Landrover von JD Cars?

41 Antworten · 17,4k Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2007 von linksfahrer
Bilder klein
Antworten
4 Beiträge · seit 200905. Nov. 2009 · #21
Leider kann ich dazu nur sagen, dass wir auf die Erstatung unserer Reparaturkosten und sonstigen Auslagen seit 2 Monaten warten. Ende Oktober sollten wir nun final unser Geld (1.400 USD) erhalten, bis heute ist nichts passiert, statst dessen nur Vertröstungen. Soltle das Geld doch noch kommen, bin ich gerne bereit dies "zu Gunsten von Just Done It" hier zu posten. Derzeit fühle ich mich einfach nur verschaukelt.

Und das ist das eiegntlich Ärgerliche: Wie wird mit dem Kunden umgegangen!!! Wir haben 1.400 USD vorgestreckt und nun 2 Monate hingehalten. Das passt leider zu den Erfahrungen vor Ort. WIR haben die Pannen gemenagt.

Sorry, dass ich hier "Just Done It" widersprechen muss ... Es gibt immer zwei Seiten, die man sich anhören sollte. Aber professionell ist das alles nicht. Und mittlerweile kenne ich auch Kunden von "Just Done It", die den Klageweg beschreiten. Ich selbst habe MasterCard eingeschaltet und hoffe auf dem Weg Druck zu machen.

Euer
Schwichti
1'182 Beiträge · seit 200605. Nov. 2009 · #22
Hallo zusammen,

ich habe gerade einen LR von SMH Car Hire (www.hirealandrover.co.za) gemietet. Die Autos sollen max. 1 Jahr alt sein umd max 40.000 km gelaufen sein. Dafür sind die Preise günstig. Macht alles einen guten Eindruck, finde ich.

Gruß,
Bernd
0
1'287 Beiträge · seit 200608. Nov. 2009 · #23
Einen Landrover als Leihfahrzeug zu vermieten ist ein Fehler. Ihn bei Just Done it zu mieten ist eine Verdoppelung der Fehlerquellen.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
351 Beiträge · seit 200811. Nov. 2009 · #24
Hallo Carsten,

über dieses Thema werden wir beim nächsten Ombongarero in Nürnberg mal ernsthaft diskutieren müssen ! 😄




Schöne LR-Grüße aus Bayern
Niemals aufgeben !
167 Beiträge · seit 200915. Nov. 2009 · #25
Hi (ich war im Forum unter dem Benutzername Selous eingetragen - leider funktioniert dieser Eintrag nicht mehr - deshalb nun mein 2. Lieblingspark in Tanzania als Bernutzername!),

Wir haben 2007 einen Defender bei JD gemietet und hier im Forum unsere Meinung zu diesem Anbieter genannt. Ja, wir hatten auch einige kleinere Breakdowns. ABER Leute, Ihr mietet Fahrzeuge in AFRIKA! Ihr müsstet mal in Tanzania oder Kenya mieten - danach würde sich hier keiner mehr beschweren. Die Landys und Toyos sind enormen Belastungen ausgesetzt und immer wieder begegnet man Touristen die die Mietautos mit dem Gedanken "Its a rental!" fahren und entsprechend behandeln. JD hat unsere entstandenen Werkstattkosten ersetzt und sich 2007 einwandfrei verhalten. Die Preise waren deutlich günstiger als bei anderem Mietstationen.
By the way: wir sind nicht verwandt oder verschwägert mit JD ... einfach nur zufrieden mit Ihrem Service in 2007! Hauptsache einen Landy! Oh je 😵 , jetzt hole ich mir bestimmt eine blutige Nase.

VG
Ruaha
2 Beiträge · seit 200907. Dez. 2009 · #26
Vom 5.11. bis 26.11.09 haben wir bei Just done it einen Landrover Defender 110 gemietet um eine Rundreise durch Namibia zu unternehmen.

Nach der ausführlichen Übergabe bat ich den Mitarbeiter von J.d.i. das zweite Zelt auf dem Dach zu entfernen (unnötiges Gewicht), was aber nicht möglich war.
Wie immer wenn man ein unbekanntes Fahrzeug fährt dauert es ein wenig, bis man sich an das Fahrverhalten gewöhnt hat; der Defender fuhr sich ausgesprochen schwer und erinnerte mich an einen alten Lkw den ich mal gefahren habe.
Auf der Asphaltstrasse außerhalb von Windhoek wagte ich es nicht schneller als geschätzte (der Tachometer war defekt) 80 km/h zu fahren, denn ich hatte das Gefühl das Auto nicht auf der Strasse halten zu können, es schwamm. Schlimmer wurde es auf der folgenden Schotterpiste insbesondere auf „Wellblechboden“. Der Defender drohte mir bei schnellerer Fahrt von der Strasse zu hüpfen.
Diese Schwierigkeiten erklärte ich mir durch meine Unerfahrenheit im Umgang mit 4x4 Autos und dem kilometerlangem Fahren auf Schotter- und Wellblechpisten. Erstaunlich fand ich die Tatsache, dass alle anderen deutlich schneller fuhren, auch andere Landcruiser mit Dachlast.

