Navigation in Namibia. Hier noch ein paar Fragen

61 Antworten · 11,5k Aufrufe · gestartet 09. Aug. 2017 von GSHelmut
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1'042 Beiträge · seit 201610. Aug. 2017 · #22
Hallo FLH,
FLH schrieb:
Ich als Namibia Neuling der gerade vor 2 Tagen von seine ersten Namibia Reise zurück gekommen ist, gebe auch mal kurz meine Meinung bzgl. Navis ab.
Willkommen zurück aus Namibia, wann geht es wieder los? 😉
FLH schrieb:
Wir haben uns vor der Reise HERE WeGo sowie als Alternative Sygic Car Navigation runtergeladen und die benötigten Karten offline gespeichert. Verwendet haben wir dann nur Sygic Car Navigation, welches deutlich besser zu nutzen war als HERE, wobei die Nicht-Premium Navigation (die nach 7 Tagen Testzeit startet) um einiges unkomfortabler ist als die Premium Version.
Ich habe den Navigator von Map Factor und das funktioniert auch ganz gut. Die Strecke stelle ich mir meist von zu Hause aus zusammen, fahre aber dann doch ab und an anders als geplant.
FLH schrieb:
ABER wie schon hier erwähnt sind die angegebenen Fahrzeiten ein kompletter Schwachsinn.
Das kommt auf die Fahrweise darauf an und die ist manchmal auch kompletter Schwachsinn, also häufig wird zu schnell gefahren.
FLH schrieb:
Auf der B1 wurde mit durchschnittlich 90km/h kalkuiert, wodurch wir immer extrem viel Zeit gut gemacht haben,
Hmm da war ich mit maximal 90 km/h unterwegs. Ein Warzenschwein dankte mir das auch, weil mir so der Bremsweg reichte. Es kommt auch stark auf das Fahrzeug und die Bereifung darauf an, welche Geschwindigkeit sinnvoll ist. Mit meinem privat PKW hier würde ich auch 120 km/h schnell fahren, aber dafür keine Schotterpisten. Mit dem Hilux und guter geländegängiger Bereifung erachte ich 90 km/h als das maximal sinnvolle. Der Bremsweg mit den Reifen ist doch recht lang und so gut wie die im Gelände sind so schlecht sind die halt auf Asphalt. Von daher so verallgemeinern kann man das nicht und besser es sind Reserven bei den Angaben, als dass zu knapp kalkuliert wurde.
FLH schrieb:
auf manchen C/D Strassen wiederum haben wir viel mehr Zeit benötigt als das Navi kalkuliert hatte.
Beim ersten Mal in Namibia hatte ich nie mehr Zeit benötigt, egal welche Straße... 😄
Beim zweiten Mal fuhr ich viel langsamer und sah dann auch Tiere... Sogar Wüstenelefanten, viele Giraffen, Kudus, Oryx, Springböcke, Cap Cobras, 1000 Füssler (die großen schwarzen), uvm.
FLH schrieb:
Zur Orientierung also vll manchmal ganz praktisch, für die zeitliche Planung und Einschätzung eher nicht.
Rechnen kann ich selber, dafür brauche ich kein Navi. 80 km/h auf Asphalt und 40-50 km/h auf Schotter ist ein guter Anhaltspunkt. In den Parks noch viel langsamer also ca. 25-30 km/h. Da sind dann auch Stopps für Tiersichtungen mit eingeplant.
FLH schrieb:
Wie aber manche auch hier schon erwähnt haben, wenn man eine Standard Touri Route abfährt, ist das Navi eigentlich überhaupt nicht notwendig. Eine von den 100 Karten inkl. KM Angabe mitnehmen, Schilder lesen und man kommt in der Regel immer dort an wo man hinmöchte.
Wenn man auf den langweiligen Strecken bleibt dann stimmt das. Allerdings komme ich dann nie dahin wo ich möchte. Der Weg ist mit das Ziel und um eine endlos lange gerade Asphaltstraße zu sehen dafür brauche ich nicht nach Namibia. Gerade bei 120 km/h sieht zumindest der Fahrer NUR noch ausschließlich dieses Asphaltband das bis zum Horizont reicht und der Beifahrer sieht gar nicht, weil der schon lange eingeschlafen ist.

Man muss sich nur etwas mehr Zeit nehmen und kürzere Strecken einplanen, dann gibt es auch schöne "Umwege".

Gruß Markus

PS: Danke Helmut für das Kompliment...
Themenstarter147 Beiträge · seit 200610. Aug. 2017 · #23
holgiduke schrieb:
Hallo Helmut,
warum fragst du dann erst hier: 😐 🤨
Gruß
Holger
Weil ich erst in diesem Thread erfahren habe wie gut die Beschilderung ist
72 Beiträge · seit 201511. Aug. 2017 · #24
moin,
nun muss ich mich auch mal wieder melden,
ich habe beste Erfahrung mit Tracks 4 Africa
auf dem Ipad ,offline, man weis immer wo man ist ,
selbst in der CKGR oder in Mozambique auf abgelegen Strandpisten ,gab es nie einen Zweifel welche Spur man fahren musste....
dazu die Landkarte auf Papier,
komfortabler gehts nicht,
Gruß
Rüdiger
243 Beiträge · seit 201111. Aug. 2017 · #25
Guten Morgen!

Ich habe mit OSM Karten sowohl auf dem Handy und auch ins Garmin geladen gute Erfahrungen gemacht. Auch wurden da die voraussichtlichen Fahrzeiten eigentlich immer zutreffend berechnet. Vielleicht ist es daher auch eine Alternative eine OSM-Karte aufs Garmin-Navi zu laden? Die letzten Male hatte ich das Garmin allerdings nur als Backup genutzt, weil die Bedienung des Mobiltelefons komfprtabler und der Bildschirm besser war. Heiß ist es bei uns auch geworden, wir haben versucht es im Schatten zu halten (ist ja nicht so, dass man alle 17 Sekunden abbiegen würde) oder es vor den Lüftungsschlitz montiert. Ging einwandfrei.

Infos z. B. hier:
http://www.kowoma.de/gps/freieKarten/freieKarten.htm

Grüße!

tom
463 Beiträge · seit 201511. Aug. 2017 · #26
Wir hatten maps me aufs iPhone heruntergeladen, funktionierte sehr gut. Sogar die kleinsten Pisten beim Susuwe waren angegeben. Wir hatten auch die Straßenkarte von Tracks4Africa dabei. Aber, zu 90 % braucht man kein Navy in Namibia, man kann sich da kaum verfahren.

Viele Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #27
Tidou schrieb: Aber, zu 90 % braucht man kein Navy in Namibia, man kann sich da kaum verfahren.

Viele Grüße
Carmen
Hallo Carmen,
auch wenn du ein tolles IPhone hast, mach bitte nicht solche Aussagen. In Namibia kann man sich verdammt schlimm verfahren, sogar so weit, dass du drauf gehst.....und dazu braucht es nicht einmal viel.
Gruß
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2017
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #28
Hi Can,
auch wenn du ein tolles IPhone hast, mach bitte nicht solche Aussagen. In Namibia kann man sich verdammt schlimm verfahren, sogar so weit, dass du drauf gehst.....
aber nicht auf 90% der Strecken, wie Carmen richtig schrieb. Also wenn man den Abzweig zum Sossusvlei verpasst, dann hapert es schon an der grundlegenden Fähigkeit zum lesen und orientieren 😉

Viele Grüße
Christian
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16,9k Beiträge · seit 201211. Aug. 2017 · #29
Tidou schrieb: ...man kann sich da kaum verfahren.
Das halte ich aber für ein Gerücht! 😗

LG
Logi
7'272 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #30
Ok, ein kleines Beispiel von Freunden die Lesen können und durchaus einen guten Orientierungssinn.

