KLM Amsterdam-Windhoek in der Holzklasse

51 Antworten · 9'499 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2017 von derdahinmuss
Bilder klein
Antworten
4'451 Beiträge · seit 200828. Jan. 2017 · #21
_Matthias_ schrieb:
engelstrompete schrieb:
Kein Wunder, weil man sich bei diese" Eco" eine beidseitige Arterien Lungenemboli holen kann,die dann GSD nach 8 Wochen entdeckt wurde und inzwischen GSD wieder ganz verheilt ist
Das ist sehr bedauerlich, schön, dass es wieder ausgeheilt ist. Aber den Zusammenhang mit Sitzabstand verstehe ich nicht.
Dann nochmals zum besser Verstehen, wenn mann fast 2 Meter lang ist und in solchen engen Sitzen 11 Sunden eingepfärcht ist, dann kann sowas passieren, ist also uns passiert und deswegen diese Konzequenz.Es wurde dazu ja auch 8 !!!!Wochen gebraucht, diese Diagnose festzustellen 🤢 🤢würde den Rahmen sprengen, was da alles zuerst diagnostiziert wurde.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
2'391 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #22
Jambotessy schrieb:Hallo,

wir haben auch günstig bei KLM für Ende September gebucht. Positiv für uns war, dass wir ab Düsseldorf fliegen können. Um bequemer zu sitzen haben wir uns die Sitze 7A + 7B gebucht (Auftreis p. Flug/p. Sitz EUR 90,00). Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir auch bequem sitzen und das Geld sich auch lohnt 🤨

Grüße
Jambotessy
Interessant finde ich, dass diese Plätze so unterschiedlichen Aufpreis kosten. Auf dem Hinflug kosten sie bei uns 50,-€ auf dem Rückflug 90€. Chris hat sogar 120€ bezahlt. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Man sieht auch bei unserer Buchung, dass für 50€ schon einige die "besseren" Plätze gebucht haben, für 90€ ist noch keiner gebucht. Warum Sitzplatzreservierungen unterschiedliche Preise haben, ist schon etwas schwierig nachzuvollziehen oder kann das jemand erklären?

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
33,1k Beiträge · seit 200628. Jan. 2017 · #23
Hi Sasa,
oder kann das jemand erklären?
Zwei Erklärungen scheinen mir möglich:
1) Hängt es von deinem gebuchten Ausgangstarif ab. Es gibt ja in den Klassen (Eco, Business) jeweils zig Tarife. Wenn Du da einen Billigtarif gebucht hast, dann kostet vielleicht die Sitzsplatzreservoerung eines XXL-Sitzes mehr.
2) KLM ist da in der Tat etwas undurchsichtig, denn es gibt nur 2 Klassen (Eco + Business) und dann Upgrademöglichkeiten in der Eco: "Economy Comfort", "Extra Legroom" und "Preferred Seats". Möglicherweise werden die hier im Thread bei den Preisen durcheinander geworfen?!

Viele Grüße
Christian

Bild zu Theorie 2 (die damit wohl bestätigt ist)
download-2.png
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
2'060 Beiträge · seit 201328. Jan. 2017 · #24
Hallo,

Preisunterschiede für gleiche Leistung erklärt bekommen - das hätte ich auch gern einmal.

Ich bin ein altmodischer Mensch, für mich hat eine bestimmte Ware oder Leistung einen bestimmten Wert. Also z. B. eine Bahnfahrt von A nach B oder ein Flug von FRA nach WDH. Dass dieser Preis sich nicht nur monatlich oder wöchentlich, sondern unter Umständen minütlich ändern kann, je nachdem, wann man bei der Buchung zuschlägt - das wird mir ein ewiges Rätsel bleiben! 🤢
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
890 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #25
Hi,
wenn ich mir so die Passagiere anschaue, die gerade nach Nam fliegen sage ich oft so zu mir, kein Wunder das die Sitze zu klein, der Abstand zu eng und das Essen schlecht ist.....
Bei manchen bierbebäuchten Herren oder sahnetortenbehüften Dame wundert mich das nicht, dass das alles nicht passt und unbequem ist.
Da ich allein fliege,hatte ich mal das "Glück" zwischen zwei sochen Wohlstandzeitgenossen zu sitzen - die konnten sich nicht bewegen und ich demzufolge auch nicht. Die Körpermassen nahmen rechts und links meine Armlehnen mit ein und unter den Armlehnen quoll auch nocht etwas Richtung meinem Platz.....
Und wenn ich dann von nem 2 Zentermann der hinter mir sitzt noch nen Anrümpler bekomme, weil ich meine Lehne senke und er keinen Platz hat, dann könnte man gleich ausflippen

