Trinkwassernotstand naht - was bedeutet das!

101 Antworten · 27,9k Aufrufe · gestartet 31. Mai 2016 von travelNAMIBIA
Bilder klein
Antworten
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200606. Juni 2024 · #61
WhatsAppBild2024-06-06um15.54.26_a93a63a0.jpg
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200627. Juni 2024 · #62
Die zweite Entsalzungsanlage soll bereits ab 2027 die zentrale Atlantikküste jährlich mit rund 20 Millionen Kubikmeter Trinkwasser versorgen. Das teilte Wasserminister Calle Schlettwein im Rahmen einer Entwicklungskonferenz in Henties Bay mit. Der Baubeginn für die neue Anlage soll demnach bereits im Januar 2025 erfolgen. Dazu Schlettwein:
„Ich glaube, dass wir damit der Zeit voraus sind und genug Wasser haben werden. Für die nächsten fünf Jahre können wir mit den derzeitigen Quellen auskommen, aber danach nicht mehr. Wir werden rechtzeitig eine weitere Wasserressource hinzufügen, um eine Wasserkrise in diesem Gebiet zu verhindern.”
Laut Schlettwein beträgt die aktuelle Kapazität durch Grundwasser und die Orano-Entsalzungsanlage 30 Millionen Kubikmeter. Die geplanten Stadtentwicklungen von Henties Bay, Swakopmund und Walvis Bay sowie die ansteigenden Bergbauaktivitäten in der Region würden diese Kapazität jedoch überschreiten. Die neue Entsalzungsanlage soll rund N$ 3,5 Milliarden kosten und mithilfe des chinesischen Uranbergbaukonzerns Swakop Uranium ermöglicht werden.
(Hitradio Namibia, 27.6.2024)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201228. Juni 2024 · #63
Agriculture Ministry loses N$120 million to water pump and solar panel theft

Das Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Landreform verlor im vergangenen Jahr etwa 120 Millionen N$ durch gestohlene oder zerstörte Wasserpumpen und Solarmodule. ...
... Der Minister machte diese Bemerkungen bei der Grundsteinlegung des Projekts zum Austausch der Ondangwa-Omutsegwonime-Pipeline, das den Abschnitt von Ondangwa nach Oshali abdeckt. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201215. Juli 2024 · #64
Ich stelle es mal hier mit ein, um nicht noch einen weiteren Thread aufzumachen:

Windhoek to experience water supply interruptions this week

Die Stadt Windhoek (CoW) hat angekündigt, dass es in einigen Teilen Windhoeks von Dienstag, 16. Juli 2024, bis Donnerstag, 18. Juli 2024, zu Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen wird.
Die betroffenen Gebiete sind Eros, Von-Eckenbrecher-Straße, Olympia und Suiderhof. Die Wasserunterbrechung in Eros ist für Dienstag von 8.00 bis 16.30 Uhr und in der Von-Eckenbrecher-Straße für Mittwoch von 8.00 bis 13.00 Uhr geplant. Die Wasserunterbrechungen in Olympia und Suiderhof sind für Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr geplant. ...


