Erstäterin mit vielen Fragen :-)

44 Antworten · 4'736 Aufrufe · gestartet 07. Apr. 2017 von beatem
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201707. Apr. 2017 · #1
Hallo ihr lieben Afrika-Liebhaber und -Lieberhaberinnen,

nachdem ich die letzten Jahre den amerikanischen Südwesten unsicher gemacht habe möchte ich (w - mitte 50) jetzt den afrikanischen Kontinent erobern. 😉 Da ich die Wüste liebe und gerne wilde Tiere beobachte fiel meine Wahl auf Namibia. Da ich nicht Reisegruppenkompatibel bin war von Anfang an klar, ich fahre selbst. Noch nicht klar ist, ob ich alleine fahre oder noch eine Freundin überreden kann, mit mir zu fahren. Aber egal: angedacht ist erst einmal eine 3-wöchige Rundreise Ende September/Anfang Oktober 2018. Es ist also noch genug Zeit für die Planung. 😎

Da es einige Anbieter gibt, die eine 3-wöchige Rundreise anbieten, konnte ich einen ersten Entwurf dieser Tour recht zügig zusammenschreiben. Anschließend gab es noch etwas Finetunig durch ein paar Bekannte, die ebenfalls schon in Namibia waren und so kommt es, dass ich nach recht kurzer Zeit hier schon einmal meine Tour vorstellen möchte.

Wie ich lesen konnte, fahren die Meisten im Uhrzeigersinn durch Namibia. Mir ist irgendwie die Fahrt gegen den Uhrzeigersinn sympathischer. Ich finde das Ankommen, wie auch das Abreisen angenehmer.

Unabhängig von der Tour stellen sich mir doch viele Fragen. Ich hoffe, ihr könnt etwas Klarheit in meine wirren Gedanken bringen:

Da wäre als erstes die Autofrage:

Wie ich lesen konnte, fahren eigentlich fast alle mit einem Toyota Hilux durch Namibia. Zum momentanen Zeitpunkt würde ich sagen, dass mir ein Trailblazer vollkommen reichen würde. Die Straßen scheinen alle gut befahrbar und lediglich in Sossuflei gibt es eine Sandpiste. Aber selbst dort könnte man wohl auf ein Shuttle zurückgreifen, wenn man keinen 4x4 mit Untersetzung fährt. Ohne Untersetzung würde ich ungern durch den Sand schwimmen, mit würde ich es wagen.

1. Welche Vorteile hat es mit solch einem riesigen Schiff (Hilux) durch Namibia zu reisen? Bitte bedenkt bei all meinen Autofragen, dass ich drei Sachen mit Autos machen kann: 1. fahren, 2. tanken, 3. waschen

2. Die Preisfrage: Puh, die Mietwagenkosten für Namibia sind ja heftig hoch. Durch Recherche hier im Forum bin ich zum Glück auf etwas günstigere Anbieter gekommen, aber grundsätzlich muss man wohl bei 3 Wochen in der Hochsaison mit 1.000,00 bis 1.300,00 € rechnen. Sehe ich das richtig?

Tierbeobachtungen:

Sehe ich das richtig, dass man mit dem Auto an die Wasserlöcher z.B. im Etosha NP heranfährt und dann aus dem Wagenfenster heraus fotografiert und die Tiere beobachtet?

Die Reisezeit:

Ich möchte weder nachts frieren und tagsüber vor lauter Hitze vergehen. Da ich auch ein paar Wanderungen unternehmen möchte, wären angenehme Temperaturen (so um die 20 – 30 °C schon nett). Nachdem was ich gelesen habe, scheint Ende September, Anfang Oktober daher die richtige Reisezeit zu sein. Außerdem möchte ich viele Tiere sehen. Dass zu dieser Jahreszeit nichts mehr blüht ist mir klar. Falls doch noch etwas blühen sollte, würde ich mich freuen. Oder liege ich ganz falsch und das Frühjahr wäre besser?

Die Buchung:

Für meine USA-Reisen bin ich es gewohnt, alle Hotel, Motels, Flüge und Mietwagen selbst zu buchen. Bei dieser Tour bin ich etwas unsicher. Wenn ich mir die Angebote so anschaue und selbst die Preise vergleiche, kommt es mir so vor, als wäre es günstiger alles durch einen Reiseveranstalter, der möglichst auch vor Ort ist, zu buchen. Wie seht ihr das?

In einem Bericht hier konnte ich lesen, dass eine Lodge drei Wochen vor Anreise eine Übernachtung gecancelt hat. Durch das Buchen über einen Reiseveranstalter käme man dann z.B. nicht in Stress. Kommt so etwas öfters vor?

Noch kurz zur Tour:

Alle angegebenen Lodges und Gästehäuser sind nur angedacht und Vorschlägen von Reiseveranstaltern, Reiseberichten und hier aus dem Forum entnommen. Wenn es da bessere Vorschläge gibt, bin ich nicht abgeneigt, zumal ich die Reise ja auch als Alleinreisende plane und dann froh bin, wenn ich doch den einen oder anderen Euro sparen kann.
Ebenso verhält es sich mit den Unternehmungen. Mir ist schon klar, dass man so manche Fahrt auch unorganisiert unternehmen kann und das würde ich auch machen. Die Unternehmungen sind für mich jetzt erst einmal Gedankenstützen. Gesetzt ist bisher nur der Besuch des Etosha NP, Sossuflei, Kolmanskop und der Köcherbaumwald.

