Wüstenelefanten

43 Antworten · 9'714 Aufrufe · gestartet 08. Mai 2017 von LotteAufReisen
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1'055 Beiträge · seit 201629. März 2024 · #41
So , jetzt gebe ich meinen "Senf" auch noch dazu.
Als ich 2016 dieses Forum entdeckte und kurz vor unserer 1. Namibiareise stand , las ich auch über das Kaokoveld . Nie allein fahren , Autovermieter fragen, ob überhaupt erlaubt, Sprit. Lebensmittel, Wasser und Bergungsmaterial in unzähliger Menge einpacken usw.
Die wenigen RB klangen seeeehr abenteuerlich .
2018 kamen immer mehr RB über diese Region , so dass wir uns nach unserer Reise durch Nam / Botsw. in 2018 für 2020 auch das Kaokoveld zutrauten ( es hatte da schon den Eindruck , daß es mit der Himbakultur nur noch eine Frage der Zeit wäre . ) Gerne wollten wir diese in ihrer ursprünglichen Kultur erleben , Wüstenelefanten sichten und und und ...
Doch wir stellten uns auch die Frage , was es für die Menschen und Tiere bedeutet , wenn immer mehr Touristen kommen . Bringt es ihnen etwas , wenn wir dort sind , weckt es Begehrlichkeiten, stören wir sie ?Machen wir dort nicht alles kaputt ?
Egal, wir wollten hin.
Dann die Berichte - Ölbohungen im Caprivi 🤢 Wie lange existiert dieses wunderschöne Gebiet in seiner Ursprünglichkeit ? Sollten wir nicht lieber dort nochmals hin ?
Letztendlich hat CORONA uns die Entscheidung abgenommen 🤢
2023 sind wir dann endlich wieder in unser geliebtes Land gefahren - da unser Sohn uns begleitet hat , wurde es die klassische Einsteigerrunde - kein Kaokoveld, kein Caprivi 😈
Doch dieses Jahr werde ich , leider ohne meinen Mann , ins Kaokoveld fahren , in der Hoffnung, unberührte Natur zu finden , gerne Himbas zu treffen , die ihre traditionelle Lebensweise beibehalten können. Tiere möchte ich natürlich auch sehen - mit Abstand und Respekt für ihren kargen Lebensraum.
Es ist immer eine Gratwanderung - tolle Orte zu erleben , sie in ihrer Ursprünglichkeit zu bewahren und dennoch ein Erreichen und Überleben an diesen Orten zu ermöglichen . Luxus und totale Infrastruktur machen auf lange Sicht diese Besonderheiten kaputt. Und ich denke auch, daß der "kleine Mann " nicht daran verdient .

LG Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1'678 Beiträge · seit 200729. März 2024 · #42
Conny schrieb: " ... in der Hoffnung, unberührte Natur zu finden , gerne Himbas zu treffen , die ihre traditionelle Lebensweise beibehalten können. Tiere möchte ich natürlich auch sehen - "

Das wird schwierig im Damaraland/Kaokoveld. Über Himbas will ich nicht reden, wir haben die immer gemieden, ich finde diese Kral-Besuche mit Zucker- und Tabakverteilung unmöglich.

Tiere: das wurde hier im Forum vielleicht nicht so intensiv diskutiert, aber das "Löwenfutter" ist dort überall praktisch weggeschossen. Die sog. "Conservancies", die zur sinnvollen Wildnutzung für die lokale Bevölkerung gedacht waren, sind völlig falsch abgebogen. Greed and corruption. Ich war jetzt länger nicht in der Palmwag Concession, wie es dort aussieht weiß ich nicht. Aber im communal land ist das meiste weg. Deswegen müssen die Löwen mehr auf Rinder gehen, ein Teufelskreis.

Wir sind noch mit den handgemalten Karten von Jan Joubert ohne GPS durchs Kaokoveld gefahren. Aber das ist Nostalgie.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
16,9k Beiträge · seit 201223. Sept. 2024 · #43
Namibia’s desert adapted elephants face a harsh reality, with high calf mortality rates threatening their future.Video

Die an die Wüste angepassten Elefanten in Namibia sind mit einer harten Realität konfrontiert: Hohe Kälbersterblichkeitsraten gefährden ihre Zukunft.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2025 · #44
WWF besendert drei namibische Elefanten zu Forschungszwecken

Der World Wildlife Fund (WWF) in Namibia hat vergangene Woche drei Elefanten aus verschiedenen Herden in der Kunene-Region zu Forschungszwecken mit Sendern versehen.
„Diese GPS-Halsbänder werden wichtige Migrationsrouten und saisonale Wanderungen aufzeigen und so Gemeinden und Naturschützern helfen, gemeinsam Konflikte zu vermeiden, Lebensgrundlagen zu schützen und die Sicherheit von Menschen und Elefanten zu gewährleisten“, so der WWF. ...



LG
Logi