GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Aug. 2017 · #21
Guten Morgen Markus, als orthopädisch mehrfach Gepeinigte kann ich dir versichern, dass die Matratzen wirklich ok waren. Ob nun alle Fahrzeuge mit den gleichen ausgestattet sind, kann ich dir natürlich nicht beantworten. Zusätzliche 30cm lassen sich aber mMn nicht zusätzlich unter der Klappe des Dachzeltes verstauen. Da der Wagen samt Ausstattung ja für 4 PAX ausgelegt ist, bekommst du an Bettzeug folgendes: 2 Spannleintücher für die Matratzen 4 Leintücher zum Zudecken 4 warme Decken 4 Kopfpolster samt Bezug Wir sind immer im europ. Winter unterwegs, weshalb ich dir nicht beantworten kann, ob ein Leintuch und eine warme Decke auch im August ausreichend wären. Die Vermietstation in Joburg war dbzgl aber sehr flexibel, und hat die Anzahl an Bettzeug und Handtüchern nach unseren Wünschen gepackt. Du bekommst sicher zusätzliche Decken wenn du das möchtest und im Vorfeld bekannt gibst. Gruß Gina
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200703. Aug. 2017 · #22
Hi,
BikeAfrica schrieb: Meine Erfahrungen mit Automatik liegen lange zurück und ich habe auch eine Abneigung dagegen. Inzwischen soll Automatik aber vor allem für Anfänger und Durchschnittsfahrer gerade bei 4x4 im Vorteil sein.
Deine persönliche Abneigung in Ehren 😉, aber der Vorteil von Automatik im Gelände ist eigentlich unbestritten. Nicht nur für "Anfänger" oder "Durchschnittsfahrer". Ich wüsste nicht wirklich, wo ein Schaltgetriebe im - auch schweren - Gelände gegenüber einer Automatik einen Vorteil hätte. Egal ob auf Gravel, im steinig/felsigem Gelände, im Gatsch oder im Sand, bergauf oder bergab. Und ich bin beides gefahren, habe jetzt (leider) einen Schalter (allerdings einen LC 100, keinen Ranger), weil's den Wagen gebraucht halt so gab. Hätte aber - wenn ich die Wahl gehabt hätte - zur Automatik gegriffen.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200603. Aug. 2017 · #23
Nach mehreren Touren mit und ohne Automatik, auch im Diamanten Sperrgebiet mit hohen Dünen, mag ich Automatik sehr. Du fährst eine Düne an und brauchst in den kritischen Momenten nicht zu schalten. Das kann sehr entscheidend sein ob Du hoch kommst oder nicht.
Allerdings habe ich auch schon erlebt, dass ein Automatik BMW mit einfachsten Dünen nicht klar gekommen ist. Der hat viel zu früh hochgeschalten. Da hat es dann geholfen die Automatik auf den ersten Gang zu stellen. Dann hat es auch mit der Düne geklappt.
Fazit: Automatik ist super. Es schadet aber nichts, wenn man das Wissen hat, wie etwas gefahren werden sollte und wenn nötig den Gang festlegt.
Herzliche Grüsse Chrigu
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200603. Aug. 2017 · #24
dergnagflow schrieb: Ich wüsste nicht wirklich, wo ein Schaltgetriebe im - auch schweren - Gelände gegenüber einer Automatik einen Vorteil hätte. Egal ob auf Gravel, im steinig/felsigem Gelände, im Gatsch oder im Sand, bergauf oder bergab.
... die Automatik kann nur auf die momentane Situation reagieren. Der Fahrer sieht aber vorher, ob es in 20 Metern ganz steil hoch oder runter oder durch den Sand oder Matsch oder Wasser geht und kann dann vorher schalten, wenn es noch ohne Probleme möglich ist. Wenn man allerdings erst an der gleichen Stelle schaltet, an der es die Automatik tut, hat man ganz sicherlich keinen Vorteil. Da stimme ich Dir 100% zu.