Einen Tag habe ich ja noch in Reserve (3. Tag Ameib Guestfarm), ggfs. sogar noch einen zweiten, falls dies mit den Flügen zu händeln ist. Davon würde ich dann einen Tag im Etosha und den anderen in Sossuflei verbraten, da ich dort gerne sowohl reiten (falls meine Freundin mitkommt) als auch den Sonnenuntergang auf der Düne verbringen würde und bei zwei Übernachtungen klappt das wohl nicht.

So, jetzt bin ich gespannt, was ihr von meiner Tour haltet und hoffe, dass euch meine vielen Fragen nicht nerven. 😊

Ich sag daher gleich mal DANKE 🙂
📎 Namibia_Anfrage.pdf
Ciao beate :-) Besucht mich auf beate-unterwegs.de
1'079 Beiträge · seit 201607. Apr. 2017 · #2
Hallo Beatem!
1.) Es nervt niemand, wenn er (sie - schön gendern) präzise Fragen stellt. Speziell als "Ersttäter"
2.) Ich (auch gewesener Ersttäter) würde nicht mehr als 3 Nächte, sprich 2 Tage im Etosha verbringen. Okaukujeo ist OK, NUR NICHT NAMUTONI, dort ist der Kaffee mehr als eine Zumutung. (lWenn es dich interessiert, lies meinen Reisebericht)
3.) 1000 - 1300 Euronen für drei Wochen in der Hochsaison ist fast schon ein Schleuderpreis für einen Hilux. Ich bezahlte Anfang Jänner für 13 Tage 1050 Euronen und das ist absolute Nebensaison.
4.) Fast du dich wirklich mit einem Pferd durch die Gegend bewegen möchtest (Reiten? heißt das glaube ich) ist die Desert Homestead Lounge ideal.
So das wäre alles, was ich an Senf dazu geben kann.
Liebe Grüße
Ernst
33,1k Beiträge · seit 200607. Apr. 2017 · #3
Hallo beatem,

willkommen im Forum.

1) "Die Straßen scheinen alle gut befahrbar und lediglich in Sossuflei gibt es eine Sandpiste." 80 Prozent der Straßen in Namibia sind Sand oder Schotter!
1. Welche Vorteile hat es mit solch einem riesigen Schiff (Hilux) durch Namibia zu reisen? Bitte bedenkt bei all meinen Autofragen, dass ich drei Sachen mit Autos machen kann: 1. fahren, 2. tanken, 3. waschen
Für viele ist es Spaß an der Freude, das richtige Abenteuerfeeling etc. Für Laien hat ein 4x4 keinerlei Vorteile, da Du eben nicht damit umzugehen weißt. Zudem ist es auf 90 Prozent aller Straßen im Land gar nicht nötig. Vor 10 Jahren fuhren fast alle mit PKW durch Namibia - Unfälle von Touristen (häufig unangepasste Fahrweise nach dem Motto "Ich habe ja einen 4x4") gab es damals weniger. Auf den Erstätterstrecken ist ein 4x4 grundsätzlich nicht notwendig (wenige Ausnahmen zum Hochpunkt der Regenzeit ect).
2. Die Preisfrage: Puh, die Mietwagenkosten für Namibia sind ja heftig hoch. Durch Recherche hier im Forum bin ich zum Glück auf etwas günstigere Anbieter gekommen, aber grundsätzlich muss man wohl bei 3 Wochen in der Hochsaison mit 1.000,00 bis 1.300,00 € rechnen. Sehe ich das richtig?
Du bekommst einen PKW bei den großen internationalen Vermietern so ab €40 am Tag. 4x4 können je nach Saison eher 60-150 Euro am Tag kosten.

2) "Sehe ich das richtig, dass man mit dem Auto an die Wasserlöcher z.B. im Etosha NP heranfährt und dann aus dem Wagenfenster heraus fotografiert und die Tiere beobachtet?" So ist das Prozedere, da Du in vielen staatlichen Schutzgebieten das Fahrzeug nicht verlassen darfst.
3) "Ich möchte weder nachts frieren und tagsüber vor lauter Hitze vergehen. Da ich auch ein paar Wanderungen unternehmen möchte, wären angenehme Temperaturen (so um die 20 – 30 °C schon nett). Nachdem was ich gelesen habe, scheint Ende September, Anfang Oktober" März, April, Mai oder September
4) "Für meine USA-Reisen bin ich es gewohnt, alle Hotel, Motels, Flüge und Mietwagen selbst zu buchen." Dazu gibt es viele Meinungen. Günstig sind Unterkünfte (Angebote wie 2 Nächte zahlen, 3 Nächte bleiben) über die großen Reiseveranstalter wie Dertour & Co. Ich empfehle: Selber planen und dann an ein Buchungsbüro in Namibia wenden.
5) Für die Tour lege ich Dir diesen Thread ans Herz: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
204 Beiträge · seit 201607. Apr. 2017 · #4
Hallo "Ersttäter"
Wir sind gerade auch als Ersttäter unterwegs in Namibia.
Ich möchte Ernst recht geben, 3 Nächte Etosha sind ok jedenfalls waren Siegfried uns ausreichend. Man sitzt halt den ganzen Tag überwiegend im Auto. Obwohl wir Tolle Sichtungen hatten, fanden wir es lang genug.
Nun zu Ameib, ganz subjektiv gesagt, ich würde dort nicht übernachten wollen. Wir waren dort als Tagesgäste um Bullsparty und den Elefantenkopffels zu sehen. Es war ziemlich verkommen dort, die Bungalows machten keinen guten Eindruck, noch weniger die Toiletten, ebenso wie der neue Manager, der seit Juli dort tätig ist.
Als Tagesgast zahlt man 70Nam$ pro Person, Essen konnte man nur einen Griechischen Salat, eine Speisekarte gab es im Restaurant nicht. Eigentlich gab es auch kein richtiges Restaurant.
Wir waren froh, dass wir dort nicht gebucht hatten sondern nach Ai Aiba weiterfahren konnten.
Grüße aus dem sonnigen Namibia
Traute
1'079 Beiträge · seit 201607. Apr. 2017 · #5
@Christian!
Ich weis, du lebst in Namibia und bist die dortigen Strassenverhältnisse mehr als gewohnt. Aber ich kann dir nicht ganz zustimmen, dass man mit einem, sagen wir einem POLO, ausserhalb der Regenzeit unterwegs sein kann. Auf der klassischen Ersttätertour waren wir froh, dass wir einen Hilux hatten.

