travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #41Hi Can,
dann fahr mal mit Karte durch Windhoek, zur Mittagszeit und finde Elisenheim.
Du liest leider einfach nicht was ich schreibe! Ich schrieb: Für Windhoek kann es aufgrund des Linksverkehrs und der "Groß"stadt sinnvoll sein.
Du findest scheinbar auch mühelos jeden Fleck auf der Welt aus dem fotografischen Blick heraus, welcher das Bild der Karte topografisch auf die Umgebung projiziert.
Nein, ich gucke auf das Straßenschild, das hilft ungemein. Ich kann mich natürlich auch vor das Sossusvlei-Schild stellen und schnell mal Sossusvlei ins Navi eingeben, oder ich folge dem Pfeil, den mir das Schild zeigt 😉
Aber ich merke schon. Es gibt scheinbar mehr und mehr Menschen, denen Kartelesen und die Übertragung der Karte auf die reale Welt einfach schwer fällt. Das war mir so nicht bewusst und dann ist natürlich ein Navi eine gute/sinnvolle Lösung.
Gruß
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #42OFF TOPIC
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Hi Wolfgang,
*Das* stimmt aber - jedenfalls in Europa - definitiv nicht. Da wird noch "old-school" nach Karte geflogen,
alles klar. Habe diesbezüglich nur aktuelle Erfahrung aus den USA (wo es wohl schon lange ohne Karte läuft), Südafrika und Namibia.
Viele Grüße
Christian
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Maike74 Beiträge · seit 201711. Aug. 2017 · #43Hallo Jungs… 😎
Hier entstehen doch Grundsatzdiskussionen, die nicht unbedingt immer die Frage des Einzelnen treffen (können).
Wenn jemand schon danach fragt, ob man in Namibia ein Navi braucht, spricht das bereits für eine kleine Unsicherheit. Na klar ist Namibia wirklich sehr, sehr gut beschildert und man findet sich auf den Standardstrecken zurecht, wenn man den Kopf einschaltet – aber tut das auch jemand, der das erste Mal auf einer Schotterpiste steht und plötzlich die Orientierung verloren hat? Wieso sollte für einen solchen unsicheren Ersttäter das Navi überflüssig sein?
Zudem bin ich darüber hinaus auch der Meinung, dass eine pauschale Aussage, in Namibia seien 90% aller Strecken ohne Navi machbar, gefährlich für den Einzelnen und auch in der Zahl an sich zu stark übertrieben ist – erst recht eben von jemandem, der in Namibia lebt und eher immer von den Standardstrecken ausgeht,
Im Übrigen bin ich zum Beispiel schon vor 20 Jahren mit einem in Namibia lebendem Tourguide unterwegs gewesen, der IMMER ein GPS-Gerät mitlaufen hatte. Insbesondere in Gebieten außerhalb der Standardstrecken (Kaokoveld, Hoanib), wo wir uns dann auch häufig bewegt haben, war es durchaus nützlich, sich an gewissen GPS-Daten orientieren zu können – und sei es manchmal nur, um wenigstens die grobe Fahrtrichtung sicher bestimmen zu können.
Dafür, dass die GPS-Geräte/Navis heutzutage viel moderner sind und mehr können, kann ja keiner was. Das verändert wie viele moderne Errungenschaften sicher auch manchmal nachteilig das Mitdenken der heutigen (Reise-)Bevölkerung - aber warum soll man so ein Gerät dann nicht auch nutzen, um z. B. einfach Restaurants zu suchen oder auch die nächst gelegene Campsite an einer der „Hauptstraßen“, weil man unterwegs eine Panne hatte und ungeplant Verzögerungen hatte, die einem die Anfahrt zum geplanten Übernachtungsort nicht mehr möglich machen?
Vielleicht sollte man also beim nächsten Anfrager, ob ein Navi Not tut, erst mal herausfinden, was für eine Tour geplant ist, wie sicher man sich fühlt, was die Befürchtungen sind…?!
zebras - nicht einfach schwarz-weiß!
zebra.reisen
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200711. Aug. 2017 · #44Hi,
Can schrieb:
Genau diese Antwort habe ich erwartet. Viel hat es mit linksfahren zu tun!
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ob man in einer fremden Stadt jetzt links oder rechts fährt hat doch wenig mit der Orientierung zu tun?
