SKskydiverThemenstarter25 Beiträge · seit 201615. Dez. 2016 · #1
Mit Eurowings tritt ein neuer Anbieter für Flüge von Europa nach Namibia an. Ab dem 12.07.16 wird zweimal pro Woche ab/bis Köln nach Windhoek geflogen und es gibt diverse Möglichkeiten für Zubringer. Die Flüge gehen in beiden Richtungen am frühen Abend raus, sind also angenehme Nachtflüge.
Bei Eurowings heißt der günstigste Tarif Basic und ist ein reiner Handgepäcktarif, bei dem zusätzliche Leistungen extra kosten. Ab dem Smart Tarif sind Aufgabegepäck, Verpflegung und Sitzplatzreservierung inclusive. Also bitte genau aufpassen beim Preisvergleich.
Nachdem es eine gefühlte Ewigkeit immer nur zwei Anbieter für Direktflüge gab, dürfte sich das Preisniveau bei allen, aufgrund der gestiegenen Konkurrenz etwas absenken.
als Ergänzung: Es wird Mittwoch und Sonntag ab CGN und einen Tag später ab WDH geflogen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Mit Eurowings tritt ein neuer Anbieter für Flüge von Europa nach Namibia an. Ab dem 12.07.16 wird zweimal pro Woche ab/bis Köln nach Windhoek geflogen
Danke dafür. Fliegen die schon oder meinst Du vielleicht 12.07.2017 ?
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201415. Dez. 2016 · #4
Na dann viel Spaß. Die Maschinen sind von Lufthansa gekauft (eine der ersten war wohl 12 Jahre in Asien im Einsatz), und werden per Wet-Lease an Sun Express gegeben. Diese erbringen dann für Eurowings die Flugleistung. In der günstigsten Buchungsklasse gibt es recht wenig Platz, und nichtmal Decken und Kissen, das gibt es ab der 2. Stufe. Die beste Stufe ist immerhin 115 cm Sitzabstand, da kann man gut leben, 2 Gepäckstücke à 23 kg, etc. Das würde ich mir auf Strecken bis 4-6 Stunden antun, aber nicht auf der Langstrecke. Für "Nordlichter" vielleicht geschickter als FRA oder MUC, aber mal schauen, wie das Ganze ankommt... KLM bietet da meiner Meinung nach mehr. Ich verstehe auch die Lufthansa nicht, das No-Frills-Konzept derart krass bei 10-Stunden-Flügen umzusetzen.. Gruß Alex
SKskydiverThemenstarter25 Beiträge · seit 201615. Dez. 2016 · #5
engelstrompete schrieb:Hi Skydiver,
Du schreibst :
Mit Eurowings tritt ein neuer Anbieter für Flüge von Europa nach Namibia an. Ab dem 12.07.16 wird zweimal pro Woche ab/bis Köln nach Windhoek geflogen
Danke dafür. Fliegen die schon oder meinst Du vielleicht 12.07.2017 ? )
Die Eurowings Langstrecke fliegt schon seit November 2015 zu diversen Zielen und Windhoek kommt als zusätzliches Ziel im Sommer 2017 dazu.
SKskydiverThemenstarter25 Beiträge · seit 201615. Dez. 2016 · #6
Alex_Muc schrieb:Na dann viel Spaß. ... In der günstigsten Buchungsklasse gibt es recht wenig Platz, ... KLM bietet da meiner Meinung nach mehr
Eurowings hat im Basic Tarif 78 cm Sitzabstand, genauso wie die Condor in deren günstigster Klasse. KLM hat im A330 der nach Windhoek eingesetzt wird 79 cm Sitzabstand, also mehr oder weniger dasselbe. 😉 Und die Economy Comfort-Zone bei KLM muss man auch zusätzlich bezahlen, genauso wie bei Eurowings, die auch eine "More Comfort"-Zone gegen Aufpreis anbieten.
Und die Zwischenlandung bei KLM in Luanda, findet auch nicht jeder so toll, denn auf einen Nonstop-Nachtflug kann man sicherlich besser durchschlafen.
