Zurück aus Simbabwe

13 Antworten · 5'071 Aufrufe · gestartet 06. Nov. 2016 von Mabe
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Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201306. Nov. 2016 · #1
Wir sind gerade frisch zurück aus Simbabwe. Hier ein paar Infos zur aktuellen Lage.

Grenzübergänge:
Wir sind über Pandamatenga ein- und über Chirundu ausgereist. Pandamatenga ist sehr wenig frequentiert (lt. Registrierungsbuch kommen da bis zu 5 Leute am Tag durch) übersichtlich und völlig unproblematisch.
Chrirundu ist schon sehr speziell. Man fährt, wenn man nordwärts unterwegs ist, über die Brücke und hat dann auf der sambischen Seite sowohl die simbabwischen als auch die sambischen Behörden alle in einem Gebäude (One stop border post). In der Halle sind zwar Stände abgeteilt, aber nicht markiert oder bezeichnet, so dass man eigentlich nicht weiss, wer wofür zuständig ist. Einige tragen Uniform, andere sind in Jeans und T-Shirt unterwegs. Einige Offizielle mussten buchstäblich geweckt werden. Wir mussten leider den Eindruck gewinnen, dass der Sambier nicht gerne spricht, dabei hätte ich mehr als einen Gruß, ein "alles in Ordnung" oder den Hinweis, welcher Schritt als nächstes zu tun wäre, gar nicht erwartet. Plakate zur Korruptionsvermeidung und zur Betonung des Dienstleistungschrakters ("we are here for you") gab es reichlich. Schade, dass man in Grenzbereichen besser keine Fotos machen sollte...
Besonders interessiert war man an unserer Fahrgestellnummer und einer so genannten Police Clearance. Wir hatten vom Autovermieter einen Interpol-letter bekommen, der nach einiger Diskussion dann genügte. Das ganze Prozedere dauerte rund 1 3/4 Stunde.

Versorgung
Wir waren in Hwange einkaufen. Dort gibt es zwei große Supermärkte direkt gegenüber mit umfassendem Angebot, das keine Wünsche offen liess. Kartenzahlung war möglich, auch wenn sie gerne Bargeld von uns bekommen hätten.
Tanken ging dagegen nur cash.

Auch in Kariba waren wir Einkaufen. Das Angebot war hier schon eher übersichtlich- kaum Frischwaren und angesichts der enormen Temperaturen in dem Supermarkt haben wir das Kühlregal nur flüchtig gewürdigt. Fleischwaren waren allerdings ok.
Hinter dem Supermarkt gibt es einen richtigen Markt, der allerdings auch nicht viel Frisches im Angebot hatte.
In Kariba gibt es eine topmoderne Total-Tankstelle, bei der Kartenzahlung möglich war (wenn denn die Übertragung funktioniert).

In Kariba haben wir uns an einem Geldautomaten versucht, der tatsächlich 100 $ ausspuckte.

Insgesamt sollte man ausreichend Dollars mitbringen (kleine Scheine!) und bei Plastikgeld nach Möglichkeit VISA und Mastercard dabei haben. Mal wurde das eine, mal das andere akzeptiert.

Polizei
wir hatten nur rund um Hwange, an dem Abzweig nach Binga und vor Kariba road blocks. Führerschein, TIP waren gerne gefragt, einmal wurde das Licht kontrolliert. Der Umgang war immer äußerst freundlich.

Es war jeden Tag deutlich über 40 Grad und staubtrocken. Im Hwange konzentrierten sich die Tiere an den Wasserlöchern, in Chizarira gab es kaum Tiere, in Matusadona nur Elefanten. Mana Pools war da eine herrliche Abwechslung, am Sambesi alles wunderschön frisch und grün, deutlich mehr Tiere in größerer Vielfalt und mit keinem besonders ausgeprägtem Fluchtverhalten.

In Hwange haben wir einen Selbstfahrer auf der Campsite getroffen, ebenso gab es in Chizarira Nachbarn. Ansonsten waren wir überall allein. Erst in Mana Pools gab es noch bis zu zehn (!) andere Camper. Insgesamt alles sehr einsam....

