Fragen zu Route Kaokoveld bis ganz nach oben ;-)

49 Antworten · 11,0k Aufrufe · gestartet 27. Juni 2017 von dergnagflow
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172 Beiträge · seit 200729. Okt. 2017 · #41
Ich bin im Januar 2016 mit Mirella den Shortcut von Ost nach West gefahren.
(Im Camp Syncro war niemand der uns hätte warnen können.)
Das hat mich als Ungeübten schon sehr viel Konzentration (und Reifen-Profil) gekostet.
Ich vermute mal das sind ws. alte Militärpfade der Südafrikaner, die sich da so grob abzeichnen.
Ging aber alles gut. Leider habe ich keine aussagekräftigen Bilder o. Clips von den kritischen Stellen.
Das Garmin hat nur irgendwann gesagt: "bad, bad Road".
Oben haben wir eine Töpperdose geopfert und einen Geocache platziert (Foto), den aber seither niemand gesucht/gefunden hat 😉
Ich käme allerdings nicht im Traum darauf die Strecke mit einem Anhänger anzugehen.
Dafür bin ich in Puros volles Risiko gegangen und habe dort 20 Liter vom Hüttendiesel getankt.
Das war natürlich kein lupenreines 50 ppm.
Und ich habe mir etwas Sorgen gemacht ob der hochgezüchtete V8 etwas verschnupft reagieren könnte.
Er war dann aber tapfer bis Sesfontein.
Beste Gruesse Piet "Alles ist gut! Solange du wild bist!"
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2017
Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200701. Nov. 2017 · #42
Hi,
crockydile schrieb:Ich bin im Januar 2016 mit Mirella den Shortcut von Ost nach West gefahren.
(Im Camp Syncro war niemand der uns hätte warnen können.)
Das hat mich als Ungeübten schon sehr viel Konzentration (und Reifen-Profil) gekostet.
Was meinst du mit "ungeübt"?
Wieviel Erfahrung hattest du vorab mit Fahren in derartigem Gelände?

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200703. Dez. 2017 · #43
Ich hol' den Thread nochmal mit einer aktuellen Frage nach oben.
Die (je nach Wetter) provisorische Route hat sich mittlerweile auch wieder ein wenig geändert, allerdings hab' ich da eine aktuelle Frage.

Wir fahren von Opuwo zur Kuene River Lodge. Bleiben dort zwei Nächte, weil wir auch Bootsfahrten machen wollen und vor allem die Damen nach einer Woche mal ein bisserl "ausspannen" möchten.

Danach geht's den Kunene entlang zu den Epupa Falls. Danach ist Van Zyls Pass (mit Übernachtung oben) angedacht. Und dann - je nach dem - Camp Synchro, bevor es ins Hartmannstal geht.

Jetzt die Frage:

Variante 1:
Tag 1: Kunene River Lodge - Epupa Falls - Van Zyls Pass
Tag 2: Van Zyls Pass - Camp Synchro
Tag 3: Camp Synchro - Hartmannstal

Variante 2:
Tag 1: Kunene River Lodge - Epupa Falls
Tag 2: Epupa Falls - Van Zyls Pass
Tag 3: Van Zyls Pass - Hartmannstal

Folgende Fragen werfen sich mir auf:
Kunene River Lodge - Epupa Falls - Van Zyls Pass: geht das an einem Tag?
Kuene River Lodge - Epupa Falls (~ 120km) sollte ja mit der neuen Straße halbwegs gemütlich in ca. drei Stunden machbar sein, oder? Danach noch die Auffahrt auf den Pass? Da sagt T4A ca. 150km aber 7 Stunden. Wie ist das zu bewerten?

Wenn man die Wahl hat zwischen der Epupa Falls Lodge und dem Camp Synchro, welches wäre dann die bessere Wahl wenn wir eigentlich in beiden Campsites nur eine Nacht bleiben?

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'085 Beiträge · seit 201204. Dez. 2017 · #44
Hallo Wolfgang,
Kuene River Lodge - Epupa Falls (~ 120km) sollte ja mit der neuen Straße halbwegs gemütlich in ca. drei Stunden machbar sein, oder?
Die Strecke sind wir Anfang Oktober in umgekehrter Richtung gefahren - und haben bei optimalen Wetter- und Wasserverhältnissen gemütlich eher länger gebraucht. Es gibt schon ein paar wunderschöne Ausblicke, wo sich das Anhalten lohnt und auch die "neue Straße" ist nicht durchgängig ne echte Straße, zumal ihr dort wahrscheinlich auch mit Wasser rechnen müsst. So kommt man eher nicht auf einen Schnitt von 40 km/h.
Wenn ihr euch für eine Übernachtung in Epupa Falls entscheidet, kann ich euch die Campsite vom Epupa Camp sehr empfehlen - super schön!
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
663 Beiträge · seit 201604. Dez. 2017 · #45
Hi Wolfgang,
dergnagflow schrieb:
Folgende Fragen werfen sich mir auf:
.....
Kuene River Lodge - Epupa Falls (~ 120km) sollte ja mit der neuen Straße halbwegs gemütlich in ca. drei Stunden machbar sein, oder?

Wenn man die Wahl hat zwischen der Epupa Falls Lodge und dem Camp Synchro, welches wäre dann die bessere Wahl wenn wir eigentlich in beiden Campsites nur eine Nacht bleiben?

lg Wolfgang
Wir wollten die Strecke A 11/17 fahren. Wegen Regen hatte man uns dringend empfohlen nicht zu fahren. Ein Tourguide-Wagen lag wohl der Seite. Es hatte ein paar Tage vorher kräftig geregnet sodass der Kunene ein sehr "braunes" Gewässer war.

Das ist sicherlich nun alles 4 Wo her aber mit Strassenschäden musst Du vll. noch rechnen?!

Ausserdem ist die Landschaft da oben so schön (bei uns war vieles sehr grün) dass es sicherlich mehr als schade wäre wenn Du da einfach "nur" durchfährst. 😉

Beide Camps haben uns sehr gut gefallen (waren jeweils für 2 Ü dort) - aber nicht als Camper.

Weiterhin viel Spass bei Deinen Planungen.

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2017
197 Beiträge · seit 200704. Dez. 2017 · #46
Hallo Wolfgang,

wir sind im Mai diesen Jahres von der Epupa Logde bzw. Campsite zur Kunene River Logde gefahren (also andersherum) und haben ca. 3 Std. gebraucht und sind dabei wirklich nicht gerast. Die Strecke ist sehr gut zu fahren und die Flussbetten waren damals ziemlich trocken. Wenn es dort allerdings regnet, dann sind die Flussbetten etwas schwieriger bis überhaupt nicht zu fahren, aber dass erzählen die einem an der Logde. Zur Not kannst du dann die D 3701 fahren. Die Strecke am Kunene ist landschaftlich sehr schön. Ich würde dann aber nur bis zu den Epupa Falls fahren. Uns hat die Epupa Logde besser gefallen, der Campingplatz ist direkt am Wasser und eine Nacht waren wir ganz alleine! Von dort kann man auch bis zu den Fällen laufen und wenn ihr dort am Vormittag/Mittag ankommt, dann habt ihr noch Zeit genug die Fälle anzuschauen. Lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Ich denke, von der Kunene River Logde bis zum Van Zyls Pass ist es schon eine gewaltige Strecke. Die 7 Stunden könnten schon stimmen.

LG
Alex
IMG_4793.JPG
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2017
5'479 Beiträge · seit 200904. Dez. 2017 · #47
Hallo Wolfgang,

ich würde auf keinen Fall von der Kunene River Lodge bis zum van Zyls Pass an einem Tag durchfahren. Bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist. Ihr wollt ja sicherlich an den Epupafällen nicht nur im Auto dran vorbei fahren. Der Aufenthalt dort nimmt ja auch noch Zeit in Anspruch. Beim van Zyls Pass denken viele nur an die steile Abfahrt ins Mariental, aber auch die letzten 20-30km vor dem Aussichtspunkt haben es schon in sich. Ist zum Teil sehr felsig und man kommt nur noch sehr langsam voran.
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334 Beiträge · seit 200804. Dez. 2017 · #49
Hallo Zusammen,

jetzt hänge ich mich hier auch mal rein.
Wir wollen auch im April 2018 Richtung Kaokoveld haben aber einen Benziner und keinen Diesel 😕 .
Nachdem in sämtlichen Beiträgen bezgl. tanken immer nur von Diesel gesprochen wird - gibt es da auch Benzin oder ist die Versorgung noch schwieriger 🤨. Sorry muss jetzt mal so blöd fragen 🤢

LG
Bärbel
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2017
663 Beiträge · seit 201618. Jan. 2019 · #50
Hi Wolfgang, Alex und andere,

Seid Ihr nun welche Strecke gefahren?
Habt Ihr Lust ein wenig zu berichten. 😉

Sitze gerade über meiner Feinplanung für 2020 & könnte noch den einen oder anderen
Hinweis gebrauchen. 😎

Danke & Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2019