Am 6.11. ging unsere Fahrt weiter über die asphaltierte B1 nach Süden; mein Lebensgefährtin Christine fuhr. Sie berichtete über ähnliche Schwierigkeiten bei der Fahrt, weswegen auch sie keinesfalls schneller als 80 km/h fuhr – die schweren Lkw überholten uns jedenfalls noch.

Ein entgegenkommender Lkw fuhr relativ weit mittig, sodass Christine an den linken Rand der Fahrbahn auswich ohne jedoch den Asphalt zu verlassen. Beim Zurücksteuern auf die Mitte der Richtungsfahrbahn begann das Auto wieder zu schwimmen, schaukelte sich hoch und überschlug sich. Die Stoßdämpfer waren nicht in der Lage diese alltägliche Situation zu meistern. Obgleich der Träger zwischen Front- und Seitenscheibe gebrochen war (was Fragen nach der Überrollsicherheit des Landrovers aufwirft – oder sind dort die Schäden eines früheren Überschlags repariert worden?) ist uns beiden – abgesehen von Prellungen und Schürfwunden - wegen eines glücklichen Umstandes nichts passiert.

J.d.i. benötigte 3 ½ Tage um uns ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen. Es dauere u.a. auch deswegen so lange, weil das Auto noch gecheckt worden sei. Diesmal war es ein Toyota Landcruiser mit drei großen Fenstern auf jeder Seite und Innenbett. Gleich bei der Übergabe stellte ich fest: von den Frontscheinwerfern leuchtete nur einer, von den Rücklichtern gar keins, der Suchscheinwerfer am Heck auch nicht. Die Innen- und Armaturenbeleuchtung funktionierte ebenfalls nicht. Die Reifen waren so blank, dass sie kaum einer hiesigen Kontrolle standgehalten hätten. Das hintere Fenster stand ca 1 cm offen sodass der Staub ungehindert ins Fahrzeuginnere eindringen konnte. Wenn der Lenker weit eingeschlagen wurde war auf beiden Seiten das charakteristische Klackern zu vernehmen, das auf ausgeschlagene Achsschenkelbolzen schließen lässt.
Eine entsprechende telefonische Reklamation wurde folgendermaßen kommentiert: Entweder dieses Auto oder keins und Geld zurück. Wir hatten wohl kaum eine Wahl.
Während der Fahrt stellten sich weitere Mängel heraus:
Die Halterung der Motorhaube war abgebrochen, sodass wir die Haube mit einem Spanngurt fixieren mussten.
Die Halterung der Fahrertür war defekt. Bei geöffneter Tür riss sie bei jedem Windstoß aus.
Das Radio war mit Pappe einer Klorolle in der Halterung fixiert, was natürlich nicht von Dauer war; von der Funktion des Radios ganz zu schweigen.
Die Streben und Seitenbügel waren so instabil, dass sie beim Reifenwechsel das Auto nicht tragen konnten und verbogen.
Die Handbremse funktionierte gar nicht.
Das Bett im Innenraum brach mehrmals zusammen (bis wir es mit Eigenkonstruktion stabilisiert hatten)
Die Aufhängung des Ersatzreifens war lose.
Die Tankanzeige zeigte bestenfalls Schätzwerte
Nach dem Wechsel eines der Reifen stellten wir fest, dass an mehreren Stellen das Gummi nicht mehr vorhanden und das darunterliegende Geflecht zu sehen war.
Selbst an geringen Steigungen musste ich in den 3. Gang zurückschalten; schwere Lkw`s überholten uns dann problemlos. Das lässt erhebliche Mängel an der Kompression des Dieselmotors vermuten.
Auf Wellblechpisten konnte ich nicht schneller als 50-60 km/h fahren, da sonst auch dieses Fahrzeug regelrecht von der Strasse zu hüpfen drohte; das lässt vermuten, dass auch hier die Stoßdämpfer nicht in Ordnung waren.
Der Kompressor zur Regulierung des Luftdrucks in den Reifen hatte eine defekte Druckanzeige.

Ich frage mich, was vor der Übergabe des Autos gecheckt wurde, die Seitenspiegel vielleicht?
Auf Grund der schlechten Wartung wird der Tod der Insassen zumindest billigend in Kauf genommen wenn nicht sogar fahrlässig herbeigeführt, denn es wurde uns mitgeteilt, dass unser Überschlag schon der 8. in diesem Jahr sei und nach unseren Erfahrungen bezweifle ich, dass es sich bei den Unfällen immer nur um fahrerisches Fehlverhalten gehandelt hat.

Die Qualität dieses Urlaubs ist natürlich in erheblicher Weise herabgesetzt:
3 ½ Tage mussten wir in Kalkrand, einem winzigen Nest, festsitzen weil J.d.i. nicht in der Lage war das defekte Auto zu ersetzen
Einsame Gegenden konnten wir nicht besuchen, da wir befürchten mussten wegen eines weiteren Schadens am Auto liegen zu bleiben ohne Hilfe holen zu können.
Die Angst, was geht als nächstes kaputt, lässt nicht wirkliche Entspannung aufkommen.
Eine Woche Schmerzen beim Sitzen und Liegen wegen der Prellungen.

Wieder zu Hause mussten wir feststellen, dass J.d.i. versucht hat das Ersatzfahrzeug als erneute Buchung für ganze drei Wochen abzurechnen. Das nenne ich Betrugsversuch.
196 Beiträge · seit 200807. Dez. 2009 · #27
Mal eine ganz andere Frage - von Kasane bis nach Maun inklusive entsprechender Game Drives kommt man auf ca. 700 bis 800 km und das ohne Tankstelle.

