OukieThemenstarter48 Beiträge · seit 201011. Jan. 2017 · #1
Hallo Zusammen,
ich möchte im Mai 2017 den Khaudum besuchen (2 Fahrzeuge). Hat jemand aktuelle Informationen über die Übernachtungsmöglichkeiten ? Ich habe in der Vergangenheit immer wieder über eine Lodge / Camp in Khaudum gelesen, finde aber akt. kaum Infos dazu.
Desweiteren möchte ich nicht nach Zimbabwe/Botswana einreisen, aber eine Raftingtour bei den VicFalls mitmachen, gibt es dazu Erfahrungen oder Tips, die mir helfen (Tagestour von NAM aus möglich) ?
letzter Stand (September 2016) ist, dass die Campsite Sikiretti nutzbar, jedoch ohne Infrastruktur ist. Ist kostenlos. Khaudum: Die Lodge wird derzeit gebaut und wird dann - neben sechs bestehenden - weitere Campsites umfassen: http://www.namibia-exclusive.com/xaudum-lodge/
Viele Grüße aus Windhoek Christian
P.S. Posting angepasst nach dem Update von Guido (Danke dafür), damit hier keine Verwirrung aufkommt 🙂
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
die Khaudum-Lodge im Norden des Parks war schon vor 2 Jahren (äußerlich) ziemlich fertig gebaut, wurde dann aber nicht eröffnet. Keine Ahnung, ob die mittlerweile auf ist. Die zur Lodge gehörende Campsite ist lange auf. Man hat viel Platz, private Ablutions und Schattendach. Alles neu errichtet. Mit 300 NAD/Person kein Schnäppchen aber immer noch weit günstiger als die privaten Campsites in den Botswana-Parks. Die Rezeption für die Campsites ist das kleine, alte, marode Office. Da fährt man schnell dran vorbei, zumal es mangels regelmäßiger Kundschaft auch nicht permanent besetzt ist.
In Sikereti konnte man im April kostenfrei Campen. Wasser war verfügbar und Duschen möglich. Der Zustand von Duschen und Toiletten entspricht dem, was die vorherigen Camper hinterlassen haben. Gewartet oder gereinigt wird dort offiziell glaube ich nichts mehr. Die beiden Rangercamps im Park werden gerade neu gebaut und danach soll auch Sikereti erneuert werden.
als Ergänzung zu Guido folgendes, das seit 1.1.2017 gilt:
Khaudum Exclusive Camping Vorreservierung ist zwingend vorgeschrieben: reservations@khaudumcamping.com N$ 300 pppn + N$ 100 pro Auto/Nacht, Kinder unter 12 Jahre kostenlos Normale Eintrittsgelder für Nationalpark sind zusätzlich Weitere Campsites (derzeit gibt es 6) werden mit Lodgeeröffnung (voraussichtlich Q2 2017) realisiert
Viele Grüße Christian
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OukieThemenstarter48 Beiträge · seit 201011. Jan. 2017 · #5
Hallo,
erstmal danke für diese Info, werde mich überraschen lassen und hier ein Update einstellen.
Da ich bislang ausgiebig den Nord-Westen erkundet habe und das Buschmannsland überhaupt nicht kenne noch die Frage der Anfahrt. Ist die Anfahrt über Gobabis, dann M114 nach Norden empfehlenswert, kann dort zwischendrin gecampt werden ? Und nochmal nach dem Raftingtrip, kann man das von Namibia aus erledigen, jemand ein Plan ?
Hi, da du nicht nach Botswana/Zimbabwe einreisen willst, dann kannst du auch keine Raftingtour in Vic Falls machen - auch nicht von Namibia aus..... Einreise nach Sambia wäre möglich und das Rafting von Livingstone aus organisieren - da umgehst du die o.g. Einreise. Ansonsten....in Vic Falls ankommen, zu Shearewater ins Büro gehen, eine Raftingtour nach Wunsch oder ein Bundle buchen und Spaß haben. http://www.shearwatervictoriafalls.com/ VG
...ich nochmal, ja die Anreise zum Khaudum über Gam ist möglich. Die heutigen Pistenverhältnisse kenne ich nicht. Als ich sie gefahren bin, war sie im letzten Drittel recht tiefsandig - eine gute Vorbereitung für den Khaudom. Leider kann ich zu der Strecke nicht viel sagen, bin sie nachts gefahren, da ich mich in dem Gebiet verirrt hatte..... Bedenke, dass du auf dieser Strecke+Khaudum einen erhöhten Spritverbrauch haben wirst. Die Spritversorgung in Tsumkwe ist nicht immer gesichert. Also notfallreserve mitnehmen. VG
ALalbrechtj123236 Beiträge · seit 201012. Jan. 2017 · #8
Hallo Christian, hast du Infos wie es in den letzten Tagen mit Niederschlägen im Gebiet Khaudum ausgesehen hat. Vor einer Woche ist da ja ziemlich was runter gekommen, ich bin ab Dienstag im Norden uterwegs und würde den Khaudum evtl. einbauen.
