mal 1993 immer viele Elenantilopen gehabt, doch sind sie etwas weniger scheu geworden.

Es ist nun Wochenende und ich kann weitermachen 🤨

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Okt. 2017 · #47
Tüpfelhyänen müssen doch auch mal aufs Foto, vor allem wenn sie noch jung und flauschig sind.



Und nun stöbern wir Vögel im Camp auf. Das Licht ist ja noch gut.



Der Weissbauchgirlitz ist einer der häufigen Vögel im Camp



Veilchenastrild

Ein leckeres Abendessen und ab ins Bett.

26.8. Kurz vor 7 Uhr fahren wir los, natürlich mit Frühstück im Bauch. Und nun kommen auch die Gnus zum Zuge...





Und gleich nach den ziehenden Gnus treffen wir auf eine Büffelherde, die von ihrem Schlafplatz auf den Weideplatz zieht. Auch die noch ganz kleinen Büffelchen müssen mit. Brav bei Mami bleiben, so dass einem nichts passieren kann.







Wo wir bisher durchgefahren sind, war das Gras meist schon sehr kurz. Doch gegen den Lookout zu hatte es Stellen mit noch höherem Gras. Der Sekretär schreitet darin, um Insekten und Reptilien zu ergattern.



Die Topis müssen doch auch mal aufs Bild....



Goldenes Gras und eine grosse Herde Elenantilopen



So ein kleines, niedliches Zebra hätte ich gerne in meinem Garten





Wir fahren ganz an den Sandriver, der immer noch etwas Wasser hat. Leider stören wir die Zebras und Elenantilopen beim Trinken und sie gehen nach Tansania in die Serengeti. Rüberfotografieren darf man, doch über die Grenze fahren, ist nicht ratsam.







Nach dem Passieren des Grenzsteines zwischen Kenya und Tansania stehen wir gleich auf der Mara Brücke, von wo aus wir ein paar Hippos sehen können.



Während Joseph die Eintrittsformalitäten erledigen, suchen wir nach Fotoobjekten. Der Marmorweber braucht etwas Geduld... während sich das Mwanza Agamenmännchen toll präsentiert





Als wir zum Auto zurückkamen, trauten wir unseren Augen nicht. Da sitzt doch echt eine Asiatin auf der Kühlerhaube unseres Landcruisers. Ginge ja noch, wenn nicht die Schuhe auf dem Lack wären. Da musste ich halt mal wirklich meine Meinung sagen.



Und auch auf der Seite hat es Gnus... doch das Gras ist schon ziemlich arg abgefressen. Oder besser gesagt das Heu.

Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201407. Okt. 2017 · #48
Von der Triangle Seite ist es schwieriger an den Fluss zu gelangen. Die Herden stehen, aber auf der Narok Seite. Wir versuchen, doch es macht hier keinen Sinn. Also wenden und wieder zurück zum Gate. Doch nicht ohne vorher einen Blick in den Hippopool zu werfen, dies auch meiner Kundin zuliebe, die Hippos so mag. Die Halbinsel ist auch die spektakulärste Flussdurchquerungsstelle und wenn man das Auto am richtigen Platz hat, sind gigantishe Aufnahmen fast garantiert. Doch leider sind keine Gnus da....



Kaum sind wir über die Brücke und ein Stück gefahren, finden wir die beiden Löwen unter einem Gardenia Busch, markiert von bereits anderen Autos.





Die vielen kleinen schwarzen Punkte sind alles Fliegen. Arme Löwen... Es geht weiter Richtung Fluss. Da hier allerdings im Moment nichts los ist, beschliessen wir erst Mal unser gepacktes Mittagessen einzunehmen.



Und nun an den Mara Fluss.... was wäre der Fluss ohne seine grossen Krokodile und vielen Nilpferde






Da sich nichts tut, entscheiden wir langsam Richtung Camp zu fahren. An einem so schön sitzenden Gaukler Weibchen können wir doch nicht vorbeifahren



Es war mal ein Gnu und ein Leopard...



Das die Sicht aus der Mara aufs Basecamp. Dank den vielen Bäumen sieht man nicht mal die Zelte. Dass man nicht jedes Mal durch das nicht allzu attraktive Dorf Talek durchfahren muss, haben sie eine Hängebrücke über den Talek Fluss gebaut. Ich muss mich jedes Mal wieder an den schwankenden Untergrund gewöhnen.





