AuszeitnomadenThemenstarter11 Beiträge · seit 201720. Jan. 2017 · #1
.....zu unserer ersten Namibia-Reise.
Wenn wir uns kurz vortellen dürfen:
Wir sind Bibo (im echten Leben "Stephan") und Tanja und beide deutlich über 40. Seit einigen Jahren gönnen wir uns regelmäßig Auszeiten, da wir nach gut 30 Jahren in festen Jobs immer mehr merken, dass Freizeit / Reisezeit einfach unbezahlbar ist.
So steht im Mai eine Auszeit von 5 Wochen an, die wir das erste Mal in Namibai verbringen werden. Als "alte Hasen", was Südostasien betrifft (wir waren die letzten 6 Jahre in Thailand und auf den Philippinen unterwegs) wollten wir einmal ganz andere Abenteuer erleben.
Durch Zufall sind wir auf günstige Flüge mit Qatar Airways gestoßen, die uns dazu bewogen haben, ganz kurzfristig unsere Rundreise mit dem 4x4 Toyota Hilux Single Cap durch Namibia zu starten.
Bis jetzt haben wir unsere Reisen [in der Regel ca. 6 Wochen (Thailand) bzw. 4 Monate [Philippinen] komplett alleine geplant.
Diesmal war es uns aus beruflichen und zeitlichen Gründen leider nicht möglich, die Reise selber zu organisieren. Aus diesem Grunde haben wir uns eines Veranstalters bedient, der die Reise für uns zusammengestellt hat.
Viele werden jetzt sagen....auch du meine Güte....aber wir konnten es diesmal nicht alleine machen, weil uns alleine schon zu viele Hintergundinformationen fehlten, bzw. wir nicht die Zeit hatten / haben dazu selber zu suchen.
Somit sind wir mit unserer Route sehr zufrieden, da wir die üblichen Hotspots in einer Reise erleben können, da es für uns die erste Reise nach Namibia ist.
Wir starten am 28.04. von Berlin aus über Frankfurt --> Doha --> Windhoek.
Danach haben wir 33 Tage Zeit, bis wieder der Rückflug ansteht.
Folgende Route ist bei unserer Planung rausgekommen:
Unsere Route sieht auf der Karte schon mal so aus:
Wir werden bei der Übernachtung immer zwischen Campingplätzen und kleinen Lodges wechsseln, da wir auch nicht mehr die Jüngsten sind, um die gesamte Zeit zu campen.
Da wir ja noch ein wenig Zeit haben sind wir jetzt auf der Suche nachdem, was wir noch brauchen.
Aus diesem Grund sind wir jetzt hier im Forum angemeldet und auchs chon in vielen Punkten fündig geworden.
So, das soll erst einmal von uns gewesen sein. Wir freuen uns schon riesig auf unser Abenteuer "Namibia".
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201320. Jan. 2017 · #2
Hallo Bibo und Tanja, herzlich Willkommen im Forum!
Zunächst möchte ich euch einladen zum 20. Berliner Stammtisch am 18.02.2017-siehe entsprechenden Thread...dort sind auch viele Namibia Hasen dabei und können euch sicher gute Ratschläge geben!
Wir haben auf unseren 6 Namibia Touren schon alle eure Stationen erlebt und können sicher viele eurer Fragen beantworten!
Du kannst auch gerne per PM schreiben!
Wir haben jetzt auch schon zweimal QR Airline gebucht und sind gespannt was uns erwartet! Aber warum fliegt ihr nicht direkt von TXL nach Doha? Das ist ja das Gute, das man mit QR von Berlin weg kommt.
Eure Tour ist prima so machbar und wird euch meist einen ruhigen und stressfreien Urlaub bescheren. Viele andere würden eure Runde in 2-3 Wochen quetschen und noch den Caprivi etc mitnehmen 😄 !
Bei 5 Wochen wäre allerdings der Caprivi machbar gewesen!
Nun freut euch auf eure Reise und immer her mit den Fragen!
Eure Route ist ja nun gebucht, möchtest du trotzdem noch eine Einschätzung dazu 😉 ?
Vielleicht schreibst du ja noch, wo ihr genau an den einzelnen Stationen übernachtet, dann gibts sicher noch einige Tipps.
LG NOGRILA
AuszeitnomadenThemenstarter11 Beiträge · seit 201720. Jan. 2017 · #3
Hallo NOGRILA,
wir nehmen die Einladung zum Stammtisch am 18.02. sehr gerne an und erscheinen mit 2 Personen!
Das mit QR kann ich dir beantworten:
Manchmal sind wir echt geizig und der Urlaub fängt bei uns am ersten Tag an (bzw. wollen wir das Beste rausholen!). Da hat QR von Berlin keine Flüge angeboten und beim Rückflug sah es ähnlich aus. Wären wir von Berlin aus geflogen, wäre uns eine komplette Woche verloren gegangen, zu dem Zeitverlust waren sie noch über 200 Euro p.P. teurer. So haben wir jetzt von FRA nach WDH 466 Euro bezahlt + 50 Euro p.P. von TXL nach FRA Und das fanden wir voll ok.
Und ja, unsere Route ist gebucht, und wie wir feststellen konnten, ist das ja so ne Art "Standart-Route" für Newbies :-D Da wir ja auch Newbies auf dem Gebiet Namibia sind, finden wir sie auch ok. Aber eine Einschätzung von Insidern sind natürlich herzlich willkommen!
Die Unterkünfte können wir noch nicht sagen, da wir die komplette Liste noch zugeschickt bekommen. Aber im Dachzelt zu schlafen ist in unserem Alter auch schon ein Abenteuer, da wir wirklich nicht die Camping-Freaks sind 😉 Aber wer zweimal im Jahr für längere Zeit unterwegs ist, der muss eben auch mal "Abstriche" machen 😉
Ansonsten suchen wir einfach noch nach dem, was wir so an Austattung brauchen....
Panzerband haben wir immer bei, Verlängerungskabel für Strom auf den Campingplätzen haben wir auch schon gefunden. Die Karte von Namibia ist auch schon auf dem Handy bzw. Garmin Zumo 660 (haben wir noch in der Garage gefunden und reaktiviert), blaue Müllsäcke für die Rucksäcke haben wir auch schon auf dem Schirm.. Das Teleobjektiv für die Kamera muss noch her....
Ansonsten stöbern wir gerade durch die Welt des Internet.
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201320. Jan. 2017 · #4
Hallo Bibo, ihr seit angemeldet und auf der Teilnehmerliste eingetragen 🙂 !
Wir sind leider keine Camper, da gibt es im Forum und auch zum Stammtisch andere Spezialisten!
Meld dich einfach, wenn ihr die Unterkünfte habt und natürlich mit deinen Fragen!
Zur Route:
Richtig blöd finde ich, bei der Zeit die ihr habt, den Schlencker an den Kunene zu den Epupa Falls von Grootberg hin und nach Etosha zuück, da wäre ein bißchen mehr Zeit für diese Richtung sinnvoll gewesen, denn ihr habt ja oben nur einen vollen Tag!
Sesriem, Swakop und Waterberg hätte 1Nacht weniger ausgereicht, aber das ist nun wirklich kein Beinbruch.
Und was wollt ihr in Grootfontein bzw. wo seit ihr da?
Mich wundert, dass ihr noch nicht eure CP bzw. Unterkünfte kennt...nun gut...wird es halt eine Überraschung.
herzlich willkommen im Forum und ein Lob an Euren Veranstalter, der Euch nicht durch das Land hetzt, sondern eine vernünftige und entspannte Tour ausgearbeitet hat. Da lesen wir hier auch ganz andere Sachen. Ich hätte hier und da auch mal eine Nacht weniger, wo anders eine Nacht mehr ... ausgesucht, aber das ist immer auch Geschmacksache.
Zu dem, was man mitnehmen sollte: Ihr seid ja reiseerfahren, wahrscheinlich schreibe ich jetzt lauter Sachen auf, die Ihr sowieso auf dem Schirm habt. Panzerband ist sehr wichtig, Verlängerungskabel schadet auch nicht, wir haben noch ein Multitool, Kabelbinder, ein vernünftiges Messer für die Essensvorbereitung, Handtücher für die Campingtage (am besten diese leichten Treckingdinger, weil die toll saugen und schnell trocknen), wenn Ihr auch mal ein bisschen wandern wollt, feste Schuhe (uns reichen halbe mit guter Sohle), Badeschlappen, eine Stirnlampe für jeden (z.B. bei der Zubereitung des Abendessens ganz wichtig), ein gutes Fernglas, Euer Fotoequipment inclusive Möglichkeit, im Auto Akkus aufzuladen. Sonnenmilch nehmen wir von zu Hause mit, Mückenmittel kaufen wir vor Ort, weil das dort besser wirkt (wir mögen Peaceful Sleep).
Zu den einzelnen Stationen: In Windhoek eine Stadtrundfahrt mit Bwana Tucke Tucke, Essen im Stellenbosch, einen Besuch des Craft Centers ... In Lüderitz: Bootstour zu den Pinguinen, Kolmannskuppe, Dias Point ... In Swakopmund: Bootstour, Little Five Wüstentour, Wanderung durch das Swakoptal, Bummel durch das Städtchen ... In Tweifelfontein: die Felszeichnungen, das Damara Living Museum In Grootberg: Rhino- oder Elefantentracking Im Etosha: einfach selber rumfahren und Tiere suchen (und natürlich finden 😄 ) Am Waterberg: hier kann man toll wandern und kraxeln, wenn Ihr die Zeit dort gar nicht rum kriegt, ein Tagesausflug nach Okonjima
So, nur so als kleine erste Anregung, wenn Ihr Eure Unterkünfte habt und mehr Fragen auftauchen, gerne her damit.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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AuszeitnomadenThemenstarter11 Beiträge · seit 201720. Jan. 2017 · #6
Hallo chamäle0n2011 und NOGRILA,
vielen Dank für eure Kommentare. Das ist das, was ich als langjähriger Administrator eines Forums (völlig andere Sparte) einfach an Foren liebe ! Knallharte Fakten, ohne um den heißen Brei rumzureden ! Danke dafür an dieser Stelle!
@NOGRILA
Die Route in Richtung Epupa Falls war eigentlich auf drei Tage ausgelegt. Wir sollten in Opuwo Halt machen und nen Ausflug zu den Epupa Falls und zu dem Himba. Dieser Ausflug sollte mit Guide 250 Euro p.P. kosten. Da uns das einfach zu teuer war, haben wir das Camp an den Epupa Falls gewählt. Die Karte habe ich einfach so anhand der übermittelten daten erstellt. Vermutlich word die Route nördlich von Etosha vorbei gehen. Zum Zeitpunkt der Routenerstelleung mittels "Google Maps" hatten wir noch keine Karte auf dem Navi. jetzt liegt uns die Karte vor und wir planen, wenn wir dann die genauen Unterkünfte bekommen, im Detail.
Es ist immer schwierig, für einen Neuling, eine optimale Route zu finden.
@chamäleon2011
Wir sind zwar reiseerfahren, aber das betrifft nur die asiatischen Länder. So wenig mitnehmen wie möglich...da kommen wir auf knapp über 10 Kilo p.P. bei 6-7 Wochen.
Aber jedes Land oder besser gesagt, jeder Kontinent hat da eben andere Abfordrungen! Deshalb schon einmal vielen Dank für deine Hinweise !
Genau solche Hinweise (Mückenspray, Stirnlampe) sind diesmal für uns hilfreich.
Genauso die Hinweise zu den einzelnen Ausflügen, die wir vor Ort machen können. Wir können zwar nen Abend ganz gemütlich bei nem Bier sitzen, aber stundenlang einfach nur rumsitzen ist nicht so unser Ding.
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201620. Jan. 2017 · #7
Auszeitnomaden schrieb: Genau solche Hinweise (Mückenspray, Stirnlampe) sind diesmal für uns hilfreich.
Hallo Bibo,
zum einschmieren hilft Tabart ungemein, jedenfalls bei mir. Da landet keine Stechmücke mehr (fliegt aber dennoch um einen herum). Vorsicht: Niemals an Kunststoffteile bringen, weder Kunststoffglas einer Brille, noch an die Kamera etc. das Zeug ist da echt fies. Benutzt habe ich das allerdings nur zweimal im Urlaub, in Halali und an den Epupa Falls. Also dort wo es Steckmücken im Juni gab (hatte die auch vorher gesehen) und wo ein gewisses Malariarisiko nicht auszuschließen ist. Prophylaxe hatte ich natürlich auch dabei aber nicht genommen (warum auch ohne Mückenstich 😉 , ich weiß drei Tage vorher etc. laut Ärzten hier), das entscheidet jeder für sich.
Opuwo hat mir ja gar nicht gefallen, was aber vielleicht auch daran lag, dass wie da viel Zeit verbringen mussten wegen Neubeschaffung von Reifen und ein nicht mehr enden wollender Sand/Staub Wirbel die Ortschaft ständig einhüllte. Die Lodge oben auf dem Berg war allerdings super.
Gruß Markus,
der eine ähnliche Tour Juni/Juli 2016 gemacht hat, allerdings in 3 Wochen...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Jan. 2017 · #8
Hallo Bibo und Tanja,
in Namibia gibt es häufig dreipolige Steckdosen. Adapter dafür gibt es dort in jedem Supermarkt.
Namibia hat eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit. Wer z.B. schnell Probleme mit trockenen Nasenschleimhäuten bekommt, benötigt evtl. eine Nasensalbe. Wahrscheinlich tut es im Notfall auch ein Tropfen Olivenöl ... 😉
Seid ihr viel zu Fuß unterwegs wie z.B. im Sossusvlei, dann ist eine Schirmmütze sinnvoll. Wer empfindlich gegen helles Sonnenlicht ist, sollte an eine Sonnenbrille denken.
Ein Mückenmittel werdet ihr im Mai vermutlich nicht so häufig benötigen, aber das handhabt ja auch jeder unterschiedlich.
Eure Route klingt übrigens recht ordentlich. Wenn ihr schon drei Nächte in Sesriem seid, könnt ihr ja mal überlegen, dort 'nen Rundflug über die Dünen der Namib zu machen. Ich fand das ziemlich klasse und habe das seinerzeit spontan vor Ort gebucht. Eine Stunde später ging es dann los ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Clamat1'425 Beiträge · seit 201321. Jan. 2017 · #9
Hi Bibo und Tanja,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum 🙂 Da ihr ja auch campen geht, seid ihr auch einige Zeit Selbstversorger. Macht euch schon zu Hause eine Liste mit den notwendigen Basics, also: Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Mehl, Trockenhefe (oder Brotbackmischung, damit lässt sich im Potje lecker frisches Brot oder Pizza backen 😛 )......Nudeln, Kaffee, Zucker............Alufolie, Feuerholz, Grillanzünder, Streichhölzer........Spülbürste ....eine hübsche Tischdecke 😄 In Windhoek bietet sich die Maerua Mall für den Großeinkauf an, dort bekommt man wirklich alles. Fleisch sollte man sich portionsweise vacuumieren lassen. Der 1. Einkauf geht dann wesentlich entspannter 😛 LG Claudia Ps.: klärt beim Vermieter, ob ihr einen Reifenkompressor an Bord habt.
AuszeitnomadenThemenstarter11 Beiträge · seit 201725. Jan. 2017 · #10
Hallo,
vielen Dank für eure Kommentare und Hinweise, die wir notiert haben !
Uns haben einige Nachrichten erreicht, dass eine Tour auf unsere Route nicht machbar ist.
Dabei handelt es sich um die Strecke von Grootberg zu den Epupa Falls !
Wie wir gelesen haben ist das Kaokoveld nicht so einfach....
Deshalb hier mal die Frage an die "Wissenden" : sind die ca. 420 Kilometer wirklich nicht an einem Tag machbar ?
Wäre ein Stopp in Opuwo besser ?
Vielen Dank für eure Antworten!
Nicht das ihr jetzt denkt, dass wir absolute Newbies sind, was die Wüste an geht 😉
Es ist zwar schon ein Weilchen her, aber wir waren 2008 schon einmal in der Wüste.... Zwar mit mit anderen Fahrzeugen, aber es war doch sehr lehrreich, was das Fahren im Sand betrifft....
Erst Mal danke für die schönenund etwas "anderen" Bilder, sieht so aus, als hättet Ihr da Spass gehabt.
Der Ritt von der Grootberg Lodge bis Epupa ist schon heftig, Google sagt 6 1/2 Stunden und das ohne jegliche Pause. Ich weiß leider nicht, wie die Straßenverhältnisse dort hoch sind, Ihr fahrt aber nicht durch das "wilde" Kaokovelt, welches weiter westlich liegt, das wäre dann gar nicht zu schaffen in einem Tag. Eine Übernachtung in Opuwo oder in Sesfontein wäre nicht schlecht, nur fände ich die Nacht weniger sowohl in Grootberg als auch bei den Falls schade. Schwierige Entscheidung, vielleicht kann noch jemand was dazu sagen, der die Strecke schon komplett gefahren ist. (Ich kenne sie nur bis Opuwo und der Weg bis an den Kunene via Marienflusstal.)
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Hallo, auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich hatte ja auch vor dieses mal Epupa mit einzuplanen. Habe es aber genau deshalb nicht getan, weil uns auch ein Tag gefehlt hat, um einen Zwischenstopp einzulegen. Mir wurde hier im Forum gesagt, dass ich für Opuwo bis zu den Epupawasserfällen 2,5 bis 3 Stunden planen sollte. Bis Opuwo ist wohl gut zu fahren. Vielleicht ist das ein Ansatzpunkt. Schaut mal im aktuellen Bericht von Markus615 der ist Von der Grotberg Lodge mit Übernachtung in Opuwo zu den Epupafalls http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291566-namibia-3-wochen-ersttaeter-juni-2016.html?start=6#460935 Markus müsste Euch dann ja auch was zu der Strecke sagen können. Könnt ihr nicht in Swakop einen Tag kürzen? 4 Tage finde ich nicht wirklich notwendig. Noch besser wäre meiner Meinung nach allerdings, wenn ihr die nach Etosha direkt zum Waterberg fahren würdet und diese beiden eingesparten Tage für die Falls mitnehmen würdet. Ich weiß, es ist schon gebucht, aber das hatten wir letztes Jahr auch so. Im Forum wurde ich dann auch auf eine Mamuttour hingewiesen, die (fast) nicht zu schaffen sei und dann habe ich das halt dem Veranstalter noch einmal gesagt und ich konnte dann eine Unterkunft kostenlos stornieren und habe dann selber umgebucht. Wäre evtl. auch eine Möglichkeit.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200826. Jan. 2017 · #13
Hallo, Auszeitnomaden,
und Willkommen im Namibia-Forum!
Irgendwie finde ich es richtig schade, dass eure Route schon fest gebucht ist. Es ist keine schlechte Route, aber eine große Runde und die Gewichtung ist etwas „ungewöhnlich“. Natürlich geht es nicht darum alle in ein Korsett zu stecken, aber ich frage mich bei einigen Aufenthalten, was euch dazu bewegt dort 2 oder 4 Tage zu bleiben. Häufig liest man das genau umgekehrt, viele Leute sausen nur so durch Namibia, dass man sich fragt, warum sie sich das antun, denn den Zauber einiger Plätze kann man nicht zwischen spät ankommen und früh abfahren erleben.
Im Einzelnen zu deiner Tour: (z.T sind es die gleichen Gedanken und Fragen, die auch schon NOGRILA und andere hatten)
Warum - 2 Nächte Aus, + 2 Nächte Lüderitz? Ich mag die verschlafene Atmosphäre dort, aber wenn man einmal rauf und runter durch Nam will, würde ich in Aus oder Lüderitz 1 Nacht streichen, es sei denn ihr habt einen besonderen Grund - eine gebuchte Tour in Aus oder die Bogenfelstour in Lüderitz. Ebenso frage ich mich das bei Sesriem und Swakopmund und Grootfontein und Waterberg (wobei es natürlich immer darauf ankommt, was man am jeweiligen Ort konkret plant und was einen dort besonders interessiert).
Einige dieser Nächte würde ich anderswo einsetzen. Z.B. auf der Strecke nach Epupa Falls und nach den Epupa Falls. Denkbar wäre: Ab Grootberg Lodge die geplante Strecke zu entschleunigen: Z.B. In Ongongo im warmen Quellbecken baden 🙂 und dann die 5 Kilometer zurückfahren, in die Khowaribschlucht und dort in der sehr schön gelegenen Khowarib Lodge nächtigen! Oder nach Palmwag und dort einen Gamedrive in der Day-Area machen. Bei Beidem findet ihr Lodge als auch Camping.
Dann wäre möglich: Ab Khowarib am Folgetag einen Frühstückskaffe im alten Fort Sesfontein und dann die C43 hoch nach Opuwo (dort ggf. eine Erfrischungspause mit Weitsicht im Opuwo Country Hotel) weiter nach Epupa Falls, (2N) – dann ab Epupa Falls nach Kunene River Lodge (1N) und dann erst von Norden wieder runter zum Galton Gate/Etosha (Anschluss eurer bisherigen Route)
Von Grootberg nach Epupa und dann Galton Gate/wahrscheinlich soll es Dolomiten werden - würde ich mir ohne weitere Stopps nicht antun,. Find ich irgendwie zu viel Fahrerei, - der Kunene wäre so richtig was zum genießen.
Vielleicht lässt sich ja noch was schieben, bei eurer Route. Wenn nicht, ist es auch fast egal: Man kann sich ja überall wohlfühlen – oder auch nicht. Man nimmt sich ja selbst immer mit... 😎
Eine schöne Auszeit wünscht lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt