Namibia im europäischen Sommer ...

47 Antworten · 5'665 Aufrufe · gestartet 23. Okt. 2016 von BikeAfrica
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Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #1
Hallo zusammen,

viele Namibia-Reisende bevorzugen unsere Sommermonate, um Namibia zu bereisen und ich habe mich schon seit Jahren gefragt, warum das so ist. Letztes Jahr war ich ab Ende August in Namibia und seitdem ist es mir noch rätselhafter.

Bei Familien mit schulpflichtigen Kindern ist es mir klar. Da geht es ja nicht anders. Aber ansonsten?


Meine Erfahrungen mit Reisen ab Mitte Oktober bis Anfang April:

Zuhause oft schlechtes Wetter, aber in Namibia warm - auch abends und nachts.
Es ist länger hell.
Die Flüge sind meist billiger.
Ich muss keine warmen Klamotten mitnehmen und kann wegen der hohen Temperaturen auch kalt duschen.
Durch die trockene Luft sind auch Temperaturen um 50 Grad erträglich.


Meine Erfahrungen im August:

Zuhause warm, aber in Namibia mit Beginn der Dunkelheit plötzlich sehr kalt.
Früh bzw. länger dunkel.
Morgens manchmal eine Eisschicht auf dem Zelt.
Losfahren in langen Klamotten und während der Fahrt nach und nach ausziehen (entfällt natürlich im Pkw).
Morgens bei 5 Grad Luft- und Wassertemperatur duschen ist nicht so toll.
Die Pools bei den Unterkünften sind saukalt.


Wieso tauscht man den deutschen Sommer gegen den namibischen Winter, wenn man doch auch das deutsche Schmuddelwetter im Winter gegen den namibischen Sommer tauschen kann?
Der einzige mir einleuchtende Grund sind schulpflichtige Kinder.

Es setzt sich doch auch niemand zuhause bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf den Balkon und trinkt 'nen eisgekühlten Gin-Tonic. Da sehe ich die Leute frierend mit Handschuhen und 'nem Glühwein über den Weihnachtsmarkt laufen und über die Kälte klagen.

Was treibt euch ausgerechnet im Südwinter ins südliche Afrika? Ich bin echt neugierig (und das ist ernst gemeint) ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'415 Beiträge · seit 201423. Okt. 2016 · #2
hallo Wolfgang, ich nehme an, weil's doch da immer mal regnen sollte? 🙁 und sich die meisten vor den Morastwegen fürchten?. 😮
War bei unserer ersten NA/BW-Reise der Fall. 😎
Werden es aber beim nächsten Mal sicher gemäss deinen angeführten Überlegungen anders planen 🙂
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
1'567 Beiträge · seit 201523. Okt. 2016 · #3
Lieber Wolfgang,

erste Frage: Kommst du zum nördlichen Forumstreffen bei kühl-herbstlichen Temperaturen oder flüchtest du nach Afrika? Ich würde dich doch so gerne persönlich kennen lernen! 🙂

Tja, warum fliegen wir im europäischen Sommer? Erste einfache Antwort: Wir haben schulpflichtige Kinder und die sollen mit!
Zweite einfache Antwort: Ich bin Lehrerin und ich will auch unbedingt mit!!! 🤩
Nun könnte man ja auch in den Herbstferien fliegen, die sind nur leider 2 Wochen kurz. Hatte ich auch schon überlegt.
Beim dritten Grund wird es etwas komplizierter:
Matthias hat es nachts gerne kalt. 🤨 Schwer zu verstehen, aber so ist es. Für ihn ist die abendliche Kühle auch nicht so wirklich schlimm, wobei ICH ab 17.30 Uhr nur noch in Fleecejacke ud danach mit der noch wärmeren Jacke obendrüber rumgelaufen bin... Zugegebenermaßen habe ich meine Wärmflasche immer dabei, da ist mir mein kopschüttelnder Mann auch grad egal... 😛
Und tagsüber wird es warm - eigentlich perfekt! Als nordisches Mädchen reicht mir diese Wärme auch absolut, um die lange gegen eine kurze Hose und Top einzutauschen. Als Ostfriesin kann man da so einiges ab... 😉
Mittags im Dead Vlei bei winterlichen Temperaturen herumzulaufen, war also geradezu optimal. Wärmer brauchen wir es nicht.
In Swakopmund hatten wir dieses Jahr bis zu 38 Grad (genau die Tage, als wir da waren) und Matthias hat geflucht... Der Rest der Familie fand es herrlich! Die Kinder sind Nordseewasser gewöhnt und so waren sie die einzigen, die sich sofort ins Meer schmissen:
IMG_2800.JPG
Von den nicht vorhandenen Mücken will ich gar nicht reden...
Mein einziges Problem: Ich würde so gern Namibia mal zu einer anderen Jahreszeit erleben...
Aber nicht wegen des Wetters... 😁
Liebe Grüße