Can schrieb:
Das kannst du dir scheinbar nicht vorstellen. Du findest scheinbar auch mühelos jeden Fleck auf der Welt aus dem fotografischen Blick heraus, welcher das Bild der Karte topografisch auf die Umgebung projiziert.
Du übernimmst dein Auto als einer, der das erste Mal auf der anderen Seite fahren muss und willst zu einer Unterkunft in Windhoek, sagen wir Elisenheim..... dann fahr mal mit Karte durch Windhoek, zur Mittagszeit und finde Elisenheim. Ist easy - aus deiner Sicht. Na dann....hast du nicht verstanden, was ich meine.
Gruß
Na, ja. Dass ein Navi mitunter die Sache erleichtert steht ja ausser Frage. Ob man es *unbedingt braucht*? Das wage auch ich zu bezweifeln. Ich bin mit Fahrzeugen in Asien und den USA unterwegs gewesen, da gab's noch keine Navis. Und habe immer überall hingefunden, wo ich hin wollte. Auch in Namibia fanden die Menschen vor 10 Jahren dort hin, wo sie hin wollten, ganz ohne Navi.
Hat man einen guten Beifahrer reicht dieser und eine Karte locker aus, auch beim ersten Mal in Windhoek vom Flughafen nach Elisenheim. Hat man den nicht und fährt alleine, bleibt man halt öfter mal stehen und schaut nach. Glaube nicht, dass man auf diesem Weg strandet und verlorengeht...
lg
Wolfgang
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #45chrigu schrieb:. Von der Campsite kommend sind sie links abgebogen anstatt rechts ein Stück in die Richtung zurück zu fahren aus der sie am Vortag gekommen sind.
Na ja beim
Abbiegen sollte man vielleicht doch die Hilfsmittel nutzen die man hat.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #46travelNAMIBIA schrieb:
Aber ich merke schon. Es gibt scheinbar mehr und mehr Menschen, denen Kartelesen und die Übertragung der Karte auf die reale Welt einfach schwer fällt. Das war mir so nicht bewusst und dann ist natürlich ein Navi eine gute/sinnvolle Lösung.
Auch wenn Du das vielleicht ironisch gemeint hast. Das trifft den Punkt sehr genau.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #47Hi Chrigu,
Auch wenn Du das vielleicht ironisch gemeint hast. Das trifft den Punkt sehr genau.
meinte ich in dem Fall vollkommen unironisch! (ich versuche meiner Ironie in der Regel durch einen Smiley Ausdruck zu verleihen)
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
CACan890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #48dergnagflow schrieb:Hi,Can schrieb:
Genau diese Antwort habe ich erwartet. Viel hat es mit linksfahren zu tun!
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ob man in einer fremden Stadt jetzt links oder rechts fährt hat doch wenig mit der Orientierung zu tun?Can schrieb:
Das kannst du dir scheinbar nicht vorstellen. Du findest scheinbar auch mühelos jeden Fleck auf der Welt aus dem fotografischen Blick heraus, welcher das Bild der Karte topografisch auf die Umgebung projiziert.
Du übernimmst dein Auto als einer, der das erste Mal auf der anderen Seite fahren muss und willst zu einer Unterkunft in Windhoek, sagen wir Elisenheim..... dann fahr mal mit Karte durch Windhoek, zur Mittagszeit und finde Elisenheim. Ist easy - aus deiner Sicht. Na dann....hast du nicht verstanden, was ich meine.
Gruß
Na, ja. Dass ein Navi mitunter die Sache erleichtert steht ja ausser Frage. Ob man es *unbedingt braucht*? Das wage auch ich zu bezweifeln. Ich bin mit Fahrzeugen in Asien und den USA unterwegs gewesen, da gab's noch keine Navis. Und habe immer überall hingefunden, wo ich hin wollte. Auch in Namibia fanden die Menschen vor 10 Jahren dort hin, wo sie hin wollten, ganz ohne Navi.
Hat man einen guten Beifahrer reicht dieser und eine Karte locker aus, auch beim ersten Mal in Windhoek vom Flughafen nach Elisenheim. Hat man den nicht und fährt alleine, bleibt man halt öfter mal stehen und schaut nach. Glaube nicht, dass man auf diesem Weg strandet und verlorengeht...
lg
Wolfgang
Ankommen tut man immer....
Nur früher hatten wir auch kein Handy zum telefonieren an fast jedem Ort.... Hast du ein Handy immer bei dir? Ja? Warum, früher hatten wir auch keins und sind zum nächsten Notdienst gelaufen und haben den Unfall gemeldet..... (und das Navi zeigt mir sofort die nächste Klinik bei einem Notfall an und wie lange ich bis dahin brauche bzw. wie lange es dauern könnte, bis Hilfe kommt...)
Zur Erklärung....links rechts Verkehr. Wenn jemand immer nur hier in Europa (GB ausgeschlossen) gefahren ist und dann in Namibia oder Sa oder...landet bin ich der Meinung, dass es einer höheren Konzentration bedarf, um auf der richtigen Straßenseite zu bleiben, richtig abzubiegen, in den richtigen Spiegel zu gucken, mich auf die Überholenden zu konzentrieren, richtig in den Kreisverkehr zu fahren und wieder raus, dabei nicht den Scheibenwischer anstelle des Blinkers zu bedienen, mit der linken Hand schalten usw. usf. Dann noch auf die Karte gucken, Straßennamen lesen die auf der gegenüberliegenden Laterne verdreht angebracht sind, bereits bei roter Ampel angehupt werde, weil der nachfolgende weiß das gleich grün wird etc....
Aber scheinbar seid ihr recht perfekt in eurem Tun - Respekt.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #49Hi Maike,
Hier entstehen doch Grundsatzdiskussionen,
richtig 😉
Wieso sollte für einen solchen unsicheren Ersttäter das Navi überflüssig sein?
Ist es nicht. Hatte ich auch - hoffentlich - nicht behauptet. Es ging mir (bezugnehmend auf die Ausgangsposting des Threads zu einer Ersttätertour) um "unbedingt notwendig" vs. "sinnvoll" vs "schöne Spielerei" vs "Karte reicht aus". Ich bin dabei von einer normal gebildeten Person und keiner "Ich muss bei allem an die Hand genommen werden"-Person ausgegangen. Und da vertrete ich den Standpunkt "Karte reicht aus" und auch "schöne Spielerei" bzw. "sinnvoll" (z.B. für Windhoek). Eine Notwendigkeit sehe ich weiterhin nicht - und das auf 90 % der Routen (Nagel mich jetzt nicht darauf fest ob es 88 oder 91 % sind). Es ist im Prinzip ja wirklich alles ausgeschildert, außer abgelegene Strecken z.B. wie Du richtig sagst im Kaokoveld (aber auch da gilt, dass der, der eine Karte lesen kann, ohne Navi prima zurecht kommt. Ob es entspannter ist mit Navi sei dahingestellt).
Ich fahre - egal in welchem Land der Erde und egal wie gut ich es kenne (solange es natürlich wie in Namibia gut ausgeschildert ist) - nach folgendem Vorgang (Beispiel Namibia, da es sich dann jeder bildlich vorstellen kann): Wenn ich mir morgens überlege, dass ich von Windhoek via Gamsberg Pass nach Sesriem will, dann schaue ich es mir auf der Karte an (für eine grobe Idee) und folge dann den beschilderten Straßen. Da brauche ich im Prinzip nicht einmal mehr eine Karte bis zum Abend in die Hand zu nehmen.
Viele Grüße
Christian
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GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #50Ich glaube hier werden oft die Begriffe 'brauchen' und 'gut zu haben ' verwechselt. Von unserer Pension in Windhuk Richtung Rehoboth brauche ich kein Navi, aber es ist von Vorteil wenn man eins hat um aus der Stadt heraus zu finden. Später in Swakopmund ist ein Navi wieder von Vorteil (nice to have) um das Hotel zu finden.
Es ist definitiv von Vorteil wenn man verletzt ist und eine Klinik oder Arzt finden muss. Oder vielleicht die nächst Tankstelle.