Natürlich heisst es wieder auf Vogelsuche und schauen, ob man auch noch gute Bilder bekommt.



Tüpfelspecht. Ein nicht häufig zu findender Vertreter seiner Familie.
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201407. Okt. 2017 · #49
Natürlich weiss ich von dem Vorhaben, dass wir heute nicht im Speisesaal essen, sondern am Fluss auf der Plattform. Die Kunden sehen keinen 3er-Tisch und meinen na, dann nehmen wir halt einen 4er. Nee, sage ich kommt mit. Die Ueberraschung gelingt vollauf und sie freuen sich riesig.







Gute Nacht.

27.8. Und wieder geht es los auf Pirsch. Es geht nicht Richtung Lookout und nicht, wie ich ursprünglich wollte ins Musiara Gebiet. Warum Joseph Recht hatte, seht Ihr bald...





Weissbauchtrappe, Männchen



Der Ballon bei der Landung und die Gnus stieben davon.

Auf dem Weg eine Tüpfelhyäne im Wasser, die sich gleich erhebt, als sie uns Wahrnimmt und Richtung Impalas geht. Die Impalas starren auf das Gebüsch, wo die Hyäne hintrottete. Es wuselt und da kommt eine zu langsame Hyäne und eine springende Impala heraus.





Nun sind wir am Mara Fluss und die Gnus stehen auf der Triangle/Serena Seite schon im schönsten Morgenlicht am Steilhang. Joseph stellt das Auto direkt denen gegenüber hin. Runter und raus müssen sie so oder so links oder rechts von uns. Wir sind nicht alleine, aber hat nur ca. 10 Autos.





Wenn Zebras dabei sind, gehen die Gnus eher. Nun stellen wir das Auto weiter flussabwärts, da die Herde dorthin zieht. Die ersten Gnus kommen runter, doch da sind Hippos und die sind auch für Gnus gefährlich. Sie greifen Eindringlinge im Wasser an und mit ihren Zähnen und Kraft können sie ein Gnu einfach greifen und wegwerfen.



Und los gehts. Wir mussten nicht mal lange warten.










Es wird geschubst und gesprungen und nun auch eine andere Route benutzt.





Schaut genau hin, da sind die Hippos nicht weit und am linken Ufer liegen grosse Krokodile, die aber nichts getan haben.





Glitschnass kommen sie am anderen Ufer an und trotten von dannen.





Nun kommt auch das erste Zebra. Diesmal waren die Gnus die mutigeren.





Durst löschen muss auch sein. Ein Bulle hat noch Energie genug, um sich aufzuspielen.



Die Herde geht nun etwas weiter flussabwärts ins Wasser und genau so, dass wir keinen Einblick haben. Als es einen natürlichen Unterbruch gibt, verstellen wir das Auto. Und so sieht es aus. Hätten wir die Position weiter flussabwärts eingenommen, hätten wir eventuell Sprünge aufnehmen können, dafür aber starkes Gegenlicht gehabt. Na ja, man kann nicht alles haben. Die Durchquerung dauerte etwa 30 Minuten, da kann man wirklich nicht klagen.



Wir fahren etwas flussaufwärts und da, eine Löwin hatte sich am Steilhang versteckt. Das tun sie gerne und wenn man dann einfach so aus dem Auto steigt, weil man sie nicht sieht...



Ein Zebra ist auf unserer Seite und ruft. Sie sind bei der Ueberquerung getrennt worden. Steppenzebras haben einen engen Familienzusammenhalt. Die Gruppe zögert. Kommt ins Wasser und gehen wieder zurück. Riechen sie die Löwin?











Das Zebra auf unserer Seite gibt sich einen Schubs und geht nun durchs Wasser zur Familie. Nun sind sie wieder vereinigt und glücklich.

Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201408. Okt. 2017 · #50
Auf unserer Heimfahrt sehen wir plötzlich einen Greif vor uns am Wegrand. Das Licht ist gegen uns, also machen wir das beste draus. Welcher Greif? Gabarhabicht? Heute dank Hilfe auf Facebook von Spezialisten ist er identifiziert worden. Ovambosperber. Ein Vogel im 2. Lebensjahr und in der dunklen Variante.