Pauschale Aussagen zu einer bestimmten Airline kann man kaum machen, da auch nicht jeder dieselben Ansprüche hat und auch nicht über dasselbe Reisebudget verfügt. Bezüglich der Zusatzleistungen, hilft einfach nur vergleichen, für die konkreten Reisezeiträume die jeder für sich sucht.
sehe es wie Du. Das Konzept von Eurowings wird auf der Langstrecke mMn nicht aufgehen. Und wenn ich im Basic (Nur-Flug) ab €299 one way von/nach Köln zahle, ist das auch alles andere als günstig. Sobald es weiter gehen soll z.B. nach Hamburg, ruft Eurowings bis zu €200 pro Strecke (!) extra auf. Da wäre ich dann bei Nur Flug bei fast €1000 return und habe noch nichts gegessen, getrunken etc... hmmm...
Viele Grüße Christian
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Alex_Muc857 Beiträge · seit 201416. Dez. 2016 · #8
Hallo Christian und Skydiver, Die Info von Dir ist ja interessant, und klar muß man vergleichen. Preismäßig sind die Angebote aber jetzt wirklich nicht so herausragend, wenn ich mit anderen Carriern vergleiche.. mal sehen, wie sich das entwickelt über das Jahr. Aber diese niedrigen Leistungen im Basis-Tarif anbieten, auf einer Langstrecke, das ist meiner Meinung nach was anderes als auf 2-3 Stunden-Hopsern. Sitzabstand ist branchentypisch extrem schlecht, aber das machen ja alle mit neuer Kabine. Egal ob die Kniegelenke und das Kreuz knacken, hauptsache ein Bildschirm vor sich.. Ich meine eben, dass viele Leute enttäuscht sein werden von dem Flug, und eher wenige 2x damit fliegen (zur günstigsten Preisklasse). Ich kenne das von einigen Leuten von Ryanair auf kürzeren Flügen. Gruß Alex
noch vor einem Jahr wären die Preise ziemlich gut gewesen. Nach dem Markteintritt von Qatar und KLM sind diese nur noch bedingt attraktiv. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass das für Eurowings trotzdem funktioniert. Eurowings arbetet bei den Langstrecken teilweise eng mit Reiseveranstaltern zusammen. Strecken wie Salalah (Oman) fliegt Eurowings mit A330 sogar als Vollcharter für FTI. Ich weiß nichts Genaues, aber es wäre möglich, dass Eurowings große Teile der WDH-Kapazitäten fest an Reiseveranstalter verkauft hat. Davon abgesehen macht Lufthansa auf der Strecke keinen Sinn. Das ist eine rein touristische Strecke. Nachfrage nach Business oder First dürfte sehr begrenzt sein und dann produziert Lufthansa einfach zu teuer. Ob LowCost-Konzepte auf Langstrecke funktionieren, ist in der ganzen Luftfahrt-Branche noch ein großes Rätsel. Neben Eurowings versuchen sich ja u.a. auch Norwegian, Scoot und Air Asia X an dem Thema - bislang mit überschaubarem "Erfolg". Air-France-KLM will demnächst auch ein entsprechendes Angebot starten. Viele der Low-Cost-Zutaten funktionen auf Langstrecke aber nicht.
Für Namibia ist auch Eurowings wieder ein Gewinn. Den Tourismusboom, den Namibia jetzt erlebt, hätte Namibia schon vor 5-10 Jahren anstoßen können und dann heute Tausende Jobs mehr*. Aber man war ja immer der Meinung, das Air Namibia die reine Tourismusförderung wäre. Die aktuelle Entwicklung beweist, dass Air Namibia (und die Marktabschottung zugunsten Air Namibias) jahrelang der allergrößte Tourismusverhinderer war. Jetzt läßt man auf Langstrecke alles an Konkurrenz zu. Das Flugangebot explodiert förmlich. Weil die Preise massiv sinken, steigt auch die Nachfrage. Der Tourismus in Namibia eilt von Rekord zu Rekord.
Allerdings ist mittlerweile zu befürchten, dass bei Mietwagen und Übernachtungen die Kapazitäten fehlen, um die mit der zusätzlichen Flugkapazität zusätzlich kommenden Touristen alle zu bedienen. Für Unterkunftsbetreiber dürften erst mal sehr rosige Zeiten anstehen. Hoffentlich werden da nun viele investieren und nicht nur Preise erhöhen. Das Problem Air Namibia bleibt zu lösen - besonders angesichts der Misere im Staatshaushalt.
Beste Grüße
Guido
* Einige Studien besagen das in Namibia pro 10 bzw. 12 Touristen ein neuer Arbeitsplatz entsteht - was vom Zahlenwerk her plausibel klingt.
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201416. Dez. 2016 · #10
Hallo Guido,
schön geschrieben. Als größtes Problem sehe ich aber nicht die Kapazitäten an Wirtschaftsgütern, sondern an Wasser.. viele (fast alle) Tourismusziele liegen nun mal in trockenen Gebieten.. mal sehen, wieviel Wasser da gepumpt werden kann.. und Wasser sparen werden viele neue Touristen nicht wollen.. es wird ja immer mehr "Mainstream"... Gruß Alex
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200816. Dez. 2016 · #11
Hi, da stellt sich eh die Frage, wie das Land mit den vielen Leuten umgehen kann. Ich würde meinen, dass es eine Grenze gibt. NAM als de-facto semi aride Zone hat nur begrenzte Möglichkeiten. Wass sollen die Leute alle machen? Klar, man kann noch ein paar Resorts ans Meer bauen. Die Zugänge zu den Parks wie Etosha wird man begrenzen müssen. Oder das wird so wie Kruger, aber da gehört viel Management und Investition dazu. Viele Gebiete NAMs eignen sich mE nicht für den großvolumigen Tourismus. Da ist das Land zu empfindlich und es gibt zu wenig Tiere. In BW wird da nicht viel mehr laufen, als jetzt schon. Ich kann das schlecht einschätzen, da immer off-season unterwegs, aber das letzte mal vor vier Jahren in der Hauptsaison war mir das schon zu viel und alles war sehr voll. Zum Badeurlaub eignet sich mE NAM nur bedingt, zumal das im Eurosommer eher gar nicht geht. Gruss Christian
Das Problem Air Namibia bleibt zu lösen - besonders angesichts der Misere im Staatshaushalt.
dazu gerade aktuell (wobei ich mir einbilde, dass wir genau die Meldung schonmal vor etwa einem Jahr hatten ;-)) "Die Regierung Namibias wird ineffiziente Staatsbetriebe künftig nicht mehr mit hohen Subventionen retten. Das habe der Minister für öffentliche Unternehmen, Leon Jooste, gestern erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Zugleich kündigte er an, Staatsbetriebe im Zuge eines fünfjährigen Projekts zu effizienten Unternehmen zu machen. Man habe bereits einen Entwicklungsplan mit grundlegenden Maßnahmen entworfen und wolle im kommenden Jahr damit starten. Zu den bisher bezuschussten Staatsbetrieben gehören Air Namibia und TransNamib." (Hitradio Namibia, 16. Dezember 2016).
Viele Grüße Christian
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SKskydiverThemenstarter25 Beiträge · seit 201616. Dez. 2016 · #13
Alex_Muc schrieb: Preismäßig sind die Angebote aber jetzt wirklich nicht so herausragend, wenn ich mit anderen Carriern vergleiche.. mal sehen, wie sich das entwickelt über das Jahr.
Der Verkauf läuft erst seit einem Tag und da würde ich als Anbieter auch nicht sofort das unterst mögliche Preisniveau verkaufen und erstmal abwarten was man auch so an Buchungen einsammeln kann. Zumal die Flüge ja erst in 8 Monaten beginnen.
Eurowings bietet 32000 Sitzplätze pro Jahr an und Namibia empfängt bisher rund 85000 deutsche Besucher pro Jahr. EW hat von Köln auch gute Anschlüsse zu den den wichtigsten Flughäfen in England und Großbritanien ist der zweitwichtigste Quellmarkt für Namibia. EW ist der Premium Partner der TUI, d.h. das TUI ihre Vorzugspreise hat um ihr Volumen auf diesen Carrier zu steuern.
Das kann nicht ohne gravierende Auswirkungen auf das Preisniveau bleiben. Bei Air Namibia wird man jetzt ordentlich schwitzen, nachdem die Zeit des Duopols für Nonstop-Flüge endgültig vorbei ist.
Der Verkauf läuft erst seit einem Tag und da würde ich als Anbieter auch nicht sofort das unterst mögliche Preisniveau verkaufen und erstmal abwarten was man auch so an Buchungen einsammeln kann.
mit der Ansicht stehen Eurowings und Du aber weitestgehend alleine dar. Neue Strecke - da geht man normalerweise mit Kampfpreisen ran, sieh Qatar, Ethiopian und KLM. Man will erstmal den bestehenden Markt abgreifen und dann ausbauen...
Bei Air Namibia wird man jetzt ordentlich schwitzen, nachdem die Zeit des Duopols für Direktflüge endgültig vorbei ist.
glaube kaum, dass AN von Eurowings schon gehört hat. Sind ja Sommerferien hier und da arbeitet keiner "der da oben". Air Namibia kann auch 1 Dollar pro Gast und Strecke verlangen... es wird ja eh alles subventioniert. Läuft ja bei anderen Staatsunternehmen nicht anders.... NWR gibt gerade 60% Nachlass pauschal auf alle Übernachtungen - denn es ist egal, ob das Minus nun 20 oder 25 Mio pro Jahr ist 🙁 Wir hoffen inständig, dass es mit dem neuen Gesetz zu Staatsunternehmen (Q1 2017) besser wird. Danach sind Subventionen nicht mehr zum eigentlichen Betrieb eines Unternehmens erlaubt. Und dann kommt Air Namibia ins Schwitzen 🙂
Viele Grüße Christian
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ich kann das nicht wirklich beurteilen, aber mein aktueller Eindruck ist, dass der Minister Jooste labert und labert und labert und dauernd Konzepte vorstellt, bei denen man Bullshit-Bingo spielen könnte ("Hybrid Governance"). Durchsetzen tut er nichts. Der ist bald 2 Jahre im Amt und hat sich gerade wieder via Presse beschwert, dass Staatsbetriebe wie Air Namibia widerrechtlich einfach keine Bilanzen vorlegen/veröffentlichen. Warum heult der in den Medien herum? Es ist sein Job, seine Aufgabe, seine Verantwortung, für die Durchsetzung der seit Jahren bestehenden Gesetze zu sorgen. Wann will er damit endlich anfangen? Dazu braucht es keine neuen Gesetze. Das sind schon seit Jahren eindeutige Gesetzesverstöße, die da ablaufen. Und dann muss er den Vorstand von Air Namibia eben mal verklagen und wegen grober Pflichtverletzungen persönlich in Haftung nehmen. Mal sehen, wie schnell die ins Rotieren kommen, wenn es ans eigene Portemonnaie geht. Bislang können die ja machen was sie wollen. Es hat keine Konsequenzen. Am Ende rettet der Steuerzahler. Im Worst-case "droht" nach ein paar Jahren ein goldener Handschlag.
Ich vermute, das AN am ehesten noch eine Perspektive als regionale Airline hat und regional funktioniert nur noch LowCost. Ob das irgendwer schaffen könnte, den Laden entsprechend umzubauen? Großes Fragezeichen. Vielleicht eröffnet sich ja irgendwann mal eine Option, den Laden an eine andere Airline wie Qatar zu verkaufen verschenken, die vielleicht ein regionales Zubringernetz sucht (Qatar hätte auch den geeigneten, psychopathischen CEO für die Aufgabe, hat aber schon umfangreiche Codeshares mit Comair).
Ansonsten sehe ich die ganz Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich liebe die Weite, Leere, Einsamkeit in Namibia. Wenn man wollte, konnte man auch mal tagelang einfach nur die Natur genießen, ohne das einen Autos, Menschen, was auch immer genervt hat. Davon kann man sich bei immer Touristen wohl langsam verabschieden. Und da wir auf die Ferientermine angewiesen sind, wird das Reisen angesichts der gestiegenen Nachfrage wohl recht schwierig.
Aber ich denke, das Namibia locker eine Verdopplung oder Verdreifachung der Touristen verträgt. Im Jahresdurchschnitt dürften aktuell immer ganz grob 15.000 echte Urlaubstouristen im Land sein. Das ist für so ein riesiges Land wenig.
Der Etosha hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 70-80km. Auf diese 70-80km gibt es in weiten Teilen eine einzige Piste. Weitere Pisten und Wasserlöcher sind lange da, aber bislang nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Macht man die auf, dann verteilen sich die Touristen mehr und für die Tiere bleiben trotzdem zig Kilometer große Rückzugsräume. Selbst wenn sich die Zahl der Camps im Park verdoppelt, wäre man noch weit von der Krügerschen Campdichte entfernt. Daneben gibt es unzählige Conservancies und selbst Nationalparks, die touristisch praktisch null genutzt werden (Mangetti, Khaudom - ist für mich toll, für Namibia aber bislang verschenktes Potential)
Ich denke, die nächsten 5 Jahre werden spannend für Namibia. Je nachdem, ob man wirtschaftlich die Kurve bekommt, was man bei NEEEF, Strom, Wasser, Internet verzapft, was im so wichtigen Nachbarland Südafrika passiert, sind von einem großen Aufschwung bis zu Zimbabwe reloaded viele Szenarien denkbar. Wir werden sehen.
kann er auch nicht, da es keine gesetzliche Grundlage gibt. Die wird est voraussichtlich in Q1 2017 verabschiedet (ich dachte auch, dass es längst geschehen sei). Dann hat er das alleinige Sagen zu allen staatlichen Wirtschaftsunternehmen (die anderen bleiben unter Aufsicht der jeweiligen Fachministerien). Wenn er dann nicht liefert, wird es schwierig für ihn (steht wohl ohnehin nach dem SWAPO-Kongress Mitte/Ende 2017 eine Kabinettsumbildung an).
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
kann er auch nicht, da es keine gesetzliche Grundlage gibt.
Wieso gibt es keine Grundlage? Es steht seit Ewigkeiten im Gesetz, das SOEs Jahresabschlüsse veröffentlichen müssen. Das machen sie nicht und das ist dann ein glasklarer Verstoß gegen seit Jahren geltendes Gesetz. Vielleicht bin ich da naiv, aber falls Jooste aus irgendwelchen formalen Gründen mit seinem Ministerium nicht klagen kann, dann muss er doch anleiern können, dass die Regierung klagt und zur Not die Anti-Korruptionsbehörde? Es gibt meines Wissens kein Gesetz, in dem steht, dass SOEs Narrenfreiheit haben und deren Vorstände vollständige Immunität genießen?
Wieso gibt es keine Grundlage? Es steht seit Ewigkeiten im Gesetz, das SOEs Jahresabschlüsse veröffentlichen müssen.
korrekt, ich habe mich nicht klar ausgedrückt. Bezog meine Aussage auf das SOE-Gesetz, dass u.a. über die Aufsichten, Subventionen etc entscheidet. Das gibt es noch nicht. Jahresabschlüsse muss jedes öffentliche Unternehmen natürlich vorlegen, das ist 100% klar. Viele (Staats)unternehmen machen es aber einfach nicht. Da ist der Auditor General eigentlich am Zuge dieses gerichtlich durchzusetzen.
Beste Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201416. Dez. 2016 · #19
Skydiver, nimms mir nicht übel, aber mit Deinem ersten Beitrag hier lobst Du Eurowings.. ein Schelm, wer Böses denkt. Ist ja in Ordnung, dass Du uns informierst, aber genauso in Ordnung ist es, anderer Meinung zu sein. Mal sehen, wie EW sich schlägt, vielleicht geht Condor ja aus dem Markt raus.. die schielen ja gerade stark Richtung USA und Karibik mit ihren Uralt-767. Gruß Alex
PS: Vor 6-8 Jahren waren die Preise bei LTU auch schonmal auf 300-500 Euro pro Nase.. günstiger Sprit.. das hat nicht lange gehalten in der Krise. Mal sehen, wie ernst es den Mitspielern dieses Mal ist.. Qatar hat eben enorm viel Marktmacht und Geld, noch zumindest..
SKskydiverThemenstarter25 Beiträge · seit 201616. Dez. 2016 · #20
Alex_Muc schrieb: Skydiver, nimms mir nicht übel, aber mit Deinem ersten Beitrag hier lobst Du Eurowings.. ein Schelm, wer Böses denkt.
Danke für die Verdächtigung ... aber ich bin nicht für Eurowings tätig.
Ich beschäftige mich hobbymäßig jeden Tag mit den Neuigkeiten in der Luftfahrtszene. In diesem Forum war ich bisher nur ein passiver Mitleser, weil es die einzige nennenswerte deutschsprachige Quelle war, in der man die Neuigkeiten um die gelegentlichen Kapriolen der Air Namibia, das auf und ab der neuen LoCo Konkurrenz wie fastjet usw. und sofort erfahren hat. Ich hatte mich neu angemeldet um auch einmal mit einer echten Neuigkeit beizutragen und nicht nur die Informationen zu konsumieren.
Und lobend über das Produkt der Eurowings habe ich mich defintiv nicht geäußert. Ich trage nur Information zusammen. Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.