MMMatze und ManuThemenstarter7 Beiträge · seit 201625. Juni 2016 · #1Hallo Reisefreunde,
nach nerviger Warterei steht unsere Verschiffung nun doch. Verladung am 12.08., Ankunft in Namibia ca. 15.09. Folgende Frage an die Gemeinde: Um unabhängiger auf Tour sein zu können, wollen wir den Rückflug noch nicht buchen. Die Einreisebestimmungen sagen aber, Einreise nur mit Rückflugticket. Auf Anfrage in der namibischen Botschaft (Berlin) wurde mir gesagt in diesem Fall würde ersatzweise das Carnet reichen. Kann ja auch sein, man will auf dem Landweg zurück. Nun, Berlin ist weit weg von Namibia. Hat jemand das schon so praktiziert oder kennt jemanden mit Erfahrung. Bitte, Ihr würdet uns mit kurzfristigen Tipps sehr helfen, müssen nämlich unsere Flüge endlich mal buchen.
Gruß Matze und Manu.
KHKarl Heinz33 Beiträge · seit 201525. Juni 2016 · #2Servus, bin am 21.05. 2016 ohne Rückflugticket und ohne Nachfrage danach eingereist!
Bitte, Afrika, nicht als Garantie ansehen! (Hätte Carnet aber auch dabei gehabt)
Karl Heinz
rhh64983 Beiträge · seit 201125. Juni 2016 · #3Wenn du aussiehst und dich verhältst wie ein "normaler Tourist", fragt dich niemand bei der Einreise nach einem Rückflugticket.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Juni 2016 · #4Hallo Matze und Manu,
vorgeschrieben: ja
kontrolliert: nein, zumindest nicht bei vertrauenerweckenden Herkunftsländern
Sinnhaftigkeit: nein, denn jeder Tourist kann ja auch einfach mit dem Mietwagen, zu Fuß, dem Bus etc.. nach Südafrika oder so ausreisen.
Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
phantom197 Beiträge · seit 201026. Juni 2016 · #5hi M&M,
aussiehst und dich verhältst wie ein "normaler Tourist",
bei mir verhielt es sich so das ich beim einchecken in muenchen,damals noch mit LTU,nicht in den flieger gelassen wurde!!
nach viel bla bla und kontakten wurde mir dann ein schreiben ausgehaendigt,das ein rueckglugticket beim LTU buero in windhoek liegen wuerde.was aber nicht der fall war.
auch wurde ich damals vorm betreten des fliegers besonders vom BGS gecheckt---was wohl daraufhindeutet das ich nicht wie ein "normaler touri" ausgesehen haben muss 🙄 😠
viel glueck wuenscht,
david
Erika2'338 Beiträge · seit 200726. Juni 2016 · #6Hallo zusammen
Jetzt möchte ich euch mal unsere Geschichte erzählen.
Wir flogen früher jedes Jahr mit South African Airways von Zürich/Kloten über Johannesburg nach Windhoek. Da wir in der Schweiz wohnen, war das für uns die mit Abstand angenehmste und kürzeste Flugverbindung. Der Rückflug war jeweils ca. 4 Monate später, was aber nie eine Rolle spielte und auch nie beachtet wurde.
Eines Tages, an einem Samstag im Dezember 2003, war es wieder soweit. Wir standen in Kloten am Check-in von SAA, wo wir unsere Tickets vorwiesen. Eine Dame von SAA nahm die Tickets entgegen, verschwand eine Weile und eröffnete uns dann triumphierend, dass man uns nicht mitfliegen lasse, weil der Rückflug erst nach 4 Monaten sei und man ja nur 3 Monate in Namibia bleiben dürfe. Wir versuchten zu erklären, dass wir ja keine 4 Monate in Namibia bleiben wollten, sondern mit unserem eigenen Fahrzeug eine Rundreise durch verschiedene afrikanische Länder geplant hätten und einfach zum Schluss wieder von Windhoek aus nach Hause fliegen würden. Dieses Argument nützte trotz Vorweisung unseres Carnets überhaupt nichts. Man bestand darauf, dass wir uns nächste Woche so schnell wie möglich ein vier Monate gültiges Namibia-Visum besorgen sollen, und erst wenn wir das hätten, werde man uns mitnehmen. Die Dame wollte einfach nicht glauben, dass man so auf die Schnelle für Namibia kein vier Monate gültiges Visum kriegt, und in der Schweiz sowieso nicht, da es hier keine Namibia-Botschaft gibt, was ihr auch nicht bekannt war.