Die rollenden Hügel der Masai Mara und ein Impalabock, der über seine Weibchen wacht



Bald wird es kleine Zebramangusten geben....



Eine Ansammlung von Kappengeiern. Doch nur einer kommt anständig aufs Bild.



Joseph ist auf Katzenjagd und schaut sich alles entlang eines Grabens genau an. Und siehe da, eine Gepardin kommt von der anderen Seite des Grabens auf unsere. Ruhig geht sie zwischen den sich diesmal vorbildlich benehmenden Fahrern durch. Sie sieht eine Thomsongazelle, doch diese sieht die Gepardin auch, obwohl sie sich auf den Boden duckt und somit wird nichts mit Abendbrot. Leider. Alle Autos sind brav auf dem Weg geblieben! Keiner ist offroad der Gepardin gefolgt. Eine Verbesserung der Manieren?





Ich muss mich im Auto ziemlich verrenken, denn sie geht entgegen unserer Fahrtrichtung hinter dem Auto durch und ich sitze vorne links.





Das Licht ist einfach noch zu grell und von der Hitze flimmert die Luft. Paarende Strausse.



Eltern Gelbkehlflughuhn und Kind



Bald sind wir im Camp und suchen das Grundstück nach Vögeln ab.



Einer davon ist der Feuerstirnbartvogel, der zusammen mit anderen Arten kleine Fliegen fängt. In einer der dunkleren Ecke (Bäume) fliegt was... das Weibchen des Narina- oder Zügeltrogon. Nun also jagen. Das bei schon schwächer werdendem Licht und einem Vogel, der sich immer hoch oben unter Aeste setzt. Leider sind beide Vögel Weibchen. Ich habe bald die Halsstarre, aber locker lassen kann ich da einfach nicht.





Hier kann man vor dem Abendessen gemütlich zusammensitzen und tratschen...



Und endlich noch einen tollen Sonnenuntergang





Vor dem Abendessen sagt uns der Kellner, dass wir alle unsere Namen auf einen Zettel schreiben sollen. Wir schauen uns nur mit Fragezeichen in den Augen an. Also die Suppe kam, wussten wir warum. Jeder bekam die Suppe mit seinem Namen drauf.

28.8. Unser letzter Tag 🙁 Ich staune nicht schlecht, als ich zum Frühstück zottelte und jede Menge Gnus und andere Tiere auf der anderen Flusseite sah. Tja Regen halt.... Wir fahren heute etwas später los, um das Morgenlicht im Camp zu nutzen.







Zwergspint



Senegalliest

Die heute gewählte Richtung ist entlang des Talekfluss und weiter nach Musiara.



Wer wohl dem armen Elenantilopenbullen den Schwanz abgebissen hat?





Warum die Gnus so rennen?



Es hat auch hier einige stattliche Krokodile



Das Hildebrandt Frankolin gehört zu den seltener gesehenen Frankolinarten
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201414. Okt. 2017 · #51


Brauner Schlangenadler



Eine Gruppe Wasserböcke im Olkiombo Gebiet. Man sieht die Trockenheit gut...



Olkiombo Airstrip von wo wir wegfliegen werden. Den kämpfenden Maasai Giraffenbullen schauen wir eine ganze Weile zu. Imposant...









Eigentlich wollen wir nach Musiara und stehen schon an der Flussdurchquerungsstelle. Ein paar Autos von dort geben wir den Vortritt. Sie sagen Joseph, dass dort kaum was zu finden ist. Wohl zu viele Kühe... oder sie haben am falschen Ort gesucht. Also ändern wir auch unsere Route und fahren am Airstrip vorbei und Richtung Mara Fluss.







Zebras widment man einfach zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei sind sie echt schön und interessant.



Bei jedem Temminck’s Rennvogel hielten wir. Doch ein anständiges Bild....

Joseph hat wieder die Katzenbrille aufgesetzt. Und prompt findet er die jungen Löwen. Die beiden zotteln ab und legen sich unter einen Busch. Kein erwachsener Löwe oder Löwin ist in der Nähe. Oder doch? Ziemlich weit weg finden wir die Familie total in den Büschen versteckt.





