SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201605. Aug. 2017 · #1
Hallo Fomis, Falks jemand von Uis über die C35 will, der sollte viel Zeit einkalkulieren. Due Pad ist in einem unvorstellbar schlechten Zustand. Das letzte Stück ab der C35 bis zu den Felsgravuren konnten wir nur mit maximal 30kmh fahren. Von Uis haben wir 4 Stunden mit einer kurzen Pause gebraucht. Das Ende vom Lied ein zerstörter Reifen mit kaputter Felge, zwei Felgen mit dicken Dellen. Auf dem Weg hatten viele einen Platten. Der Reifenhandler meinte, die Pad beschehrt im zur Zeit gute Geschäfte. Ich kann nur abraten dort hin zu fahren zur Zeit. Viele Grüße Sasa
Sasa schrieb: .... Das letzte Stück ab der C35 bis zu den Felsgravuren konnten wir nur mit maximal 30kmh fahren. Von Uis haben wir 4 Stunden mit einer kurzen Pause gebraucht. ....
Hallo Sasa, das klingt ja nicht so gut. Meinst du mit dem letzten Stück die D2612? Macht es Sinn die D2319 zu nehmen?
meinst Du die C35 von Uis nach Khorixas oder wie Reinhard schreibt dann eine der D-Straßen? Die C35 wird bekanntlich seit etwa 2 Jahren nur noch Notinstandgehalten, da sie asphaltiert wird. Ich rate schon lange davon ab diese zu fahren, ist aber eben was die Gegend angeht fast "konkurrenzlos".
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Christian, Sasa wird sicher antworten, wenn sie wieder online ist. Kannst du etwas zur Strecke zwischen Henties Bay und Uis (C35) sagen oder gilt deine "Reisewarnung" für die gesamte Strecke zwischen Henties Bay und Khorixas?
gilt deine "Reisewarnung" für die gesamte Strecke zwischen Henties Bay und Khorixas?
das ist schwierig zu sagen. Der Grader ist schon noch im Einsatz und wenn er gerade gefahren ist, dann ist die Straße sehr gut. Wenn das aber schon ein paar Monate her ist kann es, eben weil die Strecke touristisch sehr befahren ist, ganz anders aussehen. Und aufgrund der Haushaltslage kann es mit der Asphaltierung eben noch einige Jahre dauern. Der Staat will erstmal die angefangenen Projekte (A1, B1, Swakop-Henties, Gobabis-Grootfontin, Umgehung Windhoek etc) zu Ende machen.
Viele Grüße Christian
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Wenn man von Swakobmund nach Uis will, dann dürfte es wohl sinnvoller sein, die B2 zu fahren und dann 25km vor Usakos auf der D1935 nach Uis - oder? Ende kommender Woche muss ich mich entscheiden 🙂
magic-vibes582 Beiträge · seit 201005. Aug. 2017 · #7
Hallo,
die Gravelpads bestehen überwiegend aus verdichtetem Material, dass die "Straßenbaubetriebe" irgendwo ausschieben, wo dann Wassersammelbecken neben den Straßen bestehen bleiben. Das Material wird per LKW auf die Gravelroad gebracht, mit dem Grader verteilt und dann mit großen Tonnenwalzen verdichtet. Zwischendurch wird immer wieder gewässert und weiter verdichtet. Jeder, der schon einmal in Namibia unterwegs war, kennt es sicherlich, dass manche Abschnitte gut sind und auf einmal kommen wieder schlechte. Auch die Farbe des Untergrundes verändert sich. Das hängt zum einen vom Material ab, dass sie verwenden/finden und zum anderen an der Verarbeitung. Damit so eine Gravelpad nicht zu schnell eine Wellblechpiste wird, muss regelmäßig geschoben werden, damit die "Wellen" nicht zu tief werden. Wenn das aber -wie an vielen Strecken in Namibia- nicht gemacht wird und eine Strecke erst einmal kaputt gefahren ist, wird vom Grader nur der lose Sand/Schotter in die Wellen geschoben. Diese Wellen fahren sich dann -bei gut frequentierten Strecken- schon innerhalb einer Woche wieder raus. Das passiert weniger durch leichtere Geländerfahrzeuge, die nicht schneller als 80 km/h fahren, sondern durch Raser und schwere Fahrzeuge wie Busse und LKW´s. Wir kennen das doch, dass wir von schnellen Bussen, die mit Touristen, die ein straff gepacktes Programm haben, überholt werden. Oder eben von LKW´s, die immer häufiger frische Lebensmittel zu den Lodges bringen müssen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für schwere Fahrzeuge auf 60 km/h wäre sinnvoll, ist aber wohl nicht durchsetzbar oder gewollt. Auch die immer stärker motorisierten 4x4 Fahrzeuge der Veranstalter, die voll und schwer bepackt trotzdem stark beschleunigen können (und es oft auch machen), reißen den Boden auf oder fahren den weichen Sand aus den Rillen. Dazu kommt, dass bei den Gradern in den letzten Jahren viele Chinaprodukte gekauft wurden, die jetzt überall an den Straßenrändern kaputt herum stehen, anstatt die Pads zu pflegen. Sicherlich spielen auch strategische Gründe eine Rolle, denn eine neue Teerpad kann man natürlich besser "verkaufen", wenn man die dringende Notwendigkeit nachweisen kann...