LG
Logi
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2024 · #65
Ich nutze mal diesen Thread, auch wenn es um Nahrungsmittel- und nicht Wassernotstand geht.
"Die Nahrungsmittelunsicherheit in Namibia nimmt auch laut der jüngsten Erhebung von Afrobarometer zu. Den Umfrageergebnissen nach haben fast drei Viertel der Menschen im Land mindestens an einem Tag binnen der vergangenen zwölf Monate gehungert. Dies sind 26 Prozentpunkte mehr als bei der vergleichbaren Studie vor sieben Jahren. Fast jeder fünfte Befragte gab an, dass der Mangel an Lebensmitteln häufig bis immer vorherrsche. Die Zahl der Menschen die immer ausreichend Nahrung haben, ging indessen um 25 Prozentpunkte auf 28 Prozent zurück. Die Knappheit an Nahrungsmitteln ist den Einwohnern nach eines der drei drängendsten Probleme des Landes, jedoch deutlich hinter der Arbeitslosigkeit. Insgesamt schätzen 64 Prozent der Namibier ihre Lebenssituation als „arm“ ein. Zuletzt hatte das Büro der Premierministerin von 1,4 Millionen Namibiern gesprochen, die in den kommenden Monaten von Ernährungsunsicherheit betroffen sein werden." (Quelle: https://hitradio.com.na/nahrungsmittelunsicherheit-nimmt-deutlich-zu/)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
324 Beiträge · seit 201816. Juli 2024 · #66
erschreckend. liegt die Coronazeit liegt im Zeitraum der Umfrage? dann würde der damalige Rückgang des Tourismus vielleicht eine Erklärung bieten. oder ist die Umfrage neu? in einem anderen Thread las ich das der Tourismus um 86% gestiegen sei. auf jeden Fall erschreckend, mag man sich eine solche Situation für sich und die eigene Familie nichtmal vorstellen
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2024 · #67
erschreckend. liegt die Coronazeit liegt im Zeitraum der Umfrage? dann würde der damalige Rückgang des Tourismus vielleicht eine Erklärung bieten. oder ist die Umfrage neu? in einem anderen Thread las ich das der Tourismus um 86% gestiegen sei. auf jeden Fall erschreckend, mag man sich eine solche Situation für sich und die eigene Familie nichtmal vorstellen
Worauf beziehst Du Deinen Kommentar? Was hat der Tourismus mit Nahrungsmittelunsicherheit zu tun? Ich stehe auf dem Schlauch....
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
324 Beiträge · seit 201816. Juli 2024 · #68
ich hatte vermutet, das die Leute sich die Nahrungsmittel nicht mehr leisten können und deshalb die Verbindung zum Tourismus gezogen.

was meintest du? leere Supermarktregale?
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2024
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2024 · #69
was meintest du? leere Supermarktregale?
die schlimmste Dürre im südlichen Afrika seit wohl 100 Jahren...
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201230. Juli 2024 · #71
travelNAMIBIA schrieb:
was meintest du? leere Supermarktregale?
die schlimmste Dürre im südlichen Afrika seit wohl 100 Jahren...
In diesem Zusammenhang:

United States provides additional N$90 million in drought support

... die Vereinigten Staaten über die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) zusätzliche 5 Millionen US-Dollar (ungefähr 90 Millionen N$) an humanitärer Hilfe bereitstellen werden, um die von der Dürre betroffene Bevölkerung in Namibia zu unterstützen.

Einhunderttausend US-Dollar (ungefähr 1,8 Millionen N$) dieses Betrags wurden dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zur Verfügung gestellt, um in den am stärksten von der Dürre betroffenen Bezirken eine Bewertung durchzuführen und die Gemeinden zu ermitteln, die sofortige Ernährungshilfe benötigen. ...



Total of 723 game to be slaughtered for drought relief assistance to needy

Insgesamt 723 Wild sollen geschlachtet werden, um Bedürftigen bei der Dürrehilfe zu helfen ...
... darunter 30 Flusspferde, 60 Büffel, 50 Impalas, 100 Streifengnus, 83 Elefanten, 300 Zebras und 100 Elenantilopen. Die Tiere stammen aus Nationalparks mit nachhaltigem Wildbestand und begrenzter Störung des Tourismus. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201205. Aug. 2024 · #72
City of Windhoek introduces water austerity measures as drought worsens

Angesichts der zunehmenden Dürre führt die Stadt Windhoek Sparmaßnahmen beim Wasserverbrauch ein:
... Die Auswirkungen dieser Kategorie des Bedarfsmanagements auf die Bewohner umfassen die folgenden Maßnahmen: Gärten dürfen nur einmal pro Woche bewässert werden; Fahrzeuge dürfen nur von zertifizierten gewerblichen Autowaschanlagen gewaschen werden; Schwimmbäder müssen abgedeckt sein und dürfen nicht aus der öffentlichen Versorgung gefüllt oder nachgefüllt werden; Wasseranlagen wie Springbrunnen sind nicht erlaubt und die Bewohner werden ermutigt, Wasser wiederzuverwenden. ...


LG
Logi
80 Beiträge · seit 201309. Aug. 2024 · #73
Logi schrieb:
In diesem Zusammenhang:
United States provides additional N$90 million in drought support
... die Vereinigten Staaten über die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) zusätzliche 5 Millionen US-Dollar (ungefähr 90 Millionen N$) an humanitärer Hilfe bereitstellen werden, um die von der Dürre betroffene Bevölkerung in Namibia zu unterstützen.
Super! 🙂
Das wären volle 1,66 USD, also 30 N$ pro Einwohner.

Wobei US-Aid dafür bekannt ist, das Zuckerbrot zur Peitsche der US-Außenpolitik zu liefern.
Was ist es denn diesmal - soll Namibia chinesische Investitionen ablehnen?
😈
16,9k Beiträge · seit 201228. Aug. 2024 · #74
MEFT to seize wildlife for drought relief

MEFT beschlagnahmt Wildtiere zur Dürrehilfe:
Das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus (MEFT) wird 723 Tiere, darunter 30 Flusspferde, 60 Büffel, 50 Impalas, 100 Streifengnus, 300 Zebras, 83 Elefanten und 100 Elenantilopen, zur Unterstützung des Dürrehilfeprogramms der Regierung beisteuern. ...
... Die Tiere stammen aus dem Namib-Naukluft-Park, dem Mangetti-Nationalpark, dem Bwabwata-Nationalpark, dem Mudumu-Nationalpark und dem Nkasa Rupara-Nationalpark ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201202. Sept. 2024 · #75
Windhoek kündigt strengere Einschränkungen bei der Wassernutzung an

Die Stadt Windhoek hat als Reaktion auf die schwerwiegenden Probleme bei der Wasserversorgung drastische Wassersparmaßnahmen angekündigt. In einer Erklärung kündigte die Gemeinde die Umsetzung von Wassereinschränkungsmaßnahmen bei einer Dürre der Kategorie D mit Wirkung zum 1. September an, mit einem verbindlichen Wassereinsparungsziel von 15 %.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201203. Sept. 2024 · #76
City of Windhoek to intensify water usage restrictions in September

Der Stadtrat von Windhoek hat die Umsetzung von Wassersparmaßnahmen mit Wirkung zum 1. September 2024 angekündigt, nachdem der Rat am 31. Juli 2024 eine schwere Wasserknappheit, Dürre der Kategorie D, erklärt hatte. ...
Sie fügte hinzu, dass NamWater daher nur 30 Prozent des Wasserbedarfs von Windhoek decken könne und die restlichen 70 Prozent durch die von der Stadt Windhoek verwalteten Wasserressourcen, nämlich die Trinkwasseraufbereitungsanlage und den Windhoek-Aquifer (Bohrlochprojekt), ergänzt werden müssten. ...


LG
Logi
212 Beiträge · seit 201903. Sept. 2024 · #77
Von der Münchner Rück gibt es Naturgefahrenkarten, die auch El Niño und La Nina Karten dabei haben. Es sind im Link auf Seite 5 die beiden oberen Karten. Immer wenn El Niño vorherrscht wird es im südlichen Afrika wärmer und trockener als normal und es gibt weniger Stürme in Mosambique. Herrscht La Nina vor, wir es feuchter als normal und es gibt mehr Stürme in Mosambique.
https://silo.tips/download/nathan-weltkarte-der-naturgefahren

Der Oceanic Nino Index ist hier:
https://www.climate.gov/graph-dashboard-oceanic-nino-index-oni

Oder umfangreicher in diesem Link:
https://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/lanina/enso_evolution-status-fcsts-web.pdf
auf Seite 21 sieht man den Oceanic Nino Index im Chart etwas schöner als oben, er weist einen ziemlich starken El Nino für die zweite Hälfte 2023 bis Frühjahr 2024 aus. Deshalb dürfte die Regenzeit dieses Jahr so mager ausgefallen sein. Derzeit befindet sich der Index im neutralen Bereich und es wird nach den Vorhersagen wohl bis September - November so bleiben, bis sich dann mit aktuell 74% Wahrscheinlichkeit La Nina einstellen wird für den Winter der nördlichen Hemisphäre (Sommer südliche Hemisphäre).
https://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_advisory/ensodisc.shtml
Wenn La Nina eintritt sollte es in der nächsten Regenzeit wieder mehr als üblich regnen. Im Südöstlichen Afrika kann La Nina sogar die Trockenzeit verkürzen.
LG Jörg
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2024
897 Beiträge · seit 201504. Sept. 2024 · #78
Kann eine stärkere kommende Regenzeit die aktuell anhaltende Dürre schnell wieder ausgleichen?
Oder dauert es bis die Landschaft wieder ansehnlich wird und
die ausgetrockneten Flüsse alle wieder gut befahrbar sein werden?
Wie schätzt ihr das ein?
Ich weiß ... die Glaskugel hat keiner 😉
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
537 Beiträge · seit 202004. Sept. 2024 · #79
Zunächst mal musst du verstehen, was Dürre in Namibia bedeutet.

Es ist völlig normal, dass die Landschaft während der Trockenzeit braun und grau wird. Die Natur hat sich da angepasst, Pflanzen überstehen auch längere Trockenzeiten problemlos, und schlagen aus sobald der erste Regen einsetzt. Das hat also nicht mit „ansehnlicher“ oder „unansehnlicher“ Natur zu tun - die Natur ist in der Trockenzeit anders, aber (zumindest für mich) genauso schön wie in der Regenzeit. Schönheit liegt natürlich stets im Auge des Betrachters - ist ja bei euch auch so, mancher liebt den Herbst, andere den Frühling etc.. Nur: wenn es ein paar Jahre hintereinander nicht ausreichend geregnet hat, ist das komplette Gras weggefressen, und als Farmer muss man dann zufüttern was nicht billig ist und sich über einen längeren Zeitraum nicht rechnet. Wenn es in den kommunalen Gebieten nicht genug regnet, oder auch zum falschen Zeitpunkt, fällt die Ernte aus.
Damit ein Rivier abgeht, muss es im Auffanggebiet schon ganz ordentlich regnen. Und wenn es schon jahrelang keinen guten Regen dort gegeben hatte, kann es sein dass die Menge dann umso größer sein muss. Das Problem (für die Wasserversorgung) ist aber nicht die Befahrbarkeit eines Riviers (die hängt von einigen Faktoren ab, in der Regel kann man aber nach ein paar Stunden ein Rivier wieder durchfahren), sondern ob die Riviere, die die Dämme versorgen soviel Wasser führen, um sie wieder ausreichend zu füllen, damit die Wasserversorgung wieder längerfristig gesichert ist.

Es bräuchte also eine überdurchschnittlich gute Regenzeit, und das heißt flächendeckend, damit sich die Dürresituation entspannt. Das ist leider nicht sehr wahrscheinlich, aber wir hoffen dennoch jedes Jahr darauf.
16,9k Beiträge · seit 201204. Sept. 2024 · #80
Logi schrieb:MEFT to seize wildlife for drought relief

MEFT beschlagnahmt Wildtiere zur Dürrehilfe:
Das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus (MEFT) wird 723 Tiere, darunter 30 Flusspferde, 60 Büffel, 50 Impalas, 100 Streifengnus, 300 Zebras, 83 Elefanten und 100 Elenantilopen, zur Unterstützung des Dürrehilfeprogramms der Regierung beisteuern. ...
... Die Tiere stammen aus dem Namib-Naukluft-Park, dem Mangetti-Nationalpark, dem Bwabwata-Nationalpark, dem Mudumu-Nationalpark und dem Nkasa Rupara-Nationalpark ...
In diesem Zusammenhang:


PETA condemns Namibia’s culling plan as ‘cruel and short-sighted’

... Während die internationale Kritik an Namibias Entscheidung wächst, 723 Wildtiere zu töten, um Wildfleisch für die Dürrehilfe bereitzustellen, hat sich auch die US-amerikanische Tierrechtsorganisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) gegen den „grausamen Vorschlag“ ausgesprochen. ...
Das Umweltministerium gab kürzlich bekannt, dass 262 der 723 Wildtiere, die als Wildfleisch für die Dürrehilfe bestimmt waren, bereits gekeult wurden. So konnten den Gemeinden mehr als 56.000 kg Fleisch geliefert werden. ...


LG
Logi