Ich bin noch nicht viele Automatikfahrzeuge gefahren (VW Golf und Ford Explorer) und die haben teilweise völlig absurd geschaltet. Das eine Fahrzeug hat bei schneebedeckter kurviger Fahrbahn ständig hoch und runter geschaltet und durch den Schaltvorgang das Fahrzeug ständig zum Über- und Untersteuern gebracht. Das andere fiel am Berg vom Tempo immer völlig ab, hat aber nicht runtergeschaltet. Mit etwas mehr Gas ging es dann sofort in den Kick-Down-Modus. Irgendwie hat mich das nicht so richtig überzeugt.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Ragnarson74 Beiträge · seit 201503. Aug. 2017 · #25
S+A schrieb:
Bis auf das mit dem 2. Rad. Hätte es hinter die Vorderstze gepasst ? - Wir fahren nur zu zweit.
Andreas
Hallo Andreas, wir waren Mai 2016 mit dem Ford Ranger von Avis Safari Rental zu zweit unterwegs. Hatten aus diesem Grund kein Double Cab (für 4 Personen), sondern eine King Cab, d.h. es gab noch eine 1/3 Tür um den Zugang zum Platz hinter den beiden Sitzen zu haben. Wir hatten das 2. Reserverad hinter dem Fahrersitz platziert. Hat wunderbar rein gepasst und keinesfalls gestört. Wenn Ihr nur zu zweit unterwegs seid, braucht Ihr Euch wegen Verstaumöglichkeiten keine Sorgen zu machen. Wir hatten unter die Standardmatratzen unsere selbstaufblasbaren Isomatten (ca. 3,5cm dick) drunter gelegt, somit haben wir unser Schlafkomfort deutlich erhöht, und die +3,5 cm passen allemal unter das klappbare Dach.
Liebe Grüße Ragnarson
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200703. Aug. 2017 · #26
Hallo Wolfgang,
BikeAfrica schrieb: Irgendwie hat mich das nicht so richtig überzeugt.
Weiß nicht, wie "alt" deine Erfahrungen sind und natürlich gibt's eher bessere und eher schlechtere Abstimmungen einer Automatik. Und eins ist natürlich auch klar, auch in einem Automatik-Fahrzug ist's gut, wenn der Fahrer weiß, was er bzw. die Automatik tut. Und wenn er gegebenenfalls dann auch in "Extremsituationen" vorher eingreift und zB. eben höhere Gänge sperrt.
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Aug. 2017 · #27
Schönen Abend allen, falls dadurch Unstimmigkeiten zu beseitigen sind, der Automatik-Ranger lässt sich auch manuell schalten wenn man das möchte. Gruß Gina
MarcBerger16 Beiträge · seit 201719. März 2018 · #28
Ist jetzt zwar schon etwas länger her, trotzdem hier noch kurz meine Antwort wie es mit der Matratze gelaufen ist. Ich habe mir in Windhoek in der Mall ein Luftbett gekauft und im Dachzelt auf die andere Matratze draufgelegt. Wie von Gina vermutet ging dann aber die Klappe nicht mehr zu. Aber wozu hat man einen eigenen Kompressor an Bord? Morgens ein wenig Luft ablassen und Abends wieder ein bisschen aufpumpen. Dauert 1 Minute. Bequemer geht es nicht. Hab wunderbar geschlafen - ohne Rückenschmerzen.
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201629. März 2019 · #29
Anfang gut, Mitte schlecht, Ende gut
ist wohl die beste Überschrift zu unserer heurigen Erfahrung mit Avis Safari. Gemietet hatten wir einen Ford Ranger 2.2 d/c, Gruppe K, ab/bis Johannesburg. Die Abholung vom Flughafen war problemlos; der Wagen samt seiner Wohnkabine im Avis Depot komplett aufgebaut; der Kühlschrank an den Strom angeschlossen. Selbst unser Wunsch nach zusätzlichen Seitenteilen für die Markise wurde erfüllt. Zwei schwarze Kunststoffboxen samt verschließbaren Deckeln, waren ebenso ein gewünschtes Extra, das wir leihweise und kostenlos bekommen haben. Für uns schien augenscheinlich alles ok zu sein.
Leider stellten sich aber bald folgende Mängel ein: Kühlschrank kühlt nicht unter 12, Tiefkühlteil nicht unter +4 Grad. Wasserhahn außen undicht. Beides für uns ein No-Go, weil wir 2x sechs Tage im CKGR verbringen wollten. Darüber hinaus funktioniert auch das Solarpanel, und der Wasserboiler nicht. Leintuch fürs untere Bett nicht passend.