Schöne Grüße, Volker
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binca751'567 Beiträge · seit 201505. Aug. 2017 · #8
Hallo,
wir hatten im Juli die ebenfalls die Strecke Uis-Twyfelfontein zu fahren (allerdings nicht von Swakopmund, sondern von Omandumba im Erongo aus...). Mit meinem Reisebericht komme ich nicht richtig voran, aber wenn ich mich richtig erinnere, war die C35 die schlechteste Pad auf unserer ganzen Reise... 🙁 Total blöd zu fahren und übles Wellblech... Glücklicherweise hatten wir keine Reifenprobleme, unser geliebter Hilux hat uns sicher und ohne Probleme an all unsere Ziele getragen... 😉 Ich meine auch, dass nicht erst die D-Straßen am Ende das Problem waren, sondern tatsächlich die C35. Manchmal hat man ja auch nur ein kleines Wegstück, das nicht so gut ist, aber ich meine, dass ein Großteil der Straße in wirklich schlechtem Zustand war... 🙁
binca751'567 Beiträge · seit 201505. Aug. 2017 · #9
Nachtrag: Auf die Strecke hätte ich trotzdem nicht verzichten wollen, fand es landschaftlich sehr schön... Aber vielleicht gibt es Alternativen? Da müssen sich jetzt die "Experten" äußern... Hab mal 2 Fotos rausgesucht, die auf der C35 entstanden sind:
Hallo, leider muss man feststellen, dass es auf ganz vielen Straßen in Nam "abwärts" geht - scheinbar nehmen sich die Verantwortlichen Deutschland als Referenz oder halb Namibia steht vor einem Asphaltierungsprogramm biblischen Ausmaßes....
"Grottenschlecht sind mir in Erinnerung der letzten 2 Reisen geblieben - Galton Gate - Okaukuejo Rest Camp , D1918 / D3716 Zufahrt zur Spitzkoppe und C19/C27 Zufahrt Sesriem, D3402 hinter Rundu, die D3638 vor Oshakati nach Oshikango, M29 nach Keetmanshoop.....
Also man findet sie überall und muss nicht einmal danach suchen...
Hallo Bianca, vielen Dank für die Fotos. Auf den ersten Blick würde das mich nicht davon abhalten die Strecke zu fahren. Da sah die C43 im September 2011 wesentlich schlechter aus.
Gruß
Reinhard
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200705. Aug. 2017 · #12
binca75 schrieb:Nachtrag: Auf die Strecke hätte ich trotzdem nicht verzichten wollen, fand es landschaftlich sehr schön... Aber vielleicht gibt es Alternativen? Da müssen sich jetzt die "Experten" äußern... Hab mal 2 Fotos rausgesucht, die auf der C35 entstanden sind:
Weiß nicht, ob die jetzt zum gleichen Zeitpunkt entstanden sind, aber was ist daran "schlecht"? Leute, it's africa. Take you time.
