Reise durch Sambia und Namibia - Ein paar Fragen

41 Antworten · 7'095 Aufrufe · gestartet 02. März 2017 von NamiBilly
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33,1k Beiträge · seit 200602. März 2017 · #21
Moin Leondercoole,

zurück zum Thema. Ich weiß nicht wie es in Sambia aussieht, aber Simbabwe lässt sich privates fahren mit Kanu/Kajak auf dem Lower Zambezi recht gut bezahlen: US$30 p.P. pro Tag. Dafür darf man am Flussrand "wild" campen. Außerhalb diesem US$10 p.P./Tag. Könnte mir vorstellen, dass es in Sambia vielleicht auch sowas gibt.

Zudem brauchst Du die nötigen Karten, denn man ist schnell mal in einem anderen Land (an der Botswana-Namibia-Grenze führt das auf dem Chobe regelmäßig zu Polizei- und Armeeeinsätzen;).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
828 Beiträge · seit 201602. März 2017 · #22
Montango schrieb:

Montango
die auch schon mal mit einer 850er Moto Guzzi die Sahara durchquert hat. Würde ich heute allerdings auch für leicht verrückt halten 😉
...ahh Respekt...mir war gar nicht bekannt, dass MG wüstentaugliche Motorräder gebaut hat.... 😮 ...hab immer noch meine fast 30 Jahre alte XT600 Ténère mit dem Kickstarter.... 😗
47 Beiträge · seit 201403. März 2017 · #23
Liebe und wohwollende Forumsmitglieder,

habt Ihr Thread- Teilnehmer bemerkt, dass die ursprüngliche Verfasserin schon seit 17 Beiträgen nicht mehr dabei ist?
Da drückt jemand einen einfachen wunderbaren Wunsch/Phantasie aus, und es wäre doch vielleicht besser die Threadstarterin abzuholen, als ihr mit einer Phalanx drohender Realitäten zu antworten. Holt sie doch ab und zeigt einfach freundlich und wohlwollend die Probleme und vor allem deren Lösungsmöglichkeiten.

Die Phantasie der Threadstarterin ist doch wunderbar. Da ist jemand im Forum unterwegs, der etwas entdecken möchte. Das ist doch eine wunderbare Bereicherung für dieses Vorbucher- Forum. Helft ihr doch, den Wunsch umzusetzen.
Mein Großvater hatte einen Stielers Handatlas aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts, in dem ich blättern und lesen durfte als ich sechs Jahre alt war. Der Sambesi war von so vielen weissen Flecken umgeben, dass ich immer dort hin wollte, meine Phantasie. Und ich habe es auch ohne große Vorbereitung getan aber ich war flexibel bei der Reise.
Zu den Kommentaren zum Thread: Ich weiss von mehreren Zambia Reisen, dass man Boot- Guides findet und ich war selbst oft mit dem Boot unterwegs.

Ich würde mir sehr wünschen, dass Ihr die Thread- Starterin bei der Umsetzung ihrer Phantasie mehr unterstützten würdet (soweit sie überhaupt noch erreichbar ist).

Musste sein.

Liebe Grüße

Rene
zuletzt bearbeitet 03. März 2017
4'129 Beiträge · seit 200803. März 2017 · #24
Hallo, ftl53,
mit deinen guten Erfahrungen beim Boot-fahren in Sambia bist du ja prädestiniert diesen „einfachen wunderbaren Wunsch/Phantasie“ mit Empathie zur Erfüllung zu führen. Sei doch so lieb und gehe uns mit gutem Beispiel voran! Zeig dein wohlwollendes Engagement “die Threadstarterin abzuholen“.
Eigentlich hättest du damit schon längst beginnen können, - warum wartest du mit deinen Lösungsmöglichkeiten?
...anstatt uns, die wir uns wohlwollend mit Träumen und Realitäten auseinandersetzen und dieses, wie du es nennst, „Vorbucher- Forum“ abzuwerten.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 03. März 2017
47 Beiträge · seit 201403. März 2017 · #25
Guten Abend Lillytrotter,

Danke für Deinen Beitrag.

Zunächst: Vorbucher- Forum ist für mich nur eine Beschreibung. Ich find nichts Abwertendes daran, dass Menschen sich lange im voraus auf Reisen vorbereiten und Ihre Planung dann auch festlegen wollen, aber es ist doch vermutlich nicht das richtige Forum für Leondercoole, oder?
Ich habe den Thread leider heute erst gesehen und mit dem/der VerfasserIn per pm schon Kontakt aufgenommen und hoffe, nach den 17 Fails wenigstens so den Kontakt aufnehmen zu können. Nach dem Thread Verlauf dürfte alles andere wohl eher schwierig sein.

Ehrlich gemeinte sehr freundliche Grüße

Rene
475 Beiträge · seit 201203. März 2017 · #26
ftl53 schrieb:
Zunächst: Vorbucher- Forum ist für mich nur eine Beschreibung. Ich find nichts Abwertendes daran, dass Menschen sich lange im voraus auf Reisen vorbereiten und Ihre Planung dann auch festlegen wollen, aber es ist doch vermutlich nicht das richtige Forum für Leondercoole, oder?
Hi
verstehe ich nicht... nicht nur ich, sondern viele andere hier im Forum bewegen sich ohne Vorbuchungen auf dem afrikanischen Kontinent. Leondercoole ist hier definitiv richtig, wenn sich der threadstarter etwas geduldet, kann er in meinem Reisebericht ( nicht vorgebuchte Reise... 😎 ...) die Strecke entlang des Sambesi von Mongu bis Sesheke erlesen...
und ich finde die Idee dieser Reise grundsätzlich auch nicht so verkehrt, nur etwas verbesserungsbedürftig, aber genau deshalb hat sich doch Leondercoole an dieses Forum gewendet...oder?

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 03. März 2017
142 Beiträge · seit 201603. März 2017 · #27
Erstaunlich, wie viele Leute auf diesen Fake reagieren.

Gruß Haio
4'129 Beiträge · seit 200803. März 2017 · #28
Hallo, ftl53,
auch wir, die wir uns hier für die Träume von leondercoole interessieren, hätten großes Interesse daran, zu eruieren, wie man diesen Traum verwirklicht (uns, z.B., ist es trotz Vorbereitung und Erfahrung bisher nicht gelungen, mit einem eigenen Boot "spontan" auf Gewässern im südlichen Afrika zu fahren (in anderen Ländern durchaus). Und darum geht es ihm ja: Möglichst billig (und dieser ökonomische Ansatz ist auch sehr verständlich) mit dem eigenen Boot/Zelt/6 Leuten/1500€, incl.Flug/4 Wochen zu reisen um der Zivilisation zu entkommen. Das sind seine Eckdaten. Eine guided Tour ist nicht vorgesehen, wie ich es verstehe.

Du, ftl53, warst schon sehr oft dort unten mit dem Boot selbst unterwegs, weißt also, wie man das macht, - was spricht dagegen, dein Wissen öffentlich zu teilen? Machen wir doch auch alle.
Bisher hast du leider nur angekündigt, hilfreiche Informationen zu geben.
Das ist sehr schade.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 03. März 2017
828 Beiträge · seit 201603. März 2017 · #29
Leondercoole schrieb:

Die Idee von Andreas klingt toll!

Tatsächlich hatte ich Sambia in meiner Vorstellung nicht als günstig empfunden aber auch nicht als teuer.
Wenn man ohne Autos fährt, und nur 4 Wochen unterwegs ist nur mit dem Boot und wildcampen, kommt man doch bestimmt mit einem Budget von 1500€ (ohne Kauf von Ausrüstung wie Boot etc., incl. Flüge) hin oder?

LG
Hallo Leon

1500 Euro sind sehr knapp...alleine der Flug nach Lusaka wird dich etwa 800-900 Euro kosten. Mach mal 2000-2500.

Im Zelt bist du sicher und die Strecke die ihr machen wollt hat nicht allzu viele wilde Tiere an Land. In der Gegend um Sioma hat es einige Löwen, die werdet ihr aber wahrscheinlich nicht zu Gesicht bekommen.

Was mir persönlich am meissten Sorgen machen würde sind die Hippos und Krokts und ihr habt keine Erfahrung mit Tieren. Das Hippo tötet etwa 500 Menschen jedes Jahr; Krokodile etwa 1000, aber noch viel schimmer sind TseTse Fliegen...die sind für 10'000 Tote verantwortlich und in Sambia hat es viele Gegenden die sind mit diesen Viechern verseucht. Du bist den Viechern dann auf dem Kanu schutzlos ausgeliefert.

http://www.telegraph.co.uk/science/2016/03/15/which-animal-kills-the-most-humans/

Hippos werden sehr aggresiv wenn ihr ihnen zu nahe kommt und sie sind oft schwer zu sehen. Es gibt viele Unfälle mit Kanus und Hippos, darum verzichte ich persönlich schon lange auf diese Mokoro Trips. Ihr müsst euch einfach klar sein, dass dies keine Sonntagspaddeltour wird und ein ihr erhebliches Risiko eingeht, besonders auch weil ihr keine Erfahrung habt. Vielleicht könnt ihr auch einen Tour Guide mieten...


lg Andreas
zuletzt bearbeitet 03. März 2017
1'667 Beiträge · seit 201103. März 2017 · #30
Maputo schrieb:
Montango schrieb:

Montango
die auch schon mal mit einer 850er Moto Guzzi die Sahara durchquert hat. Würde ich heute allerdings auch für leicht verrückt halten 😉
...ahh Respekt...mir war gar nicht bekannt, dass MG wüstentaugliche Motorräder gebaut hat.... 😮 ...hab immer noch meine fast 30 Jahre alte XT600 Ténère mit dem Kickstarter.... 😗
Sorry für offtopic:

Hallo Andreas,

man kann ja nicht alles wissen 😗
Hier ein Bild beim Warten auf die Fähre:

Algerien83_001.jpg


Mit einer XT 600 kann das ja jeder 😄

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
78 Beiträge · seit 201003. März 2017 · #31
Hi Leon

Da hast Du ja schon recht was abbekommen mit deiner Anfrage 🙂

Ich denke teilweise auch zu recht, und dies obwohl ich auch schon einges an seltsamen und teilweise grenzwärtigen Trips unternommen habe.

Meiner Einschätzung nach gibtst eine Liste von Gefahren welchen ihr euch aussetzt und aus welchen euch am Schluss Leute retten müssen, welche eigentlich besseres zu tun hätten als ein paar Jungs aus Europe zu retten und sich dabei in Gefahr zu bringen. Insbesondere wenn sie sonst gar nichts von euch haben (Wild (gratis) Campen, Minibus, etc.).

Die Liste der Gefahren würde ich mal so zusammenfassen:
- Tiere, insbesondere Hippo und Krokodile (selbst einheimische Bootsfahrer fürchten sich sehr davor)
- Krankheiten, vorallem TseTse Fliegen, Malaria, Durchfallerkranungen (weil ihr ja essen müsst was es halt gibt)
- Stromschnellen, etc. (ihr kennt ja den Fluss nicht)
- Grenze, Polizei, Anti-Poaching Units (Ihr bewegt euch in einem politisch relativ sensiblen Gebiet und oft in Grenzgewässern, das kann schon mal falsch verstanden werden)
- Kriminalität (auch hier, ihr kennt euch nicht aus!)

Wenn ihrs trotzem machen wollt, und das kann ich gut verstehen: Nehmt lokale Guide(s) mit!! Für mich wäre das absolut unabdingbar, und ich finde auch, wer es sich leisten kann aus Europa nach Mongu zu fliegen und fahren um einfach so zum Spass ein bisschen Boot zu fahren, muss auch das Geld aufbringen können eine lokale Unterstützung zu bezahlen... alles andere ist meiner Meinung nach fahrlässig, sinnlos und irgendwie arrogant gegenüben den Menschen die diesen Fluss befahren müssen, weil sie keine andern Optionen haben.

Mit guten Guides hingegen denke ich könnte das ein cooler und abenteurilchen Trip werden!

Herzlich,
Beginner
5'479 Beiträge · seit 200903. März 2017 · #32
Hallo Leon,

grundsätzlich kann man in Afrika genauso die Flüsse befahren, wie in anderen Regionen der Welt. Insofern steht einer Paddeltour erst einmal nichts im Wege, solange man die Regularien in Nationalparks, Schutzgebieten und auf Grenzflüssen beachtet.

Eine wichtige Frage ist, welche Erfahrungen Ihr beim Paddeln habt. Seit Ihr regelmäßig auf Flüssen unterwegs, oder ist das Eure erste Paddeltour. Beim befahren von unbekannten Wildflüssen sollte man das Boot sicher beherrschen. Die Gefahren darf man nicht unterschätzen. Da können plötzlich Baumhindernisse über oder unter Wasser auftauchen. Felsen dicht unter der Wasseroberfläche lauern oder eine Stromschnelle, die man nicht rechtzeitig gesehen hat. Man ist schneller gekentert, als man denkt und das ist bei einem Fluss in dem Krokodile leben nicht gut.

Das Hauptproblem sind aber die Hippos. Nach Deinen Äußerungen habt Ihr leider keinerlei Erfahrung mit der afrikanischen Wildnis und Tierwelt. Das zeigt sich schon daran, dass Ihr Bedenken beim Zelten habt, Euch aber keinerlei Sorgen wegen der Hippos im Fluss macht. Genau andersherum wäre es richtig. Im Zelt seit Ihr sicher, solange Ihr es nicht direkt auf einen Hippopfad stellt (würdet Ihr einen solchen erkennen?). Im Wasser seit Ihr den Hippos schutzlos ausgeliefert. Wenn sich ein Hippo dazu entscheidet Euer Boot zu attackieren, habt Ihr keine Chance mehr und das ist dann nicht nur ein unfreiwilliges Bad, sondern sehr wahrscheinlich Euer Tod. Ihr müsstet also verhindern, dass Euch die Hippos überhaupt angreifen. Dazu ist es notwendig, die Tiere rechtzeitig zu entdecken, Ihr verhalten zu deuten und ihnen auch bei schwierigen Bedingungen (starke Strömung etc.) weiträumig auszuweichen. Traut Ihr Euch das sowohl von Eurer Erfahrung mit Tieren, als auch hinsichtlich Eurer Paddelskills zu? Selbst viele Einheimische fallen trotz Ihrer Erfahrung den Hippos zum Opfer. Wenn Ihr Euch jetzt immer noch sicher seid, ausreichen Erfahrung und Können mitzubringen, wünsche ich Euch eine fantastische Tour und hoffe, dass Ihr hier davon berichtet. Wenn nicht, solltet Ihr Euren Traum zunächst etwas zurück nehmen, Erfahrungen sammeln und ihn dann verwirklichen.

Eine Möglichkeit, im südlichen Afrika zu paddeln, ohne die Gefahren durch Hippos und Krokodile ist der Oranje, der im Grenzgebiet zwischen Südafrika und Namibia durch eine beeindruckende Wüstenlandschaft führt.

Ich kann Euch gut verstehen. In Eurem Alter wollte ich auch meine ganzen Träume und Ideen sofort umsetzen. Im Laufe der Zeit habe ich dann realisieren müssen, dass das leider nicht immer möglich ist. Das heißt aber nicht, seine Träume aufzugeben, sondern sie sich zu bewahren und zu gegebener Zeit in die Realität umzusetzen. Inzwischen habe ich viele meiner Jugendträume umgesetzt, aber es sind immer noch genügend übrig, so dass ich auch in der Zukunft noch Ziele haben werde.

Alles Gute
Thomas, der auch schon anspruchsvolle Kanu-Expeditionen durchgeführt hat.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
828 Beiträge · seit 201603. März 2017 · #33
Montango schrieb:

Mit einer XT 600 kann das ja jeder 😄

...genau, wenn man(n) sie dann anbekommt 😄
4'129 Beiträge · seit 200803. März 2017 · #35
Leondercoole schrieb:
„Da allerdings das Auto auf viel Gegenwehr bei Euch gestoßen ist (keine Straßen, schwer sich zu treffen, teuer etc.) würde ich mich gerne für die Option mit dem Minibus entscheiden, der uns zur Einstiegsstelle bringt.“
Nein, nein, es gibt keine „Gegenwehr“ – die weit überwiegende Zahl (außer ein paar Fahrrad- und Motorradfahrer und Öffis) fahren in Afrika mit dem Auto – und wissen auch warum sie das so tun möchten. Niemand hat etwas dagegen. Es sind alles einfach nur Infos zum Geländewagen-Mieten, die du wissen solltest. Du hast wahrscheinlich noch nicht einmal die Möglichkeit eins zu mieten. Erkundige dich.
Aber deine Vorstellung, mit dem Minibus zur Einstiegsstelle zu fahren, während die Freunde sich dann per Minibus zu einem wie auch immer zu bestimmenden und auffindbaren Treffpunkt fahren lassen... ist schon ein kleines Phantasie-Kunststückchen. 😎

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
33 Beiträge · seit 201503. März 2017 · #36
Leon,
dass größte Problem ist das nötige Equipment nach Afrika zu bringen. Boote sollten gut überlegt werden, Kajaks, Kanus sind zu klein, Schlauchboote lächerlich, bleibt im Grunde nur ein Raft! Wasserfilter, gute Paddel, Zelte usw.
Jedes Problem auf der Tour, Krankheit, Unfall, kann in einer Katastrophe enden, dass sollten alle Mitfahren wissen, und vor allem begreifen. Wenn danach noch genug übrigbleiben ok.
Die Kosten für so ein Unternehmen sind nicht gering. Letzt endlich hängt das gelingen einer Tour auch von der Qualität des Equipments ab. Übergepäck ist auch immer ein Thema, ebenso alleine die Kosten für die Boote. Wobei man vielleicht heute auch welche in Afrika bekommen könnte.
Es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, und mit deinen 22 hast ja noch Luft hinten raus,
geführte Touren im Kanadier gibt es entlang des Sambesi. Das wäre zum Einstieg schon mal eine Alternative.

Und vielleicht machst du es wie ich, weiß nicht ob Raft Touren am Omo noch angeboten werden. Bei einer dort gebuchten geführten Tour lernt man die wesentlichen Dinge.

Sambia Tour, wie bereits geschrieben, hier die Eindrücke:

Am Startpunkt, Equipment

Unterwegs

Eindrücke










Bitte, alle Bilder sind noch Analog und Photoshop war noch nicht erfunden!

Wie auch immer alles Gute für deine Pläne,

Karl Heinz
284 Beiträge · seit 201403. März 2017 · #38
Hallo Leon, deine Pläne sind natürlich weit ab des Mainstream und viele hier fahren ja nicht zuletzt deshalb nach Namibia, weil das so schön deutsch und geordnet ist. Da ist dann schon ein Spaziergang im "Bush" eine tödliche Gefahr. Aber es gibt auch sehr abenteuerlich Reiseberichte hier, BikeAfrika, oder gerade Annick mit ihrem Äthiopien-Bericht und andere. Du wirst also die ganze Bandbreite von Antworten bekommen. Aber egal ob du für verrückt gehalten wirst, oder versucht wird sich über dich lustig zu machen (das sind leider immer wieder die selben, die alles was nicht ihrem Schema entspricht nieder machen), lass dich nicht entmutigen, es kommt drauf an was du und eine Kumpel draußen machen.
Da ich nicht wusste wo Mongu liegt habe ich auf Google maps nachgeschaut. Falls ich mich nicht völlig vertan habe, dann ist der größte Teil der Strecke auf dem Sambesi komplett in Sambia, nur der letzte Teil bis zu den Vic Falls ist Grenzgebiet, also nur dort, wenn überhaupt sind die Kommentare bzgl Grenzschutz relevant. Es scheint aber wenig bis keine Städtchen auf der Strecke zu geben, was die Nahrungsversorgung schwierig gestaltet.

Selbst bin ich schon sowohl auf dem Orange, der ja dauernd als Alternative genannt wird, als auch auf dem Sambesi, allerdings in der Lower Sambesi Region, gepaddelt. Auf dem Sambesi ist es schon was anderes, wesentlich beeindruckender. Ich war allerdings in einer geführten Gruppe und mit Kunststoffkanadiern unterwegs, übernachtet haben wir in mitgeführten Zelten. Auch sonst hätten wir alles dabei, allerdings nur für zwei Nächte.
Hippos sind natürlich eine Gefahr, die meisten Unfälle mit ihnen passieren allerdings an Land, wenn jemand zwischen Hippo und dem Wasser kommt. Im Wasser fühlen über sich meist sicherer und sind weniger aggressiv, wenn man ihnen nicht gerade auf die Pelle rückt. Hippos haben aber meistens lieber ruhig und sind eher selten in starken Strömungen sondern eher in ruhigen Biegungen.
An deiner/eurer Stelle würde ich mich im Web umschauen was es so an kommerziellen Angeboten gibt, wo die fahren, was für Boote die nehmen und was da preislich so verlangt wird. Dann kannst du dir überlegen ob da was dabei ist, oder ob es die Möglichkeit gibt eventuell einen privaten Guide anzuheuern, oder vielleicht ist es ja erschwinglich die Boote vor Ort zu leihen, das Ganze also so semi-individuell durchzuführen. Selbst wenn das alles dann nicht in Frage kommt, dann kannst du daraus zumindest Anregungen entnehmen wie und wo ihr es angehen könnt, was andere so machen usw.
Wen es dann konkreter wird und ihr es ganz auf eigene Faust durchziehen wollt, dann solltet ihr euch auch an die Tourismusbehörde wenden und versuchen herauszufinden ob und wenn ja welche Permits benötigt werden und ob und wie ihr die bekommen könnt, das ist wohl besonders für das letzte Stück bis Livingstone relevant, da es dort geschützte Gebiete gibt.

Nur Mut!
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
4'129 Beiträge · seit 200804. März 2017 · #39
Haalloo, ftl53!

Schade, dass du dich überhaupt nicht mehr beteiligst, obwohl sich deine großen Sorgen bezüglich der Psyche und Erreichbarkeit des leondercoole erfreulicherweise als vollkommen unnötig gezeigt haben.
Trotzdem scheints, bist du selbst nun leider in der Versenkung verschwunden.

Wo bleibt dein gutes Beispiel?
Du hast sehr hohe Ansprüche an uns beratende Fomis formuliert. Wir würden nun sehr gern mal von dir lernen, wie man das macht, mit dem Abholen und der Umsetzung der wunderbaren Phantasie durch deine Lösungsmöglichkeiten, die du zu haben scheinst, die aber leider noch im Verborgenen schlummern.
Du weißt doch Bescheid, wie man es macht.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. März 2017
2'319 Beiträge · seit 201106. März 2017 · #40
Moin lilytrotter.

Da schein wohl einer kräftig zu "trumpen" und zu "erdoganen"...
Ich bin auch schon ganz heiß, diese Lösungsansätze kennen zu lernen.

😛 😛 😛

Lieben Gruß vom Alm
zuletzt bearbeitet 06. März 2017