Wie groß ist eigentlich der Tank des Landrovers und wie hoch der Verbrauch ?
0
7 Beiträge · seit 200808. Dez. 2009 · #28
Der Verbrauch liegt auf der Straße bzw. auf fester Piste um die 10 Liter/100km. Bei guter Fahrweise kann man auch darunter bleiben.
Im Gelände wird es natürlich mehr.
Der Standarttank hat so um die 80 Liter, es gibt aber auch Fahrzeuge die Zusatztanks verbaut haben.
31 Beiträge · seit 200921. Dez. 2009 · #29
Hallo zusammen,

Na, dann geb ich auch mal meinen Senf dazu...

Wir haben bei JDI einen LR 130 (Codename Nyala, BJ ´95) gemietet und waren damit im August und September knapp drei Wochen unterwegs.

Die Reservierung aus Deutschland über Herrn Hinkelmann lief eigentlich problemlos, allerdings war es unnötig kompliziert, bei jeder Frage an die Vermieter eine Mail über ihn zu schicken, zumal seine Antworten sehr wortkarg waren, auch am Telefon war die Stimmung eher grummelig und er sehr kurz angebunden.

Also, am Besten direkt bei JDI buchen, wenn man das nach den ganzen Feedbacks hier noch möchte...

Zu unseren Erfahrungen:

Kurz vor Beginn der Reise stellte sich heraus, dass wir spontan einen früheren Flieger nehmen konnten und fragten an, ob wir deshalb das Auto einen Tag früher abholen konnten. Wir kamen an einem Donnerstag in Windhuk an und wollten am Samsatg den Wagen übernehmen, nachdem wir uns zum Eingewöhnen mit Freunden ins Trans Kalahari Inn gebucht hatten.

Ich habe per Mail, mehrere Male darauf hingewiesen, dass wir ja schon vor Ort wären, nicht am Flughafen abgeholt werden müssten und gerne direkt ins Depot zur Abholung kommen würden. Allerdings wurden wir gebeten, zur Übernahme doch zum Flughafen zu kommen, was uns eigentlich egal war, da das TKI ja auf halber Strecke zwischen Flughafen und Stadt liegt.

Nachdem wir uns zur verabredeten Zeit (9.30) vorm Terminal standen und eine halbe Stunde nach unserem eigentlich nicht zu übersehenden Landy Ausschau gehalten hatten, rief ich mit dem Handy mal bei JDI an und fragte, wo denn das Auto sei. Dort hieß es, der Fahrer sollte mit Schild und Namen drauf am Flughafen stehen. Eine weitere halbe Stunde und ein Handygespräch später hatten wir ihn dann auch gefunden.
Er teilte uns mit, dass er noch auf zwei Leute warten müsste, die mit der nächsten Maschine aus Jo´burg kämen (11 Uhr...), dann würden wir aber direkt in die Stadt ins Depot fahren, um den Wagen zu übernehmen.

Ich biss mir heimlich in die Faust und schliesslich fuhren wir zum Depot.
Dort angekommen, bot sich uns der Anblick eines Schlachtfeldes.
Auf dem Hof war anscheinend das gesamte Innenleben des Land Rovers verstreut, hier ein Wagenheber, da das Geschirr, etc.
Angeblich war der Wagen verspätet aus Johannesburg geliefert worden...

Die Ausrüstung wurde umständlich auf einer Liste abgehakt, soweit diese vorhanden war. Schraubenschlüssel und Kompressor gab es zum Beispiel nicht.
Der vordere Reservereifen war völlig hinüber und bot direkten Blick auf die Karkasse. Nach einiger Diskussion gab es dann einen extra Ersatzreifen, der allerdings, wie wir später feststellten, gar nicht gepasst hätte.

Der 130er an sich sah doch sehr verwohnt aus, mit beschädigten Rücklichtgehäusen, kaputten Türverkleidungen und verschlissenen Polstern.

Der Gebrauch von Untersetzung und Diff Lock wurde völlig falsch erklärt. Wie wir am nächsten Tag merkten, war die Gasflasche leer, dafür der Luftfilter komplett mit Sand gefüllt.

Die ganze Prozedur dauerte unglaublich lange, meine Freundin war schon fast den Tränen nahe, als wir uns letztendlich auf den Weg machen wollten.
Als ich dann beim Einsteigen feststelle, dass der Fahrergurt kaputt war, war ich auch fast am Ende, allerdings wurde uns nach einem weiteren Handygespräch (direkt in Kapstadt anrufen ging angeblich nicht...) die Reparatur in Maun am Montag versprochen. Da wir schon viel Zeit verloren hatte, sagte ich zu, fuhr los, einmal um den Block und wieder auf den Hof. Der Tacho war kaputt.

Bei einem erneuten Anruf bei JDI, bei dem ich ein anderes Auto verlangte, welches es natürlich gab, sagte man mir, man könne das problemlos durch ein GPS ersetzen, aber leider gäbe es in Windhuk kein anderes Auto, blahblahblah.