Was sollen nun die Fluggesellschaften machen? Ihre Sitze anpassen? An wen?
Ich mit 1,80 m und 75kg hab auf keinem Sitz, egal welche Gesellschaft keinerlei Probleme. Für unfreundliches Personal hab ich Verständnis bei deren Arbeitsbedingungen, das Essen ist überall irgendwelches Convinience Essen, Bier, Wein, Schnaps schmecken überall gleich. Das Entertainment, welches nicht gut sein könnte kann man sich heutzutage besser mit Smartphone und Tablet selber gestalten.
Fliegen ist und bleibt ein Transportmittel, um von A nach B zu kommen. Wer mehr will muss einen Aufpreis in Kauf nehmen.
Vielleicht sollte sich jeder der Probleme beim Fliegen hat selbst mal kritisch betrachten und seine Erwartungen an den Transport überdenken.
Ich fliege nun auch seit 25 Jahren, aber so eine gravierende Verschlechterung wie hier so ofr dargestellt wird, kann ich persönlich nicht verstellen.
Und wenn außernorm Fluggäste mehr Platz brauchen, dann würde ich auch einen Aufpreis verlangen....
VG
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
2'060 Beiträge · seit 201328. Jan. 2017 · #26
Hallo Can,

im Grunde kann ich deine Ausführungen nachvollziehen, möchte nur zu bedenken geben, dass nicht jeder Dicke einen Wohlstandsbauch hat, es gibt auch Krankheiten, die den Umfang vergrößern wie z. B. Lymphödem, Lipödem, ... und dann wären wir bei der Frage, ob Menschen mit gewissen Handicaps nicht fliegen dürfen oder mehr zahlen müssen???
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
890 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #27
Berg-Eule schrieb:Hallo Can,

im Grunde kann ich deine Ausführungen nachvollziehen, möchte nur zu bedenken geben, dass nicht jeder Dicke einen Wohlstandsbauch hat, es gibt auch Krankheiten, die den Umfang vergrößern wie z. B. Lymphödem, Lipödem, ... und dann wären wir bei der Frage, ob Menschen mit gewissen Handicaps nicht fliegen dürfen oder mehr zahlen müssen???
Hallo Gabriele,
das ist mir bewusst. Nur ein ganz geringer Prozentsatz an übergewichtigen Menschen haben eine solche Krankheit.
Auch krankheitsbedingte Übergewichtige können nicht zu VW gehen und sagen, ich brauche mehr Platz und andere Sitze im Golf zum Preis des Serienmodells, weil ich nicht reinpasse. Die müssen dann, ob krankheitsbedingt oder nicht aus eigener Tasche eben einen Touareg kaufen.... Nur eine Beschwerde, dass der Golf ein sch....Auto ist weil zu eng, zu klein, zuwas weiß ich ist, kann man dann schlecht nachvollziehen.
Und wenn krankheitsbedingt jemand krumme Füsse hat, der muss auch zum Schuster und nicht zu Deichmann.....
Warum sollen dann Fluggesellschaften Rücksicht nehmen.
VG
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
33,1k Beiträge · seit 200628. Jan. 2017 · #28
Hi Gabriele,
oder mehr zahlen müssen???
total off topic, aber Samoa Air macht es so. Man zahlt einen Preis je nach Gesamtgewicht, was sich aus Eigengewicht und Gepäck zusammensetzt. Wer aus medizinischen Gründen "dick" ist, der kann diesen Aufschlag durch ein ärztliches Attest umgehen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
284 Beiträge · seit 201428. Jan. 2017 · #29
engelstrompete schrieb:Dann nochmals zum besser Verstehen, wenn mann fast 2 Meter lang ist und in solchen engen Sitzen 11 Sunden eingepfärcht ist, dann kann sowas passieren, ist also uns passiert und deswegen diese Konzequenz.Es wurde dazu ja auch 8 !!!!Wochen gebraucht, diese Diagnose festzustellen 🤢 🤢würde den Rahmen sprengen, was da alles zuerst diagnostiziert wurde.
Du hast mich, glaube ich, falsch verstanden. Weder bezweifle ich, dass euch das passiert ist, noch, dass die Sitze eng sind. Aber beim Fliegen ist doch generell die Luft dünner und das Tromboserisiko höher, das hätte doch genauso in der Business Class passieren können, oder übersehe ich da was?

Den Bequemlichkeitsaspekt verstehe ich voll, bin zwar nicht ganz so groß, aber breit und deshalb auch immer gequetscht. Allerdings war mir die zusätzliche Bequemlichkeit bisher den Aufpreis noch nicht wert, da man für das Geld woanders deutlich mehr Gegenleistung bekommt.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
2'060 Beiträge · seit 201328. Jan. 2017 · #30
travelNAMIBIA schrieb:Hi Gabriele,
oder mehr zahlen müssen???
total off topic, aber Samoa Air macht es so. Man zahlt einen Preis je nach Gesamtgewicht, was sich aus Eigengewicht und Gepäck zusammensetzt. Wer aus medizinischen Gründen "dick" ist, der kann diesen Aufschlag durch ein ärztliches Attest umgehen.

Viele Grüße
Christian
Das halte ich für eine faire Lösung! Womit ich auch Cans letzten Beitrag berücksichtige.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
2'610 Beiträge · seit 200728. Jan. 2017 · #31
A-Wolf,

"ist es für Sie verpflichted nach Namibia zu fliegen" - wissen Sie, jetzt kommt es mir doch vor, wie im Kasperle-Theater.
😄 😄 😄
Und wie schön, für Sie , dass Sie schon in abgelegenen Ecken waren und wie gut, dass ich noch nie auf Malle war!
Lassen Sie wir es doch einfach dabei- ich werde auf Ihre eigenartigen Äußerungen nicht mehr antworten!

Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
142 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #32
marimari schrieb:Hallo zusammen,
ich fliege regelmässig KLM.
Aber ehrlich Leute, diese Diskussion bringt doch am Schluss nix. Wer für 600 Euro nach Afrika fliegt uns sich über den Standard beschwert, soll doch bitte mehr zahlen und Business fliegen. Fliegen war noch nie so billig wie heute. Woher die Erwartungshaltung kommt; das Beste kriegen und nix bezahlen ist mir persönlich rätselhaft. Mit dieser Einstellung werden über kurz oder lang noch viel mehr Jobs nach Indien oder sonst wo hin verlegt. Nachhaltig ist diese " Geiz ist Geil" Einstellung sicherlich nicht - und ratet mal, wer den grössten Schaden davon trägt?
Gruss Mari
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Can und A-Wolf sprechen mir in ihren Beiträgen ebenfalls aus der Seele.
Die Fluggesellschaften kommen dem Verbraucherwillen heute viel mehr entgegen als noch vor einigen Jahren. Für die Billigheimser gibt es das Supersonderangebot, wer es etwas bequemer möchte, bucht Platz dazu, wer Wert auf Komfort legt, flieg Business. Jeder kann sich seinen Tarif so aussuchen, wie es für ihn passt und danach was er bezahlen möchte - volle Wahlfreiheit für alle, so kleinteilig unterteilt wie nie zuvor.
Außerdem sind die Preise günstiger als je zuvor. Noch vor zehn Jahren haben wir in der Business regelmäßig um die 3000,- Euro oder knapp darüber pro Person für Frankfurt-Johannesburg-Frankfurt bei LH bezahlt. Heute gibt es das meistens für um die 2000 Euro, manchmal auch für den halben Preis. Und das bei (in der Regel) deutlichem Gehaltszuwachs/allgemeiner Preissteigerung. Die Eco hat damals auf der Strecke - glaube ich - so um die 1000 Euro gekostet. Die Flugpreise nach Windhoek sind vergleichbar.
Und mal ganz grundsätzlich: Wir leben doch alle freiwillig in dieser Marktwirtschaft. Und die funktioniert so, dass jemand einen Preis für ein Produkt anbietet und jeder die Wahl hat, dieses Angebot zu akzeptieren oder darauf zu verzichten. Niemand wird gezwungen, nach Namibia zu fliegen. Und ein Namibia-Urlaub ist auch alles andere als ein Grundbedürfnis. Die Billig-Eng-Plätze sind doch unter dem Strich nichts anderes als das Produkt dessen, was der Kunde verlangt: immer billiger und nochmal ein paar Cent gespart. Hier laufen doch regelmäßig die Beiträge, in denen sich die Schreiber gegenseitig mit ihren Flug-Schnäppchen unterbieten, um sich dann darüber zu beschweren, dass Flugsafaris in die Luxuscamps des Okavango Delta kosten, was sie kosten.

Übrigens: Ich würde mir nicht antun, stundenlang in der Eco zu sitzen. Aber das ist meine ganz persönliche Entscheidung.

Gruß, Haio
7'296 Beiträge · seit 200628. Jan. 2017 · #33
Grenzgänger schrieb:
Und mal ganz grundsätzlich: Wir leben doch alle freiwillig in dieser Marktwirtschaft. Und die funktioniert so, dass jemand einen Preis für ein Produkt anbietet und jeder die Wahl hat, dieses Angebot zu akzeptieren oder darauf zu verzichten.

... wir leben freiwillig in der Marktwirtschaft?
Man könnte sich dem System entziehen, indem man als Sammler von Beeren und Pilzen im Wald lebt, ab und zu ein Wildschwein erlegt und aus dessen Fell seine Kleidung herstellt. Man könnte auch z.B. nach Nordkorea auswandern. Aber ansonsten? ...

Hier mal zwei spannende Beiträge zum Thema:

Bei YouTube ansehen ↗



Ausführlicher und mit mehr Hintergrundinfos:
https://www.youtube.com/watch?v=j4Jv0jv19BA

Aber zurück zum ursprünglichen Thema.
Ich war auf drei Reisen mit KLM unterwegs. Es gab keinerlei Probleme. Teilstrecken wurden auch von Kenya Airways geflogen, die ich auch schon direkt gebucht hatte. Das ist meine persönliche Lieblingsgesellschaft. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
727 Beiträge · seit 200828. Jan. 2017 · #34
travelNAMIBIA schrieb:Du erwartest jetzt wirklich, dass KLM schreibt: "Fliegen Sie für €699 nach Windhoek und zurück - jetzt mit weniger Sitzabstand"?
Warum nicht. Statt "Gönnen Sie sich 10cm mehr Abstand als Standard für 120 EUR mehr" könnte man ja auch schreiben "Und Sparfüchse sparen 120 EUR und verzichten auf 10cm Sitzabstand". Das Problem ist, das der "Standard" von Jahr zu Jahr schleichend weniger wird. Uns wird dann Verkauft, dass man für nur einen Geringen Aufschlag den XXL Super Sitzabstand dazubuchen kann, der so groß ist, wie Standard vor einem Jahr.

Wenn man 5cm dünnere Sitze einführt, die "High-Tech" und "total bequem" sind, dann lässt man sich feiern. Das man die Sitze danach 7cm näher aneinanderrückt wird nicht erwähnt.

Und bloß weil dieses Vorgehen in der "Marktwirtschaft" mittlerweile überall üblich ist, muss ich das doch nicht gut finden, oder?
Gast28. Jan. 2017 · #35
Hallo,

Der Vergleich mit den Preisen vor 20 Jahren hinkt meines Erachtens und es lässt sich aus den damals höheren Preisen nicht zwangsweise ableiten, dass die heute niedrigeren Preise eben nur durch verminderte Leistung möglich sind.

Wenn man heute ein Smartphone für 250 Euro kauft, dann muss man auch nicht davon ausgehen, dass das nur halb so viel kann wie ein Smartphone für 500 Euro vor 5 Jahren. Das was dazwischen liegt, nennt sich Fortschritt und den gab und gibt es auch in der Luftfahrt.

Im Vergleich zu damals sind Flugzeuge heute effizienter, benötigen weniger Wartung. Moderne IT-Systeme haben die durchschnittliche Auslastung der Flüge erhöht. Der Vertrieb heute ist effizienter. Airlines müssen nicht mehr 20% an Reisebüro und/oder Reiseveranstalter abdrücken. Crews können effizienter eingesetzt werden. Flugzeuge sind pro Tag mehr Stunden in der Luft. Online-Checkin und andere Self-Service-Lösungen sparen Kosten bei den Airlines. Früher konnten ineffiziente Monopolanbieter Fantasie-Preise aufrufen und mangels Alternativen trotzdem überleben. Heute erzwingen zunehmend liberale Luftverkehrsabkommen auf vielen Routen hocheffiziente Airlines. Alles andere fegt der Wettbewerb vom Markt (oder muss absurd subventioniert werden - siehe AN).

Das gesagt, spielte bei den meisten Flugpreisvergleichportalen bisher ausschließlich der Preis eine Rolle. Entsprechend war für die Airlines der Preis und Kostenreduzierung für die Economy die oberste Priorität. Aber durch die niedrigeren Preise fliegen immer mehr Menschen immer häufiger und lernen dabei, dass es doch relevante Economy-Unterschiede zwischen den Airlines gibt. Entsprechend rüsten die Vergleichsportale nun auf und reichern die Fluginformationen mit immer mehr Details an (z.B. Google Flights: Sitzabstand, WLAN, Entertainment, Steckdose, USB, (Un-)Pünklichkeit). Das wird zukünftig noch mit viel mehr Daten angereichert sein, Flüge werden wie Hotels nach solchen Qualitätsmerkmalen filterbar sein und das wird dann auch Auswirkungen auf die Produktpolitik der Airlines haben.

Tendenziell könnte Fliegen noch günstiger werden. Die nächste Flugzeuggeneration wird wieder 15-30% sparsamer sein. Autonomes Fahren wird derzeit ganz viel thematisiert. Autonomes Fliegen ist technisch einfacher umzusetzen. Vollautomatische Trolleys, die durch die Kabine fahren und die Passagiere bedienen, sind bereits entwickelt. IT wird zu weiteren Effizienzsteigerungen führen. Fest eingebaute Entertainmentsysteme werden durch BYOD und WLAN ersetzt werden. Usw. Alles kostensenkend. Öl-Preise und Protektionismus a la Trump könnten aber zumindest zeitweise für Preissteigerungen sorgen. Mögliche zukünftige Umweltabgaben auch.

Beste Grüße

Guido
8 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #36
Für 600 Euro nach Namibia... halleluja... ich lebe im falschen Land... ich bezahle bei Swiss mind. das Doppelte...ja für ECO. Zahle ich aber gern, ich mag SWISS von der Leistung her und der Sitzplatzanordnung. Sitzplatzreservierung kostet ab 29 Fr. (die normalen Sitze) aufwärts. Premium Eco gibt es nicht. Und wegen 10 Stunden Business zu bezahlen... nö.

Ich sass beim letzten Heimflug neben einer jungen Frau, mind. doppelt so breit wie ich, eher dreimal. Wäre ich ähnlich gebaut, wärs wohl wirklich eng geworden... war einmal mehr froh, nur eine halbe Portion zu sein. Dass nun dicke Leute mehr bezahlen sollen, find ich aber tatsächlich "dicke Post". Im Zweifel sitze ich lieber neben einer gepflegten "dicken" Person als neben einer ungepflegten schlanken...

Gegen die mangelnde Beinfreiheit reserviere ich mir einen Gangplatz.

Und nochwas zum Thema Embolie/Reisethrombose. Mir käme es jetzt nicht in den Sinn bei einem so langen Flug (Wartezeite in Johannesburg kommt noch dazu) ohne zu spritzen (Liquemin subcutan) zu fliegen. Damit kann man das Risiko (bei Business passiert einem das bestimmt nicht viel weniger als bei Eco...) einer Thrombose doch schonmal drastisch senken. Ab 7 Stunden Flugzeit mache ich das so, obwohl ich Nichtraucher bin... und auch nicht erblich vorbelastet...
Zwei kurze Pieks, einen vor dem Hinflug und einen vor dem Rückflug und man hat diese eine "Nebenerscheinung" schon mal minimiert... mehr Platz hat man natürlich dadurch trotzdem nicht... 🤩
Mit KLM bin ich noch nie geflogen, hab es mir aber tatsächlich überlegt, aber ne... ich glaube ich bleibe bei der teuren aber qualitativ guten (mMn) SWISS.
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
890 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #37
Hi,
Swiss landet jetzt auch in Windhoek?

Ich bekomme jetzt wirklich bissl Angst - Kompressionsstrümpfe, Injektionen, Übungen im Gang während dem Flug, im Land dann sämtliche Prophylaxeimpfungen, Chemie gegen Malaria einwerfen, Flugrettungsversicherungen für jedes Land usw. usf..... Ich gehöre wohl zur Höchstrisikogruppe mit lediglich der Standard-Vierfach Impfung....hoffentlich fällt niemand die Gangway runter, wenn es heißt - "Die reservierten Sitzplätze in der Maschine so schnell wie möglich zu entern".... 🤩
VG
PS: Raucher bin ich auch noch....oh Gott, ich bin fast tot. 😐
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
2'391 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #38
travelNAMIBIA schrieb:Hi Sasa,
oder kann das jemand erklären?
Zwei Erklärungen scheinen mir möglich:
1) Hängt es von deinem gebuchten Ausgangstarif ab. Es gibt ja in den Klassen (Eco, Business) jeweils zig Tarife. Wenn Du da einen Billigtarif gebucht hast, dann kostet vielleicht die Sitzsplatzreservoerung eines XXL-Sitzes mehr.
2) KLM ist da in der Tat etwas undurchsichtig, denn es gibt nur 2 Klassen (Eco + Business) und dann Upgrademöglichkeiten in der Eco: "Economy Comfort", "Extra Legroom" und "Preferred Seats". Möglicherweise werden die hier im Thread bei den Preisen durcheinander geworfen?!

Viele Grüße
Christian

Bild zu Theorie 2 (die damit wohl bestätigt ist)
download-2.png
Hallo Christian,
Theorie 2 stimmt nicht, denn ich habe Hin und Rückflug gemeinsam in der günstigsten Kategorie gebucht. Also Eco Basis.
Dann die Economy Comfort-Sitzplätze für den Hinflug für 50€ p,P. gebucht. Das wollte ich auch für den Rückflug so machen, da kosten diese Plätze aber 90€ und bei Jombotessy auch, denn sie hat Reihe 7 gebucht. Ich nehme an, dass auch Chris diese meinte und bei ihm kosteten sie 120€.

Welchen Sinn eigentlich die Vorzugssitzplätze für 30€ haben, blieb mir bisher auch verschlossen.
Sitze.JPG


Sei es drum. Ich hadere noch, ob ich die 90 p.P. für den Rückflug bezahlen soll oder nicht. Und da noch niemand anders auf diesem Flug diese Plätze gebucht hat, scheint da ja für viele die Schmerzgrenze zu sein. Für 50€ wurden schon mehr Plätze gebucht.
Bei 1,83 m ist es halt auch am Gang extrem ungemütlich und das unabhängig von der Konfektionsgröße. Die Länge der Beine hat da ja nunmal nix damit zu tun.
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie hier von einigen Äppel mit Birnen verglichen werden.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
1'737 Beiträge · seit 201028. Jan. 2017 · #39
Hallo Kalahari77
ich glaube ich bleibe bei der teuren aber qualitativ guten (mMn) SWISS.
Kein falscher Patriotismus. Wo Swiss drauf steht ist nicht immer Swiss drin. Bei Swiss Air ist es 100% Lufthansa - weisst Du ja sicher. Übrigens von Zürich nach Dar es Salaam mit Swiss war unsere schlechteste Flugerfahrung, die wir hatten, aber damals die beste Verbindung für uns.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017
890 Beiträge · seit 201628. Jan. 2017 · #40
Sasa schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:Hi Sasa,

Bei 1,83 m ist es halt auch am Gang extrem ungemütlich und das unabhängig von der Konfektionsgröße. Die Länge der Beine hat da ja nunmal nix damit zu tun.
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie hier von einigen Äppel mit Birnen verglichen werden.


Viele Grüße
Sasa
Oh doch Sasa..... wenn der Po 15cm nach hinter weiter "raus" steht und man sitzt, rücken die Knie auch um mindestens 7,5cm nach vorn..... somit ist schlank nicht das gleiche bei Größe x, als "kräftige 1,83cm. Natürlich sind die Maße jetzt nicht auf dich persönlich bezogen, bitte nicht falsch verstehen.
Neben mir hat mal eine wesentlich kleinere Frau gesessen, die doppelt so breit war wie ich. Im Sitzen war der Knieabstand zur Vorderlehne aber gleich. Beim Start, also aufrecht sitzend.

VG
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2017