Das erste mal Afrika - Elephant Safari ???

69 Antworten · 6'450 Aufrufe · gestartet 09. Aug. 2016 von Mib
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1'737 Beiträge · seit 201010. Aug. 2016 · #41
Bele ganz einfach, "Du nimmst uns unsere Gäste Weg" - Futterneid könnte man auch sagen. Botswana ist ein Dorf, was die Kommunikation angeht.

Aber lassen wir das.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
8'684 Beiträge · seit 201010. Aug. 2016 · #42
Botswanadreams schrieb: Trotzdem ist es heute ein ehemaliger Mitarbeiter, weil es kaum auszuhalten ist, 6 Wochen am Stück (3 Touren hintereinander back to back) ohne ein Tag frei 24 Stunden für die Sicherheit der Gäste zu garantieren.
Die Alternative ist die Selbstständigkeit (gaaaanz schwer, wie ich aktuell bei zwei Fällen mitbekomme) oder Lodge-Guide (wobei ich von einem Bush Ways Guide sicher weiß, dass er mal in einer der BW-Lodges und mal als BW-Mobile-Safari-Guide arbeitet - je nach Bedarf).

Da hast du aber - auch das bekomme ich öfters zu hören - auch das Problem, dass die Lodges in der schlechten Jahreszeit schließen oder zumindest Personal reduzieren. Diesen "Urlaub" können nur diejenigen durchstehen, die in dieser Zeit bei der Familie unterkommen können. Denn andere Arbeit in diesem Segment während der schlechten Jahreszeit zu finden ist fast unmöglich. Der Bedarf an Guides ist nun mal während eines Jahres schwankend....

Das Prinzip funktioniert gerecht nur, wenn man sich Zeitguthaben in den Hochsaisonzeiten ansparen kann und so technisch gesehen ein 12-Monate-Gehalt hat. Die Ansichten darüber, was ein gerechtes Jahresgehalt ist, gehen aber vermutlich auseinander. Weißt du denn wie andere Mobile-Safari-Unternehmen dies handhaben? (Die müssten ja das "Du nimmst uns unsere Gäste weg"-Problem außerdem genau so haben.) Das ist keine provokante, sondern eine neugierige Frage.

LG Bele (die von einer kotzenden Katze unterbrochen wurde 🤢 )
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2016
1'737 Beiträge · seit 201010. Aug. 2016 · #43
Hallo Bele

Ich kenne es nur von unserem ehemaligen Guide aus Tanzania (RIP). Er bekam ein zwölf monatiges Grundgehalt, das zum Überleben half. Die Höhe richtet sich natürlich nach Qualifikation und wie wichtig ist dem Unternehmen dieser Guide. Das ist wie überall Verhandlungssache. Pro Tag auf Tour gab es dann einen zusätzlichen Obolus. Ich finde ein solches System weit besser. Zum einen binde ich meine Guides wesentlich besser an das Unternehmen und zum Anderen kann ich als Unternehmer auch erwarten, dass mein Guide bei kurzfristigen Buchungen einer Tour zur Verfügung steht.

LG
Christa
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8'684 Beiträge · seit 201010. Aug. 2016 · #44
Hallo Christa,

klar ist so ein System besser - die Frage ist, wie man es durch- und umsetzt 😕 !

Aber die lässt sich sicher nicht in Mib's Thread (sorry Michaela fürs Kapern) beantworten.... und vermutlich anderswo auch nicht so leicht.

Auf jeden Fall werde ich nächstes Jahr mal wieder ein bisschen genauer hinhören (bzw. entsprechend fragen) - wenn möglich allerdings auf beiden Seiten.