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #4
Hallo Bianca,
binca75 schrieb:erste Frage: Kommst du zum nördlichen Forumstreffen bei kühl-herbstlichen Temperaturen oder flüchtest du nach Afrika? Ich würde dich doch so gerne persönlich kennen lernen! 🙂
die Chancen stehen eher schlecht, dass ich es schaffe, aber ich schicke Dir noch 'ne PN.
wobei ICH ab 17.30 Uhr nur noch in Fleecejacke ud danach mit der noch wärmeren Jacke obendrüber rumgelaufen bin... Zugegebenermaßen habe ich meine Wärmflasche immer dabei
Als Ostfriesin kann man da so einiges ab... 😉
... ich kratze im Winter morgens bis ca. minus 10 Grad die Autoscheiben im T-Shirt frei, bin auch bei 10 cm Schnee mit Flip Flops und T-Shirt einkaufen, habe schon in kurzen Hosen Schnee geschaufelt und war eine Woche nach der Eisschmelze im canadischen Polarmeer schwimmen. So ganz empfindlich gegen Kälte bin ich auch nicht. 😉
Ich finde es trotzdem schöner, abends in kurzen Hosen und T-Shirt draußen zu sitzen und gar keine langärmligen Klamotten mitnehmen zu müssen oder bestenfalls ein Hemd, dessen Ärmel man hochkrempel kann.

Vor allem finde ich es doof, bei fünf Grad Lufttemperatur noch kalt zu duschen.

Gruß
Wolfgang
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847 Beiträge · seit 201523. Okt. 2016 · #5
Hallo Wolfgang,

Auf Grund von Betriebsferien im August, habe ich keine andere Wahl.
Glaube mir mal, es wäre mir auch lieber eine andere Jahreszeit zu wählen.

Vorteil ist, ich habe 4 Wochen Urlaub ohne betteln zu müssen 😉
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
857 Beiträge · seit 201423. Okt. 2016 · #6
Hallo,
ich fliege grundsätzlich günstig, also Oktober, Anfang Dezember, oder Februar-März. Ich kann es einrichten. Und mag das deutsche Winterwetter nicht. Aber viele Leute, mit denen ich im Bekanntenkreis über Namibia /Südafrika spreche, fliegen im (deutschen) Sommer, weil man da eben lang verreist, und das die "Saison" ist. Denen ist es im namibischen Sommer zu heiß, und es wird ihnen erklärt, dass es die ideale Jahreszeit wäre. Außer für Jäger (dichteres Fell, weniger Busch im Weg) und Wanderer kann ich das nicht nachvollziehen, aber kann mir nur recht sein, dann habe ich mehr Platz 😉
Gruß
Alex
33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #7
Hi Wolfgang,
Was treibt euch ausgerechnet im Südwinter ins südliche Afrika?
neben schulpflichtigen Kindern denke ich, dass es v.a. an dem typischen Afrika-Wunsch liegt. Der ist braune Savannenlandschaft und eben nicht eine grüne Wiese (z.B. Februar-April), denn die hat man auch in der Heimat. Juni ist zudem Nebensaison bei allen Anbietern die ich (mit Saisontarifen) kenne.
Zuhause warm, aber in Namibia mit Beginn der Dunkelheit plötzlich sehr kalt.
also wenn ich mir so Deutschland angucke, dann ist Namibia im Winter meist deutlich wärmer als Deutschland im Sommer. Und Du hast halt eine 100%ige Sonnenscheingarantie von Mai-September in Namibia. Zudem ist die Luft sehr klar, was für Fotografen, Sternenfreunde etc. wichtig ist.
Früh bzw. länger dunkel.
Das Argument habe ich zu keiner Zeit in Namibia für Reisen so richtig verstanden. Selbst im Winter haben wir 12 Stunden Sonnenschein und im Sommer dann eben 15. Das macht eigentlich keinen großen Unterschied aus.
Morgens manchmal eine Eisschicht auf dem Zelt.
das spricht für mich auch eindeutig gegen Juli/August (wobei ich bekanntlich kein Camper bin und deshalb nicht so richtig mitreden kann). Ein Gamedrive morgens mit Mütze und Schal hat aber eben auch seien Reize 😉