Ein bisschen deprimierend ist es, wenn man sieht, wie alles irgendwie verfällt. Das gilt insbesondere für die staatlichen Campsites. Nichtsdestotrotz sind die dort üblichen attendants bemüht, das Ganze in Schuss zu halten. Wenn jedoch keine Gäste da sind, wird natürlich auch nicht jeden Tag sauber gemacht.

Die Simbabwer haben wir als besonders freundlich, fröhlich und angenehm zurückhaltend wahrgenommen. Zudem sehr hilfsbereit. Nirgendwo haben wir uns belästigt, unsicher oder gar bedroht gefühlt.

Unsere "Nord-Erkundung" hat absolut Appetit gemacht, auch weitere Regionen des Landes zu erkunden.

Gruß
Mabe
352 Beiträge · seit 201606. Nov. 2016 · #2
Also ZIM steht bei mir auf jeden Fall auch noch auf der To do Liste. Wie sind denn aktuell die Preise? Camping, Essen Trinken??
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201306. Nov. 2016 · #3
Hallo Ticktack,

Diesel um die 1,17 / 1,20 $/ Liter, private Campsites z.B. Masuma River Lodge/Binga oder Gache Gache 15 $ oder Lomagundi/Kariba 10 $ pPpN.

In den Parks gibt es deutliche Spannbreiten: von 15 $ ppN in Robins Camp/Hwange bis 172 $ für eine vorgebuchte exclusive campsite (zzgl Parkgebühr).

Lebensmittelpreise etwas günstiger als bei uns.

Wir waren zwei Mal essen und haben dafür zwischen 8 und 20 $ gezahlt- völlig in Ordnung.

Einzelne Dinge (1 Bier, 2 Dosen Cola...) kosten gerne mal rund 1 $.

Simbabwe ist kein Billigreiseland. Insgesamt finden wir das Preis-Leistungs-Verhältnis ok. Auch wenn die Campsites teilweise sehr teuer sind, muss man einfach mal sehen, was man dafür bekommt. Und damit meine ich nicht eine gepflegte Campsite mit Wasser und Strom, sondern z.B. einzigartige Landschaften und Naturerlebnisse. Und das eine oder andere Mal muss man seine Ausgaben vielleicht als Spende betrachten. Im Schnitt bereuen wir keinen einzigen Dollar, den wir ausgegeben haben.

Gruß
Mabe
14 Beiträge · seit 200816. Nov. 2016 · #4
Ich nehme mal an "road blocks" sind Verkehrskontrollen, oder? Teilweise habe ich schon gelesen, dass man da etwas bezahlen muss. Sind das offizielle Gebühren und wie hoch sind sie? Welche Kosten entstehen am Grenzübergang bei der Ein- und Ausreise? Was kostet der Eintritt in Hwange? Gibt es sonst noch (unerwartete) Kosten, die man im Auge behalten sollte?
Ich frage deshalb so konkret, weil wir im Februar nächstes Jahr dahin wollen. Da meistens mit Bargeld bezahlt werden muss, müssen wir eine entsprechende Menge mitnehmen, da ja die Geldautomatenversorgung sehr unsicher ist. Wir können im Moment aber noch nicht so genau abschätzen, wieviel Geld notwendig ist.
Danke schon mal vorab für die Beantwortung der Fragen 🙂
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201316. Nov. 2016 · #5
Hallo muk,

road blocks sind Polizeikontrollen, die nicht per se Geld kosten.
Wenn du kontrolliert wirst und alles ok ist, kostet das nichts 🙂
Wenn die Kontrolle es drauf anlegt, kannst du schnell zwischen 5 und 20 $ loswerden (Nummerschildleuchte funktioniert nicht, kein Feuerlöscher etc).
Wir haben da überhaupt keine schlechten Erfahrungen: mehrfach angehalten, ein paar mal kontrolliert, alles immer sehr korrekt und freundlich.

Verschiedene Strecken in Simbabwe sind mautpflichtig (2 $).

Der Eintritt in den Hwange sind 10 $ pro Person und Tag + einmalig 10 $ für das Auto (bis zu 5 Tage). Hinzu kommt die Übernachtungsgebühr (Camping/Lodge?).