Sie waren in Palmwag auf der Campsite und wollten weiter Richtung Kamanjab. Von der Campsite kommend sind sie links abgebogen anstatt rechts ein Stück in die Richtung zurück zu fahren aus der sie am Vortag gekommen sind. Das ist wirklich nur ein kleines Versehen. Festgestellt haben sie es, als sie nach einer Stunde Fahrt in Sesfontein waren und wieder mal in die Karte geschaut haben. Somit sind sie den gleichen Weg zurück gefahren. Der Umweg hat sie gut zwei Stunden gekostet.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #31
Hi Chrigu,
und wieder mal in die Karte geschaut haben.
und das ist das Problem. Ich sage nicht, dass man als Tourist keine Karte dabei haben sollte (wenn man sie dabei hat, muss man eben auch drauf gucken). Man braucht aber schlichtweg zur Navigation in Namibia auf 90% der Strecken kein Navi. Bis zur "Jedermann-Navi-Zeit" kam sogar auf 100% der Strecken einfach nur eine Karte zum Einsatz. Ich kann mich nicht erinnern, dass man zu der Zeit mehr "verlorene Touristen" als heute zu vermelden hatte 😉

Für die anderen 10% oder - wie ich es nenne - Spielereien (wann komme ich (vielleicht) genau bei meiner nächsten Unterkunft an etc.) kann/sollte man ruhig ein Navi nutzen. Vielleicht ist es sogar noch in Windhoek sinnvoll, wenn man Kartelesen und Fahren im Stress des "Groß"stadtverkehrs nicht verbinden mag.

Aber Grundsätzlich: Jeder wie er mag 🙂

Viele Grüße
Christian

P.S.
Der Umweg hat sie gut zwei Stunden gekostet.
bei vielen im Forum ist doch gerade "der Weg das Ziel" 😉
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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2017
890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #32
@Christian,
wie war das mit dem Paar, das nur mal "fix" südlich des Brandbergs von der Hauptstraße rechts abgebogen ist und sich nicht wieder zur Hauptstraße zurück gefunden haben? War da nicht kürzlich auch was im Kuiseb mit Franzosen welche sich nicht raus gefunden haben? Leider habe ich die Quellen nicht mehr.
Oder das Pärchen, welches auf der Straße zwischen Solitäre und Sesriem gestanden haben und nicht mehr wussten, in welche Richtung sie fahren müssen, um ins Sossusvlei zu kommen - sie hatten eine Karte, aber waren verwirrt und unsicher. (selbst erlebtes Beispiel)
Also so selten scheint es nicht zu sein...
Ich habe selber Here we go auf dem Handy in Namibia, SA und Zim ausprobiert - wer es erlebt hätte, wie oft der Pfeil auf einem leeren Bildschirm herumwanderte würde nie sagen, Smartphone Navigation reicht vollkommen. Sicher, wenn man von WDH nach Swakop fährt ja.
Weiterhin gibt es in Namibia oft nur Postbox Adressen, wie gebe ich dann die Adresse ins Smartphone?
Mit T4A habe ich zumindest die Chance, das mir die Iveco Werkstatt oder Cymot im Industriegebiet angezeigt wird ohne Adresseingabe, da diese in Pois hinterlegt sind.
Als konkretes Beispiel: Here we go findet von der Mobola Lodge recht komfortabel nach Rundu. Von Rundu die Mobola Lodge einzugeben - aussichtslos. Auch den Ort Biro findet Here we go nicht. Der nächste Anhaltspunkt um diese Lodge zu erreichen, wäre die Eingabe von Divundu, nur bin ich dann 25 km zu weit gefahren.
Ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich beispielsweise das Kunene Island Camp eingeben sollte.... das ist irgendwo am Kunene. Ich glaube nicht, dass das irgend ein Handy mit OSM findet.
Gruß
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2017
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #33
Hi Can,
wie war das mit dem Paar, die nur mal "fix" südlich des Brandbergs von der Hauptstraße rechts abgebogen sind und sich nicht wieder zur Hauptstraße zurück gefunden haben? War da nicht kürzlich auch was im Kuiseb mit Franzosen welche sich nicht raus gefunden haben? Leider habe ich die Quellen nicht mehr.
Stimmt, an die Geschichten kann ich mich auch erinnern. Wieso hat denn das Paar nicht wieder am Brandberg zurückgefunden? Weil sie A keine Karte dabei hatten oder B diese nicht lesen konnten/wollten. Wäre das mit einem Navi anders gewesen? Ich denke nein! Es ist das immer mehr wollen und "alles (scheinbar) können" (siehe Exkurs nachstehend) Sorry, wer keine Karte lesen kann, der kann auch kein Navi bedienen. Und Fahren im Kuiseb (was zudem noch verboten ist) zählt sicher nicht zu den 90 % der Straßen, die von 99% der Reisenden befahren werden.

Exkurs:
Ich habe weder was gegen Navi noch gegen Karte, aber mit beidem muss man irgendwie umgehen können. Das ist doch das gleiche wie mit dem Mietfahrzeug. Warum muss jeder normale Tourist sich den dicksten 4x4 mieten und mit diesem tollen Wagen, der ja praktisch vollautomatisch senkrechte Felswände hochfährt (was er eben nicht macht und nahezu alle Reisenden haben absolut keine Ahnung wie ein 4x4 funktioniert), das Land unsicher machen (siehe z.B. gerade Beitrag von FLH bei https://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/293043-mal-wieder-warnung-fahrverhalten-touristen.html). Wenn der normale Reisende (und dazu zählen viele aus dem Forum nicht, da sie eben schon etwas mehr Abenteuer abseits der normale Touristenströme suchen bzw. mehr Erfahrung haben) auf einmal denkt er muss im Kuiseb spazieren fahren (weil er ja ein Navi und den besagten 4x4 hat), dann hat dieser - excuse my language - nicht mehr alle. Das ist kein Namibia-spezifisches "Problem", aber in der globalisierten Welt, wo praktisch jeder überall alles machen kann (Dank Flugverbindungen, Preisgefügen etc), denken halt auch viel mehr Leute, dass sie persönlich alles und noch viel mehr können. Und dabei wird sich stumpf in den meisten Fällen auf die Technik verlassen. Ich für mein Teil habe bei meinem Flugschein 1999 nicht einmal ein GPS in die Hand nehmen dürfen... heutzutage lernen die Privatpiloten praktisch nur noch wie ein GPS funktioniert, können aber keine Karte mehr lesen. Die Karte fällt nur viel seltener aus, als ein GPS 😉

Historie: Vor 15 Jahren fuhren 99% der Reisenden mit einem Toyota Corolla oder Golf I und normaler Straßenkarte (die ich übrigens auch nur nutze - Auflage 1994) durch Namibia. Es gab pro Tourist weniger verschollene Menschen und weniger Verkehrsunfälle als heute. Die entsprechenden Statistiken halten die Fahrzeugvermieter bereit.
Here we go findet von der Mobola Lodge recht komfortabel nach Rundu. Von Rundu die Mobola Lodge einzugeben - aussichtslos. Auch den Ort Biro findet Here we go nicht. Der nächste Anhaltspunkt um diese Lodge zu erreichen, wäre die Eingabe von Divundu, nur bin ich dann 25 km zu weit gefahren.
Ich glaube, dass Du mich missverstehst. Es geht mir nicht um ein OSM-App vs T4A vs. Karte. Es geht um den wirklichen Sinn (= navigatorischer Sinn) und die ausdrückliche Notwendigkeit eines Navis für normale Reisende in Namibia.

Viele Grüße
Christian
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7'272 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #34
travelNAMIBIA schrieb:Man braucht aber schlichtweg zur Navigation in Namibia auf 90% der Strecken kein Navi.
Hallo Christian

Das ist eine Aussage die Du schon vor langem mal gemacht hast und so immer wieder wiederholst. Diese Aussage halte ich schlicht für falsch. Es sind vielleicht 90% der Strecken die Du fährst, es sind vielleicht auch 90% der Strecken die auf Deiner Einsteiger Tour beschrieben wird. Aber es sind definitiv nicht 90% der Strecken in Namibia.

Christian, vergiss nicht, Du kennst das Land recht gut. Du lebst da. Das trifft auf viele Touristen nicht zu. Sie sind schnell mit den Begebenheiten vor Ort verunsichert und überfordert. Da ein Werkzeug dabei zu haben, welches zusätzliche Infos gibt, ist für viele sehr hilfreich.

Der überwiegende Teil der Namibia Reisenden aus meinem Umfeld eine elektronische Navigationslösung dabei und nutz das sehr gerne. Nicht nur als Spielerei.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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7'272 Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #35
travelNAMIBIA schrieb:Sorry, wer keine Karte lesen kann, der kann auch kein Navi bedienen.
Auch das ist leider eine falsche Behauptung von Dir. Es ist sehr viel einfacher ein Ziel vorzugeben und den Anweisungen zu folgen als zuerst mal die richtige Position auf der Karte zu finden und den Weg selber festzulegen. Heutzutage sind leider sehr viele mit der Nutzung der Karte schon überfordert.
Ob diese nach Namibia reisen sollen ist ein anderes Thema.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2017
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #36
Hi Chrigu,
Aber es sind definitiv nicht 90% der Strecken in Namibia.
aha, wo liegen denn mehr als 10% der Strecken? Ich kenne weltweit kaum ein Land was so gut ausgeschildert ist wie Namibia. Da musst Du Dir mal nur Süditalien etc angucken. Wie sind denn die Reisenden vor Navi-Zeiten durch Namibia gereist?
Auch das ist leider eine falsche Behauptung von Dir.
aha, auf welcher Grundlage?sorry, lese jetzt nach absenden meines Posts erst Deine Ergänzungen zu dem Satz.

Aber wie ich eingangs erwähnte: Jeder soll es so machen wie er will. Aber bitte nicht Erstreisenden auf normaler Einsteigertour weiß machen, dass er ohne Navi praktisch komplett aufgeschmissen ist und nicht einmal vom Flughafen nach Windhoek findet (natürlich überspitzt dargestellt). Ursprünglich ging es ja auch nur darum: "Wie gut würde diese App in Kombination mit einer T4A Straßenkarte in Namibia funktionieren?" Und die Antwort ist: Völlig ausreichend.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2017
890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #37
@Chrigu,
deiner Aussage stimme ich 110% zu, da sie genau das Richtige beschreibt. Eine Aussage von einem Ortskundigen ist vollkommen wertlos zumal er auch noch das Fahren auf der falschen Seite in einer größeren Stadt kennt.......
Sicherlich geht alles mit Karte oder Stadtplan, aber ob es sicherer ist? Ich kenne es auch von früher - möchte aber auf die modernen Hilfsmittel nicht mehr verzichten, auch wenn viele beides können. Fahren mit Karte und Ortsgefühl als auch die Variante Navi.
Ich möchte heutzutage nicht mehr mit einem Stadtplan in Harare stehen, wo keine Straßennamen an den Kreuzungen stehen, der Verkehr chaotisch ist und man alleine im Auto sitzt.
Im günstigsten Fall kostet mich ein Navi + Karte 115,- € und ich habe ein brauchbares Werkzeug sowohl off -als auch on Road dabei.
Gruß
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2017 · #38
Hallo Can,
Eine Aussage von einem Ortskundigen ist vollkommen wertlos zumal er auch noch das Fahren auf der falschen Seite in einer größeren Stadt kennt.......
es ist hanebüchen was Du schreibst. Was hat denn Linksfahren nun mit der Notwendigkeit eines Navi gegenüber der Karte zu tun. Wie häufig guckst Du denn auf Navi oder Karte wenn Du in Namibia von A nach B fährst Im Zweifel bei jeder Kreuzung/Abzweigung, d.h. auf der Strecke von Swakopmund am Brandberg vorbei nach Etosha genau 5x. Ich denke das kann man auch noch im Linksverkehr (einfach mal links ranfahren) bewerkstelligen, oder?

