Von Tsumeb in den nördlichen Krüger Park

17 Antworten · 2'808 Aufrufe · gestartet 29. Jan. 2017 von Wüstenreiter
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Themenstarter24 Beiträge · seit 201729. Jan. 2017 · #1
Hallo, schon häufig lese ich aufmerksam und gerne im Forum und habe auch schon von den guten Tipps profitiert.
Nun möchten mein Mann und ich (Ulla und Paul) nachdem wir eine etwa 14tägige Rundreise mit Freunden gemacht haben, für etwa 5 Wochen von Tsumeb aus in den nördlichen Krüger N.P. und ihn in Ruhe von Nord nach Süd erkunden und von dort zurück nach Windhuk. Da wir die jeweils etwa 2000 km nicht nur durchrauschen möchten würden wir uns über Tipps für unterwegs, aber natürlich auch für den Krüger Park sehr freuen.
Haltet ihr die 5 Wochen grundsätzlich für ausreichend für die Tour?
Schon mal herzlichen Dank und ich bin gespannt auf eure Antworten.
3'491 Beiträge · seit 200629. Jan. 2017 · #2
Hallo Ihr Beiden,
vor allem anderen: herzlich willkommen im Forum.
Was Eure geplante Tour anbetrifft, muss ich sagen, dass die Idee, in nur 5 Wochen von Tsumeb bis KNP und zurück nach Windhoek zu fahren, schon sehr ambitioniert ist. Was versprecht Ihr Euch von dieser Mammut-Tour ?? - Ich mache mal einen überschlägigen Plan für mich: Tsumeb-Kasane (Caprivi, Chobe, VicFalls) ca. 14 Tage. Durch Simbabwe würde ich aus mehreren Gründen nicht weiterfahren - also Kasane-Francistown-Selebi-Phikwe-Platjan-Makhado ca. 4 Tage - Makhado- KNP (Punda Maria-Mopani-Letaba-Satara-Malelane) ca. 10 Tage - Malelane-Johannesburg-Rustenburg ca. 3 Tage - Rustenburg-Transkalahari Highway-Windhoek ca. 3 Tage, zusammen ca. 34 Tage, gesamte Fahrstrecke ca. 6.000 km. Es ist also machbar. Aber eine entspannte Tour sieht sicher anders aus. Und wieso ist Tsumeb Euer Startpunkt ?? - Erzählt mal ein bisschen mehr vo Euren Erwartungen und Vorstellungen, auch davon, wie Ihr übernachten wollt usw. Dann ist es sicher leichter, Euch Tipps und Ratschläge zu geben.
Gruß Joli
3'883 Beiträge · seit 201129. Jan. 2017 · #3
Joli hat Recht! Entweder legt ihr irgendwo einen Flug ein (z. B. Windhoek - Jo'Burg - Nelspruit) oder ihr fahrt Einwegstrecke (Abgabe des Fahrzeugs in Jo'Burg). Die Einweggebühren in beiden Vorschlägen wiegen das Mehr an Urlaub auf.

KNP: Wir waren 7 Tage von Nord nach Süd (350 km) unterwegs, man langweilt sich dort nie.

Wenn du konkreter informierst, werden auch die Vorschläge passender.