Grenzübergang (bei Einreise): wir haben bezahlt 30 $ Visum pP, 45 $ carbon tax, 10 $ road access fee

Ich würde den Bargeldbedarf nicht zu knapp bemessen. Da kann schnell mal was unerwartetes passieren. Wir mussten z. B. eine Autobatterie kaufen...
Auf die Geldautomaten würde ich mich nicht verlassen. Sie funktionieren zum Teil nur mit lokalen Karten, die Ausgabemenge ist beschränkt oder es warten 100 Leute davor...

Simbabwe ist toll. Ich wünsche euch jetzt schon ne tolle Reise

Mabe
Gast16. Nov. 2016 · #6
Guten Abend
@Löhnen an road blocks
Das ist eine Einnahmequelle für nicht- oder unterbezahlte, echte oder unechte, Polizisten und je nachdem wie viel dieser weitergibt auch für den Staat, besser Bob und seine Nomenklatura......Die Foren und Medien sind voll mit Berichten darüber, ABER:

In den Zeitungen aus der Region wurde wiederholt berichtet, dass der strikte Befehl ausgegeben wurde, Touristen zu (ver)schonen. Diesen Einkommenentgang für die Polizisten müssen nun die ohnehin schon sehr geplagten Zimbabwe Bürger kompensieren. Die Leute können/trauen sich nicht zu reisen/fahren weil sie das Geld für die nun gestiegenen "Strafen" nicht mehr aufbringen können. Es hat schon xxx Demonstrationen nur deswegen gegeben.
Grüße
PS und Fazit: Touristen scheinen derzeit aus dem Schneider zu sein, siehe diesen u. a. aktuelle Berichte, den schwarzen Peter haben jetzt andere
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2016
36 Beiträge · seit 201416. Nov. 2016 · #7
Hi Mabe,

deine Beschreibung zum Grenzübertritt in Chirundu ist deckungsgleich zu unseren Erfahrungen in 2014. Besonders das Police Clearance Certificate hatte es den Herren angetan. Inspektion der Motonummer war eine Veranstaltung mit 4 Beamten.

An diesem Grenzübergang ist Eile ein schlechter Ratgeber. Mit Ruhe, Gelassenheit und einer gehörigen Portion Freundlichkeit geht jedoch alles seinen Weg. Bin gespannt wie es im Mai 2017 wird. Da werden wir mal wieder den Grenzübergang nutzen. Alternative ist noch der Übergang über den Kariba Staudamm. Hatte das Gefühl, dass dort alles etwas schneller abläuft.

Ansonsten freue ich mich wieder auf Zim. Hwange, Matusadona und Mana gefallen uns sehr.

Lieben Gruß

Stephan
570 Beiträge · seit 201122. Nov. 2016 · #8
muk schrieb:Ich nehme mal an "road blocks" sind Verkehrskontrollen, oder? Teilweise habe ich schon gelesen, dass man da etwas bezahlen muss. Sind das offizielle Gebühren und wie hoch sind sie? Welche Kosten entstehen am Grenzübergang bei der Ein- und Ausreise? Was kostet der Eintritt in Hwange? Gibt es sonst noch (unerwartete) Kosten, die man im Auge behalten sollte?
Ich frage deshalb so konkret, weil wir im Februar nächstes Jahr dahin wollen. Da meistens mit Bargeld bezahlt werden muss, müssen wir eine entsprechende Menge mitnehmen, da ja die Geldautomatenversorgung sehr unsicher ist. Wir können im Moment aber noch nicht so genau abschätzen, wieviel Geld notwendig ist.
Danke schon mal vorab für die Beantwortung der Fragen 🙂
Als ich im 4x4 Forum gelesen hatte viel mir dein Post ein:
Hier die Strafen. Die sind wirklich in Ordnung und es lohnt sich bei Diskussionen zu wissen wie viel man zahlen muss. Kopie liegt bei mir in der Reisemappe:

ZIMBABWE VEHICLE REGISTRATION & LICENSING ACT CHAPTER 12:14

Fail to Display current vehicle licence: $5
Fail to produce documents within 7 days to Police: $5
Fail to produce documents within 7 days to VID: $10
Licence vehicle registered vehicle-all classes: $10
Fail to Display registration mark and Number
Plate OR its illegible: $10
Fail to Notify change of ownership – 14 days:$10
No Number plate: $10
No rear Number plate light: $5
No Drivers licence: $20
No Insurance: $10
No white front reflectors: $5
No red read reflectors: $5
No red ‘T’ on rear trailer: $10
Motor vehicle + Trailer longer than 8 Mt: $5
No amber side reflectors @ 4mt – each: $5
No red triangles: $15
No horn, fail to use or abuse horn: $10
No Stopping, No parking, no left or right turn: $5
Proceed against red robot: $20
Proceed against amber robot: $10
Encroach over white line at a robot: $10
Fail to stop at flash lights – Railway crossing: $20
Overtaking over solid white line: $20
Double parking: $5
Stop or park within 7.5 mt. of intersection: $15
Fail to give way to right-uncontrolled intersection: $15
Cut corner when turning right: $10
Fail to:
Signal – slow down, stop turn left or right: $10
Stop – minor accident: $20
Stop – serious accident: court
No headlights, one headlight or no side lights: $5
No headlights or side lights: $10
Headlights causing dazzle: $15
No dip switch: $10
Foot brakes not working: $20
Hand brakes not working at all – max: $15
Unable to keep vehicle static when brake applied: $15
No windscreen wiper: $5
Windscreen not providing clear undistorted vision: $10
No exhaust silencer: $10
Inefficient exhaust silencer: $5
Causing excessive smoke: $10
Leaks of oil and fuel onto road: $5
Dangerous tyre – canvas showing – per tyre: $5
Axles Loading:
1-50: $10
51-200: $15
201-400: $20
+ 400: court
No Safety belt: $5
Spit in or from vehicle: $5
Discard rubbish fro vehicle: $5
Abusive behaviour: $10
Speeding – extra kilometres per hour:
6-15: $5
16-25: $10
26-35: $15
36-50: $20
50+: court
Production of documents 7 days:
Fail to produce Documents: $5
Fail to produce Drivers licence: $20
Fail to produce Insurance: $5
Fail to produce Registration book to VID $10
Police Officers must give rank, name and number.
Spot fines – Form Z69(j) Admission of Guilt.
Form 265 to pay fine at police station within 7 days.

In der Hoffnung, dass wir alle die Liste nie brauchen.
LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
15 Beiträge · seit 201320. Dez. 2016 · #9
Auch wir waren Ende Oktober in Simbabwe und können die Infos bezüglich der Roadblocks
leider nicht bestätigen. Zwischen Hwange und Binga wurden wir mehrmals kontrolliert und
mussten ziemlich oft was bezahlen. Die jeweiligen "Verstöße" waren an den Haaren herbeigezogen aber wahrscheinlich formal korrekt (Feuerlöscher zu voll und so).
Uns wurde später gesagt, dass das wahrscheinlich an unserem in Südafrika gemieteten Fahrzeug mit entsprechendem Kennzeichen lag.
831 Beiträge · seit 200921. Dez. 2016 · #10
Da kann ich Crazy Horse nur zustimmen. Wir waren im Sept./ Okt. dort und man fand bei jedem road block etwas Neues zu beanstanden. Wir hatten z. B. bei der Einreise vorschriftsmäßige Reflektorstreifen, aber unterwegs wurden die Bestimmungen verändert und nun war "honeycomb"- Reflektorband angesagt. Da muß man erst mal wissen, was gemeint ist... , der Reflektorstreifen muß nun unterlegt sein mit einem Bienenwaben- Muster. Kosten: 2x vorn und 2 x Mal hinten lt. Polizei = 20 $. Es gab, nachdem zwei andere Autos mit weißen Farmern anhielten, um ihren Beistand anzubieten, einen Discount auf 15$.
20$ ist übrigens der Höchstbetrag, den diese Strassenräuber in Zivil kassieren dürfen. Sonst geht es auf die Wache...
Road blocks waren für unseren Geschmack kein Vergnügen.
Nach Aussagen von Einheimischen finden solche Aktionen mehr und mehr statt, weil die Radarkontrollen nicht mehr durchgeführt werden können, weil entweder die Radargeräte nicht mehr funktionieren oder abhanden gekommen sind.
Je weiter man von den großen Städten entfernt ist umso weniger wird man kontrolliert und abkassiert.
Zu diesem Thema leicht frustriert grüßt
Marga
828 Beiträge · seit 201621. Dez. 2016 · #11
buma schrieb:

Wir waren im Sept./ Okt. dort und man fand bei jedem road block etwas Neues zu beanstanden.
Nach Aussagen von Einheimischen finden solche Aktionen mehr und mehr statt, weil die Radarkontrollen nicht mehr durchgeführt werden können, weil entweder die Radargeräte nicht mehr funktionieren oder abhanden gekommen sind.

Was erwartest Du ? Als Tourist bist du eine willkomene Einnahmequelle.

Das Land und die Wirtschaft ist völlig am Boden. Löhne für Staatsangestellte können nicht mehr regelmässig ausbezahlt werden. Ein grosser Teil der Bevölkerung hat nicht einmal einen U$ pro Tag zur Verfügung.

Auf der anderen Seite sind die Touristen, die möglichst unbehelligt -von all diesen lästigen Problemen- durch die Nationalparks kurven wollen. Irgendwie passt das halt dann nicht mehr und es kommt zu solchen Situationen. Das muss in der jetzigen Situation wohl oder übel akzeptiert werden. Und Besserung ist nicht in Sicht, eher das Gegenteil...
1'927 Beiträge · seit 200821. Dez. 2016 · #12
Mabe schrieb:
.......Grenzübergang (bei Einreise): wir haben bezahlt 30 $ Visum pP, 45 $ carbon tax, 10 $ road access fee.....
Hallo Mabe,
vor zwei Jahren waren noch extra Versicherungsgebühren zu bezahlen, ist das jetzt weggefallen?

Gruß
Peter
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201321. Dez. 2016 · #13
Doch stimmt, irgend so ne Versicherung haben wir auch noch bezahlt....ich weiss aber nicht mehr, wieviel das war...
2'460 Beiträge · seit 200622. Dez. 2016 · #14
CrazyHorst schrieb:Auch wir waren Ende Oktober in Simbabwe und können die Infos bezüglich der Roadblocks
leider nicht bestätigen. Zwischen Hwange und Binga wurden wir mehrmals kontrolliert und
mussten ziemlich oft was bezahlen. Die jeweiligen "Verstöße" waren an den Haaren herbeigezogen aber wahrscheinlich formal korrekt (Feuerlöscher zu voll und so).
Uns wurde später gesagt, dass das wahrscheinlich an unserem in Südafrika gemieteten Fahrzeug mit entsprechendem Kennzeichen lag.
buma schrieb:Da kann ich Crazy Horse nur zustimmen. Wir waren im Sept./ Okt. dort und man fand bei jedem road block etwas Neues zu beanstanden. Wir hatten z. B. bei der Einreise vorschriftsmäßige Reflektorstreifen, aber unterwegs wurden die Bestimmungen verändert und nun war "honeycomb"- Reflektorband angesagt. Da muß man erst mal wissen, was gemeint ist... , der Reflektorstreifen muß nun unterlegt sein mit einem Bienenwaben- Muster. Kosten: 2x vorn und 2 x Mal hinten lt. Polizei = 20 $. Es gab, nachdem zwei andere Autos mit weißen Farmern anhielten, um ihren Beistand anzubieten, einen Discount auf 15$.
20$ ist übrigens der Höchstbetrag, den diese Strassenräuber in Zivil kassieren dürfen. Sonst geht es auf die Wache...
Road blocks waren für unseren Geschmack kein Vergnügen.
Nach Aussagen von Einheimischen finden solche Aktionen mehr und mehr statt, weil die Radarkontrollen nicht mehr durchgeführt werden können, weil entweder die Radargeräte nicht mehr funktionieren oder abhanden gekommen sind.
Je weiter man von den großen Städten entfernt ist umso weniger wird man kontrolliert und abkassiert.
Zu diesem Thema leicht frustriert grüßt
Marga
Da hatten wir wohl richtig Glück, denn wir waren auch mit einem südafrikanischen Kennzeichen im September/ Oktober 2106 unterwegs. Wir hatten zwar etliche Roadblocks, es wurde aber nie etwas beanstandet.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD