Cook it, peel it, or leave it?

7 Antworten · 3'048 Aufrufe · gestartet 13. Mai 2017 von Stanley_2017
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201713. Mai 2017 · #1
Hallo,

in wenigen Wochen beginnt für mich und meine Frau unsere Rundreise durch Sambia, Namibia und Botswana.

Die meisten Mahlzeiten werden durch die beiden Reiseleiter zubereitet, die auch die Einkäufe vor Ort erledigen (da es eine „Mitmach“-Safari ist, wird eine Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten erwartet 🙂 ).

Zu den Mahlzeiten heißt es in den Reisehinweisen Veranstalters: „ … es wird Wert auf gesundes und abwechslungsreiches Essen mit vielen frischen Zutaten gelegt … üblicherweise wird zu den Mahlzeiten folgendes serviert … Obst frische Salate …“.

Wie passt das zu den Warnhinweisen, Nahrungsmittel nur gekocht oder geschält zu essen? Insbesondere bei Salaten hätte ich das Bedenken.

Da ich davon ausgehe, dass die Tourenleitung ein Interesse hat, das die Teilnehmer die Reise gut überstehen, weil ansonsten der Reiseverlauf doch nachhaltig gestört würde, sollten eigentlich nur verträgliche Speisen angeboten werden. Dennoch die Frage: Wie sind Eure Erfahrungen?

Viele Grüße Stanley_2017
4'129 Beiträge · seit 200813. Mai 2017 · #2
Hallo, Stanley_2017,

da hilft nur: nicht zu viele Gedanken machen.
Du bist ja ein Teil der Gruppe und was wäre die Alternative? Ängstlicher Außenseiter spielen?
Sprecht euch ab, wie ihr gemeinsam verfahren wollt.

Wenn man lange allein reist und sich vom Kauf am Straßenrand ernährt, ist man da mitunter vorsichtiger.
Hier noch weiteres zum Thema:
https://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/194360-wasch-es-schael-es-oder-lass-es.html#194362
https://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/17779-salatzubereitung.html#17789


Gruß lilytrotter

Übrigens: Auf einer Rundreise von Lodge zu Lodge würde ich alle frischen Salate essen - sowie auch in den Restaurants in den Städten.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
2'497 Beiträge · seit 201113. Mai 2017 · #3
Hallo,

wir essen auf Reisen durch Namibia und Botswana alles, was uns schmeckt, auch frische Salate und Obst. Beim Campen bereiten wir Salat auch selber zu. Montezumas Rache hat mich in Ägypten zwei mal erreicht, in Namibia noch nie, obwohl wir auch Wasser aus Wasserleitungen trinken, wenn wir sicher sind, dass es kein Flusswasser ist, sondern z.B. aus Brunnen kommt. Wenn Ihr nicht extrem empfindlich seid, würde ich mir gar keine Gedanken machen, der Merksatz ist glaube ich für Nordafrika viel bedeutungsvoller.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
5'479 Beiträge · seit 200915. Mai 2017 · #5
Das Risiko geht ja nicht vom Salat als solchem aus, sondern vom Wasser mit dem er gewaschen wird. Wenn Ihr sowieso bei der Küche mitmacht, habt Ihr sicher auch die Möglichkeit zu steuern, dass der Salat mit Trinkwasser gewaschen wird. In diesem Fall kann man Salat bedenkenlos essen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
7'296 Beiträge · seit 200615. Mai 2017 · #6
Stanley_2017 schrieb:
Wie passt das zu den Warnhinweisen, Nahrungsmittel nur gekocht oder geschält zu essen? Insbesondere bei Salaten hätte ich das Bedenken.

... ich schließe mich da Topobärs Ausführungen an. Den Reiseveranstaltern ist klar, dass der Durchschnittseuropäer nicht unbedingt das ungefilterte Wasser aus dem nächsten Tümpel verträgt und wenn sie jede zweite Reisegruppe mit 'ner Cholera zurückbringen, halten sie sich in Zeiten von tripadvisor, holidaycheck und Co. nicht lange. Denen ist selbst daran gelegen, dass alle Teilnehmer gesund bleiben. Da achten die schon auf sauberes Wasser, das sich unterwegs ja auch mit einem Filter leicht gewinnen lässt.
Eher holt man sich durch ungekühlte Mayonnaise o.ä. etwas ...

Dass Geschirr mit Flusswasser gespült wird, ist aber sicherlich nicht ungewöhnlich. Wenn das wieder trocken ist vor der nächsten Benutzung sehe ich dabei aber kein Problem.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
284 Beiträge · seit 201415. Mai 2017 · #7
Stanley_2017 schrieb:
Wie passt das zu den Warnhinweisen, Nahrungsmittel nur gekocht oder geschält zu essen? Insbesondere bei Salaten hätte ich das Bedenken.

Da ich davon ausgehe, dass die Tourenleitung ein Interesse hat, das die Teilnehmer die Reise gut überstehen, weil ansonsten der Reiseverlauf doch nachhaltig gestört würde, sollten eigentlich nur verträgliche Speisen angeboten werden. Dennoch die Frage: Wie sind Eure Erfahrungen?
Die Warnhinweise sind quatsch im südlichen Afrika, alles was dir deine Reiseleiter vorsetzen kannst du bedenkenlos essen, auch in Restaurants usw. Da wird schon dafür gesorgt, dass alles unbedenklich ist.
Neulinge auf den Reisen sind immer erstaunt wenn dann ein Salat zubereitet wird und zieren sich am Anfang, aber bisher haben nach ein paar Tagen immer alle mitgegessen.

Ganz generell, geh mal hier in einen Supermarkt und schau wo Obst und Gemüse herkommen. Ganz oft aus Ländern für die es ähnliche Warnungen gibt. Die wäscht man auch einfach und ißt sie dann, z.B Trauben aus Südafrika.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
1'042 Beiträge · seit 201616. Mai 2017 · #8
Hallo Matthias,
_Matthias_ schrieb:
Die Warnhinweise sind quatsch im südlichen Afrika, alles was dir deine Reiseleiter vorsetzen kannst du bedenkenlos essen,
Das stimmt vermutlich...
_Matthias_ schrieb:
auch in Restaurants usw.
würde ich nach der letzten Erfahrung unbedingt auf Hackfleisch (Hamburger) verzichten. Da ich aber das Essen problemlos zurück gehen habe lassen können und sonst alles in Ordnung war, werde ich das Restaurant nicht im Forum nennen. Ich sage nur soviel: Nach der in Deutschland gültigen Verordnung für Hackfleisch hätte das schon ein paar Tage vorher entsorgt werden müssen... passiert ist aber dennoch nichts.
_Matthias_ schrieb:
Da wird schon dafür gesorgt, dass alles unbedenklich ist.
Sicher? 😉
_Matthias_ schrieb:
Neulinge auf den Reisen sind immer erstaunt wenn dann ein Salat zubereitet wird und zieren sich am Anfang, aber bisher haben nach ein paar Tagen immer alle mitgegessen.
Der Salat ist ja nicht das Problem, sondern das Wasser mit dem er gewaschen wird. Das ist aber fast überall in Namibia unbedenklich und dort wo das Wasser ungenießbar ist, dort wird mit extra in Kanistern her gebrachtem Wasser gewaschen. Auch in Namibia wollen die Betreiber eines Restaurants oder einer Lodge weder selber krank werden, noch kranke Gäste haben.
_Matthias_ schrieb:
Ganz generell, geh mal hier in einen Supermarkt und schau wo Obst und Gemüse herkommen. Ganz oft aus Ländern für die es ähnliche Warnungen gibt. Die wäscht man auch einfach und ißt sie dann, z.B Trauben aus Südafrika.
Wäschst Du immer Obst, bevor Du das isst? Ich gestehe, ich nicht...
Bisher hat es mich auf Reisen nur einmal "erwischt" und das war überhaupt nicht lustig. Das war aber in Südamerika und mit einer Reisegruppe. Insgesamt 4 von 13 oder 14 hatte es erwischt und es war auch nicht mehr nachvollziehbar woher. Das einzige was alle 4 gemeinsam gegessen hatten war ein Kuchen, aber von dem hatten auch alle anderen ein Stück gegessen.... Manchmal hat man eben Pech.

Gruß Markus,

der seine Zahnbürste mit "Trinkwasser" aus Flaschen ausspült, wenn die Wasserqualität aus dem Hahn zweifelhaft (Wasser aus Flüssen oder unkontrollierten Brunnen) ist.