LG freshy
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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2017
Themenstarter24 Beiträge · seit 201729. Jan. 2017 · #4
Hallo und erst einmal herzlichen Dank für eure freundliche Aufnahme und eure Antworten und sorry, war nicht konkret in meinen Angaben.
Also, wir wollen schon direkt (ohne Caprivi, Chobe etc.) durchfahren. Laut Google Maps würde die Fahrt über B8 (Namibia), A3 und A1 zum Pafuri Gate führen. Grob 2100 km. Es wäre also so, dass das Ziel ist der Weg ist und nicht umgekehrt. Dann durch den KNP und im Süden über Pretoria zurück nach Windhuk. Und um eben diese vielen Km etwas abzufedern, dachte ich daran, 1 Tag fahren, 1 Tag Stopp, je nachdem, was an der Strecke liegt. Habe gerade auf Google gesehen, dass man etwas abkürzen könnte, wenn man über die C44 nach Nokaneng fahren würde. Habe aber keine Ahnung, wie die Piste ist.
Wir könnten auch Windhuk - Pretoria - KNP und gleiche Strecke zurück fahren ?
Da wir ein Auto mit Dachzelt in Namibia haben, wollen/können wir nicht fliegen und der Krüger und Umgebung lockt uns schon sehr.
???? Paul kann z.Zt. leider nicht mitplanen, von daher liebe Grüße, Ulla
Themenstarter24 Beiträge · seit 201709. Feb. 2017 · #5
Hallo, habe mir gerade nochmal auf Google Maps die Route angeschaut, würde es denn funktionieren durch den KTP zu fahren, um zum KNP zu gelangen? Die kürzeste Verbindung gibt mir Maps mit 1700 km über A2 und N4 an.
Danke schon mal und lG, Ulla
3'883 Beiträge · seit 201109. Feb. 2017 · #6
Wüstenreiter schrieb:Hallo, habe mir gerade nochmal auf Google Maps die Route angeschaut, würde es denn funktionieren durch den KTP zu fahren, um zum KNP zu gelangen? Die kürzeste Verbindung gibt mir Maps mit 1700 km über A2 und N4 an.
Danke schon mal und lG, Ulla
Durch den KTP rutschen, damit es schneller geht? Der KTP ist zum Verweilen und nicht zum Durchfahren. Abgesehen davon, dass du 2 Nächte in diesem Nationalpark verbringen musst, damit er nicht als Abkürzung missbraucht wird, sind die Pisten aus Gravel und Sand.

Gruß freshy
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890 Beiträge · seit 201609. Feb. 2017 · #7
Hallo Wüstenreiter,
ich bin zum Carnettausch mal WDH - Maputo gefahren, im reinen Transit, ca. 2,5 Tage
Meine Strecke : WDH - Gobabis - Lobatse - Pretoria - Nelspruit - Maputo.
Viel Fahrerei aber dafür schnell.
Wenn du in Nelspruit bist, hast du ja schon den Krüger erreicht.
Übernachtung in Botswana im Busch, in SA am Bronkhorsttspruit Dam ....so oder ähnlich hieß der. Nur zur Zwischenübernachtung geeignet, da etliche Motorboote auf dem See.
VG
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2017
Themenstarter24 Beiträge · seit 201709. Feb. 2017 · #8
Vielen Dank für Eure Hinweise. Also grundsätzlich möchten wir nicht in einem Durchrutschen und da wäre der KTP durchaus sehr interessant. Ob auf der Hin- oder Rückreise oder nur einmal und z.B. auf der Hinreise Deine Variante nehmen, Can. Finde ich eine sehr gute Lösung. So insgesamt 10 Tage Hin- und Rückfahrt planen wir schon ein und dann haben wir noch 3 Woche Zeit uns einiges im Krüger anzusehen. Das würde doch funktionieren? Oder wir beschränken uns im KNP auf bestimmte Gebiete und haben mehr Zeit für die Strecke? Gruß Ulla
Themenstarter24 Beiträge · seit 201713. Feb. 2017 · #9
Hallo Can, was heißt Übernachtung irgendwo im Busch, hast Du wild gecampt?
Kennt jemand interessante bzw. sichere Übernachtungsmöglichkeiten auf der Route Gobabis - Lobatse - Pretoria?
Gruß Ulla
160 Beiträge · seit 201114. Feb. 2017 · #10
Hallo Ulla

Auch wir haben ein eigenes Fahrzeug in Namibia. Aus diesem Grund sind wir im Dezmeber/Januar ebenfalls von Namibia nach Südafrika gefahren. Da wir möglichst viel Zeit in Südafrika verbringen wollten sind wir so direkt wie möglich nach Südafrika gefahren. Wir sind in Windhoek gestartet und haben dann in Kang übernachtet. Das Kalahari Rest ist für einen Zwischenstopp ideal. Von Kang sind wir dann direkt nach Pilanesberg gefahren. Wir sind an beiden Tagen ca. 8 Stunden gefahren. Im Normalfall vermeiden wir solche Tagesetappen, war aber trotzdem machbar. Anschliessend hatten wir dann 3 Wochen Zeit in Südafrika und haben deutlich kürzere Etappen mit mehreren Übernachtungen am selben Ort gemacht.

Bei der Rückreise haben wir bei Gaborone im Mokolodi Nature Reserve übernachtet. Die haben dort sehr schöne Campingplätze! Von Gaborone sind wir dann bis zur Mamuno Grenze gefahren.

Gruss Pascal
545 Beiträge · seit 200614. Feb. 2017 · #11
Hallo,
so wie Pascal das macht, findet bei uns alle ein bis zwei Jahre statt.
Eigenes Auto in Windhoek, da ist immer Etosha recht langweilig und wir lieben den KNP.
Wir haben eigentlich nur 3 max. 3,5 Wochen Zeit, daher gibt es eigentlich nur eine Zwischenübernachtung in Botswana.
Im Normalfall fahren wir den kürzesten Weg, den Transkalahari Highway. Wir achten bei den Transitübernachtungen darauf eine möglichst komfortable Unterkunft mit DB&B zu bekommen, ist angenehm nach einem langen Fahrtag.
Bei 5 Wochen kann man die einezelnen Fahrtage super aufteilen, auf dem Weg liegen schöne Ziele die für eine zweitägige Fahrunterbrechung lohnen.
Wie schon erwähnt der KTP wenn man noch geeignete Camps reservieren kann, der Pilanesberg, Marakele NP, Mapungwe NP.
Und wenn man durch den KTP fährt und sich einen südlichen Schlenker erlauben will, hat man ja auch noch die Drakensberge!
Bei fünf Wochen würde ich die erste Woche für die Anfahrt, als Südrunde durch den KTP an Pretoria vorbei nach Nelspruit (Panorama Route). Den Krüger für zwei bis drei Wochen von süd nach Nord fahren, oben Pafuri raus und dann über Mapungwe/Pilanesberg über Botswana rurück nach NAM.
Geht super, wenn ich könnte würde ich gleich losfahren!
Einträchtliche Grüße
Themenstarter24 Beiträge · seit 201714. Feb. 2017 · #12
Hallo und herzlichen Dank für eure Reiseerfahrungen. Das hört sich alles genau so an, wie wir es machen möchten und beim Lesen erwacht sofort das Reisefieber. Da es sein kann, dass wir nach Namtib zurück 'müssen' um noch Gepäck abzuholen, könnten wir ja auch beide Reiserouten ins Auge fassen. Beides ist sicherlich sehr spannend. Welche Erfahrungen habt ihr mit den Grenzübertritten und was braucht man für Papiere für den Wagen bei der Ein- und Ausreise?
In Kürze werde ich mich genauer mit der Route befassen und sicherlich gerne auf eure Erfahrungen zurückkommen. Freue mich auf jeden Fall über jeden Hinweis, was zu beachten ist und auch was am Wegesrand unbedingt anzusehen ist. Und natürlich auch über eure Empfehlungen was den KNP anbelangt. Allerdings möchten wir überwiegend im Dachzelt schlafen. Aber gegen ein gutes Bett hin und wieder ist nichts einzuwenden. Und schon fällt mir die nächste Frage ein. Wir werden ja im Juni unterwegs sein, ist es ratsam bestimmte Camps im Voraus zu reservieren, was wir nur ungern machen würden, um flexibel zu bleiben.
Besten Dank und bis bald, Ulla 🙂
890 Beiträge · seit 201614. Feb. 2017 · #13
Hallo Ulla,
ja, ich schlafe immer mal im Busch - also Wildcamping.

Frage auf die Frage Fahrzeugpapiere. Was für ein Kennzeichen - europäisches oder Nam Kennzeichen. Europäisches das Carnet sonst nix, Nam Zulassung: aktuelle Disc, Fahrzeugpapiere, ggf Freigabe der finanzierenden Bank und aktuelle Clearance.
VG
Themenstarter24 Beiträge · seit 201715. Feb. 2017 · #14
Hallo Can, danke für deine Antwort. Wenn es die Region erlaubte, haben wir das auch schon Mal gemacht, aber dort war dann auch wirklich weit und breit keine menschliche Siedlung, sonst kann ich nicht gut schlafen. 🙂 Und danke für die Info mit den Papieren, der Wagen hat ein namib. Kennzeichen. Gruß Ulla
Themenstarter24 Beiträge · seit 201708. März 2017 · #15
Hi nochmal in die Runde, möchte jetzt eine Wildcard für SA bestellen, wenn ich das im Forum richtig gelesen habe, bekommt man zunächst etwas vorläufiges zugeschickt, per Mail? Und kann ich damit dann auch schon Reservierungen vornehmen? Welche Camps, Lodges sollten wir im Krüger unbedingt besuchen. Haben etwa 14 Tage Zeit, möchten allerdings auch runter bis St. Lucia.
Bin auch für schöne Übernachtungsmöglichkeiten auf der Route dankbar. Kommen wohl wie von Pascal beschrieben über Gobabis, Kang, Pilanesberg und dann runter bis St. Lucia. Ihr habt mir dort oben ja auch schon was genannt. Könnt ihr mir evtl. auch einen Reiseführer empfehlen, bin mir unsicher welcher für uns der beste ist. Wollen überwiegend im Dachzelt schlafen.
Gruß und Danke, Ulla
145 Beiträge · seit 200609. März 2017 · #16
Hallo Ulla

Du bekommst einen Confirmation Letter, wenn du die Wildcard bestellst. Das reicht als Nachweis, wenn du im Kruger eincheckst. Du kannst jederzeit die Camps reservieren, das ist unabhängig von der Wildcard, mit der du nur die Conservation Fee bezahlst. Du darfst nur nicht beim Online-Buchen "Conservation Fee" anklicken, dann bezahlst du nämlich doppelt.

Uns haben mit dem Camper besonders die Satellite Camps, also Balule, Maroela und Tzendze gefallen, außerdem im Norden Punda Maria und Shingwedzi. Hier bist du näher an der Natur als in den großen Camps, auch wenn alles eingezäunt ist. Ein Tipp: In Tzendze kann euch der Campground Host Roger die Eulen zeigen, die im Camp leben, das macht er gerne und freut sich über jeden, der interessiert ist. Die Camps im Süden sind immer etwas voller, wie insgesamt der Park im Süden voller ist.

Kommt ihr über Kang und Lobatse? Kurz vor Kang gibt es das Kalahari Rest Camp, ganz nett für eine Nacht. Zwischen Lobatse und Pretoria in Groot Marico ist das Tala Manzi Camp ein guter Übernachtungsstop.

Viel Spass bei der weiteren Planung.

Grit
Themenstarter24 Beiträge · seit 201709. März 2017 · #17
Hallo Grit, herzlichen Dank für die guten Tipps, werde ich gleich mal schauen und auch für's 'online buchen', gut zu wissen. Gruß Ulla 🙂
Themenstarter24 Beiträge · seit 201715. März 2017 · #18
Hi, habt ihr Erfahrungen mit Walking Safaris im KNP und könnt ihr vielleicht was empfehlen. Ich lese immer wieder, dass die privaten Camps am Rande des KNP so toll sein sollen, allerdings liegen sie z.T. über unserem Budget. Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich.
Danke und Gruß, Ulla