mike303284 Beiträge · seit 201307. Aug. 2016 · #41
@elotse: Es wurden schon einige genannt, dann ergänze ich noch die D500 von Nikon, die bis zu 200 Bilder mit 10 Bildern/sec. in Folge schafft. Ich glaube, dass sogar die FZ1000 das schafft, müsste aber nochmal nachschauen. Aber wie gesagt ist es meiner Meinung nach ein Irrglaube, das hohe Serienbildraten soo viel bringen - man hat einfach noch mehr auszusortieren. 🙄
Ansonsten kann ich dem letzten Beitrag von Guido nur voll und ganz zustimmen. Ich hatte übrigens bei meiner letzten Reise das Problem, dass bei einer Kamera Weißabgleich und Belichtungssteuerung nicht mehr ganz korrekt funktionierten, mit jpgs wären 90% der Bilder nicht mehr zu retten gewesen, mit Raw hingegen habe ich sie noch hingekommen! Michael
Die Gegenlichtaufnahme des Sonnenuntergangs mit Palme zeigt das Problem hervorragend, die Sonne ist völlig ausgerissen. Hier hilft RAW, das Bild ca. 2 Stufen unterbelichten und die Mitten dann aufhellen und Du erhältst einen schöne farbige Sonnenuntergangsstimmung und die Palme bekommt wieder ihre Zeichnung. So taugt da Bild nur als Erinnerung. Ausgerissene Lichter lassen sich auch in RAW übrigens kaum reparieren, darum macht es oft Sinn bei Motiven mit sehr hellen Stellen, zum Beispiel das helle Fell eines Impalas, weißes Gefieder, große helle Grasflächen etwas unter zu belichten, aufhellen ist beim RAW dann kein Problem. Ein RAW zu bearbeiten dauert Dank Voreinstellungen kaum länger. Für den perfekten Druck kann man das RAW auch in das TIFF Format konvertieren, anstatt wieder in ein komprimiertes jpeg, aber das ist eine andere Sache.
Kleiner Hinweis noch zu Lightroom, die RAWs (auch jpegs) bleiben immer Ursprung erhalten, man kann jede Änderung rückgängig machen.
BerndW schrieb:Die Gegenlichtaufnahme des Sonnenuntergangs mit Palme zeigt das Problem hervorragend, die Sonne ist völlig ausgerissen. Hier hilft RAW, das Bild ca. 2 Stufen unterbelichten und die Mitten dann aufhellen und Du erhältst einen schöne farbige Sonnenuntergangsstimmung und die Palme bekommt wieder ihre Zeichnung.
..mir ging es bei diesem Bild nur darum zu zeigen, dass JPG ein gutes Schwarz bring. Aber du hast recht, es ist ein Grukenbild dass ich mit meinem Samsung Handy gemacht habe. Schande über mich, in den Ferien "fototrafiere" ich fast nur noch mit dem Handy. Eine Profi Kamera mit Vollformatsensor hätte sicher ein optimaleres Resulat für die Lichter im JPG Format geliefert.
Aber ich mach vieleicht einmal einen eigenen Thread auf um anhand von ein paar "kritischen" Bilder zu zeigen, dass man auch JPG halbwegs vernünftig bearbeiten kann... ... lg Andreas
namibiafieberThemenstarter842 Beiträge · seit 201007. Aug. 2016 · #44
Sorry Leute - aber ich glaube, es ist alles gesagt ! 🤪 😉
Die einen favorisieren raw's die anderen jpg's - jeder wie er mag ! 🙂
Letztlich kommt es darauf an, dass demjenigen, der die Bilder macht, seine Bilder auch gefallen - und auch hier hat jeder einen anderen Geschmack - glücklicherweise !
Ich danke Euch allen für die Tipp's zur Foto-Bearbeitungs-Software. 🙂
Schönen Sonntag noch wünscht Antje 😎 - im Namibiafieber 😗
Ich hatte übrigens bei meiner letzten Reise das Problem, dass bei einer Kamera Weißabgleich und Belichtungssteuerung nicht mehr ganz korrekt funktionierten, mit jpgs wären 90% der Bilder nicht mehr zu retten gewesen, mit Raw hingegen habe ich sie noch hingekommen!
Dein Hinweis ist ein sehr guter Tipp. Auch mir und ich denke vielen anderen auch ist es schon passiert, dass ich mit den falschen Einstellungen gearbeitet hatte! Ich werde wohl in Zukunft RAW + PJG als Standard verwenden. Bei der Durchsicht kann ich dann die Masse der Bilder als JPG bearbeiten und kritische Bilder als RAW.
Zum Thema Serienbild bin ich grundsätzlich mit Dir konform. Ich verwende Serienbilder nur sehr gezielt, dass folgende Bild hätte ich aber ohne Serienfunktion nicht erwischt 😎
Carpe diem
Hier findest Du mehr zu meinen Aktivitäten:
www.kk4you.de - In dem Blog berichte ich zu den Themen: Reisen, mit dem Schwerpunkt Griechenland, Segeln, Outdoor Aktivitäten und den Dingen die mich sonst bewegen.
Achim G.294 Beiträge · seit 200707. Aug. 2016 · #46
Guido. schrieb: Es ist völlig OK und auch absolut nachvollziehbar, wenn man für sich selbst zu dem Schluss kommt, dass man wenig Lust auf Nachbearbeitung hat und mit den OOC-JPEGs glücklich ist
Soweit ich das verstanden habe, war das auch genau so von den "JEPG-Fotografen" gemeint. 🙂
Wenn man daraus dann ableitet, das RAW für andere auch keinen Sinn macht, dann hat man RAW nicht verstanden.
Nun ja, anders herum wird auch ein Schuh draus 😉 Wenn überzeugte "RAW-Fotografen" daraus ableiten, dass nur RAW auch für andere (immer und ausschließlich) Sinn macht, hat (die Vorteile von) JEPG nicht verstanden.
Achim G. schrieb:Soweit ich das verstanden habe, war das auch genau so von den "JEPG-Fotografen" gemeint. 🙂
Sätze wie "Wenn du deine Kamera korrekt einstellst, brauchst du als Normalo (!) kein RAW." habe ich etwas anders verstanden. Ich hielt mich bislang für einen "Normalo", finde aber schon, dass ich RAW brauche. Aber es kann gut sein, dass ich das falsch verstanden habe. Ist auch egal. Davon abgesehen wurden Argumente gegen RAW vorgebracht, die technisch schlicht nicht korrekt waren.
Achim G. schrieb:Nun ja, anders herum wird auch ein Schuh draus 😉
Ja selbstverständlich kann es valide Gründe geben, auf RAW zu verzichten. Die technischen Vorteile von RAW sind aber nicht wegzudiskutieren. Das ist bei digitalen Daten simple Mathematik und 1 ist eben nicht 64. Wie schon geschrieben wurde, gibt es die Option JPEG+RAW zu fotografieren. Dann hat man das Beste aus beiden Welten: Sofort das fertige JPEG und bei Bedarf das volle Nachbearbeitungspotential.
Beste Grüße
Guido
Achim G.294 Beiträge · seit 200708. Aug. 2016 · #48
Guten Morgen Guido, soweit ich das verstanden habe, ging es gar nicht darum, die technischen Vorteile von RAW wegzudiskutieren. Das wäre natürlich Unsinn. Ich gehe davon aus, dass sich darüber die allermeisten Fotografen dessen auch bewusst sind. Ob diese dann das letzte Quäntchen Qualität auch benötigen, ist ja eine ganz andere Frage. Es ging doch viel mehr darum, dass hier und da der Eindruck erweckt wurde, dass man lediglich mit JPEG "nur unzureichende Ergebisse" zu Stande bringt, was ich so auch für falsch halte. Da kommt es sicher auch auf die persönlichen Ansprüche an. Vielleicht liegt es aber auch manchmal an der kamerainternen JEPG-Verarbeitung 🙂
<<Wie schon geschrieben wurde, gibt es die Option JPEG+RAW zu fotografieren. Dann hat man das Beste aus beiden Welten: Sofort das fertige JPEG und bei Bedarf das volle Nachbearbeitungspotential.>>
Das ist doch ein schönes Schlusswort, dass ich auch unterschreibe 😉
VG Achim
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waterlike873 Beiträge · seit 201408. Aug. 2016 · #49
Hallo und guten Morgen,
wenn es einfach gehen soll und du wirklich gute Ergebnisse haben möchtest versuche mal DXO Optics. da kannst du dir eine Testversion runterladen und mal ausprobieren. Die Ergebnisse sind sehr ansprechend und es gibt eine Menge Voreinstellungen zum ausprobieren. Und RAW bietet viele Vorteile!!!
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200631. Aug. 2016 · #50
Hallo
Vor kurzem war die Wahl einer guten Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware hier ein Thema. Aktuell gibt es bei Amazon Adobe Photoshop Elements 14 für knapp 48 Euro. Das ist für diese Software ein Schnäppchen. Vielleicht ist das ja die geeignete Software für den einen oder anderen.
Neben Bildbearbeitung kann Elements auch Bilder verwalten.
Herzliche Grüsse Chrigu
Herzliche Grüsse Chrigu
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CHChriskath42 Beiträge · seit 201431. Aug. 2016 · #51
Ohne die vorhergehenden Beiträge gelesen zu haben und zu bewerten....
Ich persönlich nutze Lightroom 5, damals den Lizenzschlüssel im DSLR-Forum für knapp 50€ bekommen. Guter Workflow und alles, bis auf Panorama (bei Lightroom CC (6) aber möglich), was man hauptsächlich braucht (Weißabgleich, Sättigung, Klarheit, Rauschen, etc...) Effekte, Retuschieren, etc... geht damit nicht... Dafür nutze ich Photoshop. Für den erst genannten Fall nutze ich aber nur Lightroom, da Photoshop zu umständlich vom Workflow.
Testversion runterladen und glaube 1 Woche testen ist möglich.
Nachdem es hier noch niemand erwähnt hat: AcdSee - am angenehmsten in der Ultimate version - damit hat man eine super Bildverwaltungssoftware, kann die Standard Bearbeitungen durchführen dies auch als Stapelverarbeitung und in geringem Umfang auch Bildmanipulationen. Angenehm einfach kann man die Farbtiefe , das Dateiformat die Bildgröße, Auflösung... ändern und Einträge der Exif Dateien Auslesen und ändern. Weiters werden Bilder mit Geotag in einer Kartenansicht dargestellt - man kann damit z.B. eine Reiseroute anhand der Bilder darstellen... Aus meiner Sicht das angenehmste Programm für alle die einfach bis semi professionell am Weg sind.