mytraveltreasure75 Beiträge · seit 201704. Jan. 2018 · #21Vielen Dank für die ermunternden Worte Elisabeth! 🙂
Da freuen wir uns jetzt schon auf die Tour!
Mogambo566 Beiträge · seit 201305. Jan. 2018 · #22hallo,
von mir auch nochmal ein kurzes Statement, vielleicht hilf es Euch bei der Detailplanung 🙂
Also mit Kapula macht ihr schonmal absolut nix falsch, das ist schon echt spitze, was die dort gemacht haben. Zudem sind die Betreuer im Camp super nett und helfen Euch bei allen Fragen die Ihr da habt. Auch das Buchungsoffice (meist Lynn Fraser) hilft eigentlich bei allen Problemen und meldet sich im Normalfall schnell und zügig. Auch wenn Ihr über nighsbridge gebucht hättet, wäre die Kommunikation über das Kapula-Office gelaufen. Nighsbridge leitet die Anfrage nur weiter. Lynn war bei uns sogar überrascht, dass nighsbride Kapula überhaupt im Programm hat 😄
Zur Anreise stimme ich Elisabeth zu: Hwange ist auch mit einem normalen 2X4 möglich. Die Straßenverhältnisse vom Main-Camp bis zum Masuma Dam entsprechen etwa denen im Krüger (abgesehen von der zerschrotteten Hauptstraße im Hwange) und sind auf den abseitigen Wegen teilweise sogar besser, wie mir schien.
Es gibt sicher aber einige Stellen, die können dennoch tricky sein:
- der Weg Main Camp Richtung Kennedy ist anfangs echt mistig, da bin ich teilweise auch mit 4x4 immer am Rand gefahren, hab die Strecke aber vor etlichen Jahren mal mit einem 95er Mazda 323 gemacht. hab geschwitzt, aber es ging.
- die Anfahrt Jambile ist ausgeschlossen mit Eurem Auto, das ist sehr tiefsandig
- die Anfahrt Mandavu Dam würde ich auch abraten, da müsst ihr teilweise über einen felsigen Hang hoch, was ich mit dem Ford für nicht so einfach machbar halte
- die Fahrt Mandavu Richtung Robins Camp sowie Sinamatella ist auch eher schwierig, da die Strecken in Teilen ausgewaschen und löchrig ist
- einige "Hauptwege" sind wenig befahren. Je nach Jahreszeit kann daher das Gras auch auf dem Weg mittig hoch sein, z.B. Strecke Nyamandhlavo zur Dopi Pan. Hier vorsichtig, dass der Kühler nicht zuviel Gras mitnimmt oder verstopft.
Wichtig: plant Zeit für die Anreise ein. Der Weg Main-Camp bis Kapula ist zwar "nur" etwa 80 km auf der Main-Road. Die alte Teer-Straße ist aber in sehr schlechtem Zustand, da ist auch die Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h teilweise eher abenteuerlich. Rechnet mal reine Fahrzeit minimum 3 - 4 Stunden ein. Also rechtzeitig aufbrechen.
Mein Tip: entspannte Anfahrt nach Hwange, Unterkunft erste Nacht im Main-Camp (die Jungs dort freuen sich über jeden Gast, die Hütten sind ok... ich such mal ein paar Bilder nachher raus), erkundet dann die Gegend um das Main-Camp (um die Caterpilar Pan am morgens und abends besten Chance auf Löwen) und am nächsten Tag gemütlich Richtung Kapula.
Den Park verlassen würde ich auch wieder über das Main-Camp. Den Weg über Robins raus hab ich in Teilen als nicht so wirklich gut fahrbar in Erinnerung und würde ich mit einem normalen 2x4 nicht machen wollen. Zur Ausfahrt über Sinamatelle siehe oben, wenn dann vorsichtig fahren und deutlich Zeit einplanen, kenne die Ausfahrt aber nicht wirklich.
LG Mogambo 🙂
mytraveltreasure75 Beiträge · seit 201705. Jan. 2018 · #23Wow Mogambo!!!
Wirklich vielen Dank für diese sehr ausführliche Beschreibung der Zustände! Da das ganze wirklich ins Detail ging (was mich sehr freut), muss ich noch einmal ein paar Eckdaten zu dem Hwange Besuch angeben:
vom 21.04 - 23.04 Kasane
vom 23.04 - 24.04 Vic Falls
vom 24.04 - 26.04 Hwange
vom 26.04 - 27.04 Gweta (dort ab 15 Uhr overnight Ausflug in die Makgadigadi Pans gebucht)
Am 24.04 kommen wir aus Richtung Vic Falls, sodass ich mir nun die Frage stelle, ob man überhaupt den Umweg über das Main Camp im Süden macht, oder aus Norden bei Matetsi oder im Osten über Sinamatella in den Park einfährt um zum Kapula Camp zu kommen.
Am 26.04 hatten wir eigentlich vor den Grenzübergang in Padamatenga zu nehmen und dann die A33 in Richtung Nata. Jetzt bin ich unsicher, ob diese schon recht lange Strecke (inklusive Grenzübergang überhaupt bis 15Uhr in Gweta machbar ist). Zur Not müssten wir dann wohl nur eine Nacht in Park verbringen und dann am 25.04 schon ausserhalb in Botswana bei Padamatenga schlafen.
Ich bin auch schon drauf und dran nochmal ein anderes Fahrzeug zu buchen (bzw. ein Upgrade durchzuführen). Leider ist unser Budget da aber schon fast ausgeblutet. Was haltet ihr sonst von einem Toyota Fortuner, leider aber auch nur in 2x4 Version. Der hat wohl einen höheren Radstand und mehr Power als der Ford Ecosport.
Vielen Dank euch allen für die Hilfe!
Lieben Gruß,
Mathias
Mogambo566 Beiträge · seit 201305. Jan. 2018 · #24Gern geschehen 😉
Aber dennoch, in teilen klingt das bei Euch ein wenig ambitioniert. Mal so gesagt:
Anfahrt Vic Falls bis Kapula is in einem Rutsch machbar. Aber in jedem Fall möglichst frühzeitig aufbrechen, also notwendige Einkäufe am besten am Tag zu vor erledigen. Die Strecke ist zwar sehr gut befahrbar, aber rechnet mit Verzögerungen durch Polizeikontrollen. Zudem ist die Strecke durch LKWs sehr befahren. Diese können dann durch teilweise hügelige und kurvige Strecke nicht wirklich schnell fahren und sind nur schwer zu überholen. Das kann enorm Zeit kosten.
Die Ausfahrt Kapula - Pandamatenga - Gweta bis deadline 15:00 Uhr halte ich für nur sehr schwer machbar. Allenfalls wenn ihr echt früh aufbrecht wäre das wohl realistisch. Aber nochmal mit Verweis auf oben: mit einem normalen "kleinen" 2X4 wäre ich da extrem vorsichtig, verbindliche Hinweise zu geben. Das ist teilweise wirklich nur eine Fahrspur im Gelände, die sich teilweise eher unschön fährt. Ich war froh, als wir da in Pandamatenga waren, nicht weil es unmöglich, sondern wie gesagt unangenehm zu fahren war. Wir sind nach dem Frühstück in aller Ruhe los und waren am späten Nachmittag gegen 16:00 Uhr im Elephant Sands. Von dort wäre es wohl auch nochmal gut 1 Stunde bis Gweta.
Was ich aufgrund Eures Pensums niciht machen würde, ist Hwange auf nur 1 Nacht zu kürzen. Das bringt nichts, denn dann seit Ihr de facto nur mit Anreise und Abreise ohne jegliche Möglichkeit der Erkundung des Parks beschäftigt. daher auch hier: unterschätzt die Strecken im Park nicht.
Sofern die Möglichkeit für ein Upgrade beim Auto besteht, würde ich das uneingeschränkt und auf jeden Fall nutzen. Ehrlich gesagt wäre gerade das Auto der absolute Knackpunkt, an dem ich auf gar keinen Fall sparen würde.