Wir versuchten also erneut, den Hof zu verlassen und schafften es tatsächlich ca. 300m weit, bevor der Motor stehenblieb, insgesamt fünf mal ging er aus, bevor wir die 1km entfernte Tankstelle erreichten und den 80L DieselTank mit 80L Diesel auffüllten. Der Tank war komplett leergesaugt...

Als wir im Trans Kalahari Inn ankamen war es nach vier, die Abholung hatte solide 6,5 Stunden gedauert.

Nach diversen sehr nötigen Sturzbieren und Gin Tonics gingen wir mit dem Gefühl schlafen, richtig abgezockt worden zu sein.

Allerdings hat sich der Landy auf der Reise erstaunlich gut geschlagen, und jedes Gelände, inklusive Monsterwasserloch, gemeistert.

Bis die Lichtmaschine kaputtging und wir im Moremi zwei Tage lang auf den Mechaniker warten mussten, was wieder erhebliche Mengen an Schweiss, Nerven und SatPhone Kosten verbrauchte.

Der erste Mechaniker blieb angeblich selbst liegen und war nicht per Telefon erreichbar, der zweite hatte kein Allradfahrzeug und musste sich mit uns am South Gate treffen, was dann aber auch klappte.

Der Telefonkontakt mit Kapstadt war zwar antrengend, alleine wegen der Qualität des Signals, allerding wirkte man am anderen Ende doch recht bemüht. Gebracht hat es nur nicht soviel, da ich ständig mit anderen Leuten sprach und erstmal jedem erklären musste, was ich eigentlich will.

Auf einer normalen Teerstrasse hat sich dann noch hinten links eine Feder verabschiedet, allerdings machte sich das nur durch das etwas nervige Rasseln der losen Teile und die Schlagseite bemerkbar. War uns allerdings dann auch egal.

Den Rest der Reise hat der Wagen gut funktioniert, nur richtig vertraut haben wir ihm leider nicht mehr.

Kurz vor der Rückkehr nach Windhuk, riefen wir im Depot an, ob wir "Nyala" auch schon am Freitag nachmittag statt Samstag vormittag abgeben könnten, angeblich kein Problem, auch ein Fahrer sollte da sein, um mich wieder zurück zur Unterkunft zu fahren. Als ich dort wie vereinbart ankam, war der Fahrer und ein Auto da, allerdings alleine und ich durfte warten, bis jemand kam, um das Büro zu besetzen. Als diese Dame dann kam, stellte sie klar, dass das Auto wohl nicht benutzt werden konnte, ob ich nicht zurück ins Trans Kalahari Inn fahren könnte, der Wagen würde dann da abgeholt werden...

Das fand ich eigentlich ganz lustig, ich musste ja eh wieder zurück, und bin halt selbst gefahren. Dass der Fahrer ja mitkommen und das Auto direkt wieder zurückfahren könnte, hab ich dann für mich behalten und bin winkend gefahren.

Aus der Abholung am Abend wurde übrigens nix, erst am nächsten Mittag, kurz vor Abflug kam jemand...

Mein Fazit:

Der Haufen in Windhuk ist extrem unorganisiert, schiebt gerne die Schuld auf die Zentrale, aber eigentlich isses ihnen eh egal,

Der Haufen in Kapstadt hat seine Leute nicht im Griff, ist ein wenig unorganisiert, aber wenigstens (vordergründig) bemüht, aber eigentlich isses ihnen egal.

Preiswert sind sie, aber: You get what you pay for (if at all...)

Der Landy is nie ganz ganz, aber auch nie ganz kaputt, sollte aber wenigstens alle paar Jahrzente mal gewartet werden.

Man beginnt die Bushlore Leute in ihren neuen sauberen Wagen zu hassen... 🤩

Nächstes Mal zahle ich gerne mehr für etwas mehr Qualität und habe mehr vom Urlaub!

Gruß aus München
11 Beiträge · seit 200904. Jan. 2010 · #30
So jetzt auch meine noch schuldig gebliebene Antwort zu diesem Thema,

wir haben den Defender 110 SW übernommen in Windhoek am 24.Sept. 2009 bei einem gewissen Jan, der wohl Vertragspartner für Just done it in Windhoek ist. Einer seiner Mitarbeiter hat uns vom Flughafen Huseo Kutako abgeholt.

Das Fahrzeug war meiner Meinung nach in einem technisch sehr guten Zustand. War auch sauber gereinigt innen wie aussen, war ein Tdi 300 und hörte auf den Namen Leopoard.( Rote Aufschrift am Heck rechts oben). Er hatte zum Zeitpunkt der Übernahme 168.000 Km auf der Uhr und schnurrte wie ein Leo über unsere ganze Reisedistanz von 6500Km in den 4 Wochen. Durchschnittsverbrauch über die Distanz mit 2 Dachzelten 11,5 liter Diesel/100Km.

Da das Fahrzeug total ausgeräumt war nahm die Übernahme und das Einräumen aller Camping und Werkzeugutensilien insgesamt 4 Stunden in Anspruch, Mit Kontrollen des Fahrzeugs dem Ausfüllen unzähliger Papiere usw.

Jan war sehr kooparativ ließ noch die leere Gasflasche auffüllen (War uns wichtig da wir nicht wußten wo man das machen konnte, denn wir waren das erste mal in Namibia und damit auch in Windhoek und hatten am nächsetn Tag dummerweise auch gleich eine enorme Tagesstrecke vor uns.