Und da eine Aussage eines Ortkundigen "vollkommen wertlos" ist überlasse ich jetzt den allwissenden Touristen das Spielfeld zu diesem Thema. Allzeit gute Fahrt!

Gruß
Christian
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890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2017 · #39
travelNAMIBIA schrieb:Hallo Can,
Eine Aussage von einem Ortskundigen ist vollkommen wertlos zumal er auch noch das Fahren auf der falschen Seite in einer größeren Stadt kennt.......
es ist hanebüchen was Du schreibst. Was hat denn Linksfahren nun mit der Notwendigkeit eines Navi gegenüber der Karte zu tun. Wie häufig guckst Du denn auf Navi oder Karte wenn Du in Namibia von A nach B fährst Im Zweifel bei jeder Kreuzung/Abzweigung, d.h. auf der Strecke von Swakopmund am Brandberg vorbei nach Etosha genau 5x. Ich denke das kann man auch noch im Linksverkehr (einfach mal links ranfahren) bewerkstelligen, oder?

Und da eine Aussage eines Ortkundigen "vollkommen wertlos" ist überlasse ich jetzt den allwissenden Touristen das Spielfeld zu diesem Thema. Allzeit gute Fahrt!

Gruß
Christian
Genau diese Antwort habe ich erwartet. Viel hat es mit linksfahren zu tun! Das kannst du dir scheinbar nicht vorstellen. Du findest scheinbar auch mühelos jeden Fleck auf der Welt aus dem fotografischen Blick heraus, welcher das Bild der Karte topografisch auf die Umgebung projiziert.
Du übernimmst dein Auto als einer, der das erste Mal auf der anderen Seite fahren muss und willst zu einer Unterkunft in Windhoek, sagen wir Elisenheim..... dann fahr mal mit Karte durch Windhoek, zur Mittagszeit und finde Elisenheim. Ist easy - aus deiner Sicht. Na dann....hast du nicht verstanden, was ich meine.
Gruß
2'535 Beiträge · seit 200711. Aug. 2017 · #40
Hi Christian,

ich geb' dir in allen Punkten recht, vor allem muss man wissen wie man sowohl mit Karte und mit Navi umgeht. Weiß man das nicht, hilft beides nichts. Vor allem, wenn man sich immer wieder Fälle ansieht, wo Leute im Tunnel wenden (das Navi hat gesagt, ich solle wenden), irgendwo reinfahren, wo sie nicht reinfahren sollen/dürfen und dann steckenbleiben (ich bin nur dem Navi gefolgt), etc.
travelNAMIBIA schrieb: heutzutage lernen die Privatpiloten praktisch nur noch wie ein GPS funktioniert, können aber keine Karte mehr lesen.
*Das* stimmt aber - jedenfalls in Europa - definitiv nicht. Da wird noch "old-school" nach Karte geflogen, zumindest in der Ausbildung für den PPL. Dass sich Piloten anschließend, wenn sie selbst fliegen, iPads oder andere Tablets kaufen und dann die Jeppesen Karten draufladen, ja, OK. Ist ja einfacher. Aber eine normale Flugkarte ist zur Sicherheit ebenfalls immer dabei.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026