GSHelmut schrieb:Frage: Wie gut würde diese App in Kombination mit einer T4A Straßenkarte in Namibia funktionieren?Hallo Helmut
T4A Karten sind nur mit Garmin GPS kompatible, es gibt aber auch ein App für Smartphones.
Gruss
Emanuel
GSHelmut schrieb:Frage: Wie gut würde diese App in Kombination mit einer T4A Straßenkarte in Namibia funktionieren?Hallo Helmut
FLH schrieb:Willkommen zurück aus Namibia, wann geht es wieder los? 😉
Ich als Namibia Neuling der gerade vor 2 Tagen von seine ersten Namibia Reise zurück gekommen ist, gebe auch mal kurz meine Meinung bzgl. Navis ab.
FLH schrieb:Ich habe den Navigator von Map Factor und das funktioniert auch ganz gut. Die Strecke stelle ich mir meist von zu Hause aus zusammen, fahre aber dann doch ab und an anders als geplant.
Wir haben uns vor der Reise HERE WeGo sowie als Alternative Sygic Car Navigation runtergeladen und die benötigten Karten offline gespeichert. Verwendet haben wir dann nur Sygic Car Navigation, welches deutlich besser zu nutzen war als HERE, wobei die Nicht-Premium Navigation (die nach 7 Tagen Testzeit startet) um einiges unkomfortabler ist als die Premium Version.
FLH schrieb:Das kommt auf die Fahrweise darauf an und die ist manchmal auch kompletter Schwachsinn, also häufig wird zu schnell gefahren.
ABER wie schon hier erwähnt sind die angegebenen Fahrzeiten ein kompletter Schwachsinn.
FLH schrieb:Hmm da war ich mit maximal 90 km/h unterwegs. Ein Warzenschwein dankte mir das auch, weil mir so der Bremsweg reichte. Es kommt auch stark auf das Fahrzeug und die Bereifung darauf an, welche Geschwindigkeit sinnvoll ist. Mit meinem privat PKW hier würde ich auch 120 km/h schnell fahren, aber dafür keine Schotterpisten. Mit dem Hilux und guter geländegängiger Bereifung erachte ich 90 km/h als das maximal sinnvolle. Der Bremsweg mit den Reifen ist doch recht lang und so gut wie die im Gelände sind so schlecht sind die halt auf Asphalt. Von daher so verallgemeinern kann man das nicht und besser es sind Reserven bei den Angaben, als dass zu knapp kalkuliert wurde.
Auf der B1 wurde mit durchschnittlich 90km/h kalkuiert, wodurch wir immer extrem viel Zeit gut gemacht haben,
FLH schrieb:Beim ersten Mal in Namibia hatte ich nie mehr Zeit benötigt, egal welche Straße... 😄
auf manchen C/D Strassen wiederum haben wir viel mehr Zeit benötigt als das Navi kalkuliert hatte.
FLH schrieb:Rechnen kann ich selber, dafür brauche ich kein Navi. 80 km/h auf Asphalt und 40-50 km/h auf Schotter ist ein guter Anhaltspunkt. In den Parks noch viel langsamer also ca. 25-30 km/h. Da sind dann auch Stopps für Tiersichtungen mit eingeplant.
Zur Orientierung also vll manchmal ganz praktisch, für die zeitliche Planung und Einschätzung eher nicht.
FLH schrieb:Wenn man auf den langweiligen Strecken bleibt dann stimmt das. Allerdings komme ich dann nie dahin wo ich möchte. Der Weg ist mit das Ziel und um eine endlos lange gerade Asphaltstraße zu sehen dafür brauche ich nicht nach Namibia. Gerade bei 120 km/h sieht zumindest der Fahrer NUR noch ausschließlich dieses Asphaltband das bis zum Horizont reicht und der Beifahrer sieht gar nicht, weil der schon lange eingeschlafen ist.
Wie aber manche auch hier schon erwähnt haben, wenn man eine Standard Touri Route abfährt, ist das Navi eigentlich überhaupt nicht notwendig. Eine von den 100 Karten inkl. KM Angabe mitnehmen, Schilder lesen und man kommt in der Regel immer dort an wo man hinmöchte.
holgiduke schrieb:Weil ich erst in diesem Thread erfahren habe wie gut die Beschilderung ist
Hallo Helmut,
warum fragst du dann erst hier: 😐 🤨
Gruß
Holger
Tidou schrieb: Aber, zu 90 % braucht man kein Navy in Namibia, man kann sich da kaum verfahren.Hallo Carmen,
Viele Grüße
Carmen
auch wenn du ein tolles IPhone hast, mach bitte nicht solche Aussagen. In Namibia kann man sich verdammt schlimm verfahren, sogar so weit, dass du drauf gehst.....aber nicht auf 90% der Strecken, wie Carmen richtig schrieb. Also wenn man den Abzweig zum Sossusvlei verpasst, dann hapert es schon an der grundlegenden Fähigkeit zum lesen und orientieren 😉
Tidou schrieb: ...man kann sich da kaum verfahren.Das halte ich aber für ein Gerücht! 😗
und wieder mal in die Karte geschaut haben.und das ist das Problem. Ich sage nicht, dass man als Tourist keine Karte dabei haben sollte (wenn man sie dabei hat, muss man eben auch drauf gucken). Man braucht aber schlichtweg zur Navigation in Namibia auf 90% der Strecken kein Navi. Bis zur "Jedermann-Navi-Zeit" kam sogar auf 100% der Strecken einfach nur eine Karte zum Einsatz. Ich kann mich nicht erinnern, dass man zu der Zeit mehr "verlorene Touristen" als heute zu vermelden hatte 😉
Der Umweg hat sie gut zwei Stunden gekostet.bei vielen im Forum ist doch gerade "der Weg das Ziel" 😉
wie war das mit dem Paar, die nur mal "fix" südlich des Brandbergs von der Hauptstraße rechts abgebogen sind und sich nicht wieder zur Hauptstraße zurück gefunden haben? War da nicht kürzlich auch was im Kuiseb mit Franzosen welche sich nicht raus gefunden haben? Leider habe ich die Quellen nicht mehr.Stimmt, an die Geschichten kann ich mich auch erinnern. Wieso hat denn das Paar nicht wieder am Brandberg zurückgefunden? Weil sie A keine Karte dabei hatten oder B diese nicht lesen konnten/wollten. Wäre das mit einem Navi anders gewesen? Ich denke nein! Es ist das immer mehr wollen und "alles (scheinbar) können" (siehe Exkurs nachstehend) Sorry, wer keine Karte lesen kann, der kann auch kein Navi bedienen. Und Fahren im Kuiseb (was zudem noch verboten ist) zählt sicher nicht zu den 90 % der Straßen, die von 99% der Reisenden befahren werden.