Can schrieb:ja die Anreise zum Khaudum über Gam ist möglich. Die heutigen Pistenverhältnisse kenne ich nicht.
Im April war es eine exzellente Gravelroad - kein Wellblech. Sanding war nur die Zufahrt zum Khaudom. Die hatte man aber frisch geschoben und so die vorher vorhandenen teils festen Spuren auch mit lockerem Sand aufgefüllt 🤪 Die ganze Strecke ist halt lang und man braucht 6-7 Stunden bis Gobabis.
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OukieThemenstarter48 Beiträge · seit 201013. Jan. 2017 · #11
Hallo Can,
ok, Anfrage habe ich schlecht formuliert. Ich möchten nicht dem Mietwagen die Grenzen nach Botswana & Zimbabwe nehmen, habe etwas Respekt vor den Grenzübertritten mit KFZ und der Sicherheit in Zimbabwe. Deshalb ist meine Idee mit dem Wagen in die Grenzregion zu fahren und dort - wenn möglich - mit einem Operator die Raftingtour durchzuführen incl. Transfer.
Du kannst z.B. mit Tutwa (http://tutwatourism.com/) von katima Mulilo nach Vicfalls fahren und dann mit Shearwater o.a. die Raftingtour machen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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ich war vor ca 1 Woche im Khaudum unterwegs. Es hatte vorher kräftig geregnet und auch auch während wir dort waren, regnete es kräftig einen Abend lang.
Wir sind von Norden aus von der B8 bei Ndiyona Richtung Khaudum Camp in den Park gefahren. Die Strecke ist sandig, definitiv sandig. Die Tracks sind teilweise tief und teilweise durch die LKWs der Arbeiten an der Lodge und der neuen Zuwegungen "beschädigt". - Hier ließ es sich gut fahren, solange man konzentriert gefahren ist. ABER der Zustand dieses Tracks mag sich täglich ändern. Es kommt eben auf das Wetter an.
Ca. 9 KM vor dem Camp wurde es auch durchaus noch einmal richtig schlammig, was den Bauarbeiten an der neuen "schicken" MET-Station(?) zu verdanken war. Die Jungs in der alten Ranger station, wo man Permit und Campsites bezahlen kann (in bar) sind superfreundlich und haben solala-Feuerholz im Angebot. Sie meinten, die Lodge sollte nun wohl im April öffnen, aber das würde man erst im April wissen, hehe. Der Airstrip jedenfalls sei noch nicht fertig.
Wir hatten nichts vorgebucht und das war kein Problem.
Die Campsites dort sind m.E. überzogen teuer, wenn auch wirklich schön und neu und gut gebaut und haben eine tolle Aussicht - jedenfalls hatte unsere diese. Allerdings war unsere abschüssig, was das Zelten nicht vereinfacht.
Man riet uns davon ab, die "Hauptstrecke" runter nach Sikereti zu nehmen, da diese derartig schlammig sei, daß es keinen Spaß machen würde dort zu fahren und sie selber über die östlich gelgenen Wasserlöcher diese umfahren würden. Das haben wir auch gemacht und es war richtig schön. Viel Sand und auf einer Teilstrecke auch viele Kliffs und Felsen. Da hilft nur Umsicht, Geduld und teilweise Schrittempo - das ersparte uns jedenfalls den Reifenwechsel.
Vor Gegenverkehr, den man dort nun wirklich nicht unbedingt erwartet, sei gewarnt: Uns bretterte ein Cruiser der Ranger mit gefühlten 80 Km/h entgegen. Aus einer Kurve, die nicht einsichtig war. Wäre ich mehr als 20 Km/h gefahren, wäre ein Frontalaufprall nicht zu vermeiden gewesen. So endete es mit dem Cruiser im Busch (auf allen vier Rädern) und uns seitlich des Tracks auf einer dort glücklicherweise sich auftuenden Lichtung. - Ich kann nicht sagen, daß ich das sehr lustig fand.
Sikereti ist, was es ist. Voller Pferdefliegen und in den Bäumen Zecken - Hut aufsetzen, Feuer machen! 100$ wollten sie trotzdem haben.
Die Ausfahrt nach Süden Richtung Tsumkwe ist über Kilometer eine reine Baustelle, dort wird eine "Gravel-Autobahn" gebaut, südlich von Sikereti entsteht eine "Townhouse"-Siedlung für den erwarteten Tourismusansturm. Die Pad war teilweise sandig, teilweise tiefsandig und auch mal matschig - größtenteils aber bestens befahrbar.
Khaudum ist super schön und ich bereue es nicht.
Wie es sein wird, wenn die Straßen fertig sind und die neuen im Bau befindlichen Camps dazu - kann man nicht sagen. Ich hatte das Gefühl, daß Khaudum dafür etwas zu klein ist, aber da kann ich mich täuschen.
Wir waren mit einem "Expedition"-Hilux von Safari Car Rental unterwegs. Das war auch durchaus angemessen. Mit einem Standard-Hilux mag der Park und die Zuwegung für den Offroad-Profi wohl machbar sein, wobei ich in Sachen Bodenfreiheit da so meine Zweifel hätte. Wer einen leichten Schaden oder Radwechsel nicht allein bewältigen kann, sollte auf jeden Fall mit mehr als einem Fahrzeug unterwegs sein. Zwingend ist das nicht, aber wer, wie wir allein unterwegs ist, sollte sich eben selbst helfen können und für den Notfall ein Sat-Phone dabei haben.
nach wochenlangem Mitlesen steht unsere Reiseplanung für Sommer 2018. Grobe Strecke Windhoek - Etosha (nur kurz zum Warmlaufen) - Buschmannsland - Caprivi - Kasana - Victoria Falls - Chope - Moremi - Windhoek.
Wir werden mit zwei Expedition Hilux (auch von Safari Car Rental) unterwegs sein. Auf jeden Fall ist eine Übernachtung im Little Hunters Museum nördlich von Tsumkwe geplant, der Fernsehbericht von Ranga Yogeshwar hat unsere Kinder sehr fasziniert...
Von dort gibt es entweder die Alternative durch den Khaudum oder die Stecke über Botswana nach Norden Richtung Caprivi. Wir haben aus Australien 4x4-Erfahrung (quer durchs Outback über die Gunbarrel Road von Alice Springs nach Perth), haben aber auch zwei Kinder dabei mit dann 9 und 12 Jahren.
Außerdem beunruhigt mich Jan.ek's Aussage, dass südlich von Sikereti eine "Townhouse"-Siedlung entsteht. Das müsste ja in unmittelbarer Umgebung des Little Hunters Museum's sein? Wir dachten, es wäre dort eher einsamm...
Zu welcher Steckte ratet ihr, ich weiß in 1 ½ Jahren kann viel passieren.
Grashoek liegt doch erheblich näher auf Eurer geplanten Route als Tsumkwe.
Achtung: wenige Meter vor Grashoek (3 Häuser, der übliche Number-1-Shop usw.) befindet sich der Vet-Fence. Dort besteht die Gefahr der "Eigentums-Umverteilung" durch die entsprechenden Fachkräfte direkt am Gate.
ich war vor 6 Wochen dort die Preise für die Campsite die im Bericht angegeben sind stimmen. Die Plätze sind schön aber ohne Strom. Vorbuchung ist nicht notwendig der Manager war froh daß mal wieder gekommen ist. Die Lodge ist noch lange nicht fertig die haben mit dem Bau noch einige Probleme ich habe sie besichtigt sehr schön. Die Anfahrt über Katere ganz übel wegen Baustellenfahrzeuge die ist noch tiefer geworden.
Gruß Albrecht
DEderChris2 Beiträge · seit 201822. Dez. 2018 · #18
Hallo, wir wollen ende Mai durch den Park fahren, hat jemand aktuelle Infos zu den Camping Plätzen?
Viele Grüße Chris
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201128. Dez. 2018 · #19
Hallo Chris
Sikereti, südlich, nur Baracken und alles ziemlich kaputt und verfallen.
Xaudum Camp alles neu und super angelegt.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
"The Ministry of Environment and Tourism in Khaudom left for Christmas lunch - and just never came back. The absolutely shocking state of affairs at the Khaudom National Park: just a few examples of photographs that a friend had sent me of their trip through the park late December. The dead young elephant bull appeared to have been injured in a fight over water, but there were no Ministry of Environment and Tourism officials on duty anywhere to report this to. The northern gate was in fact closed as ALL the staff disappeared over Christmas - whether to spend time on their farms right next to the park, or being recalled, I'm not sure. All I know at this stage is the deputy director in Rundu who is responsible for the management is in deep trouble - and it is clear why. Those 'bathrooms' are in that state because all those fittings were being flogged through the back door in Tsumkwe, and no maintenance appears to have been done ever since KfW spent millions up-grading the park entrance and building staff accommodation. The sign-posting in the park itself is also so bad that anyone following the MET directions is likely to get lost for days in a park that has very few visitors. What was the point of that? Tourism is the only economic sector that is still showing a pulse - and this is how you look after the national assets? Just shocking incompetence - and is because the officials always put themselves ahead of their professional obligations and duties. It is time we have a serious discussion about putting the management of our national parks under private management, because clearly, the MET is not capable of running them as they should be." (Quelle: John Grobler, https://www.facebook.com/john.grobler1/posts/10156900688314919)
Viele Grüße Christian
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