Ich war ausser mir vor Wut und bestand einfach darauf, in den Flieger zu steigen und basta. Schliesslich hatten die uns die Tickets so verkauft und das Geld hatten sie auch genommen. Wir stritten mit ihr lange und sehr laut, wir gaben einfach nicht nach, da wir uns ziemlich verarscht vorkamen. Sie verschwand dann wieder eine Weile und als sie zurück kam, präsentierte sie uns ein Formular, wo drin stand, dass wir uns verpflichten, pro Person 5‘000 U$ als Abschiebungs-Entschädigung zu bezahlen, sollte man uns in Windhoek nicht einreisen lassen. Wir unterschrieben diesen Wisch ohne zu zögern, da wir überzeugt waren, dass uns in Windhoek bei der Einreise keine Schwierigkeiten erwarten würden. So war es dann auch. In Windhoek interessierte sich niemand für unsere Rückflugtickets.
Nach unserer Rückkehr nach vier Monaten schrieb ich – immer noch total wütend – einen bösen Brief an die Direktion von SAA in Kloten. Man entschuldigte sich etwas halbherzig für den entstandenen Ärger, bestand aber darauf, dass die Mitarbeiterin korrekt gehandelt habe und schickte uns zum Trost drei Flaschen südafrikanischen Wein.
Damit war aber das Problem im Jahr darauf mit den vier Monaten noch nicht aus dem Weg geschafft, denn wegen SAA wollten wir ja unseren Urlaub nicht auf drei Monate kürzen. Unser Reisebüro schlug uns deshalb 2004 vor, gleichzeitig ein Ticket nach Maun zu buchen, welches dann sofort nach unserer Ankunft in Windhoek annulliert werde. SAA hatte nämlich nach Rückfrage schon prophezeit, dass man uns ohne Nachweis für eine Weiterreise nicht in den Flieger steigen lasse. So haben’s wir dann gemacht. Auf die Rückzahlung des Maun-Tickets mussten wir aber mehrere Monate warten, was uns jedoch egal war. Hauptsache, wir durften fliegen.
Es kam uns dann sehr gelegen, dass SAA später gar nicht mehr über Kloten flog, denn das Theater mit dieser Gesellschaft war uns ziemlich verleidet. Die Jahre darauf flogen wir mit Air Namibia ab Frankfurt. Wir hatten mit denen nie Probleme, obwohl wir nach wie vor für vier Monate in Afrika unterwegs waren.
@ M und M
Um wirklich ganz sicher zu gehen, dass ihr keinen Ärger kriegt, kauft ein Ticket nach irgendwo, welches ihr nach eurer Ankunft in Windhoek wieder annulliert, zumal sie ja eigentlich leider im Recht wären, wenn sie euch nicht in den Flieger steigen liessen.
Schöne Reise und Gruss
Erika
NamiBilly444 Beiträge · seit 201126. Juni 2016 · #7Hallo,
mit LTU hatten wir vor Jahren auch einen ganz schönen Tanz in Frankfurt. Mit Carnet hatte es dann aber geklappt. Mit Air Namibia gab es nie Probleme. Kürzlich sind wir mit Condor geflogen und hatten ein Rückflugticket. Das wurde aber auch in Frankfurt digital kontrolliert. Auf dem Hosea Kutako Flughafen in Windhoek wurden wir noch nie nach einem Rückflugticket gefragt.
Viel Glück, Gruß
NamiBilly
Erika2'338 Beiträge · seit 200726. Juni 2016 · #8Hallo
Mal eine Bitte an diejenigen, die sich prinzipiell verpflichtet fühlen, auf jede Frage zu antworten.
Hätten jetzt per Zufall phantom, NamiBilly und ich diese Frage nicht gelesen und beantwortet (aus eigener Erfahrung!!!), hätte das für den Fragesteller eventuell sehr unangenehme Folgen haben können.
Manchmal ist es besser zu schweigen, wenn man sich nicht ganz sicher ist, als irgendwelche Mutmassungen anzustellen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen.
LG Erika
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2016 · #9OFF TOPIC
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Hi Erika,
Hätten jetzt per Zufall phantom, NamiBilly und ich diese Frage nicht gelesen und beantwortet (aus eigener Erfahrung!!!), hätte das für den Fragesteller eventuell sehr unangenehme Folgen haben können.