Es geht in Richtung Keekorok und Sekenani Gate. Von weitem sehen wir viele Geier, doch keine Chance hinzukommen. Auch mit der Kamera nur im Ueberblick. Bevor wir es an einer anderen Stelle mit den Geiern versuchen, entdecken wir das Albino Zebra.





Ein Gleitaar sitzt nicht weit vom Weg. Sicherheitsbild und näher ran. Er bleibt sitzen. Was für ein kooperativer Greif.



Obwohl das Licht schon echt schwach ist, bleiben wir eine Weile beim Löwenrudel. Die Fahrer benehmen sich ausserordentlich gut. Kein Wunder die Nachricht, dass die Ranger auf dem Weg sind, ging durch den Funk. So langsam fangen sie an wach zu werden. Aufstehen, Blase leeren und sich wach gähnen





Beim langsamen Nachhausefahren sehen wir die Löwen, die sich vom Rudel entfernt haben. Wir fahren nicht hin, denn das Licht ist nicht mehr gut und sie liegen nur unter Büschen. Es geht Richtung nach hause. Bei einem Baum hören wir was rufen, können aber den Ruf nicht einordnen - ist es der Raubadler auf dem Bau?. Erst als wir etwas weiter fahren sehen wir den Kampfadler mit dem frisch getöteten Perlhuhn. Leider flog er dann mit dem Huhn in den Fängen weg. Schnurstracks macht sich der Raubadler an die Stelle, findet aber ausser Federn nichts.



Wir erleben nun unsere letzte Nacht im Busch.
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. Okt. 2017 · #52
29.8. Abschied.... Nach einem gemütlichen Frühstück und nochmals durch das schöne Grundstück spazieren. Wir fahren nochmals am Talek Fluss entlang und hoffen natürlich auf einen Leoparden. Dieses tote Hippo sahen wir gestern schon. Er hat wohl den Kampf um eine Uferbank verloren. Des einen Leid, des anderen Freud. Der Marabu hat nun genug zum Fressen.





Und so sehen gesunde Nilpferde aus....



Auch die Krokodile lächeln uns zum Abschied zu...



Senegalkiebitz



Erst sieht man lange gar keine grossen Greife und dann schon den 2. Kampfadler



Sekretär auf Jagd

Und dann warten wir am Olkiombo Airstrip... bis endlich auch unser Safarilink Flieger kommt.



Ein wehmütiger Blick runter. Auf den Ngong Hügeln sehen wir die vielen Windräder. Der Nairobi Nationalpark ist nach wie vor trocken.



Wir landen fast pünktlich am Wilson Flughafen, wo uns der Taxifahrer, der auch Joseph heisst, erwartet und ins Carnivore bringt. Kulturschock... doch das Essen im Carnivore schmeckt wieder ausgezeichnet.



White-barred Charaxes - finde leider keinen Deutschen Namen. Doch er gehört zu den Edelfaltern.

Im Eka Hotel ziehen sich die Kunden in ihr Zimmer zurück. Ich hole etwas Arbeit auf dem Laptop nach und sehe auf CNN was der Hurricane Harvey in Houston angerichtet hat. Eine Stunde rechnen wir für die kurze Strecke an den Flughafen ein und dies rechtfertigt sich, denn der Verkehr geht im Schrittempo. Am Flughafen verabschieden wir uns. Eine traumhafte Safari mit so lieben Leuten ist zu Ende.

Auf der Tour habe ich 306 Vogelarten aufgelistet, wovon 12 Arten für mich neu waren. Es war eine ornithologisch ausgerichtete Tour, wobei wir auch an Grosstieren unsere Freude hatten.

Die Dürre hatte sich noch verschlimmert. Doch am 12.10. hat es in vielen Landesteilen angefangen zu regnen! Wenigstens bringt das Erleichterung, wenn auch das politische Umfeld viele Unsicherheiten birgt.
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Gast15. Okt. 2017 · #53
Hallo Elvira, vielen Dank für die tollen Bilder und den schönen Bericht. Ich hab's ja net mit Vögeln, aber deine Bilder sind wirklich herausragend schön...

VLG
Andy
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2017
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. Okt. 2017 · #54
Hallo Andy

vielen Dank fuers Kompliment. Das Interesse an Voegeln kam bei mir mit der Zeit und durch Fragen von Kunden. Ich freue mich ueber alle Tiere....

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris