ENEnnaThemenstarter30 Beiträge · seit 201703. Feb. 2017 · #1Hallo zusammen,
mein Mann und ich möchten eine drei wöchige Selbstfahrer-Camping Tour von den VF über Botswana nach Namibia machen. Termin Mitte Juli. Was sagt Ihr? Ist das in den drei Wochen zu schaffen? Oder müssen wir uns da sehr stressen? Sollten wir den Wagen vor Ort buchen, oder schon aus Deutschland? Die Tour wäre unser Traum, würde mich über Tipps und Ratschläge super freuen !!
Lieben Dank und viele Grüße,
Enna
Fleur-de-Cap1'409 Beiträge · seit 201003. Feb. 2017 · #2Hallo Enna,
ich denke, damit hier sinnvolle Tipps kommen, solltest Du mehr Details preisgeben:
Von wo wollt Ihr starten? Wie stellt Ihr Euch den Tourverlauf vor?
Auto würde ich jetzt schon buchen....wenn Du sagst, welcher Euer Ankunftsflughafen ist, kann man
Dir auch Autovermietungen empfehlen.
LG
Fleur
Burschi4'140 Beiträge · seit 200903. Feb. 2017 · #3Hallo Enna,
ist machbar.
Weitere Tipps siehe Fleur!
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200903. Feb. 2017 · #4hallo
das ist recht wenig info . Aber nur zwei punkte :
mitte juli ist hauptreisezeit, quasi die gesamte welt hat urlaub. Da sollte man schon das eine oder andere vorbuchen, vor allen dingen das auto.
fuer botswana braucht ihr in jedem fall einen 4 x 4 und da geht man nicht mal eben so zum schalter und nimmt sich einen.
3 wochen sind gut, da haengt jetzt davon ab was ihr alles sehen wollt
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
V5-TOM133 Beiträge · seit 201503. Feb. 2017 · #5Hallo Enna,
willkommen im Forum. Für solche Fragen ist das ja da, und ich bin mir sicher, dass du außer meiner noch eine Vielzahl weiterer Antworten erhältst.
Also zu der Frage, ob das alles in 3 Wochen machbar ist, das kommt darauf an wieviel ihr sehen wollt. Man könnte sich ohne weiteres monatelang auf Namibia beschränken und würde immer noch nicht alles gesehen haben. Also, ihr werdet Abstriche machen müssen, sowohl was Botswana als auch Namibia betrifft.
Was Namibia anbelangt, würde ich mich an die hier im Forum schon beschriebenen "Ersttätertouren" halten, das könnte für euch ein grober Anhaltspunkt sein wie ihr euren dortigen Aufenthalt gestalten wollt.
Für Botswana würde ich grob schätzen, dass ihr euch auf das Okavango Delta und Moremi, evtl noch den Panhandle beschränken solltet.
Denn es lohnt sich, nicht nur "durchzubrausen", sondern auch mal länger an einem Ort zu verweilen. Wobei das auch Geschmackssache ist, für mich persönlich geht es auch ums Bakkiefahren, den Tag auf Achse zu sein.
Thema Mietwagen:
Also es gibt in Namibia gute Mietwagen-Verleihe. Vorteil ist, dass die die landesspezifischen Modalitäten besser kennen, über die kann man auch gleich den Grenzübertritt BW-NAM vereinbaren (dafür braucht man diverse Dokumente, die der Vermieter ausstellen muss und die man an der Grenze dann vorzeigen muss). Achtet bei den einheimischen Verleihern nur darauf, dass die in der CARAN sind, dort werden einheitliche Mietbedingungen und Standards garantiert. Auf der CARAN-Homepage findet ihr eine Auswahl an Verleihern.
Die Tour von den Vic Falls nach Botswana würde ich persönlich nicht mit einem in NAM gemieteten Bakkie machen. Denn zum einen müsste der von NAM erst zu den Vic Falls gebracht werden (Kosten!), zum anderen würde ich nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss, mit einem Mietbakkie in Simbabwe oder Sambia unterwegs sein und schon gar nicht dort einen Grenzübertritt machen. Bei Sambia gilt es im Vorhinein auch zu bedenken, das das Gelbfieber-Endemiegebiet ist, und u.a. NAM und BW verlangen bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet eine Gelbfieberimpfung.
Also für eure Tour wäre grob ins blaue rein mein Vorschlag:
Wenn eure Tour nicht zwingend bei den Vic Falls beginnen soll, dann macht das zum Schluss (meine persönliche Meinung). Aus Gründen der Praktikabilität.
Startet mit dem Bakkie in Namibia, fahrt bis Botswana und gebt dann den Bakkie dort ab. Muss man natürlich vorher mit der Vermietung vereinbaren, kostet auch etwas (drop off), denn die Vermietung muss den ja dort abholen.
Und dann fliegt ihr zu den Vic Falls (Flugsafari von Maun aus) und wieder nach Windhoek zurück, wo ihr dann gleich den Flieger nach Frankfurt erwischen könnt.
Also so würde ich die Tour gestalten, wenn ich sie für mich planen würde. Man kann bestimmt die Vic Falls auch an den Anfang stellen, aber das ist halt etwas mehr tricky, man muss sich mehr Gedanken im Vorfeld machen.
So eine Tour vor sich zu haben und ans Planen zu gehen, das ist doch eine sehr schöne warme Vorfreude.
Viel Spaß noch und schon jetzt einen schönen Urlaub.
Viele Grüße
Thomas
LolaKatze846 Beiträge · seit 201403. Feb. 2017 · #6Hallo Enna,
wir fahren im Mai/Juni 2017 die Tour VicFalls, Namibia, Botswana. Start in VicFalls und Rückflug ab Kasane. Wir sind allerdings vier Wochen unterwegs. Gerne kannst Du Dir mal unsere Planung
hier und
hier anschauen. Da hast Du auch schon die ganzen Gedanken und Überlegungen der Foris dabei.
Den Camper mieten wir uns bei Buslore in Kasane (klar kostet das extra, aber dafür sparen wir uns die Anreise von Johannesburg oder Windhoek). Ach ja, wir campen. Wir sind mit dem Hilux-Bushcamper unterwegs und wollten im Dezember auf den Landcuiser Bushcamper "upgraden" - aber nichts mehr verfügbar! Also ich würde mich echt beeilen mit dem Buchen. Auch mit den Camps. Aber bedenkt, dass man für die Fahrt in die Nationalparks in Botswana schon etwas Off-Road Erfahrung benötigt. Wir haben echt Respekt davor - deshalb auch die Frage nach einem Upgrade auf ein etwas kräftigeres Auto.
Und wir haben uns bei der Buchung dann helfen lassen: Von Klick&Travel, die hier auch in der Werbung vertreten sind.
Wie gesagt: drei Wochen sind knapp, aber vielleicht wenn ihr Nxai Pan und Makgadikgadi Nationalpark rauslassst. könnte es klappen mit drei Wochen (+ vielleicht dem ein oder anderen zusätzlichen Tag).
Dass Vic Falls am Anfang ist, da sind wir jetzt eigentlich ganz froh: Durch die etwas problematische Bargeldversorgung in Zimbabwe nehmen wir genügend Dollar von daheim aus mit und geben diese dann gleich am Anfang aus und müssen sie nicht die ganze Zeit mit "herumschleppen". Wir mögen es nicht, mit viel Bargeld unterwegs zu sein....
Das ist aber sicher Geschmackssache.
Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich einfach
Nina
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201103. Feb. 2017 · #7Hallo,
seit wann ist Sambia wieder Gelbfiebergebiet, war doch gerade erst aufgehoben (und vorher war die Impfung sowieso nur für Weiterreise nach Südafrika und nicht Namibia vorgeschrieben)?
Wenn die Reise dieses Jahr starten soll, ist Eile geboten, noch ein passendes Fahrzeug zu bekommen. Soll es in Lodges gehen oder Camping sein?
Die Einwegmiete fordert eine deutlich höhere finanzielle Belastung, gerade, wenn die Rückgabe in einem anderen Land erfolgen soll. Aber die Ideen von Lolakatze sind da sicher sehr hilfreich.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
V5-TOM133 Beiträge · seit 201503. Feb. 2017 · #8Hallo Karin,
vielen Dank bzgl. der Info über die Gelbfiebergeschichte in Sambia.
Ich hatte das von meiner NAM-Reise 2014 noch in Erinnerung, da ging es um die Herabstufung des Airport Windhoek (mittlerweile aufgehoben 😉 ) und der möglichen Ausweich-Landung in Lusaka. 2014 noch war Sambia Gelbfiebergebiet, und sowohl das Auswärtige Amt als auch die NAM Botschaft bestätigten mir, dass für die Einreise in NAM aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben ist. Daher ließ ich mich damals präventiv impfen.
Aber darum geht es in diesem Thread ja nicht, wollen wir den Bereich für Antworten auf die Ursprungs-Frage freilassen.
Und Asche auf mein Haupt, ich hätte Enna schreiben sollen, dass mein Gelbfieber-Tip Stand 2014 ist.
Können ja in einem separaten Gelbfieber-Thread weiterdiskutieren 😉
Viele Grüße
Thomas
ENEnnaThemenstarter30 Beiträge · seit 201703. Feb. 2017 · #9Liebe Fleur, danke für Deine Antwort. Leider habe ich noch nicht viel mehr Details, weil wir gerade erst in der Planung sind. LG, Enna
ENEnnaThemenstarter30 Beiträge · seit 201703. Feb. 2017 · #10Danke für Deine Antwort. Ich weiß, dass das eine doofe Zeit ist. Allerdings haben wir leider keine andere Möglichkeit. Ich muss mich dann jetzt wohl sputen mit Buchungen 🙂
ENEnnaThemenstarter30 Beiträge · seit 201703. Feb. 2017 · #11Hallo Thomas, wow, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Ich bin eh ein Forum-Neuling und finde es toll, wie viele sich schon gemeldet haben 🙂 !
LG;
Enna
PS: Ja, planen macht auch schon einen riesigen Spaß!
Logi16,9k Beiträge · seit 201203. Feb. 2017 · #12Hallo Enna,
für die Einwegmiete für das Fahrzeug solltet Ihr so um die 500 Euro rechnen (plus / minus). Das nur mal so, damit Ihr einen Anhaltspunkt habt.
LG
Logi
Montango1'667 Beiträge · seit 201103. Feb. 2017 · #13Enna schrieb:Hallo zusammen,
mein Mann und ich möchten eine drei wöchige Selbstfahrer-Camping Tour von den VF über Botswana nach Namibia machen. Termin Mitte Juli. Was sagt Ihr? Bedenke, dass es zu der Zeit nachts recht kalt ist und packe warme Sachen insb. Schlafsäcke ein) Ist das in den drei Wochen zu schaffen? SicherOder müssen wir uns da sehr stressen? Sollten wir den Wagen vor Ort buchen, oder schon aus Deutschland? Von Deutschland aus und zwar bald....Die Tour wäre unser Traum, würde mich über Tipps und Ratschläge super freuen !!
Lieben Dank und viele Grüße,
Enna
Hallo Enna,
ich habe Dir oben ja bereits einiges beantwortet. Auf alle Fälle solltest Du bald den Wagen buchen und dann schauen, welche Route und einige Campsites auf jeden Fall vorbuchen. Da kann es in manchen Ecken schon eng werden.
Ich würde die Route andersherum fahren und zwar weil Du in Windhoek das Auto beim Vermieter abholst. Wenn da was fehlt oder nicht passt, können die nachbessern in VicFalls oder Kasane ist das schwieriger.
Abgeben würde ich das Auto in Maun oder Kasane nicht in Vicfalls. Du sparst Dir den Grenzübertritt und die Kosten und die Einwegmiete ist auch günstiger.
Dann Transfer nach VIcFalls , dort 2 N (Auto brauchst Du nicht) und Rückflug über Windhoek nach Hause.
In 3 Wochen kannst Du z.B. nach Swakopmund, Region Brandberg, Etosha , Caprivi, Chobe bis Kasane usw.
Unsere erste Tour ging z.B. über Waterberg, Panhandle, Maun, Moremi, Savuti, Kasane (mit Ausflug VicFalls) , Etosha, Purros, Swakop, Soussusvlei, Windhoek. (31 Tage)
Sicher hätte man an manchen Stellen länger bleiben können, aber fürs erste Mal war es ein toller Einstieg.
Plane nicht mehr als 300 max. 400 km.
LG
Montango
Wenn Du mal eine ungefähre Route einstellst , bekommst Du sicher noch mehr Tipps