Bedenke auch: zu Eurer Reisezeit kann
a) das Gras sehr hoch stehen, wodurch Sichtungen in einem kleineren Ford eingeschränkt sein können.
b) die Möglichkeit besteht, dass die Auswirkungen der Regenzeit noch deutlich und spürbar bestehen, mal grundsätzlich und unabhängig von Hwange.
LG Mogambo 🙂
kOa_Master391 Beiträge · seit 201505. Jan. 2018 · #25Hi Matthias,
Aus meiner Sicht ist die Einfahrt von Sinamatella kein Problem, v.A. nicht die Strecke vom Gate bis zum Sinamatella Camp. Danach hat es zwar einige "ruppige" Stellen, aber wenn ihr da vorsichtig und ruhig durch fährt, dann sollte das gehen (wir sind da letzten Februar durch). Wichtig ist, wie von Mogambo erwähnt, genug Zeit mitzunehmen.
Aus meiner Sicht ist übrigens die Strecke entlang der Hauptstrasse bis zum Robins Camp deutlich besser als zum Main Camp, da kein Teer mehr vorhanden ist. Für die Strecke würde ich 2-3h berechnen (nicht mehr als 25km/h im Schnitt). Robins - Pandamatenga kann ich nicht beurteilen. Am Grenzübergang sollte es den Erfahrungsberichten nach eigentlich nicht mehr als 30min dauern (keine Garantie aber).
Bis um 15 Uhr in Gweta zu sein...puh, also das ist schon heftig, da würde ich wirklich früh los dann...
Dass ein 2x4 Fortuner mehr bringt als ein Ford Ecosport...ich glaube es eher nicht. Beruhigen würde mich da höchstens ein richtiger 4x4. Schaut sonst, dass ihr gute Reifen und ein richtiges Ersatzrad habt 😉
UKUlf KoGast05. Jan. 2018 · #26Hallo Mathias,
Zum Grenzübergang Pandamatenga führt auf der Simbabwe-Seite keine Straße sondern ein 2spuriger Track aus Sand und Schotter. Nach viel Regen kann der abschnittsweise tiefmatschig sein. Mit 4x2-SUV dann nur für fortgeschrittene Offroadfahrer zu empfehlen. In Pandamatenga steht eine online abfragbare Wetterstation. Da kannst du jederzeit sehen, wie viel Regen da gefallen ist.
Viele Grüße
Ulf
Rajang1'115 Beiträge · seit 201005. Jan. 2020 · #27Sinamatela Zustand?
Im Web finde ich
http://sinamatelaresort.com/ . Gemäss dieser Website sollten die Renovationen seit 2018 laufen. Aber ich finde keinen Hinweis / Beurteilung / Bericht von jemandem, der bereits in neuen Unterkünften gewesen ist.
Die email Adresse kommt als unzustellbar zurück.
Hat jemand Erfahrungen aus 2019 was der aktuelle Zustand des Camps Sinamatela ist?
Gruss Rajang
Andre008794 Beiträge · seit 201305. Jan. 2020 · #28Also Ende Januar 2019 gab es noch keine Bauarbeiten und die Chalets sahen alle ziemlich runtergekommen und unbewohnbar aus. Campen konnte man jedoch...
BG
Andre
petersaus29 Beiträge · seit 201806. Jan. 2020 · #29Wir waren im Dezember 2019 mit unserem Wohnmobil auf dem Campingplatz. Bauarbeiten waren nirgends zu sehen. Die Sanitäranlagen sind nicht im besten Zustand, werden aber vom freundlichen und engagierten Personal sauber gehalten. Strom ist vorhanden. Auf jeden Fall einen Besuch wert wegen seiner traumhaften Lage!
KTM185 Beiträge · seit 201006. Jan. 2020 · #30Hallo Rajang,
vor ca 3 Monaten haben wir dort campiert und mit dem Personal gesprochen. Die Renovationen sind „in progress“, wie uns scheint, recht langsam.
2 Chalets sind angeblich fertig und werden vermietet, die anderen scheinen eher unbenützbar. Das Restaurant wird auch grad renoviert, könnte aber auch noch sehr lange dauern...
Ich kann nur zustimmen: Der Blick ist ein Traum, insbesondere abends!
Liebe Grüße dietmar