Aber, da die Beschilderung in Namibia, wie ich hier gelernt habe, sehr gut ist, halte ich den Begriff 'brauchen um zu navigieren' in den meisten Fällen (siehe meine geplante Tour) für unangebracht. Eher= good to have. 🙂
PS Hatte Henry Morton Stanley eigentlich ein Navi als er Dr. Livingston suchte? 😉
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200711. Aug. 2017 · #51Can schrieb:
Zur Erklärung....links rechts Verkehr. Wenn jemand immer nur hier in Europa (GB ausgeschlossen) gefahren ist und dann in Namibia oder Sa oder...landet bin ich der Meinung, dass es einer höheren Konzentration bedarf, um auf der richtigen Straßenseite zu bleiben, richtig abzubiegen, in den richtigen Spiegel zu gucken, mich auf die Überholenden zu konzentrieren, richtig in den Kreisverkehr zu fahren und wieder raus, dabei nicht den Scheibenwischer anstelle des Blinkers zu bedienen, mit der linken Hand schalten usw. usf. Dann noch auf die Karte gucken, Straßennamen lesen die auf der gegenüberliegenden Laterne verdreht angebracht sind, bereits bei roter Ampel angehupt werde, weil der nachfolgende weiß das gleich grün wird etc....
Aber scheinbar seid ihr recht perfekt in eurem Tun - Respekt.
Und du meinst, dass jemand, der mit der Gesamtsituation schon vollkommen überfordert ist, das Hirn einschaltet, wenn ihm das Navi sagt "links abbiegen" und ihn dann gegen eine vor vier Monaten umgedrehte Einbahnstraße führt?
lg
Wolfgang
CACan890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #52Wolfgang, du wirst richtig liegen.... falls er es dann doch merkt, berechnet das Navi zumindest sofort die neue Route innerhalb von 3-5 Sekunden und er muss nicht erst einen Parkplatz suchen und in der karte dann die Umleitung nachvollziehen.
Aber vielleicht hatte er auch just seine Augen nicht auf dem Stadtplan oder der Blick schweifte nicht in der Gegend rum, um einen Straßennamen zu finden und somit hat er das Einbahnstraßenschild rechtzeitig gesehen...
Aber du weißt doch, Perfektion ist durch nichts zu toppen, es gibt Menschen, die sind perfekt - aber eben nicht alle und ja, manche sind auf den ersten Kilometern überfordert. Ja und? Sollen die nun aussteigen und heulen oder irgendwie weiter machen.
Und gerade wenn jemand überfordert ist, ist ein Navi um so hilfreicher in einem unbekannten Land - das gilt natürlich jetzt nicht für dich, du kennst ja scheinbar eine solche Situation nicht.
Nix für ungut nur kommt das so rüber wie...wer nen Navi braucht ist bissl blöd....
Gruß
Rocky322 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #53Hallo ,
da ich nur nach Karte fahre benötige ich auch präzise und vor allem genaue Karten .
Aus diesem Grund kaufte ich 2016 u.a. die Tracks4Africa.
Vorweg , ich habe sie kaum benutzt , wir sind nach der "Reise Know How" aus oben genannten Gründen gefahren.
Frage an Chrigu :
Ist Namibia größer geworden ? denn im Vergleich Karte 2013/14 zur neuen Karte haben plötzlich einige Str. mehr Kilometer und es fehlen z.T. Lodge und Campingplätze oder deren Bezeichnung.
Beispiele: kursiv = neue Karte
- B6 WHK - Gobabis 199/01:57 205/02:17 nur ges. Km keine Etappen , wo sind die Lodge's geblieben , alle weg .
- B2 Karibib - Okahanja 107/01:05 114/01:09
- B1 WHK - Okandja 66/00:43 72/00:51
- D1918 Henties Bay - Karibib keine Km-Angaben zwischen den einzelnen Abzweigen
- D707 Namtib- und Koiimasis Lodge fehlen
- C14 Kuiseb Pass fehlt
Das sind nur Beispiele die auf den ersten Blick aufgefallen sind .
Die neuen Daten stammen von der WEB-Seite von Tracks4Africa .
Gruß Dieter
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #54Rocky schrieb:
Frage an Chrigu :
Ist Namibia größer geworden ? denn im Vergleich Karte 2013/14 zur neuen Karte haben plötzlich einige Str. mehr Kilometer
... seit dem Urknall dehnt sich das Universum stetig aus. Das ist auch an Namibia nicht spurlos vorbeigegangen ... 😉
Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #55dergnagflow schrieb:Can schrieb:
Genau diese Antwort habe ich erwartet. Viel hat es mit linksfahren zu tun!
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ob man in einer fremden Stadt jetzt links oder rechts fährt hat doch wenig mit der Orientierung zu tun?
... das habe ich auch erst gedacht, weil es mir persönlich egal ist, ob ich auf der rechten oder linken Seite der Straße fahre und ob ich ein Fahrzeug mit Linkslenker oder Rechtslenker fahre. Als ich damals mit dem Landrover unterwegs war, hatte der das Lenkrad auch rechts, musste dazu mit Zwischenkupplung/Zwischengas geschaltet werden und hatte noch ein Overdrive-Getriebe mit zweitem Schalthebel. Da wurde es beim Fahren wenigstens nicht langweilig.
Ich weiß aber aus dem Bekanntenkreis, dass sehr viele Leute regelrechte Panik vor Linksverkehr haben und die selbst mit einem Automatikgetriebe nicht selbst in einem Land mit Linksverkehr fahren würden. Die sind schon bei dem Gedanken daran so verspannt und wären mit Fahren und gleichzeitig Orientieren völlig überfordert.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201612. Aug. 2017 · #56Ich schaffe es ja locker, mich in einer Telefonzelle zu verlaufen 😗
Als ich das erste mal alleine in Australien war, habe ich mir immer vor einer Wanderung einen Zettel mit einem Pfeil in Fahrtrichtung aufs Amaturenbrett gelegt um nicht aus Versehen wieder zurück zu fahren (ich habe es gebracht, am Waschhäuschen am Uluru zum Eingang 50 m vom Zelt entfernt hineinzugehen und zum anderen Eingang mit einer Extrarunde von 30 Minuten einmal rum um den Platz wieder hinaus 🙄 ). Für mich ist ein Navi (mein erstes war dieses riesige Brikett, das nur eine Kompassrosette hatte) ein echtes Stück Lebensqualität. Einfach in einer fremden Stadt / fremden Wald / fremden Gegend draufloslaufen und das Auto / Hotel wiederfinden. Ich möchte es nicht missen. Und als wir vorletztes Jahr B&B in Wohngebieten in Südafrika angefahren sind, wäre das ohne Navi und Eingabe der Adresse um einiges schwieriger gewesen.
Yanjep
Yanjep
swisschees1'715 Beiträge · seit 200613. Aug. 2017 · #57@Helmut
Es ist nicht das ertse mal, dass in diesem Zusammenhang of Stanley und Livingston erwähnt werden.
Henry Morton Stanley hatte vielleicht einen ortskundigen Führer, aber sicher kein Auto und auch keine T4A Karte dabei, 😉
@Wolfgang
Ein GPS ist kein Ersatz für geistige Windstille.
Aber wie es jemand in einem Andern Forum deffinierte:
A GPS is a device that tells you exactly where you are lost!
Gruss
Emanuel
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Aug. 2017 · #58swisschees schrieb:
@Wolfgang
Ein GPS ist kein Ersatz für geitige Windstille.
... ich sprach nicht von Menschen, die zu doof sind.
Es gibt genügend Leute, die aufgrund mangelnder Fahrpraxis einfach ungern fahren, wo sie sich nicht auskennen. Wer irgendwo abgeschieden auf dem Land lebt und 30 km fahren muss, um einer Ampel zu begegnen, der tut sich halt z.B. oft schwer, wenn er plötzlich in Berlin, Hamburg oder Frankfurt fahren soll.
Jetzt kommt so jemand zum ersten Mal nach Afrika (allein das ist für Viele ja schon Überwindung), kennt Aufnahmen vom afrikanischen Straßenverkehr nur aus dem Fernsehen (waren vielleicht Aufnahmen aus Nairobi oder Douala) und rechnet jetzt damit, sich in solchem Chaos im zusätzlichen Linksverkehr zurechtfinden zu müssen. Ich habe da volles Verständnis dafür, wenn damit jemand ein Problem hat.
Ich selbst bin jeden Tag mit dem Auto in einer deutschen Großstadt unterwegs. Für mich erscheint der Straßenverkehr in Windhoek wie in einem etwas größeren Dorf. Deswegen kann ich aber nicht davon ausgehen, dass es Anderen genauso geht.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
swisschees1'715 Beiträge · seit 200613. Aug. 2017 · #59Hallo Wolfgang
Ich auch nicht und bin mit Dir einverstanden.
Ich wollte damit sagen, auch mit einem GPS muss man die Augen und Gehirn benützen.
Gruss
Emanuel
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200620. Aug. 2017 · #60Von Windhoek nach Sossusvlei:
1. Über Rehoboth
oder
2. Auf der C26?
Was ist landschaftlich schöner und was würdet ihr empfehlen?
Gruß
Helmut