Lisa und ich, wir waren mit dem Landy super zufrieden hatten keinerlei Mißgeschicke damit was wahrscheinlich ein bisschen damit zutun hat dass wir zuhause selbst einen fahren.

Auch der Emailkontakt zu Travis Rideout der sich um die Vermietung kümmert war immer sehr schnell mit seinen Antworten bei Fragen und überhaupt durchaus positiv.

Ich kann eigentlich nur einen negativen Beitrag leisten und zwar zur Bereifung unseres Landys da waren leider nur Strassenreifen drauf der Marke Hankook die leider nur 4000 Km durchhielten und dann nur noch als Ballast am Fahrzeug hingen und die beiden Reservereifen waren unterschiedlicher Größe, Fabrikats und auch schon länger im Einsatz.

Noch ein paar Infos die zwar nicht schlimm sind aber man sollte sie wissen um zu erahnen was einen dort so erwartet wenn man vielleicht ein Afrikaneuling ist so wie wir:

Er hatte 1 Zusatztank mit ca 45 liter Kraftsoff eingebaut, Jan meinte zwar der hätte mehr Inhalt aber das war nicht so, also insgesamt ca. 120 liter an Board und wir nahmen noch einen 20 liter Kanister von Jan mit auf die Reise.
Ein Wassertank ist fest installiert hinten im Wagen, der dürfte auch so ca. 45 liter fassen.
Ein 2 Batteriensystem ist vorhanden, die Engekühlbox stank ein bisschen innen funktionierte aber prima.
Die Werkzeugausstattung war gut die dabei war,

die Campingausrüstung verfügte über das nötigste war aber ausreichend.

Die Dachzelte hatten beide dasselbe Problem, dass sich die Moskitonetze nicht wie normal separat schließen ließen da die zugehörigen Reißverschlüsse leider defekt waren und wohl bleiben werden, da man hierzu das ganze Dachzelt wahrscheinlich demontieren müsste um Neue einzunähen.
So konnte man halt nur komplett dicht machen den Zelteingang, dafür hat's aber auch an den Seiten Lüftungsnetze und die waren alle in Ordnung.

Die zwar vorhandene Klimaanlage im Wagen war ausser Betrieb gesetzt, war aber auch nicht Bestandteil des Angebots bei uns jedenfalls.

Der Leo hat an der Hinterachse ein Doppeldämpfersystem, soll heißen auf jeder Radseite hinten 2 separate Stoßdämpfer normalerweise, rechts fehlte einer von Anfang an, da die untere Halteplatte zur Befestigung des Dämpfers wohl irgendwann mal abgebrochen war und nicht wieder repariert wurde.

Aber ein Landy meistert das auch so!

Unsere Empfehlung:

Bei den Reifen keine Kompromisse eingehen, auf keinen Fall ohne 2 Reserveräder losfahren, was natürlich wenn man mal vor Ort ist nicht so einfach sein dürfte wenn's nicht so ist wie man sich's vorstellt.

Tacho muß meiner Meinung nach zwingend funktionieren.

Unser Fazit:

Wir würden und werden auch dieses Jahr wieder bei Just done it mieten, ich hoffe natürlich es klappt auch dieses Mal genauso gut.

Noch ein Hinweis, wer schon von zuhause aus bezahlen möchte der kann das, denn Just done it hat ein Konto bei der Dresdner Bank in Berlin.

Das spart überweisungs-oder Wechselkursgebühren. 😘

Viele Grüße,
Roland
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2010
2 Beiträge · seit 201005. Jan. 2010 · #31
Nachdem ich mich hier im Frühjahr 09 über Just Done it informiert u. keine größeren negativen Beiträge lesen konnte, haben wir Mitte März 09 einen Landcruiser für 28.09.-17.10 gebucht. 25 % Anzahlung waren mir zu diesem Zeitpunkt zu viel, JD war dann m. 10 % sofort, 15 % 4 Wochen v Reiseantritt Rest b Übernahme zufrieden. 3 Tage v Reiseantritt eine Mail: Landcruiser nicht verfügbar??, ein böser Kunde hatte ihn nicht rechtzeitig zurück gebracht. Es wurde ein Landrover 110 angeboten. Den kannten wir von Britz, wir waren vor 5 Jahren schon einmal in Namibia/ZA. Eine Wahl hatten wir so kurz vor d Abreise nicht, also sagten wir zu. Was einwandfrei klappte war die Abholung am Flughafen. Wir wurden auch sofort zur Übergabestation gebracht. Da standen 2-3 sehr schöne Landrover/Landcruiser, leider war unserer nicht dabei. Er war noch "unterwegs" von Kapstadt nach Windhoek (wir hatte März gebucht!!!). Die Übergabe des dann eintreffenden Landy "Springboek" gestaltete sich "afrikanisch" und dauerte alles in allem 6 Std., wir waren vorbereitet u. wollte an diesem Tag nur ins Kalahari Inn. Mein Schwager monierte noch einige Kleinigkeiten (er ist vom Fach als Kfz.Ing. u. Kfz.Meister), darunter ein Keilriehmen, wir wollte schließlich in den Nordwesten, wo es keine Keilriemen gibt. Letztendlich kauften wir einen mit der Zusage, die Auslagen ersetzt zu bekommen. Gegen den "Fahrfähigkeiten" des Springboek war wirklich nichts zu sagen, wir kamen überall!! hin u. durch, auch schwierigste Strecken. Was absolut nicht zu akzeptieren ist, war die Wartung des Fzg. Auf unserer "Königsetappe" war plötzlich kein Bremsdruck mehr da. Ein Blick unters Fzg. offenbarte uns, dass hinten die Bremsleitung durchgescheuert war, völlig "normal", wenn sie keine Halterungen mehr hat. Ich kam dann über 120 km auch ohne Bremsen aus, meiner Frau gefiel es weniger. Kurz nach dem Bremsenausfall registrierten wir bei einem Stop ein kleines Rinnsal unterm Fzg. Es war nur eine Dieselrückleitung gerissen. Am Geruch hatten wir es nicht bemerkt, schließlich waren von den 4 Zusatzkanistern, die wir (Aussage garantiert dicht) geordert hatten, 2 undicht. Die Leitung konnten wir mit den Motorradersatzteilen meins Schwagers flicken, auch eine 2 Leitung kurze Zeit später. Dass die Reißverschlüsse der Dachzelte den Namen nicht verdienten und wir vom Kalahari Inn zu Beginn nochmals die Verlängerung der Leitern holen mussten, war nicht weiter tragisch, war ja Afrika. Für Neulinge würde ich diese Firma absolut nicht empfehlen, ich nehme sie garantier auch nicht mehr.
PS: Mein Vorgänger, der den Springbok vom 21.08.-24.09. hatte, wir ihn wohl auch nicht mehr nehmen, wie ich aus der im Fzg. vorgefundenen Kundenbefragung mit Mängelliste schließe. Gott sei Dank hat er die 2. Batterie erneuert, so war bei uns wenigstens eine o.k. Hoffentlich hat er seine Auslagen ersetzt bekommen, ich warte immer noch auf das Geld für den Keilriehmen.
Gute Fahrt mit Just Done it, hoffentlich könnt ihr reparieren!!!!
2 Beiträge · seit 201005. Jan. 2010 · #32
Nachdem ich mich hier im Frühjahr 09 über Just Done it informiert u. keine größeren negativen Beiträge lesen konnte, haben wir Mitte März 09 einen Landcruiser für 28.09.-17.10 gebucht. 25 % Anzahlung waren mir zu diesem Zeitpunkt zu viel, JD war dann m. 10 % sofort, 15 % 4 Wochen v Reiseantritt Rest b Übernahme zufrieden. 3 Tage v Reiseantritt eine Mail: Landcruiser nicht verfügbar??, ein böser Kunde hatte ihn nicht rechtzeitig zurück gebracht. Es wurde ein Landrover 110 angeboten. Den kannten wir von Britz, wir waren vor 5 Jahren schon einmal in Namibia/ZA. Eine Wahl hatten wir so kurz vor d Abreise nicht, also sagten wir zu. Was einwandfrei klappte war die Abholung am Flughafen. Wir wurden auch sofort zur Übergabestation gebracht. Da standen 2-3 sehr schöne Landrover/Landcruiser, leider war unserer nicht dabei. Er war noch "unterwegs" von Kapstadt nach Windhoek (wir hatte März gebucht!!!). Die Übergabe des dann eintreffenden Landy "Springboek" gestaltete sich "afrikanisch" und dauerte alles in allem 6 Std., wir waren vorbereitet u. wollte an diesem Tag nur ins Kalahari Inn. Mein Schwager monierte noch einige Kleinigkeiten (er ist vom Fach als Kfz.Ing. u. Kfz.Meister), darunter ein Keilriehmen, wir wollte schließlich in den Nordwesten, wo es keine Keilriemen gibt. Letztendlich kauften wir einen mit der Zusage, die Auslagen ersetzt zu bekommen. Gegen den "Fahrfähigkeiten" des Springboek war wirklich nichts zu sagen, wir kamen überall!! hin u. durch, auch schwierigste Strecken. Was absolut nicht zu akzeptieren ist, war die Wartung des Fzg. Auf unserer "Königsetappe" war plötzlich kein Bremsdruck mehr da. Ein Blick unters Fzg. offenbarte uns, dass hinten die Bremsleitung durchgescheuert war, völlig "normal", wenn sie keine Halterungen mehr hat. Ich kam dann über 120 km auch ohne Bremsen aus, meiner Frau gefiel es weniger. Kurz nach dem Bremsenausfall registrierten wir bei einem Stop ein kleines Rinnsal unterm Fzg. Es war nur eine Dieselrückleitung gerissen, kein Wunder bei dem bröseligen Zustand. Am Geruch hatten wir es nicht bemerkt, schließlich waren von den 4 Zusatzkanistern, die wir (Aussage garantiert dicht) geordert hatten, 2 undicht. Die Leitung konnten wir mit den Motorradersatzteilen meins Schwagers flicken, auch eine 2 Leitung kurze Zeit später. Dass die Reißverschlüsse der Dachzelte den Namen nicht verdienten und wir vom Kalahari Inn zu Beginn nochmals die Verlängerung der Leitern holen mussten, war nicht weiter tragisch, war ja Afrika. Für Neulinge würde ich diese Firma absolut nicht empfehlen, ich nehme sie garantier auch nicht mehr.
PS: Mein Vorgänger, der den Springbok vom 21.08.-24.09. hatte, wir ihn wohl auch nicht mehr nehmen, wie ich aus der im Fzg. vorgefundenen Kundenbefragung mit Mängelliste schließe. Gott sei Dank hat er die 2. Batterie erneuert, so war bei uns wenigstens eine o.k. Hoffentlich hat er seine Auslagen ersetzt bekommen, ich warte immer noch auf das Geld für den Keilriehmen.
Gute Fahrt mit Just Done it, hoffentlich könnt ihr reparieren!!!!
351 Beiträge · seit 200806. Jan. 2010 · #33
Hallo,

Rolandy schrieb:
... wir haben den Defender 110 SW übernommen in Windhoek am 24.Sept. 2009 bei einem gewissen Jan, der wohl Vertragspartner für Just done it in Windhoek ist.
Wir haben unseren BUSHLORE-Landy vergangenes Jahr ebenfalls über einen gewissen Jan übergeben bekommen.
Scheint, daß er Vertragspartner für BUSHLORE und JD Cars ist.




Schöne Grüße aus dem verschneiten Bayern
Niemals aufgeben !
1'419 Beiträge · seit 200906. Jan. 2010 · #34
Hallo Bienwaldwalker,

nix für ungut, aber ich spendiere Dir hiermit für alle nachfolgenden Leser ein paar Absätze.

-


-

- (etc)


Dann wäre Dein grosser Text evtl auch lesbar.

Grüssle und net bös gemeint
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
1'003 Beiträge · seit 200806. Jan. 2010 · #35
Hallo,
zur allgemeine Belustigung kopiere ich mal ein Stück aus unserem Reisebericht vom Oktober - ohne Namen zu nennen 😎.
Ich wollte einen Landcruiser mit zwei Dachzelten - und so hatte ich auch gebucht 🙄 . - sie hiess "Tessa" und damit nahm das Unheil seinen Lauf


Um 4:20 landen wir in JNB - es graut schon etwas. Immigration geht schnell, da noch niemand da ist. Genausowenig ist jemand vom Vermieter da, um uns abzuholen. Wir warten eine Stunden und dann rufe ich den Vermieter an - der "guy" hätte wohl die Zeiten falsch aufgeschrieben. Um 7 kommt dann Carl, um uns abzuholen, mit einem Landrover, der gerade abgegeben wurde - staubig und der erste Gang klingt wie ein Düsentriebwerk� . Er hat einige Probleme den Parkplatz für die Autos zu finden und dann biegen wir zu einer Getriebewerkstatt ein. Da steht das weisse Ungetüm. Schon von weitem fällt mir auf, dass nur ein Dachzelt drauf ist, obwohl zwei geordert wurden. Als nächstes sehe ich Öllachen unter dem Getriebe und Tropfen am vorderen Differential. Die Schlüssel muss Carl erst noch holen und verabschiedet sich für fünf Minuten. Wir schauen in der Zwischenzeit weiter. Die Reifen sind alt und rissig, die Ersatzradaufhängung hinten ist zerbrochen - Carl sagt - man kann das auch mit einem Gurt zusammenbinden � . Die Motorhaube geht nicht auf - man hebt statt dessen die ganze Karosse vorn an - der Bullbar ist per Gurt festgebunden und alle Schrauben sind locker. Inzwischen sind 40 Minuten vergangen und Carl ist noch nicht zurück - aber in 10 Minuten bestimmt. Der Einbau hinten ist zerbrochen, die Kühlbox geht nicht richtig auf, wenn sie eingebaut ist - uns reichts. In der Zwischenzeit schwatzen wir mit dem schwarzen Angestellten und schauen uns die anderen drei Autos, die noch dastehen an - alle extrem staubig - entweder verlieren sie Öl, die Reifen sind alt, die Dachzelte zerschlissen. Nach einer Stunde kommt Carl zurück - wir versuchen, das Geschoß zu starten - nichts. Carl versuchts - nichts. Wir rufen den Vermieter an und der erklärt die Protzedur - qualmend erweckt der Cruiser zum Leben - Ich fahre die Strasse rauf und runter - 50% Leistung, der Auspuff ist kaputt, die Aufhängung abgebrochen - das Auto können wir nicht nehmen - ich vereinbare mit dem Vermieter, dass Carl uns zum Flughafen zurückbringt und wir das Geld zurückbekommen - mal sehen, ob das klappt.

Das Geld habe ich komplett zurückbekommen -
Übrigens stand der gelbe HZJ75 mit dem Betteinbau damals gerade auch in JNB bei der Werkstatt - und Travis ist eine Frau!

Fazit - 1,5 Tage verloren + Ärger + Hotelübernachtung in Sandton!

Gruss
Christian
1 Beiträge · seit 201006. Jan. 2010 · #36
Hallo,
lese gerade diesen Thread mit einem gewissen Schmunzeln. Hatte Anfang letzten Jahres einen Toyota LAndcruiser von Just Done It. HZJ 80, das Workhorse. Nicht mehr der jüngste natürlich, aber dafür preiswert. 5 Wochen Tour durch Namibia und Botswana, Keinerlei Probleme und tadelloser Service.

Bei Ghanzi haben wir Leute mit nem Landrover Defender getroffen. Getriebeschaden. Das Ding kam von irgendeinem Vermieter in Johannesburg. Schon 3 Tage warteten sie auf Ersatz, aber konkrete Zusagen gab's nicht. Woher sollen die auch plötzlich ein Ersatzfahrzeug hernehmen, wenn alles ausgebucht ist? Die Jungs waren schon völlig demoralisiert. Wir haben sie dann nach Gobabis geschleppt.

Vielleicht weiss es nicht jeder: das einzig Gute an nem LAndrover ist, dass ihn jeder Buschmechaniker in Afrika relativ leicht und schnell reparieren kann. Und dass der Landrover in wirklich schwierigem Gelände, vor allem in Sandünen, unschlagbar ist. Ansonsten ist dieses Auto ein Dinosaurier. Er fährt sich wie ein Lastwagen aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Überall klapperts und ziehts und lärmts. Nichts für deutsche Wohlstandsbürger, die zuhause an edle und voll zivilisierte Luxus Geländewagen gewöhnt sind. Aber natürlich was für Afrika Puristen, denn egal wie alt ein Landrover ist, man kriegt unweigerlich laufend Ärger damit. Vor allem die Getriebe sind anfällig, aber auch Vergaser, Lichtmaschine und eigentlich fast alles andere auch. Hat schon seinen Grund, dass BMW da wieder ausgestiegen ist (wobei die TD5 Maschinen nur dafür gesorgt haben, dass nun wegen der Elektronik kein Buschmechaniker mehr damit klarkommt). Nun darf man mal gespannt sein, wann der neue Eigentümer Tata die Produktion endlich einstellt. Aber: das Image des LAndrovers als stilvolles Safari Vehikel ist anscheinend unausrottbar. Und viele Touris wollen eben darum unbedingt genau so ein Auto.

Ein weiteres Problem: viele Leute wissen gar nicht, wie man mit einem Geländewagen umgehen muss. Woher auch? Ich weiß das von einem Freund, der bis vor einigen Jahren eine Autovermietung in Windhoek hatte und ein Lied davon singen kann. Er sagt, gegen die Ignoranz ist oft kein Kraut gewachsen. Man traut sich in schwieriges Gelände, kann kaum ein Rad selber wechseln, hat von Diff Locks nie was gehört, von Reifendruck Anpassung auch nicht, fährt sich fest oder fährt was kaputt, und erwartet, dass aus dem 1000 Kilometer entfernten Windhoek schnell mal Hilfe heran eilt. Und dann wird ständig die Dirt Road für ne deutsche Autobahn gehalten. Deshalb die vielen Ausfälle und Unfälle in Namibia und als Konsequenz die hohen Versicherungskosten. Vor allem werden laufend Autos gerollt. Man fährt zu schnell und zu weit links, bekommt einen Schreck und reißt nach rechts und schon landet das Auto auf dem Dach. Da man so furchtbar viel Angst vor Schlangen und Spinnen hat, mußten gleich mehrere Dachzelte auf dem Dach montiert werden, so dass der Schwerpunkt schön hoch liegt. Selbst schmalspurige Nissan Double Cabs sieht man ja mittlerweile mit 2 Dachzelten und anderem Gedöns auf dem Dach durch Namibia gurken. Und geht irgendwas schief, bastelt man sich abstruse Stories zurecht und Schuld ist sowieso immer der Vermieter.
Also ich bin froh, dass ich in Namibia keine Autos vermieten muß.
Bernd
1'003 Beiträge · seit 200808. Jan. 2010 · #37
@ schnuppdi
Du mögst ja Recht haben, - aber das ist noch lange kein Grund, warum man(n) eine Fahrzeug hingestellt bekommt, das de facto nicht fahrbereit ist - dass wie in meinem Fall der 80'er HZJ nach über 10 Jahren Betrieb abgeschrieben ist, bedeutet nicht, dass wenn der Auspuff kaputt ist, nicht mal ein Stück neuer rankommt, die Reifen 10 Jahre alt sind, diese mal neu sein sollten, dass es nicht wirklich von Intelligenz zeugt, wenn das Kabel für die Kühlbox von der 2. Batterie aus dem Motorraumdraußen lang am Kotflügel zur Fahrertür wieder rein und dann in den Kofferraum gezogen wird, dass die Stoßstange fast abfällt, dass die Haube nicht aufgeht, dass der Ersatzradhalter kaputt ist, aus den Getrieben das Öl rausläuft, die Karre innen staubig ist, das der Motor kaum noch läuft, das Abgas aus dem Krümmer kommt, ....
und das wohlgemerkt bevor auch nur ein KM gefahren wurde und das für auch nach westlichen Maßstäben gutes Geld - in Australien wäre das Auto auch nicht teurer gewesen ... .
Gruss
Christian
50 Beiträge · seit 201018. Jan. 2010 · #38
Hallo
versuch doch einfach das nächste mal mit meinem
Landy:

www.landy-camper.com

Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind willkommen.

Viele Grüße

Gert
1'287 Beiträge · seit 200618. Jan. 2010 · #39
Sehr schön,
dann hat man endlich mal wieder die Wahl zwischen Sodom und Gomorrha

Mit sonnigen Grüßen aus Bochum
Carsten Möhle
1'003 Beiträge · seit 200818. Jan. 2010 · #40
ich will aber keinen Landrover 😠 🤪
Gruss
Christian