Nach meinem Anruf schlägt die Avis Vertretung in Maun vor, sich mit uns samt Ersatzwagen in Rakops zu treffen, was wir angenommen haben. Trotz Tausch im Schatten eines Riesenbaumes, ist mir bei der Umräumaktion der Schweiß vom Scheitel bis in die Schlapfen gelaufen. Gleich aufgefallen ist uns, dass etwas mit der hinteren Klappe der Wohnkabine des Tauschwagens nicht stimmt. Im geschlossenen Zustand war der Spalt zwischen Klappe und Heck, rechts deutlich größer als links. Der Wagen war außen übersät mit toten Schmetterlingen, und das Campinggeschirr nicht sauber. Dies schob der Avis Mitarbeiter auf die Dringlichkeit des Tausches.
Kaum waren wir weggefahren, fällt uns auf, dass von vorne links ein bedrohliches Klopfen zu hören ist, sobald man auf 4x4 schaltet. Neuerlicher Anruf bei Avis. Der Mitarbeiter kommt zurück, lauscht dem Geräusch, und meint er würde am nächsten Tag mit seinem Mechaniker und neuer Halbachse ins CKGR kommen. Und nein, leider hätte er die Grenzpapiere für den Tauschwagen nicht dabei, die würde er uns dann übergeben, wenn wir über Maun ins Moremi fahren. Dafür hat er ein, fürs untere Bett passendes, Leintuch mit.
Im CKGR angekommen, stellen wir fest, dass der Spalt an der Heckklappe, quasi einen Sandsturm im Kabineninneren verursacht, sobald man über 20km/h fährt. Zwischenzeitlich bemerken wir, dass der Spalt in der Heckklappe dadurch verursacht wird, dass diese gebrochen und verzogen ist. Weil sie sich deshalb schlecht schließen lässt, bricht der innere Türöffner ab. Auch das Solarpanel und der Boiler des Tauschwagens funktionieren nicht. Wenn man den Wasserhahn wie ein rohes Ei behandelt, verhindert man nach dem Schließen ein Tropfen. Der Kühlschrank und das Tiefkühlteil arbeiten tadellos.
Am späten Nachmittag des nächsten Tages trifft unsere Service-Crew bei Kori 2 ein. Mit an Bord, eine neue, gebrauchte Halbachse, die auch gleich, unter den interessierten Blicken der mitgekommenen Männer, deren Funktion sich uns nicht erschlossen hat, vom Mechaniker eingebaut wird. Auch der Heckklappengriff wird ersetzt. Zum anschließenden Händewaschen, gabs freiwillig etwas von unserem Geschirrspülmittel; Wasser mussten sie ihr eigenes verwenden.
Eine Woche später, der 4x4 funktioniert übrigens tadellos, frühstücken wir bei Thsillis, und erwarten die Ankunft des Avis Mitarbeiters samt unserer neuen Zollpapiere für den Tauschwagen. Er kommt, die Papiere nicht. Der Kollege, der den Büroschlüssel hat, sei, es ist Sonntag, noch bis 15:00 in der Kirche. Man soll ja jedem zumindest zwei Chancen einräumen, also vereinbaren wir ein neuerliches Treffen bei unserer Rückkehr aus dem Moremi, in Maun.
Xakanxa am frühen Morgen. Die Sonne scheint, die Frisur hält, nicht aber die Aufhängung der rechten Gasdruckfeder des Dachschlafzeltes. Mit quietsch-knacks beendet sie ihr nützliches Dasein. Da man ja dort schlecht schlafen kann, wenn nur eine Gasdruckfeder das Dach oben hält, lässt MANN ein wenig den Handy-man raushängen, und bastelt aus einer Rohrschelle, die man gelegentlich auf camp sites findet, und deren Schraublochbohrung erst durch mühevolles Feilen von 6 auf 8 erweitert werden muss, eine neue Aufhängung. Selbst beim Einbau weiß MANN sich zu helfen! Er platziere ein Stück Feuerholz auf die Dachkante, darauf den Wagenheber, und nochmal darauf den Spaten, das stützt das Dach so, dass eine Montage problemlos möglich ist.
Maun, Crocodile Camp, eine Woche später. Der Avis Mitarbeiter kommt mit den Zollpapieren, die er allerdings erst ausfüllen muss. Mit dabei hat er auch eine neue Aufhängung für die Gasdruckfeder, da die Rohrschelle nun mal nicht ganz aus dem richtigen Material für diesen Zweck gemacht ist. Er überreicht sie uns, quasi als Selbstbausatz. Fairer Weise muss ich hier erwähnen, dass MANN das so wollte. Dem Avis Mitarbeiter beim Einbau zuzusehen, hätte sein Nervenkostüm überlastet.
Wieder im CKGR, abendliche Ruhe ist eingekehrt. MANN öffnet die seitliche Klappe des unteren Bettes. Rummms! Diese Klappe wird/wurde von zwei Ketten gehalten; eine davon ist nun abgerissen. Eine Begutachtung ergibt: falsche Montage. Also, noch nichts mit dem Schlummertrunk, sondern das Multi-tool ausgepackt, die Kette zusammengestückelt und richtig montiert.
Auf dem Weg nach Ghanzi. MANN bemerkt, dass die Bremsen nicht mehr das tun, was sie tun sollten; eine Werkstatt muss her! Stimmt, die Belege sind total abgefahren; es reibt Metall auf Metall. Leider, meint der Chef, hat er sie für dieses Auto nicht lagernd, aber er erkundigt sich mal, und schon ist er weg. Eine Stunde später kommt er mit langem Gesicht retour; in ganz Ghanzi gibt es keine Bremsbelege für einen Ford Ranger. Aber, er müsse am nächsten Morgen nach Maun, um für einen anderen Kunden einen Reifen zu holen, dabei könnte er die Belege direkt von Ford mitnehmen. Grandios, so machen wir es! Zu Mittag des nächsten Tages sind die neuen Belege eingebaut; wir legen die Rechnung aus.
Zurück bei Avis in Johannesburg. Erstaunt, entsetzt nimmt man all unsere Auto-Erlebnisse“, mit immer größer werdenden Augen entgegen. Eine Liste „mit alles“ wird erstellt. Man verspricht eine Klärung/Lösung innerhalb von 10 Tagen.
Nach 12 Tagen schicke ich eine Erinnerungs-Email, und bekomme zur Antwort, es würde noch ein paar Tage dauern.
Nach einem Monat schicke ich eine Droh-Email, und bekomme Antwort vom Abwesenheitsassistenten. Also setze ich nach, und schreibe an den Direktor, der verspricht sich darum zu kümmern.
Vor drei Tagen bekommen wir eine ausführliche Entschuldigungs-Email, mit dem gelobten Versprechen der Besserung, was die Wartung der Fahrzeuge betrifft, dass man dies bereits umsetzen würde, und der Ankündigung der Rückzahlung unseres Deposits, unserer Auslagen für die Bremsbelege, sowie eine Wiedergutmachungszahlung in der Höhe von drei Miettagen.
Heute ist der zugesagte Betrag eingegangen.
Nun ja, die ganze Sache hat unseren Urlaub natürlich nicht positiv beeinflusst, und es war zeitweise echt nervtötend, dass ständig etwas anderes kaputt gegangen ist. Dass man uns aber eine Halbachse samt Mechaniker ins CKGR gebracht hat, ist schon beachtlich. Wie ihr meinen Zeilen vielleicht entnehmen konntet, haben wir irgendwann beschlossen uns davon nicht den Urlaub verderben zu lassen, und das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen. Schlussendlich hat man sich angemessen entschuldigt, und uns fair entschädigt.
Hallo und danke für die ausführliche Schilderung eurer Leidensgeschichte. So etwas braucht niemand im Urlaub und lässt m.E. Auf starke organisatorische Defizite schließen.. immerhin schien man bemüht zu sein und auch an entlegene Orten Hilfe anzubieten. Über den Wartungsrückstand der Fahrzeuge bzw. die Anfälligkeit der ganzen tollen Zusatzfeatures liest man ja leider häufiger..
dazu passt: wir hatten für Weihnachten dieses Jahr für 4 Wochen Anfang Februar, dh ca 10 Monate vor Mietbeginn Fahrzeuge angefragt. Man antwortete zwar prompt, jedoch nur mit einer allgemeinen Broschüre. Zu Verfügbarkeit und Preisen konnte man nichts sagen, weil die Preise noch nicht feststünden. Auf meine Rückfrage, ob man noch nicht einmal buchen könnte o ungefähre Preise etwa aus dem Vorjahr nennen könnte hieß es nur, man solle sich etwas gedulden und man würde auf uns zurück kommen, sobald die Preise für die nächste Saison festehen. Seither Funkstille.
Wenn es dafür wenigstens günstig wäre, könnte man über solche Probleme hinwegsehen, aber bei einem der teuersten Anbieter am Markt?
STsturzi212 Beiträge · seit 201219. Apr. 2021 · #31
Aktueller Nachtrag/Hinweis:
Vorab: Gerne lesen wir immer wieder - insbesondere meine holde Gattin - Eure Beiträge. Wertvolle Informationen haben wir bereits nutzen dürfen. An dieser Stelle (endlich) mal ein herzliches "Danke schön". Ganz ganz wenig haben wir selber hier was aufgeführt. Aus aktuellen Anlass macht es nun aber doch Sinn Euch über folgendes zu informieren:
Dieses Modell aktuell gemietet (20.03. bis 08.04.2021) mit 'Full-cover-Versicherung'. Der Ford Ranger selber war (brand-)neu, mit ca. 12'500 km. Die Unit ('Alu-Cab') hinten drauf ist aber stark in die Jahre gekommen (dies war auch bei anderen Fz. zu sehen). Da rumpelte doch alles ein bisschen. Folgendes in Stichworten:
- Der 'Kühlschrank-Schlitten' funktionierte am 1. Abend schon nicht mehr. - Rückkehr zur Abholstation am 2. Tag: 'Schlitten' wurde ausgewechselt (das 4. Teil passte dann). - Ab dem 3. Tag funktionierte die Kühlung nicht mehr richtig. Kühlung nur mit Stromanschluss (Ladung mit Batterie/Solar funktionierte nicht). Bei der tel. Meldung wurde angezeigt, dass auf unsere Kosten, wenn es kein Schaden ist. Machte Spass, diese Anzeige. - Am 4. Tag wurde ein Kühlschrank und neue Batterie von Windhoek - ins Erongo-Gebiet - geliefert und montiert. - Nach der Weiterfahrt bemerkt, dass die Batterieladung für den Kühlschrank noch nicht funktioniert. - Reifenschaden tel. angezeigt (Nagel od. ähnliches erwischt). Nur: Den kaputten Reifen wollte der Herr in der Garage (Twyfelfontein) nicht reparieren. Hätten wir auch nicht: Die Alufelge war innen gerissen (ein alter Schaden); nicht von uns verursacht. - Anlieferung neuer Gesamtreifen nach Twyfelfontein am nächsten Tag. - Gleichzeitig nochmals die Kühlschrankbatterie gewechselt. Hat dann leider nichts gebracht. Vermutlich war das Gerät - das die Batterieladung steuert - kaputt. Sofortmassnahme: Wasser abgefüllt und - über die Tage - zu Eis gefrieren lassen. Auf der restlichen Reise mussten wir bereits gebuchte Plätze auslassen und auf Plätze mit Stromanschluss wechseln. - War ja eine schöne uns spannende Regenzeit, die wir erleben durften. Nur das Dachzelt war darauf nicht bereit: Es leckte am Fussende und die Matratzen nahmen das Wasser dankbar auf. Uns war das aber nicht angenehm.
Bei der Rückgabe den Sachverhalt aufgezeigt. Der zuständige Manager offerierte uns sogleich eine Rückerstattung von 2 Miettagen.
Unser Fazit: Für den Preis ist dieses Modell - im derzeitigen Zustand - nicht mehr geeignet. Mit einer neuen Unit darauf würde es sicher Spass machen, da effektiv sehr Vieles komfortabel vorhanden ist. Einziges Manko ansonsten: Nur 1 Ersatzreifen.
Zu loben ist der sofortige Support vor Ort. Zum Schluss möchten wir doch namentlich den voll motivierten Mitarbeiter 'Kevin' lobend erwähnen.
Und ja, die Reise (Namibia zum 5.) hat uns doch sehr gefallen. Wir sind auch sehr dankbar - trotz Covid - diese Reise erleben zu dürfen.
Alles Gute wünschen wir Euch, da draussen. Beste Grüsse Ernst & Bea.
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201610. März 2022 · #32
Hi,
Update zum Ranger Gruppe K
Avis Safari hat nun anstatt des Heißwasserspeichers, der ziemlich viel Platz eingenommen, und durchaus ein Weilchen zum Aufheizen gebraucht hat, einen gasbetriebenen Durchlauferhitzer in der Gruppe K verbaut. Seeehr praktisch; Heißwasser in Sekunden! Der Brauseschlauch, samt Handbrause findet sich im selben Compartment, welches von außen zu öffnen ist.
Ansonsten hat sich leider nicht sehr viel betreffend Instandhaltung getan. Auch unser Dachzelt war links vorne undicht. Der Teppich, welcher innen am Dach des Dachzeltes verklebt ist, ist etwas über dessen seitlichen Rand hinausgezogen, und endet an einer Aluleiste. Wenn es seitlich auf das Dachzelt regnet, hat dieser Teppich eine Art Dochtwirkung, und zieht das Regenwasser ins Innere.
Der Gefrierteil unseres Kühlschrankes hatte sein Eigenleben. Egal wie man die Temperatur eingestellt hat, war sein Schwankungsbereich zwischen -6 und +4 Grad. Hier Fleisch zu gefrieren also nicht ratsam.
Das flexible Solarpanel, welches auf dem Dachzelt montiert ist, in die Jahre gekommen, und quasi fast ohne Funktion.
Mit Bettwäsche hatte man es diesmal sehr gut machen wollen: Polster, Decken, Leintücher, und Polsterbezüge waren nagelneu und originalverpackt. Nachteil: alles aus 100% Polyester und noch nicht gewaschen. Wie sich das bei Nachttemperaturen um die 25 Grad auswirkt, brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben…
Zum Schluss noch eine kleine Geschichte: Überall im CKGR steht das Gras, auch auf den Fahrwegen sehr hoch; wir hatten kein seed net. Auf dem Weg in die Piper Pan begann es im Auto plötzlich verbrannt zu riechen. Anzuhalten war wegen des Grases eher als eine Aktion für Lebensmüde anzusehen, also weiter; flott weiter, um schnellstmöglich zum sandigen Pfannenboden zu gelangen… Ich hatte wirklich Angst. Raffte im Auto Sat-Telefon, Wasserflaschen, und Reisepässe zusammen, und starrte in den Rückspiegel… war dies nur Sand oder doch Rauch da hinten?... „Jetzt haben wir keine Bremsen mehr“, meinte Chris. Das Bremspedal ließ sich wirkungslos bis zum Anschlag durchtreten. In meinem Kopf war das Szenario klar: unter unserem Auto brennt es, und das Feuer hat bereits irgendetwas, das zum Bremsen benötigt wird, verbrannt. Endlich war sie da, die Piper Pan. Nur mehr wenige Minuten zur campsite 1 wo wir wussten, dass dort Sandboden ist. Anhalten, raus. Es riecht verbrannt, aber es brennt nicht. Ein Felsbrocken fällt von mir! Motorhaube auf; und da ist das Disaster; zentimeterdick kleben Grassamen auf dem Kühler. Chris demontiert mittels Multi-tool für coole Typen 😉 die Frontabdeckung, und wir schaben die Grassamen vom Kühler. Die männliche Diagnose des Bremsenproblems: der Bremskraftverstärker hat seinen Geist aufgegeben. Also per Sat-Tel bei Avis Johannesburg anrufen; man melde sich mit Problemlösung zurück. Nach 5 Min erfahren wir, Pako (Avis Maun) wird Ersatzwagen bringen (andere Kat.), und mit unserem nach Maun zur Reparatur fahren; wir würden unseren dann in 3 Tagen zurückbekommen. Nun gut, dann bleiben wir auf Piper 1, (wo sollen wir auch hin ohne Bremsen?) und warten auf Pako. Niemand anderer, der diese campsite gebucht haben könnte, kommt.
Ein wunderschöner Sonnenuntergang; durch die Pfanne wandern Gnuherden. Am nächsten Morgen hören wir Motorengeräusche; es ist aber nicht Pako. Drei Fahrzeuge halten an, herausspringen etwa 10 Südafrikaner, die sich unser Problem anhören, und sich dann unter unser Auto werfen. Eine Szene wie in einer Formel 1-Boxengasse; sehr lustig anzusehen! 😎 Schlussendlich ist man sich einig, ja es liegt am Bremskraftverstärker und dh könne man leider nicht mehr für uns tun. Nachdem sich die dynamische Gruppe überzeugt hatte, dass Hilfe kommt, wir weder verdursten noch verhungern werden, fahren sie mit freundlichem Winken davon.
Etwas später trifft Pako mit unserem Ersatzwagen ein. Wirklich sehr nett, aber in diesem, innen nicht geputzten Wagen wollen wir nicht übernachten, und beschließen die CKGR etwas früher zu verlassen, und die Reparatur unseres Autos, in einer Lodge in Ghanzi abzuwarten. Pako fährt unseren kaputten Wagen über Matswere nach Maun. Ein Anruf bei ihm am nächsten Tag ergibt: Ersatzteil nicht in Maun lagernd, auch nicht in Kasane, und schon gar nicht in Gaborone, aber in Johannesburg. Pako fährt also tatsächlich ohne Bremsen, und über Nacht nach Johannesburg. Der Bremskraftverstärker wird getauscht, und Pako fährt in der darauffolgenden Nacht, mit unserem reparierten Auto von Johannesburg nach Ghanzi, um ihn uns in der Lodge zu übergeben. Das nenne ich Kundenservice; wir sind einfach restlos beeindruckt! Gruß Gina P.S. Wenn alles blüht und sprießt, unbedingt ein seed net montieren! Und noch unbedingter, ein Sat-Tel dabei haben!
La Leona2'779 Beiträge · seit 200710. März 2022 · #33
Und noch unbedingter, ......
Wunderbar formuliert Danke für dein feedback auch anderswo zum KNP! leona
Hallo Gina, schön, dass mit dem verlegten Kühler so/noch gut ausgegangen ist. Deine Beunruhigung kann ich nachvollziehen. Es kann auch UNTER dem Auto am Abgasrohr zu brennen anfangen, am Unterboden bleibt auch viel hängen. Auch wenn das Auto nicht abbrennt, kann ein verlegter Kühler auch einen kapitalen Motorschaden verursachen. Schön, dass nochmals gut gegangen. Grüße
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201618. Feb. 2023 · #35
Änderung beim Deposit:
Bei Avis Safari wird das Deposit jetzt nicht mehr auf der Karte nur blockiert, sondern tatsächlich abgebucht. Sofern man das Fahrzeug nicht schrottet, erhält man den Betrag nach Rückgabe zurücküberwiesen; bei uns hat es eine Wo gedauert (Feb 2023) Großer Nachteil: man trägt die Spesen für die hin- und her Überweiserei.
Gruß Gina
KRkrausimausi131 Beiträge · seit 200818. Feb. 2023 · #36
Wir haben auch vor wenigen Tagen unseren Ford Ranger von AVIS abgegeben. Das mit dem Deposit kann ich bestätigen. Die Kaution wurde richtig abgebucht. Bei uns (DKB Bank) gab es keine Gebühren, aber durch den schwankenden Wechselkurs haben wir weniger Euro zurückbekommen, als wir bezahlt haben. Das kann natürlich auch mal umgekehrt sein. Bei uns hat die Rückzahlung der Kaution 3 Tage gedauert. Gruß, Marion
La Leona2'779 Beiträge · seit 200719. Feb. 2023 · #37
GinaChris schrieb:Änderung beim Deposit:
Bei Avis Safari wird das Deposit jetzt nicht mehr auf der Karte nur blockiert, sondern tatsächlich abgebucht. Sofern man das Fahrzeug nicht schrottet, erhält man den Betrag nach Rückgabe zurücküberwiesen; bei uns hat es eine Wo gedauert (Feb 2023) Großer Nachteil: man trägt die Spesen für die hin- und her Überweiserei.
Gruß Gina
Hallo Gina, ich war bislang der Annahme das mit dem Kunden vereinbarte und mit Unterschrift aktzepierte "Blockierungen" rechtsgültig sind und darum erstaunt mich deine Erfahrung. Ein blockierter Betrag reduziert automatisch die Ausgabelimite einer Kreditkarte und der Leistungserbringer hat datummässig Vorrang vor jeweiligen anderen späteren Transaktionen, seien dies sofortige Debits oder andere Blockierungen. Mich würde interessieren warum Avis eine sofortige Abbuchung veranlasst. Hat ein Kunde bei "nur" Blockierungen im Schadenfall mehr Einspracherecht auch wenn er diese schriftlich akzeptierte bei Anmietung des Leihwagens? Wäre dies nicht der Fall dann ist doch das ganze unnötig... nachdenkliche Grüsse leona
Bei Avis Safari wird das Deposit jetzt nicht mehr auf der Karte nur blockiert, sondern tatsächlich abgebucht.
Wir haben 2016 und 2018 jeweils bei Avis Safari in Windhuk und in Johannesburg gemietet und da war das auch schon so - also direkt abgebucht und nach Rückgabe erstattet. Es gibt m.W. auch ein paar Einträge hierzu im Forum.
Sind denn die Aufbauten wieder einigermaßen in Ordnung? Wir wollen evtl. im November einen Camper mieten.
Viele Grüße Jogo
GinaChrisThemenstarter4'984 Beiträge · seit 201620. Feb. 2023 · #39
Hi Jogo,
zu den Deposit-Praktiken in NAM kann ich nichts sagen; allerdings hatten wir auch im Vorjahr ab Johannesburg gemietet, und da war das noch nicht so.
Betr. der Aufbauten: den Ossewa Aufbau von Alu Cab wird es künftig nicht mehr geben, da Alu Cab seine Produktion eingestellt hat. In der Halle von Avis Safari in Johannesburg, sind die meisten Fahrzeuge jetzt mit einem Alu Cab Dachzelt, und davorliegend, auf dem Dachträger befestigt, ein manuel aufzustellendes Dachzelt.
Wir hatten heuer den Ranger Kat. O gemietet. Buchen wollten wir eigentlich nur einen 4x4 mit Kühlschrank samt Campingtisch und Sesseln. (da nur feste Unterkünfte) Da es so etwas bei Avis Safari aber nicht gibt, haben wir die Kat. O bekommen, zu einem besseren Preis als andere einen 4x4 mit der von uns diesmal gebrauchten Minimalausstattung anbieten.
Der Aufbau war, ebenso wie das Dachzelt in Ordnung. Als Campingfahrzeug würde ich ihn trotzdem nicht buchen, und das hat 2 Gründe: 1. man muss in das Küchenabteil über die seitliche Ladebordwand greifen, und das Zubehör dort rauskramen. Ich war dafür, ohne auf einem Hocker zu stehen, zu klein (170cm),und es wäre mir persönlich auch zu unübersichtlich. 2. der Campingtisch ist an der Decke des Aufbaues,hinten drinnen montiert, was zur Folge hat,dass der Deckel des Kühlschrankes, der darunter und längs in Fahrtrichtung montiert ist, nicht einmal 90 Grad zu öffnen ist. Den Inhalt des Kühlschrankes, konnte ich ohne Nutzung eines Hockers auch weder sehen noch erreichen.
Praktisch jedoch fanden wir den Ladenauszug, der ebensfalls in Längsrichtung montiert ist. Er ist riesig, und fasst problemlos mehrere 5l Wasserkanister, und mehrere Säcke Grillkohle.
Gruß Gina
Buitepos88 Beiträge · seit 202020. Feb. 2023 · #40
La Leona schrieb:Mich würde interessieren warum Avis eine sofortige Abbuchung veranlasst. Hat ein Kunde bei "nur" Blockierungen im Schadenfall mehr Einspracherecht auch wenn er diese schriftlich akzeptierte bei Anmietung des Leihwagens?
Genau so ist es. Die Bedingungen des Kreditkartenanbieters regeln sehr exakt, wann, unter welchen Voraussetzungen, und in welcher Höhe der geblockte Betrag für ein Hotel oder einen Mietwagenanbieter verwendet werden kann. Beträge, die bereits belastet wurden, können zwar prinzipiell auch zurückgebucht werden, allerdings eigentlich nur dann, wenn hierfür noch keine Leistung erbracht wurde. Für gewöhnlich kann der Anbieter einfach den unterschriebenen Kreditkarten-Slip vorlegen, um einen Charge-Back abzuwenden. Kurz gesagt: wenn du einmal den Slip unterschrieben hast, ist es sehr schwierig, das Geld zurückzubekommen.