Ich persönlich habe früher auch allen Freunden, Bekannten etc (mit oder ohne Kinder) zu Juli/August geraten. Viele Europäer (v.a. ältere) kommen eben auch schlecht mit der Hitze klar. Mittlerweile empfehle ich eigentlich auch eher September/Oktober, eben wegen der wärmeren Temperaturen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'182 Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #8
Hallo Wolfgang,

wegen der von Dir angegebenen Gründe reisen wir seit vielen Jahren meist in der Zeit Januar/Februar nach Namibia oder nach anderen warmen Ländern. Wir trinken unseren Sundowner auch lieber in Shorts und T-Shirts bei angenehmen Temperaturen.

Bei uns kommt hinzu, dass wir im hiesigen Sommer mit dem eigenen Segelboot auf der Ostsee unterwegs sind.

Gruß,
Bernd
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Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #9
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:also wenn ich mir so Deutschland angucke, dann ist Namibia im Winter meist deutlich wärmer als Deutschland im Sommer.
es geht nicht um die Tagestemperaturen. Ob ich nun 30 oder 45 Grad habe, ist ja egal. Tagsüber sitzen die meisten Touristen bei Klimaanlage im Auto. Aber abends sieht es anders aus.

Wann hatten wir denn in Deutschland zwischen Juni bis August zum letzten Mal Nachtfrost (die Zugspitze mal ausgenommen)?
Ich kann da meist bei 20-25 Grad in kurzen Klamotten abends im Garten sitzen und es ist bis 22:30 Uhr so hell, dass ich keine Lampe brauche. In Namibia hocken die Leute dann seit Stunden im Dunkeln in Winterklamotten ums Lagerfeuer, wenn sie es denn noch aushalten.

25 Grad Plus nach Sonnenuntergang im Juli in Namibia? Das dürfte eher selten sein.

Ich bin lieber im Sommer in Deutschland, wenn es dort warm ist und fahre nach Afrika, wenn es dort auch warm ist.

Gruß
Wolfgang
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3'700 Beiträge · seit 200923. Okt. 2016 · #10
Hallo Wolfgang,

du schreibst:
Ich bin lieber im Sommer in Deutschland, wenn es dort warm ist und fahre nach Afrika, wenn es dort auch warm ist.
Na, dann ist doch alles gut, oder? Um wie viel voller wäre es in Deutschland, wenn wir uns alle zu dir gesellen. 😉

Gegenfrage: Warum interessiert dich das tatsächlich? Ich bin auch echt neugierig (und das ist auch ernst gemeint)!

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2'060 Beiträge · seit 201323. Okt. 2016 · #11
Hallo,

es soll Menschen geben, die die Hitze nicht mögen, auch Menschen, die Hitze nicht vertragen - und es gibt ganz verrückte Menschen, die sich in kurzen Hosen nicht wohl fühlen. 😊

Es soll auch Leute geben, die den deutschen Herbst und Winter mit den frühen dunklen Stunden bei Kerzenschein und heißem Tee lieben, dagegen keine eisgekühlten Alkoholika an heißen Abenden mögen. 😉

Wir waren zweimal im südlichen Hochsommer in Nam/Bot - entsetzlich! Man hat den ganzen Tag schweißnasse Klamotten, und nachts liegt man in der eigenen Soße, wenn es keine Klimaanlage gibt. Seitdem reisen wir immer Ende Mai/Juni. Da ist es tagsüber angenehm warm, aber eher selten heiß, abends wird es kühl, aber auch mit Jacke kann man zum Sterngucken draußen sitzen. Für richtig kalte Nächte gibt es Decken, Wärmflaschen und warme Schlafanzüge.

Auch das Argument des Aussehens der Landschaft nehme ich für mich in Anspruch. Zwar freue ich mich für Land, Leute und Tiere, wenn es grünt, aber das habe ich daheim zur Genüge, ich sehe lieber rote Wüste und braune Savanne statt grüner Wiesen. Zudem findet man in dieser Jahreszeit immer Tiere an den Wasserlöchern.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200623. Okt. 2016 · #12
Butterblume schrieb:Hallo Wolfgang,

du schreibst:
Ich bin lieber im Sommer in Deutschland, wenn es dort warm ist und fahre nach Afrika, wenn es dort auch warm ist.
Na, dann ist doch alles gut, oder? Um wie viel voller wäre es in Deutschland, wenn wir uns alle zu dir gesellen. 😉

Gegenfrage: Warum interessiert dich das tatsächlich? Ich bin auch echt neugierig (und das ist auch ernst gemeint)!
... weil ich es nicht verstehe.
Versucht mal, eure Bekannten zu 'nem Grillabend draußen bei 12 Grad einzuladen.
Oder überlegt mal, im Winter bei 5 Grad zuhause draußen zu grillen und beim Essen draußen zu sitzen. Und die nächsten fünf Tage wieder. Wer macht das denn zuhause in Deutschland?
In Namibia ist das plötzlich normal. Es geht doch viel angenehmer ...

Gruß
Wolfgang
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57 Beiträge · seit 201623. Okt. 2016 · #13
Hallo Wolfgang,

also für mich wären die Argumente für den Sommer auch die klaren Tage, weil blauer Himmel und das klare Licht einfach bessere Fotos ergeben, und die gemäßigten Temperaturen tagsüber, da wir gerne wandern und ich nicht gerne bei über 25 Grad herum laufe. Bei einer Lodgetour ist das Duschen bei 5 Grad ja auch normalerweise kein Thema.
Trotzdem werden wir im nächsten Jahr im September/Oktober nach Namibia fahren, weil wir nämlich campen wollen und somit bei Kälte nicht nach drinnen fliehen können. 😉 Auch Frühstück bei Frost würde mich nicht begeistern.
Da wir Frühaufsteher sind, ist das mit dem abends draußen sitzen nicht so wichtig, da wir meistens mit "den Hühnern" ins Bett gehen.
Für mich kommt es also darauf an, ob man campt oder in festen Behausungen übernachtet.
VG
Dani
568 Beiträge · seit 201423. Okt. 2016 · #14
Hallo Wolfgang,
du hast ja jetzt viele Antworten bekommen von Leuten, die dich nicht verstehen.
Also ich verstehe dich gut... 😄

So wie ich auch all die Menschen verstehe, die aufgrund von Werksferien oder Arbeit im Bildungs- und Erziehungsbereich
außer im europäischen Sommer keine langen Touren machen können.

Was ich auch verstehe, allerdings für mich nicht nachvollziehen kann, ist das "Wasserloch-Argument".
Ich ziehe eine einigermaßen "natürliche" Umgebung vor.
Mit dem Bierglas in der Hand am Wasserloch von Okaukujo, das ist für mich doch eher Zoo-feeling.
Ich entdecke die Viecher lieber selbst, auch wenn's ein paar weniger sind.

Bin aber all den August-Fahrern dankbar, die einem im November oder zwischen Februar und April (je nach Osterferien)
noch ein paar ruhige Plätzchen lassen. Dazwischen liegen ja noch die südafrikanischen Sommerferien, die man auch vermeiden sollte.

Allen hier weiterhin viel Spaß im südlichen Afrika, wann und wo auch immer!
52 Beiträge · seit 201623. Okt. 2016 · #15
Hallo Wolfgang

Wir gehen nächstes Jahr in den Sommerferien nach Namibia wegen unserem schulpflichtigen Kind.

Ich würde aber nie im namibischen Sommer reisen, da ich mit der Hitze nicht klar komme. Wir waren letztes Jahr in den Sommerferien in Italien und haben die Uebung nach 5 Tagen abgebrochen, weil wir die Temperaturen nicht mehr ausgehalten haben. Nie wieder! Meine schönsten Ferien waren übrigens eine Schiffsreise von den Spitzbergen nach Grönland, und ja, Grillabend bei 12 Grad passt schon 😉

LG Suzie
290 Beiträge · seit 201023. Okt. 2016 · #16
Hallo Wolfgang,

die Frage haben wir uns auch schon gestellt. Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal im Mai in Namibia unterwegs gewesen und schon da hat es uns "gestört", dass es früh dunkel wurde und je nach Region abends und morgens recht kühl war.

Deshalb bleiben wir unserer Linie treu und reisen künftig wieder über Weihnachten/ Silvester durchs südliche Afrika.

Zum Glück kommt aber nicht jeder auf diese Idee - sonst wäre es ja noch voller in der Zeit. 😈

LG, Dirk
Reisebericht: Namibia 2010/ 2011 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Reisebericht: Südafrika 2011/ 2012
16,9k Beiträge · seit 201223. Okt. 2016 · #17
Deshalb bleiben wir unserer Linie treu und reisen künftig wieder über Weihnachten/ Silvester durchs südliche Afrika.

Zum Glück kommt aber nicht jeder auf diese Idee - sonst wäre es ja noch voller in der Zeit. 😈


Doch - wir!

LG
Logi
435 Beiträge · seit 201223. Okt. 2016 · #19
Hallo Wolfgang
Wir sind in den letzten Jahren auch Mitte August/September gereist, weil Markus Dozent an der Uni ist und wegen der Semesterferien und Prüfungen nur zwischen Mitte Juni und MItte September oder dann Anfang Januar bis Mitte Februar verreisen kann. Manchmal kommen dann auch meine beruflichen Termine dazwischen, sodass das Zeitfenster tatsächlich noch kleiner wird.
Nach der diesjährigen Reise im von der Dürre stark betroffenen Osten von Südafrika (Krüger etc.) möchten wir schon einmal zu einer anderen Zeit reisen. Wir werden uns aber wohl noch bis zur Pensionierung gedulden müssen. Januar/Februar dünkt uns doch sehr heiss und je nach Reiseziel auch Malaria-verseucht. Gerne probieren wir dann in wenigen Jahren die Zwischensaison März bis Mai (ohne Ostern) aus. Ein Argument als Camper ist auch, dass es garantiert nicht regnet im August/September. Wer weiss, ob die Mietzelte dicht sind (wir nehmen darum immer unser eigenes Zelt mit 🙂
Dir weiterhin viel Spass in der Zwischensaison.
Liebe Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
Gast24. Okt. 2016 · #20
Hallo,

wir sind früher auch immer im April/Mai gereist und nun auf die Ferientermine angewiesen. Südliches Afrika muss in den Sommerferien wegen kalt, teurer Mietwagen und teilweise überlaufen aber nicht unbedingt sein. In unserem Bundesland gibt es Anfang April 2,5 Wochen Osterferien und wir versuchen eher da etwas zu machen. Ist für das Kaokoveld, Khaudom, Mana Pools, Gonarezhou aber auch nicht unbedingt die ideale Reisezeit.

Das mit der klaren Luft im trockenen Sommer habe ich noch nicht so ganz verstanden. Kann mir das jemand herleiten? Ich dachte die Luft wäre nach Regenschauern besonders klar und wenn es überall noch ein bisschen grün ist. Nicht wenn es seit 3 Monaten nicht geregnet hat, der Boden überall staubtrocken ist und meistens eine Menge Staub in der Luft "hängt"?

Beste Grüße

Guido