W1-2.jpg

Durch diesen "mehr als Bach" mussten wir auf der D2512 VOR der Regenzeit durch. Wasser bis zu den Achsen. Natürlich mit einem Hilux. In Windhouk kommt man sich vor wie ein Elefant im Porzellan Laden, aber auf den Gravels ein wahrer Segen. Und seien wir uns ehrlich, es ist egal ob ich mit einem POLO oder einem Hilux unterwegs bin, soferne ich Gehirnamputiert und Sinnbefreit durch die Gegend rase, wird mich früher oder später die Physik bestrafen. Dem Reibungskooefizienten und Trägheitsmoment ist die Automarke egal.
@beatem
Wähle lieber ein größeres und damit Namibiataugliches Auto.
Gruß
Ernst
244 Beiträge · seit 201507. Apr. 2017 · #6
Hallo Beate,

bedenke, dass die beiden von Dir angedachten Touren in Swakopmund nur morgens starten. 1 Nacht wäre dann zu wenig...
In Lüderitz kann man auch eine Bootstour machen - das fand ich interessanter, da man Pinguine sehen kann.
Viele Robben könntest Du durch einen Abstecher zum Cape Cross sehen....
Omandumba fanden wir im Erongo schön, inklusive dem Livinng Museum der San.
Uns persönlich war der Ausflug von der Vingerklippe nach Twyfelfontein zu weit!! Hier würde ich lieber eine Nacht dort einschieben. Wir sind auf dem Weg umgedreht, da zu weit und haben Twyfelfontein leider noch nicht gesehen...

Viele Grüße
Ria

Nachtrag: Wir waren allerdings in der Vingerklip Lodge. Die Damara Mopane liegt ja etwas näher dran...
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2017
1'412 Beiträge · seit 201307. Apr. 2017 · #7
Hallo Beatem,

ich würde mit einem normalen PKW nicht durch Namibia fahren wollen, auch wenn er für die meisten Strecken ausreichen sollte.
Ein Hilux muss es aber m.E. auch nicht unbedingt sein, auch wenn es zugegebenermaßen viel Spaß macht, damit durch das Land zu fahren, Namibia und Hilux "passen" einfach zusammen.
Ich würde aber zumindest einen SUV in Betracht ziehen (muss ja nicht unbedingt ein 4x4 sein), schon allein aufgrund der höheren Sitzposition, vor allem für Tierbeobachtungen im Etosha sehr zu empfehlen. Wir hatten letztes Jahr einen Nissan XTrail, es sind uns auch sehr viele Renault Duster aufgefallen, die offenbar derzeit gerne vermietet werden.

Tag 13/14:
Die Little Desert Tour hat bei uns damals 5 Stunden gedauert, also bis gegen 13 Uhr. Wenn du dann noch bis zur Desert Homestead fahren möchtest, bleibt für einen Reitausflug nicht mehr viel Zeit. Die Strecke von Swakopmund bis dahin sind nahezu komplett Gravel, da scheinen mir 4,5 Stunden für die Strecke schon recht "sportlich".
Für die Strecke von Desert Homestead bis Sesriem (ca. 35km) würde ich auch mind. 45 Minuten veranschlagen, von Sesriem (Parkeingang) bis ins Sossusvlei braucht man etwa eine Stunde.
Desert Homestead ist super, wenn es ums Reiten geht (Freunde von uns waren genau deswegen dort). Wenn es dir aber eher um das Erleben des Sossusvlei/Deadvlei geht, würde ich eine Unterkunft näher bei Sesriem wählen oder sogar eine Unterkunft im Park. Für den Park gelten (jahreszeitabhängige) Öffnungs- und Schließzeiten, die für Besucher von außerhalb strikt einzuhalten sind.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2017
7'296 Beiträge · seit 200607. Apr. 2017 · #8
beatem schrieb:
1. Welche Vorteile hat es mit solch einem riesigen Schiff (Hilux) durch Namibia zu reisen?

... es macht mehr Spaß. Ich fahre ein vergleichbares Fahrzeug auch in Deutschland.
Wenn man in Berlin, Hamburg oder Frankfurt 'nen Parkplatz sucht, ist das aber auch 'ne kleine Herausforderung. Das Problem hast Du in Namibia aber eher selten.

Brauchen tust Du es nicht wirklich. Ich bin auch schon mit dem Golf 1 über Namibias Pisten gefahren. Es ist etwas lauter, geht aber auch. Die von Ernst aufgeführte Situation ist eine ziemliche Ausnahme. Bei uns gabs vor zwei Jahren mal ein heftiges Sommergewitter und da stand die Hauptstraße des Nachbarortes auch mal für ein paar Stunden 'nen halben Meter unter Wasser. Trotzdem fahren die Leute dort weiterhin normale PKW.

Viele Touristen möchten mit Dachzelt unterwegs sein. Dann ist ein 4x4 fast schon gesetzt, weil man andere Fahrzeuge mit der Ausstattung kaum bekommt. Für die Fahrt auf Namibias Pisten reicht fast überall ein PKW vollkommen aus.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
218 Beiträge · seit 201308. Apr. 2017 · #9
Hallo Beate,

erstmal willkommen "hier herüben"

Beim Auto möchte ich mich Vorrednern anschließen. Ich fahr immer Hilux, aber für "Standardrunden" ist es vermutlich nicht nötig. Ein (kleiner) SUV sollte es aber schon sein.

Gruß
Werner
828 Beiträge · seit 201608. Apr. 2017 · #10
beatem schrieb:

Wie ich lesen konnte, fahren eigentlich fast alle mit einem Toyota Hilux durch Namibia.

Ja fast alle haben ihren Hihlux, sieht halt cool aus und scheint zum grossen "Abenteuer" zu gehören. Wenn Du unbedingt Dachzelt und campieren willst musst du so ein Dingsbums nehmen. Alle anderen Argumente sind etwas sehr gesucht.


Gaaaanz früher... also vor etwa 25 Jahren gab es nur normale PWs zu mieten. Mit so einem Polo sind wir damals 16'000 km durchs Südafrika und Namibia gefahren. Zum Beispiel über Opuwo bis Epupa Falls hoch. Damals waren die Strassen viel schlechter als heute und wenn du nur eine Standard Runde fährst reicht ein normaler PW längstens und du kannst dein Budget schonen.


dd-1.jpg
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2017
Themenstarter8 Beiträge · seit 201708. Apr. 2017 · #11
Wow, hier hat sich ja einiges getan!
Danke für die vielen Antworten. 😘
Ernst54 schrieb: 2.) Ich (auch gewesener Ersttäter) würde nicht mehr als 3 Nächte, sprich 2 Tage im Etosha verbringen. Okaukujeo ist OK, NUR NICHT NAMUTONI, dort ist der Kaffee mehr als eine Zumutung. (lWenn es dich interessiert, lies meinen Reisebericht)
Da scheiden sich wohl die Meinungen. Da ich wegen der Tiere nach Namibia reisen möchte, wären mir 2 oder 3 Tage zu wenig.
Ernst54 schrieb:3.) 1000 - 1300 Euronen für drei Wochen in der Hochsaison ist fast schon ein Schleuderpreis für einen Hilux. Ich bezahlte Anfang Jänner für 13 Tage 1050 Euronen und das ist absolute Nebensaison.
Diesen Preise habe ich der Webseite entnommen, die du einem anderen User empfohlen hast. Dort steht, dass der HILUX 52 € am Tag kostet.

O.k., solche Preise scheinen wohl nur Lockangebote zu sein, wenn ich dich richtig verstehe. 😊
travelNAMIBIA schrieb:Du bekommst einen PKW bei den großen internationalen Vermietern so ab €40 am Tag. 4x4 können je nach Saison eher 60-150 Euro am Tag kosten.
@Christian:
Ich habe mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Ich hätte keine Probleme mit so einem Schiff zurecht zu kommen. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass ich so ein Schiff fahre, aber es ist zum einen schon eine Frage des Preises.
loeffel schrieb:ich würde mit einem normalen PKW nicht durch Namibia fahren wollen, auch wenn er für die meisten Strecken ausreichen sollte.
Ich auch nicht 🙂
loeffel schrieb:Ein Hilux muss es aber m.E. auch nicht unbedingt sein, auch wenn es zugegebenermaßen viel Spaß macht, damit durch das Land zu fahren, Namibia und Hilux "passen" einfach zusammen.
BikeAfrica schrieb:... es macht mehr Spaß. Ich fahre ein vergleichbares Fahrzeug auch in Deutschland.
Das sind ja so typische Männerantworten. 😄 😄 😄
Ich fahre auch gerne große Autos und habe daher gehofft, dass die Argumente für den Hilux doch etwas mehr beinhalten als „nur“ Spaß. Meine Hoffnung war, dass man in solch einem riesigen Auto aus dem Dachfenster heraus fotografieren kann. Falls dies nicht der Fall ist, würde ich eher die Kosten sparen und einen kleineren SUV, gerne mit 4WD buchen.
BikeAfrica schrieb:Wenn man in Berlin, Hamburg oder Frankfurt 'nen Parkplatz sucht, ist das aber auch 'ne kleine Herausforderung. Das Problem hast Du in Namibia aber eher selten.
Ich weiß. Ich liebe diese SUV-Fahrer in Frankfurt. Dicke Hose aber nicht einparken können. 😛
loeffel schrieb:Ich würde aber zumindest einen SUV in Betracht ziehen (muss ja nicht unbedingt ein 4x4 sein), schon allein aufgrund der höheren Sitzposition, vor allem für Tierbeobachtungen im Etosha sehr zu empfehlen. Wir hatten letztes Jahr einen Nissan XTrail, es sind uns auch sehr viele Renault Duster aufgefallen, die offenbar derzeit gerne vermietet werden.
Leider habe ich bisher noch keinen Anbieter gefunden, der diese Fahrzeuge zu einem akzeptabelen Preis anbietet. 🙁 Letztendlich sind die immer so teuer wie der Hilux und dann würde ich offen gesagt eher einen Hilux fahren.
WernerW schrieb:Hallo Beate,

erstmal willkommen "hier herüben"

Beim Auto möchte ich mich Vorrednern anschließen. Ich fahr immer Hilux, aber für "Standardrunden" ist es vermutlich nicht nötig. Ein (kleiner) SUV sollte es aber schon sein.

Gruß
Werner
Danke Werner 🙂
Du kennst mich, klar wird es ein SUV. Da ich momentan die Tour noch alleine plane, ist es halt schon auch eine Frage des Preises.


@Maputo:
Danke, das habe ich mir schon gedacht. 😄


Zur Reisezeit hat sich bisher ja leider nur Christian geäußert. Sorry, aber die Antwort fand ich jetzt etwas kryptisch. Liege ich denn ganz falsch mit September/Oktober? Was ist eurer Meinung nach die beste Reisezeit für Namibia?
travelNAMIBIA schrieb:Günstig sind Unterkünfte (Angebote wie 2 Nächte zahlen, 3 Nächte bleiben) über die großen Reiseveranstalter wie Dertour & Co. Ich empfehle: Selber planen und dann an ein Buchungsbüro in Namibia wenden.
Da ich nirgends 3 Tage bleiben möchte, kommt dies für mich nicht in Betracht.

Den aufgeführten Thread von dir habe ich schon gelesen. 🙂


@Traute:
Also ich möchte schon mindestens 4 Tage im Etosha bleiben. Immerhin bin ich ja gerade wegen der Tierbeobachtungen auf Namibia gekommen.
Danke für deine Einschätzung von Ameib. Das ist ja schade! Ich hatte gerade einen so netten RB über diese Guestfarm gelesen. Jetzt werde ich mich wohl nach einer anderen Farm dort in der Gegend umschauen. 😉

Ich wünsche euch noch viel Spaß auf eurer Tour!!!


@Ria:
In Walvis Bay gibt es einige Veranstalter die diese Tour als Kombination anbieten. So würde es schon mit einer Übernachtung gehen. Da aber Stefan angeführt hat, dass die Little Desert Tour auf der Fahrt nach Sesriem nicht machbar ist, werden wir sowieso 2 Nächte in Swakopmund bleiben.

Die Tour zu den Pinguinen würde mich aber auch interessieren. Wie nahe kommt man denn an die Pinguine dran?

Auf Robben bin ich nicht besonders scharf, die habe in in den USA schon zuhauf und sehr nahe gesehen. So nahe kommt man in Namibia wohl nicht an sie heran.

Omandumba liest sich sehr gut! Das werde ich auf jeden Fall bei meiner Planung berücksichtigen. 🙂
loeffel schrieb:Tag 13/14:
Die Little Desert Tour hat bei uns damals 5 Stunden gedauert, also bis gegen 13 Uhr. Wenn du dann noch bis zur Desert Homestead fahren möchtest, bleibt für einen Reitausflug nicht mehr viel Zeit. Die Strecke von Swakopmund bis dahin sind nahezu komplett Gravel, da scheinen mir 4,5 Stunden für die Strecke schon recht "sportlich".
O.k., der Hinweis ist angekommen. 🙂 Ich werde also eher eine Nacht länger für Swakopmund planen.
loeffel schrieb:Desert Homestead ist super, wenn es ums Reiten geht (Freunde von uns waren genau deswegen dort). Wenn es dir aber eher um das Erleben des Sossusvlei/Deadvlei geht, würde ich eine Unterkunft näher bei Sesriem wählen oder sogar eine Unterkunft im Park. Für den Park gelten (jahreszeitabhängige) Öffnungs- und Schließzeiten, die für Besucher von außerhalb strikt einzuhalten sind.
Da du der zweite bist, der dies bestätigt, scheint die Lodge ja eine gute Adresse für Ausritte zu sein. Dies kommt nur in Betracht, wenn meine Freundin mitfährt, denn sie ist früher geritten und ich würde mich dann auch mal wieder nach über 30 Jahren auf einen Pferderücken schwingen.
Ich bin daher am überlegen, ob ich die Übernachtungen aufteile, so dass wir einmal in den Sonnenuntergang reiten können und einmal den Sonnenuntergang auf einer Düne sitzend genießen könnten. Bei der Lodge im Park stellt sich allerdings die Frage, ob wir uns dort dann frei bewegen können, oder ob wir nur mit einer Tour am späten Nachmittag auf die Düne kommen.
Ciao beate :-) Besucht mich auf beate-unterwegs.de
16,9k Beiträge · seit 201208. Apr. 2017 · #12
beatem schrieb:
Ernst54 schrieb: 2.) Ich (auch gewesener Ersttäter) würde nicht mehr als 3 Nächte, sprich 2 Tage im Etosha verbringen. Okaukujeo ist OK, NUR NICHT NAMUTONI, dort ist der Kaffee mehr als eine Zumutung. (lWenn es dich interessiert, lies meinen Reisebericht)
Da scheiden sich wohl die Meinungen. Da ich wegen der Tiere nach Namibia reisen möchte, wären mir 2 oder 3 Tage zu wenig.

Wie wäre es denn zusätzlich mit Erindi, wenn es um Tiere geht?
Ernst54 schrieb:3.) 1000 - 1300 Euronen für drei Wochen in der Hochsaison ist fast schon ein Schleuderpreis für einen Hilux. Ich bezahlte Anfang Jänner für 13 Tage 1050 Euronen und das ist absolute Nebensaison.
Diesen Preise habe ich der Webseite entnommen, die du einem anderen User empfohlen hast. Dort steht, dass der HILUX 52 € am Tag kostet.

O.k., solche Preise scheinen wohl nur Lockangebote zu sein, wenn ich dich richtig verstehe. 😊

Nein, sind es nicht! Wenn Du ordentlich vergleichst und vor allem früh genug buchst, gibt es durchaus diese Angebote bei den lokalen Autoverleihern. Wir haben bisher noch nie mehr als 60 Euro für einen Hilux gezahlt.




Die Tour zu den Pinguinen würde mich aber auch interessieren. Wie nahe kommt man denn an die Pinguine dran?

Die Pinguine befinden sich auf Halifax Island und Du kannst sie nur vom Boot aus sehen. Wenn Du näher ran willst, bleibt nur Südafrika.

Auf Robben bin ich nicht besonders scharf, die habe in in den USA schon zuhauf und sehr nahe gesehen. So nahe kommt man in Namibia wohl nicht an sie heran.

Doch, Du kommst gaaaanz nah ran bei Cape Cross. Du musst teilweise sogar drüber steigen.

Omandumba liest sich sehr gut! Das werde ich auf jeden Fall bei meiner Planung berücksichtigen. 🙂

Ganz klare Empfehlung auch von mir! Wie wäre es denn zusätzlich mit Wüstenquell?
loeffel schrieb:Tag 13/14:
Die Little Desert Tour hat bei uns damals 5 Stunden gedauert, also bis gegen 13 Uhr. Wenn du dann noch bis zur Desert Homestead fahren möchtest, bleibt für einen Reitausflug nicht mehr viel Zeit. Die Strecke von Swakopmund bis dahin sind nahezu komplett Gravel, da scheinen mir 4,5 Stunden für die Strecke schon recht "sportlich".
100%ige Zustimmung!

O.k., der Hinweis ist angekommen. 🙂 Ich werde also eher eine Nacht länger für Swakopmund planen.

LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200608. Apr. 2017 · #13
beatem schrieb:
loeffel schrieb:Ein Hilux muss es aber m.E. auch nicht unbedingt sein, auch wenn es zugegebenermaßen viel Spaß macht, damit durch das Land zu fahren, Namibia und Hilux "passen" einfach zusammen.
BikeAfrica schrieb:... es macht mehr Spaß. Ich fahre ein vergleichbares Fahrzeug auch in Deutschland.
Das sind ja so typische Männerantworten. 😄 😄 😄
Ich fahre auch gerne große Autos und habe daher gehofft, dass die Argumente für den Hilux doch etwas mehr beinhalten als „nur“ Spaß. Meine Hoffnung war, dass man in solch einem riesigen Auto aus dem Dachfenster heraus fotografieren kann. Falls dies nicht der Fall ist, würde ich eher die Kosten sparen und einen kleineren SUV, gerne mit 4WD buchen.

... ich habe deshalb geantwortet, dass es mehr Spaß macht, weil es ansonsten auf den meisten Strecken keinen wirklich ernsthaften Grund für ein solches Auto gibt. Du wirst wohl weder 'nen 2 Tonnen schweren Anhänger ziehen noch die größere Bodenfreiheit oder den 4x4 auf normalen Pisten benötigen.
Das Auto steckt Fahrbahnunebenheiten besser weg (und verleitet evtl. zu höherer Geschwindigkeit), aber dafür zahlst Du halt einen höheren Mietpreis und hast höhere Spritkosten als beim PKW. Vermutlich ist das Risiko eine Reifenpanne geringer, aber falls Du doch eine hast, ist die Handhabung der größeren und breiteren Räder etwas mühsamer. Musst Du halt selbst abwägen, was wichtiger ist.

Einen Hilux mit Schiebedach habe ich noch nie gesehen, was nicht heißen soll, dass es keine gibt.
Die höhere Sitzposition wird oft als Vorteil beim Fotografieren erwähnt, aber es kann auch ein Nachteil sein. Die Perspektive beim Fotografieren ist oft schöner, wenn der Kamerastandpunkt tiefer ist.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'042 Beiträge · seit 201608. Apr. 2017 · #14
Hallo,
beatem schrieb:
Ohne Untersetzung würde ich ungern durch den Sand schwimmen, mit würde ich es wagen.
Wenn Du im Forum nachgelesen hast, was Du machen musst, dann wirst Du auch durch kommen... 😉
beatem schrieb:
1. Welche Vorteile hat es mit solch einem riesigen Schiff (Hilux) durch Namibia zu reisen? Bitte bedenkt bei all meinen Autofragen, dass ich drei Sachen mit Autos machen kann: 1. fahren, 2. tanken, 3. waschen
Vorteile: "Bessere" Sicht, weil man höher sitzt, etwas bequemer bei schlechten Gravel Roads, Allradantrieb den man allerdings je nach Wetterlage meistens nicht braucht. Nachteile: Teurer in allem...
beatem schrieb:
2. Die Preisfrage: Puh, die Mietwagenkosten für Namibia sind ja heftig hoch. Durch Recherche hier im Forum bin ich zum Glück auf etwas günstigere Anbieter gekommen, aber grundsätzlich muss man wohl bei 3 Wochen in der Hochsaison mit 1.000,00 bis 1.300,00 € rechnen. Sehe ich das richtig?
Ja ich zahle für etwas mehr als 3 Wochen über 2000 €...
beatem schrieb:
Sehe ich das richtig, dass man mit dem Auto an die Wasserlöcher z.B. im Etosha NP heranfährt und dann aus dem Wagenfenster heraus fotografiert und die Tiere beobachtet?
Klar, aussteigen verboten und wäre auch nicht sinnvoll... wer aber manchmal WEN beobachtet, das kommt immer auf die Sichtweise darauf an... 😉 Ich hab mich schon von Elefanten beobachtet gefühlt... 😄
beatem schrieb:
Ich möchte weder nachts frieren und tagsüber vor lauter Hitze vergehen. Da ich auch ein paar Wanderungen unternehmen möchte, wären angenehme Temperaturen (so um die 20 – 30 °C schon nett). Nachdem was ich gelesen habe, scheint Ende September, Anfang Oktober daher die richtige Reisezeit zu sein. Außerdem möchte ich viele Tiere sehen. Dass zu dieser Jahreszeit nichts mehr blüht ist mir klar. Falls doch noch etwas blühen sollte, würde ich mich freuen. Oder liege ich ganz falsch und das Frühjahr wäre besser?
Tagsüber hat es so gut wie immer über 20°C Nachts ist es häufiger auch "kälter". Da kommt es darauf an ab welchen Temperaturen Du frierst... Zum Tiere schauen ist es Richtung Ende September vermutlich besser, da die Regenzeit dann länger vorbei ist und die Tiere zu den Wasserlöchern kommen müssen.
beatem schrieb:
Für meine USA-Reisen bin ich es gewohnt, alle Hotel, Motels, Flüge und Mietwagen selbst zu buchen. Bei dieser Tour bin ich etwas unsicher.
In die USA bin ich immer rüber geflogen und habe gar nichts vorgebucht... da gibt es ja genügend Motels... für Namibia buche ich alles Monate im vorraus schon, allerdings auch selber ohne Reisebüro...
beatem schrieb:
Wenn ich mir die Angebote so anschaue und selbst die Preise vergleiche, kommt es mir so vor, als wäre es günstiger alles durch einen Reiseveranstalter, der möglichst auch vor Ort ist, zu buchen. Wie seht ihr das?
Keine Ahnung ob das günstiger ist, bequemer ist es auf jeden Fall.. 🙂
beatem schrieb:
In einem Bericht hier konnte ich lesen, dass eine Lodge drei Wochen vor Anreise eine Übernachtung gecancelt hat. Durch das Buchen über einen Reiseveranstalter käme man dann z.B. nicht in Stress. Kommt so etwas öfters vor?
Ist mir letztes Jahr auch passiert und da hatte ich alle Lodges über einen (deutschen) Reiseveranstalter gebucht... der musste dann im Endeffekt die teurere Alternative halt bezahlen, die es glücklicherweise gab und auch noch buchbar war.

Ich mache bald 5 Übernachtungen alleine im Etosha, Halali fand ich übrigens überraschend gut (nach den vielen Kritiken die ich gelesen hatte) und in Namutoni war ich noch nie...
Wegen Olifantsrus Camp haben wir (auch noch einen Vorteil für den Toyota Hilux fast vergessen) den Hilux mit Dachzelten ausgestattet gemietet (Nachteil noch teurer 😉 ). Praktischerweise kann man dann auch bei Sesriem campen und ist so im Park und kann ca. 1 Stunde zu den Dünen los bevor der Park auf macht... 😉

Gruß Markus
1'412 Beiträge · seit 201308. Apr. 2017 · #15
beatem schrieb:
... und einmal den Sonnenuntergang auf einer Düne sitzend genießen könnten. Bei der Lodge im Park stellt sich allerdings die Frage, ob wir uns dort dann frei bewegen können, oder ob wir nur mit einer Tour am späten Nachmittag auf die Düne kommen.
Schau mal hier:
http://www.nwrnamibia.com/sossus-dune-lodge.htm
Zitat aus der Seite:
Situated within the national park, guests benefit from being able to reach Sossusvlei before sunrise, and stay until after sunset, and on their return after an exhilarating day, relax in the tranquility and splendor of the Namib Desert, under the spectacular African sky.

Sofern du ausserhalb des Parks wohnst, darfst du erst zum Sonnenaufgang rein und must zum Sonnenuntergang wieder raus. Wegen der langen Anfahrt zu den Dünen (45-60min must du schon rechnen) wirst du Sonnenauf- und -untergänge auf den Dünen weiter hinten im Park dann kaum erleben können.
Mein Tipp in diesem Fall: Die Elim Düne, nur wenige km vom Parkeingang entfernt. Da kann es klappen.
Ich war im April 2016 dort, wir waren ganz alleine.
Abends:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/289358-die-loeffels-auf-8-raedern-von-der-namib-in-den-ktp.html?start=24#430705
Und am nächsten Morgen, ganz alleine, die anderen rasen alle bis ganz nach hinten im Park durch:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/289358-die-loeffels-auf-8-raedern-von-der-namib-in-den-ktp.html?start=30#430822
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2017
Themenstarter8 Beiträge · seit 201708. Apr. 2017 · #16
@Logi:
Gegen Erindi sprechen zwei Dinge:
1. liegt es nicht auf meinem Weg. So kommt man vom Höckschen auf Stöckschen.
2. Finde ich auch nach 10 minütigen suchen auf der Webseite keine Preise. 😠 So etwas geht mir auf den Keks und ich ziehe daher weiter.

@Logi:
60 € pro Tag wären aber wirklich meine Schmerzgrenze.
Rechtzeitig wäre ich ja, wenn sich an meiner Reisezeit Sept./Okt. 2018 nicht mehr ändert.

Pinguine vom Boot aus werfen mich jetzt nicht vom Hocker. Cape Cross muss ich mir wohl doch merken. Danke!

Omandumba habe ich jetzt schonmal eingeplan. Wüstenquell bietet leider nur noch Selfcaterin an 🙁 und ich habe einfach keine Lust den Grill anzuschmeißen.