binca751'567 Beiträge · seit 201506. Aug. 2017 · #13
Hallo Reinhard, hallo dergnagflow,
um das nochmal klarzustellen: der Zustand der Straße war definitiv nicht gut, was uns aber nicht daran hindern würde, diese Pad zu fahren... Die Fotos hab ich jetzt zufällig auf dem Rechner rausgesucht, sie sind nicht zu dem Zweck entstanden, den Straßenzustand zu dokumentieren... 😉 Auf dem unteren Bild kann man eventuell erkennen, was Sandra meint... Die Hügel im oberen Bild haben uns (vor allem unseren Jungs) eher Spaß gemacht... 🤪
Alles gut Bianca, natürlich ist das Wellblech auf dem zweiten Bild deutlich zu sehen und keiner wünscht sich das auf einer längeren Strecke. Aber abhalten würde es auch mich nicht, diese Strecke zu fahren. Welche D Straße seid ihr denn auf dem letzten Stück gefahren? Schade das Sasa sich nicht nochmal gemeldet hat.
Rauhhaarbracke schrieb: ... wenn ganz Namibia mal asphaltiert ist, dann fahr ich da nicht mehr hin! ...
Das ist nicht das Thema Alex!
Hmm, irgendwie doch! Mich nervt endloses Wellblech schon auch mal, aber das Überraschungsmoment "wie ist die heutige Pad?" gehört für mich irgendwie zum "Namibia-Feeling". Der Anspruch, "alle Straßen haben deutsche oder gar schweizerische Bequemlichkeit zu bieten, müssen aber Schotter sein, damit ich zu Hause damit angeben kann, "Gelände" gefahren zu sein" gehört für mich in die Kategorie "was, kein WLAN in der Wüste, wie soll ich überleben?"...
Wen's vor Wellblechpisten graust, der sollte woanders hinfahren respektive seine Routen kürzer planen. Nur meine persönliche Sicht der Dinge...
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200706. Aug. 2017 · #18
Hi,
binca75 schrieb: Die Fotos hab ich jetzt zufällig auf dem Rechner rausgesucht, sie sind nicht zu dem Zweck entstanden, den Straßenzustand zu dokumentieren... 😉
Ja, das ist schon klar 😉
binca75 schrieb: Auf dem unteren Bild kann man eventuell erkennen, was Sandra meint...
Du meinst, dass auf dem unteren Bild auch nur irgendwo etwas ähnliches wie "Due Pad ist in einem unvorstellbar schlechten Zustand." zu sehen ist? Ich seh' da eine schöne Straße, wie sie in Namibia zu zigtausenden Kilometern vorkommt. Das bisserl Wellblech? Ja, scheppert halt ein bisserl im Auto, so what? Solange keine großen unvorhergesehenen Schlaglöcher vorhanden sind, kann man da doch gut fahren.
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 · #20
Hallo zusammen, Auf Hobatere war es viel zu schön und spannend fürs Handy (Nightdrive mit Löwe, Ginsterkatze, Wildkatze..... 😛 ) und das etosha Village hatte Stromausfall und deshalb erst jetzt meine Antwort. Also die C14 ist von Uis bis Kamanjab schlecht, aber befahrbar, ähnlich der Pad zwischen Galton Gate und Okaukuejo, die wir gestern gerappelt sind. Das letzte Stück nach Tweifelfontein, das ist glaube ich die D2612, ist unterirdisch. Das ist kein Wellblech, das sind Gräben. Wir sind das mit 20km\h durch und haben uns trotzdem drei Räder kaputt gemacht. Anderen ging es genau so. Ich würde da auf keinen Fall mehr fahren, egal welches Kulturerbe am Ende wartet. Beim Reifenhändler in Korixas und Outjo meinten sie, das ihnen Tweifelfontein ein super Geschäftsjahr beschert. Mit einem Großen Geländewagen mit großen Rädern ist das sicherlich besser als mit dem VW Bus, aber auch die sind teilweise gekrochen. Ich muss jedenfalls unsere Zeitberechnungen sehr ändern. Die T4A ist leider zu optimistisch für viele Pads. Letztes Jahr dachte ich die C14 ist schlecht, dieses Jahr ist hier fast alles in schlechterem Zustand. Ich kann nur dringend von einer Tagestour Swykoo bis Tweifelfontein, wad ja viele machen, abraten. Viele Grüße Sasa