Namibia im europäischen Sommer ...

47 Antworten · 5'665 Aufrufe · gestartet 23. Okt. 2016 von BikeAfrica
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2'391 Beiträge · seit 201624. Okt. 2016 · #21
Hallo Wolfgang,
wir haben ein schulpflichtiges Kind und waren deshalb im Juli/Augst in Namibia. Ursprünglich hatten wir Herbstferien geplant. Ich bin froh, dass wir das nicht gemacht haben. Es wäre definitiv zu viel Hetze gewesen und mir wahrscheinlich auch zu heiß. Mir war es im August im Sossusvlei viel zu warm. Der Marsch zum Deathvlei hat mir voll gereicht. Hidden Vlei habe ich dann gelassen. Trotz einer großen Flasche Wasser für den Weg hat mein Kreislauf da schon schlapp gemacht.
Alles über 25 Grad (das ist ja dann in der Sonne mal schnell 35 oder mehr) kann ich nur bis zum Hals im Wasser liegend ertragen oder eben im Schatten. Wie z.B. Menschen länger als 2 Minuten in einer Sauna überleben habe ich mich schon mein ganzes Leben gefragt 😐
Ich würde aber auch nicht im August in Namibia Zelten. Das wäre mir viel zu kalt. Bei Feuerschein in der Lodge aber wunderbar.
Wie Du bei mehr als 40 Grad mit dem Fahrrad unterwegs sein kannst, das kann ich nicht verstehen. So ist halt jeder Mensch anders gestrickt.
Und übrigens grillen im Schnee ist einfach super klasse. Grillen bei 12 Grad macht man doch bei uns sowieso die meiste Zeit im Sommer 😉
Aber ohne Flax. Wir grillen mit unseren Freunden regelmäßig das ganze Jahr über.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2016
4'129 Beiträge · seit 200824. Okt. 2016 · #22
Guido schrieb:
Das mit der klaren Luft im trockenen Sommer habe ich noch nicht so ganz verstanden. Kann mir das jemand herleiten? Ich dachte die Luft wäre nach Regenschauern besonders klar und wenn es überall noch ein bisschen grün ist. Nicht wenn es seit 3 Monaten nicht geregnet hat, der Boden überall staubtrocken ist und meistens eine Menge Staub in der Luft "hängt"?
Eben, so isses.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
1'182 Beiträge · seit 200624. Okt. 2016 · #23
Logi schrieb:Deshalb bleiben wir unserer Linie treu und reisen künftig wieder über Weihnachten/ Silvester durchs südliche Afrika.

Zum Glück kommt aber nicht jeder auf diese Idee - sonst wäre es ja noch voller in der Zeit. 😈


Doch - wir!

LG
Logi
... wir auch - es wird schon voller!

LG, Bernd
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778 Beiträge · seit 200624. Okt. 2016 · #24
Auch wir werden dieses Jahr wieder im Dezember (v. a. KTP) unterwegs sein. Im Dezember ist es, abgesehen von den warmen (manchmal aber auch schon etwas zu heißen Temperaturen) für uns möglich, länger am Stück Urlaub zu nehmen, da um Weihnachten eh nicht so viel auf der Arbeit los ist und man mehr Urlaub mit weniger Urlaubstagen nehmen kann. Die vielen Feiertage waren bisher auch schon mehrfach ein Argument für uns, im Mai zu fahren. Ich muss sagen, mir gefällt es sowohl im Mai, als auch im September/Oktober und Dezember.

Ich genieße tatsächlich, durch einen Afrika-Urlaub im Winter die kalten Wochen hier etwas zu verkürzen. Aber ich kann verstehen, wenn einem die Hitze zu viel ist. Als Camper würde ich wohl auch die Monate Juni - August meiden, bei einem Urluab in festen UNterkünften ist das ja nicht ganz so tragisch mit den kalten Nachttemperaturen.