Here we go findet von der Mobola Lodge recht komfortabel nach Rundu. Von Rundu die Mobola Lodge einzugeben - aussichtslos. Auch den Ort Biro findet Here we go nicht. Der nächste Anhaltspunkt um diese Lodge zu erreichen, wäre die Eingabe von Divundu, nur bin ich dann 25 km zu weit gefahren.Ich glaube, dass Du mich missverstehst. Es geht mir nicht um ein OSM-App vs T4A vs. Karte. Es geht um den wirklichen Sinn (= navigatorischer Sinn) und die ausdrückliche Notwendigkeit eines Navis für normale Reisende in Namibia.
travelNAMIBIA schrieb:Man braucht aber schlichtweg zur Navigation in Namibia auf 90% der Strecken kein Navi.Hallo Christian
travelNAMIBIA schrieb:Sorry, wer keine Karte lesen kann, der kann auch kein Navi bedienen.Auch das ist leider eine falsche Behauptung von Dir. Es ist sehr viel einfacher ein Ziel vorzugeben und den Anweisungen zu folgen als zuerst mal die richtige Position auf der Karte zu finden und den Weg selber festzulegen. Heutzutage sind leider sehr viele mit der Nutzung der Karte schon überfordert.
Aber es sind definitiv nicht 90% der Strecken in Namibia.aha, wo liegen denn mehr als 10% der Strecken? Ich kenne weltweit kaum ein Land was so gut ausgeschildert ist wie Namibia. Da musst Du Dir mal nur Süditalien etc angucken. Wie sind denn die Reisenden vor Navi-Zeiten durch Namibia gereist?
Auch das ist leider eine falsche Behauptung von Dir.
Eine Aussage von einem Ortskundigen ist vollkommen wertlos zumal er auch noch das Fahren auf der falschen Seite in einer größeren Stadt kennt.......es ist hanebüchen was Du schreibst. Was hat denn Linksfahren nun mit der Notwendigkeit eines Navi gegenüber der Karte zu tun. Wie häufig guckst Du denn auf Navi oder Karte wenn Du in Namibia von A nach B fährst Im Zweifel bei jeder Kreuzung/Abzweigung, d.h. auf der Strecke von Swakopmund am Brandberg vorbei nach Etosha genau 5x. Ich denke das kann man auch noch im Linksverkehr (einfach mal links ranfahren) bewerkstelligen, oder?
travelNAMIBIA schrieb:Hallo Can,Genau diese Antwort habe ich erwartet. Viel hat es mit linksfahren zu tun! Das kannst du dir scheinbar nicht vorstellen. Du findest scheinbar auch mühelos jeden Fleck auf der Welt aus dem fotografischen Blick heraus, welcher das Bild der Karte topografisch auf die Umgebung projiziert.Eine Aussage von einem Ortskundigen ist vollkommen wertlos zumal er auch noch das Fahren auf der falschen Seite in einer größeren Stadt kennt.......es ist hanebüchen was Du schreibst. Was hat denn Linksfahren nun mit der Notwendigkeit eines Navi gegenüber der Karte zu tun. Wie häufig guckst Du denn auf Navi oder Karte wenn Du in Namibia von A nach B fährst Im Zweifel bei jeder Kreuzung/Abzweigung, d.h. auf der Strecke von Swakopmund am Brandberg vorbei nach Etosha genau 5x. Ich denke das kann man auch noch im Linksverkehr (einfach mal links ranfahren) bewerkstelligen, oder?
Und da eine Aussage eines Ortkundigen "vollkommen wertlos" ist überlasse ich jetzt den allwissenden Touristen das Spielfeld zu diesem Thema. Allzeit gute Fahrt!
Gruß
Christian
travelNAMIBIA schrieb: heutzutage lernen die Privatpiloten praktisch nur noch wie ein GPS funktioniert, können aber keine Karte mehr lesen.*Das* stimmt aber - jedenfalls in Europa - definitiv nicht. Da wird noch "old-school" nach Karte geflogen, zumindest in der Ausbildung für den PPL. Dass sich Piloten anschließend, wenn sie selbst fliegen, iPads oder andere Tablets kaufen und dann die Jeppesen Karten draufladen, ja, OK. Ist ja einfacher. Aber eine normale Flugkarte ist zur Sicherheit ebenfalls immer dabei.