Manchmal ist es besser zu schweigen, wenn man sich nicht ganz sicher ist, als irgendwelche Mutmassungen anzustellen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen.
als Karl Heinz und ich haben es auch aus eigener Erfahrung beantwortet 🙂
Abgesehen davon ging es hier um "Einreise", nicht um Kontrolle der Fluggesellschaft bei Abflug. Ich habe nie ein Rückflugticket, weil für mich immer der Flug von Deutschland nach Namibia der Rückflug ist. Und noch nie hat auch nur einer bei, Checkin überhaupt geschaut, ob ich denn eine Aufenthalsgenehmigung für Namibia habe (die ich natürlich habe...). Also weder mich noch irgendjemand anderen mit dem ich jemals gereist bin, hat irgendjemand beim Checkin oder der Einreise danach gefragt. Günstige Möglichkeit aber diesem "Problem", sofern es denn wirklich (noch) auftritt (bei Dir vor 13 Jahren), entgegenzuwirken, ist der Nachweis eines Busticket mit dem Mainliner nach Südafrika.
Viele Grüße aus dem frischen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
swisschees1'715 Beiträge · seit 200626. Juni 2016 · #10Wir hatten 2015 und 2016 beim einchecken in Frankfurt und bei der Ankunft in Windhoek längere Diskussionen wegen dem fehlenden Rückflugticket. Auch uns hat das Zoll-Carnet dabei geholfen.
Im September fliegen wir wieder, bin gespannt was uns da erwartet.
Gruss
Emanuel
Erika2'338 Beiträge · seit 200726. Juni 2016 · #11Hallo Christian
Du schriebst ursprünglich betr. Rückflugticket:
vorgeschrieben: ja
kontrolliert: nein, zumindest nicht bei vertrauenerweckenden Herkunftsländern
Das stimmt nun wie du inzwischen selbst feststellen konntest keinesfalls.
Das Rückflugticket wird nämlich kontrolliert, aber nicht immer.
Ich zitiere dich weiter:
Abgesehen davon ging es hier um "Einreise", nicht um Kontrolle der Fluggesellschaft bei Abflug.
Was spielt das für eine Rolle, ob bei der Einreise oder vor dem Abflug kontrolliert wird? Tatsache ist einfach, dass man damit rechnen muss, kontrolliert zu werden.
Ich habe nie ein Rückflugticket, weil für mich immer der Flug von Deutschland nach Namibia der Rückflug ist. Und noch nie hat auch nur einer bei, Checkin überhaupt geschaut, ob ich denn eine Aufenthalsgenehmigung für Namibia habe (die ich natürlich habe...).
Du hast ja bestimmt ein permanent resident für Namibia in deinem Pass. All unsere Bekannten, die das ebenfalls haben wurden natürlich auch noch nie zur Rede gestellt, wieso auch. Du wohnst schließlich in Namibia und kannst das belegen.
Günstige Möglichkeit aber diesem "Problem", sofern es denn wirklich (noch) auftritt (bei Dir vor 13 Jahren), entgegenzuwirken, ist der Nachweis eines Busticket mit dem Mainliner nach Südafrika.
Ja, bei uns ist das Problem vor 13 Jahren aufgetreten, aber du hast ja in deiner ersten Antwort selbst erwähnt, dass ein Rückflugticket auch heute noch vorgeschrieben sei, aber fälschlicherweise behauptet „bei vertrauenerweckenden Herkunftsländern nicht", sodass Leute aus der Schweiz, Österreich oder Deutschland gemäß deiner Aussage davon ausgehen dürfen, ohne Rückflugticket in Namibia einreisen zu können. Wie du nun in der Zwischenzeit sicherlich selbst bemerkt hast, sind aber andere Fomis auch in letzter Zeit kontrolliert worden, obwohl sie aus so genannten „vertrauenerweckenden Herkunftsländern“ kommen.
Und die Idee mit dem Busticket kommt dir erst jetzt? 🙂
So, nun ist für mich das Thema beendet. Der Fragensteller weiss nun, wie er etwaigen Schwierigkeiten aus dem Wege gehen kann. Es liegt nun an ihm, wofür er sich entscheidet und was er aus diesen Infos macht.
Viele Grüsse
Erika
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Juni 2016 · #12Hi Erika,
ist ok, Du weißt es (eine Erfahrung vor 13 Jahren), was zählt es da schon, was ich täglich an Erfahrungen machen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MMMatze und ManuThemenstarter7 Beiträge · seit 201627. Juni 2016 · #13Hallo Ihr Lieben,
nehmt mal bitte den Druck vom Kessel !!! Es freut mich einerseits, dass ich von Euch Antworten erhalten habe, aber andererseits möchte ich natürlich nicht, dass durch mein Unwissen, Streit unter eigentlich doch Gleichgesinnten entsteht. Also erstmal vielen Dank für die Schilderung Eurer Erfahrungen. Diese sind nunmal äußerst unterschiedlich, aber das ist eben so. Habe diesbezüglich die namibische Botschaft in Berlin kontaktiert. Auch da gab es keine Klarheit. Ergebnis: Es kommt immer auf die Tagesform der Beamten an, das Carnet sollte vorhanden sein und er hat mir geraten eine Unterkunft in Botswana zu buchen und mit dieser Buchung unsere Ausreisewilligkeit aus Namibia zu untermauern. Was sagt Ihr nun dazu, da kommt doch Freude auf !
Das werden wir genauso machen und wir werden Euch dann die unserigen Erfahrungen mitteilen. In diesem Sinne, begrabt das Kriegsbeil und freut Euch auf den nächsten Urlaub!!!
Gruß, Matthias und Manuela aus dem schönen Sachsenland.
Pampero32 Beiträge · seit 201328. Juni 2016 · #14Hallo zusammen
Auch wir stehen vor dem gleichen "Problem". Fliegen am 6. Juli 2016 ab München mit Condor nach Windhoek und reisen dann mit unserem eigenen Fahrzeug 8 Monate durch Afrika. Natürlich haben wir auch kein Rückflugticket gebucht, da wir noch nicht wissen von wo wir dann wieder Nachhause fliegen.
Habe soeben mit Condor telefoniert. Das Problem wie auch schon von Erika geschrieben, kann schon in München sein, dass uns die Fluggesellschaft nicht mitnimmt. Gemäss Condor benötigen wir eine schriftliche Bestätigung der namibianischen Botschaft, dass uns die Einreise in Namibia ohne Probleme (ohne Rückflugticket) gewährt wird. Uns ist das echt zu blöd und werden daher nun in den sauren Apfel beissen und ein Rückflug innerhalb der 3 Monate Aufenthaltsdauer buchen, der dann aber wieder storniert werden kann. Kostet uns dann halt zusätzlich 140 Euro. Aber wir haben kein Lust auf Diskussionen am Flughafen München.
Damit uns bei der Einreise in Windhoek drei Monate gewährt werden, können wir dann zur Sicherheit nebst dem Rückflugticket, auch noch das Fahrzeug-Carnet und eine Routenplanung vorlegen. Wird schon schiefgehen 🤪
Mit grosser Vorfreude auf unsere Reise durch das südliche und östliche Afrika wünschen wir allen noch eine gute Zeit.
Viele Grüsse aus der Schweiz.
Gabi
www.gabi-erich.ch
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201228. Juni 2016 · #15Vielleicht solltest Du Dich fragen, ob Ihr da die richtige Fluggesellschaft gewählt habt.
Die haben kaum Erfahrung auf der Route, und Du bist da offensichtlich an Mitarbeiter geraten, die keine Ahnung haben.
Ich jedenfalls würde die 140 Euro nicht ausgeben. Schon aus Grundsatz nicht.
swisschees1'715 Beiträge · seit 200628. Juni 2016 · #16Hier ein kliene Anleitung zum Thema:
Wenn Ihr das Carnet dabei habt dieses zeigen und sagen dass Ihr von Namibia aus in ein Nachbarland weittresien werdet. Darauf aufmerksam machen, dass man nicht weiss von wo man wieder zurück fliegt und das Tickets höchstens 11 Monate im voraus buchbar sind.
Beim einchecken und bei der Passkontrolle ruhig bleiben und die Argumente sachlich anbringen. Mit etwas Geduld wir sich das schon regeln lassen. Nie laut oder ungeduldig werden, was vorallem bei der Ankunft nach 10 Stunden mit wenig schlaf zwar nicht ganz einfach ist, sich aber auszahlt.
Gruss
Emanuel
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201528. Juni 2016 · #17Bei der Einreise musste ich auch noch nie ein Ticket vorlegen. Man könnte das ganze schon fast als Schikane der Airline auslegen, ein Rückflugticket verkaufen zu wollen von dem sie schon wissen, dass es niemand in Anspruch nimmt. Das man in dem Gebiet diverse Reiserouten hat und unter Umständen schon mal in 2 Tagen in 4 Ländern ist (Vom Caprivi mal eben über Kasane nach Vic Falls und dort über die Grenze gelaufen um beide Seiten der Fälle zu sehen), was soll da das Theater mit einem Rückflugticket wenn jemand 4 Monate Rundreise macht? Die Grenzbeamten scheinen das zu wissen, nur die Airlines nicht.
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201129. Juni 2016 · #18Hallo zusammen,
lese interessiert mit - es betrifft mich aber bislang nicht.
Vor Jahren, als es noch "richtige" Tickets gab, mussten wir das für den Rückflug auf Mauritius vorzeigen.
Nun frage ich mich gerade, wie das heute praktisch aussieht?
Wird nach dem Buchungscode gefragt? Was wäre, wenn ich zB. nach Kapstadt fliege und von dort per Schiff den Rückweg antrete.
Was wäre, wenn Hin-Rückflug mit unterschiedlichen Airlines stattfindet?
Haben die Airlines Zugriff auf die Konkurrenz, gibt es hier einen Datenschutz?
Ich möchte mit meiner Frage nicht provozieren oder bagatellisieren - ich finde das Thema nur spannend, weil es uns vl. später selbst betrifft.
Viele Grüße
Strelitzie
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201229. Juni 2016 · #19Es gibt keinen Datenschutz mehr.
Ich habe fast das Gefühl, daß sogar Reisebüros z.B. im Amadeus-System Passagierlisten einsehen können, zumindest von SA aus.
Passagierlisten werden heute immer sofort dem Zielland übermittelt.
Und dort stehen auch die Ticketdetails drin.
Also bringt die ganze Geheimnistuerei garnichts.
Es gilt der Grundsatz: wer sich nicht beflissen anbiedern will, der wird meistens auch nicht gefragt:
Voraussichtliches Ausreisedatum im Einreiseformular eintragen, Paß und Formular vorlegen, und KLAPPE halten.
In 99,9% der Fälle erübrigt sich die Diskussion und Erläuterung somit.
Anmerkung:
In Zambia fragte mich mal ein Polizist an einer Roadblock, warum deutsche Touristen so ängstlich seien, wenn sie von einem Polizisten angehalten oder angesprochen werden. In lauter Panik holen sie alles raus was sie an Papier an sich haben und legen das ungefragt vor, obwohl sie von niemandem dazu aufgefordert wurden, vom Paß bis zum Stammbaum. Es fand das sehr amüsant.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200629. Juni 2016 · #20... gehört jetzt nicht zur ursprünglichen Frage, aber zur Anmerkung ...
Swakop1952 schrieb:
Anmerkung:
In Zambia fragte mich mal ein Polizist an einer Roadblock, warum deutsche Touristen so ängstlich seien, wenn sie von einem Polizisten angehalten oder angesprochen werden. In lauter Panik holen sie alles raus was sie an Papier an sich haben und legen das ungefragt vor, obwohl sie von niemandem dazu aufgefordert wurden, vom Paß bis zum Stammbaum. Es fand das sehr amüsant.
In vielen Reiseberichten ist von korrupten Polizisten oder Zollbeamten zu lesen und viele Leute haben da halt einfach Angst davor. Da sind Einheimische aber genauso betroffen, wie ich auf ca. 5.000 km per Anhalter in verschiedenen Ländern Afrikas festestellen konnte. Die Einheimischen haben auch immer Bammel, wenn sie von der Polizei angehalten werden. Wer in Deutschland von der deutschen Polizei angehalten wird, gehts doch aber meist genauso, wenn er es zuvor noch nie erlebt hat.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass die überwiegende Zahl der Polizisten und Zöllner in Afrika einfach nur neugierig ist und sich über ein kleines Gespräch freut. Ich bin dann öfter auch schon eingeladen worden oder habe auf Polizeistationen übernachtet.
Und in Deutschland macht die Polizei auch meist nur Routinekontrollen.
Wenn man so ein Alkoholtestgerät mit der Ansage "Blasen Sie mal" in die Hand gedrückt bekommt, sollte man natürlich nicht fragen: "Soll ich mich bücken oder setzen Sie sich aufs Dach?". So viel Humor haben die im Dienst sicherlich nicht ...
Gruß
Wolfgang
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