Zum Glück fahren wir alle zu unterschiedlichen Zeiten 😁

Liebe Grüße
Tanja
33,1k Beiträge · seit 200624. Okt. 2016 · #25
OFF TOPIC
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Hi Guido,
Das mit der klaren Luft im trockenen Sommer habe ich noch nicht so ganz verstanden. Kann mir das jemand herleiten? Ich dachte die Luft wäre nach Regenschauern besonders klar und wenn es überall noch ein bisschen grün ist. Nicht wenn es seit 3 Monaten nicht geregnet hat, der Boden überall staubtrocken ist und meistens eine Menge Staub in der Luft "hängt"?
da musste ich doch glatt mal etwas recherchieren 🙂 Also grundsätzlich ist trockene Luft immer "sauberer" (durchsichtiger...) als feuchte, da eben eine geringere Dichte. Im August/September mit den Winden, Staub und Buschfeuern wird das in Namibia aber kaum zu besonders klarer Luft führen (muss also meine vorherige Aussage korrigieren - auch wenn es immer und überall so behauptet wurde). Im Juni/Juli ohne Winde etc. erscheint mir das aber plausibel, dass die Luft dann besonders klar ist. Ich weiß, dass die ganzen Sternwarten Hochsaison im Juli/August haben, was aber wohl eher an den wolkenfreien Nächten mit besonders klarere Luft (das scheinen so nur Chile und Namibia zu bieten) und besonderen Konstellationen (?) liegt.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2016
352 Beiträge · seit 201624. Okt. 2016 · #26
Naja, in der Zeit sind im südlichen Afrika überall Ferien und die Südafrikaner kommen mit allem was Räder hat nach Namibia.
Also einsam und leer ist dann anders. Deswegen fahren wir über Weihnachten und Neujahr auch nicht nach Swakop. Das hat dann das gleiche Flair wie Lioret de Mar. 😄
dirkmandy schrieb:Hallo Wolfgang,

die Frage haben wir uns auch schon gestellt. Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal im Mai in Namibia unterwegs gewesen und schon da hat es uns "gestört", dass es früh dunkel wurde und je nach Region abends und morgens recht kühl war.

Deshalb bleiben wir unserer Linie treu und reisen künftig wieder über Weihnachten/ Silvester durchs südliche Afrika.

Zum Glück kommt aber nicht jeder auf diese Idee - sonst wäre es ja noch voller in der Zeit. 😈

LG, Dirk
4'129 Beiträge · seit 200824. Okt. 2016 · #27
Hmm, da gibt es ja durchaus Unterschiede ob Gebirge oder staubige Wüste - die meisten hier fotografieren ja tagsüber, ziemlich bodennah... 😎 und in die Horizontale gerichtet... 🙂
und da gilt dann: "Feuchterer" Boden, weniger Staub in der Luft - und zwar bodennah! - da befindet sich der kleine Fotograf ja meist... 😎 und Wolken machen einen interessanten Himmel (außer natürlich eine geschlossen Wolkendecke, die in Nam nicht grad häufig ist - Küste mal ausgenommen,- ebenso die feuchte Luft, die ist im Inland schnell trocken.
Aber Staub hat auch seine Reize, im Gegenlicht 🙂

die Sternengucker gehen nach anderen Kriterien: Keine Wolken! Keine Lichtverschmutzung! Keine Stürme! Und nicht zu vernachlässigen: Die Objekte der Begierde, die auch in bestimmten Zeiten besser oder überhaupt nur zu einer best. Zeit zu beobachten sind.
Grüßle
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2016
2'060 Beiträge · seit 201324. Okt. 2016 · #28
BikeAfrica schrieb:
... weil ich es nicht verstehe.
Versucht mal, eure Bekannten zu 'nem Grillabend draußen bei 12 Grad einzuladen.
Oder überlegt mal, im Winter bei 5 Grad zuhause draußen zu grillen und beim Essen draußen zu sitzen. Und die nächsten fünf Tage wieder. Wer macht das denn zuhause in Deutschland?
In Namibia ist das plötzlich normal. Es geht doch viel angenehmer ...

Gruß
Wolfgang
Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche nur wegen des Grillens und/oder der flüssigen Sundowner nach Namibia fahren. 😕 Wir fahren wegen der Landschaft, der Menschen und Tiere, also muss mir tagsüber die Temperatur zusagen. Abends gehen wir - wie auch schon jemand geschrieben hat - zeitig ins Bett, damit man früh wieder rasch auf der Pad ist; deshalb sind mir die Abendtemperaturen ziemlich egal.

Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht recht, warum man das verstehen will oder muss. Auch in Europa hat jeder andere Präferenzen, der eine verkriecht sich bei Hitze, der andere legt sich unter der glühenden Sonne an den Strand, der eine liebt die Kälte und lässt sie an sich heran, der andere mummelt sich dick ein und sitzt hinterm Ofen ...
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2016
857 Beiträge · seit 201424. Okt. 2016 · #29
Berg-Eule schrieb:
Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche nur wegen des Grillens und/oder der flüssigen Sundowner nach Namibia fahren. 😕 Wir fahren wegen der Landschaft, der Menschen und Tiere, also muss mir tagsüber die Temperatur zusagen. Abends gehen wir - wie auch schon jemand geschrieben hat - zeitig ins Bett, damit man früh wieder rasch auf der Pad ist; deshalb sind mir die Abendtemperaturen ziemlich egal.

Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht recht, warum man das verstehen will oder muss. Auch in Europa hat jeder andere Präferenzen, der eine verkriecht sich bei Hitze, der andere legt sich unter der glühenden Sonne an den Strand, der eine liebt die Kälte und lässt sie an sich heran, der andere mummelt sich dick ein und sitzt hinterm Ofen ...
Hallo,
ich finde dden Thread ganz interessant, weil interessante Seitendiskussionen entstehen.
Und JA, für mich ist bei Namibia essentiell das Braaien und ein bis zwei Bierchen am Abend. Ich stehe zwischen 6 und 7 Uhr auf, arbeite oder fahre den ganzen Tag, und ab 4 oder 5 abends geniesse ich dann die Wärme, die Sonne, freue mich auf das Feuer, das Essen und das Trinken. Ich geniesse noch eine Stunde die Sterne (bevorzugt ohne Jacke), und geh dann auch früh ins Bett.. und morgens liebe ich es, nur in kurzer Hose einen Kaffee und ein paar Kekse zu frühstücken, in den ersten Sonnenstrahlen. bei 10 oder 15 Grad macht mir das nunmal keinen Spaß..
Aber: jeder wie er/sie/es will 😉
Gruß
Alex
5'479 Beiträge · seit 200924. Okt. 2016 · #30
Hallo Wolfgang,
Du sprichst mir aus dem Herzen. Während des deutschen Sommers würde ich niemals ins südliche Afrika fahren. Hatte einmal Ende September in Namibia einen Kälteeinbruch mit Minusgraden. War zum Glück nur eine Nacht. Wäre der gesamte Urlaub so gewesen, hätte mir das keinen Spaß gemacht. Dabei ist es nicht so, dass ich Probleme damit hätte, bei niedrigen Temperaturen zu zelten. Wir haben auch schon Campingreisen in Alaska und im kanadischen Nordwest Territorium gemacht, wo Nachtfrost an der Tagesordnung war. In diesen Regionen gehört das aber dazu, während ich mit Afrika Wärme/Hitze verbinde. Da möchte ich auch nach Sonnenuntergang bei warmen Temperaturen vorm Zelt sitzen und den Geräuschen der afrikanischen Nacht lauschen. Wenn ich nur während der nordischen Sommermonate verreisen könnte, würde ich ausschließlich nach Ostafrika fahren um meinen Afrikavirus ausleben zu können.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
352 Beiträge · seit 201624. Okt. 2016 · #31
Ich kann der dunklen Jahreszeit, dem Weihnachtstrubel und der alljährlichen Erkältungswelle hier nix abgewinnen, deswegen bin ich vorzugsweise im Dezember/Januar auf der Sonnenseite. Wenn es zu heiss wird fahre ich halt irgendwo an die Küste 😛 , habe ja meist Urlaub und wenn ich ne Tour dabei habe mache ich, im Falle einer Hitzewelle ( wie letztes Jahr ), denen die Küste schmackhaft. Man muß dann ja nicht zwingend bei 50°C, irgendwo im Süden, vor sich hin schwitzen .
444 Beiträge · seit 201124. Okt. 2016 · #32
Hallo Wolfgang,
ich denke es ist oftmals ganz schön schwer sich selbst zu verstehen. Wie soll man da noch andere Menschen verstehen???
Ich hatte das Glück, mehrmals 12 Monate und länger in Afrika unterwegs sein zu können, d.h. ich hatte gar keine Möglichkeit eine Präferenz zu setzen. Heute werden es immer nur ein bis zwei Monate. Heute habe ich die Wahlmöglichkeit für den Zeitraum. Ich kann z.B. die große Sommerhitze im südlichen Afrika nicht mehr ab. Wir sind gerade vor wenigen Tagen zurückgekehrt. Nach Südafrika waren wir in Maun und wollten eigentlich noch nach Norden hoch und über den Caprivi nach Windhoek zurückkehren. Nach mehreren Tagen mit über 40° haben wir uns spontan anders entschieden und sind zum Abkühlen noch ein paar Tage nach Swakopmund gefahren...
Gruß Wilfried
2'530 Beiträge · seit 201124. Okt. 2016 · #33
Ein anderer sehr wichtiger Punkt sind die Insekten, speziell Moskitos, mag nicht jeden stören aber ich weiß von vielen die es nicht mögen und deshalb nur in unserem Winter kommen. Ganz besonderes die Reisenden die das nördliche Nam und Bots, mit viel Wasser bevorzugen. Es ist dann Nachts kühler, aber nicht eiskalt, nicht schwül tagsüber und man kann sein Abendessen draußen geniessen ohne von Insekten, im Licht, auf dem Teller gestört zu werden.

Dies gilt natürlich nicht für die südlichen Teile, welche Nachts saukalt werden können.

Ich fahre in jeder Jahreszeit mit Familie, aber mit deutschen Freunden immer im Winter, Moremi, Caprivi, Zambia etc.
Es ist einfach gemütlicher und die Leute fühlen sich wohler.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200624. Okt. 2016 · #34
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge, die verschiedene Sichtweisen und Gründe für die ein oder andere Reisezeit erkennen lassen.
Topobär schrieb:Dabei ist es nicht so, dass ich Probleme damit hätte, bei niedrigen Temperaturen zu zelten. Wir haben auch schon Campingreisen in Alaska und im kanadischen Nordwest Territorium gemacht, wo Nachtfrost an der Tagesordnung war. In diesen Regionen gehört das aber dazu, während ich mit Afrika Wärme/Hitze verbinde.
... wobei ich in Zentralalaska auch wochenlang über 30 Grad hatte und so braungebrannt nach Hause kam, dass alle dachten, ich sei in Afrika gewesen und wollte sie veralbern, als ich Alaska als Ziel der Reise nannte.
Nach Norden hin auf dem Dempster war es natürlich "etwas frischer". 😉
Cruiser schrieb:Ein anderer sehr wichtiger Punkt sind die Insekten, speziell Moskitos, mag nicht jeden stören aber ich weiß von vielen die es nicht mögen und deshalb nur in unserem Winter kommen.
Die Mücken als Argument hatte ich in der Tat nicht im Blick. Wahrscheinlich war ich schon zu oft in Moskitoregionen unterwegs, als dass mich das zu sehr stören würde.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast26. Okt. 2016 · #35
Hallo,

vielleicht noch eine Überlegung für den Sommer 2017: Aktuell läuft der Tourismus in Namibia schon gut. Die durchschnittliche Auslastung der Unterkünfte ist recht hoch und in der Hauptreisesaison im europäischen Sommer war schon so Einiges ausgebucht.

Durch die 3 neuen Flugverbindungen nach Windhoek (und vielleicht kommen 2017 noch weitere dazu) sind nächstes Jahr ganz grob ca. 50.000 zusätzliche Touristen zu erwarten. Bei durchschnittlich 14 Tagen im Land ergibt das 700.000 zusätzliche Übernachtungen. 60-70% Auslastung im Jahresmittel unterstellt, bräuchte es etwa 1.500 neue Zimmer/Chalets/Campingstellplätze im Land, um das aufzufangen. Es wird zwar einiges neu gebaut (vor allem in und um Swakopmund und Windhoek), aber ich glaube nicht in dem nötigen Ausmaß. Gerade im und direkt um den Etosha-Nationalpark herum nicht.

Wenn man ca. 75% selbstfahrende Touristen unterstellt (2 pro Auto) , dann bräuchte es auch ca. 1.000 zusätzliche Mietwagen. Ich weiß nicht, inwieweit namibische Vermieter da investieren und aufstocken (auch angesichts diverser politischer Unsicherheiten wie NEEEF)?

Soll heißen, das langjährige Erfahrungen hinsichtlich Vorbuchen (bzw. auch Nicht-Vorbuchen) vielleicht nicht mehr gelten und man gerade zur Hauptsaison im europäischen Sommer möglicherweise etwas anders planen muss. Oder eben die Nebensaison als Reisezeit ins Auge fasst.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2016
1'003 Beiträge · seit 200826. Okt. 2016 · #36
Hi,
ich wollte nur mal bemerken, dass das mit den Insekten totaler Quark ist. Wir fahren seit 10 Jahren in der Regenzeit und die Moskitobelastung ist vernachlässigbar - egal ob RSA, NAM, BW, ZIM, ZAM.

Christian, die Tageslänge ist schon entscheident. Auf dem Papier ist der Zeitunterschied 3 Stunden, aber im Sommer kann man schon 4:45 draußen sitzen und die blaue Stunde bewundern. Außerdem kann man bis 21:00 Uhr, bis es total dunkel ist, auch noch draußen essen etc. D.h., dass man ohne Probleme bis 18:00 Uhr Gamedrive machen kann.
Im Winter musst Du 15:00 Uhr im Camp sein, um bis 17:00 Uhr mit dem Essen fertig zu sein, dass Dir nicht die Finger abfallen. Sonnenaufgang ist zwar 6:30 Uhr, aber ich hab auch schon bei -7 im Zeltum 7 Uhr in die aufgehende Sonne gestarrt. Bis 7:45 geht dar gar nichts. Wenn noch etwas Wind dazukommt, macht es einfach keinen Spass.
Lustig finde ich immer die Aussagen über die Tiersichtungen in der dry oder wet. Fakt ist, man sieht genau so viele Tiere, wie in der Trockenzeit.
Da sowohl NAM als auch BW immer relativ trocken sind, kann man bis auf Revier - Befahrung die Regengüsse vernachlässigen.
Mit der Hitze haben wir nie Probleme, bis 37-38 Grad ist angenehm, zumal sehr trocken.
Gruss
Christian
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2016 · #37
Hallo Christian,
Auf dem Papier ist der Zeitunterschied 3 Stunden, aber im Sommer kann man schon 4:45 draußen sitzen und die blaue Stunde bewundern.
die Dämmerungszeit ist immer gleich lang und im südlichen Afrika bekanntlich sehr kurz, etwa 20-25 Minuten.
dass das mit den Insekten totaler Quark ist. Wir fahren seit 10 Jahren in der Regenzeit und die Moskitobelastung ist vernachlässigbar - egal ob RSA, NAM, BW, ZIM, ZAM.
Du willst also sagen, dass es im Sommer bei einer schönen Regenzeit nicht mehr Insekten gibt als im Winter? Das ist Quark 🙂

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'060 Beiträge · seit 201326. Okt. 2016 · #38
Immer aufs Neue beschwören einige, dass sie mit der Hitze noch nie Probleme hatten; das hilft aber den Menschen gar nichts, die Hitze nicht gut vertragen oder aus Krankheitsgründen Hitze meiden müssen. Zum Glück gibt es ja in Namibia eine passende Jahreszeit für solche Menschen, und die Sonnenanbeter sollten froh sein, dass diese ihnen in der Hauptsaison nicht auch noch den Platz an der Sonne streitig machen. 😉

Denn auch das ist für mich ein Argument: Ich reise lieber zu einer Zeit, wo nicht so viele Touris unterwegs sind, wo die Lodges nicht voll ausgebucht sind, wo an den Wasserlöcher nicht zig Autos und Busse Schlange stehen. Nach zwei "Winterreisen" kann ich nur sagen: sehr angenehm, wenn man die Sehenswürdigkeiten und Sichtungen für sich alleine hat. Deshalb reisen wir auch in Europa gern im Herbst ans Meer statt im Juli/August - natürlich erst, seit unsere Kinder aus der Schule waren.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
1'003 Beiträge · seit 200826. Okt. 2016 · #39
Hi,
Christian, die blaue Stunde geht aktuell in Windhoek city nahezu genau eine Stunde - nähmlich von 4:52 bis 6:10, wenn die Sonne aufgeht ... oder heute aufging.

Das habe ich nicht gesagt. Aber die Moskitobelastung war bisher bei allen unseren Reisen sehr gering bis ohne - und das mitten im Februar. Ob das nun in Nord Botswana, in Mana Pools oder im South Luangwa oder am Malawi See war.

Aber ich freue mich auch über jeden, der nicht im Sommer fährt. Andererseits gefällt's mir auch bei 45 Grad in in der Rub al Khalid zu sitzen ... also bin ich vielleicht kein Maßstab.

Gruss
Christian
33,1k Beiträge · seit 200626. Okt. 2016 · #40
OFF TOPIC
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Hi Christian,

auch wenn es unerhelblich ist (denn die Dämmerungsphasen sind im Winter wie im Sommer fast identisch; es ändert also nichts am Gesamtunterschied der Tageszeitenlänge): Dämmerungsbeginn (vorher kein Lesen ohne künstliche Lichtquelle) war heute Windhoek 5:51 Uhr, Sonnenaufgang 6:2412 Uhr. Die astronomische Dämmerung, d.h. der erste theoretisch mögliche Lichstrahl war um 5:02 Uhr. Zwischen "nutzbarem" Licht (5:51 Uhr) und Sonnenaufgang (6:24 Uhr) lagen also 33 21 Minuten.
Aber die Moskitobelastung war bisher bei allen unseren Reisen sehr gering bis ohne - und das mitten im Februar.
da wart ihr dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Schon jetzt ist in Windhoek, obwohl es noch nicht geregnet hat und die Luftfeuchtigkeit nur um etwa 10% gestiegen ist, deutlich mehr Ungeziefer als noch vor einem Monat.
Andererseits gefällt's mir auch bei 45 Grad in in der Rub al Khalid zu sitzen ... also bin ich vielleicht kein Maßstab.
für mich schon... denn für mich gibt es auch nur "zu kalt", aber niemals "zu warm" 🙂

Beste Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2016