@Wolfgang:
Nicht böse sein, ich hab doch nur Spaß gemacht. 😉
Ich mag auch große Autos und würde schon gerne so einen Hilux fahren, aber nicht zu jedem Preis.

@Markus615:
Ich bin schon mehrfach durch Tiefsand gefahren und finde es anstrengend. Schon alleine der Gedanke stecken zu bleiben geht mir aufs Gemüt. Ich bin ja kein Teeny mehr. 😊

Sollte der Mietwagen 2.000,00 € kosten, würde ich die Reise canceln. Das wäre es mir nicht wert.

@Stefan:
Die Sossus-Dune-Lodge ist mir bekannt. Vielleicht würde ich sie mir sogar für eine Nacht leisten. Die ist aber schon richtig heftig teuer. 🤩

Den Tipp mit dieser ersten Düne habe ich mir notiert. Danke!
Ciao beate :-) Besucht mich auf beate-unterwegs.de
1'042 Beiträge · seit 201608. Apr. 2017 · #17
Hallo Stefan,

es ist so weit alles richtig was Du schreibst.....
loeffel schrieb:
Wegen der langen Anfahrt zu den Dünen (45-60min must du schon rechnen) wirst du Sonnenauf- und -untergänge auf den Dünen weiter hinten im Park dann kaum erleben können.
aber 45 Minuten ist ein Ding der Unmöglichkeit bis ganz nach hinten zu kommen. Auch zur Düne 45 und selbst auf dei Düne zu kommen ist in 45 Minuten nicht möglich. Der Grund ist ganz einfach, man braucht ca. 45 Minuten bis man am Fuß der Düne ist und noch ein paar Minuten je nach Kondition bis man auf die Düne kommt... 😉
loeffel schrieb:
Mein Tipp in diesem Fall: Die Elim Düne, nur wenige km vom Parkeingang entfernt. Da kann es klappen.
Der Tip ist gut. Ich überlge immer noch wo ich vom Campingplatz hin laufen kann für einen Sundowner und die tolle Namib Wüste geniesen kann. Falls der Sundowner länger dauert will ich auch den Weg zurück wieder finden... hoffentlich sind dann die Löwen der Namib weit weg... 😉
loeffel schrieb:
Ich war im April 2016 dort, wir waren ganz alleine.
Ich glaube fast, dass es egal ist wann man dort ist, Ich habe wenige so menschenleere Landschaften bisher gesehen. Bis auf geringe Einschränkungen bewegen sich doch die meistens Besucher kaum bis überhaupt nicht weiter weg von ihrem Fahrzeug und ein paar Meter (können auch ein paar 100 Meter sein) ist alles sonst Menschenleer (außer ich bin zufällig da).
Alleine war ich auch im Deathvlei wo ich schon Angst hatte, ich seh den "Wald" vor lauter Menschen nicht (die gingen nur oben zum "Kamm", machten ein paar Bilder und waren wieder weg...

Gruß Markus
1'816 Beiträge · seit 200808. Apr. 2017 · #18
Hallo Beatem,

folgendes noch zu Wüstenquell:

https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/291435-namibia-der-norden.html?start=42
letzte Seite

Wegen des Mietwagens: es ist glaube ich noch bisschen zu früh, um für Herbst 2018 zu schauen. Ich habe bei billigermietwagen.de für diesen September für 35 Tage ca. 1700 E für einen Renault Duster bezahlt mit all inclusive-Versicherung. Bin zwar auch ein Hilux-Fan, aber dann alleine unterwegs (trotz Nickname auch weiblich) und die Preise für so ein Schiff sprengten deutlich mein Budget, zumal ich ja lange unterwegs bin. Ich bin schon mal mit einem Innova durch die Gegend gefahren, hatte da aber auch meinen 1. Platten, was nix heißen soll, denn im Jahr darauf hatte ich auch mit dem Hilux einen. Aber ich fand den Preis gut, es sind ca. 49 € pro Tag und die Abholung ist am Flughafen. Premiere für mich, mal schauen.

Omandumba fanden wir vom Familienanschluss auch sehr nett, die Bungalows und vor allem die Anlage ist bissle basic.

Du hast ja schon selbst rausbekommen, dass in Swakop mindestens 1 Nacht fehlt, wir waren immer im Cornerstone Guesthouse.

Buche bloß Okaukuejo schnell, sobald es freigeschalten ist, habe schon im November nichts mehr bekommen.

Schönen Abend
Boris
7'296 Beiträge · seit 200608. Apr. 2017 · #19
beatem schrieb:
@Wolfgang:
Nicht böse sein, ich hab doch nur Spaß gemacht. 😉
Ich mag auch große Autos und würde schon gerne so einen Hilux fahren, aber nicht zu jedem Preis.

... keine Sorge.
Ich bin weder böse noch sauer. Ich wollte nur noch sachliche Gründe für oder gegen den Hilux (und Vergleichbare) auflisten.
Obwohl ich selbst so ein Ding fahre, ist es schwer, das mit objektiven Argumenten zu rechtfertigen. Für ein paar Wochen Namibia kann man sich das schönreden und sich selbst bescheißen. Wirklich brauchen tut man ihn normalerweise nicht (außer als Dachzeltcamper).
Macht halt Spaß beim Fahren und auf Fotos mehr Eindruck als wenn man z.B. mit 'nem Toyota Corolla unterwegs ist.

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist ein Hilux für Touristen normalerweise überflüssig. Mein Ranger im Alltag natürlich auch ... habe ich jetzt in diesem Jahr gerade zweimal wirklich gebraucht, ansonsten hätte es auch ein VW Golf getan ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...