LG Bele
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zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2016
3'700 Beiträge · seit 200910. Aug. 2016 · #45
Hallo Christa,

mit Sicherheit stellt dein ugandischer (Speke?) und dein tansanischer Tour Operator auch Freelancer ein, wenn die Nachfrage boomt und ehe sie auf ein Geschäft verzichten. In der kurzen Hochsaison benötigen gute Safariunternehmen möglicherweise 10 oder mehr Driver Guides gleichzeitig. Ich glaube nie und nimmer, dass deine Tour Unternehmer alle Mitarbeiter ein ganzes Jahr dauerhaft festangestellt auf der Lohnliste führen, wenn die Einnahmen fehlen. Es gibt allerdings in den meisten Safari Companies einige, wenige festangestellte Guides. Das sind dann die wirklich Guten, die man sich als Unternehmer warm halten möchte/muss. Meistens übernehmen sie außerhalb der Saison aber noch ganz andere Aufgaben in der Firma.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
5'479 Beiträge · seit 200911. Aug. 2016 · #46
Ein Arbeitsverbot in der unbeschäftigten Zeit ist natürlich ein Unding. Welches Recht nimmt sich ein Unternehmen heraus, über Personen zu verfügen, ohne sie zu bezahlen.

Ansonsten sind aber saisonale Beschäftigungen wahrlich nichts besonderes. Das ist auch in Deutschland weit verbreitet. Angefangen vom Skilehrer, über die Gastronomie in Urlaubsgebieten, bis hin zur Landwirtschaft. Würden all diese Beschäftigungen mit unbefristeten Arbeitsverträgen ausgestattet werden, würden sich die Arbeitskosten in diesen Branchen mehr als verdoppeln. Die Folgen wären, dass viele dieser saisonalen Arbeitsplätze komplett wegfallen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
8'684 Beiträge · seit 201011. Aug. 2016 · #47
Topobär schrieb:Ein Arbeitsverbot in der unbeschäftigten Zeit ist natürlich ein Unding. Welches Recht nimmt sich ein Unternehmen heraus, über Personen zu verfügen, ohne sie zu bezahlen.
Eigentlich wollte ich zu dem Thema in Mib's Thread nichts mehr schreiben - aber das will ich doch nicht so stehen lassen: ich habe nirgendwo von einem Arbeitsverbot gelesen - "mehr oder minder untersagen" kann man sehr breit interpretieren und vermutlich sehen das die beiden beteiligten Parteien auch unterschiedlich.... Wie gesagt - ich werde mich nicht scheuen, bei Gelegenheit mal versuchen herauszufinden, wie das gehandhabt wird - und zwar auch aus Sicht des Arbeitgebers, mit dem ich mich schon einmal, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang, lange am Telefon unterhalten habe und dabei den Eindruck eines ehrlichen und offenen Gesprächs hatte. Und das sagt eine, die über die Übernahme des Sango Camps durch Bush Ways ja nicht sonderlich glücklich war/ist.... 😗

Ich möchte immer gerne beide Seiten hören.... was nicht unbedingt weiterhelfen muss, die Wahrheit heraus zu finden... aber einen Versuch wäre es wert 😎 .

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2016
Themenstarter29 Beiträge · seit 201611. Aug. 2016 · #48
Hallo an alle. Erst mal ist es kein Problem, dass solche Sachen angesprochen werden. Finde ich sogar gut. Bin jetzt zwar ein wenig ins Grübeln gekommen, denke aber auch, dass es selbst bei uns in Deutschland keine Seltenheit ist, eine Saisonarbeit bzw. Zeitarbeitsverträge anzunehmen, nur die Absicherung ist wohl ein wenig anders geregelt, wenn man keine Arbeit hat. Wobei ich denke, 7 Monate bezahlt, ist besser als gar keine Arbeit. Und wenn die Bezahlung o.k. ist und die Gäste in den Gruppen eine entsprechende Anerkennung zahlen, kann man davon ja schon ein Teil zurücklegen. Habe lange auch auf sehr knapp gelebt, trotz Studium und 40- oder besser gesagt 45-Stunden-Job. Hat sich zum Glück gebessert und zu zweit lässt es sich sowieso besser haushalten. Daher, wollen wir die Tour trotzt der Misstöne machen.

Derzeit sieht unser Plan so aus, dass wir an Vic-Falls nach Simbabwe fliegen wollen, 2 Nächte dort verbringen und dass nach Kasane zur Elephant-Safari aufbrechen wollen. Am Ende der Tour wollen wir am vorletzten Tag in Botswana aussteigen und nicht nach Sambia rüber, da wir ja die Vic-Falls dann schon (hoffentlich von der schöneren Seite) gesehen haben und abschließend noch 1-2 Tage in der Nähe von Kasane verbringen. Was meint ihr, ist dass sinnig?
8'684 Beiträge · seit 201011. Aug. 2016 · #49
Mib schrieb:
Derzeit sieht unser Plan so aus, dass wir an Vic-Falls nach Simbabwe fliegen wollen, 2 Nächte dort verbringen und dass nach Kasane zur Elephant-Safari aufbrechen wollen. Am Ende der Tour wollen wir am vorletzten Tag in Botswana aussteigen und nicht nach Sambia rüber, da wir ja die Vic-Falls dann schon (hoffentlich von der schöneren Seite) gesehen haben und abschließend noch 1-2 Tage in der Nähe von Kasane verbringen. Was meint ihr, ist dass sinnig?
Hallo Michaela,

wenn dieser Plan zu euren Flügen und eurem Budget passt dann finde ich ihn sehr gut! Mich haben damals die Fälle am Anfang der Reise sehr beeindruckt, auch die Sunsetcruise auf dem Sambesi. Da sieht man zwar nicht viele Tiere (im Vergleich zu später), aber man hat ein bisschen das Gefühl die Geschichte zu erleben....falls man so kitschig veranlagt ist wie ich 😊 ! Finde ich dramaturgisch besser als die Fälle am Ende....

Und dann noch am Ende zwei Tage Kasane - was will man mehr??? 😄 Cool, würd ich mal sagen 😎

LG Bele
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201611. Aug. 2016 · #50
Das Budget ist schon lange überschritten 😮 , aber wer weiß, wann wir das nächste mal in diese Ecke fliegen. Fällt Weihnachten halt flach und der nächste Geburtstag und...

Ich hoffe jetzt, dass es so klappt, wie wir es uns zurecht geträumt haben. Gabelflüge sind da ab Berlin für knapp 900,00 Euro um die 20 Stunden. Jetzt muss es nur noch mit der Safari klappen. Wir warten auf Rückmeldung vom Reiseveranstalter.
890 Beiträge · seit 201611. Aug. 2016 · #51
Mib schrieb:Das Budget ist schon lange überschritten 😮 , aber wer weiß, wann wir das nächste mal in diese Ecke fliegen. Fällt Weihnachten halt flach und der nächste Geburtstag und...

Ich hoffe jetzt, dass es so klappt, wie wir es uns zurecht geträumt haben. Gabelflüge sind da ab Berlin für knapp 900,00 Euro um die 20 Stunden. Jetzt muss es nur noch mit der Safari klappen. Wir warten auf Rückmeldung vom Reiseveranstalter.
Hallo,
das Budget - man lebt nur einmal und das erlebte kann einen niemand mehr nehmen....
Eine schöne Tour habt ihr da - es wird schön werden und die 900,- für den Flug ist auch nicht sooo aus dem Rahmen.
Viel Spaß und genießt die Zeit.
Gruß
Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Aug. 2016 · #52
Leider haben wir bisher noch kein Go vom Reiseveranstalter bezüglich der letzten beiden freien Plätze für die Elephant Safari bekommen. Wir hoffen, Montag bekommen wir Bescheid.

Was uns aber noch umtreibt ist die Frage, ob es am Anfang der Reise in Simbabwe wirklich eine für uns so teure Lodge wie Ilala sein muss. Natürlich liegt schön dicht an den Fällen und sieht auch sehr gut aus, aber mehr als 600,00 € für zwei Nächte ist schon ordentlich.

Eigentlich ist man ja bei 1 1/2 Tagen Aufenthalt eh nur zum Schlafen und zum Frühstück da. Man könnte das Geld dann eher für eine Bootstour oder ein schönes Essen ausgeben.

Kann uns jemand vielleicht ein wenig was günstigeres empfehlen?

Wie hoch sind die Peise für kurze Taxifahrten, wenn wir vielleicht um die 10 km vom Park entfernt wohnen?
Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Aug. 2016 · #54
Danke Bele. Vielleicht kannst du uns auch noch einen ungefähren Preis für eine Taxifahrt nennen. Liebäugeln vielleicht auch noch mit dem Bayete Guest House oder dem Amadeus Garden, welche hier im Forum schon ab und an Erwähnung fanden. Liegen aber beide ca. 7 km vom Park entfernt.
8'684 Beiträge · seit 201014. Aug. 2016 · #55
Mib schrieb:Danke Bele. Vielleicht kannst du uns auch noch einen ungefähren Preis für eine Taxifahrt nennen. Liebäugeln vielleicht auch noch mit dem Bayete Guest House oder dem Amadeus Garden, welche hier im Forum schon ab und an Erwähnung fanden. Liegen aber beide ca. 7 km vom Park entfernt.
Sorry, keine Ahnung 😕 Da muss jemand anderes ran - ich bin in Vic Falls noch nie Taxi gefahren!

LG Bele
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Aug. 2016 · #56
Macht ja nichts Bele 🙂 Hast mir schon gut geholfen.

Vielleicht weis jemand anderes mehr.

Wie sieht es eigentlich zu Fuß aus. Kann man sich sicher frei bewegen. Würden auch mal die eine oder andere Strecke zu Fuß machen, auch außerhalb des Parks.
1'737 Beiträge · seit 201014. Aug. 2016 · #57
Vom Vic Falls Rest Camp kannst Du bis zu den Fällen laufen, da brauchst Du kein Taxi.
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Themenstarter29 Beiträge · seit 201614. Aug. 2016 · #58
Das mit dem Taxi war eher von der Bayete Guest Lodge bzw. dem Amadeus Garden gemeint.

Könnten uns auch vorstellen ein Zelt im Rest Camp zu nehmen. Nur wohin mit unseren Sachen. Haben ja kein Auto. Die Zelte sind sicherlich nicht verschließbar.
1'737 Beiträge · seit 201014. Aug. 2016 · #59
Mib, nimm halt einen Bungalow. Die waren zumindest 2011 ganz in Ordnung und auch nicht teuer.
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890 Beiträge · seit 201614. Aug. 2016 · #60
Hi,
das Restcamp im Zentrum v. Vic-Falls wäre eine Alternative. Deine Sachen könntest du im Zelt lassen - der Platz ist sicher und ich habe noch nicht gehört, das es zu Diebstählen gekommen ist. Viele Overlandertouren beginnen oder enden dort, dementsprechend zelten dort viele noch für ein paar Tage.
Das größte Problem sind die Paviane, die räumen gern mal das Zelt aus...deswegen unbedingt ein Vorhängeschloss mitnehmen. Zubinden reicht nicht, den Bindfaden bekommen die auf...
Vom Restcamp ist alles zu Fuß erreichbar. Aber falls doch keine Lust. Ein Taxi vom Restcamp bis Vic Falls NP Eingang verhandelte 2 US$ im April diesen Jahres. Die Runde: Rest Camp -- VIc Falls NP Eingang - bis zur Sambezibrücke - Victoria Falls Hotel und zurück zum Rest Camp, verhandelte 7,50 US$ (jeweils mit den Aufenthalten dazwischen). Aber! Taxipreise sind Verhandlungssache - wenn du das Taxi vom Hotel rufen lässt ist da nix mehr groß zu verhandeln.
Gruß
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2016